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Schlafmittel: Risiko Benzodiazepin-Abhängigkeit

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Benzodiazepine sind Wirkstoffe mit angstlösenden, krampflösenden, beruhigenden und schlaffördernden Eigenschaften. Sie werden unter anderem gegen Angst-, Erregungs- und Spannungszustände, Schlafstörungen und Epilepsie angewendet und zählen zu den am häufigsten verschriebenen Psychopharmaka.

Hier eine Liste mit Wirkstoffen / Präparaten aus der Gruppe der Benzodiazepine (Quelle: Pharmawiki):

Alprazolam (Xanax®), Bromazepam (Lexotanil®), Chlordiazepoxid (Librium®), Clobazam (Urbanyl®), Clonazepam (Rivotril®), Clorazepat (Tranxillium®), Cloxazolam (ausser Handel), Diazepam (Valium®, Stesolid®), Flunitrazepam (Rohypnol®), Flurazepam (Dalmadorm®), Ketazolam (Solatran®), Lorazepam (Temesta®), Lormetazepam (Loramet®, Noctamid®), Medazepam (Rudotel®, D), Midazolam (Dormicum®), Nitrazepam (Mogadon®), Oxazepam (Seresta®, Anxiolit®), Prazepam (Demetrin®), Temazepam (Normison®), Tetrazepam (in der Schweiz nicht im Handel), Triazolam (Halcion®).

Solche Schlaf- und Beruhigungsmittel machen recht schnell süchtig. Als Folge einer Benzodiazepin-Abhängigkeit können Stürze, Gedächtnisverlust und emotionaler Rückzug auftreten. Menschen, die über längere Zeit Benzodiazepine einnehmen beschreiben oft, dass sie sich wie in Watte eingepackt fühlen.

Der Benzodiazepin-Missbrauch ist nicht tödlich, aber schädlich, weil er unerwünschte Wirkungen hat. Ein Drittel bis die Hälfte aller Oberschenkelhalsbrüche passiere aufgrund einer Niedrigdosisabhängigkeit, sagt Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer in Deutschland.

Diese Medikamente seien grundsätzlich hochwirksam und bei psychiatrischen Erkrankungen sehr hilfreich, doch hätten sie aufgrund ihres Wirkmechanismus ein hohes Abhängigkeitspotenzial und sollten deshalb nicht länger als vier Wochen angewendet werden.

Benzodiazepine wirken zentral im Gehirn als Angstlöser und Beruhigungsmittel. In Deutschland sind gemäss Schätzungen 1,2 Millionen Menschen von Benzodiazepinen abhängig, wovon viele von ihnen älter als 70 Jahre sind. Betroffene besorgen sich häufig ihre Rezepte über mehrere Ärzte – damit der Missbrauch nicht auffällt. Meist benötigen die Abhängigen nur eine geringe Dosis: Eine halbe Tablette am Tag reicht aus, weil die Mittel so wirksam sind.

Wer allerdings ein solches Mittel dauerhaft nimmt, ist auch tagsüber schläfrig, unkonzentriert und hat eine geringe Muskelspannung, was Stürze und damit Knochenbrüche gerade bei älteren Menschen fördert.

Als weitere Merkmale einer Abhängigkeit können Gedächtnisverlust, sozialer und emotionaler Rückzug und Abgestumpftheit auftreten. Wer Benzodiazepine über längere Zeit einnimmt nimmt, fürchtet oft, dass Angst und Unruhe zurückkehren, wenn er die Medikamente absetzt. Doch Andreas Kiefer sagt, dass die Ängste beim Entzug völlig überschätzt werden, der Vorteil der Abstinenz dagegen unterschätzt.

Benzodiazepine sollten allerdings niemals auf eigene Faust abgesetzt werden, denn das führt häufig zu einer Wirkumkehr und kann Zittern, Angst und Depressionen auslösen. Betroffene sollten daher mit dem behandelnden Arzt, der behandelnden Ärztin einen sogenannten Abdosierungsplan erstellen. Man könne es in drei Monaten schaffen, davon loszukommen, sagt Kiefer.

Quelle:

http://www.welt.de/gesundheit/article128195362/Wenn-das-Schlafmittel-zur-Gefahr-wird.html

Kommentar & Ergänzung:

Auch beim Thema „Benzodiazepine“ halte ich es für wichtig, nicht in Schwarz-Weiss-Denken zu verfallen. „Niemals Chemie!“ ist eine recht einseitige, undifferenzierte Haltung – und zudem einfach falsch (auch Pflanzen bestehen aus „Chemie“).

Es gibt meines Erachtens zweifellos Krankheiten und Zustände, bei denen Benzodiazepine sinnvoll und wirksam als Medikament eingesetzt werden können. Wer alles mit Heilpflanzen behandeln zu können glaubt, macht sich und anderen etwas vor.

Es steht aber auch ohne Zweifel fest, dass Benzodiazepine zum grossen Teil fahrlässig und unsinnig verschrieben und eingenommen werden.

Die Warnungen vor diesem Missbrauch stehen schon seit Jahren im Raum, scheinen aber nicht viel zu nützen. Da stellt sich unter anderem die Frage, ob die Qualitätssicherung in der Medizin an diesem Punkt versagt (die fehlende Qualitätssicherung in der Komplementärmedizin habe ich schon oft kritisiert).

Angesichts der Risiken, die mit einer Langzeiteinnahme von Benzodiazepinen verbunden sind, ist die Frage nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen wichtig. Und da sind Heilpflanzen-Anwendungen vor allem aus Baldrian, Hopfen, Passionsblume, Melisse und Lavendel eine gute Option.

Heilpflanzen-Anwendungen lösen Schlafprobleme nicht in jedem Fall. Wenn sie diese aber lösen, dann ohne die Risiken der Benzodiazepine.

Und nicht zu unterschätzen: Neben Wirkstoffen, welche die Schlafbereitschaft fördern können, lassen sich viele Heilpflanzen-Anwendungen in ein Abendritual einbauen, das auch seine günstige Wirkung hat (z. B. Kräutertee trinken, Einreibungen mit ätherischen Ölen, Lavendelsäckli verteilen im Pflegeheim, Duftanwendungen, Abendbad mit Lavendelöl).

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

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Verstärken Fieber-Medikamente Grippewellen?

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Fiebersenkende Medikamente werden in grosser Menge konsumiert. Beispiele sind Acetylsalicylsäure (Aspirin®) und Paracetamol (z. B. Dafalgan®). Sie sind häufig auch in Kombinationspräparaten enthalten, die bei Erkältungen eingesetzt werden (z. B. NeoCitran®, Pretuval®, Vicks MediNait®). Solche Kombinationspräparate enthalten mehrere sich ergänzende Wirkstoffe und werden von Fachleuten unter anderem aufgrund des erhöhten Risikos für unerwünschte Wirkungen und für Interaktionen mit anderen Medikamenten umstritten, während sie bei den Patienten sehr beliebt sind. Eine Studie aus Kanada nimmt nun unerwünschte Folgen dieser Medikamente auf die Grippe-Ausbreitung unter die Lupe.

Eine Grippe zwingt Patientinnen und Patienten meist ins Bett – es sei denn, die Betroffenen unterdrücken ihre Symptome mit fiebersenkenden Medikamenten. Für die Ausbreitung der Infektion könnte das allerdings problematische Folgen haben, schreiben Forscher aus Kanada.

Fieber-Medikamente verstärken laut Wissenschaftlern aus Kanada möglicherweise die jährlichen Grippe-Epidemien.

Weil durch sie mehr Viren überleben und der Kontakt der Erkrankten zu Mitmenschen verlängert wird, können sie möglicherweise die Zahl der Infektionen um rund fünf Prozent erhöhen und zu Tausenden von Toten führen. Zu diesem Schluss kommen kanadische Mathematiker in den „Proceedings B“ der britischen Royal Society.

Die Wissenschaftler um David Earn von der McMaster University in Hamilton berücksichtigten für die Analyse Daten vergangener Influenza-Epidemien sowie Resultate medizinischer Studien zur Grippe.

Für ihre Berechnungen gingen die Forscher davon aus, dass die in zahlreichen Grippe-Medikamenten enthaltenen fiebersenkenden Substanzen auch unerwünschte Folgen haben:

Sie hemmen die natürliche Funktion des Fiebers, das Wachstum von Bakterien und Viren zu verlangsamen und das Immunsystem wirksamer arbeiten zu lassen. Zudem dämpfen Erkrankte ihre Symptome mit Fiebersenkern und kehren dadurch oft früher an ihren Arbeitsplatz, in die Schule oder allgemein in die Öffentlichkeit zurück.

Die Fieber-Medikamente steigern so die Wahrscheinlichkeit, dass die Grippekranken aktive Viren an andere weitergeben und die Epidemie so verstärken. Das Team um David Earn kommt zum Schluss,  dass Fiebersenker (Antipyretika) jährlich möglicherweise fünf Prozent mehr Infizierte zur Folge haben. Was allein in Nordamerika mehr als 1000 zusätzliche Todesfälle bedeute.

Die Wissenschaftler geben aber zu bedenken, dass die Statistik noch sehr ungenau sei und möglicherweise nur einen Mindestwert zeige.

Um die tatsächlichen Folgen von Fieber-Medikamenten herauszufinden, seien gezielte epidemiologische Studien nötig.

Quelle:

http://www.n-tv.de/wissen/Fieber-Medikamente-verstaerken-Grippewellen-article12116481.html

http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/281/1778/20132570

Kommentar & Ergänzung:

Zwar handelt es sich bei dieser Studie nur um mathematische Berechnungen. Die Grundannahmen sind aber durchaus plausibel.

Fieber-Medikamente können in manchen Situationen zweifellos ihren Nutzen haben. Die Ergebnisse dieser Studie weisen aber deutlich auf die wunden Punkte dieser Präparate hin.

Daraus folgt meines Erachtens ein weiterer Hinweis darauf, dass alte Hausmittel wie Essigsocken und Lindenblütentee eben sehr wohl ihren Sinn haben, auch wenn es dazu mangels Sponsoren keine relevanten Studien gibt.

Unabhängig von ihrer Wirksamkeit handelt es sich bei ihnen jedenfalls um eine risikofreie Bewältigungsstrategie.

Siehe auch:

Lindenblüten aktivieren Immunsystem

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Phytotherapie: Pflanzenmedizin gegen Husten

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Die Zeitschrift „Die Apotheke“ ( Nr. 7 / 2012) fasst aktuelle Empfehlungen bezüglich Heilpflanzen-Anwendungen bei Husten zusammen:

„Atemwegsinfekte sind der häufigste Anlass für Krankschreibungen. Gerade gegen Husten bietet die Pflanzenmedizin aber gut verträgliche Hilfen an, deren Evidenz inzwischen auch in Leitlinien wissenschaftlicher Gremien Anerkennung fand. So hat die Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin gleich zwei Pflanzenkombinationen in ihre Therapieempfehlungen aufgenommen, die in der Leitlinie zu »Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit akutem und chronischem Husten« genannt werden. Sie stufte die Wirksamkeit von Thymiankraut und Efeublättern und Thymiankraut und Primelwurzeln als wissenschaftlich nachgewiesen ein. Ursache eines akuten Hustens sind fast immer Viren. Eine antibiotische Therapie – die bekanntlich nur gegen Bakterien wirken kann – ist deshalb nur in Ausnahmefällen indiziert. Die pflanzlichen Präparate bewirken dagegen erwiesenermaßen eine schnellere Linderung des Hustens im Vergleich zu Placebo.

Als schleimlösende Mittel (Expectorantien) werden von den Lungen- und Atemwegsspezialisten Extrakte aus Anis, Myrtol, Pfefferminz, Eukalyptus, Thymian, Efeublättern und Primelwurzeln aufgezählt. Hustenstillende Eigenschaften weisen laut Leitlinie Extrakte aus Thymian, Spitzwegerich, Drosera und Wollblumen auf. Allerdings entsprechen längst nicht alle Präparate, die derartige Pflanzen enthalten, den geforderten wissenschaftlichen Qualitätskriterien. Fragen Sie dazu Ihren Apotheker. Pflanzliche Hustenmittel gelten auch in der Behandlung von Kindern als besonders geeignet.“

Kommentar & Ergänzung:

Diese Empfehlungen in den Leitlinien sind erfreulich und nachvollziehbar. Heilpflanzen-Anwendungen bei Husten können es jedenfalls oft auch aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel bei einer Gesamtbetrachtung durchaus mit synthetischen Präparaten aufnehmen.

Bei den synthetischen Expectorantien (Schleimlöser) ist zum Beispiel beim Klassiker N-Acetylcystein (Fluimucil) die Studienlage sehr widersprüchlich und die Wirksamkeit nicht eindeutig belegt, obwohl das Präparat oft verkauft und eingenommen wird.

Bei den synthetischen Antitussiva (Hustenstiller) unterscheidet man Opioide (Wirksamkeit ungenügend geklärt, Risiko von Nebenwirkungen) und Nicht-Opioide (Wirksamkeit ungenügend geklärt):

– Opioide Antitussiva wie Codein, Dextromethorphan, Dihydrocodein, Pholcodin, Hydrocodon, Noscapin, Ethylmorphin und Opium sollen den Hustenreiz zentral im Gehirn blockieren. Insbesondere Codein und Dextromethorphan sind in zahlreichen Medikamenten enthalten und werden oft angewendet. Ob sie jedoch tatsächlich wirksam sind, ist umstritten und in klinischen Studien bisher nicht zweifelsfrei belegt. Opioide können unerwünschte Wirkungen wie Müdigkeit, Atemdepression und Verstopfung verursachen. Ausserdem kann sich eine Abhängigkeit entwickeln.

– Nicht-opioide Antitussiva wie Butamirat, Butetamat, Levodropropizin und Morclofon sind chemisch nicht mit den Opioiden verwandt und sind daher frei von opioiden unerwünschten Wirkungen. Sie sind jedoch wissenschaftlich nicht ausreichend dokumentiert und moderne Zulassungsstudien fehlen.

Berücksichtigt man sowohl Wirkungen als auch unerwünschte Nebenwirkungen für die Beurteilung, so schneiden die erwähnten Heilpflanzen-Anwendungen im Vergleich zu den synthetischen Substanzen gut ab.

Allerdings stimmt auch der Hinweis im Zitat, dass längst nicht alle Präparate, welche die erwähnten Heilpflanzen enthalten, den geforderten Qualitätskriterien genügen.

Es gibt sehr grosse Qualitätsunterschiede bei Heilpflanzen-Präparaten.

P.S.

– Mit Drosera ist Sonnentau gemeint, eine insektenfressende Pflanze, die im Hochmoor wächst.

– Efeublätter nicht als Tee verwenden, sondern nur als Fertigpräparat, das auf einen bestimmten Wirkstoffgehalt eingestellt ist.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Heilpflanzen lindern Husten bei Kindern

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Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 9 / 2012) publizierte einen Abschnitt über Heilpflanzen zur Linderung von Husten bei Kindern:

„Bei Kindern gilt zu bedenken, dass die Atemwege noch eng und somit sehr empfindlich sind. Hat Ihr Kind Schwierigkeiten beim Einatmen, deutet dies auf eine Entzündung des Kehlkopfes, des Rachens oder der Luftröhre hin. Bei Problemen beim Ausatmen kann eine Bronchitis, Bronchiolitis – Entzündung der kleinsten, knorpellosen Bronchien – oder Asthma bronchiale vorliegen. Im Allgemeinen können Kinder mit Hustenmitteln versorgt werden, ein Arztbesuch ist aber notwendig, wenn Atemprobleme wie Rasseln, Husten bei körperlicher Belastung oder Husten ohne Erkältungserscheinungen auftreten. Auch wenn Ihr Kind wenig trinkt oder der Husten plötzlich beginnt, sollte dies abgeklärt werden. Denn Ihr Kind könnte auch einen Fremdkörper verschluckt haben. Auch Inhalationen in Form eines Kopfdampfbades oder Omas Zwiebelwickel können helfen. Zwiebelstreifen dazu erhitzen, in ein Leinentuch wickeln und auf Hals oder Brust legen. Achtung: Alkoholhaltige Hustensäfte über 5% sind für Kinder nicht geeignet! Besser: eine Teemischung aus Eibischwurzel, Huflattich, Thymian und Spitzwegerich. Im Allgemeinen sollten Antitussiva und Expektorantien nicht kombiniert werden. Expektorantien sollen den Schleim lösen, während Antitussiva den Hustenreiz unterdrücken – nimmt man beide ein, wird der Schleim nicht abgehustet und ein Sekretstau kann sich bilden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, tagsüber Schleimlöser einzunehmen und abends für einen besseren Schlaf Hustenreizdämpfer.“

Kommentar & Ergänzung:

Ich selber würde Huflattich durch Malvenblüten ersetzen. Huflattich enthält sehr geringe Mengen an lebertoxischen und krebsfördernden Pyrrolizidinalkaloiden. Zwar ist nicht geklärt, ob damit für den Menschen bei der Anwendung von Huflattich ein konkretes Risiko verbunden ist. Doch kann man sicherheitshalber den Huflattich durch Malvenblüten ersetzten. Sie enthalten ebenfalls Schleimstoffe, aber keine Pyrrolizidinalkaloide.

Was genau sind Antitussiva?

Antitussiva sind hustenreizlindernde Medikamente, die bei trockenem Reizhusten eingesetzt werden. Zu den am häufigsten verwendeten Substanzen zählen Codein und Dextromethorphan. Diese Wirkstoffe können unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, sind anfällig für Arzneimittel-Wechselwirkungen und können als Rauschmittel missbraucht werden. Sie sind nicht für alle Patienten geeignet und sollen vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern mit Vorsicht oder nicht eingesetzt werden. Antitussiva sollen die Häufigkeit und Intensität von Hustenanfällen vermindern. Ob sie wirklich wirksam sind, ist umstritten.

Die wichtigsten Antitussiva:

Opioide Antitussiva wie Codein, Dextromethorphan, Dihydrocodein, Pholcodin, Hydrocodon, Noscapin, Ethylmorphin und Opium sollen den Hustenreiz zentral im Gehirn blockieren. Insbesondere Codein und Dextromethorphan sind in zahlreichen Medikamenten enthalten und werden oft angewendet. Ob sie jedoch tatsächlich wirksam sind, ist umstritten und in klinischen Studien bisher nicht zweifelsfrei belegt. Opioide können unerwünschte Wirkungen wie Müdigkeit, Atemdepression und Verstopfung verursachen. Ausserdem kann sich eine Abhängigkeit entwickeln.

Nicht-opioide Antitussiva wie Butamirat, Butetamat, Levodropropizin und Morclofon sind chemisch nicht mit den Opioiden verwandt und sind daher frei von opioiden unerwünschten Wirkungen. Sie sind jedoch wissenschaftlich nicht ausreichend dokumentiert und moderne Zulassungsstudien fehlen.

– Heilpflanzen mit antitussiver Wirkung:

Eibisch, Spitzwegerich, Malve, Isländisches Moos und Sonnentau sind besser verträglich als die synthetischen Wirkstoffe und eine gute Alternative, hauptsächlich bei Kindern. Auch einige pflanzliche Expektorantien wie Guaifenesin zeigen zusätzlich eine antitussive Wirkung.

– Honig:

In einer klinischen Studie bei Kindern und Jugendlichen zwischen 2 und 18 Jahren erwies sich Honig vor dem Zubettgehen als wirksamer gegen nächtlichen Husten im Vergleich zu Dextromethorphan (Paul et al., 2007). Die Dosierung lag je nach Alter bei einem halben bis zu 2 Teelöffel Buchweizenhonig. Honig soll allerdings nicht bei Kindern unter einem Jahr angewendet werden (Risiko Botulismus durch Clostridium botulinum Sporen) und den Zähnen schaden kann (Karies). Die Studienmethodik von Paul et al. wurde allerdings auch in Frage gestellt.

Quelle: http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Antitussiva

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Grüntee-Extrakt gegen Feigwarzen

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Das Präparat Veregen® (Grüntee-Extrakt) ist zugelassen zur dermalen Therapie von äusserlichen Feigwarzen im Genitalbereich und Perianalbereich bei immunkompetenten Patienten über 18 Jahren. Die Therapie wird so lange fortgesetzt, bis alle Feigwarzen abgeheilt sind, insgesamt aber nicht länger als 16 Wochen. Der Wirkmechanismus des Grüntee-Extraktes ist noch nicht vollständig geklärt. Vermutet wird, dass die Hauptbestandteile des Grüntee-Extraktes, die Catechine, die Keratinozytenproliferation und die redoxempfindlichen Transkriptionsfaktoren hemmen.

In zwei randomisierten, doppelblinden Phase-III-Studien an 1005 Patienten erreichten in der Verumgruppe (Salbe mit 10% Grüntee-Extrakt) 53.6% und in der Placebogruppe 35.4% eine vollständige Abheilung der Warzen.

Bei Warzen grösserer Dicke empfehlen Fachleute, die Feigwarze mittels Kürettage, Kryotherapie oder Elektrochirurgie zunächst abtragen zu lassen, damit die Wirkstoffe an den Ort der Virusvermehrung gelangen können.

Als unerwünschte Wirkungen wurden am häufigsten beobachtet: Erythem (Hautrötung), Pruritus (Juckreiz), Hautreizung (meist Brennen), Schmerz, Ödem, Ulzeration (Entwicklung eines Geschwürs), Verhärtung und Bläschenbildung.

Vor sexuellen Kontakten soll die Grüntee-Salbe abgewaschen werden. Veregen® kann die Reissfestigkeit von Kondomen und Scheidenpessaren vermindern und Kleidung und Bettwäsche verfärben.

Quellen:

http://www.pharmavista.net/content/default.aspx?http://www.pharmavista.net/content/NewsMaker.aspx?ID=4696&NMID=4386&LANGID=2

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21294779

Kommentar & Ergänzung:

Feigwarzen im Genitalbereich, die von Viren verursacht werden, lassen sich operativ rasch entfernen. Lästig dabei ist aber, dass sie häufig immer wider kommen. Die Grüntee-Salbe soll vor allem die Rückfallrate auf unter zehn Prozent senken.

Langfristig können Feigwarzen nur eliminiert werden, wenn das Immunsystem des Patienten aktiviert wird. Durch operative Eingriffe, Laserbehandlung oder Kältetherapie gelingt das offenbar nicht. Nach diesen Behandlungen liegt die Rückfallrate bei 20 bis 100 Prozent.
Bei Veregen® lag die Rückfallrate in einer Studie nach drei Monaten Behandlung mit der Salbe nur noch bei durchschnittlich 6,5 Prozent. Bei rund der Hälfte der 401 Patienten waren die Feigwarzen vollständig verschwunden. Zu mindestens 50 Prozent abgeheilt waren sie bei fast 80 Prozent der Probanden.
Die Wirkung des Grünteeextrakts basiert auf den so genannten Polyphenolen. Diese Inhaltsstoffe des Grüntees bekämpfen Viren, besonders wirksam die Humanen Papillom Viren (HPV), die Erreger von Feigwarzen. Polyphenole hemmen die Vermehrung der Viren und aktivieren Immunzellen, die für die Abwehr der HPV verantwortlich sind.
Behandelt werden sollte nur die Warzenoberfläche und die Grüntee-Salbe soll nicht direkt auf die Haut des Vaginalbereichs aufgetragen werden.
Die Humanen Papillom Viren (HPV) verursachen neben Feigwarzen auch Gebärmutterhalskrebs, sind sexuell übertragbar und breiten sich über Haut-Haut-Kontakte aus. Kondome bieten daher keinen völligen Schutz und die Ansteckungsgefahr ist hoch.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Bioflorin – ein Heilpflanzen-Präparat?

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In Heilkräuterkursen werde ich beim Thema Verdauungsbeschwerden immer wieder einmal gefragt, ob das Durchfallmittel Bioflorin aus Heilpflanzen besteht.

Bioflorin® ist ein mikrobielles Präparat – ein Probiotikum – auf der Basis von Bakterien. Es enthält lebende Enterokokken des Stammes SF 68 und wird zur Vorbeugung und Behandlung von Durchfallerkrankungen eingesetzt. Die Enterokokken normalisieren die Darmflora, indem sie sich im terminalen Dünndarm und im Dickdarm ansiedeln und dort unter anderem das Wachstum pathogener Erreger hemmen.

Sie können schon bei Säuglingen eingesetzt werden. Unerwünschte Wirkungen sind kaum zu befürchten.

Der Stamm SF 68 verträgt den tiefen pH des Magens gut und vermehrt sich rasch (Generationszeit 19 Minuten).

Das mit Bioflorin®  identische Bioflorina® wird nicht von der Grundversicherung bezahlt, darf dafür aber beim Publikum beworben werden.

Bioflorin® wird oft auch nach Antibiotikabehandlungen gegeben, um Durchfall vorzubeugen und die Darmflora zu regenerieren.

Antibiotika können die Enterokokken allerdings wie andere Bakterien abtöten und sollten in einem zeitlichen Abstand von 1-2 Stunden eingenommen werden. Wird ein Probiotikum schon während der Antibiotikabehandlung angewendet, ist es meiner Ansicht nach allerdings sinnvoller, Perenterol® einzusetzen. Die lebenden Hefepilze im Perenterol®  – Saccharomyces boulardii – sind resistent gegen Antibiotika.

Damit ist auch klar: Weder Bioflorin®, das zu den Bakterienpräparaten gehört, noch Perenterol®, das als Hefepräparat zum Pilzreich zählt, kann man als Heilpflanzen-Präparat bezeichnen. Aber ganz weit draussen am Rand würde ich sie schon noch zur Phytotherapie rechnen, obwohl das der biologischen Einteilung nicht gerecht wird.

Und natürlich gibt es auch Heilpflanzen, die in der Phytotherapie bei Durchfall eingesetzt werden können:

– Heilpflanzen mit Gerbstoffen wie Schwarztee, Tormentillwurzel, Ratanhiawurzel:

– Heilpflanzen mit bestimmten Polysachariden (bzw. „Schleimstoffen“) wie Flohsamen, Johannisbrotkernmehl, Reisschleim.

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Sind Vogelbeeren giftig?

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Vogelbeeren sind die Früchte der Eberesche ( = Vogelbeerbaum, Sorbus aucuparia) aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Die Eberesche ist ein bis zu 15 m hoher Baum, der in vielen Ländern Europas wächst und in der Schweiz häufig anzutreffen ist.

Vogelbeeren werden unter anderem zur Zubereitung von Konfitüren und Spirituosen, als Abführmittel und harntreibendes Mittel eingesetzt. Die frischen Vogelbeeren können aufgrund ihres Gehalts an Parasorbinsäure zu Reizungen im Verdauungstrakt, Erbrechen und Durchfall führen. Beim Kochen wird Parasorbinsäure jedoch inaktiviert.

Welche Inhaltsstoffe findet man in Vogelbeeren?

Zu den Inhaltsstoffen zählen die stopfenden Gerbstoffe,  farbgebende Substanzen, Vitamin C, Zuckeralkohole wie Sorbitol, das Geliermittel Pektin und die reizende Parasorbinsäure.

Wozu werden Vogelbeeren verwendet?

Vogelbeeren werden für Lebens- und Genussmittel wie beispielsweise zur Zubereitung von Konfitüren und Spirituosen eingesetzt. In der Pharmazie wurden Vogelbeeren als Abführmittel, harntreibendes Mittel und zur Förderung der Menstruation verwendet. Der Beerenextrakt ist Bestandteil von Kosmetika mit hautpflegenden Eigenschaften.

Unerwünschte Wirkungen der Vogelbeeren

Die roten, bitter schmeckenden Vogelbeeren gelten traditionell als giftig. Gleichzeitig werden sie aber auch als Lebensmittel genutzt (siehe oben). Wie toxisch sind Vogelbeeren? Gemäss der Literatur handelt es sich bei der reizenden Parasorbinsäure um das giftige Prinzip, das hauptsächlich in den reifen Früchten enthalten ist. Nach der Einnahme frischer Beeren können dosisabhängige Verdauungsbeschwerden wie Erbrechen und Durchfall auftreten. Die Parasorbinsäure kann aber durch Kochen zur ungefährlichen Sorbinsäure inaktiviert werden. Sorbinsäure (E 200) wird als Konservierungsmittel für Lebensmittel verwendet.

Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass Vogelbeeren als nur mässig giftig gelten. Erwachsene sollen Vogelbeeren frisch nur in kleinen Mengen zu sich nehmen und Kinder sollten vorsichtshalber auf die Einnahme verzichten. Kochen wandelt die reizende Parasorbinsäure in ungefährliche Sorbinsäure um.

Quelle:

http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Vogelbeeren

Kommentar & Ergänzung:

„Die Zugehörigkeit zu den Kernobstgewächsen (Pyrinae) kann man bei genauer Betrachtung der Früchte gut erkennen; sie sehen wie kleine Äpfel aus.

Der Name Eberesche leitet sich vom altdeutschen „Aber“ (wie in „Aberglaube“) und von „Esche“ ab und rührt daher, dass die Blätter jenen der Eschen ähneln, aber dennoch keine nähere Verwandtschaft zwischen diesen Baumarten besteht. Eine andere Etymologie führt den Namen auf ein indogermanisches Wort für „dunkelrot“ zurück, was die Beerenfarbe bezeichnet…..

Nach dem keltischen Baumkreis – einer Erfindung des keltischen Neopaganismus – zählt die Eberesche – neben Apfelbaum, Walnuss und Tanne – zu den Lebensbäumen.“

(Quelle: Wikipedia)

Zur Bedeutung der Eberesche für die Tierwelt

Eberesche dient vielen Tieren als Nahrung.

„Die Eberesche ist eine wichtige Futterpflanze für Tiere. Nachgewiesen wurde dies bislang für 31 Säugetier- und 72 Insektenarten, darunter 41 Kleinschmetterlinge und zwölf Rüsselkäfer. Insgesamt wurden 63 Vogel- und 20 Säugetierarten als Nutzer der Früchte festgestellt. Insbesondere Singdrossel, Misteldrossel, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke, Kleiber und Gimpel schätzen die Früchte der Eberesche und nutzen den Baum, ebenso wie der Grünspecht als Nistgehölz. Eine wichtige Rolle spielen die Früchte in der Ernährung von Rotdrossel und Seidenschwanz, die aus Nordeuropa kommend, den Winter in unseren Breiten verbringen. Aber auch Rotfuchs und Dachs verschmähen die Früchte nicht. Da die Samen unverdaut wieder ausgeschieden werden, wird die Ausbreitung der Eberesche effektiv sichergestellt (Endochorie).

Eichelhäher und verschiedene Nagetiere, wie Siebenschläfer, Haselmaus, Gelbhals- und Feldmaus legen sich – im Boden versteckt – Wintervorräte der Früchte an. Da diese oftmals vergessen werden, leisten sie ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Ausbreitung der Art. Paarhufer wie Reh und Rothirsch ernähren sich von den Blättern, Trieben und Knospen der Bäume, der Weißdornkäfer und der Mittlere Schwarze Rüsselkäfer (Otiorhynchus niger) bevorzugen Triebe und Blätter.

Insbesondere für die Raupen des seltenen Spanners Venusia cambrica und des vom Aussterben bedrohten Gelben Hermelins (Trichosea ludifica) stellt die Eberesche eine wichtige Nahrungspflanze dar. Die Raupen des Baum-Weißlings (Aporia crataegi) tun sich ebenfalls an der Eberesche gütlich.“

(Quelle: Wikipedia)

Vogelbeeren enthalten viel Vitamin C (bis zu 100 mg pro 100 g Beeren, das beim Kochen um etwa ein Drittel abgebaut wird) und waren früher ein wichtiges Mittel gegen Skorbut.

Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:

Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch

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Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:

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