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Sommerferien 2014: Lust auf Kräuterwanderungen im Berner Oberland?

Im Sommer 2014 führe ich wieder Kräuterwanderungen im Berner Oberland durch. Wer sich für Heilpflanzen und Alpenblumen interessiert und wandernd faszinierende Berglandschaften erleben möchte,  sollte sich diese Angebote genauer anschauen.

28. Juni – 3. Juli 2014: Kräuterwanderungen in Lenk im Simmental

Die Lenk bietet eine überaus reiche Pflanzenwelt und eine faszinierende Landschaft mit vielen Wasserfällen, Bergbächen und Bergseen. Diese Vielfalt hat dazu geführt, dass ich seit 1986 jeden Sommer Kräuterwanderungen an der Lenk durchführe.

5. – 10. Juli 2014: Kräuterwanderungen in Mürren

Mürren liegt auf einer Sonnenterrasse hoch über dem Lauterbrunnental. Wir erkunden die Pflanzenwelt unterhalb des Schilthorns, das Naturschutzgebiet im Hinteren Lauterbrunnental, das Sefinental und die Region um die Lobhornhütte. Eiger, Mönch, Jungfrau, Breithorn, Grosshorn, Mittagshorn….die imposanten Berggipfel des Berner Oberlandes mit vielen Gletschern und Wasserfällen bieten eine grossartige Aussicht.

Detaillierte Informationen zu den Kräuterwanderungen im Berner Oberland finden Sie in der Rubrik „Kurse“ im Heilpflanzen-Info-Portal.

Dort werden auch Ausschreibungen veröffentlicht über weitere Kräuterkurse und Kräuterwanderungen, sowie über die Ausbildungen in Phytotherapie.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Heilpflanzenexkursion auf dem Flimserstein (Graubünden)

Am Sonntag 28. Juli 2013 findet die Kräuterexkursion auf den Flimserstein statt – zum Kennenlernen von Heilpflanzen und Alpenblumen. Das ist für den Sommer 2013 die letzte Tour in die Alpenflora, die ich anbiete. Der Flimserstein ist ein faszinierendes Erlebnis.

Die Luftseilbahn bringt uns auf den Cassons (2700 m  ü. M.). Dort erwartet uns nicht nur ein eindrückliches Panorama und die geologisch interessante „Glarner Überschiebung“, sondern auch eine Vielfalt an hochalpinen Polsterpflanzen – den Ueberlebenskünstlern der Bergwelt. Danach verwöhnt uns der „Flimserstein“ mit einem grossartigen Bouquet von Alpenblumen und Bergkräutern.

Anschliessend bringt uns die Bergbahn zurück nach Naraus und erspart uns so den grossen Abstieg. Von Naraus wandern wir auf gutem Weg botanisierend nach Foppa. Für den letzten Abschnitt nutzen wir wieder die Sesselbahn nach Flims.

Auf dieser Tagesexkursion können wir so eine grosse Pflanzenvielfalt aus ganz unterschiedlichen Höhenstufen kennenlernen, und das ohne grosse körperliche Anstrengung, also mit nur wenig Aufstieg und moderatem Abstieg. Wanderfähigkeit setzt diese Tour jedoch schon voraus und Ihr Kreislauf sollte 2700 m ü. Meer tolerieren.

Sie finden die Details zu diesem Kurs via Kurskalender.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
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Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

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Phytopharmaka: Bayer will Steigerwald übernehmen

Die Bayer Healthcare AG in Leverkusen hat mit der Steigerwald Arzneimittelwerk GmbH aus Darmstadt einen Vertrag zum vollständigen Erwerb abgeschlossen. Das meldete der Bayer-Konzern. Die Firma Steigerwald entwickelt und produziert Phytopharmaka wie das Magen-Darm-Mittel Iberogast® und das Antidepressivum (Laif®, in der Schweiz: Solevita®). auf der Basis von Johanniskrautextrakt.

Die Übernahme muss noch von den Wettbewerbsbehörden bewilligt werden und soll bis Anfang Juli über die Bühne gehen. Zum Kaufpreis machten die beiden Unternehmen keine Angaben.

Bayer will mit den Steigerwald-Produkten seine Selbstmedikationspalette ausbauen. Die Transaktion verbreitere das Angebot des Konzerns für die Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen und biete die Chance, die Präsenz von Bayer in Deutschland und den wachstumsstarken Regionen Mittelosteuropas und den GUS-Staaten weiter auszubauen.

Steigerwald erreichte 2012 einen Umsatz von 61,3 Millionen Euro und beschäftigt derzeit rund 180 Mitarbeiter. Der Bayer-Konzern hat sich nach eigenen Angaben dazu verpflichtet, alle Beschäftigten zu übernehmen. Herstellung und Vertrieb sollen weiterhin in Darmstadt bleiben.

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=nachrichten&Nachricht_ID=46512&Nachricht_Title=Nachrichten_Phytomarkt%3A+Bayer+will+Steigerwald+%FCbernehmen&type=0

Kommentar & Ergänzung:

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass die scharfe Trennung zwischen den „chemischen“ Pharmakonzernen und den „natürlichen“ Herstellern von Naturheilmitteln so einfach nicht zu ziehen ist.

Die grossen Pharmakonzerne lassen sich kaum von Ideologie leiten: Sie sind nicht grundsätzlich für „Chemie“ und gegen „Natur“. Sie bieten vor allem an, was sich verkaufen lässt und Gewinn verspricht. Gerade im Bereich der Phytopharmaka sind einige grosse Pharmakonzerne durchaus engagiert. Das kann für die Phytotherapie auch Vorteile haben, weil diese Firmen oft in beträchtlichem Mass Know-how und Geld in die Forschung investieren. Mir persönlich sind allerdings mittelgrosse und unabhängige Unternehmen sympathischer, sofern sie nicht nur als Trittbrettfahrer auftreten, sondern eigene Forschung und Entwicklung betreiben.

Schaut man zudem in den Bereich der sogenannten Komplementärmedizin, findet man dort genauso Firmen und Konzerne mit sehr beträchtlichen Umsatzzahlen – zum Beispiel die Homöopathie-Hersteller Boiron, DHU, Similasan, Nelson – die zudem bestens in die Verbände der Pharmaindustrie integriert sind.

So einfach, wie das oft auch mehr oder weniger Feindbild-haltig dargestellt wird, ist die Abgrenzung jedenfalls nicht.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

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Kräuter kennenlernen in der Schweiz 2013

Wer Heilkräuter, Wildblumen und Alpenblumen kennenlernen möchte, kann bei mir eine kürzere oder längere „Lehrzeit“ machen in der Natur.

Dabei gibt es viele kleine Wunder am Wegrand zu entdecken. Kräuter kennenlernen, das ist nicht nur nützlich zur Behandlung von verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden und für Wildsalate.

Es ist auch ein ästhetisches Erlebnis und es bereichert damit unsere Wahrnehmung der Welt, in der wir leben.

Tagesexkursionen:

– Sonntag 5. Mai 2013: Heilpflanzen und Wildblumen entdecken in Quinten am Walensee am Fusse der Churfirsten. Ein Ausflug mitten in den Frühling.

– Sonntag 12. Mai 2013: Von Trin nach Versam in die imposante Rheinschlucht.

Die Rheinschlucht im Kanton Graubünden ist eine der faszinierendsten Landschaften der Schweiz und bietet für unsere Kräuterexkursion eine vielfältige Pflanzenwelt.

– Pfingstsamstag 18. Mai 2013: Heilpflanzenexkursion in die Petite Camargue bei Basel. Auenwald und Trockenstandorte mit seltenen Orchideen. Und mit etwas Glück wird uns die Nachtigall mit ihrem Gesang begleiten.

– Pfingstmontag 20. Mai 2013: Heilpflanzen, Wildblumen und seltene Orchideen im Schaffhauser Randen. Eine blumenreiche Wanderung von Hemmental nach Merishausen. Auf dem Randen wachsen farbenprächtige Magerwiesen mit einer Pflanzenvielfalt, wie man sie im Flachland nur noch selten antrifft.

– Sonntag 26. Mai 2013: Heilpflanzen, Wildblumen, Schmetterlinge in Jeizinen (Wallis) oberhalb von Gampel. Die intensive Sonneneinstrahlung begünstigt wärmeliebende Pflanzen und bietet ein südländisches Ambiente.

– Sonntag 2. Juni 2013: Naturentdeckungen im Eriztal (bei Thun, Kanton Bern). Das Eriztal ist ein botanischer Geheimtipp.

Wir besuchen ein Hochmoor und treffen dort unter anderem den Sonnentau, eine insektenfressende Hustenpflanze.

– Sonntag 23. Juni 2013: Alpenpflanzen, Orchideen und Heilkräuter in Feldis (Domleschg, Graubünden). Wanderung auf der Mutta-Hochebene. Das Bergdorf Feldis liegt inmitten von blumenreichen Matten und auf dem Mutta gibt es eine tolle Aussicht und eine vielfältige Alpenflora.

– Samstag 13. Juli 2013: Alpenblumen und Heilkräuter auf Sunnbüel ob Kandersteg (Berner Oberland). Das eindrückliche Hochtal Sunnbüel ist der Zugang zum Gemmipass, welcher ins Wallis führt.

Kräuterwanderwochen:

Wer sich ein paar Tage auf Bergwanderungen intensiver mit der Pflanzenwelt auseinandersetzen möchte, kann das auf meinen Kräuterwanderwochen im Berner Oberland.

Und zwar in:

Lenk im Simmental vom 29. Juni bis 4. Juli 2013,

und in

Mürren vom 6. bis 11. Juli 2013.

Kräuter kennenlernen – das lohnt sich in vielerlei Hinsicht.

Genauere Informationen zu diesen Ausflügen in die Natur finden Sie in den Ausschreibungen, die via Kurskalender zu finden sind.

Beachten Sie dort auch die Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Spital, Pflegeheim und Psychiatrie und das Heilpflanzen-Seminar für Menschen, die sich vertieft mit einer Weiterbildung in Pflanzenheilkunde befassen möchten.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Heilpflanzen und Alpenblumen auf Sunnbüel ob Kandersteg – Kräuterexkursion am 13. Juli 2013

Das Hochtal auf Sunnbüel ist landschaftlich sehr eindrücklich. Geografisch ist es der Zugang zum Gemmipass, der ins Wallis führt.

Am 13. Juli 2013 können Sie auf einer Kräuterexkursion auf Sunnbüel ob Kandersteg Heilpflanzen und Alpenblumen kennenlernen.

Wir machen eine botanische Rundwanderung durch die imposante Berglandschaft –  und dies ohne grössere Auf- oder Abstiege. Wir besuchen den Arvenwald im hinteren Teil des Hochtals und treffen unterwegs viele Kräuter und Alpenblumen. Dann bringt uns die Luftseilbahn wieder ins Tal zurück und wir erkunden die tiefer liegende Pflanzenwelt im Talboden auf dem Weg zurück zum Bahnhof Kandersteg (Berner Oberland). Weil wir uns auf verschiedenen Höhenstufen bewegen, können wir auf dieser Kräuterwanderung auch eine grosse Vielfalt an Pflanzenarten kennenlernen.

Die Details zu diesem Kurs finden Sie via Kurskalender.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Kräuterwanderwochen 2013 in Lenk und Mürren

Wer gerne auf Bergwanderungen Heilpflanzen und Alpenblumen kennenlernen möchte, kann das in den Kräuterwanderwochen in Lenk im Simmental und in Mürren bei Lauterbrunnen.

Die Kräuterwanderwoche in Lenk findet 2013 statt vom 29. Juni bis 4. Juli.

Lenk hat eine vielfältige Alpenflora, eindrückliche Berglandschaften und abwechslungsreiche Wanderungen.

In Mürren sind wir vom 6. – 11. Juli. Die Berglandschaft hier wird dominiert von den berühmten Berggipfeln des Berner Oberlandes wie Eiger, Mönch, Jungfrau, Grosshorn, Breithorn. Wir erkunden hier das wildromantische Sefinental, das Hintere Lauterbrunnental und das Engetal mit seiner wunderbaren Felsenflora. Wie schaffen es diese Alpenpflanzen nur, in dieser Höhe und in dieser Steinwelt zu überleben.

Selbstverständlich werden wir in beiden Kursen den Heilpflanzen spezielle Beachtung schenken. Sie hören dazu interessante Geschichten über die Verwendung der Heilpflanzen im Volks- und Aberglauben, aber auch die neueren Erkenntnisse der der modernen Arzneipflanzenforschung.

Gönnen Sie sich 2013 naturnahe Aktivferien in den Bergen.

Die Details zu den Kursen finden Sie via Kurskalender.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Tipp des Tages im Horoskop der Bild-Zeitung zum Sternzeichen Krebs: Auf Alternativmedizin sprechen Sie heute gut an!

Menschen mit Sternzeichen Krebs (22. Juni – 22. Juli) sollen heute speziell gut auf Alternativmedizin ansprechen, schreibt die Bild-Zeitung in ihrem Horoskop.

Schade, dass ich schon den grössten Teil des Tages diese einmalige Gelegenheit verpasst habe. Nichts wie los, um noch möglichst viele Notfall-Tropfen, Globuli und Schüssler-Salze einzuwerfen…..Ach wie schade – ich bin ja gar kein Krebs!

Mehr Ernst:

Wie unterscheiden eigentlich die Planeten zwischen Alternativmedizin und „Schulmedizin“. Und wie lässt sich erklären, dass die Planeten mich heute spezifisch bei Alternativmedizin unterstützen? Wer aus dem Club der Planeten liebt denn besonders die Alternativmedizin? Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus….?  Oder interessieren sich gar Sonne oder Mond speziell für Schüssler-Salze & Co.?

Und dieser wunderbare Support wirkt heute bei allen Alternativmethoden? Ayurveda, Schamanismus, Bioresonanz, Kinesiologie, Reinkarnationstherapie, Reiki …….Egal was? Gehören Heilpflanzen-Anwendungen kosmologisch-planetarisch-astrologisch auch zur heute besonders wirksamen Alternativmedizin – oder doch eher zu den nicht unterstützten Bereichen Naturheilkunde, Phytotherapie und Medizin? – Sachen gibt’s.

Muss ich die Dosierung reduzieren, wenn ich heute verstärkt auf Alternativmedizin anspreche? Drohen gar unerwünschte Nebenwirkungen. Überdosierungen von Schüssler-Salzen?

Die Bild-Zeitung lässt mich verwirrt zurück. Detaillierte Aufklärung täte not.

Man kann doch nicht einfach eine so wichtige Mitteilung in einen einzigen Satz packen und die Leserinnen und Leser dann im Stich lassen.

Und morgen ist dieser Spezial-Alternativmedizin-Bonus schon wieder weg? Wer zu spät kommt den bestrafen die Planeten?

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Hungersnot bei Hummeln im Sommer

Viele Hummeln fallen im Sommer vom Nahrungsangebot her in ein „Sommerloch“.

Im Frühling geht es den Hummeln in dieser Hinsicht oft gut und sie haben genug Nahrung. Denn im Frühjahr blühen die Weiden und kurz darauf Schlehen und zahlreiche andere Rosengewächse (z. B. Apfelbäume, Kirschbäume). Auch in den Städten blüht es im Frühling in den Gärten und Parks.

Zudem leben im Frühjahr nur wenige Hummeln, die Staaten sind so früh im Jahr noch klein. Ihr Nahrungsbedarf lässt sich dadurch in der Regel decken.

Im Sommer kann dagegen für die Hummeln rasch eine lebensbedrohliche Situation entstehen. Bienen- wie Hummelvölker sind nun groß  und bei den Hummeln steht zudem die sensible Phase der Vermehrung an, in der Jungköniginnen und Hummel-Männchen produziert werden.

Gegenüber dem Frühjahr steigt also der Nahrungsbedarf drastisch an.

Gleichzeitig ist aber das Kulturland über weite Strecken abgeerntet, so dass Blüten zur Mangelware werden.

Gärten und Parkanlagen können nun wichtige Nothilfe für Hummeln anbieten, wenn sie passende Sommerblumen beherbergen.

Hier ein paar Tipps für einen hummelfreundlichen Garten:

1. Auch Sommerblumen berücksichtigen

Achten Sie beim Pflanzenkauf auf die Blühzeit und setzen Sie auch Pflanzen, die im Juni, Juli, August und September blühen.

2. Keine gefüllten Blüten

Gefüllte Blüten sehen zwar schön aus, sind aber insektenfeindlich. Biologisch gesehen bestehen Blüten aus umgestalteten Blättern. Deshalb spricht man bespielsweise von Staubblättern. Durch Züchtung gelingt es, die Staubblätter in Blütenblätter umzuwandeln. Die Blüte wirkt dadurch größer und üppiger, sie ist “gefüllt”. Leider bietet sie nun jedoch keinen Blütenstaub mehr,weil die Staubblätter ja umgewandelt wurden.

3. Hummelblumen pflanzen.

Es gibt Blütenpflanzen, die sich speziell als Nahrungsquelle für Hummeln eignen. Idealerweise pflanzt man nicht nur ein einzelnes Exemplar, sondern mindestens drei Exemplare der gleichen Pflanzenart.

Hier ein paar Beispiele für Hummelblumen mit Blühzeit noch im Sommer:

– Alle Lamiaceae (Lippenblütler) sind Hummel-Pflanzen, weil sie wegen ihrer Blütenform perfekt auf Hummeln abgestimmt sind.

Gut geeignet sind zum Beispiel:

Lavendel

Taubnessel

Salbei

Thymian

Dost  ( = Wilder Majoran, Oregano, Origanum vulgare, Pizzagewürz), auch gute Nahrungsquelle für Schmetterlinge.

– Rot-Klee (Trifolium pratense)

– Beinwell (Symphytum officinale)

– Borretsch (Borago officinalis)

– Natternkopf (Echium vulgare)

– Königskerze (Verbascum spec.)

– Grosses Löwenmaul (Löwenmäulchen, Antirrhinum majus), kann wegen dem speziellen Blütenbau nur von Hummel genutzt werden.

Quelle: http://aktion-hummelschutz.de/

Zum Thema „Hummeln“ siehe auch:

Hummeln finden immer die kürzeste Flugroute

Augen auf – Hummelköniginnen unterwegs

P. S. Wenn Sie mehr über die Natur und die Zusammenhänge zwischen Pflanzenwelt und Tierwelt erfahren wollen, finden Sie entsprechende Naturexkursionen im Kurskalender.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Kranke Finanzbranche: Zitat des Tages von Prof. Urs Birchler

„Finanzbetrug gab es schon immer. Aber er fand an den Rändern oder in einzelnen Enklaven des Finanzgeschäfts statt: Der Chiasso-Skandal von 1974 betraf eine einzelne Filiale; Leason, Madoff, Kerviel, Adoboli waren Einzelfiguren. Neu scheint: Gier und Rücksichtslosigkeit haben sich ins Herz der Banken und der Märkte hineingefressen. Wahnwitzige Boni und Abgangsentschädigungen, Inanspruchnahme von Staatshilfe (mindestens durch die Hälfte der Banken im Libor-Panel) gepaart mit Arroganz, zuletzt die Libor-Schummelei – das sind nicht mehr Taten von einzelnen, das ist Kultur.“

(Urs Birchler, Professor für Banking am Institut für Banking und Finance der Universität Zürich, NZZ am Sonntag, 15. Juli 2012)

Kommentar:

Eine interessante, aber beunruhigende Diagnose: Die Krankheit ist systemisch. Eine Blutvergiftung quasi, nicht mehr nur eine lokale Infektion.

Schaut man sich die Meldungen der letzten Monate an, so macht es nicht den Eindruck, dass die Führungsriegen der Grossbanken – in der Schweiz CS und UBS – aus der Bankenkrise die notwendigen Lehren gezogen haben. Ihr Verhalten und ihre Stellungnahmen lassen jedenfalls jede Spur von Demut vermissen, die angebracht wäre angesichts der peinlichen Tatsache, dass sie ohne Zig-Milliarden Staatshilfe und einer De-facto-Staatsgarantie wohl allesamt Pleite gegangen wären.

CS und UBS haben nun bis ins Jahr 2018 Zeit, ihre Kapitalbasis zu verstärken. Zur Erinnerung, wir schreiben das Jahr 2012 und die Krise kann sich jederzeit zuspitzen……

Es darf ganz einfach nicht mehr sein, dass Banken Risiken und Verluste auf die Bürgerinnen und Bürger abwälzen können, während Gewinne selbstverständlich den Aktionären und den Managern zu fliessen. Das ist ein ungeheuerlicher Skandal und zudem  die Aufhebung der Marktwirtschaft, die von den Banken und ihren politischen Freunden offenbar nur beschworen wird, wenn es für sie selber nützlich ist.  Droht aber eine Pleite aufgrund von Spekulation und Missmanagement, dann soll der Staat helfen.

Dieses Sozialschmarotzertum muss aufhören.

Jetzt wird diskutiert, wie man dieses Risiko für die Bürgerinnen und Bürger verkleinern könnte, beispielsweise durch eine Trennung des risikoreichen Investmentbankings vom Rest der Finanzinstitute.

CS und UBS seien zu gross und zu wichtig für die Schweiz, als dass man sie pleite gehen lassen könnte. Daher gehen alle davon aus, dass der Staat sie im Notfall retten wird. Daraus ergibt sich die De-facto-Staatsgarantie, von der die beiden Grossbanken profitieren.

Neben schärferen gesetzlichen Regulierungen, die das Too-big-to-fail-Risiko vermindern sollen, hätte ich noch einen anderen Vorschlag, wie diese Übergrösse von CS und UBS reduziert werden könnte.

Privatpersonen, Firmen, Gemeinden, Kantone und der Bund sollten, wo immer es möglich ist, nur noch mit Banken geschäften, die nicht systematisch in verantwortungslose Spekulation, Schummeleien und Beihilfe zu kriminelle Machenschaften verwickelt sind. Wie wär’s mit Raiffeisenbanken, Migros-Bank, COOP-Bank, Alternativer Bank, Kantonalbanken, Sparkassen…..

Durch Diversifizierung weg von den beiden Grossbanken reduziert sich deren Stellenwert für die Schweizer Wirtschaft.  Dann kann man sie notfalls auch Pleite gehen lassen.

Und noch etwas: Boni soll meiner Ansicht nach nur noch bekommen, wer auch einen gleichwertigen Malus akzeptiert, falls das Ergebnis schlecht ist.

Ich weiss, die Banker werden einwenden, das sei ungerecht, weil das wirtschaftliche Umfeld für den Misserfolg verantwortlich sei. Eigenartigerweise kommt dieser Einwand aber nie, wenn es gut läuft und die Boni überreichlich fliessen. Dann rechnen sie sich das ganz selbstverständlich als persönlichen Verdienst an.

Martin Koradi

P.S.:

Übersicht meiner eigenen gesellschaftspolitischen Texte und Buchempfehlungen.

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Inserat

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Zitat von Juli Zeh zum Thema „Zurück zur Natur“

Der Tages-Anzeiger publizierte ein Gespräch mit der Schriftstellerin Juli Zeh. Eine interessante Passage dreht sich um das Thema „Zurück zur Natur“.

Frage Tages-Anzeiger:

„Der Trend zurück zur Natur äussert sich auch in einer gesteigerten Impf-Skepsis – und zwar vor allem bei gut ausgebildeten Eltern.“

Antwort Juli Zeh:

„Das ist komplett reaktionär. Und ganz simpel gesagt, ist dieses übersteigerte Natur-Denken auch rechts. Konsequent müsste man doch sagen: Wenn die Natur immer recht hat, ist Selektion ein angemessenes Mittel, über die Lebenstauglichkeit zu befinden. Der äussere Rand der Öko-Bewegung ist rechts, obschon sich diese Leute politisch nach wie vor dem linken Spektrum zuordnen und sich als sehr fortschrittlich begreifen. Ich empfinde die neue Natur-Hörigkeit oft als degeneriert und dekadent und undankbar. Man muss ja nur ein Buch über die Pest lesen oder über die Zustände, die herrschten, bevor es Penicillin gab, dann kann man sich noch mal fragen, ob die Natur wirklich alles so toll eingerichtet hat. Ich kämpfe zwar gegen überbordende Gesundheitssysteme, aber auch hier geht es wieder darum, dass andere zu wissen meinen, was gut für mich sei. Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich hab nichts dagegen, wenn jemand persönlich nicht impft. Was mich an diesem ganzen Thema stört, ist, dass es so religiös daherkommt, so missionarisch.“

Quelle:

http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Es-gibt-nichts-Teureres-als-ein-langes-Leben/story/10144823

Kommentar:

Zum Thema „Impfungen“: Ich finde eine kritische Haltung gegenüber Impfempfehlungen durchaus angebracht (genauso wie auch in allen anderen Bereichen kritisches Nachhaken nötig ist). Eine kritische Haltung sollte sich aber auf Argumente stützen. Und an diesem Punkt teile ich die Kritik von Juli Zeh voll und ganz. Es gibt eine missionarisch gefärbte Impfgegner-Szene, die sich nicht auf Argumente, sondern auf Verschwörungstheorien stützt. Das führt manchmal zu sehr drastischen Aussagen wie „Jede Impfung ist eine Kindsmisshandlung“.

Solche fundamentalistischen Positionen sind meines Erachtens ziemlich bescheuert, borniert und ignorant.

Zum Thema „Natur-Hörigkeit“:

Obwohl (oder vielleicht gerade weil) ich ein leidenschaftlicher Naturliebhaber bin, teile ich die Kritik von Juli Zeh hier voll und ganz.

Es gibt heute eine Idealisierung der Natur, die nur möglich ist aus grosser Naturferne.

Als Städter kann man die Natur in den Bergen leicht romantisch verklären. Ein Bergbauer, der das ganze Jahr auch mit Naturgefahren lebt, sich täglich mit  „Natur“ auseinandersetzt und ihr den Lebensunterhalt abringen muss, sieht das wohl etwas anders.

„Wer eins mit der Natur werden will, beginnt damit am besten während einer Naturkatastrophe.“

Bertrand Russel  (Brit. Philosoph u. Mathematiker, 1872 – 1970)

Die Idealisierung der Natur schlägt sich auch nieder im Bereich Komplementärmedizin / Naturheilkunde, nämlich dort, wo der „Natur“ (was ist da genau gemeint?) die Heilung jeder Krankheit zugetraut wird.

Das zeigt sich zum Beispiel in Aussagen wie:

„Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen“

Siehe dazu:

Ist wirklich gegen jedes Übel ein Kraut gewachsen?

Pflanzenheilkunde: Ist gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen?

Fragwürdig sind auch Aussagen wie: Die Natur hat immer Recht (Maurice Mességué). Recht haben oder Unrecht haben – das sind menschliche Kategorien, die auf die Natur nicht so einfach angewendet werden können. Und zudem müsste man entgegnen, dass ein Tumor oder ein Malariaerreger auch Natur sind und dann genauso Recht hätten, wenn sie den Menschen umbringen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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