Artikel zum Thema „Johanniskraut & Depression“ in der Fachzeitschrift „Pflegen:Palliativ“

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In der Fachzeitschrift „Pflegen: Palliative“ ist gerade ein Beitrag von mir erschienen mit dem Titel: „Johanniskraut – eine phytotherapeutische Intervention“.

Stimmungseinbrüche kommen im Leben vieler Menschen immer wieder vor und sind auch in der Palliativ Care von Bedeutung. Johanniskraut wird bereits seit Längerem als Heilpflanze bei dieser Indikation angewendet. Johanniskrautextrakte zählen zu den am besten wissenschaftlich untersuchten und belegten pflanzlichen Arzneimitteln. Eine wirksame und sichere Anwendung von Johanniskraut setzt jedoch einige Fachkenntnisse voraus. Dieser Beitrag liefert dazu die nötigen Grundlagen.

 

Sie finden den Beitrag hier:

Johanniskraut – eine phytotherapeutische Intervention (Pflegen: Palliative 34 / 2017)

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Lehrgang: Heilpflanzen-Seminar ab 9. / 10. September 2017 in Winterthur

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Interessiert an professionellem Heilpflanzen-Wissen in kompakter, verständlicher Form?

Am 9. / 10. September 2017 startet wieder ein neuer Lehrgang des Heilpflanzen-Seminars über fünf Wochenenden verteilt auf die Zeit bis Anfangs Dezember.

Im Zentrum des Lehrganges steht die Frage, welche Heilpflanzen bei welchen Beschwerden am wirksamsten sind und in welcher Form sie am besten angewendet werden können (Tee, Tinktur, Extrakt, Inhalation, Bad, Wickel, Einreibung…). Dazu kann ich viel fundierten Input geben und in der Regel haben wir dazu auch ein reges Gespräch unter Einbezug der Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden.

Dazu kommen dann noch allfällige Nebenwirkungen, Kontraindikationen (wann darf man die Pflanze nicht anwenden) und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Sie erhalten im Heilpflanzen-Seminar zugleich Einblick in die Geschichte der Heilpflanzen und auch in die neuen Forschungsergebnisse der Phytotherapie.

Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber auch kein Hindernis.

Schauen Sie sich doch mal die Kursausschreibung an:

Heilpflanzen-Seminar

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

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Kurkuma bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

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Die österreichische Zeitung „Kurier“ empfiehlt:

„Der Geschmack von Kurkuma ist vielen aus indischen Gerichten bekannt. In der indischen Heilmedizin Ayurveda wird Kurkuma seit Jahrtausenden verwendet. Im Körper kann das gelb-orange Gewürz Entzündungen reduzieren, etwa im Magen-Darm-Trakt. Besonders bei Reizdarm , chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Morbus Crohn konnten Effekte gezeigt werden. Der in Kurkuma enthaltene Farbstoff Kurkumin wirkt außerdem entzündungshemmend und blutzuckersenkend. Zudem senkt es den Cholesterinspiegel und kann damit vielen Krankheiten vorbeugen.“

Quelle:

https://kurier.at/wellness/zimt-kurkuma-ingwer-knoblauch-wie-sie-ihr-gewuerzregal-gesund-haelt/247.739.154

 

Kommentar & Ergänzung:

Verwendet werden die Wurzelstöcke von zwei verschiedenen Curcuma-Pflanzen: Gelbwurzel (Curcuma longa) und Javanische Gelbwurz (Curcuma xanthorrhiza). . Kurkuma ist der gelbe Farbgeber im Curry-Gewürz.

Der gelber Farbstoff Curcumin ist einer der interessantesten Naturstoffe und wird intensiv wissenschaftlich untersucht. Dabei besteht aber noch eine grosse Kluft zwischen eindrücklichen Laborergebnissen und den bisherigen Belegen für die Wirksamkeit bei Menschen. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass Curcumin aus dem Verdauungstrakt nur schlecht in den Organismus aufgenommen wird.

So dürfte es wohl eher schwierig sein, mit Kurkuma eine relevante entzündungshemmende Wirkung auf systemischem Weg im ganzen Organismus zu erreichen, zum Beispiel an den Gelenken.

Eine Reduktion von Entzündungen im Magen-Darm-Trakt, wie sie der „Kurier“ anspricht, „bei Reizdarm , chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Morbus Crohn“, ist aber denkbar. Hier kommt das Curcumin direkt mit der Darmwand in Kontakt und eine Resorption ist nicht nötig. Zwar fehlen auch für diesen Bereich die grossen Studien, die eine solche Wirkung einwandfrei belegen könnten. Dieser Ansatz scheint mir aber soweit plausibel, dass ich wohl Curcumin probieren würde, wenn ich eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung hätte.

Ob Kurkuma dagegen in klinisch relevantem Ausmass den Blutzucker und den Cholesterinspiegel zu senken vermag, ist nicht ausreichend mit Patientenstudien belegt.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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Phytotherapie und Forschung

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Forschung liefert wichtige Grundlagen für die Phytotherapie. Im Labor werden Wirkstoffe in Heilpflanzen identifiziert und in Patientenstudien die Wirksamkeit überprüft.

Die Forschung in der Phytotherapie steht aber auch sehr spezifischen Herausforderungen gegenüber.

Zu diesem Thema habe ich gerade auf Info-Phytotherapie einen Text veröffentlicht.

Sie finden ihn hier:

Phytotherapie & Forschung

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Tipp: Sommerwanderung Klöntalersee (Kanton Glarus)

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Da meine Saison mit den Kräuterwanderungen 2017 nun beendet ist, bin ich zurzeit intensiv am rekognoszieren von Touren für 2018.

Und heute war ich zu diesem Zweck am Klöntalersee im Kanton Glarus.  Es hat dort einen schönen Hirschzungen – Bergahorn – Schluchtwald, einen imposanten Wasserfall, schönen Rittersporn (Delphinium elatum) und eine spezielle Glockenblume mit einer Höhe von 150 cm und 6 cm langen Blüten (Breitblättrige Glockenblume, Campanula latifolia), Mondviole und an den Kalkfelswänden das Vielstenglige Fingerkraut (Potentilla caulescens).  Trotzdem war es mir von der Pflanzenvielfalt her zuwenig ergiebig für eine Kräuterexkursion, Ich möchte diese Gegend aber gerne als Tipp weitergeben für eine Sommerwanderung: Schattig, flach und landschaftlich vor allem im oberen Teil sehr schön (Auenlandschaft Hinteres Klöntal). Viele idyllische Bademöglichkeiten im Bergsee und Plätze zum Grillieren.

Von der Postautohaltestelle Klöntal Plätz hinten im Tal bis zur Postautohaltestelle Klöntal Rhodannenberg vorne bei der Staumauer braucht es als reine Wanderzeit berechnet eine Stunde und 45 Minuten.

Ich war in den letzten Tagen zwecks Rekognoszierung auch in Arosa im Kanton Graubünden. Das waren mir wohl jahreszeitlich bedingt zu viele von den Pflanzen, die ich für eine Kräuterwanderung brauche, von den Kühen abgefressen…..

Ausserdem war ich in Andermatt (Kanton Uri) im Gebiet Gemsstock / Gurschmatt. Das war landschaftlich schön, hat mich aber bezüglich Flora für eine Kräuterwanderung nicht überzeugt.

Sehr gefallen haben mir landschaftlich und von dem Pflanzen her die Region Kiental / Griesalp und das Stockhorn bei Erlenbach im Simmental. Diese beiden Gegenden im Berner Oberland habe ich ins Auge gefasst für das Programm Sommer 2018.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

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