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Studie untersucht Bärentraubenblätter als Alternative zu Antibiotika bei Blasenentzündung

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Die Universität Göttingen untersucht ab August in einer klinischen Studie, ob Bärentraubenblätter bei Blasenentzündungen eine Alternative zu Antibiotika sein können. Sie kooperiert dazu mit der Universität Bremen und der Medizinischen Hochschule Hannover. Vorerst müssen etwa 430 Frauen für die Teilnahme rekrutiert werden. Mit Resultaten wird in zwei Jahren gerechnet.

Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,5 Millionen Euro unterstützt.

Medizinisch werden Blasenentzündungen bisher mit Antibiotika behandelt. Je häufiger Antibiotika jedoch eingesetzt werden, desto grösser wird das Risiko von Resistenzen. Die Bakterien können sich verändern und soweit unempfindich gegen Antibiotika ewerden, dass diese ihre Wirksamkeit verlieren. Bei leichten Blasenentzündungen können Patientinnen zwar auch ein Schmerzmittel nehmen. Die Universität ist aber der Ansicht, dass Bärentraubenblätter eine natürliche Alternative sein könnten und will dem nun mit dieser Studie auf den Grund gehen.

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=70743

Kommentar & Ergänzung:

Ich warte jetzt schon gespannt auf die Ergebnisse dieser Studie. Interessant zu wissen wäre noch, in welcher Form Bärentraube untersucht wird. Bärentraubenblättertee? Wohl kaum. Bärentraubenblättertee ist geschmacklich ziemlich auffällig – um es neutral zu sagen. Da wäre es kaum möglich, ein Placebo für die Kontrollgruppe zu kreieren, das vom Bärentraubenblättertee nicht unterscheidbar ist. Es wird wohl ein Bärentraubenblätterextrakt zu Anwendung kommen, der in ein Dragees verarbeitet werden kann und sich auf einen konstanten Arbutingehalt einstellen lässt. Nach Angaben der Phytotherapie-Fachliteratur sollte die Tagesdosis an Arbutin für die Behandlung einer akuten Blasenentzündung bei 400 – 840 mg liegen.

Mit 430 geplanten Probandinnen scheint es sich um eine Phase II-Studie zu handeln. Das ist erfreulich, denn oft werden Heilpflanzen-Präparate nur mit ein paar Dutzend Probanden auf dem Level von Pilotstudien untersucht, die keine Wirksamkeit belegen können. Die Meldung zeigt aber auch, dass solche Phase II-Studien aufwändig und teuer sind. Der Betrag von 1,5 Millionen Euro, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung beisteuert, belegt das eindrücklich. Für Phytopharmaka ist es normalerweise nicht so einfach, Fördermittel in dieser Grössenordnung zu bekommen und die Möglichkeiten der Hersteller übersteigen diese Beträge oft.

Ich kann mir vorstellen, dass die sich weltweit zuspitzende Problematik der Antibiotika-Resistenzen hier geholfen hat, dass entsprechende Fördermittel bewilligt wurden.

Die Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) wächst in höheren Lagen auf der gesamten nördlichen Hemisphäre. In Europa kommt sie von der Iberischen Halbinsel über ganz Mitteleuropa bis Skandinavien vor. In östlicher Richtung ist sie Sibirien, zum Altai und Himalaja verbreitet.

In der Schweiz ist die Bärentraube in relativ grossen Beständen im Wallis und im Oberengadin anzutreffen. Wir finden sie auf unseren Kräuterwanderungen aber oft auch in den Nordalpen, zum Beispiel in Lenk, Mürren, Trin / Flims, Kandersteg und Feldis. Sie werden in diesen Regionen manchmal übersehen, weil sie quasi im Meer der Preiselbeer-Sträucher untergehen, die bei oberflächlichem hinschauen ein ähnliches Bild geben.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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Bartgeier gesichtet auf Kräuterwanderung in Mürren (Berner Oberland)

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In der Kräuterwanderwoche vom 9. – 14. Juli 2017 in Mürren konnten wir am Freitag im Engetal (Schilthornregion) einen Bartgeier beobachten. Es lohnt sich also, auf Kräuterwanderungen nicht nur zu den Pflanzen am Boden, sondern auch gelegentlich in die Luft zu schauen….

Der Bartgeier wurde lange Zeit als gefährlicher Beutegreifer angefeindet und intensiv verfolgt. In einem Lehrbuch für Naturgeschichte aus dem 19. Jahrhundert  schreibt der Gelehrte Gotthilf Heinrich Von Schubert über den Bartgeier: „ … er besitzt eine ungeheure Muskel-Stärke, so dass er mit Leichtigkeit Lämmer, Ziegen, selbst Kinder in den Krallen von einem Berge zum anderen trägt.“

Inzwischen ist dieses falsche Bild korrigiert. In Wirklichkeit ist der Bartgeier ist nämlich ein harmloser Aasverwerter. Er ernährt sich von toten Tieren.

Nachdem der imposante Vogel im 18. Jahrhundert in den Alpen noch weit verbreitet war, verschwand er zu Beginn des 20. Jahrhunderts  vollständig aus dem Alpenraum.

 

Nun wird der Bartgeier dank einem Wiederansiedlungsprojekt bei uns wieder heimisch. Obwohl das Bartgeier-Projekt inzwischen grosse Fortschritte gemacht hat, ist die Wiederansiedlung noch nicht abgeschlossen.

Infos hier: Bartgeier-Projekt der Stiftung Pro Bartgeier

Einen Bartgeier hätte ich eher in Graubünden und im Wallis erwartet, aber nicht unbedingt in Mürren. Allerdings ist es für einen Bartgeier vom Wallis ins Berner Oberland eine kurze Reise. Auf der Kräuterwanderung in Jeizinen im Wallis konnten wir schon mal einen Bartgeier im Vorbeiflug sehen. Das Tier im Engetal bei Mürren liess sich aber während gut einer halben Stunde beobachten, flog den Felswänden entlang und setzte sich auch mehrmals für Minuten ins Gelände.

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Lavendelöl und Salbeiöl gegen HIV-Infektion – „Heiler“ verurteilt

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Ein selbsternannter „Heiler“ aus dem Wallis soll eine Patientin gefährdet haben. Nun wurde der Mann zu einer Strafe in Höhe von 1000 Franken verurteilt.

Im Unterwallis soll ein selbsternannter „Heiler“ einer seiner Patientinnen Lavendelöl und Salbeiöl verschrieben haben. Die Frau litt an einer HIV-Infektion. Gemäss einem Bericht in der Zeitung «Nouvelliste» gab der „Heiler“ seiner Patientin den Rat, die HIV-Medikamente abzusetzen. Nun wurde er deswegen verurteilt. Der „Heiler“ hat gemäss Strafbefehl gegen das kantonale Gesundheitsrecht verstossen, weil die Frau «auf seine Aufforderung hin ihre Anti-HIV-Behandlung Ende 2014 abgebrochen hatte».

Der Mann gab bei der Befragung durch die Polizei an, dass er seiner Patientin lediglich empfohlen habe, die Medikamente abzusetzen. Wie dem Strafbefehl jedoch zu entnehmen ist, hat er die Therapie mit herkömmlichen HIV-Medikamenten als nutzlos abgestempelt, was auf seiner Homepage zu sehen gewesen sei.

Durch seine Empfehlungen habe er die Frau in Gefahr gebracht, weil eine HIV-Infektion unheilbar sei und nur eine korrekte Behandlung eine Verzögerung des Ausbruchs von Aids ermöglicht.

Quelle:

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Walliser-Schamane-wollte-Aids-mit-Lavendel-heilen-15426304

http://www.lenouvelliste.ch/articles/valais/martigny-region/il-propose-de-la-lavande-a-une-malade–562381

 

Kommentar & Ergänzung:

Solche Fälle kommen selten zur Anzeige. Oft sind betroffene Patientinnen oder Patienten kritiklos von ihrem „Heiler“ überzeugt oder es ist ihnen peinlich, auf einen Scharlatan hereingefallen zu sein.

Aber man muss klar festhalten: Das grösste Risiko der „Alternativmedizin“ und „Komplementärmedizin“ liegt darin, dass „Heilerinnen“ oder „Heiler“ für sich und ihre Methoden keine Grenzen sehen.

Allmachtsvorstellungen, Grössenphantasien und Schwarz-Weiss-Denken sind in dieser „Szene“ leider nicht selten. Sie können dazu führen, dass Patienten von notwendigen medizinischen Abklärungen und Therapien abgehalten werden.

Dadurch werden Patientinnen und Patienten gefährdet.

Im vorliegenden Fall hat der Kanton Wallis Anzeige erhoben. Und mit Sicherheit wird nun zu wehleidigen Klagen kommen über die Verfolgung und Unterdrückung der „Alternativmedizin“ durch die böse „Schulmedizin“ oder die „Pharmaindustrie“.

Dabei sind hier weder verschwörungstheoretische Konstrukte noch blinde Solidarisierung am Platz.

Wer so fahrlässig „therapiert“ und falsche Versprechungen macht, handelt verantwortungslos und nutzt die Hoffnungen und Ängste von kranken Menschen schamlos aus. Dem sollte wo immer möglich ein Riegel geschoben werden.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Kräuterwanderungen in der Schweiz – Programm 2016 online

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Wie jeden Sommer seit 1986 biete ich auch 2016 eine vielfältige Auswahl an Kräuterwanderungen in landschaftlich schönen und botanisch reichhaltigen Gegenden der Schweiz an.

Soeben ist das vollständige Programm dazu online gestellt worden – mit den Daten und Orten.

Im Sommer 2016 erkunden wir die Pflanzenwelt in folgenden Regionen:

1. Mai: Quinten am Walensee (Kanton St. Gallen)

5. Mai: Dättnauertal & Rumstal bei Winterthur

8. Mai: Trin – Versam (Rheinschlucht, Graubünden)

14. Mai: Sihltal / Sihlsprung

16. Mai: Randen im Kanton Schaffhausen

22. Mai: Petite Camargue bei Basel

29. Mai: Jeizinen – Leuk (Wallis)

11. Juni: Wildhaus – Voralpsee (Toggenburg / St. Gallen)

12. Juni: Gasterntal bei Kandersteg (Berner Oberland)

2. Juli: Feldis (Domleschg, Graubünden)

17. Juli: Gumen ob Braunwald (Glarnerland)

23. Juli: Thurauen & Alter Rhein (Grenzgebiet zwischen den Kantonen Zürich & Schaffhausen)

24. Juli: Chäserugg & Schwendiseen (Toggenburg, Kanton St. Gallen)

Dazu kommen noch die Kräuterwanderwochen im Berner Oberland):

3. – 8. Juli 2016: Lenk im Simmental

10. – 15. Juli 2016: Mürren im Lauterbrunnental

Die vollständigen Ausschreibungen finden Sie im Kursprogramm:

Kräuterwanderungen in der Schweiz

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Kräuterwanderungen in der Schweiz: Programm Sommer 2015

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Interessieren Sie sich für Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Für den Sommer 2015 habe ich ein vielfältiges Programm an Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz zusammen gestellt. Lernen Sie Heilpflanzen und Wildkräuter in aussergewöhnlichen Landschaften kennen.

Hier der Überblick:

03.  05. 2015: Kräuterwanderung in Quinten am Walensee

10. 05. 2015: Kräuterwanderung in die imposante Rheinschlucht (Graubünden)

17. 05. 2015: Kräuterwanderung zu den Blumenwiesen im Randen bei Schaffhausen

24. 05. 2015: Kräuterwanderung in die Auenlandschaft „Petite Camargue“ bei Basel

25. 05. 2015: Kräuterwanderung Moorlandschaft bei Hemberg im Toggenburg

31. 05. 2015: Kräuterwanderung Jeizinen – Gampel (Naturpark Pfyn-Finges) im Wallis

Kräuterwanderwochen im Berner Oberland:

27. 06. – 02. 07. 2015: Kräuterwanderungen in Lenk im Simmental 

04. 07. – 09. 07. 2015: Kräuterwanderungen in Mürren im Lauterbrunnental

11. 07. 2015: Kräuterwanderung Naturparadies Mettmenalp im Glarnerland

12. 07. 2015: Kräuterwanderung Alpenlandschaft Sunnbüel ob Kandersteg (Kanton Bern)

18. 07. 2015: Kräuterwanderung Moorlandschaft Sörenberg (Entlebuch, Kanton Luzern)

19. 07. 2015: Kräuterwanderung Hochmoorlandschaft Schwantenau bei Einsiedeln

25. 07. 2015: Kräuterwanderung Thurauen & Alter Rhein (Kanton Zürich)

26. 07. 2015: Kräuterwanderung Chäserugg & Schwendiseen im Toggenburg (St. Gallen)

Die Detailinformationen zu den Kräuterwanderungen finden Sie in Kursprogramm.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Kräuterwanderungen Sommer 2015: Alle Daten und Orte nun online

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Interessiert am Kennenlernen von Heilpflanzen, Alpenblumen und Wildkräutern in der Schweiz?

Im Kursprogramm sind nun die Daten und Orte der Kräuterwanderungen im Sommer 2015 zu finden.

Im kommenden Sommer führe ich Kräuterwanderungen durch in den Regionen Wallis (Jeizinen), Graubünden (Rheinschlucht), Glarus (Mettmenalp), Luzern (Sörenberg), Basel (Petite Camargue), Bern (Mürren, Lenk im Simmental, Kandersteg), St. Gallen (Quinten, Chäserugg, Hemberg), Schaffhausen (Randen), Zürich (Thurauen), Schwyz (Schwantenau bei Einsiedeln).

Die genauen Daten und Orte finden Sie im Kurskalender.

 

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Pflanzenfotos von Kräuterwanderungen in der Schweiz

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Viele schöne Pflanzenfotos von meinen Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz finden Sie auf Flickr.

Die Bilder stammen beispielsweise von den Kräuterwanderungen im Berner Oberland (Lenk, Mürren, Kandersteg), Wallis (Jeizinen) und Graubünden (Vals, Feldis, Flims / Trin).

Martin Koradi, Dozent für Pflanzenheilkunde / Phytotherapie

Kräuterkurse und Phytotherapie-Ausbildungen in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

 

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Trauermantel, Schmetterlingshaft, Hummel-Ragwurz, Fliegen-Ragwurz, Riemenzunge und Helm-Knabenkraut im Randen bei Schaffhausen

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Auf der Kräuterwanderung heute auf im Randen bei Schaffhausen haben wir neben Heilpflanzen, Wildkräutern und bunten Blumenwiesen ein paar besondere Schönheiten angetroffen:

– Sehr schön gezeigt hat sich der Trauermantel, ein selten anzutreffender Schmetterling, den ich letzte Woche schon auf der Kräuterwanderung in der Rheinschlucht gesehen habe (Foto auf Wikipedia).

– Den Schmetterlingshaft, ein seltener Netzflügler, der wie ein Schmetterling aussieht und wie eine Libelle Insekten jagd, aber keines von beidem ist. Der seltene Schmetterlingshaft kommt nur in warmen, blumenreichen Lebensräumen vor (Foto auf Wikipedia).

– Die Hummel-Ragwurz (Foto auf Wikipedia) und die Fliegen-Ragwurz (Foto auf Wikipedia), zwei sehr spezielle Orchideenarten.

– Die Riemenzunge, die zu den seltensten Orchideen in der Schweiz gehört (Foto auf Wikipedia).

–  Viele wunderschöne Exemplare des Helm-Knabenkrauts (Foto auf Wikipedia).

Wenn Sie die Natur mit all ihren kleinen Wundern am Wegrand erleben möchten, dann kommen Sie auf Kräuterwanderungen im Sommer 2014, zum Beispiel in den Regionen Bern, Luzern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Basel.

Die Daten und Orte finden Sie im Kurskalender.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Homophobie in Russland und in Agarn (Wallis)….

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Der „SonntagsBlick“ berichtete über diesen Lokal-Politiker Jörg Meichtry aus Agarn (Wallis), der auf Facebook Homosexuelle mit Kindeschändern gleichsetzt und darüber hinaus noch eine irregeleitete Grossmutter hat, die ihm dazu gratuliert.

Zitat „SonntagsBlick“:

„Vor einigen Wochen schrieb er: «Kriminelle, Grabschänder, Homosexuelle und Kinderschänder haben aus unserer Gesellschaft einen Haufen gemacht, für den man sich schämen muss.»

Weiter wettert er: Homosexualität sei immer noch eine «psychosche Krankheit» – so die Original-Schreibweise…….

Aber Meichtry setzt gleich noch einen drauf: «Abnormalitäten haben in unserer Gesellschaft nichts zu suchen und ich finde, wenn man so krank ist wie die Homosexuellen, ist meine Aussage korrekt.»….

Meichtry bestätigt den Eintrag bei Facebook und betont gegenüber SonntagsBlick: «Ich stehe zu meiner Meinung, und in der Schweiz darf man die frei äussern.»……..

Nur seine Grossmutter hat sich gemeldet. Auf Facebook schreibt sie: «Bravo Jörg, wir sind stolz auf dich.»“

Quelle:

http://www.blick.ch/news/schweiz/westschweiz/svp-mann-hetzt-gegen-schwule-id2662342.html

Kommentar & Ergänzung:

Das ist eine erste Angelegenheit,  zu der es einiges zu sagen gibt – nicht zuletzt, weil in Russland und in vielen Ländern Afrikas (z. B. in Uganda ) diese unsäglich dumme Homophobie wieder ihre Fratze zeigt. Zeit also, etwas genauer hinzuschauen.

Wenn Jörg Meichtry für sich Meinungsfreiheit in Anspruch nimmt, dann ist festzuhalten, dass wir in der Schweiz zwar Meinungsfreiheit haben, diese aber nicht grenzenlos ist. Eine Lizenz zur Diffamierung nach Belieben ist damit jedenfalls nicht erteilt.

Ein Argument mehr für obligatorische Sexualkunde an Schulen

Das Beispiel Meichtry spricht meines Erachtens für die obligatorische Sexualkunde an Schulen, an der alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen müssen, unabhängig von ihrem kulturellen und weltanschaulichen Hintergrund.

Dadurch hätte nämlich auch ein Mensch wie Jörg Meichtry eine faire Chance zu erkennen, welch verheerender Mist ihm durch eine Grossmutter oder durch sein sonstiges Umfeld eingepflanzt wird. Die Familie spielt bei der sexuellen Erziehung unbestritten eine erstrangige Rolle. Aber nur die Schule kann allen Kindern gleichberechtigt und unabhängig Wissen und Fähigkeiten vermitteln. Kinder haben ein Recht auf Chancengleichheit. Sexualkunde schützt Kinder ein Stück weit vor sexuellen Übergriffen, weil sie dadurch Worte haben, mit denen sie darüber reden können, wenn ihnen so etwas passiert. Und sie wirkt durch Information ignoranten Diffamierungen und Diskriminierungen entgegen, wie sie der Fall „Meichtry“ gezeigt hat.

Voraussetzung für eine sinnvolle obligatorische Sexualkunde sind allerdings fachlich und pädagogisch hochstehende Unterrichtsmaterialien und fachlich und pädagogisch geeignete Lehrkräfte. Eine Lehrperson, der dieses Thema peinlich ist, kommt für Sexualaufklärung nicht in Frage.

Ein interessantes Projekt ist in dieser Hinsicht der „Verein Achtung Liebe“, eine Initiative von sexualpädagogisch ausgebildeten Studentinnen und Studenten, die Aufklärungsunterricht an Schulen anbieten.

http://achtungliebe.ch/index.html

Fragwürdige Petition gegen Bildungsplan in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg unterzeichneten gegen 200 000  Personen eine Petition gegen den „Bildungsplan 2015“, unter anderem mit dem Einwand, es fehle darin „komplett die ethische Reflexion der negativen Begleiterscheinungen eines LSBTTIQ-Lebensstils…“

(LSBTTIG meint: lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell-queer)

Der fundamentale Irrtum in dieser Formulierung liegt darin, dass man einen Lebenstil wählen kann, die sexuelle Orientierung aber nicht. Man kann sich nicht entscheiden, homosexuell zu sein. Als Beispiel für negative Begleiterscheinungen des „LSBTTIQ-Lebensstil“ nennt die Petition die höhere Suizidgefährdung homosexueller Jugendlicher. Diese höhere Suizidgefährdung hat aber – das liegt absolut auf der Hand – nichts mit Homosexualität an sich zu tun, sondern mit dem Tabu und der Ausgrenzung, die mit diesem Thema in vielen Bereichen immer noch einher geht. Wenn Homosexualität einfach als gleichberechtigte Variante behandelt würde, wie es sie in der Natur halt gibt, dann gäbe es die erhöhte Suizidrate nicht mehr. Aber genau gegen diese selbstverständliche Gleichbehandlung setzt sich die Petition zur Wehr und trägt damit dazu bei, dass der Unterschied in den Suizidraten uns erhalten bleibt.

Da fehlt es – genau wie bei Jörg Meichtry aus Agarn (Wallis) – an grundlegenden medizinischen und psychologischen Kenntnissen.

Dieses Wissen zu vermitteln gehört meiner Ansicht nach zu den Aufgaben unseres Schulsystems, das an diesem Punkt – die Beispiele zeigen es – offensichtlich noch verbesserungsfähig ist. Und während viele Familien gut mit diesem Thema umgehen, sind andere schlicht überfordert.

Aber auch die Medien stehen hier in der Verantwortung. So bringt beispielsweise der SonntagsBlick die absurden Diffamierungen des Jörg Meichtry im Wortlaut und stellt sie damit quasi auch an den Pranger,  lässt sie aber so im Raum stehen. Ein Info-Kästchen mit einer kurzen Richtigstellung wäre hilfreich gewesen.

Sexualkunde für Putin & Co.

Noch viel absurder ist das komplett skurrile Gesetz gegen „Homosexuellenpropaganda“ in Russland, welches jede positive Erwähnung von Homosexualität in der Öffentlichkeit mit Strafandrohung belegt. Glauben Wladimir Putin, seine politischen Gefolgsleute und seine Unterstützer in der russisch –orthodoxen Kirche tatsächlich, dass man mittels Propaganda homosexuell werden kann? Und dass das eine reale Gefahr ist?

Entscheidender dürfte sein: Wladimir Putin braucht Sündenböcke. Und darin liegt eine grosse Gefahr. Gewalttätige Übergriffe auf Homosexuelle häufen sich in Russland. Dafür und auch für zukünftige Eskalationen tragen Putin und die russisch-orthodoxe Kirche Verantwortung.

Wie real diese Gefahr ist, zeigt ein erschütterndes „Spiegel online Video“ zum Thema „Schwulenhass in Putin-Land“ (4 min)

http://spon.de/vfJV2

Zur Entstehung von Homophobie

Damit auf gesellschaftlicher Ebene diesen gefährlichen Tendenzen etwas entgegengesetzt werden kann ist es wichtig zu verstehen, auf welchem Hintergrund eine Homophobie entsteht, wie sie sich gerade bei Wladimir Putin, in Uganda, im Facebook-Beitrag von Jörg Meichtry und an vielen anderen Orten zeigt.

„Die Zeit“ hat vor kurzem einen hervorragenden Artikel von Ulrich Klocke zu diesem Thema publiziert.

Klocke führt drei  Faktoren an, welche die Entstehung von Homophobie beeinflussen:

Rigide Geschlechternormen, eine fundamentalistische Religiosität und Unkenntnis.

Menschen seien umso homophober,  je stärker ihre Vorstellung davon ist, wie sich „richtige Männer“ und „richtige Frauen“ verhalten sollten.

Quelle: http://link.springer.com/article/10.1023%2FA%3A1015640318045#page-1

Jugendliche, die es nicht gut finden, wenn Mädchen Fußball spielen oder Jungen weinen, lehnen auch Lesben und Schwule stärker ab, schreibt Klocke.

Quelle: http://www.psychologie.hu-berlin.de/prof/org/download/klocke2012_1

Homosexualität widerspreche klassischen Geschlechterrollen: Plötzlich sei unklar, aber wichtig, wer hier Mann und wer Frau in der Beziehung ist. Für Männer sei dies bedrohlicher als für Frauen, was deren stärker ausgeprägte Homophobie erkläre.

Quelle: http://psycnet.apa.org/index.cfm?fa=search.displayRecord&UID=1997-06460-007

In unserer Gesellschaft werde Weiblichkeit als etwas gesehen, das biologisch erworben wird, während Männlichkeit immer wieder neu erkämpft und bewiesen werden müsse.

Quelle: http://psycnet.apa.org/index.cfm?fa=buy.optionToBuy&id=2012-24955-001

Wird Männlichkeit in Frage gestellt, dann neigt Mann danach stärker dazu, sie einmal mehr unter Männern zu beweisen. Homophobe Äußerungen seien eine wirksame Methode, um sich vom „nicht-männlichen Schwulen“ demonstrativ abzugrenzen.

Quelle: http://www.sociologyresearch.org/overdoing-gender-a-test-of-the-masculine-overcompensation-thesis/

Psychologisch ist bei der Homophobie folgender Aspekt am interessantesten (Zitat Klocke):

„Besonders angegriffen fühlen sich offenbar Männer, die sich zwar als heterosexuell definieren, aber dennoch von Männern sexuell erregt werden. Diese These untersuchten Henry Adams und Kollegen in einem Experiment, in dem sie heterosexuelle Männer zunächst zu ihrer Homophobie befragten und ihnen später drei erotische Videos zeigten.“

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8772014

Das ist ein sehr spezielles, aber auch sehr aufschlussreiches Experiment.

Zitat Klocke:

„In einem dieser Videos hatten ein Mann und eine Frau Sex, in einem zweiten zwei Frauen und in einem dritten zwei Männer. Während die Probanden die Videos schauten, trugen sie eine kleine Manschette um ihren Penis, einen „penilen Plethysmographen“, der Veränderungen im Penisumfang und damit die sexuelle Erregung misst. Während die Männer auf die heterosexuellen und die lesbischen Paare gleichermaßen erregt reagierten, ergab sich ein interessanter Unterschied in ihrer Reaktion auf die schwulen Paare: Wenig homophobe Männer reagierten nicht auf das Video, stark homophobe Männer zeigten hingegen eine Zunahme ihres Penisumfangs.“

Offenbar speise sich Homophobie auch aus der Angst vor der eigenen homosexuellen Anziehung, erklärt Klocke: „Heterosexuelle Männer fühlen sich dadurch in ihrer Männlichkeit bedroht. Durch demonstrative Abwertung von offen schwulen Männern können sie die bedrohte Männlichkeit wiederherstellen.“

Eine neuere Studie bestätige diese These und zeige, dass Homophobie unter Frauen und Männern am höchsten ist, die sich zwar als heterosexuell identifizieren, deren spontan gemessene Reaktionen dieser Identität aber mitunter widersprechen.

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22288529

Auch homophobe Äußerungen einiger Politiker oder evangelikaler Prediger können ein Versuch sein, sich gegen die eigene gleichgeschlechtliche Anziehung zu wehren, erklärt Klocke, und verweist auf einen Artikel in der New York Times, der es auf den Punkt bringt:

„WHY are political and religious figures who campaign against gay rights so often implicated in sexual encounters with same-sex partners?“

Quelle: http://www.nytimes.com/2012/04/29/opinion/sunday/homophobic-maybe-youre-gay.html?_r=0

Ein Beispiel aus einer ganzen Reihe ist der amerikanische Fernsehprediger Ted Haggard, der öffentlich gegen Homosexualität anpredigte, aber heimlich eine dreijährige Affäre mit einem Callboy hatte (siehe dazu auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ted_Haggard)

Vorbehalte gegenüber Homosexuellen haben auch viel mit Unkenntnis zu tun, schreibt Klocke. Unbekanntes erzeuge Unbehagen, Vertrautes erzeuge Sympathie. Dieser „Mere-Exposure-Effekt“ sei eine fundamentale psychologische Gesetzmäßigkeit, die auf Musik, Werbebotschaften, Personen und vieles andere gleichermaßen zutreffe.

Klocke schreibt dazu: „Viele Menschen kennen Lesben und Schwule nicht persönlich, sondern nur vom Hörensagen oder aus den Medien, wo sie nicht selten als Exoten, Witzfiguren oder sexbesessene Partymenschen dargestellt werden. Wer jedoch feststellt, dass eine Freundin lesbisch oder ein Kollege schwul ist, dessen Einstellung zu Homosexuellen verbessert sich meist.“

Quelle: http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs11199-009-9627-3#page-1

Dies gelte besonders für Menschen, die Homosexualität aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen ablehnen.

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22449021

Quelle in „Die Zeit“: http://www.zeit.de/wissen/2014-02/homophobie-ursachen-folgen-akzeptanz

Kommentar & Ergänzung:

Drei Punkte:

1. Je stärker die Homophobie, desto mehr stellt sich die Frage, ob damit eigene homosexuelle Neigungen verdrängt werden. Bei Wladimir Putin fällt auf, wie stark er durch wiederholtes Machogehabe in er Öffentlichkeit seine Männlichkeit immer wieder bestätigen muss. Der Mann brauch offenbar entweder eine gute Sexualaufklärung oder eine gute Therapie.

2. Wenn Homophobie zum Teil auf Unkenntnis beruht, dann sind Bestrebungen verheerend, das Thema Homosexualität zu tabuisieren, zum Beispiel indem man es aus Familie und Schule ausschliesst oder gar aus der Öffentlichkeit generell mit diesem unsäglichen Gesetz gegen „Homosexuellenpropaganda“ in Russland.  Solche Tabuisierungsversuche bewirken andauernde Unkenntnis und Fremdheit bezüglich dem Thema Homosexualität und verstärken die allgemeine Homophobie, was nur den Homophobikern selbst entgegenkommt. Sie sind mit ihrer Macke dann nicht allein.

3. Es ist allerdings daran zu erinnern, dass Homophobie nicht nur eine harmlose Schrulle ist, sondern sehr schnell sehr gefährlich werden kann. Homosexuelle (und wer dafür gehalten wurde) landeten im Mittelalter auf Scheiterhaufen und im Nazi-Reich im KZ. Wer mit Homophobie ein politisches Sündenbocksüppchen kocht wie Wladimir Putin und die russisch-orthodoxe Kirche, oder wer einfach strohdumme Diffamierungen streut wie ein Jörg Meichtry aus Agarn (Wallis), bereitet ein Terrain vor für Übergriffe auf Homosexuelle und ist ein potentieller Anstifter. Solche Tendenzen, die sich immer noch und wieder zeigen, verlangen eine gradlinige gesellschaftliche Reaktion.

Und ich schreibe diesen Text, weil ich sehr überzeugt bin, dass diese Reaktion auch von Heterosexuellen kommen muss.

Mehr Infos zum Thema und Möglichkeiten zum Engagement hier:

http://www.queeramnesty.ch

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

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Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

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Kräuterwanderung in Engelberg (Obwalden) am 27. Juli 2014

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Interessieren Sie sich für Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen und Alpenblumen? – Dann ist die Kräuterwanderung in Engelberg eine gute Gelegenheit für ein paar erlebnisreiche Stunden mit Kräuterkunde in der Natur.

Bei den Heilpflanzen erfahren Sie viel Wissenswertes über ihre Wirkungen und Erkennungsmerkmale.

Wir fahren mit der Bergbahn Richtung Titlis bis zur Station Stand (2428 m ü. M.). Dort treffen wir die alpine Felsenflora. Sehr beeindruckend, wie sich intensiv farbige Alpenblumen in dieser Höhe und inmitten von Steinhängen behaupten. Die Bergbahn fährt uns danach zurück nach Trüebsee (1796 m ü. M.). Von dort wandern wir botanisierend zur Station Gerschnialp (1262 m ü. M.) und lassen uns von der Titlisbahn zurück ins Tal bringen.

Diese Kräuterwanderung bietet eine tolle Aussicht und durch die unterschiedlichen Höhenstufen einer grosse Vielfalt an Pflanzen.

Die Detailinfos dazu finden Sie in der Rubrik „Kurse„.

Weitere Kräuterwanderungen gibt es im Sommer 2014 in den Regionen St. Gallen (Amden, Quinten), Luzern (Rigi), Bern (Kandersteg, Mürren, Lenk), Zürich (Thurauen), Schaffhausen (Randen: Hemmental – Merishausen), Wallis  ( Lötschental, Jeizinen – Leuk), Graubünden (Feldis, Flims / Trin), Basel (Petite Camargue).

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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