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Salbei gegen Halsschmerzen

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Das Magazin „Stern“ empfiehlt als Hausmittel gegen Halsschmerzen das Gurgeln mit Salbeitee:

„Der Name der Salbeipflanze leitet sich vom lateinischen Wort „salvare“, also heilen, ab. Tatsächlich wirkt die Pflanze antibakteriell und hemmt das Wachstum von Viren und Pilzen. Zum antiseptischen Effekt kommen noch abschwellende und gefäßabdichtende Eigenschaften, das im ätherischen Öl enthaltene Thujon wirkt schmerzlindernd. Die Experten der Kommission E, einem Expertengremium für pflanzliche Arzneimittel, raten bei Mund- und Rachenentzündungen deshalb zum Gurgeln mit Salbeitee.“

Der entzündungswidrige Effekt von Salbei-Gurgelungen kommt durch Gerbstoffe zustande (Lamiaceen-Gerbstoffe). Die Kombination von ätherischem Salbeiöl und Gerbstoff dürfte für die gute Wirkung wesentlich sein. Die erwähnten „Experten der Kommission E“ sind ein seriöses Fachgremium, dessen Empfehlungen Bedeutung zukommt. Allerdings stammt die Monografie der Kommission E zu den Salbeiblättern aus dem Jahr 1985. Was ist die Kommission E? Antwort dazu hier.

Und wie werden Salbeiblätter bei Halsschmerzen angewendet? „Stern“ empfiehlt:

„Einen Teelöffel getrocknete Salbeiblätter mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen. Zehn Minuten ziehen lassen und den Tee abgießen. Mehrmals täglich damit gurgeln bis die Beschwerden abklingen.“

Die Ausführungen im „Stern“ zur Anwendung von Salbei gegen Halsschmerzen bewegen sich im Rahmen der Phytotherapie-Fachliteratur. Das ist für eine Publikumszeitschrift nicht selbstverständlich.

Die Dosierung würde ich allerdings etwas höher ansetzen und 2 – 3 Teelöffel auf einen halben Liter Wasser empfehlen. Den Salbei-Aufguss sollte man zugedeckt ziehen lassen.

Quelle der Zitate:

http://www.stern.de/gesundheit/grippe/erkaeltung–ohrenschmerzen–halsschmerzen–diese-hausmittel-helfen-6565438.html#mg-1_1507549325859

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

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Leinsamen gegen Verstopfung

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Das Magazin „Stern“ beschreibt die Anwendung von Leinsamen gegen Verstopfung und orientiert sich dabei erfreulicherweise an den Standards der Phytotherapie-Fachliteratur:

„Leinsamen enthalten Schleimstoffe, die bei Kontakt mit Wasser aufquellen und so das Stuhlvolumen vergrößern. Ein Esslöffel Leinsamen kann in Verbindung mit Flüssigkeit auf das Vierfache seines Volumens anwachsen. Das führt zu einem Dehnungsreflex im Darm, der abführend wirkt. Auf diese Weise können Leinsamen Verstopfungen lindern oder einem trägen Darm auf die Sprünge helfen. Nach Einschätzung der Kommission E sind sie auch für Patienten geeignet, deren Darmtätigkeit durch übermäßigen Konsum von Abführmitteln bereits geschädigt ist. Das enthaltene Fett wirkt zusätzlich als Gleitmittel.“

Als Fett enthalten Leinsamen das wertvolle Leinöl, das aber nur verdaut und aufgenommen wird, wenn die Leinsamen geschrotet werden.

Was ist gemeint mit den „Einschätzungen der Kommission E“?

Siehe dazu:

Phytotherapie: Kommission E – was bedeutet das?

Zur Zubereitung von Leinsamen schreibt das Magazin „Stern“:

„Morgens und abends je ein bis zwei Esslöffel Leinsamenschrot in Apfelmus, Milch oder Quark einrühren.

Die Speisen nach Belieben mit einem Teelöffel Honig süßen.

Über mehrere Wochen und Monate anwenden, die Behandlung erfolgt langfristig. Eine Wirkung stellt sich oft erst nach einigen Tagen ein.

Leinsamen können unter Umständen die Aufnahme von Arzneistoffen beeinträchtigen. Es ist daher sinnvoll, zwei bis drei Stunden Abstand zwischen den Einnahmen zu halten.

Allgemein empfiehlt es sich, im Fall einer Verstopfung viel Wasser zu trinken.“

Milch verschlechtert allerdings die Quellwirkung der Leinsamen. Meine Empfehlung lautet deshalb: Morgens und abends je ein bis zwei Esslöffel Leinsamen mit 1 bis 2 Glas Wasser einnehmen. Man kann den Leinsamen auch ganz herunterspülen, also ungeschrotet – dann quillt nur der Schleim aus den Randschichten des Samens. Der Leinsamenschleim wird nicht verdaut, sondern wieder ausgeschieden. Der Inhalt des Leinsamens bleibt so unverdaut (auch das Leinöl).

Ungeschrotete Leinsamen sind besser haltbar, geschrotete Leinsamen können rasch ranzig werden.

Flohsamen und isbesondere Flohsamenschalen quellen im Übrigen deutlich stärker als Leinsamen und sind verträglicher. Siehe dazu:

Ballaststoffe bei chronischer Verstopfung – Flohsamenschalen verträglicher als Leinsamen

Verstopfung: Anwendungshinweise für Leinsamen und Flohsamen

Phytotherapie – was sind Flohsamenschalen

Quelle der Zitate:

http://www.stern.de/gesundheit/grippe/erkaeltung–ohrenschmerzen–halsschmerzen–diese-hausmittel-helfen-6565438.html#mg-1_1507550475443

 

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Gefängnis-Experiment: Naturfilme reduzieren Aggressionen

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Naturaufnahmen wirken offenbar beruhigend auf Gefängnisinsassen.

Das legt das Resultat eines Experiments von Psychologen und Therapeuten in den USA nahe. Sie hatten für Häftlinge in Einzelhaft im Fitnessraum einen Bildschirm an die Wand montiert, auf dem ein Jahr lang Naturvideos mit Aufnahmen von Bergseen, Wüsten oder Regenwäldern liefen. Diese Bilder konnten sich die Häftlinge anschauen, während sie vier bis fünf mal die Woche ihr Fitnessprogramm absolvierten.

Die Insassen sagten hinterher, dass die Videos beruhigend auf sie wirkten – und das auch noch Stunden nach dem Sport. Manche berichteten, dass die Erinnerung an die Naturbilder ihnen auch helfe, sich in kritischen Situationen wieder zu beruhigen. Auch die Wärter stellten fest, dass die Naturfilme sich positiv ausgewirkt haben. Im Schnitt habe es ein Viertel weniger Tätlichkeiten von Häftlingen gegeben, die an dem Programm teilnahmen.

Quelle:

http://www.deutschlandfunk.de/gefaengnis-experiment-naturfilme-gegen-aggressionen.2850.de.html?drn:news_id=787273

https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-09/uou-nic082817.php

 

Kommentar & Ergänzung:

Nun ja, sehr überraschend scheint mir dieses Ergebnis eigentlich nicht. Und ich bin sicher, das klappt auch ausserhalb des Gefängnisses – und am besten in der realen Natur…….

Wie wärs mit einer Kräuterwanderung….?

Bewegung in der Natur ist gut für Stressabbau und Burn-out-Prävention. Das sag ich ganz ohne Studien.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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[Buchtipp] „Populismus für Anfänger“, von Walter Ötsch und Nina Horaczek

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Populismus-AnfaengerVerlagsbeschreibung

Die simple Welt der Populisten

Frankreich, Holland, Deutschland, Österreich – die Populisten scheinen in Europa unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Und alle anderen agieren, als gäbe es keine Strategien gegen die rechten Volksverführer. Dabei besitzen Rechtspopulisten einen einfachen Kern, nämlich das selbstgestrickte Bild einer gespaltenen Gesellschaft: Hier sind WIR und dort sind die ANDEREN. Dieses Bild erklärt die Sprache, die Taktiken, die innere Organisation und die Eskalationsdynamiken der Rechtspopulisten auf ungemein klare Art. Der Kommunikationsexperte Walter Ötsch und die Journalistin Nina Horaczek zeigen in dieser „Anleitung zur Volksverführung“ als fiktive Coaches, wie man erfolgreicher Populist wird. So entlarven sie klug und unterhaltsam die Tricks und Täuschungsmanöver der Demagogen und entschlüsseln ihre Codes – und Sie erfahren, was Sie selbst gegen rechte Endzeitpropheten tun können.

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Zum Autor Walter Ötsch

Prof. Dr. Walter Ötsch ist Ökonom und Kommunikationswissenschaftler an der Johannes Kepler Universität Linz. Er leitet das Zentrum für soziale und interkulturelle Kompetenz, ist Autor mehrerer Bücher und als Trainer und Coach für Führungskräfte tätig.

Zur Autorin Nina Horaczek

Nina Horaczek  studierte Politikwissenschaften und arbeitet seit dem Jahr 2000 bei der österreichischen Wochenzeitung „Falter“,aktuell als Chefreporterin. Horaczek widmet sich intensiv dem Thema Rechtsextremismus und ist Autorin mehrerer Sachbücher.

 

Kommentar von Martin Koradi

Während das Buch „Was ist Populismus“ von Jan-Werner Müller ein kompaktes Konzept bietet dazu, was Populismus ist (und was nicht), liefern Ötsch und Horaczek die praktische Analyse der populistischen Rhetorik. Hier wird Punkt für Punkt seziert, wie demagogische Strategien funktionieren. Das ist sehr erhellend und zudem unterhaltsam formuliert.

Ötsch und Horaczek haben sich intensiv mit den langjährigen Erfahrungen auseinandergesetzt, die Österreich mit dem Rechtspopulismus hat, angefangen mit dem „Superstar“ Jörg Haider, der mit seinen Skandalen und seiner Politik das Bundesland Kärnten gehörig ins Trudeln gebracht hat.

Im Vorwort schreiben die Autoren:

„Dieses Buch fusst auf den Erfahrungen der letzten zwei Jahrzehnte. Es zeigt auf, mit welchen Tricks die Demagogen unserer Zeit arbeiten und welches Welt- und Menschenbild dahintersteht. In diesem buch lernen Sie, selbst zum Superdemagogen zu werden und Spass daran zu haben, die demagogischen Codes zu entschlüsseln. Sie erfahren ausserdem Gegenstrategien, was jede und jeder Einzelne, was wir alle gemeinsam gegen rechte Entzeitpropheten tun können. Denn nur wer versteht, wie Volksverführung funktioniert, ist immun gegen das Gift, das die Verführer versprühen.“

Den Kernpunkt ihres Ansatzes formulieren Ötsch und Horaczek so:

„Rechtspopulismus ist alles andere als ein Geheimnis. Im Gegenteil: Rechtspopulismus beruht auf einem einzigen Grundgedanken, einem selbstgestrickten Bild der Gesellschaft. Dieses Bild ist die Basis des Rechtspopulismus.  So sieht das Bild aus: Hier sind WIR und dort sind die ANDEREN. Diese beiden Gruppen braucht der Rechtspopulismus. Sonst nichts.“

Diese Grundeinteilung stimmt zwar, doch braucht es schon mehr für einen ausgewachsenen Populismus. Jan-Werner Müller würde wohl sagen, dass die Anführer von WIR als Populisten behaupten, dass sie und nur sie das Volk vertreten.

Das Buch „Populismus für Anfänger“ nimmt aber die rhetorischen Strategien der Populisten sehr differenziert auseinander und lohnt sich für alle, die an der Erhaltung demokratischer Gesellschaftsmodelle interessiert sind.

Wobei aber – als Wort zu Schluss – dem Populismus nicht nur auf rhetorischer Ebene begegnet werden kann. Es braucht beispielsweise auch überzeugende politische Programme und Angebote der nicht-populistischen Parteien. Manchmal werfen nämlich Populisten durchaus relevante Fragen auf, auch wenn ihre Antworten und Lösungsvorschläge noch nie irgendwo funktioniert haben.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Schweiz) und Leiter von Kräuterkursen und Kräuterwanderungen.

 

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Alternativmedizin: Smoothies statt Notarzt

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Als ihr 19 Monate alter Sohn schwer krank war, wollte ein kanadisches Paar ihn mit Alternativmedizin kurieren, statt zum Arzt zu gehen. Der Sohn starb. Die Elten mussten wegen Verletzung der Fürsogepflicht vor Gericht.

Der Fall zeigt exemplarisch, wo das Hauptrisiko der Alternativmedizin liegt. Gefährlich wird es immer dann, wenn Allmachtsvorstellungen und Fundamentalismus ins Spiel kommen und Menschen deswegen bei schweren Krankheiten auf wirksame Medizin verzichten. Oder wenn sie eine solche Entscheidung für ihre Kinder treffen.

Der Sohn Namens Ezekiel war im März 2012 infolge einer Hirnhautentzündung gestorben. David und Collet Stephan hatten bis zuletzt keinen Arzt konsultiert. Stattdessen versuchten sie das Kind zweieinhalb Wochen lang mit alternativmedizinischen Mitteln zu behandeln. Erst als die Atmung des Kindes aussetzte, riefen die Eltern einen Rettungswagen.

Die Rechtsmedizin kam zum Schluss, dass Ezekiel an einer von Bakterien ausgelösten Meningitis starb, also einer Hirnhautentzündung. Diese gefährliche Erkrankung lässt sich mit Antibiotika behandeln. Gegen einen häufigen auftretenden Meningitis-Auslöser bei Kindern, Haemophilus influenzae b, gibt es eine Schutzimpfung. Das Kind war allerdings nicht geimpft. Eine andere Expertin erklärte, Ezekiel sei an einer viralen Meningitis gestorben und dass er noch leben könnte, wenn der damals eingesetzte Notarztwagen über die Ausstattung verfügt hätte, ein Kleinkind mit aussetzender Atmung zu versorgen. Allerdings befindet sie sich diese Expertin selbst in einem Rechtsstreit mit dem Staat.

Laut Berichten von Medien sagten David und Collet Stephan aus, dass sie dachten, ihr Sohn habe die Grippe oder Pseudokrupp. Sie hätten ihm unter anderen Smoothies und Mittel wie scharfem Pfeffer, Meerrettich, Knoblauch sowie Olivenölextrakt verabreicht.

Das Kind habe am 27. Februar 2012 erste Symptome gezeigt, am 5. März verbesserte sich sein Zustand leicht. Am Tag darauf sei es aber ungewöhnlich lethargisch gewesen, habe nichts getrunken oder gegessen, nur gestöhnt. Die Eltern beschreiben daraufhin wieder eine gewisse Besserung, dann wieder eine Verschlechterung des Gesundheitszustands.

Am 12. März sei der Körper des Kindes so steif gewesen, dass sich sein Rücken durchgebogen habe und die Eltern flößten ihrem Sohn Flüssigkeit mithilfe einer Pipette ein, weil er von allein nicht mehr aß oder trank. Am 13. März suchten die Eltern einen Heilpraktiker auf, von dem sie ein Echinacea-Präparat bekamen, ein pflanzliches Präparat aus dem Sonnenhut, das die Immunabwehr stärken soll. Laut verschiedenen Berichten wurde das Kind in der Heilpraktikerpraxis nicht untersucht. Das Kind soll so steif gewesen sein, dass es im Auto nicht habe sitzen können, sondern hingelegt werden musste.

Als am Abend die Atmung des Kindes aussetzte, rief David Stephan zuerst seinen Vater an, bevor er die Ambulanz alarmierte. Da hatte sich Ezekiels Gesicht schon blau verfärbt. Im Spital stellten die Mediziner fest, dass bei Ezekiel kaum noch Hirnaktivität vorhanden war. Am 16. März starb das Kind.

David Stephan ist Vizepräsident in der Firma seines Vaters in der Provinz Alberta, die Nahrungsergänzungsmittel vertreibt und erklärt, diese seien unter anderem gegen ADHS, Depressionen oder Autismus wirksam.

Vor Gericht wurde das Paar schuldig gesprochen. Ezekiels Vater wurde zu vier Monaten Gefängnis verurteilt, die Mutter zu drei Monaten Hausarrest.

Sie zeigten aber keinerlei Einsicht.

Auf einer eigens zu diesem zweck eingerichteten Facebook-Seite

«Prayers for Ezekiel» (Gebete für Ezekiel) erinnern sie nicht nur an den Tod ihres Sohnes. Die Stephans kämpfen mit Polemik gegen den kanadischen Richter Rodney Jerke, der die beiden wegen unterlassener Hilfe für ihr an bakterieller Hirnhautentzündung erkranktes Kind verurteilte. Über die sozialen Medien unterstellen die Eltern eine angebliche Verschwörung der Behörden gegen die Anhänger alternativer Medizin und gegen Impfungsverweigerer. Der Richter hat deshalb bei der Urteilsverkündung angeordnet, dass die Stephans auf derselben Facebook-Seite das Urteil gegen sie und die Begründung des Richters in voller Länge veröffentlichen müssen.

Dieser Schritt hat Juristen und andere Experten in Nordamerika überrascht, weil es sich hier um einen Strafprozess und nicht ein Zivilverfahren handelte, wo Täter in Verleumdungsfällen manchmal gezwungen werden, ihre falschen Behauptungen öffentlich zu widerrufen. Der Fall zeige aber, in welchem Zeitalter wir leben, sagte die Rechtsprofessorin Carissima Mathen von der Universität Ottawa. «Viele Leute beziehen ihre Informationen aus den sozialen Medien. Sie glauben, was sie dort lesen.»

Die Zeitung «National Post» sieht die Anordnung zur Publikation des Ureils auf der Facebook-Seite als «klares Zeichen, dass die Gerichte auf die zunehmende Macht der sozialen Medien reagieren und auf die Weise, wie dort Kriminelle Unterstützung und Publizität gewinnen können, die den Glauben an das Rechtssystem unterhöhlen».

Quellen:

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kanada-eltern-nach-tod-ihres-kindes-verurteilt-a-1089934.html

Tages-Anzeiger, 2016-07-01

Kommentar & Ergänzung:

Das ist zwar ein extremes Beispiel, aber leider kein Einzelfall. Es ist erschütternd, wie lange diese Eltern ihren Sohn leiden liessen, im Irrglauben, das beste für ihn zu tun.

Es gibt verblendeten Extremismus nicht nur in der Politik. Auch in der Alternativmedizin sind Menschen anzutreffen, die sich komplett in ihrer eigenen Welt abgeschottet haben.

Dem liegt oft eine radikale Spaltung der Welt in Schwarz und Weiss zugrunde. Hier die heile Alternativmedizin, dort die böse „Schulmedizin“. Dann füllt es sehr schwer, im Notfall oder generell bei schweren Erkrankungen Hilfe aus dem feindlichen Lager anzunehmen.

Schwarz-Weiss-Denken aber ist immer riskant, egal ob es um Politik geht oder um unsere Gesundheit.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Kein Überlebensvorteil durch spezielle Krebsdiäten

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Die Onkologin Jutta Hübner von der Deutschen Krebsgesellschaft erläuterte im Rahmen eines Patientenforums, dass es keine sinnvolle spezielle Krebsdiät gebe: „Studien bestätigen, dass spezielle Diäten keinen Vorteil für das Überleben von Krebspatienten haben.“

Auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel hält die Onkologin in der Regel für überflüssig. Den Krebspatienten empfielt sie vielmehr ausgewogen zu essen und auf eine ausreichende Zufuhr von Kohlenhydraten, Vitaminen, Eiweißen und Fetten zu achten. Auch gegen den moderaten Verzehr von Fleisch gebe es keine Einwände, genauso wenig wie gegen Schokolade oder Kuchen. Hübner empfiehlt neben einer ausgewogenen und normalen Ernährung so viel Bewegung wie möglich.

Quelle:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62710/Es-gibt-keine-spezielle-Krebsdiaet?s=Krebsdiät

Kommentar & Ergänzung:

Die Onkologin Jutta Hübner ist Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Medizin in der Onkologie (PRiO) der Deutschen Krebsgesellschaft. PRIO ist auf den Gebieten Prävention, Ernährung, Sport und komplementäre Therapien in der Onkologie tätig.

Dieselbe Ansicht bezüglich Krebsdiäten vertritt auch Susanne Weg-Remers, die Leiterin des zum Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) gehörenden Krebsinformationsdienstes in Heidelberg.

Siehe dazu:

Alternativmedizin: Es gibt keine Krebsdiät

 

Sehr fragwürdig und wohl für eine ganze Reihe von Todesfällen verantwortlich ist die sogenannte Breusskur.

Siehe dazu:

Breusskur gegen Krebs

Natürlich ist es sehr nachvollziehbar, dass Krebspatientinnen und Krebspatienten nach alternativen Behandlungen suchen. Leider geraten sie dabei oft an ausgesprochen fragwürdige bis kriminelle Angebote, von denen es im Internet nur so wimmelt.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Welche Heilpflanzen fürs Schlafkissen


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Der MDR stellt Hausmittel gegen Schlafstörungen vor und empfiehlt dazu ein Schlafkissen:

„Man nehme einen kleinen Kissenbezug, fülle diesen fünf bis sieben Zentimeter dick mit getrockneten Kräutern wie Lavendel, Kamille, Melisse oder Pfefferminze. Den Bezug gut verschließen und zum Schlafen auf das Kopfkissen oder unter den Nacken legen. Um die Wirkung zu verstärken, kann man auch noch ein bis zwei Tropfen ätherisches Lavendelöl auf das Kissen geben. Der Duft der Kräuter und ihre Inhaltsstoffe werden über die Atemwege und die Haut vom Körper aufgenommen.“

Quelle:

http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/hg-schlaf-stoerungen-100.html

 

Kommentar & Ergänzung:

Gute Idee. Die Zusammensetzung des Schlafkissens würde ich individuell so wählen, dass es vom Duft her angenehm ist. Pfefferminze scheint mir allerdings eher fraglich, dann Pfefferminzöl eher belebend wirkt. Hopfen könnte noch passen, weil er ebenfalls leicht beruhigend wirkt und offenbar flüchtige Wirkstoffe enthält.. Waldmeister und Steinklee (= Honigklee) kommen als Cumarin-Pflanzen ebenfalls in Frage, wenn man Heuduft als angenehm und beruhigend empfindet.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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[Buchtipp] „Die Aufmerksamkeitsfalle“ von Matthias Zehnder

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Aufmerksamkeitsfalle

Verlagsbeschreibung

– Wir konsumieren immer mehr Medieninhalte – und fühlen uns gleichzeitig immer schlechter informiert.
– Manche von uns erachten die klassischen Medien als ‚Lügenpresse‘ – und glauben gleichzeitig teilweise abstrusen Seiten im Internet.
– Wir leben im Medienzeitalter – und doch haben immer mehr Medienanbieter wirtschaftliche Probleme.
Mit dem Medienangebot verhält es sich wie mit dem Essen: Noch nie hatte der Mensch eine derart vielfältige Palette an hochwertigen Lebensmitteln zur Auswahl – gleichzeitig waren noch nie so viele Menschen in den Industrieländern übergewichtig oder litten an Stoffwechselerkrankungen. Auch in der Medienwelt standen uns noch nie so viele Angebote und Informationen zur Verfügung – gleichzeitig ist die Rede davon, dass wir im postfaktischen Zeitalter leben, in dem die Fakten durch Emotionen ersetzt worden sind.
Damit sie die Aufmerksamkeit der Konsumenten erlangen, greifen die Medienanbieter zu immer drastischeren Mitteln. Mit fatalen Folgen.
Das Buch zeigt, wie Aufmerksamkeit funktioniert, welche Strategien die Medien anwenden, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erlangen, und welche dramatischen Konsequenzen das für die Inhalte hat: Im medialen Schlaraffenland droht Überfütterung bei gleichzeitiger Mangelernährung. Aber es gibt Auswege.

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Zum Autor Matthias Zehnder

Geb. am 14. Mai 1967 in Winterthur, Studium von Germanistik und Philosophie in Zürich, Promotion in Medienwissenschaften in Basel. Arbeit für Zeitungen, Radio und Fernsehen im Bereich Medien und neue Technologien. 2007 bis 2012 Chefredaktor der „Coopzeitung“, des Druckerzeugnisses mit der grössten Auflage in der Schweiz. 2012 bis 2015 Chefredaktor der Tageszeitung“bz Basel / bz Basellandschaftliche Zeitung“ . Seit 2016 selbständig als Publizist, Vortragsredner und Berater. Matthias Zehnder lebt mit seiner Frau und drei jugendlichen Kindern in Basel.www.matthiaszehnder.ch

Kommentar von Martin Koradi

Das Buch „Die Aufmerksamkeitsfalle – wie die Medien zu Populismus führen“ ist sehr aktuell und bietet ein kompaktes Stück Medienkompetenz, die nötiger ist denn je.

Medienkompetenz ist nicht nur wichtig für Jugendliche, sondern ebenso für Erwachsene, die den grössten Teil ihres Lebens in einer völlig anderen Medienwelt verbracht haben (wie zum Beispiel mich).

Matthias Zehner zeigt in seinem Buch auf, wie stark der Kampf um Aufmerksamkeit zur Überlebensfrage für die Medien geworden ist. Aufmerksamkeit bekommt in erster Linie das Extreme, während das Sachliche, Vernünftige, Differenzierte untergeht. Diese Entwicklung spielt Populisten aller Art in die Hände.

Auf den Seiten 112 – 115 stellt Matthias Zehnder die Aufmerksamkeitsfalle im Überblick vor. Leserinnen und Lesern des Buches würde ich raten, diese Seite am Anfang der Lektüre zu lesen. Sie geben eine guten Einführung in das Thema.

Am Schluss des Buches stellt Matthias Zehnder Auswege aus der Aufmerksamkeitsfalle vor. Vor allem den Abschnitt „Was das Publikum tun kann“, hätte ich mir ausführlicher gewünscht. Es bleibt eigentlich bei zwei Ratschlägen:

– „Belohnen Sie die Aufmerksamkeitsstrategie der Anbieter nicht mit Aufmerksamkeit.“

– „Verabschieden Sie sich vom Gedanken, dass gute Information gratis ist.  Was gut ist, kostet. Und es soll Sie nicht nur Aufmerksamkeit kosten. Am direktesten steuern Sie das Angebot mit Ihrem Geld, sei das über Abobeiträge, freiwillige Donationen, Crowdfunding oder den Kauf von Medien.“

(Einschub M. K.: Ein interessante und unterstützenswertes Medienprojekt ist diesbezüglich das digitale Magazin „Republik“)

Sehr beherzigenswert ist der letzte Abschnitt des Buches mit einem „Plädoyer für die Aufklärung“:

„Letztlich ist es für unsere liberale, aufgeklärte Gesellschaft eine Überlebensfrage, dass wir uns aus der Aufmerksamkeitsspirale verabschieden, uns also der Aufmerksamkeitsfalle entziehen und uns wieder dem widmen, was unsere Gesellschaft im Kern ausmacht: der Aufklärung, also der Bildung.

Das Spiel mit der Aufmerksamkeit ist letzlich ein Spiel mit den Instinkten, mit den Überlebensinstinkten, welche die Evolution tief in uns eingepflanzt hat. Wir sprechen an auf Storys über Unfälle und Verbrechen, über Sex und über niedliche Kinder, weil wir evolutionär programmiert sind auf die Erhaltung unserer Art. Diese Instinkte waren wichtig für das überleben in der Savanne. Für das überleben in der Informationsgesellschaft, im Medienschlaraffenland, brauchen wir neue Instinkte und neue Verhaltensweisen. Es ist Zeit, den Verstand einzuschalten.“

Quelle: Mathias Zehnder, Die Aufmerksamkeitsfalle, Zytglogge 2017, Seite 120.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Schweiz) und Leiter von Kräuterwanderungen und Kräuterkursen.

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[Buchtipp] „Cannabis“ von Klaus Häussermann, Franjo Grotenhermen, Eva Milz

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CannabisVerlagsbeschreibung

Cannabis auf Rezept!
1976 pries der Song „Legalize it!“ Cannabis als Medizin – und landete auf dem Index. 2016 lindert Vater Beimer in der „Lindenstraße“ seine Parkinsonsymptome mit Gras und hat die Nation auf seiner Seite. Ein weiter Weg – doch jetzt ist es so weit: Cannabis auf Rezept aus der Apotheke! Dieses Szenario ist brandneu und wirft ungewohnte Fragen auf:
Welche Sorten und Darreichungsformen von Cannabis sind verfügbar?
Wem wird was auf welcher rechtlichen Grundlage verschrieben?
Welche Indikationen sprechen auf Cannabis an?
Wie sind Anwendung, Wirkung und Nebenwirkungen für den Patienten?
Wie gestaltet sich Beschaffung, Lagerung und Prüfung in der Apotheke?
Die Autoren, ausgewiesene Experten für BtM und cannabisbasierte Arzneimittel, liefern Ihnen eine kompakte Arbeitshilfe für die Apotheke. Profitieren Sie von diesem Wissen!

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Zum Autor Klaus Häußermann

Dr. Klaus Häußermann studierte Biologie an der Universität Stuttgart. Die Promotion folgte am Dr. Margarete-Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie in Stuttgart. Nach 20-jähriger Industrietätigkeit als Leiter Betäubungsmittel (BtM-Verantwortlicher, zuvor Leiter Med-Wiss. BtM & ZNS, ehemaliges Mitglied im Sachverständigenausschuss BtM beim BfArM) sind Schwerpunkte seiner freiberuflichen Tätigkeit Fortbildung (LAV Baden-Württemberg, verschiedene bundesweit auftretende Seminaranbieter) und Beratung im Betäubungsmittelwesen in Apotheke, Arztpraxis und Industrie. Er ist Autor von Fachartikeln in der Zeitschrift PTAheute und des BtM-Teils von „Das große PTAheute Handbuch“. Dr. Häußermann ist Mitglied der ACM/IACM und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Kommentar von Martin Koradi

Die Möglichkeiten für den legalen Einsatz von Cannabis als Arzneimittel waren lange Zeit aus ideologischen Gründen komplet verschlossen. Das ändert sich seit einigen jahren Schritt für Schritt.

In der Schweiz  sind unter gewissen Umständen pharmazeutische Präparate wie Dronabinol, Sativex, Cannabistinktur und Ölauszuge (Sativa Öl) mit einer Bewilligung des BAG legal erhältlich. In Deutschland hat der Bundestag im Januar 2017 das „Cannabisgesetz“ angenommen.  Damit können Ärzte und Ärztinnen Cannabisblüten verschreiben, wenn sie begründet eine positive Wirkung auf den Krankheitsverlauf oder vorhandene Symptome erwarten. Die Krankenkassen müssen diese Therapie in solchen Fällen bezahlen. Der Anbau des medizinischen Cannabis wird in Zukunft Sache des Staates sein.

Diese veränderte gesetzliche Situation stellt Ärzte und Apotheker vor neue Herausforderungen und verlangt vertieftes Wissen über Wirkungen, Nebenwirkungen, Interaktionen, Anwendungsformen, Dosierungen etc.

Diese A4-Broschüre mit 51 Seiten liefert das nötige Know-how.

Die rechtlichen Erläuterungen beziehen sich natürlich auf die Situation in Deutschland und lassen sich nicht auf die Schweiz übertragen.

Von den fachlichen Ausführungen profitieren jedoch alle, die sich mit der medizinischen Anwendung von Cannabis befassen.

Die Wirkungen, Nebenwirkungen, Kontraindikationen, Risiken und Anwendungsformen (Präparate, Canabisblüten) werden detailliert und auf dem aktuellen Wissensstand beschrieben.

Als etablierte Indikationen für cannabisbasierte Medikamente führen die Autoren auf:

Übelkeit und Erbrechen bei Krebs-Chemotherapie

Appetitlosigkeit und Kachexie (Auszehrung) bei Krebs- oder HIV/Aids-Patienten

Neuropathische und chronische Schmerzen

Spastik bei multipler Sklerose.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Schweiz) und Leiter von Kräuterwanderungen und Kräuterkursen.

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Offene Gesellschaft oder geschlossene Gesellschaft – wohin geht die Reise?

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Weltweit sind offene, liberale Demokratien unter Druck geraten durch Linkspopulismus und Rechtspopulismus, iliberale Demokratien und autokratische Regime. Karl Poppers Unterscheidung zwischen einer offenen Gesellschaft und einer Geschlosssenen Gesellschaft gibt wertvolle Anregungen zur Verteidigung der offenen, liberalen Demokratie.

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