Artikel mit Schlagwort ‘Würde’

Ungesunder Trend zur Körperoptimierung

Dienstag, Januar 15th, 2013

“Wir sind auf dem besten Weg zu verlernen, was es bedeutet, in Würde zu altern”, sagt der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität München, Peter Falkai, in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”.

Altersflecken, Falten, Tränensäcke oder Besenreiser würden nicht mehr akzeptiert, sondern von vielen als sehr störend empfunden.

Dieser Trend zur Körperoptimierung bereite ihm Sorgen. Gegen fast alles gebe es eine Spritze. Zwar bräuchten beruflich erfolgreiche Menschen eine gewisse Eitelkeit, sagt der Psychiater. Gefährlich werde es jedoch, wenn diese Eitelkeit mit mangelndem Selbstbewusstsein gepaart sei. Wer sein Äußeres immer weiter optimieren wolle und mit dem Resultat nie zufrieden sei, benötige psychologische Hilfe.

Quelle:

http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=177789

Kommentar & Ergänzung:

Neben diesem Trend zur Körperoptimierung gibt es noch den genauso fragwürdigen Trend zur Pathologisierung und Medikalisierung aller Lebenslagen.

Älterwerden beispielsweise wird zunehmend von einer Lebensphase zu einem behandlungsbedürftigen Vorgang – unabhängig davon, ob Beschwerden vorliegen oder nicht.

Was wird uns doch nicht alles dringend empfohlen für’s  gesunde Aelterwerden: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Nahrungsergänzung, auch Pflanzenpräparate in jeder Form.

Es gibt in diesem Bereich aber nur wenige sinnvolle Produkte individuell passend für ganz bestimmte Menschen bzw. Situationen – und sehr viel überflüssigen Schrott, bei dem uns die Werbung nur einredet, wie dringend wir dies und das brauchen.

Uns werden ständig Versorgungsdefizite untergejubelt und dann stehen – oh Wunder – schon 50 Firmen bereit, um uns für diese Lücken Nahrungsergänzung zu verkaufen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Medikalisierung der Trauer

Dienstag, April 17th, 2012

Früher auf dem Dorf wurde von einer Witwe erwartet, dass sie für mindestens ein Jahr schwarze Kleidung trug.

Inzwischen hat sich diese Konvention stark gelockert, doch wie lange dauert eine Trauerzeit jenseits der Konvention?

Wann wird aus einer Trauer, die zum Leben gehört, eine Depression, die ärztlicher Behandlung bedarf?

Um diese Fragen wird in den USA eine heftige Debatte geführt.

Auslöser ist die Neufassung des Krankheitskataloges der American Psychiatric Association, der ab dem nächsten Jahr in Kraft treten soll. Gemäss diesem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, kurz DSM 5, ist bereits nach zwei Trauerwochen eine Grenze erreicht, bei der man an eine Depression denken muss : Wenn Traurigkeit, Apathie, Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit und Appetitmangel dann noch andauern, könnten sie Symptome einer Depression sein. Der Vorläufer, das DSM 4, gab den Trauernden nach dem Tod eines nahen Angehörigen noch mindestens zwei Monate Zeit. In der vorangegangenen Fassung war es sogar ein ganzes Trauerjahr. In der medizinischen Fachzeitchrift „Lancet“ wurden angesichts der nochmals verkürzten Zeitspanne Einwände geäussert: „Trauer ist keine Krankheit; sie sollte als Teil des menschlichen Leben und als normale Antwort auf den Tod eines geliebten Menschen betrachtet werden“. Für diese natürliche Reaktion enge zeitliche Grenzziehungen vorzusehen sei unangemessen, heisst es in „Lancet“: „Die meisten, die einen Menschen verlieren, den sie lieben, brauchen keine Behandlung durch einen Psychiater oder einen anderen Arzt.“ Eine echte Hilfe in solchen Situationen sei mitmenschliche Empathie, nicht Pillen.

Parallel zu der Neufassung des DSM überlegen sich auch Fachleute bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die International Classification of Disorders ICD 11 um eine Störung mit der Bezeichnung „verlängerte Trauer“ zu erweitern.

Der Psychiater Allen Frances von der amerikanischen Duke University warnte auf der Tagung „Graduelle Annäherungen an Gesundheit und Krankheit“ in Berlin vor derart tief angesetzten Krankheitsschwellen: Werde Trauer zu schnell pathologisiert, dann sei das „ein Angriff auf die Würde von etwas, das zur Liebe gehört“. Das gelte auch für andere schwerwiegende Lebensereignisse wie eine Trennung oder den Verlust des langjährigen Arbeitsplatzes, hielt der Psychiater fest und kritisierte die neuen Grenzziehungen in dem Bewusstsein, dass Grenzen zwischen gesund und krank in zahlreichen Fällen schwer zu ziehen sind – nicht nur in der Psychiatrie.

Quelle:

http://www.tagesspiegel.de/wissen/medizin-eine-krankheit-namens-diagnose/6444260.html

Kommentar & Ergänzung:

Die zunehmende Pathologisierung der Trauer ist ausgesprochen fragwürdig und ich teile die Einwände aus „Lancet“ und von dieser Tagung in Berlin voll und ganz. Das heisst nicht, dass es in Trauerphasen nicht auch Situationen geben kann, in denen ärztliche Behandlung und gegebenenfalls medikamentöse Therapie angemessen ist. Das sollte aber nicht zum Standard werden.

Trauer ist in erster Linie eine menschliche Reaktion, die Zeit braucht und mitmenschliche Unterstützung.

Das hat auch Konsequenzen für die Behandlung mit Johanniskraut. Die vorschnelle Empfehlung von Johanniskrautextrakt in Trauerphasen halte ich nicht für angebracht. Auch bei temporären, kürzeren Verstimmungen braucht es wohl in den seltensten Fällen schon ein Johanniskraut-Präparat oder ein synthetisches Antidepressivum.

Die Anwendung von Johanniskraut bei temporären, kürzeren Verstimmungen ist auch deshalb unsinnig, weil es bis zum Wirkungseintritt etwas 14 Tage dauert.

Es gehört auch zum Leben, dass man gelegentlich für ein paar Tage nicht so gut „drauf“ ist. Für solche Situationen ist es sinnvoll, wenn man ein paar passende nichtmedikamentöse Bewältigungsstrategien zur Verfügung hat (Spazierengehen, eine Massage, ein Gespräch…).

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Vince Eberts erklärt Wissenschaft, Theologie und Esoterik

Freitag, Dezember 16th, 2011

Der Physiker Vince Eberts versucht als Kabarettist, die Grundzüge wissenschaftlichen Denkens zu vermitteln.

Vince Eberts: „Wenn ich vermute, im Kühlschrank könnte Bier sein, und schaue nach, dann betreibe ich schon eine Vorform von Wissenschaft. Wenn ich nur sage, es ist Bier drin, ohne das zu überprüfen, dann bin ich Theologe. Und wenn ich nachschaue, nichts finde, und trotzdem noch behaupte, dass im Kühlschrank Bier ist, dann ist das Esoterik.“

Kommentar M.K.:

Das ist natürlich kabarettistisch zugespitzt, aber nicht ohne wahren Kern.

Vince Eberts: „Ich betone immer wieder, dass wir eigentlich die allerwenigsten Dinge wirklich ganz sicher wissen. Daher ist jeder, der mir eine absolute Wahrheit verkaufen will, verdächtig. Wenn einer sagt: So und so ist es und das steht hundertprozentig fest, dann sollte man stutzig werden.“

Kommentar M.K.:

Mir fällt im Bereich Komplementärmedizin / Alternativmedizin auf, wie viele absolute Wahrheiten hier verkauft werden. Ohne Begründung, und ohne dass die Käuferinnen und Käufer nachfragen.

Ich halte es für enorm wichtig, dass Konsumentinnen und Konsumenten im Bereich Komplementärmedizin / Alternativmedizin kritisch nachfragen und nicht jede absurde Behauptung schlucken.

Es ist eine Frage der Würde, dass man Begründungen bekommt für Behauptungen und Heilungsversprechungen. Nur so kann man sich nämlich ein eigenes Urteil bilden.

Vince Eberts: „Aber viele Leute sagen, Wissenschaftler seien arrogant und glaubten immer alles zu wissen. Das ist genau das Gegenteil dessen, was Wissenschaft eigentlich ist. Kein Mensch weiß so genau, wie wenig man eigentlich weiß, wie der Wissenschaftler.

Dass Wissenschaft bedeutet, mit Unsicherheiten leben zu müssen, dass Wissenschaft, wenn sie seriös betrieben wird, eine ganz große Bescheidenheit und Demut mit sich bringt, das kommt mir in vielen Formaten zu wenig raus.“

Kommentar M.K.:

Tatsächlich muss Wissenschaft mit zahlreichen offenen Fragen leben, während dogmatische Systeme, die es im Bereich Komplementärmedizin / Alternativmedizin zuhauf gibt, auf jede Frage eine endgültige Antwort haben.

Dabei könnten diese Bereiche von der Wissenschaft sehr viel lernen. Wissenschaft  besteht nicht einfach aus Experimenten und Studien. Sie basiert vor allem auf einer Grundhaltung und auf methodischem Vorgehen.

Prägnant formulierte der amerikanische Philosoph John Dewey (1859-1952) „das erste Erfordernis des wissenschaftlichen Verfahrens – nämlich volle Öffentlichkeit der Materialien und Prozesse“.

(in: Erfahrung, Erkenntnis und Wert, S. 314, Suhrkamp 2004)

Genau das wäre oft eine sehr sinnvolle Forderung im Bereich Komplementärmedizin / Alternativmedizin.

Wenn beispielsweise behauptet wird, Zedernholzöl wirke „schützend“, dann ist im Sinne der vollen „Öffentlichkeit der Materialien und Prozesse“ zu fragen, wie genau diese Aussage zustande gekommen ist.

Also: Wer hat wie was festgestellt, damit diese Aussage zustande gekommen ist?

Nur wenn dieser Weg transparent wird, kann man sich eine eigenes Urteil bilden.

Zudem wäre natürlich zu fragen, wovor Zedernholzöl schützen soll (Lawinen? Böse Geister? Schlechte Energien? Krankheitserreger?).

In den Bereichen Komplementärmedizin / Alternativmedizin wimmelt es von derart vagen, nebulösen Behauptungen.  Nachzufragen, „Was bedeutet das genau?“, ist bereits Teil einer wissenschaftlichen Grundhaltung.

Quelle der Zitate von Vince Eberts:

http://www.ruprecht.de/no_cache/nachrichten/archive/2009/april/28/article/selber-denken-macht-schlau/

Video mit Vince Eberts auf Youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=KNhrSw_RKu0&t=5m10s

Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch

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Zürcher Zivilcourage Training

Samstag, Februar 21st, 2009

Die meisten Leute bleiben passiv und schauen weg, wenn jemand angepöbelt oder gar verprügelt wird. Weshalb das so ist, untersuchen Zürcher Motivationspsychologen. Und sie haben auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse ein Zivilcourage-Training entwickelt
Doch warum schauen die Menschen weg? Veronika Brandstätter und ihr Team stellten dazu vier Hauptgründe fest:
- Man scheut vor einer Einmischung in die vermeintliche Privatsphäre anderer zurück.
- Man will sich nicht exponieren.
- Man weiss einfach nicht, was zu tun wäre.
- Man ist so aufgeregt, dass man nicht zum Handeln kommt.

Die verbreitete Passivität steht allerdings im Gegensatz dazu, dass viele Menschen durchaus aktiv werden möchten. «Es gibt eine Lücke zwischen Einstellung und Verhalten», sagt die Motivationspsychologin Veronika Brandstätter.
Dabei hat die Passivität manchmal fatale Folgen: Schweigen kann als Zustimmung fehlinterpretiert werden und die Gewaltbereitschaft sogar verstärken, indem es den Tätern die Rechtfertigung liefert, sie vollzögen ja nur das, was die schweigende Mehrheit will.

Doch was ist überhaupt Zivilcourage?

Zivilcourage, sagt die Forschung, ist das sichtbare Eintreten für die Wahrung von zivilgesellschaftlich demokratischen Grundrechten. Es geht also nicht nur um eine Spende an Amnesty International, sondern um ein sichtbares Aktivwerden für die Menschenwürde. Das braucht Mut, weil mit dem Einschreiten ein gewisses Risiko verbunden ist.

Mit zivilcouragiertem Handeln meint Veronika Brandstätter allerdings keine Heldentaten à la Leoluca Orlando, dem sizilianischen Mafiajäger. «Kleine Schritte statt Heldentaten», ist denn auch ein Motto des Zürcher Zivilcourage-Trainings (ZZT). Die zentrale Botschaft: Zivilcourage braucht es keineswegs nur in Diktaturen. Auch in unserem Alltag gibt es dazu genügend Gelegenheiten: Kleine, zu einem selbst passende Verhaltensweisen, die einem Klima von Gleichgültigkeit und abschätzigem Verhalten Einhalt gebieten können.

Ein zentrales Forschungsergebnis lautet so: Je häufiger sich eine Person in einer Situation befand, in der sie aktives Einschreiten einüben konnte, und je öfter sie dieses Einschreiten kompetent bewältigte, desto wahrscheinlicher ist es, dass Selbstvertrauen, Handlungsentschlossenheit und vor allem Handlungsroutine zunehmen. Es soll beim Einüben von Zivilcourage aber nicht darum gehen, Angstgefühle «wegzutrainieren», sondern darum, Verhaltensweisen zu entwickeln, die trotz Angst ausgeführt werden können.

Das Zürcher Zivilcourage Training (ZZT) vermittelt psychologisches Hintergrundwissen und entwickelt mit Rollenspielen und Übungen wirksame Strategien für das eigene Verhalten in kritischen Alltagssituationen.
Das ZZT basiert auf zwei Säulen. Es vermittelt relevantes Wissen und baut Handlungskompetenzen auf. «Das Spezielle an unserem Training», erklärt Veronika Brandstätter, «ist, dass wir den Teilnehmenden immer die relevanten aktuellsten Resultate aus der psychologischen Forschung präsentieren. So lassen sich Verhaltensänderungen leichter erreichen.» Diese Informationen werden mit den Erfahrungen der Teilnehmenden verknüpft, wobei den Teilnehmenden auch polizeilich erprobte Verhaltensweisen vermittelt werden, die sie in kritischen Situationen anwenden können. Schlussendlich geht es darum, praktikable Handlungspläne zu erarbeiten – keine vagen Absichtserklärungen, sondern konkrete, auf die einzelnen Teilnehmenden ausgerichtete Handlungspläne.

Quelle:
Paula Lafranconi, Couragiert handeln, Artikel auf www.uzh.ch (Universität Zürich, news, 29. 1. 2009)

Öffentlich zugängliche Kurse auf der Basis des Züricher Zivilcourage Trainings gibt es an der EB Zürich (Kantonale Berufsschule für Weiterbildung).
Infos:
http://www.eb-zuerich.ch/kursprogramm/persoenlichkeit-und-management/arbeitswelt-gesellschaft/zuercher-zivilcourage-training.html

Kommentar:

Sie fragen sich, was ein solcher Text in einem Pflanzenheilkunde-Blog zu suchen hat? – Ganz einfach: Wenn es um Gesundheit und Krankheit geht, darf sich eine wache Pflanzenheilkunde meines Erachtens nicht darauf beschränken, die passende Heilpflanze für die jeweiligen Beschwerden zu finden. Der Kontext, in dem wir Menschen leben, ist genauso im Auge zu behalten. Dazu gehört auch die Art und Weise unseres Zusammenlebens. Natürlich stehen solche Aspekte nicht im Zentrum von Pflanzenheilkunde bzw. Phytotherapie. Aber eine Sensibilität für solche Zusammenhänge sollten alle Personen pflegen, die in der Heilkunde tätig sind.
Leider zeigt sich auch im Bereich von Komplementärmedizin / Naturheilkunde verbreitet eine Fixierung auf das Individuum. Gesundheit und Krankheit sind aber immer auch gesellschaftlich beeinflusste Phänomene. Zivilcourage beispielsweise hat meiner Ansicht nach etwas mit Würde und Respekt zu tun – und zwar bei denen, die Zivilcourage ausüben genauso wie bei denen, welchen sie zugute kommt.
Und Würde und Respekt wirken sich meiner Überzeugung nach günstig auf die Gesundheit aus. Obwohl dies natürlich nicht durch doppelblind-randomisierte Studien belegt ist.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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