Viele Kinder im Einschulungsalter leiden an Schlafstörungen

Viele Kinder im Einschulungsalter haben einer Studie zufolge gelegentlich Schlafstörungen. Bei 5 bis 10% der Kinder handele es sich um eine ausgeprägte Störung, schreibt das in Köln erscheinende “Ärzteblatt” unter Berufung auf eine Untersuchung mit etwa 1.400 Schulanfängern aus Köln.

Schwierigkeiten bereitet nach Angabe der Eltern vor allem das nächtliche Aufwachen, was bei knapp 40% der Kinder gelegentlich und bei 5,6% häufig vorkomme. Ungewöhnliches Schlafverhalten wie Schlafwandeln oder Albträume treten dagegen seltener auf. Deutlich verbreiteter ist das Zähneknirschen, welches die Eltern bei rund 7% der Kinder regelmäßig und bei fast 25% ab und zu beobachteten.

Die Untersuchung ergab weiter, dass Kinder mit Durchschlafproblemen ein doppelt so hohes Risiko haben, tagsüber plötzlich einzuschlafen. Wechselnde Zeiten des Zubettgehens erhöhten die Ein- und Durchschlafschwierigkeiten außerdem um mehr als das Doppelte. Fernsehen vor dem Einschlafen hatte den Resultaten zufolge dagegen keinen Einfluss auf den Schlaf. Kinder mit einem Fernsehgerät im eigenen Zimmer wachten jedoch nachts häufiger auf.

Bei Heranwachsenden mit Schlafproblemen sind nach Meinung der Experten häufig weitere psychische, soziale oder medizinische Risiken zu erwarten. Deshalb sei es wichtig, dass Eltern die Schlafstörungen ihrer Kinder ansprechen, wenn sie beim Kinderarzt oder Jugendarzt sind.

Quelle:

http://www.kinderaerzte-im-netz.de

Kommentar & Ergänzung:

Bei länger andauernden oder schweren Schlafstörungen scheint mir eine medizinische Abklärung durchaus angebracht.

Daneben würde ich aber bei leichteren Fällen auch einfache Hausmittel und bewährte Heilpflanzen nicht vergessen. Gerade Kräutertees eigenen sich auch ausgezeichnet als Einschlafritual. Im Vordergrund stehen hier Orangenblütentee und Goldmelissentee. Obwohl für diese beiden Heilpflanzen eine beruhigende Wirkung bisher nicht dokumentiert oder gar durch Studien belegt ist, bewähren sie sich halt doch immer wieder.

Wissenschaftlich gut untersucht und begründet ist Baldrian. Weil aber die Baldrianwurzel geschmacklich für Kinder nicht gerade attraktiv ist, müssten hier Fertigpräparate eingesetzt werden.

Ebenfalls beruhigend wirkt Passionsblumenkraut, für Kinder am sinnvollsten in Sirupform, oder Melisse (Zitronenmelisse).

Sehr gut für Kinder geeignet ist die inhalative Applikation von Lavendelöl. Genauere Angaben zur Wirkung und zu den verschiedenen Anwendungsformen von Lavendelöl finden Sie in unserer Broschüre:

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