Buchtipp: „#ichbinhier“ von Hannes Ley und Carsten Pörksen

Verlagsbeschreibung

Zusammen gegen Fake News und Hass im Netz

Hate Speech hat eine lange Tradition im Internet. Anfangs waren vor allem Einzelne davon betroffen, schlimm genug. Doch längst wissen wir um das destruktive Potenzial dieser Pöbeleien für die Gesellschaft. Wutbürger, Extremisten, Trolle, Fremdenfeinde und Frauenhasser dominieren die Kommentarspalten in den sozialen Netzwerken. Die von Hannes Ley gegründete Facebook-Gruppe #ichbinhier kämpft täglich für die Verbesserung des Diskussionsklimas. Immer dann, wenn Wortwahl und Inhalte in Hass abzugleiten drohen, steuern die Hashtag-Nutzer gegen. Denn wo sich Lügen und Hassreden zusammentun, entfaltet sich ein Potenzial, das die Gesellschaft spalten kann. Mit Zivilcourage und gegenseitiger Unterstützung können engagierte Bürger viel bewirken – Hannes Ley zeigt, wie es gelingen kann.
“Wir reden nicht über Counter Speech, über Gegenrede. Wir praktizieren sie.“  Zum Shop

Zum Autor Hannes Ley

Hannes Ley ist selbstständiger Kommunikationsberater in Hamburg. Ende 2016 hat er die Gruppe #ichbinhier gegründet. Sie ist in nur einem halben Jahr auf rund 37.000 Mitglieder angewachsen.

Kommentar von Martin Koradi

Hannes Ley beschreibt das destruktive Potenzial von Hass und Lügen im Internet eindrücklich. Seine Facebook-Gruppe #ichbinhier leistet wichtige Gegenwehr und ist sehr unterstützenswert. Wir dürfen das Internet nicht den Hatern und Fake-News-Schleudern überlassen. Jede zivilgesellschaftliche Initiative gegen diese demokratiegefährdenden Umtriebe ist deshalb zu begrüssen.

Allerdings darf dadurch der Druck auf Facebook nicht nachlassen. Facebook fördert Hass und extremistische Positionen durch seine Algorithmen aus rein kommerziellen Gründen. Das ist nicht akzeptabel. Facebook muss Verantwortung übernehmen und kann die „Putzarbeit“ auf seiner Plattform nicht dem zivilgesellschaftlichen Engagement überlassen.

Zum Thema Datenschutz & Facebook siehe auch:

NOYB – European Center for Digital Rights

Buchtipp:

Facebook-Gesellschaft von Roberto Simanowski

Ausserdem:

Übersicht meiner eigenen gesellschaftspolitischen Texte und Buchempfehlungen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Schweiz) und Leiter von Kräuterwanderungen und Kräuterkursen.

Bewertungen & Kommentare

„Das Internet ist großartig. Es ist Inspiration und Kommunikation, es öffnet den Zugang zu Wissen und Bildung, es fördert die Demokratisierung. Es ist aber auch die größte Kloake der Menschheitsgeschichte, weil es durchtränkt ist von Fake News, Hassbotschaften, schlimmsten Beleidigungen und Bösartigkeit. Doch es gibt Instrumente dagegen: Der intelligente Schwarm von #ichbinhier. Normale Leute, die jeden Tag in die Auseinandersetzung gehen; mit Fakten und Argumenten. Eine Wertegemeinschaft, die unserer Gesellschaft einen spürbaren Dienst erweist. Ehrenamtlich. Unbezahlbar. Wichtig.“

Dunja Hayali

„Der Hamburger Hannes Ley will die Kommentarstränge bei Facebook zurückerobern, […] den Hass so nicht stehen lassen. […] Gerade hat er ein Buch herausgebracht, in dem er die Geschichte von #ichbinhier erzählt, aber auch auf die Geschichte von Hassrede und Fakenews eingeht.“

Jil Hesse, NDR KULTUR

„[Das Buch macht] darauf aufmerksam, wie respektlos der Umgang miteinander in sozialen Netzen ist. Und dass das keiner unkommentiert stehen lassen sollte, sondern sagen: #ichbinhier.“

Johanna Lehn, VORWAERTS

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