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		<title>[Buchtipp] Wie Gesundheit entsteht, Salutogenese. Schatzsuche statt Fehlerfahndung von Eckhard Schiffer</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 15:16:40 +0000</pubDate>
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<p>Dabei stützt sich der Autor zum einen auf das Salutogenese-Konzept des amerikanisch-israelischen Gesundheitsforschers Aaron Antonovsky und dessen Ausführungen zum &gt;Kohärenzgefühl&lt; des Menschen. Zum anderen bezieht er so unterschiedliche Geschichten wie &gt;Tausenundeine Nacht&lt;, &gt;Pu der Bär&lt; und Auf der Suche nach der verlorenen Zeit&lt; in sein Erklärungskonzept ein und ebenso die Biografien von Künstlern und Schriftstellern wie Joan Miró, Jean-Jacques Rousseau oder Albert Camus. &gt;Alles das, was in der :schönen9 Literatur schon lange bekannt ist, soll anhand neuer Modelle zur Gesundheit bzw. Gesundheitsförderung weiter verdeutlicht werden. Seit geraumer Zeit richtet sich nämlich das Interesse nicht mehr nur auf die Entstehung von Krankheit (Pathogenese), sondern auch auf die Entstehung von Gesundheit (Salutogenese).&lt; Oder anders formuliert: &gt;Was haben eigentlich :Gute Nacht-Geschichten mit Gesundheit, und die Unfähigkeit zum Dialog9 mit Krankheit zu tun? Eckhard Schiffer <em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><strong><em><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3407220901]]" target="_blank">Zum Shop</a><br />
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<h1>Kommentar:</h1>
<h2>Wie Gesundheit entsteht – Salutogenese: Schatzsuche statt Fehlerfahndung</h2>
<p> Dieses Buch ist eine gut verständliche und anregende Einführung in das Konzept der Salutogenese. Begründet hat das Salutogenese-Modell der israelische Medizinsoziologe Aron Antonovsky (1923 – 1994). Er kritisierte am herkömmlichen medizinischen Denken, dass es sich bloss daran orientiert, wie krankmachende (pathogene) Faktoren vermieden oder bekämpft werden können, an gesundheitsförderlichen (salutogenetischen) Kräften aber nicht interessiert ist. Wichtig sei aber, beides ernstzunehmen: das, was krankmacht („pathogenetisches Modell“) und das, was gesund macht beziehungsweise gesund erhält („salutogenetisches Modell“).</p>
<p>Antonovsky unterscheidet zwischen inneren und äusseren (soziokulturellen) gesundheitsförderlichen Faktoren. Für die Gesundheit eines jeden Menschen ist Kohärenzgefühl beziehungsweise Kohärenzsinn entscheidend. Was damit gemeint ist, beschreibt Eckhard Schiffer so:</p>
<p>„ Das Kohärenzgefühl meint eine Grundstimmung oder Grundsicherheit, innerlich zusammengehalten zu werden, nicht zu zerbrechen und gleichzeitig auch in äusseren Anbindungen Unterstützung und halt zu finden. Der Kohärenzsinn beschreibt eine mit diesem Gefühl einhergehende und an gedankliche Aktivität geknüpfte Weltsicht:</p>
<p>Meine Welt ist verständlich, stimmig, geordnet; auch Probleme und Belastungen, die ich erlebe, kann ich in einem grösseren Zusammenhang begreifen (Verstehbarkeit).</p>
<p>Das Leben stellt mir Aufgaben, die ich lösen kann. Ich verfüge auch über innere und äussere Ressourcen (Hilfsquellen), die ich zur Meisterung meines Lebens, meiner aktuellen Probleme einsetzen kann (Handhabbarkeit).</p>
<p>Für meine Lebensführung ist Anstrengung sinnvoll. Es gibt Ziele und Projekte, für die es sich zu engagieren lohnt (Sinndimension).“</p>
<p>Schiffer vermittelt das Salutogenese-Modell anhand von praktischen Beispielen, zum Beispiel mit Schilderungen aus der Biografie des Malers Juan Mirò. Und er erläutert die Bedeutung von Spiel, Kreativität, Dialog und mitmenschlichem Zusammenhalt für die Gesundheit.</p>
<p>Aus der Perspektive der Salutogenese ist Gesundheit weit gehend ein soziokulturelles Produkt.</p>
<p>In diesem Sinne scheint mir die Salutogenese auch für die Naturheilkunde wertvolle Anregungen zu bieten.</p>
<p>Allzu oft geht es meiner Erfahrung nach nämlich auch hier vor allem um die Verabreichung der richtigen Tröpfli, Chügeli, Pulver, Kräutertees etc.</p>
<p>Und allzu oft geht darüber der Kontext vergessen, in dem ein Mensch im Spannungsfeld zwischen Gesundheit und Krankheit steht. Es reicht aber natürlich nicht, einen kranken Menschen nur von den passenden Heilpflanzen zu überzeugen. Das macht ein Verkäufer auch. Es hat mit Heilkunde aber noch nichts zu tun.</p>
<p>Das Buch von Eckhard Schiffer kann dazu beitragen, den Blick über Tröpfli, Chügeli, Pulver und Tees hinaus zu erweitern.</p>
<p><em>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen</em></p>
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		<title>[Buchtipp] Mit Krankheit leben. Beck Reihe, Band 1620, Von der Kunst, mit Schmerz und Leid umzugehen — von Farideh Akashe-Böhme, Gernot Böhme</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 15:05:49 +0000</pubDate>
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<p>In unserer leistungsorientierten Gesellschaft wird Krankheit weitgehend tabuisiert und im besten Falle therapiert. Krankheitsbewältigung kann jedoch nicht einfach an Experten delegiert werden – sie ist eine Sache der Patienten selbst. Die Autoren fordern einen mündigen Umgang mit dem eigenen Leiden, auch um gegenüber dem medizinischen System handlungsfähig und selbstbestimmt zu bleiben. Sie beschreiben, wie man das eigene Leben mit der Krankheit akzeptieren kann, und führen anhand von Aussagen Betroffener verschiedene Wege der Krankheitsbewältigung vor Augen: von der distanzierten Betrachtung der Krankheit über die Mobilisierung innerer Kräfte bis hin zur Auseinandersetzung mit ihr im Reden und Schreiben. Egal, für welche der vorgestellten Möglichkeiten sich der Leser entscheidet, das Ziel ist stets, Krankheit als Bestandteil des Lebens zu begreifen und so ein Stück Lebenskunst zu erlernen. <em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><strong><em><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3406527906]]" target="_blank">Zum Shop</a></em></strong></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></p>
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<h1>Kommentar:</h1>
<h2>Mit Krankheit leben – Von der Kunst, mit Schmerz und Leid umzugehen</h2>
<p>Farideh Akashe-Böhme als Soziologin und Gernot Böhme als Philosoph ergänzen sich offensichtlich gut als Verfasser dieses Buches. Es hebt sich wohltuend ab von der heute weit verbreiteten, unsäglichen Fast-Food-Psychosomatik, die jeder Krankheit sofort einen ursächlich dafür verantwortlichen psychischen Knacks zuschreibt. Diese simple Etikettiererei führt in der Regel zu gar nichts oder allenfalls zu deplazierten Schuldgefühlen.</p>
<p>Akashe-Böhme und Böhme (AkaBö) legen dagegen vor allem Wert auf die Krankheitsbewältigung. Dabei greifen sie viele spannende Aspekte auf. Eine kleine Auswahl davon stelle ich hier vor:</p>
<p>Im ersten Kapitel geht es um Krankheit und Leiberfahrung. Nach AkaBö leben wir in einer Zivilisation, die durch Leibvergessenheit bestimmt ist. Gesundheit bedeutet darum wesentlich: sich nicht spüren, den Leib vergessen können. In der Krankheit lernt man sich selbst als Leib kennen. Weil der moderne Mensch wenig mit seinem Leib und dessen Regungen vertraut ist, neigt er dazu, leibliche Regungen generell als Symptome zu deuten, das heisst als Anzeichen dafür, dass mit seinem Körper etwas nicht in Ordnung ist.</p>
<p>Das zweite Kapitel handelt von der Therapeutik. Es geht darin unter anderem um den Umgang mit dem medizinischen System.</p>
<p>Das dritte Kapitel ist der Diätetik gewidmet. Gemeint sind damit im antiken Sinne Regeln zur Lebensführung. AkaBö gehen sorgfältig auf Situationen ein, in denen es um die Bewältigung von Krankheiten geht, mit denen die Betroffenen leben müssen. Ein sehr wichtiges Thema, denn im allgemeinen wird viel Gewicht auf Therapie und Heilung gelegt. Aber wo lernen wir den Umgang mit Krankheiten und Beeinträchtigungen, die nicht wegzubringen sind. Hier geht es um die hohe Kunst, mit der Krankheit ein möglichst gutes Leben zu gestalten.</p>
<p>Das vierte Kapitel behandelt ethische Fragen wie Selbstverantwortung, Therapieentscheidungen und die Bewältigung der Tatsache, dass die Krankheit ausgerechnet einen selbst trifft. Hier geht es zum Beispiel um die Vorstellung der Krankheit als Schicksal oder Prüfung.</p>
<p>Im fünfte Kapitel geht es um Unterschiede zwischen Männern und Frauen bezüglich Krankheit und Gesundheit.</p>
<p>Das sechste Kapitel thematisiert den Zusammenhang von Kranksein und Fremdsein. Es geht um Ausgrenzung und Stigmatisierung, um Sprachprobleme im Umgang mit Krankheit und um das kulturelle Verständnis von Krankheit.</p>
<p>Im siebten Kapitel geht es nicht um die eigene Krankheit sondern um das Zusammenleben mit der Krankheit der anderen. Krankheit kann auch eine grosse Herausforderung sein für die Menschen im Umfeld des Kranken.</p>
<p>Das letzte Kapitel trägt den Titel „Krankheit und Lebenskunst“.</p>
<p>„Mit Krankheit leben“ ist ein wertvolles Buch, weil es den Umgang mit Krankheit auf verschiedensten Ebenen zum Thema macht. Es ist auch wichtig für die Naturheilkunde, denn wenn wir uns darauf beschränken, die passenden Heilpflanzen zu verteilen, bleiben wir sehr eng und verpassen möglicherweise das Wesentliche.</p>
<p><em>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</em></p>
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		<title>[Buchtipp] Warum werden unsere Kranken eigentlich wieder gesund? Räsonieren über das Heilen — von Asmus Finzen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 14:54:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verlagsbeschreibung Asmus Finzen: Jahrgang 1940, Prof. Dr. med., stellvertretender ärztlicher Leiter der Universitätsklinik Basel. Verleger der Edition Das Narrenschiff im Psychiatrie-Verlag. Im Psychiatrie-Verlag sind von ihm ausserdem erschienen: “Schizophrenie – die Krankheit verstehen”, “Schizophrenie – die Krankheit behandeln” und “Medikamentenbehandlung bei psychischen Störungen” Zum Shop Kommentar: Warum werden unsere Kranken eigentlich wieder gesund? Dieses Buch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3884143034]]" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-562" title="Kranken-gesund" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Kranken-gesund.jpg" alt="" width="145" height="240" /></a>Verlagsbeschreibung</h1>
<p>Asmus Finzen: Jahrgang 1940, Prof. Dr. med., stellvertretender ärztlicher Leiter der Universitätsklinik Basel. Verleger der Edition Das Narrenschiff im Psychiatrie-Verlag. Im Psychiatrie-Verlag sind von ihm ausserdem erschienen: “Schizophrenie – die Krankheit verstehen”, “Schizophrenie – die Krankheit behandeln” und “Medikamentenbehandlung bei psychischen Störungen” <em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><strong><em><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3884143034]]" target="_blank">Zum Shop</a></em></strong></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></p>
<p><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3884143034]]" target="_blank"><img class="size-full wp-image-629 alignnone" title="Einkaufskorb" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Einkaufskorb.gif" alt="" width="29" height="21" /></a></p>
<h1>Kommentar:</h1>
<h2>Warum werden unsere Kranken eigentlich wieder gesund?</h2>
<p>Dieses Buch ist ein wirksames Heilmittel gegen allfällige Grössenphantasien von Therapeutinnen und Therapeuten aller Art. Wie rasch, gern und unkritisch verbuchen doch viele Behandelnde jede Besserung sogleich auf ihr eigenes Konto. Meiner Erfahrung nach geschieht dies auch häufig im Bereich der Naturheilkunde und bei der Anwendung von Heilpflanzen. Hier müsste sich etwas ändern, wenn die Naturheilkunde ernst genommen werden möchte. „Wer heilt hat recht“, hört man sehr oft als Rechtfertigung in dieser „Szene“. Kein Gedanke daran, dass auch andere Faktoren als die abgegebenen Heilmittel zur Gesundung geführt haben könnten. Ein weit gehendes Negieren der Selbstheilungskräfte und des Placebo-Effektes. Asmus Finzen gibt auf die Frage: “Warum werden unsere Kranken eigentlich wieder gesund?“ aufrüttelnde Antworten. Ich führe seine Antworten zur Illustration hier an, die Kommentare dazu stammen von mir:</p>
<p>1. Sie werden gesund wegen der Therapie, die wir anwenden.</p>
<p>Das ist für Therapeuten und Therapeutinnen fraglos die angenehmste Antwort. Darum wird sie so selten hinterfragt.</p>
<p>2. Sie werden von alleine wieder gesund.</p>
<p>Das trifft auf sehr viele Beschwerden und Krankheiten zu. Und bei chronischen Verläufen gehören in der Regel Schwankungen mit Hochs und Tiefs dazu. Weil die Kranken oft an einem Tiefpunkt Hilfe suchen, ist die Chance gross, dass nur schon der natürliche Verlauf eine Besserung bewirkt.</p>
<p>3. Sie werden gar nicht wieder gesund</p>
<p>Diese leidige Tatsache zu anerkennen, ist häufig nicht gerade einfach – weder in der Naturheilkunde noch in der Medizin. Dass es Krankheiten gibt, die keiner Heilung zugänglich sind, widerspricht den Machbarkeitsvorstellungen unserer Zeit. Dabei würde die Anerkennung einer solchen Tatsache die endlose, kraftzehrende Suche nach Heilung überflüssig machen und damit Energie freisetzen für das Bestreben nach einer möglichst guten Lebensqualität mit der Krankheit. Wobei natürlich häufig nicht so einfach festzulegen ist, wann eine Krankheit wirklich unheilbar ist. Behandelnde, die diesem dritten Punkt nicht ins Auge sehen wollen, schieben oft jeden Misserfolg den Kranken in die Schuhe. Die sind dann noch nicht so weit, haben die Behandlung falsch gemacht oder wollen gar nicht wirklich gesund werden….</p>
<p>4. Sie werden trotz unserer Therapie wieder gesund.</p>
<p>Das dürfte die frustrierendste Antwort für Therapeutinnen und Therapeuten sein. Glücklicherweise überstehen die meisten Patientinnen und Patienten auch unnütze, belastende Therapien in Medizin oder Naturheilkunde.</p>
<p>5. Sie werden wegen unserer Behandlung gesund, aber nicht wegen jener therapeutischen Faktoren, von deren Wirksamkeit wir überzeugt sind.</p>
<p>Das wird öfter vorkommen, als wir denken. Die Medizingeschichte ist voll von solchen Täuschungen.</p>
<p>6. Sie sind gar nicht krank.</p>
<p>Die Behandlung von Gesunden verspricht gute Heilungschancen und wird sowohl in der Medizin als auch in der Naturheilkunde häufig praktiziert.</p>
<p>Provokante Antworten jedenfalls, die uns Asmus Finzen in seinem Buch präsentiert. Der Autor ist Psychiater und deshalb stammen viele seiner Beispiele aus den Bereichen Psychiatrie und Psychotherapie. Er bezieht aber auch körperliche Erkrankungen mit ein und seine sechs Antworten lassen sich gut auf die „normale“ Medizin und auf die Naturheilkunde übertragen.</p>
<p>Das Buch geht aber weit über die Frage hinaus, warum unsere Kranken wieder gesund werden.</p>
<p>Weitere Themen sind beispielsweise: Heilserwartungen – Der Mythos der Machbarkeit – Was ist Therapie – Das Placebo-Problem – Wie wirkt Therapie? – Grenzen der Therapie – Grundlagen therapeutischer Interventionen.</p>
<p>Ein anregendes Buch.</p>
<p><em>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</em></p>
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		<title>[Buchtipp] Botanische Gärten der Schweiz, von Colette Gremaud</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 14:11:44 +0000</pubDate>
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<p> Die Botanikerin Colette Gremaud stellt in diesem Führer 27 botanische Gärten, Alpengärten und thematische Pflanzensammlungen vor. Jedes Gartenporträt wird begleitet von einem umfassenden Serviceteil, der über alle praktischen Belange Auskunft gibt – von der Anreise mit privaten oder öffentlichen Verkehrsmitteln und den Öffnungszeiten über Pläne der Anlagen bis hin zu den Besonderheiten jeder Sammlung, speziellen Angeboten und Tipps für den Besuch mit Kindern. In vielen Kapiteln finden sich auch Artikel zu wichtigen Themen im Zusammenhang mit den Gärten – über die Gewächshäuser, die Herbare, die Geschichte der botanischen Gärten, den Index seminum oder Porträts markanter Arten. Ein reich illustrierter Führer durch die botanischen Gärten der Schweiz, der auch einen vertieften Einblick in die Welt der Botanik gestattet.  <strong><em><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3722500788]]" target="_blank">Zum Shop</a></em></strong></p>
<p><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3722500788]]" target="_blank"><img class="size-full wp-image-629 alignnone" title="Einkaufskorb" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Einkaufskorb.gif" alt="" width="29" height="21" /></a></p>
<h1>Kommentar:</h1>
<h2>Botanische Gärten der Schweiz</h2>
<p>Dieses Buch stellt die Botanischen Gärten der Schweiz in Wort und Bild vor. Zu jedem Garten gibt es detaillierte Angaben über das Angebot, über Öffnungszeiten, Anfahrt, Verpflegungsmöglicheiten, Besonderheiten. Kartenausschnitte und Pläne zeigen die Anlage der Gärten und die einzelnen Bereiche. Total werden 26 verschiedene Botanische Gärten beschrieben, aufgeteilt nach den Regionen Jura, Mittelland und Alpen. Botanische Gärten sind eine gute Möglichkeit, Pflanzen kennen zu lernen: Wildblumen, Bäume, Sträucher, Heilpflanzen, Alpenblumen. Im Buch finden sich Botanische Gärten in den Städten, aber auch Alpengärten in den Bergen. Heilpflanzen-Abteilungen gibt es beispielsweise in den Botanischen Gärten in Zürich, Bern, St. Gallen und Basel-Brüglingen. Wer sich für Heilpflanzen interessiert, kann sie hier kennen lernen. Allerdings scheint es mir auch wichtig, dass wir den Heilpflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen begegnen. Im Botanischen Garten werden uns die Pflanze bequem präsentiert. Wenn wir dagegen Heilpflanzen in der Natur aufsuchen, ermöglicht uns dies immer wieder überraschende Entdeckungen. Es gibt eine andere Beziehung zu den Pflanzen, wenn wir uns dorthin bewegen, wo sie von Natur aus wachsen und wenn wir etwas tun müssen für diese Begegnung.</p>
<p><em>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen</em></p>
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		<title>[Buchtipp] Pflanzenwelt der Jungfrauregion Spezialwanderführer, Mit 18 Wandervorschlägen von Christoph Käsermann</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 14:00:35 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3722500176]]" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-581" title="Pflanzenwelt-Jungfrauregion" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Pflanzenwelt-Jungfrauregion.jpg" alt="" width="229" height="345" /></a>Verlagsbeschreibung</h1>
<p>Die Jungfrauregion ist nicht nur eine der spektakulärsten und landschaftlich schönsten Regionen im Alpenbogen sondern beherbergt auch eine reichhaltige Flora und Vegetation, die für die Nordalpen typisch ist.</p>
<p>Das vorliegende Buch stellt die heimischen Vegetationstypen ausführlich vor und ist mit vielen faszinierenden Fotos, zahlreichen Karten und Skizzen ergänzt. “Pflanzenwelt der Jungfrauregion” führt weiter in die Geologie, Fauna und das Klima der Region ein. Die 18 detaillierten Wandervorschläge erlauben dem Leser, den vorgestellten Naturraum intensiv zu erleben sowie die Vegetation und zahlreiche attraktive Arten vor Ort selber zu erkennen. <em><strong><em><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3722500176]]" target="_blank">Zum Shop</a></em></strong></em></p>
<p><em><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3722500176]]" target="_blank"><img class="size-full wp-image-629 alignnone" title="Einkaufskorb" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Einkaufskorb.gif" alt="" width="29" height="21" /></a><br />
</em></p>
<h1>Kommentar:</h1>
<h2>Pflanzenwelt der Jungfrauregion</h2>
<p>Dieses Buch ist eine attraktive, informative Einführung in Geologie und Pflanzenwelt der Jungfrauregion im Berner Oberland. Vorgestellt werden alle wichtigen Lebensräume: Bergseen, Quellfluren, Moore, Felsen, Schuttfluren, Gletschervorfelder, Schneeböden, Nivale Vegetation, Kalkhaltige Magerwiesen der Hochlagen, Alpine Rasen, Subalpin-alpine Fettweiden, Montanes Landwirtschaftliches Nutzland, Alpine Lägerfluren, Subalpine Hochstaudenfluren, Felsgrusfluren, Zwergstrauchheiden, Wälder.</p>
<p>Diese Lebensräume werden mit schönen Bildern, informativen Texten und mit konkreten Beispielen aus der Jungfrauregion präsentiert. Im Zentrum stehen die Regionen rund um Grindelwald, Mürren, Stechelberg und Gimmelwald. Mir selber sind davon vor allem das Hintere Lauterbrunnental, die Schilthornregion und das Sefinental von eigenen Kursen zu Heilpflanzen und Alpenblumen gut bekannt. Daher kann ich aus eigener Erfahrung die Reichhaltigkeit der Pflanzenwelt und die Eindrücklichkeit der Landschaft nur unterstreichen.</p>
<p>Das Buch stellt die Jungfrauregion wirklich aus vielfältigen Blickwinkeln vor. Ein Abschnitt ist beispielsweise dem lokalen Klima und Wetter gewidmet (Nordstau, Föhn, typische Wetterphänomene). Auch die Landschaftsformen werden beschrieben, zum Beispiel Wasserfälle, Gletscher, Gletschermoränen, ausserdem die Vegetationsgeschichte, die Höhenstufen und charakteristische Vertreter der Tierwelt (Säugetiere, Vögel, Amphibien und Reptilien, Fische, Insekten).</p>
<p>Sehr attraktiv sind zudem 18 naturkundliche Wanderrouten, die detailliert beschrieben werden mit Kartenausschnitt, Wanderzeit, Anforderungen, Vegetation, Rastmöglichkeiten usw.</p>
<p>Die Jungfrauregion bietet eine grosse Vielfalt an Landschaftsformen, Alpenblumen, Heilpflanzen, Tieren und Gesteinen. Auf <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch" target="_blank">www.phytotherapie-seminare.ch</a> finden Sie in der Bildergalerie im Abschnitt Mürren attraktive Fotos dieser einzigartigen Naturlandschaft.</p>
<div>
<div>
<p><em>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie/Pflanzenheilkunde, </em>Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen</p>
<p>Die Jungfrauregion können Sie kennen lernen im Wochenkurs: Heilpflanzen und Alpenblumen in Mürren.</p>
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		<title>[Buchtipp] Wanderführer durch 132 Naturschutzgebiete der Schweiz, Die schönsten Pro Natura Schutzgebiete — von Annette Barkhausen, Franz Geiser</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 13:50:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verlagsbeschreibung  Keine Verlagsbeschreibung vorhanden. Zum Shop Kommentar: Wanderführer durch 132 Naturschutzgebiete der Schweiz Diese Buch beschreibt Wanderrouten durch Naturschutzgebiete und zeigt sie mit Kartenausschnitten. Die wichtigen Lebensräume entlang des Weges werden informativ geschildert und darin vorkommende Tier- und Pflanzenarten vorgestellt. Wer gerne Heilpflanzen und Wildblumen in der Natur begegnet, findet in diesem Buch eine grosse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3724509588]]" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-611" title="Wanderfuehrer-Naturschutzgebiete-Schweiz(1)" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Wanderfuehrer-Naturschutzgebiete-Schweiz1.jpg" alt="" width="95" height="171" /></a>Verlagsbeschreibung</h1>
<p> Keine Verlagsbeschreibung vorhanden. <em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><strong><em><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3724509588]]" target="_blank">Zum Shop</a><br />
</em></strong></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></p>
<h1><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3724509588]]" target="_blank"><img class="size-full wp-image-629 alignnone" title="Einkaufskorb" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Einkaufskorb.gif" alt="" width="29" height="21" /></a></h1>
<h1>Kommentar:</h1>
<h2>Wanderführer durch 132 Naturschutzgebiete der Schweiz</h2>
<p>Diese Buch beschreibt Wanderrouten durch Naturschutzgebiete und zeigt sie mit Kartenausschnitten. Die wichtigen Lebensräume entlang des Weges werden informativ geschildert und darin vorkommende Tier- und Pflanzenarten vorgestellt. Wer gerne Heilpflanzen und Wildblumen in der Natur begegnet, findet in diesem Buch eine grosse Auswahl an botanisch reichhaltigen und lohnenswerten Touren.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen</p>
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		<title>[Buchtipp] Ein Garten für Tiere, Erlebnisraum Naturgarten, von Alex Oberholzer, Lore Lässer</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:16:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verlagsbeschreibung Lebendig schildern die Autoren, welche Ansprüche Tiere an einen Garten stellen, wie sie am liebsten leben und in welchem Umfeld sie sich wohlfühlen. So können Gartenfreunde leicht die richtigen einheimischen Pflanzenarten für ihren Garten auswählen, Blumenwiesen, Hecken mit Staudensaum, Weiher und Trockenmauern anlegen und pflegen. Ein Garten nach diesen Ideen bietet Kindern und Erwachsenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3800166259]]" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-529" title="Garten-Tiere" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Garten-Tiere.jpg" alt="" width="170" height="224" /></a>Verlagsbeschreibung</h1>
<p>Lebendig schildern die Autoren, welche Ansprüche Tiere an einen Garten stellen, wie sie am liebsten leben und in welchem Umfeld sie sich wohlfühlen. So können Gartenfreunde leicht die richtigen einheimischen Pflanzenarten für ihren Garten auswählen, Blumenwiesen, Hecken mit Staudensaum, Weiher und Trockenmauern anlegen und pflegen. Ein Garten nach diesen Ideen bietet Kindern und Erwachsenen NEUE ERLEBNIS- UND BETÄTIGUNGSMÖGLICHKEITEN. <strong><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3800166259]]" target="_blank">Zum Shop</a></strong></p>
<p><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3800166259]]" target="_blank"><img class="size-full wp-image-629 alignnone" title="Einkaufskorb" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Einkaufskorb.gif" alt="" width="29" height="21" /></a></p>
<h1>Kommentar:</h1>
<h2>Ein Garten für Tiere</h2>
<p>Gärten sind ausserordentlich wichtige Lebensräume für Tiere. Dieses Buch zeigt auf, wie Sie Tieren im Garten Wohnraum verschaffen können. Ein tierfreundlicher Garten bietet faszinierende Beobachtungsmöglichkeiten. Die Safari vor der Haustür!</p>
<p>Was also können Sie tun für Schmetterlinge, Wildbienen und Wildwespen, Heuschrecken, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere? Hier finden Sie Antworten.</p>
<p>Sie hätten gerne Wildblumen und Heilkräuter im Garten? – Dieses Buch erklärt, wie man eine Blumenwiese anlegt und pflegt. Zudem werden viele spezielle Themen aufgegriffen wie: Wasser im Garten (Teiche), Gehölze, Wege und Plätze, Trockenmauern, Kompost als Biotop.</p>
<p>Sie finden in diesem Buch viele Anregungen und einen guten Überblick.</p>
<p><em>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen</em></p>
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		<title>[Buchtipp] Das Insektenhotel, Naturschutz erleben. Bauanleitungen –Tierporträts – Gartentipps — von Wolf R. Günzel</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 16:06:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verlagsbeschreibung Fantasievoll gestaltete Nisthilfen für Wildbienen und andere Insekten erregen zunehmend Interesse. Gärtner entdecken den Insektenschutz als spannendes Projekt, in Schulgärten ist der Bau von Nisthilfen das Thema schlechthin. Das Buch stellt 13 Bauprojekte vor, die sich mit Hilfe von Bauanleitungen leicht umsetzen lassen. Für jeden Garten gibt es die passende Lösung: Einfache Nisthilfen, die [...]]]></description>
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<p>Fantasievoll gestaltete Nisthilfen für Wildbienen und andere Insekten erregen zunehmend Interesse. Gärtner entdecken den Insektenschutz als spannendes Projekt, in Schulgärten ist der Bau von Nisthilfen das Thema schlechthin.</p>
<p>Das Buch stellt 13 Bauprojekte vor, die sich mit Hilfe von Bauanleitungen leicht umsetzen lassen. Für jeden Garten gibt es die passende Lösung: Einfache Nisthilfen, die solo zum Einsatz kommen oder nach Art eines Baukastensystems ein Insektenhotel füllen, und verschiedene Nistkästen für Hummeln, Hornissen, Florfliegen und Marienkäfer. Pflanzenlisten und praktische Tipps, wie sich im Garten und auf dem Balkon ein insektenfreundliches Umfeld gestalten lässt, ergänzen die Bauvorhaben. Tierporträts vermitteln Einblicke in die Welt der Hotelbewohner.</p>
<p>Nisthilfen für Insekten sind Naturerlebnis und Beitrag für eine intakte Umwelt. Die Bewohner eines Insektenhotels sind friedliebend, sichern die Erträge unserer Kulturpflanzen und halten Blattläuse und andere Schädlinge in Schach. <strong><strong><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3895662348]]" target="_blank">Zum Shop</a></strong></strong></p>
<p><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3895662348]]" target="_blank"><img class="size-full wp-image-629 alignnone" title="Einkaufskorb" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Einkaufskorb.gif" alt="" width="29" height="21" /></a></p>
<h1>Kommentar:</h1>
<h2>Das Insektenhotel</h2>
<p>Wohnungsnot bei Insekten? Kein Witz! In unserer über weite Strecken ausgeräumten Kulturlandschaft fehlen oft die nötigen Strukturen für die Tierwelt. Dieses Buch beschreibt Möglichkeiten, mit denen wir im Garten, auf dem Balkon oder Fensterbrett Ersatz schaffen können.</p>
<p>Den meisten Menschen ist völlig unbekannt, dass es in der Schweiz über 600 Wildbienenarten gibt, die keine Staaten bilden, sondern einzeln leben. Sie legen ihre Eier zum Beispiel in hohle Pflanzenstängel, in leere Schneckenhäuschen oder in Brutgänge in der Erde. Wolf Richard Günzel gibt genaue Bauanleitungen für „Insektenhotels“, das heisst: zusammengebundene hohle Halme, Holzblöcke mit Bohrlöchern.</p>
<p>Insektenhotels eignen sich ausgezeichnet für die Beobachtung von Wildbienen. Günzel schildert zudem die faszinierenden Lebensweisen häufiger Wildbienenarten und einzeln lebender Wespen.</p>
<p>Günzel beschreibt aber auch Unterkünfte für Florfliegen und Marienkäfer. Beides sind im Garten ausgesprochene Nützlinge, weil sie Blattläuse im grossen Stil vertilgen.</p>
<p>Hummeln bauen ihre Nester oft in verlassenen Mäusegängen. Das Buch gibt Bauanleitungen für Hummelnistkästen. Und für Hornissennistkästen. Hornissen haben ungerechtfertigterweise einen schlechten Ruf. Sie sind nicht speziell aggressiv oder gefährlich, wenn man sie in Ruhe lässt.</p>
<p>Der letzte Teil des Buches handelt von Pflanzen, die als Nahrung für die Insekten wichtig sind und daher gefördert und angepflanzt werden sollten. Darunter sind auch viele Heilpflanzen wie Beinwell, Fenchel, Kümmel, Lavendel, Salbei, Thymian, Melisse, Borretsch.</p>
<p>Den Abschluss des Buches bilden Abschnitte mit Tipps zur Tierbeobachtung und zur Insektenfotografie.</p>
<p><em>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen</em></p>
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		<title>[Buchtipp] Stadtnatur, Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen — von Josef Reichholf</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 15:51:20 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[386581042x]]" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-602" title="Stadtnatur" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Stadtnatur.jpg" alt="" width="212" height="351" /></a>Verlagsbeschreibung</h1>
<div>
<p>Füchse im Englischen Garten in München, Wildschweine im Berliner Villenviertel, Waschbären auf Kasseler Dachböden – die Meldungen über ungewöhnliche Gäste in den Städten häufen sich. Dass dahinter mehr steckt, als eigenartige Zufälle, belegt dieses Buch: Für Tiere und Pflanzen wird der urbane Lebensraum zunehmend attraktiv. In einem Umland der Monotonie – geschaffen durch die moderne Landwirtschaft – werden Städte zu Inseln der Artenvielfalt: So leben in Berlin mittlerweile mehr Nachtigallen als in ganz Bayern. In einigen Städten finden sich doppelt so viele Wildpflanzenarten wie in ihrem Umland. Während die Städter raus in die “Natur” fahren, flieht die Natur in die Stadt. Hier ist sie inzwischen vielfältiger und weniger bedroht als jenseits der Stadtgrenzen. In Streifzügen durch unsere nächste Umgebung erschließt dieses Buch dem Leser ein bislang unbekanntes Terrain: die “Stadtnatur”. Über unsere Mitbewohner, die Tiere und Pflanzen, erzählt es überraschende Geschichten und liefert das neueste Wissen. Zahlreiche farbige Bilder und ein ausführliches Register machen das Buch zu einem praktischen Führer durch einen uns nahen und doch bislang fremd gebliebenen Lebensraum. <em><strong><em><strong><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[386581042x]]" target="_blank">Zum Shop</a></strong></em></strong></em></p>
<p><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[386581042x]]" target="_blank"><img class="size-full wp-image-629 alignnone" title="Einkaufskorb" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Einkaufskorb.gif" alt="" width="29" height="21" /></a></p>
<h1>Kommentar:</h1>
<h2>Stadtnatur – eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen</h2>
<div>
<p>Dieses Buch ist ein engagiertes Plädoyer für die Natur in der Stadt. Der Autor bringt es schon im Vorwort auf den Punkt:</p>
<p>„Natur in der Stadt ist keine Natur ‚zweiter Klasse’. Sie ist nicht weniger Natur als jene der Kulturlandschaft draussen, in die wir gehen, wenn wir und ‚in die Natur’ begeben. Im Gegenteil: ‚Stadtnatur’ ist vielfältiger, weniger bedroht und geringeren Belastungen ausgesetzt. Vor allem ist sie uns näher! Wir haben den Tieren und Pflanzen in der Stadt bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Warum ist die Stadtnatur so, wie sie (geworden) ist? Was sind die Gründe für die überraschende Vielfalt an Arten, die wir in den Städten vorfinden? Welche Chancen bietet uns ‚Natur in der Stadt’? Was bedeutet sie für die weitere Entwicklung von Städten? Das sind die Kernfragen, die in diesem Buch behandelt und an einer Reihe von Beispielen erläutert werden sollen.“</p>
<p>Josef H. Reichholf ist ein profunder Kenner der Tier- und Pflanzenwelt und der ökologischen Zusammenhänge. Er schildert im ersten Kapitel, warum die Stadt so attraktiv ist für die Natur. Das liegt unter anderem daran, dass die Stadt den Tieren und Pflanzen eine Vielfalt von Strukturen anbietet sowie nährstoffarme, trockene und warme Lebensräume.</p>
<p>Im zweiten Kapitel geht es um die Vorurteile gegenüber der Stadt als Naturraum. Dazu gehört die Überzeugung von der „öden“ Stadt im Gegensatz zum „guten“ Land.</p>
<p>Das dritte Kapitel handelt von unerwarteten Beispielen für Natur in der Stadt. Es geht zum Beispiel um die Amsel, die vom scheuen Waldvogel zum typischen Stadtbewohner wurde.</p>
<p>Im vierten Kapitel werden Besonderheiten vorgestellt, beispielsweise die Wanderfalken, die sich in grossen Städten als „City-Falken“ etabliert haben.</p>
<p>Im vierten Kapitel thematisiert Reichholf Probleme mit der Stadtnatur, zum Beispiel die Marderschäden, den Fuchsbandwurm oder die Zeckengefahr durch Igel.</p>
<p>Das letzte Kapitel gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Unter anderem werden Folgerungen für die Stadtentwicklung und den Naturschutz vorgestellt.</p>
<p>Aus dieser Schilderung des Inhalts wird wohl deutlich, dass es sich bei diesem Buch nicht einfach um einen Tier- und Pflanzenführer für die Stadt handelt. Es enthält eine geballte Ladung an fundiertem Hintergrundwissen über die Zusammenhänge von Pflanzen und Tieren und ihrem Lebensraum Stadt. Insofern ist es keine leichte Kost, doch wer sich darauf einlässt, bekommt eine Fülle von spannenden Informationen.</p>
<p>Dass es sich lohnt, der Tier- und Pflanzenwelt in der Stadt Aufmerksamkeit zu schenken, kann ich im übrigen aus eigener Erfahrung bestätigen. Als langjähriger Leiter von Heilpflanzen- und Wildblumenexkursionen am Stadtrand von Zürich fasziniert mich jedes Jahr neu, welche Entdeckungen man quasi vor der Haustüre machen kann.</p>
<p><em>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</em></p>
</div>
</div>
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		<title>[Buchtipp] Wiesen, Weiden und anderes Grünland. Biotop-Bestimmungs-Bücher, Biotope erkennen, bestimmen, schützen — von Gottfried Briemle, Conrad Fink, Claus-Peter Hutter</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 15:39:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verlagsbeschreibung Gaukelnde Schmetterlinge, summende und brummende Bienen und Hummeln und eine überschwängliche Blütenfülle zwischen filigranen Gräsern; so oder ähnlich stellen wir uns die Welt der Wiesen vor. Oft verknüpfen wir damit auch Kindheitserinnerungen. Wiesen und Weiden sind Bindeglieder von Natur und Kultur zugleich. Doch wie sind die ersten Weiden entstanden? Wie unterscheiden sich die verschiedenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3777611905]]" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-616" title="Wiesen-Weiden-Gruenland" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Wiesen-Weiden-Gruenland.jpg" alt="" width="234" height="295" /></a>Verlagsbeschreibung</h1>
<div>
<p>Gaukelnde Schmetterlinge, summende und brummende Bienen und Hummeln und eine überschwängliche Blütenfülle zwischen filigranen Gräsern; so oder ähnlich stellen wir uns die Welt der Wiesen vor. Oft verknüpfen wir damit auch Kindheitserinnerungen. Wiesen und Weiden sind Bindeglieder von Natur und Kultur zugleich. Doch wie sind die ersten Weiden entstanden? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Wiesentypen? Woher kommen die Wiesenpflanzen und warum werden blumenbunte Wiesen immer seltener?</p>
<p>“Wiesen, Weiden und anderes Grünland” beantwortet alle Fragen verständlich und unterhaltsam. <em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><em><strong><em><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3777611905]]" target="_blank">Zum Shop</a></em></strong></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></em></p>
<p><a href="http://ad.zanox.com/ppc/?9057643C1140316293T&amp;ULP=[[3777611905]]" target="_blank"><img class="size-full wp-image-629 alignnone" title="Einkaufskorb" src="http://heilpflanzen-info.ch/cms/wp-content/uploads/2010/05/Einkaufskorb.gif" alt="" width="29" height="21" /></a></p>
<h1>Kommentar:</h1>
<h2>Wiesen, Weiden und anderes Grünland</h2>
<p>Wiesen und Weiden sind in Mitteleuropa weitestgehend menschliche Produkte. Unterhalb der Baumgrenze wächst in Mitteleuropa natürlicherweise fast überall Wald. Wiesen entstehen da, wo gemäht wird. Weiden entstehen, wo Vieh das Gras frisst und dabei auch Bäume und Sträucher am Aufkommen hindert. Aber selbstverständlich braucht es auch Pflanzen, damit eine Wiese oder Weide entsteht. Darum sind Wiesen und Weiden eigentlich Koproduktionen von Natur und Kultur. Der Biotop-Führer von Claus-Peter Hutter stellt die verschiedenen Wiesentypen fundiert vor: Was ist eine Streuobstwiese? Woran erkenn man sie? Wo kommt sie vor und was hat sie für Ansprüche an den Standort? Welche Pflanzen sind für sie typisch? Welche Nutzung erlaubt die Streuobstwiese? Welche ökologische Bedeutung hat sie? Welchen Gefährdungen ist sie ausgesetzt? Welchen Schutz und welche Pflege braucht sie?</p>
<p>Alle wichtigen Wiesentypen werden in dieser Art erläutert.</p>
<p>Dieser Blickwinkel auf den Lebensraum ist auch nützlich für Menschen, die an Heilpflanzen interessiert sind. Leider gilt dieses Interesse oft sehr isoliert den Heilpflanzen, von denen sich jemand Hilfe verspricht, während der Lebensraum, in dem die Pflanze wächst, kaum wahrgenommen wird. Wo lebt diese Heilpflanze? Wer sind ihre Nachbarn? Von wem wir sie gefressen oder besucht? Diese Zusammenhänge sind interessant und erweitern den Blickwinkel. Wer nur mit dem Nützlichkeits-Blick durch die Natur streift, verpasst wesentliches.</p>
<p><em>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen</em></p>
</div>
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