<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Heilpflanzen-Info &#187; &auml;therische &Ouml;le</title>
	<atom:link href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/tag/therische-le/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms</link>
	<description>Martin Koradi</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 22:48:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Gew&#252;rznelken sind effiziente nat&#252;rliche Antioxidantien</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/05/13/gewuerznelken-sind-effiziente-natuerliche-antioxidantien.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/05/13/gewuerznelken-sind-effiziente-natuerliche-antioxidantien.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 23:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Allergien]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidans]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungen]]></category>
		<category><![CDATA[Eugenol]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Radikale]]></category>
		<category><![CDATA[Gewürz]]></category>
		<category><![CDATA[Gewürze]]></category>
		<category><![CDATA[Gewürznelken]]></category>
		<category><![CDATA[Hautreizungen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[mediterrane Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Nelken]]></category>
		<category><![CDATA[Nelkenöl]]></category>
		<category><![CDATA[Oregano]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Rosmarin]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Thymian]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnheilkunde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://heilpflanzen-info.ch/cms/?p=491</guid>
		<description><![CDATA[Gew&#252;rznelken sollen unter den Kr&#228;utern und Gew&#252;rzen der mediterranen K&#252;che die besten nat&#252;rlichen Antioxidantien sein. Das haben nun spanische Wissenschaftler in einer Studie nachgewiesen. Die Forscher der Miguel Hern&#225;ndez Universit&#228;t haben neben den Gew&#252;rznelken auch Oregano, Thymian und Rosmarin untersucht. Laut ihrem Bericht im &#8220;Flavour and Fragrance Journal&#8221; schnitten die Nelken in den f&#252;nf untersuchten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gew&#252;rznelken sollen unter den Kr&#228;utern und Gew&#252;rzen der mediterranen K&#252;che die besten nat&#252;rlichen Antioxidantien sein. Das haben nun spanische Wissenschaftler in einer Studie nachgewiesen. Die Forscher der Miguel Hern&#225;ndez Universit&#228;t haben neben den Gew&#252;rznelken auch Oregano, Thymian und Rosmarin untersucht. Laut ihrem Bericht im &#8220;Flavour and Fragrance Journal&#8221; schnitten die Nelken in den f&#252;nf untersuchten Punkten am besten ab. Das Gew&#252;rz soll unter anderem am besten Wasserstoff abgeben.<br/> Als Antioxidantien werden Substanzen bezeichnet, die im Organismus daf&#252;r sorgen, dass empfindliche Molek&#252;le nicht mit Sauerstoff reagieren (Oxidation). Hierbei wirken sie in der Regel als F&#228;nger sogenannter freier Radikale. Das sind Atome oder Molek&#252;le, welche sehr reaktionsfreudig sind und so im Organismus sch&#228;dliche Stoffe erzeugen k&#246;nnen.</p>
<p> Quelle:<br/> http://de.news.yahoo.com/12/20100319/thl-gewuerznelken-sind-beste-natuerliche-d343981.html</p>
<p> Kommentar &amp; Erg&#228;nzung:<br/> Gew&#252;rznelken enthalten&#160; bis zu 20 % &#228;therisches Nelken&#246;l, das bis zu 95 % aus Eugenol besteht. Nelken&#246;l und Eugenol werden / wurden in der Zahnheilkunde als antiseptisches, leicht &#228;tzendes und schmerzstillendes Mittel angewendet.<br/> Nelken&#246;l ist nicht nur ein gutes Antioxidans, es hat auch starke enz&#252;ndungshemmende und antimikrobielle Wirkungen.<br/> Allerdings kann Nelken&#246;l auch Allergien und Hautreizungen ausl&#246;sen. In dieser Hinsicht geh&#246;rt&#160; Nelken&#246;l zu den heikleren &#228;therischen &#214;len. Im Umgang mit Nelken&#246;l ist daher Vorsicht geboten.</p>
<p> Martin Koradi, Dozent f&#252;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br/> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&#228;uter-Exkursionen<br/> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p> Info-Treff Pflanzenheilkunde<br/> Besuchen Sie auch unseren &#8222;Info-Treff Pflanzenheilkunde&#8220; f&#252;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br/> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/ "/><a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/ ">moodle.heilpflanzen-info.ch/ </a></p>
<p> <br/></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/05/13/gewuerznelken-sind-effiziente-natuerliche-antioxidantien.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erk&#228;ltung beim Kind nicht mit Eukalyptus&#246;l behandeln</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/01/11/erkaeltung-beim-kind-nicht-mit-eukalyptusoel-behandeln.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/01/11/erkaeltung-beim-kind-nicht-mit-eukalyptusoel-behandeln.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 20:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneipflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneipflanze des Jahres 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Atemnot]]></category>
		<category><![CDATA[Atemwege]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungen]]></category>
		<category><![CDATA[Efeu]]></category>
		<category><![CDATA[Efeuextrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältungsbäder]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältungsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältungssalben]]></category>
		<category><![CDATA[Eukalyptusöl]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Menthol]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pfefferminzöl]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Säuglinge]]></category>
		<category><![CDATA[Thymian]]></category>
		<category><![CDATA[Thymianöl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://heilpflanzen-info.ch/cms/?p=428</guid>
		<description><![CDATA[Zahlreiche der f&#252;r Erwachsene normal vertr&#228;glichen Erk&#228;ltungsmittel mit &#228;therischen &#214;len sind f&#252;r Kinder gef&#228;hrlich. Die Medikamente k&#246;nnten die Atemwege verkrampfen und im Extremfall Atemnot ausl&#246;sen. Davor hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb&#228;nde soeben gewarnt. Arzneien mit Eukalyptus&#246;l sollen deshalb nicht im Gesicht, Pfefferminz&#246;l nicht direkt im Mund- und Nasenbereich oder auf dem Brustkorb von S&#228;uglingen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlreiche der f&uuml;r Erwachsene normal vertr&auml;glichen Erk&auml;ltungsmittel mit &auml;therischen &Ouml;len sind f&uuml;r Kinder gef&auml;hrlich. Die Medikamente k&ouml;nnten die Atemwege verkrampfen und im Extremfall Atemnot ausl&ouml;sen.</p>
<p>  Davor hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb&auml;nde soeben gewarnt. Arzneien mit Eukalyptus&ouml;l sollen deshalb nicht im Gesicht, Pfefferminz&ouml;l nicht direkt im Mund- und Nasenbereich oder auf dem Brustkorb von S&auml;uglingen und Kindern aufgetragen werden. Vorsicht ist angezeigt bei vermeintlich harmlosen Erk&auml;ltungsb&auml;dern. Als Alternative bieten sich Heilpflanzen-Pr&auml;parate mit Extrakten aus Thymian und Efeu an.</p>
<p>  Quelle:<br /> http://de.news.yahoo.com/</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:<br /> In der Phytotherapie gilt generell die Regel, dass &auml;therische &Ouml;le bei S&auml;uglingen und Kleinkindern nicht in der N&auml;he der Atem&ouml;ffnungen (Mund und Nase) aufgetragen werden sollen. Das gilt auch f&uuml;r Menthol, dem Hauptbestandteil von Pfefferminz&ouml;l, sowie f&uuml;r mentholhaltige Erk&auml;ltungssalben. Gute Erfahrungen machen aber viele Eltern mit dem Verdunsten-lassen von Thymian&ouml;l oder Eukalytus&ouml;l im Raum, in dem wenige Tropfen in geb&uuml;hrender Entfernung vom Kind auf Papier getr&auml;ufelt werden.<br /> Bei den als Alternative empfohlenen Extrakten aus Thymian und Efeu handelt es sich um Heilpflanzen-Pr&auml;parate zum Einnehmen. Gut untersucht in seiner Wirkung gegen Husten ist der Efeuextrakt. Efeu ist zudem die Arzneipflanze des Jahres 2010.<br /> Mehr dazu hier:</p>
<p>  Phytotherapie: Efeu zur Arzneipflanze des Jahres 2010 ernannt<br /> <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/11/16/phytotherapie-efeu-zur-arnzeipflanze-des-jahres-2010-ernannt.html">http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/11/16/phytotherapie-efeu-zur-arnzeipflanze-des-jahres-2010-ernannt.html</a></p>
<p>  Thymian-Extrakt und Efeu-Extrakt wirken beide schleiml&ouml;send und krampflindernd auf die Bronchien.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/01/11/erkaeltung-beim-kind-nicht-mit-eukalyptusoel-behandeln.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aromatherapie: &#196;therische &#214;le helfen Schmerzmittel sparen</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/30/aromatherapie-aetherische-oele-helfen-schmerzmittel-sparen.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/30/aromatherapie-aetherische-oele-helfen-schmerzmittel-sparen.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 19:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitliches]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Aconitin]]></category>
		<category><![CDATA[Aconitum]]></category>
		<category><![CDATA[Aconitum napellus]]></category>
		<category><![CDATA[Alkaloid]]></category>
		<category><![CDATA[Aromatherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blauer Eisenhut]]></category>
		<category><![CDATA[Brennen]]></category>
		<category><![CDATA[Cajeputöl]]></category>
		<category><![CDATA[Campherbaumöl]]></category>
		<category><![CDATA[Caramomöl]]></category>
		<category><![CDATA[Cineol]]></category>
		<category><![CDATA[Dietrich Frohne]]></category>
		<category><![CDATA[Einreibemittel]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenhut]]></category>
		<category><![CDATA[Eucalyptusöl]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Giftpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzenlexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>
		<category><![CDATA[Johanniskrautöl]]></category>
		<category><![CDATA[Jucken]]></category>
		<category><![CDATA[Kajeputbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfer]]></category>
		<category><![CDATA[Klinik]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Lähmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lavendelöl]]></category>
		<category><![CDATA[Medical Tribune]]></category>
		<category><![CDATA[Melaleuca leucadendra]]></category>
		<category><![CDATA[multilokuläres Schmerzsyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Paderborn]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[rheumatische Beschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Rosmarinöl]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzreduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzverminderung]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[St. Josef]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Teebaumöl]]></category>
		<category><![CDATA[therapeutische Breite]]></category>
		<category><![CDATA[Trigeminusneuralgie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://heilpflanzen-info.ch/cms/?p=420</guid>
		<description><![CDATA[Die Medical Tribune berichtete k&#252;rzlich &#252;ber eine Studie, bei welcher der Einfluss von &#228;therischen &#214;len als Einreibung gegen Schmerzen untersucht wurde. Hier eine bearbeitete Zusammenfassung: Am Br&#252;derkrankenhaus St. Josef in Paderborn wurde die Wirkung der Aromatherapie jetzt in einer Studie untersucht. 50 Patienten mit multilokul&#228;rem Schmerzsyndrom (Ausdehnung des Schmerzes auf benachbarte K&#246;rpergebiete), die ihre Schmerzmitteldosis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medical Tribune berichtete k&uuml;rzlich &uuml;ber eine Studie, bei welcher der Einfluss von &auml;therischen &Ouml;len als Einreibung gegen Schmerzen untersucht wurde.<br /> Hier eine bearbeitete Zusammenfassung:</p>
<p>  Am Br&uuml;derkrankenhaus St. Josef in Paderborn wurde die Wirkung der Aromatherapie jetzt in einer Studie untersucht. 50 Patienten mit multilokul&auml;rem Schmerzsyndrom (Ausdehnung des Schmerzes auf benachbarte K&ouml;rpergebiete), die ihre Schmerzmitteldosis in der Klinik vermindern sollten, durften sich begleitend mit &Ouml;l einreiben lassen. Dieses Angebot war voller Erfolg, denn 75 % der Kranken erreichten so eine Schmerzreduktion. Als speziell erfolgreich zeigte sich die Kombination von Lavendel&ouml;l, Eisenhut und Kampfer. Zweimal pro Tag auf die peinigenden Areale aufgetragen, erreichte das aromatische &Ouml;l eine mittlere Schmerzverminderung um 4-6 Punkte auf der numerischen Rang-Skala (NRS), w&auml;hrend die Mischung von Johanniskraut&ouml;l, Cajeput&ouml;l, Rosmarin&ouml;l, Cineol und Lavendel&ouml;l 2-3 Punkte erzielte. Die Patienten standen der Behandlung durchweg positiv gegen&uuml;ber, berichteten das Team um Eveline L&ouml;seke vom Schmerzzentrum der Klinik auf dem Deutschen Schmerzkongress.</p>
<p>  Quelle:<br /> http://www.medical-tribune.de</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:</p>
<p>  In dieser Studie werden nat&uuml;rlich nicht nur Wirkungen von &auml;therischen &Ouml;len gemessen, sondern auch die Wirkung des Einreiben-lassens. Das mindert nicht den Wert dieser Massnahme. Im Gegenteil: Es ist eine St&auml;rke mancher Heilpflanzen-Anwendungen, dass mit ihnen auch Zuwendung &ldquo;verabreicht&rdquo; wird.</p>
<p>  Bei den Bestandteilen der verwendeten Einreibemitteln f&auml;llt vor allem der Eisenhut aus dem Rahmen. Blauer Eisenhut (Aconitum napellus) geh&ouml;rt zu den st&auml;rksten Giftpflanzen Mitteleuropas. Er enth&auml;lt das Alkaloid Aconitin. Dietrich Frohne schreibt dazu in seinem Heilpflanzenlexikon (2006): </p>
<p>  &ldquo;Auf der Haut appliziert, erzeugt Aconitin vor&uuml;bergehende Erregung mit W&auml;rme, Brennen und Jucken, dann L&auml;hmungen der sensiblen Nervenendigungen, wirkt also lokalan&auml;sthetisch. Die analgetische Wirkung, insbesondere bei Trigeminusneuralgie, ist schon bei niedriger Dosierung gegeben; trotzdem ist wegen geringer therapeutischer Breite die Verwendung von Aconitin nicht mehr zu vertreten.&rdquo;<br /> (mehr Infos zum &#8220;Heilpflanzenlexikon&#8221; von Dietrich Frohne im <a href="http://www.heilpflanzen-info.ch/cms/shop/phytotherapie-fachbuecher/">Buchshop</a>)</p>
<p>  Mit &ldquo;therapeutischer Breite&rdquo; ist der Abstand zwischen therapeutischer und toxischer Dosis gemeint, der beim Aconitin also klein ist. Therapeutische und toxische Dosis liegen nahe beieinander.  Stoffe mit geringer therapeutischer Breite sind daher nicht einfach zu handhaben. Darum w&auml;re es bei diesem Bericht aus der Medical Tribune wichtig zu wissen, in welcher Form und Dosierung Eisenhut zur Anwendung kam. In einer phytotherapeutischen Form w&uuml;rde ich &#8211; wie Dietrich Frohne es empfiehlt &#8211; von Eisenhut bzw. Aconitin die Finger lassen. Handelt es sich um eine hom&ouml;opathisch verd&uuml;nnte Zubereitung, kommt es auf den Grad der Verd&uuml;nnung an. Bei hohen Verd&uuml;nnungsgraden wird Aconitin nur noch in Spuren oder gar nicht mehr vorhanden sein, so dass mit stofflichen Wirkungen nicht mehr gerechnet werden muss. In diesen Bereichen ist aber auch die analgetische (= schmerzstillende) Wirkung nicht dokumentiert. Bei tiefen hom&ouml;opathischen Verd&uuml;nnungsgraden kann es dagegen zu Aconitin-Wirkungen kommen, was infolge kleiner therapeutischer Breite wiederum nicht unproblematisch ist&#8230;.</p>
<p>  Klarer fassbar sind die verwendeten &auml;therischen &Ouml;le:</p>
<p>  Lavendel&ouml;l wirkt beruhigend, Rosmarin&ouml;l und Kampfer dagegen eher anregend, belebend (= analeptisch). Somit k&ouml;nnte man ein solches Einreibemittel je nach Bedarf eher mit beruhigendem oder eher mit belebend-anregendem Effekt komponieren.</p>
<p>  Cineol ist unter anderem Hauptbestandteil von Eukalyptus&ouml;l, zudem aber auch in anderen &auml;therischen &Ouml;len enthalten wie Teebaum&ouml;l, Cardamom&ouml;l, Campherbaum&ouml;l.<br /> Cineol wirkt antiseptisch sowie auswurff&ouml;rdernd und schleimverfl&uuml;ssigend bei Husten. Wegen seiner schwach hautreizenden Wirkung wird es  als Bestandteil von Einreibemitteln bei rheumatischen Beschwerden verwendet.</p>
<p>  Cajeput&ouml;l (von Melaleuca leucadendra, Kajeputbaum) enth&auml;lt als Hauptkomponente mehr als 50% Cineol und wirkt hyper&auml;misierend (durchblutungsf&ouml;rdernd).</p>
<p>  Johannis&ouml;l als fettes &Ouml;l d&uuml;rfte in diesem Einreibemittel vor allem als Tr&auml;ger f&uuml;r die &auml;therischen &Ouml;le fungieren. Eigenartigerweise ist f&uuml;r die erste Kombination kein solches Tr&auml;ger&ouml;l erw&auml;hnt.</p>
<p>  Alles in allem werden f&uuml;r diese Einreibungen durchaus sinnvolle &auml;therische &Ouml;le  verwendet. Es scheint mir aber auch klar, dass punkto Zusammensetzung verschiedenste &auml;therische &Ouml;le in Frage kommen und dass dabei innerhalb eines gewissen Rahmens die W&uuml;nsche, Vorlieben und Bed&uuml;rfnisse der Patientinnen und Patienten ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/30/aromatherapie-aetherische-oele-helfen-schmerzmittel-sparen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aromatherapie: Duft-&#214;le k&#246;nnen f&#252;r Kinder riskant werden</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/20/aromatherapie-duft-oele-koennen-fuer-kinder-riskant-werden.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/20/aromatherapie-duft-oele-koennen-fuer-kinder-riskant-werden.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 18:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitliches]]></category>
		<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Übelkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aromatherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Atembeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungen]]></category>
		<category><![CDATA[Badeöle]]></category>
		<category><![CDATA[Chinaöle]]></category>
		<category><![CDATA[Cineol]]></category>
		<category><![CDATA[Duftöle]]></category>
		<category><![CDATA[Duft-Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältungsbäder]]></category>
		<category><![CDATA[Eukalyptusöl]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Fieber]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kampher]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Lunge]]></category>
		<category><![CDATA[Lungenschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Menthol]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Nelkenöl]]></category>
		<category><![CDATA[Orangenöl]]></category>
		<category><![CDATA[Paraffin]]></category>
		<category><![CDATA[Petroleum]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Sportsalben]]></category>
		<category><![CDATA[Teebaumöl]]></category>
		<category><![CDATA[Terpentinöl]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Veterinärmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zitronenschalenöl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://heilpflanzen-info.ch/cms/?p=411</guid>
		<description><![CDATA[In der Weihnachtszeit beliebte Duft-&#214;le k&#246;nnen f&#252;r Kinder lebensgef&#228;hrlich werden, warnte das nordrhein-westf&#228;lische Verbraucherschutz-Ministerium in D&#252;sseldorf. Verschlucken Kinder kleinste Mengen Petroleum, fl&#252;ssiges Paraffin oder Duft-&#214;l, k&#246;nne dies rasch in die Lunge gelangen. Fieber, &#220;belkeit, Atembeschwerden oder schwere Lungensch&#228;den k&#246;nnten dadurch ausgel&#246;st werden. Eltern sollten deshalb ihre Kinder vor jenen &#214;len warnen, die in Lebensmittel-Verpackungen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Weihnachtszeit beliebte Duft-&Ouml;le k&ouml;nnen f&uuml;r Kinder lebensgef&auml;hrlich werden, warnte das nordrhein-westf&auml;lische Verbraucherschutz-Ministerium in D&uuml;sseldorf.<br /> Verschlucken Kinder kleinste Mengen Petroleum, fl&uuml;ssiges Paraffin oder Duft-&Ouml;l, k&ouml;nne dies rasch in die Lunge gelangen. Fieber, &Uuml;belkeit, Atembeschwerden oder schwere Lungensch&auml;den k&ouml;nnten dadurch ausgel&ouml;st werden. Eltern sollten deshalb ihre Kinder vor jenen &Ouml;len warnen, die in Lebensmittel-Verpackungen wie etwa Marmeladengl&auml;sern verkauft werden.<br /> Sehr giftig sind nach Angaben des Bundesinstituts f&uuml;r gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterin&auml;rmedizin (BgVV) Kampher, Eukalyptus&ouml;l (Cineol) und Menthol. Weniger giftig seien Terpentin&ouml;l, Orangen&ouml;l, Zitronenschalen&ouml;l sowie Teebaum&ouml;l und Nelken&ouml;l. Auch bei so genannten China&ouml;len, w&auml;rmenden Einreibungen oder Balsamen, durchblutungsf&ouml;rdernden Sportsalben, speziellen Bade&ouml;len oder Erk&auml;ltungsb&auml;dern sei Vorsicht n&ouml;tig. </p>
<p>  Quelle: http://www.kinderaerzte-im-netz.de<br /> Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:<br /> Im Bereich der Aromatherapie werden viele &auml;therische &Ouml;le eingesetzt, die oft auch wertvolle Wirkungen zeigen. Denjenigen Menschen, welche Naturheilmittel pauschal f&uuml;r sanft und nebenwirkungsfrei halten, muss man aber ab und zu sagen, dass &auml;therische &Ouml;le auch heikle Effekte haben k&ouml;nnen, wenn man sie nicht mit der n&ouml;tigen Sorgfalt einsetzt. Es geht dabei nicht um Dramatisierung, aber die Empfehlung, dass man &auml;therische &Ouml;le vor Kindern verschlossen aufbewahren soll, ist sehr berechtigt. Solche Aspekte gehen manchmal in Vergessenheit, weil Naturheilmittel bei vielen Menschen pauschal ein &ldquo;softes&rdquo; Image haben.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/20/aromatherapie-duft-oele-koennen-fuer-kinder-riskant-werden.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lavendel belebt in der dunklen Jahreszeit</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/17/lavendel-belebt-in-der-dunklen-jahreszeit.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/17/lavendel-belebt-in-der-dunklen-jahreszeit.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 14:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturheilkunde-Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Aromatherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bitterstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Chili]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Duftpelargonie]]></category>
		<category><![CDATA[Durfgeranie]]></category>
		<category><![CDATA[Emil du Bois-Reymond]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungshemmung]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Fettverdauung]]></category>
		<category><![CDATA[Galle]]></category>
		<category><![CDATA[Gallenblase]]></category>
		<category><![CDATA[Galleproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Geranium]]></category>
		<category><![CDATA[Hagebutten]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hildegard von Bingen]]></category>
		<category><![CDATA[Holunderbeeren]]></category>
		<category><![CDATA[Hypericum perforatum]]></category>
		<category><![CDATA[Ingwer]]></category>
		<category><![CDATA[Ingwerwurzel]]></category>
		<category><![CDATA[Johanniskraut]]></category>
		<category><![CDATA[Komplementärmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Lavendel]]></category>
		<category><![CDATA[Lavendelöl]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>
		<category><![CDATA[Melisse]]></category>
		<category><![CDATA[Melissentee]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Nelke]]></category>
		<category><![CDATA[Pelargonium graveolens]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Ringelblume]]></category>
		<category><![CDATA[Ringelblumen]]></category>
		<category><![CDATA[Rosengeranie]]></category>
		<category><![CDATA[Rosmarin]]></category>
		<category><![CDATA[Rosmarinsäure]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmungsaufhellung]]></category>
		<category><![CDATA[Tausendgüldenkraut]]></category>
		<category><![CDATA[Traubenzucker]]></category>
		<category><![CDATA[Verstimmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin C]]></category>
		<category><![CDATA[Wermut]]></category>
		<category><![CDATA[Winterdepressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wundheilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://heilpflanzen-info.ch/cms/?p=409</guid>
		<description><![CDATA[Unter dieser Schlagzeile berichtete das Portal www.nachrichten.at k&#252;rzlich &#252;ber Heilkr&#228;uter, die in der dunklen Jahreszeit helfen k&#246;nnen, die Stimmung aufzuhellen. In der dunklen Jahreszeit k&#228;mpfen viele Menschen mit einer tr&#252;ben Gem&#252;tslage. Heilkr&#228;uter k&#246;nnen dann helfen, die Stimmung aufzuhellen. Heilpraktikerin Anke Herrmann vom Naturheilkundeverein NHV Theophrastus mit Sitz in M&#252;nchen gab im Gespr&#228;ch mit dem dpa-Themendienst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dieser Schlagzeile berichtete das Portal www.nachrichten.at k&uuml;rzlich &uuml;ber Heilkr&auml;uter, die in der dunklen Jahreszeit helfen k&ouml;nnen, die Stimmung aufzuhellen.<br /> In der dunklen Jahreszeit k&auml;mpfen viele Menschen mit einer tr&uuml;ben Gem&uuml;tslage. Heilkr&auml;uter k&ouml;nnen dann helfen, die Stimmung aufzuhellen. Heilpraktikerin Anke Herrmann vom Naturheilkundeverein NHV Theophrastus mit Sitz in M&uuml;nchen gab im Gespr&auml;ch mit dem dpa-Themendienst Tipps f&uuml;r verschiedene Anwendungen. </p>
<p>  Der Text ist meiner Ansicht nach ein Beispiel f&uuml;r fragw&uuml;rdige und ziemlich willk&uuml;rliche Ratschl&auml;ge im Internet und er verdeutlicht die fehlende Qualit&auml;tssicherung im Bereich Naturheilkunde / Pflanzenheilkunde / Komplement&auml;rmedizin. Ich schildere den Text hier und stelle meine Einw&auml;nde dazu. Es geht mir dabei aber nicht nur um diesen konkreten Text. Es fehlt meiner Ansicht nach fundamental an kritischer Auseinandersetzung mit solchen Themen. Abgesehen von ein paar juristischen Einschr&auml;nkungen (z. B. Ehrverletzung, Rassismus, Genozid-Leugnung) darf im Internet ja jeder Mensch schreiben, was ihm oder ihr in den Sinn kommt. </p>
<p>  Das ist auf dem Boden der Meinungs&auml;usserungsfreiheit auch richtig so. Nur stellt sich dann die Frage: Wenn tausende von Aussagen nebeneinander stehen, wie soll sich der Konsument oder die Konsumentin, die oft kein entsprechendes Fachwissen haben, eine eigene Meinung bilden? Dazu braucht es meiner &Uuml;berzeugung nach kritische Auseinandersetzung. Wer Heilwirkungen behauptet, soll plausible Begr&uuml;ndungen liefern. Leere Behauptungen reichen nicht, weil man sie nur blind glauben oder blind ablehnen kann. Nur im Austausch von Argumenten und Gegenargumenten k&ouml;nnen meiner Ansicht nach m&uuml;ndige Menschen zu eigenen Schl&uuml;ssen kommen.</p>
<p>  Kursiv gesetzt folgen nun die Zitate aus dem Text und anschliessend meine Fragen und Einw&auml;nde:</p>
<p>  <em>&ldquo;&Auml;THERISCHE &Ouml;LE: Viele Heilpflanzen enthalten &auml;therische &Ouml;le, die sich positiv auf die Seele auswirken. An erster Stelle steht f&uuml;r Herrmann der Lavendel &#8211; sein &Ouml;l regt den Kreislauf an. ,Er impliziert das Gef&uuml;hl von Urlaub, Provence und W&auml;rme und l&auml;sst sich daher ganz gezielt in der dunklen Jahreszeit einsetzen&lsquo;, sagt die in Gro&szlig;schirma (Sachsen) t&auml;tige Heilpraktikerin.&rdquo;</em></p>
<p>  Dass Lavendel&ouml;l manchen Menschen wohltut, w&uuml;rde ich durchaus anerkennen. Wir reagieren in vielen  Bereichen unterschiedlich auf &auml;therische &Ouml;le. Die Frage ist aber, ob es dar&uuml;ber hinaus Wirkungen gibt, die verallgemeinerbar sind und einer grossen Zahl von Lesenden empfohlen werden k&ouml;nnen. F&uuml;r Lavendel&ouml;l ist als verallgemeinerbare Wirkung vor allem ein beruhigender, entspannender Effekt dokumentiert. F&uuml;r kreislaufanregende und stimmungsaufhellende Wirkungen scheint mir das nicht ann&auml;hernd der Fall zu sein. Was ist hier zudem mit kreislaufanregend gemeint? Herzst&auml;rkend? Blutdrucksteigernd? Durchblutungsf&ouml;rdernd?</p>
<p>  <em>&ldquo;Rosmarin kl&auml;rt den Geist und vermittelt ebenfalls W&auml;rme. Generell stimmungsaufhellend wirkt Geranium. Melisse empfiehlt Herrmann als ausgleichende Pflanze: ,Sie wirkt anregend f&uuml;r diejenigen, die zu wenig Power haben, und beruhigend auf hibbelige Menschen.&lsquo; Vor allem f&uuml;r Tee bietet sich Melisse an.&rdquo;</em></p>
<p>  Rosmarin&ouml;l kl&auml;rt den Geist &#8211; das t&ouml;nt sch&ouml;n, aber was ist genau damit gemeint. Wovon wird der Geist gekl&auml;rt und wie? Dokumentiert ist bei Rosmarin&ouml;l eine anregende, belebende Wirkung. Das kann wohl bei &#8220;tr&uuml;ber Stimmung&#8221; durchaus n&uuml;tzlich sein.<br /> Dass Geranium &ldquo;generell stimmungsaufhellend wirkt&rdquo;, scheint mit eine gewagte Behauptung. Gemeint ist wohl das &auml;therische &Ouml;l aus Pelargonium graveolens (Rosengeranie, Duftpelargonie, Duftgeranie). Im f&uuml;hrenden Aromatherapie-Fachbuch von Wabner &amp; Baier (2009) ist zwar eine antidepressive Wirkung der Geranie erw&auml;hnt, allerdings bei hormonell bedingter Depression, also nicht bei tr&uuml;ber Gem&uuml;tslage in der dunklen Jahreszeit. Und selbst die stimmungsaufhellende Wirkung bei hormonell bedingter Depression ist nicht dokumentiert.</p>
<p>  Melisse als ausgleichende Pflanze in Teeform, je nach Bedarf anregend oder beruhigend, das t&ouml;nt sehr ideal. Die Melisse macht also immer genau das, was man gerade n&ouml;tig hat. Dokumentiert ist zwar nur die beruhigende Wirkung, doch w&uuml;rde ich nicht ausschliessen, dass es auch Menschen gibt, bei denen Melisse anregende Effekte zeigt. Nur verallgemeinern w&uuml;rde ich dies nicht.</p>
<p>  <em>&ldquo;BITTERSTOFFE: Etliche Heilpflanzen enthalten Bitterstoffe, die stimmungsaufhellend und kl&auml;rend wirken. ,Sie regen die Leber an&lsquo;, erl&auml;utert die Heilpraktikerin. Denn bei vielen Verstimmungen sei die Leber betroffen, die als Organ der Lebenskraft gilt. Besonders viele Bitterstoffen stecken in Wermut und Tausendg&uuml;ldenkraut.&rdquo;</p>
<p>  </em>Dass Bitterstoffe stimmungsaufhellend und kl&auml;rend wirken sollen, ist eine Behauptung, die v&ouml;llig in der Luft schwebt und genauer begr&uuml;ndet werden m&uuml;sste. Bitterstoffe sind nur definiert durch ihren bitteren Geschmack. Chemisch gesehen kann es sich um sehr unterschiedliche Substanzen handeln, denen nur gemeinsam ist, dass sie unsere Bitterrezeptoren erregen. Der behauptete stimmungsaufhellende und kl&auml;rende Effekt m&uuml;sste daher nur schon durch die Wahrnehmung der Geschmacksqualit&auml;t &ldquo;bitter&rdquo; zustande kommen. Ob das m&ouml;glich ist und so stattfindet, ist total ungekl&auml;rt.</p>
<p>  Ziemlich fragw&uuml;rdig scheint mir auch die Behauptung, dass bei vielen Verstimmungen die Leber &ldquo;betroffen&rdquo; ist. Wie genau betroffen? Was l&auml;uft genau schief in der Leber bei Verstimmungen? Diese vagen, nebul&ouml;sen, schwammigen Ausdr&uuml;cke sind problematisch. So kann man eigentlich immer behaupten was man will.</p>
<p>  Und die Leber gilt &ldquo;als Organ der Lebenskraft&rdquo;. T&ouml;nt sch&ouml;n, sagt aber kaum etwas. Auf Nachfrage hat mir jedenfalls noch niemand auch nur eingermassen plausibel erkl&auml;ren k&ouml;nnen, was er / sie unter Lebenskraft konkret versteht.<br /> Emil du Bois-Reymond hat bereits 1848 die &ldquo;Lebenskraft&rdquo; als eine &ldquo;Dienstmagd f&uuml;r alles&rdquo; verspottet. Man kann mit ihr jedenfalls fast alles und auch das Gegenteil von fast allem begr&uuml;nden.</p>
<p>  Bitterstoffe &ldquo;regen die Leber an&rdquo;. Auch dies eine ausgesprochen vage und pauschale Ausdrucksweise. Die Leber hat doch sehr zahlreiche, unterschiedliche Aufgaben. Was also wird genau angeregt?  Die Entgiftungsfunktionen der Leber zum Beispiel? Dann w&uuml;rden auch viele lebenswichtige Medikamente rascher abgebaut. K&ouml;nnte bei gewissen Patienten t&ouml;dlich enden. Ernsthafte Warnungen vor der Einnahme von Bitterstoffen gleichzeitig mit wichtigen Medikamenten w&auml;ren unumg&auml;nglich.<br /> Oder ist das alles gar nicht so ernst gemeint und nur so daher geplaudert? Die Phytotherapie-Fachliteratur ist sich mehr oder weniger einig, dass Bitterstoffe die Produktion von Galle f&ouml;rdern k&ouml;nnen (vielleicht wird auch nur die Entleerung der Gallenblase angeregt). Geht es wirklich um eine Steigerung der Galleproduktion in der Leber, dann k&ouml;nnte eine Anregung der Leber die Fettverdauung verbessern. Das mag zwar in manchen F&auml;llen n&uuml;tzlich sein, hat aber noch nichts zu tun mit einer angeblichen Stimmungsaufhellung und Kl&auml;rung durch Bitterstoffe.</p>
<p> <em>FARBE: Die sonnige Farbe Gelb gilt als Stimmungsaufheller schlechthin. So hilft es laut Herrmann im Winter manchmal schon, eine Postkarte mit gelb-orangen Ringelblumen aufzustellen und sich an deren Anblick zu erfreuen. Auch als Tinktur oder &Ouml;l zum Einreiben l&auml;sst sich die Heilpflanze des Jahres 2009 nutzen.<br /> Stimmungsaufhellend wirken Ringelblumen au&szlig;erdem als Tee. &#8216;Allerdings sollte man sie nicht allein verwenden, sondern als Zugabe zum Melissentee&#8217;, r&auml;t die Heilpraktikerin. </em></p>
<p>  Kann durchaus sein, dass gelb-orange bei manchen Menschen die Stimmung positiv beeinflusst. Mir gef&auml;llt die Ringelblume ja auch. Aber das Rezept mit der Postkarte scheint mir doch etwas gar einfach.</p>
<p>  Und ja, Ringelblume l&auml;sst sich auch als Tinktur oder &Ouml;l verwenden, nur geht es dann in der Phytotherapie meistens um Wundheilung oder Entz&uuml;ndungshemmung. F&uuml;r eine stimmungsaufhellende Wirkung der Ringelblume finde ich in der gesamten deutschsprachigen Phytotherapie-Fachliteratur keinen einzigen Hinweis. Zwar k&ouml;nnte es durchaus Wirkungen von Heilpflanzen geben, die der Fachliteratur und der Diskussion in der &ldquo;Fachszene&rdquo; entgangen sind. Aber wenn man eine so ausgefallene Behauptung aufstellt, wie der angebliche stimmungsaufhellende Effekt der Ringelblume, dann m&uuml;ssten Argumente und Begr&uuml;ndungen auf den Tisch (z. B.: Wie ist diese &Uuml;berzeugung zustande gekommen? Auf Grund welcher Erfahrungen, Theorien, Beobachtungen, Experimenten, Studien?). Nur auf der Basis dieser Hintergrundinformationen kann man sich eine eigene Meinung bilden.</p>
<p>  Bei der Melisse sind beruhigende, entspannende Effekte gut dokumentiert. F&uuml;r eine stimmungsaufhellende Wirkung gibt es nur sp&auml;rliche Hinweise. Aus der Geschichte der Pflanzenheilkunde beispielsweise wird der &Auml;btissin Hildegard von Bingen die Aussage zugeschrieben: &ldquo;Man lacht gern, wenn man sie isst, da sie das Herz freudig stimmt, weshalb die Melisse auch Herztrost heisst. Dar&uuml;ber hinaus deuten Tierversuche mit Rosmarins&auml;ure, die unter anderem in Melisse enthalten ist, auf eine antidepressive Wirkung hin. Ob sich solche Ergebnisse auf den Menschen &uuml;bertragen lassen, bleibt offen.</p>
<p>  <em>&#8220;Viel Sonne gespeichert sei au&szlig;erdem in Holunderbeeren oder Hagebutten &#8211; beide sind reich an Vitamin C.&#8221;</em></p>
<p>  Ja, alle gr&uuml;nen Pflanzen speichern Sonnenenergie in Form von Traubenzucker. Nichts gegen Holunderbeeren und Hagebutten, aber weshalb diese zwei Fr&uuml;chte besonders viel Sonne speichern sollen, ist mir ein R&auml;tsel, und ebenso unklar bleibt, was das nun mit Vitamin C zu tun hat.</p>
<p>  &#8220;W&Auml;RME: &#8216;Ingwer macht einfach warm, ebenso wie Chili oder Nelke&#8217;, sagt Herrmann. Wie viele andere weihnachtliche Gew&uuml;rze auch vermittele der w&auml;rmende Ingwer ein Gef&uuml;hl von Gem&uuml;tlichkeit. Er l&auml;sst sich als Gew&uuml;rz am Essen nutzen oder f&uuml;r Tee. Dazu wird ein Viertelliter kochendes Wasser &uuml;ber zwei Scheiben frisch gesch&auml;lte Ingwerwurzel gegossen. Nach dem Ziehen kann mit Honig oder Kandis ges&uuml;&szlig;t werden.&#8221;</p>
<p>  Dass Ingwer vor allem im Winter von vielen Menschen als angenehm empfunden wird, kann ich nachvollziehen. Geht mir selber auch so.</p>
<p>  Schliesslich stellt sich noch die Frage, weshalb in diesem Text keine Rede ist vom Johanniskraut (Hypericum perforatum). Johanniskraut-Extrakte sind mit einer ganzen Reihe von Patientenstudien als Mittel gegen leichte und mittelschwere Depressionen sehr gut dokumentiert. Johanniskraut ist von allen Heilpflanzen die einzige, f&uuml;r die eine solch fundierte Dokumentation zur Wirksamkeit gegen Depressionen vorliegt. Johanniskraut bew&auml;hrt sich auch bei Winterdepressionen. <br /> Johanniskraut ist <em>die</em> Heilpflanze gegen Depressionen.</p>
<p>  Warum also werden zahlreiche nebul&ouml;se, vage, fragw&uuml;rdige Empfehlungen gemacht, w&auml;hrend die einzige gut dokumentierte Heilpflanze gegen Depressionen gar nicht erw&auml;hnt wird?</p>
<p>  Wenn die Naturheilkunde bzw. Pflanzenheilkunde sich weiter entwickeln will, m&uuml;sste meines Erachtens genau an diesem Punkt angesetzt werden: Es braucht pr&auml;zise, gut dokumentierte Angaben. Und es braucht deutlich mehr kritisches In-Frage-stellen von nebul&ouml;sen, willk&uuml;rlichen Behauptungen.</p>
<p> Quelle:<br /> http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/wellness/Gesundheit-Wellness;art54,299330</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/17/lavendel-belebt-in-der-dunklen-jahreszeit.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erk&#228;ltung: Heilpflanzen sind wirksam</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/05/erkaeltung-heilpflanzen-sind-wirksam.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/05/erkaeltung-heilpflanzen-sind-wirksam.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 01:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Abwehrkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Anis]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungen]]></category>
		<category><![CDATA[Echinacea]]></category>
		<category><![CDATA[Eibisch]]></category>
		<category><![CDATA[Eibischwurzeltee]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältungskrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Eukalyptusöl]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Fenchel]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Hautreizungen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Huflattichblätter]]></category>
		<category><![CDATA[Huflattichtee]]></category>
		<category><![CDATA[Husten]]></category>
		<category><![CDATA[Hustenreiz]]></category>
		<category><![CDATA[Hustentees]]></category>
		<category><![CDATA[Immunstimulation]]></category>
		<category><![CDATA[Königskerze]]></category>
		<category><![CDATA[Kamille]]></category>
		<category><![CDATA[Kamillenblüten]]></category>
		<category><![CDATA[Kamillendämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kampferöl]]></category>
		<category><![CDATA[Kiefernnadelöl]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>
		<category><![CDATA[Malvenblüten]]></category>
		<category><![CDATA[Menthol]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrrolizidinalkaloide]]></category>
		<category><![CDATA[Reizhusten]]></category>
		<category><![CDATA[Schnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenhut]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzwegerichkraut]]></category>
		<category><![CDATA[Stillzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Thymian]]></category>
		<category><![CDATA[Wollblume]]></category>
		<category><![CDATA[Zwiebel]]></category>
		<category><![CDATA[Zwiebelsirup]]></category>
		<category><![CDATA[Zwiebelwickel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://heilpflanzen-info.ch/cms/?p=403</guid>
		<description><![CDATA[Bei Erk&#228;ltungen sind Hausmittel oder Heilpflanzen-Anwendungen oft ausreichend, um die Symptome zu lindern. Auf Bayern 1 erkl&#228;rte die Biologin Martina k&#252;rzlich die unterschiedlichen Wirkungen von Heilpflanzen bei Erk&#228;ltungskrankheiten. Es wird im Internet und generell in den Medien sehr viel Unsinn und sehr viel Fragw&#252;rdiges geschrieben in den Bereichen Naturheilkunde bzw. Pflanzenheilkunde. Der Text auf Bayern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Erk&auml;ltungen sind Hausmittel oder Heilpflanzen-Anwendungen oft ausreichend, um die Symptome zu lindern. <br /> Auf Bayern 1 erkl&auml;rte die Biologin Martina k&uuml;rzlich die unterschiedlichen Wirkungen von Heilpflanzen bei Erk&auml;ltungskrankheiten.</p>
<p>  Es wird im Internet und generell in den Medien sehr viel Unsinn und sehr viel Fragw&uuml;rdiges geschrieben in den Bereichen Naturheilkunde bzw. Pflanzenheilkunde.<br /> Der Text auf Bayern 1 ist hier eine l&ouml;bliche Ausnahme, weil er dem Stand des Wissens in der Phytotherapie entspricht&#8230;&#8230;..und hier darum eine kurze, modifizierte Zusammenfassung:</p>
<p> &#8220;Es gibt Studien, die zeigen, dass pflanzliche Mittel wirksam sind. Sie lindern die Symptome und helfen bei der Heilung&#8221;, sagt Martina R&uuml;ffer, Biologin am Lehrstuhl f&uuml;r Pharmazeutische Biologie an der M&uuml;nchner Universit&auml;t.</p>
<p>  <strong>Immunstimulation</strong></p>
<p>  Die meisten Erk&auml;ltungskrankheiten k&uuml;ndigen sich durch unangenehmes Halskratzen an. Dagegen wirkt Echinacea, auch bekannt als Sonnenhut. &#8220;Die Echinacea wirkt als Immunstimulanz. So werden die Abwehrkr&auml;fte gest&auml;rkt.&#8221; Ebenfalls g&uuml;nstig f&uuml;r die Abwehrkr&auml;fte: ein hei&szlig;es Bad mit Kiefernnadel&ouml;l oder Eukalyptus&ouml;l. Das Bad wirkt erweiternd auf die Poren. Dadurch k&ouml;nnen die &auml;therischen &Ouml;le besser aufgenommen werden.</p>
<p>  <strong>Husten</strong></p>
<p>  Bei Husten lassen sich zwei Arten unterscheiden: Es gibt trockenen Reizhusten und den sogenannten produktiven Husten, bei welchem Schleim abgehustet wird. Gegen trockenen Reizhusten helfen Heilpflanzen, die Schleim enthalten, wie Eibisch, Wollblumen (K&ouml;nigskerze), Malvenbl&uuml;ten, Huflattichbl&auml;tter oder Spitzwegerichkraut. &#8220;Man nimmt an, dass ihre Schleime die trockenen Schleimh&auml;ute &uuml;berziehen und so den Hustenreiz lindern&#8221;, erl&auml;utert die Biologin.<br /> Hustentees mit Anis, Thymian oder Fenchel eignen sich f&uuml;r produktiven Husten. Sie vermehren die Sekretproduktion, dadurch l&ouml;st sich der Schleim besser und das Abhusten wird erleichtert.</p>
<p>  <strong>Schnupfen</strong></p>
<p>  Trockene, angeschwollene Schleimh&auml;ute zu bek&auml;mpfen ist das Ziel bei der Anwendung von Nasensprays. Allerdings tritt hier rasch ein Gew&ouml;hnungseffekt ein. Die Schleimh&auml;ute lassen sich auch auf nat&uuml;rliche Art befeuchten &#8211; durch Inhalieren.<br /> Dazu werden Kamillenbl&uuml;ten mit kochendem Wasser &uuml;bergossen. Zum Inhalieren der Kamillend&auml;mpfe beugt man sich &uuml;ber die Sch&uuml;ssel und legt sich ein Handtuch &uuml;ber den Kopf. Geeignet f&uuml;r Inhalationen sind auch Eukalyptus&ouml;l oder Kampfer&ouml;l sowie Menthol. &#8220;Auch wenn Sie die Erk&auml;ltung damit nicht verk&uuml;rzen k&ouml;nnen, werden die Symptome gelindert&#8221;, empfiehlt die Expertin. &#8220;Gerade der Kamille sind heilende und entz&uuml;ndungshemmende Effekte bescheinigt.&#8221;</p>
<p>  Quelle:<br /> http://www.br-online.de</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:</p>
<p>  Trotz der guten Qualit&auml;t des Bayern-1-Textes hier noch ein paar Erg&auml;nzungen:</p>
<p>  &#8211; Bei B&auml;dern mit &auml;therischen &Ouml;len, hier empfohlen Eukalyptus&ouml;l oder Kiefernnadel&ouml;l, unbedingt das &auml;therische &Ouml;l mit Kafferahm oder Vollmilch emulgieren. Andernfalls schwimmt eine konzentrierte Schicht der &auml;therischen &Ouml;le in der Badewanne auf der Wasseroberfl&auml;che und kann Hautreizungen verursachen.</p>
<p>  &#8211; Mit Huflattichbl&auml;ttern w&auml;re ich vorsichtig, weil sie Pyrrolizidinalkaloide enthalten k&ouml;nnen , welche u. a. die Leber sch&auml;digen. Huflattichtee darum nicht l&auml;nger als 6 Wochen pro Jahr einnehmen und w&auml;hrend Schwangerschaft und Stillzeit ganz meiden. Am besten ersetzen durch Malvenbl&uuml;tentee oder Eibischwurzeltee.</p>
<p>  &#8211; Eibischwurzeltee kalt ansetzen, also nicht erhitzen.</p>
<p>  &#8211; Inhalationen mit Eukalyptus&ouml;l, Kampfer&ouml;l oder Menthol nicht f&uuml;r Kleinkinder.</p>
<p>  &#8211; Als altes Hausmittel bei Schnupfen bew&auml;hrt sich immer wieder die Zwiebel (aufschneiden und im Raum aufstellen), bei Husten Zwiebelsirup oder Zwiebelwickel.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch">moodle.heilpflanzen-info.ch</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/05/erkaeltung-heilpflanzen-sind-wirksam.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schweinegrippe: Heilpflanzen als Neuraminidase-Hemmer wirksam?</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/11/08/schweinegrippe-heilpflanzen-als-neuraminidase-hemmer-wirksam.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/11/08/schweinegrippe-heilpflanzen-als-neuraminidase-hemmer-wirksam.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 23:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Achillea millefolium]]></category>
		<category><![CDATA[Allium sativum]]></category>
		<category><![CDATA[Amerikanische Kermesbeere]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baikal-Helmkraut]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Ballonerbse]]></category>
		<category><![CDATA[Bergenia ligulata]]></category>
		<category><![CDATA[Blutroter Storchenschnabel]]></category>
		<category><![CDATA[Camellia sinensis]]></category>
		<category><![CDATA[Chelidonium majus]]></category>
		<category><![CDATA[Cistus incanus]]></category>
		<category><![CDATA[Datura stramonium]]></category>
		<category><![CDATA[Echinacea]]></category>
		<category><![CDATA[Echinacea angustifolia]]></category>
		<category><![CDATA[Eleuterococcus senticosus]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältungskrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Eucalyptus globulus]]></category>
		<category><![CDATA[Eukalyptus]]></category>
		<category><![CDATA[Eukalyptusöl]]></category>
		<category><![CDATA[Eupatorium cannabinum]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Garten-Salbei]]></category>
		<category><![CDATA[Garten-Thymian]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeine Schafgarbe]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeiner Stechapfel]]></category>
		<category><![CDATA[Geranium sanguineum]]></category>
		<category><![CDATA[Gewöhnlicher Wasserdost]]></category>
		<category><![CDATA[Ginkgo biloba]]></category>
		<category><![CDATA[Grüntee]]></category>
		<category><![CDATA[grippale Infekte]]></category>
		<category><![CDATA[Grippe]]></category>
		<category><![CDATA[Grippebehandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Grippemittel]]></category>
		<category><![CDATA[Grippeviren]]></category>
		<category><![CDATA[Hämagglutinin]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Himbeere]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Influenzaviren]]></category>
		<category><![CDATA[Ingwer]]></category>
		<category><![CDATA[Kaschmir-Bergenie]]></category>
		<category><![CDATA[Knoblauch]]></category>
		<category><![CDATA[Kochsalzlösung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Lutschpastillen]]></category>
		<category><![CDATA[Melissa officinalis]]></category>
		<category><![CDATA[Nasentropfen]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Neuraminidase]]></category>
		<category><![CDATA[Neuraminidase-Hemmer]]></category>
		<category><![CDATA[Oseltamivir]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Phytolacca americana]]></category>
		<category><![CDATA[Polyphenole]]></category>
		<category><![CDATA[Roche]]></category>
		<category><![CDATA[Rubus idaeus]]></category>
		<category><![CDATA[Salvia officinalis]]></category>
		<category><![CDATA[Sambucus nigra]]></category>
		<category><![CDATA[Sanicula europaea]]></category>
		<category><![CDATA[Sanikel]]></category>
		<category><![CDATA[Schöllkraut]]></category>
		<category><![CDATA[Schafgarbe]]></category>
		<category><![CDATA[Schmalblättriger Sonnenhut]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzer Holunder]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarztee]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>
		<category><![CDATA[Scutellaria baicalensis]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenhut]]></category>
		<category><![CDATA[Stechapfel]]></category>
		<category><![CDATA[Storchenschnabel]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Sutherlandia frutescens]]></category>
		<category><![CDATA[Taigawurzel]]></category>
		<category><![CDATA[Tamiflu]]></category>
		<category><![CDATA[Teepflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Thymian]]></category>
		<category><![CDATA[Thymus vulgaris]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauungstrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Viren]]></category>
		<category><![CDATA[Volksmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbeugung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasseerdost]]></category>
		<category><![CDATA[WirkungenBehandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Zingiber officinale]]></category>
		<category><![CDATA[Zistrose]]></category>
		<category><![CDATA[Zitronenmelisse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://heilpflanzen-info.ch/cms/?p=383</guid>
		<description><![CDATA[In den Diskussionen rund um Vorbeugung und Therapie der Schweinegrippe taucht immer wieder die Frage nach Heilpflanzen auf, die &#228;hnlich wie der Neuraminidase-Hemmer Tamiflu&#174; wirken k&#246;nnten. Tats&#228;chlich wurden zahlreiche Heilkr&#228;uter, die in der traditionellen Pflanzenheilkunde gegen Erk&#228;ltungskrankheiten und Grippe eingesetzt wurden oder werden, auf allf&#228;llige Wirkungen als Neuraminidase-Hemmer untersucht. Aus diesen Untersuchungen lassen sich allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Diskussionen rund um Vorbeugung und Therapie der Schweinegrippe taucht immer wieder die Frage nach Heilpflanzen auf, die &auml;hnlich wie der Neuraminidase-Hemmer Tamiflu&reg; wirken k&ouml;nnten. Tats&auml;chlich wurden zahlreiche Heilkr&auml;uter, die in der traditionellen Pflanzenheilkunde gegen Erk&auml;ltungskrankheiten und Grippe eingesetzt wurden oder werden, auf allf&auml;llige Wirkungen als Neuraminidase-Hemmer untersucht.  Aus diesen Untersuchungen lassen sich allerdings keine fundierten Empfehlungen betreffend einer wirksamen Vorbeugung oder Behandlung der Schweinegrippe ableiten. Trotzdem scheinen mir diese Ergebnisse interessant und der Kenntnisnahme wert.</p>
<p>  Hier also eine kurze Erkl&auml;rung zu den Neuraminidase-Hemmern generell, gefolgt von einer Zusammenstellung der Forschungsresultate bez&uuml;glich Heilpflanzen mit Hemmeffekt auf die Neuraminidase.</p>
<p>  <strong>Neuraminidase und Neuraminidase-Hemmer</strong></p>
<p>  Neuraminidase-Hemmer bzw. Hemmstoffe der Neuraminidase sind virustatisch wirkende Arzneimittel, welche jenes Oberfl&auml;chenprotein hemmen, das die Antigenit&auml;t verschiedener Bakterien und Viren mitbestimmt. Das Influenzavirus (Grippevirus) bindet &uuml;ber virales H&auml;magglutinin an die Oberfl&auml;che der Wirtszelle, dringt in die Zelle ein und vermehrt sich im Zellinneren. Die neugebildeten Viren knospen an der Zelloberfl&auml;che aus, bleiben aber &uuml;ber Rezeptoren an die Zelle gebunden. Mit Hilfe der viralen Neuraminidase wird die Bindung gespalten. Die Viren werden freigesetzt und k&ouml;nnen weitere Zellen infizieren. Neuraminidasehemmer blockieren die Neuraminidase, so dass sich die Viren nicht von der Wirtszelle l&ouml;sen k&ouml;nnen und sich nicht weiter im K&ouml;rper ausbreiten.<br /> Der bekannteste Neuraminidase-Hemmer ist Oseltamivir, vertrieben als Tamiflu&reg; von Roche.</p>
<p>  <strong>Heilpflanzen als Neuraminidase-Hemmer</strong></p>
<p>  Die &ldquo;Zeitschrift f&uuml;r Phytotherapie&rdquo; (2008; 29: 65-70) ver&ouml;ffentlichte eine Studie zur &ldquo;Wirkung von Pflanzenextrakten auf die Neuraminidase-Aktivit&auml;t&rdquo;.</p>
<p>  <strong>Danach zeigten folgende Heilpflanzen-Extrakte starke Hemmwirkung:<br /> </strong><br /> Die w&auml;ssrigen Extrakte von Achillea millefolium (Gemeine Schafgarbe), Camellia sinensis (Teepflanze), Cistus incanus (Zistrose), Eucalyptus globulus (Eukalyptus), Geranium sanguineum (Blutroter Storchenschnabel), Ginkgo biloba, Melissa officinalis (Zitronenmelisse), Rubus idaeus (Himbeere), Salvia officinalis (Garten-Salbei), Sanicula europaea (Sanikel), Scutellaria baicalensis (Baikal-Helmkraut) und Thymus vulgaris (Garten-Thymian). </p>
<p>  Au&szlig;erdem z&auml;hlten die methanolischen Extrakte von Achillea millefolium, Chelidonium majus (Sch&ouml;llkraut), Melissa officinalis, Phytolacca americana (Amerikanische Kermesbeere), Rubus idaeus, Salvia officinalis, Sanicula europaea, Scutellaria baicalensis und Thymus vulgaris zu dieser Gruppe. </p>
<p>  Die methanolischen Extrakte von Geranium sanguineum, Eucalyptus globulus, Ginkgo biloba und der ethanolische Extrakt von Bergenia ligulata (Kaschmir-Bergenie) zeigten eine besonders starke Hemmaktivit&auml;t. Dar&uuml;ber hinaus wies auch der frische Milchsaft von Chelidonium majus (Sch&ouml;llkraut) eine starke Hemmaktivit&auml;t auf.</p>
<p>  <strong>Mittlere Hemmaktivit&auml;t zeigten folgende Heilpflanzen-Extrakte:</strong></p>
<p>  W&auml;ssrige Extrakte von Chelidonium majus, Datura stramonium (Gemeiner Stechapfel), Phytolacca americana, Sambucus nigra (Schwarzer Holunder) und Sutherlandia frutescens (Ballonerbse). </p>
<p>  Auch die methanolischen Extrakte von Datura stramonium, Sambucus nigra und Sutherlandia frutescens sowie der w&auml;ssrige und methanolische Extrakt des Milchsaftes von Chelidonium majus (Sch&ouml;llkraut).</p>
<p>  <strong>Schwache Hemmaktivit&auml;t zeigen folgende Heilpflanzen-Extrakte:</strong></p>
<p>  Die w&auml;ssrigen Extrakte von Allium sativum (Knoblauch), Echinacea angustifolia (Schmalbl&auml;ttriger Sonnenhut), Eleuterococcus senticosus (Taigawurzel), Eupatorium cannabinum (Gew&ouml;hnlicher Wasserdost) und Zingiber officinale (Ingwer) sowie die methanolischen Extrakte von Allium sativum (Knoblauch), Echinacea angustifolia, Eleuterococcus senticosus, Eupatorium cannabinum (Gew&ouml;hnlicher Wasserdost) und Zingiber officinale (Ingwer). <br /> Ebenfalls schwach wirkten die untersuchten &auml;therischen &Ouml;le.</p>
<p>  Die Autoren des Artikels in der &ldquo;Zeitschrift f&uuml;r Phytotherapie&rdquo;, Sverre Morten Schwerdtfeger und Matthias F. Melzig, schreiben zu diesen Ergebnissen:</p>
<p>  &ldquo;Alle getesteten &auml;therischen &Ouml;le zeigten nur schwache Hemmaktivit&auml;t auf die Neuraminidase. M&ouml;gliche antivirale Wirkungen m&uuml;ssen daher auf anderen Mechanismen als der Inhibierung dieses Enzyms beruhen. Eine Antiinfluenza-Eigenschaft jener pflanzlichen Extrakte mit schwacher Hemmaktivit&auml;t l&auml;sst sich weiterhin nicht ausschlie&szlig;en, liegt jedoch nicht in der Neuraminidase-Inhibierung begr&uuml;ndet. Auch eine allgemeine Stimulierung des Immunsystems kommt f&uuml;r die Nutzung in der Volksmedizin bei Grippe oder grippalen Infekten in Betracht.&rdquo;</p>
<p>  Die Autoren gehen dann speziell noch auf Heilpflanzen-Extrakte ein, die in dieser Untersuchung die st&auml;rksten Effekte als Neuraminidase-Hemmer zeigten. Es sind dies:<br /> &#8211; Bergenia ligulata</p>
<p>  &#8211; Eukalyptus globulus<br /> Eukalyptus&ouml;l war aber nicht wirksam, die Autoren vermuten Flavonoide als potenteste Substanzen</p>
<p>  &#8211; Geranium sanguineum<br /> Allerdings konnte die in vitro (im Reagenzglas) beobachtete starke antivirale Wirkung nicht in dem gleichen Umfang in vivo (im lebenden Organismus = Tier) nachgewiesen werden.</p>
<p>  &#8211; Ginkgo biloba</p>
<p>  &#8211; Scutellaria baicalensis</p>
<p>  Im Ausblick schreiben die Autoren:</p>
<p>  &ldquo;Da die Influenzaviren &uuml;ber Aerosole zuerst mit den Schleimh&auml;uten der Mund- und Nasenh&ouml;hlen sowie des Epi- und Mesopharynx in Kontakt treten, bietet sich hier eine erste antivirale Therapie an, da eine Neuraminidase-Inhibierung innerhalb der ersten 48 Stunden nach Infektion erfolgen muss, um eine effektive Grippebehandlung zu bewirken. Gurgell&ouml;sungen, Lutschpastillen, Nasentropfen oder Sprays k&ouml;nnen einen Schutzfilm &uuml;ber dem Epithel bilden, treten folglich als Erstes mit den Viren in Kontakt und n&uuml;tzten damit effektiv das schmale Zeitfenster einer erfolgreichen Therapie bei einfacher Applikation. Zugleich kommen dadurch auch hochmolekulare Substanzen zum Einsatz, die das Lungenepithel nicht erreichen bzw. vom Darmepithel nur schlecht oder gar nicht resorbiert werden, wie es bei Geranium sanguineum der Fall zu sein scheint.&rdquo;</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:</p>
<p>  Das sind interessante Ergebnisse, doch muss festgehalten werden, dass es sich um Laborresultate handelt. Die Autoren haben die kritischen Punkte bereits angesprochen. Sind die wichtigsten Inhaltsstoffe aus dem Verdauungstrakt &uuml;berhaupt in relevanter Menge resorbierbar? L&auml;sst sich damit &uuml;berhaupt eine wirksame Konzentration im Organismus erreichen?</p>
<p>  Im Reagenzglas ist es n&auml;mlich immer ziemlich einfach, irgendwelche Ergebnisse zu erzielen. Ob sich ein Resultat aber auch positiv am kranken Menschen zeigt, ist eine ganz andere Sache. Das hat sich offenbar beim Blutroten Storchenschnabel gezeigt, der zwar im Labor einen starken Hemmeffekt entfaltete, dessen Wirkstoffe aber offenbar kaum resorbiert werden.</p>
<p>  So bleibt dann noch die von den Autoren aufgeworfene Idee mit Gurgelungen und Sp&uuml;lungen im Mund-Rachenraum oder von Lutschpastillen und Nasensprays.<br /> Als einfachste Variante w&auml;ren dann Sp&uuml;lungen / Gurgelungen zum Beispiel mit Gr&uuml;ntee / Schwarztee denkbar, weil Camellia sinensis als w&auml;ssriger Effekt starke Hemmwirkung zeigte. Dabei m&uuml;sste man den Tee dann wohl 8 &#8211; 10 Minuten ziehen lassen, um eine hohe Konzentration an Polyphenolen zu erreichen. <br /> Und die Anwendung m&uuml;sste wahrscheinlich vorbeugend geschehen, weil eine Neuraminidase-Hemmung nur in den ersten Phasen der Infektion Sinn macht. Die Nase als Eintrittspforte bleibt dabei unber&uuml;cksichtigt. Nasensp&uuml;lungen mit starkem Schwarztee / Gr&uuml;nttee kann ich mir nicht so recht vorstellen. Sp&uuml;lungen mit Kochsalzl&ouml;sung w&auml;ren hier aber ziemlich sicher n&uuml;tzlich </p>
<p>  Siehe dazu:  <br /> <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/08/13/schweinegrippe-was-bieten-die-heilpflanzen.html">Schweinegrippe &#8211; was bieten die Heilpflanzen?</a><br /> (mit Infos zur Kochsalzl&ouml;sung)</p>
<p>  Eine komplexe und ungesicherte Sache also, diese Neuraminidase-Hemmung mit Heilpflanzen, wenn man sie konkret unter die Lupe nimmt. Spekulation auf der Basis von experimentellen Ergebnissen halt, aber immerhin eine preisg&uuml;nstige und aller Voraussicht nach unsch&auml;dliche Spekulation.</p>
<p>  Eine Impfung &#8211; sollte sie nochwendig sein &#8211; l&auml;sst sich meines Erachtens damit allerdings nicht ersetzen.</p>
<p>  Interessant ist an den geschilderten Ergebnissen auch, dass die gegen Schweinegrippe stark propagierte Zistrose (Cistus incanus) bez&uuml;glich Neuraminidase-Hemmung zwar gut abgeschnitten hat, aber gar nicht so allein auf weiter Flur dasteht, wie das die Werbung darstellt.</p>
<p>  Zu Cistus incanus siehe auch:<br /> <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/06/22/cistus-incanus-grippemittel-mit-vielen-offenen-fragen.html">Cistus incanus &#8211; Grippemittel mit vielen offenen Fragen</a></p>
<p> Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/11/08/schweinegrippe-heilpflanzen-als-neuraminidase-hemmer-wirksam.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Buchtipp: &#8220;Aromatherapie&#8221; von Wabner / Beier</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/11/03/buchtipp-aromatherapie-von-wabner-beier.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/11/03/buchtipp-aromatherapie-von-wabner-beier.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 15:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Aromatherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbewahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bitterstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Christiane Beier]]></category>
		<category><![CDATA[Dietrich Wabner]]></category>
		<category><![CDATA[Erkrankungen der Atemwege]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Flavonoide]]></category>
		<category><![CDATA[Gefässerkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gerbstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Geriatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Geruchssinn]]></category>
		<category><![CDATA[Grapefruitöl]]></category>
		<category><![CDATA[Gynäkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Haltbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[harnblase]]></category>
		<category><![CDATA[Harnwege]]></category>
		<category><![CDATA[Hauterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[HNO-Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hospiz]]></category>
		<category><![CDATA[Hydrolate]]></category>
		<category><![CDATA[Kräutertee]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Onkologie]]></category>
		<category><![CDATA[Orthopädie]]></category>
		<category><![CDATA[Pädiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Palliativmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatische Störungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rheumatologie]]></category>
		<category><![CDATA[Riechen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauungstrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Zellulite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://heilpflanzen-info.ch/cms/?p=380</guid>
		<description><![CDATA[Das Buch &#8220;Aromatherapie&#8221; von Dietrich Wabner und Christiane Beier (Hrsg.) &#8211; soviel gleich vorneweg &#8211; ist von allen mir bekannten Aromatherapie-B&#252;chern am Fundiertesten. Das Buch enth&#228;lt unter anderem: &#8211; Eine Einf&#252;hrung in die Grundlagen der Aromatherapie, zum Beispiel: Herstellung von &#228;therischen &#214;len, Qualit&#228;tsrichtlinien, Standards und Reinheit. Chemische Stoffklassen, Toxikologie und Nebenwirkungen von &#228;therischen &#214;len, Wirkungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch &ldquo;Aromatherapie&rdquo; von Dietrich Wabner und Christiane Beier (Hrsg.) &#8211; soviel gleich vorneweg &#8211; ist von allen mir bekannten Aromatherapie-B&uuml;chern am Fundiertesten.</p>
<p>  Das Buch enth&auml;lt unter anderem:</p>
<p>  &#8211; Eine  Einf&uuml;hrung in die Grundlagen der Aromatherapie, zum Beispiel: Herstellung von &auml;therischen &Ouml;len, Qualit&auml;tsrichtlinien, Standards und Reinheit. Chemische Stoffklassen, Toxikologie und Nebenwirkungen von &auml;therischen &Ouml;len, Wirkungen und Wirkprinzipien, Riechen und Geruchssinn. Anwendungsformen der &auml;therischen &Ouml;le (Innerlich, nasal, &uuml;ber die Haut). Handhabung, Aufbewahrung und Haltbarkeit von &auml;therischen &Ouml;len.</p>
<p>  &#8211; Auf 148 Seiten werden anschliessend die wichtigen &auml;therischen &Ouml;le, Hydrolate und fetten &Ouml;le detailliert vorgestellt mit ihren Wirkungen und Anwendungsm&ouml;glichkeiten.</p>
<p>  &#8211; Ausf&uuml;hrlich behandelt werden dann die wichtigen Indikationen und Anwendungsgebiete von &auml;therischen &Ouml;len wie:<br /> Erkrankungen des Verdauungstraktes<br /> HNO-Erkrankungen und Erkrankungen der Atemwege<br /> Herz-Kreislauf- und Gef&auml;sserkrankungen<br /> Erkrankungen der Harnblase und Harnwege<br /> Orthop&auml;die und Rheumatologie<br /> Gyn&auml;kologie<br /> Hauterkrankungen<br /> Schmerzen<br /> Psychosomatische St&ouml;rungen und psychische Erkrankungen</p>
<p>  In allen Bereichen werden die relevanten &auml;therischen &Ouml;le genannt und zahlreiche Mischungen vorgestellt.</p>
<p>  &#8211; Es folgt die Anwendung von Aromatherapie in verschiedenen speziellen Terrains:</p>
<p>  Aromatherapie in der P&auml;diatrie</p>
<p>  Aromatherapie in der Geriatrie und bei schwerkranken Patienten</p>
<p>  Aromatherapie im Hospiz und in der Palliativmedizin</p>
<p>  Aromatherapie in der Onkologie</p>
<p>  Aromatherapie im Krankenhaus und in der Hebammenarbeit</p>
<p>  Das Buch bietet eine F&uuml;lle von  guten,  n&uuml;tzlichen und fundierten Informationen, hat aber auch ein paar Schw&auml;chen:<br /> &#8211; An einigen Stellen werden Wirkungen, die von Heilpflanzen-Pr&auml;paraten wie Kr&auml;utertee oder Extrakten her bekannt sind,  unbesehen auf die entsprechenden &auml;therischen &Ouml;le &uuml;bertragen. Das geht so nicht, weil in einer Heilpflanze meistens neben den &auml;therischen &Ouml;len noch weitere Wirkstoffe vorhanden sind wie Flavonoide, Gerbstoffe oder Bitterstoffe.</p>
<p>  &#8211; Immer wieder findet man sehr vage Ausdr&uuml;cke wie &ldquo;st&auml;rkend&rdquo;, &ldquo;stabilisierend&rdquo;, &ldquo;leberwirksam&rdquo;. Das ist unbefriedigend. Eine stabilisierende Wirkung, wer kann das nicht schon brauchen? Leberwirksam, das sagt nichts konkretes aus.</p>
<p>  &#8211; Die angegebenen Wirkeigenschaften sind nur zum Teil durch Studien gest&uuml;tzt und zum Teil schlicht unglaubw&uuml;rdig, so zum Beispiel die Angabe &ldquo;lipolytisch&rdquo; (&ldquo;fettl&ouml;send&rdquo;) bei Grapefruit&ouml;l und die daraus abgeleitete Indikation Zellulite.</p>
<p>  &#8211; Die Quellenangaben sind oft nicht aufgef&uuml;hrt, was es schwieriger macht, die Angaben auf ihre Glaubw&uuml;rdigkeit zu &uuml;berpr&uuml;fen.</p>
<p>  Alle drei Schwach-Punkte findet man allerdings regelm&auml;ssig bei den meisten Aromatherapie-B&uuml;chern. </p>
<p>  Das Buch verspricht auf dem r&uuml;ckseitigen Klappentext &ldquo;fundierte und studiengest&uuml;tzte Informationen&rdquo;. Diesen Anspruch erf&uuml;llt es nur zum Teil.  <br /> Aber wie schon am Anfang erw&auml;hnt:  Alles in allem das fundierteste mir bekannte Aromatherapie-Fachbuch.</p>
<p>  Sie k&ouml;nnen dieses Aromatherapie-Buch anschauen und auch bestellen im <a href="http://www.heilpflanzen-info.ch/cms/shop/phytotherapie-fachbuecher/">Phytotherapie-Buchshop.<br /> </a></p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/11/03/buchtipp-aromatherapie-von-wabner-beier.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pflanzenheilkunde: Kr&#228;uterkissen f&#252;r guten Schlaf</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/23/pflanzenheilkunde-kraeuterkissen-fuer-guten-schlaf.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/23/pflanzenheilkunde-kraeuterkissen-fuer-guten-schlaf.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 21:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beruhigungsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Bitterstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Calendula]]></category>
		<category><![CDATA[Chamazulen]]></category>
		<category><![CDATA[Cumarin]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafhilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfen]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfenkissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfenzapfen]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalation]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Johanniskraut]]></category>
		<category><![CDATA[Kamille]]></category>
		<category><![CDATA[Kamillenöl]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Kräuterkissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Lavendelöl]]></category>
		<category><![CDATA[Lavendelblüten]]></category>
		<category><![CDATA[Lavendelsäckchen]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruationskrämpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pfefferminzöl]]></category>
		<category><![CDATA[Pfefferminze]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Ringelblumen]]></category>
		<category><![CDATA[Rosmarin]]></category>
		<category><![CDATA[Rosmarinöl]]></category>
		<category><![CDATA[Schafgarbe]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schnupfen]]></category>
		<category><![CDATA[Sedativum]]></category>
		<category><![CDATA[Spannungskopfschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Steinklee]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauungsbeschwerden]]></category>
		<category><![CDATA[Waldmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Wundheilmittel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://heilpflanzen-info.ch/cms/?p=373</guid>
		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Kr&#228;uterkissen als sanfte Schlafhelfer&#8221; berichtet das Yahoo-Nachrichtenportal &#252;ber die Wirkung von Heilpflanzen als Kr&#228;uterkissen gegen Schlafst&#246;rungen: &#8220;D&#252;fte k&#246;nnen eine starke Wirkung auf den Menschen haben. Die Ger&#252;che einiger Pflanzen wirken beruhigend und werden deshalb seit langer Zeit als Einschlafhilfen genutzt.&#8221; Das stimmt &#8211; und es trifft vor allem auf Heilpflanzen mit &#228;therischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &ldquo;Kr&auml;uterkissen als sanfte Schlafhelfer&rdquo; berichtet das<br /> Yahoo-Nachrichtenportal &uuml;ber die Wirkung von Heilpflanzen als Kr&auml;uterkissen gegen Schlafst&ouml;rungen:</p>
<p>  &ldquo;D&uuml;fte k&ouml;nnen eine starke Wirkung auf den Menschen haben. Die Ger&uuml;che einiger Pflanzen wirken beruhigend und werden deshalb seit langer Zeit als Einschlafhilfen genutzt.&rdquo; </p>
<p>  Das stimmt &#8211; und es trifft vor allem auf Heilpflanzen mit &auml;therischen &Ouml;len zu.<br /> Yahoo-News erkl&auml;rt dann, wie sich ein Kr&auml;uterkissen f&uuml;r eine geruhsame Nacht leicht selbst herstellen l&auml;sst:</p>
<p>  &ldquo;Ben&ouml;tigt wird ein sauberer Kissenbezug in der Gr&ouml;&szlig;e 15 mal 15 Zentimeter. In diesen werden die Kr&auml;uter gef&uuml;llt, die zum Einsatz kommen sollen. Sinnvoll ist es, eine Mischung herzustellen, die eine Gesamtmenge von 50 bis 150 Gramm Kr&auml;uter ergibt.&rdquo;</p>
<p>  Kein Einwand.<br /> Fragw&uuml;rdig wird der Text, sobald es um die geeigneten Heilpflanzen geht:</p>
<p>  &ldquo;Eine beruhigende Wirkung haben beispielsweise getrocknete Lavendelbl&uuml;ten. Auch Ringelblumen, Johanniskraut, Hopfen und Scharfgabe k&ouml;nnen dem gesunden Schlaf dienen. Weitere Zutaten wirken gegen gesundheitliche Probleme, darunter Pfefferminze oder Rosmarin bei Kopfschmerzen sowie Kamille bei Schnupfen.&rdquo;</p>
<p>  Dazu ist ein Kommentar n&ouml;tig:</p>
<p>  Klar dokumentiert ist die beruhigende Wirkung von Lavendelbl&uuml;ten bzw. Lavendel&ouml;l via Duftanwendung. Lavendels&auml;ckchen haben sich zudem in einer langen Tradition bew&auml;hrt.</p>
<p>  Auch Hopfen enth&auml;lt fl&uuml;chtige Inhaltsstoffe mit beruhigender Wirkung. Es handelt sich um Abbauprodukte, die w&auml;hrend der Lagerung aus den Bitterstoffen entstehen. Traditionelle Hopfenkissen haben also durchaus ihre Berechtigung.</p>
<p>  Ringelblume (Calendula) ist ein bew&auml;hrtes Wundheilmittel. Eine beruhigende Wirkung ist aus der Phytotherapie-Fachliteratur nirgends ersichtlich und sehr unwahrscheinlich. Schon gar nicht auf inhalativem Weg, wenn man den tiefen Gehalt an &auml;therischem &Ouml;l bedenkt (0,2%). In Teemischungen und Kr&auml;uterkissen hat Ringelblume eher einen Effekt zur &ldquo;Teeversch&ouml;nerung&rdquo;.</p>
<p>  Johanniskraut wird gegen leichte bis mittelschwere Depressionen. Seine Wirkung ist in diesem Bereich gut dokumentiert. F&uuml;r Beruhigende Eigenschaften fehlen aber Belege. Ausserdem d&uuml;rften die entscheidenden Inhaltsstoffe nicht fl&uuml;chtig sein, wodurch eine Wirkung via Inhalation sehr unwahrscheinlich ist.</p>
<p>  Eine v&ouml;llige Neuentdeckung ist die &ldquo;Scharfgabe&rdquo;&#8230;&#8230;Im Ernst, es ist bestimmt die Schafgarbe gemeint. Sie wird als Heilpflanze bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt und als traditionelles Mittel gegen Menstruationskr&auml;mpfe. Schafgarbe als Beruhigungsmittel (Sedativum) zu empfehlen ist sehr un&uuml;blich und nicht durch die Phytotherapie-Fachliteratur zu st&uuml;tzen. Schafgarbe hat zwar ein &auml;therisches &Ouml;l, das wie Kamillen&ouml;l als Bestandteil Chamazulen enth&auml;lt und f&uuml;r Kamillen&ouml;l gibt es Hinweise auf einen sedativen Effekt aus EEG-Untersuchungen. Aber erstens ist unklar, ob f&uuml;r den sedierenden Effekt von Kamillen&ouml;l Chamazulen verantwortlich ist und zweitens &#8211; wenn dem so w&auml;re &#8211; entsteht das Chamazulen erst bei der Destillation des &auml;therischen &Ouml;les und fehlt daher im Kr&auml;uterkissen. So ist also die Anwendung von Schafgarben im Kr&auml;uterkissen sehr spekulativ.</p>
<p>  Pfefferminze zeigt in Form von Pfefferminz&ouml;l zum Einreiben eine gute Wirkung bei Spannungskopfschmerzen. Daf&uuml;r ist aber ein direkter Kontakt des Pfefferminz&ouml;ls mit der Haut erforderlich. Ob sich die Anwendung von Pfefferminz in einem Kr&auml;uterkissen gegen Kopfschmerzen so generell empfehlen l&auml;sst, ist sehr fraglich.</p>
<p>  Und Rosmarin&ouml;l hat eher eine anregende Wirkung, wodurch die Zugabe von Rosmarin in ein Kr&auml;uterkissen f&uuml;r gesunden Schlaf eher problematisch erscheint.</p>
<p>  Unerw&auml;hnt  bleiben im Yahoo-Text die Cumarin-Pflanzen Waldmeister und Steinklee, welche in der traditionellen Pflanzenheilkunde als beruhigende Kr&auml;uterkissen angewendet wurden. Cumarin ist jedenfalls fl&uuml;chtig und als Heuduft sehr bekannt. Genauer dokumentiert ist diese Wirkung nicht. Cumarin als Reinsubstanz zeigt zentral sedative Wirkung.</p>
<p>  Zusammengefasst kann man nur festhalten, dass die phytotherapeutischen Angaben auf Yahoo-News hier ziemlich wirr sind. Das ist ein Beispiel daf&uuml;r, dass man im Bereich Naturheilkunde bzw. Pflanzenheilkunde genau hinschauen muss und nicht alles blind glauben soll, was geschrieben oder erz&auml;hlt wird. Schreiben und Erz&auml;hlen unterliegen hier kaum je einer Qualit&auml;tskontrolle.</p>
<p>  Kr&auml;uterkissen sind ein interessantes, angenehmes, gut vertr&auml;gliches und in vielen F&auml;llen wohl auch wirksames Mittel gegen Schlafst&ouml;rungen. Ich w&uuml;rde mich aber beschr&auml;nken auf ein Lavendelkissen, allenfalls je nach individueller Vorliebe auf Lavendelbl&uuml;ten / Hopfenzapfen als Mischung. Auch ein Zusatz von Steinklee oder Waldmeister scheint mir gut vertretbar.</p>
<p>  Keine Einw&auml;nde habe ich zu machen bei den Anwendungsempfehlungen von Yahoo-News:</p>
<p>  &ldquo;Die Kr&auml;uter werden vor dem Einf&uuml;llen in das Kissen zerkleinert. Das Kr&auml;uterkissen wird dann unter den Nacken gelegt. Durch die K&ouml;rperw&auml;rme werden die &auml;therischen &Ouml;le der Kr&auml;uter freigesetzt und k&ouml;nnen ihre Wirkung entfalten&#8230;..Au&szlig;erdem sollten die Kissen nicht bei schweren, andauernden Schlafst&ouml;rungen verwendet werden. In einem solchen Fall ist ein Arzt zu Rate zu ziehen.&rdquo;</p>
<p>  Quelle: http://de.news.yahoo.com/gesundheit-medizin.html</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p> Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/23/pflanzenheilkunde-kraeuterkissen-fuer-guten-schlaf.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schlafst&#246;rungen: nicht medikament&#246;se Massnahmen nutzen</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/11/schlafstoerungen-nicht-medikamentoese-massnahmen-nutzen.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/11/schlafstoerungen-nicht-medikamentoese-massnahmen-nutzen.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 21:42:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitliches]]></category>
		<category><![CDATA[Phytotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[ätherische Öle]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittel]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baldrian]]></category>
		<category><![CDATA[Dalmadorm]]></category>
		<category><![CDATA[Dormicum]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursionen]]></category>
		<category><![CDATA[Goldmelissentee]]></category>
		<category><![CDATA[Halcion]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hopfen]]></category>
		<category><![CDATA[Koffein]]></category>
		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Lavendelöl]]></category>
		<category><![CDATA[Loramet®]]></category>
		<category><![CDATA[Melisse]]></category>
		<category><![CDATA[Melissenöl]]></category>
		<category><![CDATA[Mogadon®]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[Noctamid®]]></category>
		<category><![CDATA[Normison®]]></category>
		<category><![CDATA[Orangenblütentee]]></category>
		<category><![CDATA[Passionsblume]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Rohypnol®]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafhygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaflosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Somnium]]></category>
		<category><![CDATA[Stilnox]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://heilpflanzen-info.ch/cms/?p=363</guid>
		<description><![CDATA[Schlaf ist f&#252;r die k&#246;rperliche und geistige Erholung unentbehrlich. Neben dem Einsatz von Heilpflanzen-Pr&#228;paraten und synthetischen Arzneimitteln gibt es auch nicht medikament&#246;se Therapiem&#246;glichkeiten. Im Zentrum stehen dabei Verhaltens&#228;nderungen zur Verminderung der Schlafst&#246;rungen bzw. Schlaflosigkeit. Hier die wichtigsten Fakten zum Thema Schlafhygiene, die auf www.pharmavista.net ver&#246;ffentlicht wurden: Allgemeines zum Ph&#228;nomen Schlaf: -Das Schlafbed&#252;rfnis ist sehr individuell. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlaf ist f&uuml;r die k&ouml;rperliche und geistige Erholung unentbehrlich. Neben dem Einsatz von Heilpflanzen-Pr&auml;paraten und synthetischen Arzneimitteln gibt es auch nicht medikament&ouml;se Therapiem&ouml;glichkeiten. Im Zentrum stehen dabei Verhaltens&auml;nderungen zur Verminderung der Schlafst&ouml;rungen bzw. Schlaflosigkeit. </p>
<p>  Hier die wichtigsten Fakten zum Thema Schlafhygiene, die auf www.pharmavista.net ver&ouml;ffentlicht wurden:</p>
<p>  Allgemeines zum Ph&auml;nomen Schlaf:</p>
<p>  -Das Schlafbed&uuml;rfnis ist sehr individuell. Es existiert keinen Normwert (durchschnittliche Schlafdauer: 7 Stunden).<br /> -Auch bei guter Schlafqualit&auml;t kommt es in der Nacht zu mehreren Wachphasen.<br /> -Mit steigendem Alter wird der Schlaf unruhiger und oberfl&auml;chlicher. Die Wachphasen treten regelm&auml;ssiger auf und verl&auml;ngern sich.<br /> -Die Schlafqualit&auml;t wird vorwiegend anhand des Erholungseffekts bewertet (Wohlbefinden w&auml;hrend des Tages).<br /> -L&auml;ngeres Liegenbleiben im Bett verschlechtert die Qualit&auml;t des Schlafes, anstatt sie zu verbessern.<br /> -&Auml;rger &uuml;ber die schlechte Schlafqualit&auml;t beeintr&auml;chtigt das Schlafverm&ouml;gen.<br /> -Die k&ouml;rperliche Verfassung hat einen starken Einfluss auf den Schlaf und kann die Ursache f&uuml;r Schlafst&ouml;rungen sein.</p>
<p>  Schlafhygiene-Regeln:</p>
<p>  -Schlafrestriktion: sp&auml;ter zu Bett gehen und fr&uuml;her aufstehen<br /> -Morgens immer zur selben Zeit aufstehen, unabh&auml;ngig von der Schlafdauer, auch am Wochenende (Wecker stellen)<br /> -Keine Nickerchen im Verlaufe des Tages (Mittagsschlaf, D&ouml;sen vor dem Fernseher)<br /> -Nur zu Bett gehen bei ausgepr&auml;gter M&uuml;digkeit.<br /> -&Auml;ussere Reize wie Fernsehen, Lekt&uuml;re usw. ausschalten. Bett nur zum Schlafen benutzen (erlaubt sind aber sexuelle Aktivit&auml;ten).<br /> -Tritt der Schlaf nach 15-20 Minuten nicht ein, aufstehen und sich besch&auml;ftigen bis die M&uuml;digkeit sich einstellt (bei Bedarf mehrmals pro Nacht wiederholen).<br /> -Abends auf Koffein, Alkohol und Nikotin verzichten. Gegen Ende des Tages schwere Speisen meiden.<br /> -Tags&uuml;ber regelm&auml;ssig k&ouml;rperliche Bet&auml;tigung (sp&auml;testens 3-4 Stunden vor dem Schlafen keine sportlichen Aktivit&auml;ten mehr).<br /> -Vor dem zu Bett gehen anstrengende geistige und k&ouml;rperliche Aktivit&auml;ten meiden.<br /> -Ein pers&ouml;nliches Schlafritual ausarbeiten (Entspannungsphase vor dem Einschlafen usw.).</p>
<p>  Quelle: <br /> www.pharmavista.net</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:</p>
<p>  Jeder Mensch erlebt wohl gelegentlich eine Nacht mit ungen&uuml;gendem oder fehlendem Schlaf. Grund zur Beunruhigung ist das in der Regel nicht. Dieses Defizit gleicht der Organismus in den folgenden N&auml;chten wieder aus.</p>
<p>  Sehr viel schwieriger wird der Umgang mit chronischen Schafst&ouml;rungen. In solchen Situationen k&ouml;nnen synthetische Schlafmittel wie Dalmadorm &reg;, Dormicum &reg;, Halcion &reg;, Loramet &reg;, Mogadon &reg;,  Noctamid &reg;, Normison &reg;, Rohypnol &reg;, Somnium &reg; oder Stilnox &reg; , zwar kurzfristige Erleichterung bringen, sie versch&auml;rfen und vermehren aber auf l&auml;ngere Sicht oft die Probleme.</p>
<p>  Nichtmedikament&ouml;se Massnahmen sind daher sehr wichtig, und sie werden in ihrer Bedeutung oft untersch&auml;tzt (auch in anderen Bereichen). Sie kosten in der Regel kaum etwas, weshalb auch niemand grosses Interesse daran hat, sie aktiv zu propagandieren.</p>
<p>  Die oben zusammengefassten nichtmedikament&ouml;sen Massnahmen bei Schlafst&ouml;rungen wurde man in der klassischen Naturheilkunde zum Bereich &ldquo;Lebensordnung&rdquo; z&auml;hlen.</p>
<p>  Eine weitere M&ouml;glichkeit neben den nichtmedikament&ouml;sen Massnahmen und den synthetischen Schlafmitteln bieten Heilpflanzen-Pr&auml;parate auf der Basis von Baldrian, Melisse, Passionsblume und Hopfen, sowie &auml;therische &Ouml;le (Lavendel&ouml;l, Melissen&ouml;l).<br /> Viele Menschen sch&auml;tzen auch als Abendgetr&auml;nk einen Orangenbl&uuml;tentee oder Goldmelissentee.</p>
<p>  Heilpflanzen-Pr&auml;parate als Schlafhilfen haben den grossen Vorteil, dass sie nicht abh&auml;ngig machen. Im Gegensatz zu vielen synthetischen Schlafmitteln f&ouml;rdern sie zudem nicht die Sturzgefahr bei &auml;lteren Menschen. Aus diesen Gr&uuml;nden empfehlen auch viele Medizinerinnen und Mediziner, wenn immer m&ouml;glich Heilpflanzen-Pr&auml;parate den synthetischen Schlafmitteln vorzuziehen.</p>
<p>  Einen Text zur <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch/docs_db/144451_Phaenomen-Schlaf.pdf">Kulturgeschichte des Schlafes</a> habe ich in der Zeitschrift &ldquo;Reflexe&rdquo; ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">http://moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/11/schlafstoerungen-nicht-medikamentoese-massnahmen-nutzen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

