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Kräuterwanderung im Wallis: Jeizinen – Gampel am 26. Mai 2018

Die Südhänge zwischen Jeizinen und Gampel im Wallis sind perfekt für eine Kräuterwanderung. Während auf der Höhe von Jeizinen (etwa 1500 m ü. M.) eine vielfältige Alpenflora anzutreffen ist, finden wir in der „Walliser Felsensteppe“ oberhalb von Gampel eine Pflanzenwelt, die an mediterrane Gegenden wie Korsika erinnert. Wir wandern hier durch die westliche Fortsetzung der „Lötschberg Südrampe“ und treffen dabei auch Pflanzen, die auf der Alpennordseite nicht vorkommen. Ausserdem ist diese Gegend bekannt für die grosse Vielfalt an Schmetterlingen.

Wer Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in einer faszinierenden Landschaft kennenlernen will, wird in Jeizinen dazu reichlich Gelegenheit haben.

Die Detailausschreibung zu dieser Kräuterwanderung finden Sie hier:

Kräuterkurse / Kräuterwanderung Wallis

 

 

Blume des Jahres 2016: Die Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris)

Die Loki Schmidt Stiftung in Hamburg hat die Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris) zur Blume des Jahres 2016 ernannt. Damit soll für den Schutz dieser selten gewordenen Pflanze geworben werden, die in vielen Regionen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Die jeweilige Blume des Jahres steht immer auch stellvertretend für einen bedrohten Lebensraum – das sind bei der Wiesen-Schlüsselblume sind sonnige, eher trockene Wiesen und lichte Wälder auf kalkhaltigen Böden.

Die satt gelben Blüten der Wiesen-Schlüsselblume gelten als Frühlingsboten, doch wird die Pflanze in vielen Gebieten immer seltener. Die intensive Nutzung von Wiesen und Weiden, die Düngung, und auch der Umbruch von Grünland zu Ackerland bewirken, dass die Pflanze an zahlreichen Orten nicht mehr zu finden ist. An anderen Stellen verdrängen Büsche und Bäume die lichtliebenden Schlüsselblumen, weil die traditionelle Nutzung der Wiesen aufgegeben wurde. Zwar kann die Blume des Jahres 2016 auch in lichten Wäldern wachsen, doch verschwindet sie, wenn die Beschattung im Wald zu stark wird. „Unsere letzten ungedüngten Wiesen auf trockeneren Böden müssen unbedingt erhalten werden“, fordert der Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung, Axel Jahn.

Die Wiesen-Schlüsselblumen werden von vielen Insekten bestäubt, beispielsweise von Schmetterlingen, Hummeln, verschiedenen Fliegenarten und zahlreichen anderen.

Mit der Wahl der Wiesen-Schlüsselblume zur Blume des Jahres 2016 wirbt die Loki Schmidt Stiftung für einen schonenden Umgang mit den Lebensräumen dieser Pflanze. Als Schutzmaßnahme sollte dort auf eine Düngung verzichtet und jeder Nährstoffeintrag unterbunden werden.

Wird die Nutzung einer Fläche eingestellt, ist eine regelmäßige Biotoppflege anzustreben, beispielsweise durch Beweidung oder Mahd, um eine Beschattung durch Gehölze zu verhindern. Die Schlüsselblume braucht nämlich Sonnenbestrahlung. Viele weitere Pflanzen- und Tierarten profitieren ebenfalls von solchen Massnahmen.

Fotos der Wiesen-Schlüsselblume gibt es hier auf Wikipedia.

Mit der Bekanntgabe der Blume des Jahres erinnert die Stiftung an ihre Gründerin Loki Schmidt (1919-2010), die sich viele Jahrzehnte für den Naturschutz in Deutschland eingesetzt und die Aktion „Blume des Jahres“ im Jahr 1980 ins Leben gerufen hat.

Quelle:

www.loki-schmidt-stiftung.de

Kommentar & Ergänzung:

Die Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris) wird, wie auch die Wald-Schlüsselblume (Primula elatior), als schleimlösendes Mittel bei produktivem Husten eingesetzt. Als Wirkstoff gelten Saponine, die in der Schlüsselblumenblüte vorhanden sind, aber in noch grösserer Konzentration in der Schlüsselblumenwurzel.

Angewendet werden Schlüsselblumen vor allem in Hustentee-Mischungen oder als Bestandteil von Hustensirup.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

 

Der Gewöhnliche Teufelsabbiss (Succisa pratensis) ist die Blume des Jahres 2015

Die Loki Schmidt Stiftung hat den Gewöhnlichen Teufelsabbiss (Succisa pratensis) zur Blume des Jahres 2015 gewählt (Pflanzenfoto auf Wikipedia).

Mit der „Blume des Jahres“ macht die Loki Schmidt Stiftung jeweils auch auf einen bedrohten Lebensraum hin.

Beim Teufelsabbiss sind das magere und offene Feuchtwiesen, Moore und Heiden.

Das Rhizom ( = Wurzelstock) des Gewöhnlichen Teufelsabbisses wird bis zu 50 cm tief und stirbt im Herbst von unten ab. Der Teufel soll die Wurzel jeweils von unten abbeissen, aus Zorn über ihre Heilkraft, sagt ein alter Volksglaube.

Quelle:

http://www.loki-schmidt-stiftung.de/downloads/blumen_des_jahres_pdfs/Blume_des_Jahres_2015.pdf

 

Kommentar & Ergänzung:

Teufelsabbiss enthält Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Stärke und Saccharose. Die Pflanze wurde in der traditionellen Volksheilkunde eingesetzt zur „Blutreinigung“, als Diuretikum, gegen Husten, Heiserkeit, Lungenerkrankungen, als Anthelmintikum (wurmwidriges Mittel), äusserlich bei Hauterkrankungen, Ekzemen, Geschwüren und Quetschungen.

Wie viele andere Pflanzen auch, wurde Teufelsabbiss früher gegen Pest empfohlen. Aber schon Tolstoi hat geschrieben: Wenn gegen eine Krankheit viele verschiedene Heilmittel empfohlen werden ist das ein Zeichen, dass sie unheilbar ist. Mit anderen Worten: Gegen Pest hat man früher in grosser Not einfach fast alles probiert, was greifbar war.

Keine dieser Indikationen ist aber bisher geklärt worden, so dass der Teufelsabbiss heute in der Phytotherapie nicht mehr zur Anwendung kommt.

Zum Anschauen in der Natur ist die Pflanze allerdings ausgesprochen hübsch, aber nicht häufig anzutreffen. Wenn Sie mehr Wildpflanzen und Heilkräuter in der Natur kennenlernen möchten, dann schauen Sie sich mal mein Programm 2015 für die Kräuterwanderungen an.

Botanisch gehört der Teufelsabbiss zur Pflanzenfamilie der Kardengewächse (Dipsacoideae), zu der auch die Witwenblumen, die Skabiosen und die Karden zählen.

Teufelsabbiss blüht erst spät im Jahr (Juli bis September) und wird von Bienen, Schmetterlingen und Fliegen bestäubt.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

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Kräuterwanderung Jeizinen – Leuk (Wallis) am 1. Juni 2014

Die Südhänge zwischen Jeizinen und Leuk gehören zu den botanisch interessantesten Lebensräumen der Schweiz.

Interessieren Sie sich für Heilpflanzen und Wildblumen? Dann ist die Kräuterwanderung von Jeizinen nach Leuk eine gute Gelegenheit für ein paar intensive  Stunden Kräuterkunde in der Natur.

Bei den Heilpflanzen lernen sie die Wirkungen und Erkennungsmerkmale kennen. Wir werden auf unserer Kräuterwanderung aber auch viele schöne Schmetterlinge bewundern können.

Die Details zu dieser Kräuterwanderung finden Sie im Kursprogramm.

Kräuterwanderungen leite ich im Sommer 2014 aber auch in den Regionen Bern (Kandersteg, Mürren, Lenk), Obwalden (Engelberg), Luzern (Rigi), Basel (Petite Camargue), St. Gallen (Amden, Quinten), Graubünden (Flims / Trin / Versam, Feldis), Lötschental und Zürich (Thurauen), Schaffhausen (Randen: Hemmental – Merishausen).

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

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Kräuterwanderung in Quinten am Walensee (Kanton St. Gallen) am 4. Mai 2014

Für die neue Saison mit den Kräuterwanderungen 2014 bin ich daran, die Daten und Orte festzulegen und im Kursprogramm auf der Website zu publizieren.

Wir starten am 4. Mai mit den Kräuterwanderungen 2014 in Quinten am Walensee.

Quinten ist nur zu Fuss oder per Schiff erreichbar. Wir fahren von Murg aus mit dem Schiff nach Quinten und erkunden die blumenreichen Matten am Nordufer des Walensees. Quinten ist bekannt für ein ausgesprochen mildes Klima. Die Pflanzenwelt ist hier anfangs Mai schon sehr weit entwickelt, so dass wir eine grosse Vielfalt an Heilpflanzen und Wildblumen kennenlernen können. Auch landschaftlich ist diese Kräuterwanderung ein Erlebnis, geprägt vom Walensee und den imposant aufragenden Churfirsten. Wie bei allen Kräuterwanderungen werde ich die Heilwirkungen und die Erkennungsmerkmale der Heilpflanzen vorstellen. Wir werden aber auch die Tierwelt im Auge behalten. Die alten Trockenmauern sind ein Eldorado für Eidechsen  und in dieser Jahreszeit fliegen in Quinten schon viele Schmetterlinge – zum Beispiel Aurorafalter, Schwalbenschwanz und der faszinierende Segelfalter.

Die Detailinformationen zu dieser Kräuterwanderung finden Sie im Kursprogramm.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

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Vortrag in Zürich: Honig – begehrt von Mensch und Tier

Wer den Film „More than honey“ von Markus Imhoof über Honigbienen gesehen hat, möchte vielleicht mehr wissen über diese faszinierenden Tiere.

Die Entomologische Gesellschaft Zürich veranstaltet am Freitag  22. November 2013 einen interessante Vortag von Hans-Ulrich Thomas. Der Imker und Entomologe berichtet über verschiedene Arten der Honiggewinnung in Europa, Afrika und Asien, und über Tierarten, die den Honig ebenfalls nutzen und schätzen. Vorgestellt werden auch verschiedene Honigquellen in der Natur und deren Urheberinnen.

Zeit: 19.30 Uhr, Ort: ETH-Zentrum Hauptgebäude, Rämistrasse 101, 8006 Zürich,

Eintritt frei.

Kommentar & Ergänzung:

Die Entomologische Gesellschaft Zürich hat auch sonst ein spannendes Vortrags- und Exkursionsprogramm. Wer sich für Libellen, Käfer, Heuschrecken, Schmetterlinge, Wanzen, Schwebefliegen, Wildbienen, Hummeln und vieles mehr aus der faszinierenden Insektenwelt interessiert, wird hier viele Entdeckungen machen können. Auch die Spinnen, obwohl nicht zu den Insekten gehörend, gehören zu den Themen der Entomologischen Gesellschaft Zürich.

Siehe: http://www.insekten-egz.ch/www/index.htm

P.S. Die Bienen produzieren aber auch eine ganze Reihe von Substanzen, die als Heilmittel genutzt werden – interessante, aber auch fragwürdige. Darum hier noch ein kleiner Exkurs zur „Biene als Apotheke“:

In erster Linie natürlich kommt Honig zur Anwendung:

Erkältungen: Honig hilft gegen Husten

Honig lindert Erkältungen bei Kleinkindern

Hausmittel: Honig & Joghurt gegen Scheidenpilz

Honig zeigt Wirkung gegen multiresistente Bakterien

Naturheilmittel: Wundbehandlung mit Manuka-Honig

Honig als Wundheilmittel

Honig bei Mundschleimhautentzündung infolge Chemotherapie

Wundheilmittel: Honig gegen resistente Bakterien

Beruhigt warme Milch mit Honig den Hals?

Honig: Altes Wundheilmittel im Aufwind

Honig verkürzt Wundheilung bei Brandwunden

Dann gibt es noch Bienenkittharz (Propolis), das vor allem antimikrobiell wirkt  :

Kontaktallergien durch Propolis

Naturheilkunde: Was ist Propolis?

Generell zu Bienenprodukten als Naturheilmittel:

Bienenprodukte als Naturheilmittel

Bienen in der Homöopathie:

Die ganze lebende Biene wird zum Homöopathikum Apis mellifica verarbeitet.

Die Biene wird für dieses Mittel allerdings sehr stark verdünnt, oft  zum Beispiel Apis mellifica D12 ( = 1 : 1  000 000 000 000) oder Apis mellifica D 30, bei dem garantiert kein Molekül Biene mehr drin ist, was das Präparat vegetariertauglich macht.

Im Internet wird dieses Mittel für eine wahnsinnig lange Liste von Beschwerden und Krankheiten empfohlen:

„Nagelumlauf,

Sonnenallergie / Sonnenbrand,

Allergien,

Angina ohne Eiterbildung,

Hautausschläge,

Augen – Netzhautablösung,

Klein- und Schulkinder – Fieberkrämpfe – gerötete Mandeln,

Windpocken,

Halsentzündungen,

Augenentzündung,

Fieberbläschen,

Schmerzen,

Bindehautentzündung – akut – Lichtempfindlichkeit – Augenlider und Bindehaut stark geschwollen,

Gelenkentzündung,

Fieber,

Verbrennungen – Auch Verbrühungen und Sonnenbrand,

Eierstockschmerzen,

Harnblasenentzündung,

Allergische Reaktionen an Augen Hals und Mund,

Juckreiz,

Gerstenkorn,

Furunkel – Im Anfangsstadium,

Nesselfieber, Nesselsucht,

Ohrenschmerzen – wundes Ohr,

Zahnen bei Kindern,

Insektenstichen,

Jugendliche – Menstruation – schmerzhaft,

Entzündung – Akut,

Allergien – Schwellungen,

Verbrennungen – Rötung der Haut,

Ohrschmerzen ohne Absonderung,

Darm – Blinddarmreiz,

Sonnenstich, Hitzschlag,

Insektenstiche – Bienen – und Wespenstiche,

Scharlach,

Gürtelrose,

Blasenbeschwerden – Harnwegsbeschwerden – Entzündungen der Blase – Stark brennende Schmerzen beim Wasserlassen,

Blinddarmbeschwerden,

Hautausschlag – Ekzem,

Augen – Lidschwellung,

Blasenentzündung – Stark brennende Schmerzen beim Wasserlassen,

Röteln,

Atemnot,

Menstruationsbeschwerden,

Lokale Entzündungen der Haut und Schleimhäute,

Lidrandentzündung – akut – Lichtempfindlichkeit – Augenlider und Bindehaut stark geschwollen,

Gelenksbeschwerden – Entzündungen, Rötungen, Schwellungen,

Arthritis – Gelenke sind blass und geschwollen,

Hautausschlag,

Plötzliche Atemnot – Allergie,

Impfreaktionen,

Knochenhautentzündung,

Entzündungen – Stich- oder Bisswunden,

Tierbisse,

Arthritis – Gelenk blassrot,

Schwellungen,

Verbrennungen,

Schlafstörungen,

Venenentzündung,

Sehnenscheidenentzündung, Sehnenverletzung,

Halsschmerzen – Stechend,

Schnittverletzung,

Frauen – Eierstockentzündung,

Sonnenstich – Kopf blassrot,

Abszess – blassrot,

Zahnfleischentzündung,

Insektenstiche,

Kehlkopfentzündung,

Blinddarmreizung,

Halsentzündung,

Gürtelrose – große Bläschen,

Blasenentzündungen,

Nesselsucht,

Mumps,

Frauen – Menstruation – schmerzhaft Dysmenorrhoe,

Kopfschmerzen,

Gelenkbeschwerden,

Arthritis,

Blase – Blasenentzündung,

Heiserkeit – Stimmverlust,

Blasenentzündung,

Stimmverlust“

Quelle:

http://www.homoeopathie-homoeopathisch.de/homoeopathische-mittel/Apis-mellifica.shtml

Nur schon diese inflationär lange Liste sollte skeptisch stimmen. Es ist immer fragwürdig, wenn einem einzelnen Mittel derart viele Indikationen zugeschrieben werden. Und angesichts der Tatsache, dass für Apis mellifica keinerlei Belege für eine Wirksamkeit vorliegen – nicht für eine einzige der aufgeführten Krankheiten –  kann man eigentlich nur den Kopf schütteln ob dieser bodenlosen Aufzählung. Das ist auch ein Beispiel für die fehlende Qualitätssicherung im Internet, wo jeder und jede jeden Stuss publizieren kann.

Blütenpollen:

Dann gibt es bei den Bienenprodukten noch den Blütenpollen, der sehr eiweissreich ist. Die Bienen Nutzen den Pollen als Nahrung für die jungen Bienen.

Im Internet wird Pollen für alles mögliche propagiert: Als Kräftigungsmittel und Aufbaumittel, gegen Rheumatismus, Verstopfung, Krampfadern, Ekzeme, Depressionen, Anämie, Arteriosklerose…..

Auch hier kann man nur feststellen: Grosse Versprechungen, keinerlei Belege.

Gelée Royal:

Gelée Royale ist die dicke, milchig-weiße Substanz, die von Arbeitsbienen abgesondert wird. Sie füttern diesen „Königinnenfuttersaft“ einer Larve, die zur Königin werden soll. Auch hier im Internet grenzenlose Versprechungen: Osteoporose, Gedächtnisprobleme, Schilddrüsenerkrankungen, Arthritis….und natürlich als Anti-Aging-Mittel.

Sparen Sie sich das Geld. Bienenköniginnensaft ist gut für zukünftige Bienenköniginnen. Alles andere ist Spekulation.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Wiesen-Schmetterlinge in Europa bedroht

Der Hauhechel-Bläuling ist besonders betroffen.

Innerhalb von 20 Jahren sei in Europa die Hälfte der Wiesen-Schmetterlinge verschwunden. Besonders betroffen sei der Hauhechel-Bläuling.

Zu diesem Resultat kommt eine Untersuchung der Europäischen Umweltagentur. Bei acht von 17 Schmetterlingsarten ging der Bestand zurück. Für sechs weitere sei die Entwicklung „unsicher“.

Nur bei drei Arten blieb der Bestand stabil oder sie konnten sich ausbreiten. Zu ihnen gehört der Aurorafalter. Als Grund für den Artenrückgang sehen die Fachleute die intensive Landwirtschaft. Außerdem verwandelten sich immer mehr Wiesen im Gebirge zu Gestrüppflächen und Wäldern. Darum blieben den Schmetterlingen in Nordwesteuropa teilweise nur noch die Grasflächen am Straßenrand oder in Städten. Der Schmetterlingsbestand sei ein wichtiges Zeichen dafür, wie gesund das Ökosystem ist, schreibt die Umweltagentur.

Quelle:

http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=245912

Kommentar & Ergänzung:

Wie weit sich die Ergebnisse auf die Schweiz übertragen lassen, ist mir nicht bekannt.

Falls der hübsche Aurorafalter, der als Männchen auffällig orange-weiss gefärbt ist, zunehmen sollte, würde mich das freuen.

Der Hauhechel-Bläuling galt bisher von allen Bläulingsarten als derjenige, der intensiver Landwirtschaft und Überbauung am besten widerstehen kann.

Generell sind viele Schmetterlingsarten bedroht, weil ihre Lebensräume sich ungünstig verändern.

P.S.: Auf meinen Wildblumenexkursionen und Kräuterwanderungen können Sie auch immer wieder einmal einen Schmetterling kennenlernen.

Wir schenken unsere Aufmerksamkeit also nicht nur dem, was man als Heilpflanze verwenden oder als Wildgemüse essen kann. Eine rein nutzenorientierte Naturbetrachtung verpasst einfach zu viele ästhetische Momente.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Kräuter kennenlernen in der Schweiz 2013

Wer Heilkräuter, Wildblumen und Alpenblumen kennenlernen möchte, kann bei mir eine kürzere oder längere „Lehrzeit“ machen in der Natur.

Dabei gibt es viele kleine Wunder am Wegrand zu entdecken. Kräuter kennenlernen, das ist nicht nur nützlich zur Behandlung von verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden und für Wildsalate.

Es ist auch ein ästhetisches Erlebnis und es bereichert damit unsere Wahrnehmung der Welt, in der wir leben.

Tagesexkursionen:

– Sonntag 5. Mai 2013: Heilpflanzen und Wildblumen entdecken in Quinten am Walensee am Fusse der Churfirsten. Ein Ausflug mitten in den Frühling.

– Sonntag 12. Mai 2013: Von Trin nach Versam in die imposante Rheinschlucht.

Die Rheinschlucht im Kanton Graubünden ist eine der faszinierendsten Landschaften der Schweiz und bietet für unsere Kräuterexkursion eine vielfältige Pflanzenwelt.

– Pfingstsamstag 18. Mai 2013: Heilpflanzenexkursion in die Petite Camargue bei Basel. Auenwald und Trockenstandorte mit seltenen Orchideen. Und mit etwas Glück wird uns die Nachtigall mit ihrem Gesang begleiten.

– Pfingstmontag 20. Mai 2013: Heilpflanzen, Wildblumen und seltene Orchideen im Schaffhauser Randen. Eine blumenreiche Wanderung von Hemmental nach Merishausen. Auf dem Randen wachsen farbenprächtige Magerwiesen mit einer Pflanzenvielfalt, wie man sie im Flachland nur noch selten antrifft.

– Sonntag 26. Mai 2013: Heilpflanzen, Wildblumen, Schmetterlinge in Jeizinen (Wallis) oberhalb von Gampel. Die intensive Sonneneinstrahlung begünstigt wärmeliebende Pflanzen und bietet ein südländisches Ambiente.

– Sonntag 2. Juni 2013: Naturentdeckungen im Eriztal (bei Thun, Kanton Bern). Das Eriztal ist ein botanischer Geheimtipp.

Wir besuchen ein Hochmoor und treffen dort unter anderem den Sonnentau, eine insektenfressende Hustenpflanze.

– Sonntag 23. Juni 2013: Alpenpflanzen, Orchideen und Heilkräuter in Feldis (Domleschg, Graubünden). Wanderung auf der Mutta-Hochebene. Das Bergdorf Feldis liegt inmitten von blumenreichen Matten und auf dem Mutta gibt es eine tolle Aussicht und eine vielfältige Alpenflora.

– Samstag 13. Juli 2013: Alpenblumen und Heilkräuter auf Sunnbüel ob Kandersteg (Berner Oberland). Das eindrückliche Hochtal Sunnbüel ist der Zugang zum Gemmipass, welcher ins Wallis führt.

Kräuterwanderwochen:

Wer sich ein paar Tage auf Bergwanderungen intensiver mit der Pflanzenwelt auseinandersetzen möchte, kann das auf meinen Kräuterwanderwochen im Berner Oberland.

Und zwar in:

Lenk im Simmental vom 29. Juni bis 4. Juli 2013,

und in

Mürren vom 6. bis 11. Juli 2013.

Kräuter kennenlernen – das lohnt sich in vielerlei Hinsicht.

Genauere Informationen zu diesen Ausflügen in die Natur finden Sie in den Ausschreibungen, die via Kurskalender zu finden sind.

Beachten Sie dort auch die Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Spital, Pflegeheim und Psychiatrie und das Heilpflanzen-Seminar für Menschen, die sich vertieft mit einer Weiterbildung in Pflanzenheilkunde befassen möchten.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

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Kräuterexkursion Jeizinen – Gampel (Wallis) – Heilpflanzen, Wildblumen und Schmetterlinge

Am 26. Mai 2013 findet eine Kräuterexkursion in die Walliser Felsensteppe statt.

Wir fahren dazu mit der Luftseilbahn nach Jeizinen, erkunden die blumenreiche Sonnenterrasse und wandern auf einem schönen, spannenden Weg nach Gampel zurück. Hier blüht die Jupiter-Lichtnelke in grosser Zahl und taucht die Weide in ein leuchtendes Rosa. In der Walliser Felsensteppe treffen wir auf eine ganz spezielle Pflanzenwelt. Unzählige Wacholder- und Sefisträucher sorgen mit ihren ätherischen Ölen für „Out-door-Aromatherapie“ und ein südländisches Ambiente. Wir treffen hier die absoluten Spezialisten für trocken-warme Standorte, zum Beispiel die wunderschön blühenden Hauswurze und das elegante Federgras. Und mit etwas Glück entdecken wir den Dingel, eine seltene, wunderschöne Orchideenart.

Diese Gegend ist aber auch ein Paradies für Schmetterlinge, zum Beispiel für den eleganten Segelfalter.

Kurskosten: Fr. 120.-

Leitung: Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Mitnehmen:

Hohe Wanderschuhe, Regenschutz, Tagesrucksack, Feldflasche, Sonnenschutz, Verpflegung. Falls vorhanden: Lupe, Feldstecher,

Voraussetzungen: Bergwanderfähigkeit, normale Trittsicherheit.

Detaillierte Informationen zu dieser Kräuterwanderung finden Sie hier.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Phytotherapie / Pflanzenheilkunde: Kursprogramm 2013 Frühling / Sommer

Ich freue mich, Ihnen für die erste Jahreshälfte 2013 wieder ein vielfältiges Programm rund um Heilpflanzen und Naturerlebnisse anbieten zu können.  Alle Detailinformationen finden Sie via Kurskalender.

Phytotherapie-Ausbildung

Am 27. / 28. Mai 2013 startet der nächste Lehrgang der Phytotherapie-Ausbildung. Sie lernen hier alles Wesentliche über fundierte Heilpflanzen-Anwendungen. Die Ausbildung richtet sich in erster Linie an Pflegende, doch sind auch andere Gesundheitsberufe willkommen und eine beschränkte Platzzahl  steht unter bestimmten Voraussetzungen  Interessierten ohne medizinische Grundlagen offen.

Tagesseminare in Winterthur

Kompaktes und aktuelles Phytotherapie-Wissen zu einem bestimmten Themenbereich. Für Pflegende und andere Interessierte.

28. 2. Heilpflanzen bei Schlafstörungen, Angst, Depression

23. 4. Heilpflanzen bei Hauterkrankungen und Wunden

07. 5. Heilpflanzen-Anwendungen in Onkologiepflege und Palliative Care

Kräuterwanderwochen im Berner Oberland

29. 6. – 04. 7. Heilpflanzen und Alpenblumen an der Lenk im Simmental

06. 7. – 11. 7. Heilpflanzen und Alpenblumen in Mürren

Tagesexkursionen

Wählen Sie aus dem breiten Angebot und tauchen Sie in eine kürzere oder längere Lehrzeit ein, in welcher Ihnen Heilkräuter, Wildblumen, Alpenpflanzen, aber vielleicht auch manche Tiere wie Schmetterlinge oder Vögel vertraut werden.

05. 5. Heilpflanzen und Wildblumen in Quinten am Walensee

12. 5. Von Trin durch blumenreiche Landschaften in die imposante Rheinschlucht

18. 5. Naturschutzgebiet „Petite Camargue“ bei Basel – wunderschöne Auenlandschaft

20. 5. Heilpflanzen, Orchideen und einmalige Magerwiesen im Schaffhauser Randen

26. 5. Heilpflanzen, Wildblumen, Schmetterlinge und südliches Ambiente in Jeizinen (Wallis)

02. 6. Entdeckungen im wunderschönen Eriztal bei Thun

23. 6. Blumenparadies Feldis (Domleschg) und Mutta-Hochebene

13. 7. Alpenlandschaft Sunnbüel ob Kandersteg – Heilpflanzen & Alpenblumen

28. 7. Flimserstein: Alpenflora, Heilpflanzen und geologische Ausblicke

….und als Vorankündigung:

Das Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden startet wieder ab Dezember 2013.

Wenn Sie am surfen sind, besuchen Sie doch auch

www.info-phytotherapie.ch (hier können Sie den Newsletter abonnieren),

www.phytotherapie-seminare.ch und

www.patientenseminare.ch.

Freundliche Grüsse

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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