Beiträge

Menthol / Pfefferminzöl gegen Juckreiz

Diesen Artikel teilen:
FacebookTwitterGoogle+ Share

Die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ bringt ein Gespräch mit dem Dermatologen Franz Legat, dem Leiter der Juckreizambulanz in Graz.

Dabei wird als Mittel gegen Juckreiz (Pruritus) unter anderem auch Menthol erwähnt.

Zitat:

„Auch Cremes mit speziellen Inhaltsstoffen, etwa mit Urea, also Harnstoff, oder Menthol können helfen. Eine Therapie in Kältekammern oder die Phototherapie, also die Therapie mit UV-Strahlen, kann juckreizlindernd wirken.“

Quelle:

http://derstandard.at/2000057056706/Pruritus-Im-Juck-Kratz-Zyklus-sein

Kommentar & Ergänzung:

Menthol ist ein Bestandteil des Pfefferminzöls und dort in einem Anteil von 35 – 70 % vorhanden. Man kann also grob davon ausgehen, dass Pfefferminzöl etwas zur Hälfte aus Menthol besteht.

Bei der Anwendung von Menthol ist die Konzentration wichtig.

Um Juckreiz zu lindern sind Konzentrationen von 0,1 – 1% Menthol wirksam. Rechnet man bei Pfefferminzöl mit einen Mentholgehalt von etwa 50%, könnte man deshalb 1 – 2 % Pfefferminzöl in einer Salbengrundlage oder in fettem Öl (z. B. Mandelöl) applizieren.

Als Counterirritant zum Beispiel gegen Spannungskopfschmerzen beträgt die empfohlene Konzentration 1,25 – 16% Menthol. Üblich ist hier eine 10%ige Pfefferminzöl-Lösung auf alkoholischer Basis.

Urea (Harnstoff) ist eine organische Verbindung und bei Säugetieren ein harnpflichtiges Stoffwechselprodukt, das mit dem Urin und dem Schweiß ausgeschieden wird. In Salben und Lotionen dient er als Feuchtigkeitsspender und wird zu diesem Zweck synthetisch hergestellt.

Wissenschaftsgeschichtlich gilt Harnstoff als die erste aus anorganischen Ausgangsstoffen synthetisierte organische Verbindung.

Das widersprach der damals verbreiteten Vorstellung, dass organische Substanzen grundsätzlich nur von Lebewesen durch die so genannte vis vitalis (Lebenskraft) hergestellt werden könnten. Die erste Synthese von Harnstoff im Jahr 1828 durch Friedrich Wöhler gilt daher als Geburtsstunde der Biochemie. Durch diese Entwicklung galt der vitalistische Ansatz in der Biologie zunehmend als überholt.

Der Vitalismus nahm als Grundlage aller Lebensvorgänge als eigenständiges Prinzip eine Lebenskraft an. Die Hernstoffsynthese zeigte, dass zur Herstellung organischer Substanzen die Annahme einer Lebenskraft nicht notwendig ist.

Erwähnen möchte ich noch einen anderen interessanten Aspekt, der im Gespräch mit Franz Legat zu Sprache kommt:

Ein Juckreiz kann chronisch werden und sich dann von der ursprünglichen Ursache lösen. Zitat:

„Es entsteht ein Juck-Kratz-Zyklus, und der wird zu einer eigenen Juckreizerkrankung, die dann oft mit speziellen juckenden Hautveränderungen in einer sogenannten chronischen Prurigo mündet. In diesem Stadium bringt dann auch die Behandlung der auslösenden Ursache keine Hilfe mehr.“

Das scheint mir ähnlich zu sein wie bei chronischen Schmerzen. Auch sie können sich von der ursprünglichen Ursache lösen und zur eigenständigen Schmerzkrankheit werden.

Starker Juckreiz kann genauso stark belasten wie chronischer Schmerz.

In der Medizin kommen gegen Juckreiz oft Arzneimittel zur Anwendung, die eigentlich gegen andere Erkrankungen entwickelt wurden. Im Interview erwähnt werden als Optionen die Wirkstoffe Gabapentin und Pregabalin, die die Wahrnehmung und Weiterleitung von Juckreiz hemmen und bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz oder mit Nervenschäden meist gut wirken sollen.

Auch der Neurokinin-1-(NK1)-Antagonist Aprepitant habe sich als gutes Mittel gegen schweren chronischen Pruritus erwiesen, sei aber eigentlich zugelassen, um die Übelkeit bei stark wirksamen Chemotherapien zu lindern. Das Mittel sei teuer, und die Erfahrungen mit Langzeitbehandlungen seien derzeit noch gering.

Es gebe derzeit noch kein Medikament, das gegen Juckreiz zugelassen sei, sagt Legat.

In der Phytotherapie wird als Option bei Juckreiz noch der Paprika-Wirkstoff Capsaicin äusserlich angewendet. Siehe dazu:

Capsaicin-Creme hilft gegen Juckreiz

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

Diesen Artikel teilen:

Pfefferminzöl als Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Diesen Artikel teilen:

Der Tipp ist nicht neu und die Studien dazu auch nicht. Aber weil es bei Spannungskopfschmerzen nach wie vor einen Versuch wert ist und das Magazin „Stern“ wieder einmal darauf hinweist:

„Eine leichte Massage mit zehnprozentigem Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung an Schläfe, Scheitel und Nacken kann zusätzlich Linderung verschaffen. Großflächig auf Stirn und Schläfe aufgetragen, verringert das Minzöl die Kopfschmerzen nach etwa 15 Minuten. Bei Spannungskopfschmerzen ist die Wirkung der Pfefferminzölbehandlung mit der einer Paracetamoltablette vergleichbar; mehrere Studien haben dies nachgewiesen. Mit Pfefferminzöl können Sie auch Kinder über sechs Jahren behandeln.“

Quelle:

http://www.stern.de/gesundheit/kopfschmerz/therapie/hausmittel-gegen-kopfschmerzen-ins-bad-oder-ins-bett-3261842.html

Kommentar & Ergänzung:

10%ige Pfefferminzöl-Lösung bekommt man in Apotheken und Drogerien.

Pfefferminzöl wirkt örtlich angewandt auch lindernd bei Juckreiz. Dazu sollte aber die Konzentration tiefer sein und etwa bei 1% liegen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

Diesen Artikel teilen:

DGS-Praxisleitlinien Schmerzmedizin: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Diesen Artikel teilen:

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin hat die Anwendung von Pfefferminzöl in die Praxisleitlinien aufgenommen.

Zitat:

Kopfschmerzen vom Spannungstyp

Die kutane Applikation von Pfefferminzöl (Oleum menthae piperitae) in 10%-iger ethanolischer Lösung ist wirksam zur Behandlung des episodischen Kopfschmerzes vom Spannungstyp. Die Wirkung ist der Einnahme von Paracetamol 1000 mg oder Acetylsalicylsäure 1000 mg ebenbürtig“

Pfefferminzöl in 10-prozentiger Lösung wird schon seit längerem bei leichten und mittelschweren Kopfschmerzen vom Spannungstyp lokal angewendet direkt über die Haut und aktiviert die körpereigenen Systeme der Schmerzabwehr. Die lokale Anwendung hat durch die Stimulation der Kälterezeptoren zudem einen lang anhaltenden, kühlenden Effekt.

Spannungskopfschmerzen werden meist durch Selbstmedikation behandelt, insbesondere mit nicht steroidalen Antirheumatika, Acetylsalicylsäure (Aspirin) und Paracetamol. Eine häufige und regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln bei chronischen Kopfschmerzen kann aber zur Intensivierung der Anzahl und Stärke der Attacken sowie zu Nebenwirkungen führen, die den Magen, die Nieren oder die Leber belasten können.

Quellen:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=62522

http://dgs-praxisleitlinien.de/files/7114/4784/3077/PLL_PrimKopf_fk_online.pdf

Kommentar & Ergänzung:

Die 10-prozentige Pfefferminzöl-Lösung ist eine gute Option bei Spannungskopfschmerzen – von der Wirksamkeit her, aber auch weil dadurch Magen, Nieren und Leber geschont werden.

Darum ist es sehr erfreulich, dass die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin Pfefferminzöl in ihre Praxisleitlinien aufgenommen hat. Das wurde möglich, weil es gute Studien gibt, die eine Wirksamkeit des Pfefferminzöls in diesem Anwendungsbereich belegen.

Siehe auch:

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerz

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

Diesen Artikel teilen:

Akupunktur und Scheinakupunktur lindern Knieschmerzen – vorübergehend

Diesen Artikel teilen:

Eine Akupunktur-Behandlung hat in einer randomisierten Studie die Schmerzen bei einer chronischen Gonarthrose (Kniegelenkarthrose) nur vorübergehend gelindert. Publiziert wurde die Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2014; doi: 10.1001/jama.2014.12660).

Knieschmerzen zählen nach dem 50. Lebensjahr zu den häufigen Beschwerden und zahlreiche Patienten probieren zur Linderung deer Schmerzen auch Methoden der Alternativmedizin oder Komplementärmedizin. Dabei zählt die Akupunktur zu den beliebtesten Angeboten – auch in Australien, dem Durchführungsort der Studie.

Mit der Laser-Akupunktur bieten zahlreiche Heilpraktiker eine Art „High-Tech“-Variante an, die ohne Einstiche arbeitet. Die Wirksamkeit der Akupunktur ist umstritten.

Ein Team um Rana Hinman vom Centre for Health, Exercise and Sports Medicine an der Universität Melbourne untersuchte diese Frage in einer Studie.

282 Patienten mit chronischen Knieschmerzen wurden per Zufallsprinzip auf vier Gruppen verteilt und bekamen dementsprechend:

– keine Akupunktur,

– Scheinakupunktur (bei der die Nadeln nicht eingestochen werden),

– konventionelle Akupunktur mit Nadeln,

– Laser-Akupunktur.

 

Nach Abschluss der 12-wöchigen Behandlungsphase wurden die Probanden erneut untersucht.

In allen drei Studienarmen, in denen die Patienten Akupunktur-Sitzungen erhielten (also auch nach der Scheinakupunktur), hatten sich die Schmerzen und die Funktion des Kniegelenks leicht verbessert, was Hinman auf die Erwartungen der Patienten und die vermehrte Aufmerksamkeit und die Empathie, die die Patienten durch den Akupunkteur erhielten, zurückführt.

Bei einer erneuten Untersuchung nach einem Jahr war dieser positive Effekt, nicht mehr nachweisbar.

Quelle:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60320/Akupunktur-gegen-Knieschmerzen-nicht-wirksam

http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1910110

Kommentar & Ergänzung:

Dass Akupunktur gewisse Wirkungen zeigt, Scheinakupunktur aber mehr oder weniger gleich wirksam ist, hat sich schon in einer ganzen Reihe von Studien gezeigt.

Beispiel:

Brustkrebs: Akupunktur kann Nebenwirkungen der Hormontherapie lindern – Scheinakupunktur aber auch 

Akupunktur wirkt bei Übelkeit nach Bestrahlung – Scheinakupunktur aber auch 

Akupunktur bei Spannungskopfschmerzen und Migräne

In-vitro-Fertilisation: Scheinakupunktur besser als echte Akupunktur 

Bei Knieschmerzen ist aber auch die Wirksamkeit vieler medizinischer Interventionen fraglich:

Kniegelenkarthrose: Injektionen und Spiegelungen häufig wirkungslos  

Weitere Studie verneint Wirkung von Glucosamin bei Kniearthrose 

Zitat des Tages von Eckart von Hirschhausen (Zum Thema Knieoperationen)

Arthroskopie bei Arthrose des Kniegelenks: Therapeutischer Nutzen nicht belegt 

 

Insgesamt ziemlich ernüchternd.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

 

Diesen Artikel teilen:

Akupunktur bei Spannungskopfschmerzen und Migräne

Diesen Artikel teilen:

Das Portal „medizin-transparent“ untersucht die Frage, ob Akupunktur Migräne und Spannungskopfschmerzen vorbeugen kann.

Die prinzipielle Wirksamkeit von Akupunktur sei für Migräne und Spannungskopfschmerzen tatsächlich relativ gut abgesichert, schreibt „medizin-transparent“, und verweist auf zwei systematische Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen, die zeigen, dass Akupunktur – im Vergleich zu Routinebehandlung mit Schmerzmitteln – die Anzahl an Spannungskopfschmerz-Tagen innerhalb von 3 bis 4 Monaten nach Beginn der Behandlung auf mehr als ein Drittel reduzieren kann. Die Anzahl an Migräne-Anfällen könne im selben Zeitraum um etwas weniger als die Hälfte reduziert werden.

Im Fall von Migräne scheine Akupunktur sogar etwas wirksamer vor Anfällen vorbeugen zu können als dafür übliche Medikamente. Zumindest sei sie der systematischen Übersichtsarbeit zufolge aber ähnlich wirksam.

„Medizin-transparent“ weist darauf hin, dass Medikamente zur Vorbeugung vor Migräne-Anfällen haben nicht selten unerwünschte Nebenwirkungen haben und dass solche Nebenwirkungen bei Akupunktur deutlich geringer sind.

Interessant sei, dass Akupunkturbehandlungen gegen Migräne nicht besser wirken als Scheinbehandlungen, bei denen die Nadeln entweder nicht, oder an absichtlich falschen Positionen in die Haut eingestochen werden.

In der größten von 5 einbezogenen Studien zur Vorbeugung von Spannungskopfschmerzen konnte allerdings dennoch ein Effekt nachgewiesen werden, der über den der Scheinbehandlungen hinausging. Insgesamt scheint eine echte Akupunkturbehandlung die Anzahl an Kopfwehtagen um knapp 2 Tage mehr vermindern zu können als eine Scheintherapie. Die geringe Überlegenheit einer echten Akupunkturbehandlung gegenüber einer Scheinbehandlung zur Therapie von Spannungskopfschmerzen sei allerdings nicht gut abgesichert, schreibt „medizin-transparent“.

Quelle:

http://www.medizin-transparent.at/akupunktur-den-kopfschmerz-ausstechen

 

Kommentar & Ergänzung:

Zum Thema Akupunktur bei Migräne und Spannungskopfschmerzen siehe auch:

Kopfschmerzen & Migräne: Akupunktur und Scheinakupunktur wirksamer als Medikamente

Auch bei einer Reihe von anderen Krankheiten zeigen inzwischen Studien, dass Akupunktur in manchen Situationen helfen kann, dass aber eine Scheinakupunktur mit Placebo-Nadeln oder eine Akupunktur an falschen Punkten ebenbürtig ist.

Beispiele:

Akupunktur wirkt gegen Übelkeit nach Bestrahlung – Scheinakupunktur aber auch 

In-vitro-Fertilisation: Scheinakupunktur besser als echte Akupunktur 

Es zeigt sich hier ein interessantes Phänomen: Akupunktur scheint bei manchen Krankheiten tatsächlich die Beschwerden zu lindern. Ob dabei die überlieferten Punkte und Meridiane aber eine Rolle spielen, wird in Frage gestellt, wenn Scheinakupunktur mit Placebo-Nadeln und die Behandlung an falschen Punkten ebenbürtig wirksam sind.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Artikel teilen:

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen

Diesen Artikel teilen:

Wieder einmal ein Hinweis auf die Anwendung von Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen. Diesmal von Prof. Hartmut Göbel von der Schmerzklinik Kiel in der „Welt“.

Zitat:

„Bei einem akuten Anfall von Spannungskopfschmerz helfen schmerzhemmende Wirkstoffe wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen. Ebenso wirksam sei Pfefferminzöl, erläutert Göbel. Das Öl wird äußerlich auf Stirn, Schläfen und Nacken aufgetragen.“

Quelle:

http://www.welt.de/gesundheit/article128490962/Das-hilft-am-besten-gegen-Kopfschmerzen.html

 

Kommentar & Ergänzung:

Wenn Pfefferminzöl ebenso wirksam ist wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen, dann ist Pfefferminzöl wegen seinem geringeren Risikopotenzial vorzuziehen.

Bewährt hat sich Pfefferminzöl 10%ig gemischt mit Alkohol oder fettem Öl.

Zu den Themen Pfefferminzöl & Spannungskopfschmerzen siehe auch:

Was ist Minzöl / Japanisches Pfefferminzöl? 

Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Phytotherapie bei Spannungskopfschmerzen & Migräne: Pfefferminzöl, Weidenrinde, Pestwurz

Phytotherapie: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen 

Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen 

http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/10/18/pfefferminzol-bei-spannungskopfschmerz.html

Spannungskopfschmerzen lindern mit Pfefferminzöl oder Tigerbalsam

Naturheilmittel gegen Kopfschmerzen

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

 

 

 

 

Diesen Artikel teilen:

Was ist Minzöl / Japanisches Pfefferminzöl?

Diesen Artikel teilen:

Minzöl („Japanisches Pfefferminzöl“) ist ein ätherisches Öl, das aus dem Kraut bestimmter Ackerminzen gewonnen wird. Es wird als kostengünstige Alternative zu dem höherwertigen Pfefferminzöl in ähnlichen Einsatzbereichen angewendet.

Herstellung von Minzöl

Minzöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus dem Kraut mentholreicher Kulturformen der Ackerminze gewonnen. Für pharmazeutische Qualitäten des Öls (Menthae arvensis aetherolum) sind Mentha arvensis L. var. piperascens MALINV. ex HOLMES (Japanische Minze) sowie Mentha canadensis L. zugelassene Stammpflanzen. Aus dem primär gewonnenen sehr mentholreichen dickflüssigen ätherischen Öl (Mentholgehalt bis zu 90 %) wird ein Teil des Menthols nach Kristallisation durch Filtration abgetrennt und nach Rektifikation das Minzöl erhalten.

Ein naturbelassenes Minzöl existiert nicht, da der natürliche Mentholgehalt für eine Anwendung zu hoch ist und somit vermindert werden muss. Die Ackerminze wird zur Gewinnung natürlichen Menthols für die Arznei- und Kosmetikindustrie genutzt. Von Mentha arvensis gibt es unterschiedliche Pflanzenzüchtungen, die das Ziel haben, den Mentholgehalt und die ätherische Ölausbeute zu steigern. So liegt der Mentholgehalt neuerer Pflanzenzüchtungen bei ca. 90 % der gesamten Menge an ätherischem Minzöl.

Inhaltsstoffe des Minzöls

Minzöl enthält etwa 30 – 50 % Menthol, etwa 17 – 35 % Menthon, etwa 5 – 13 % Isomenthon und etwa 1,5 – 7 % Menthylacetat, sowie weitere Terpene.

Wirkung des Minzöls

Der chemische Hauptbestandteil des Minzöls ist Menthol. In höherer Dosierung wirkt das ätherische Öl darum lokal betäubend (anästhesierend) und schmerzunterdrückend (analgetisch), die Wirkung entspricht dem des (echten) Pfefferminzöls aus Mentha piperita.

Menthol wirkt am Kälte-Menthol-Rezeptor (TRPM8), deshalb hat das Öl eine (scheinbar) kühlende Wirkung, die Körpertemperatur wird aber nicht beeinflusst. Diese Wirkung ist vergleichbar mit dem Hitzereiz des Alkaloids Capsaicin aus Paprika.

Anwendung des Minzöls

Innerlich wird Minzöl bei Blähungen (Meteorismus), funktionellen Magenbeschwerden, Darmbeschwerden (Reizdarm) und Gallenbeschwerden und Katarrhen der oberen Luftwege angewendet. Die äußerliche Anwendung des Minzöls erfolgt auf den Schläfen bei Kopfschmerzen und zur Linderung der Symptome von Erkältungen. Mit Hilfe von Inhalation können bei Husten festsitzender Schleim gelöst und die oberen Atemwege frei gemacht werden. Das Einreiben verspannter Muskelpartien mit Minzöl kann die Beschwerden lindern.

Minzöl kommt zudem als Aroma in Lebensmitteln und Mundpflegemitteln zum Einsatz. Hinsichtlich Geruchqualität und Geschmacksqualität ist das Minzöl dem echten Pfefferminzöl unterlegen.

Anwendungsbeschränkung für Minzöl

Minzöl und minzölhaltige Zubereitungen dürfen nicht bei Kleinkindern und Säuglingen eingesetzt werden, weil dies mit dem Risiko lebensbedrohlicher Atemnotzustände verbunden ist.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Minzöl

Kommentar & Ergänzung:

Gegen Spannungskopfschmerzen wird Minzöl in 10%iger Konzentration eingerieben, zum Beispiel gemischt mit fettem Öl (bspw. Mandelöl).

Oft wird aber zu diesem Zweck Pfefferminzöl aus Mentha piperita verwendet.

Siehe dazu:

Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Phytotherapie: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen lindern mit Pfefferminzöl oder Tigerbalsam

Ebenfalls gegen Kopfschmerzen eingesetzt wird China Kopfwehöl, das aus Pfefferminzöl, Kampfer, Menthol, Eucalyptusöl, Methylsalicylat und Thymol besteht.

Siehe:

Was ist China Kopfwehöl?

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen:

Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Diesen Artikel teilen:

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (DA) geht in Nummer 4 / 2012 auf das Thema Kopfschmerzen ein.

Zur Differenzierung verschiedener Kopfschmerztypen schreibt DA:

„Von den mehr als 160 verschiedenen Kopfschmerztypen kommen in den Apotheken zu 90% nur 3 ins Gespräch: Spannungskopfschmerz, Migräne und durch Fehlgebrauch von Medikamenten induzierte Kopfschmerzen. Der Spannungskopfschmerz ist am einfachsten zu behandeln. Betroffene beschreiben ihn als leichten bis mittelschweren Kopfschmerz, der im gesamten Kopfbereich auftritt und ziehend-drückenden, nicht-pulsierenden Charakter hat. (Migräne ist pulsierend-hämmernd). Während bei Erwachsenen wenig gegen den Gebrauch von Kopfschmerzmitteln spricht, sind bei Kindern, Schwangeren und Stillenden besondere Sicherheitsmaßstäbe anzulegen. Bei älteren Menschen kommen noch Verträglichkeitsprobleme und Wechselwirkungen mit den täglich benötigten sonstigen Medikamenten dazu.“

Dann wendet sich DA der pflanzlichen Behandlungsalternative Pfefferminzöl zu:

„Vielversprechend erscheint der Einsatz von 10%igem Pfefferminzöl, von dem an beiden Schläfen einige Tropfen verteilt werden. In einer placebokontrollierten Doppelblindstudie an 104 Patienten mit episodischem oder chronischem Spannungskopfschmerz erhielten die Patienten Pfefferminzöl, Paracetamol, Acetylsalicylsäure oder Placebo (Scheinmedikament). Eine Besserung ihrer Kopfschmerzen berichteten innerhalb von 4 Stunden bei

– Placebo 30,5%

– Paracetamol 54,3%

– Pfefferminzöl 56,2%

– Pfefferminzöl + Paracetamol 66,7%

– Acetylsalicylsäure 86,4%

Die dämpfende Wirkung auf den Kopfschmerz trat innerhalb von 30 Minuten ein und erreichte ein Niveau, das sich mit den üblichen Kopfschmerzmitteln durchaus messen kann. Aus anderen Quellen weiß man, dass der Eintritt der Schmerzlinderung unter Pfefferminzöl nach 15, 30, 45 und 60 Minuten mit Paracetamol Schritt halten kann!“

Kommentar & Ergänzung:

Die Wirksamkeit von Pfefferminzöl wurde vor allem bei Spannungskopfschmerzen untersucht und belegt.

In diesem Bereich ist Pfefferminzöl eine ernstzunehmende Behandlungsoption, die bezüglich Wirksamkeit mit Paracetamol (Präparate wie Dafalgan, Kafa, Contra Schmerz, Ben-u-ron, Acetalgin, Panadol) mithalten kann, gegenüber Acetylsalicylsäure (Aspirin) allerdings etwas abfällt.

Für Pfefferminzöl spricht die Verträglichkeit. Im Gegensatz zu den synthetischen Schmerzmitteln belastet Pfefferminzöl weder die Leber (Paracetamol) noch den Magen (Aspirin).

Bei Migräne ist Pfefferminzöl nur schlecht untersucht und die Wirksamkeit ungenügend dokumentiert.

Siehe auch:

Phytotherapie: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen

Naturheilmittel gegen Kopfschmerzen

Bei Migräne kommen als Option aus der Phytotherapie noch Mutterkraut und Pestwurz in Frage. Siehe dazu:

Heilpflanzen gegen Kopfschmerzen

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen:

Weidenrinde kann Kopfschmerzen reduzieren

Diesen Artikel teilen:

Bereits der griechische Arzt Hippokrates setzte auf die Kraft der Weidenrinde bei Schmerzen aller Art – und das nicht ohne Grund: Weidenrinde enthalte Salicin, eine Vorstufe der im Schmerzmittel Aspirin verwendeten Acetylsalicylsäure und habe deshalb entzündungshemmende, schmerzlösende und fiebersenkende Eigenschaften, sagt Miriam Ortiz, Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren an der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Allerdings warnt sie wegen der ungewissen Wirkstoffmenge davor, Weidenrinde aus dem eigenen Garten zu verwenden.

Sie rät bei leichten Schmerzen bekannter Ursache unter anderem zu Weidenrindentee oder zu Weidenrinden-Präparaten aus der Apotheke: Erwachsene dürfen bei akuten Beschwerden bis zu fünfmal täglich eine Tasse als Aufguss von einem Teelöffel Weidenrinde (ca. 1,5 g) zu sich nehmen, sagt die Expertin Die Tagesdosis bei Fertigpräparaten liege bei 60 bis 120 Milligramm. Bei akuten Beschwerden sei kurzfristig eine Steigerung auf bis zu 240 Milligramm pro Tag möglich.

Dauerhaft solle man Weidenrinde – wie alle Arzneipflanzen – nicht einnehmen, betont die Allgemeinmedizinerin: Weidenrindentee und Weidenrinden-Präparate empfiehlt sie auch nicht für Kinder bis zwölf Jahren und bei einer bekannten Salicylsäureüberempfindlichkeit. Gerinnungsstörungen wie beim Aspirin werden in Untersuchungen zur Weidenrinde zwar nicht beschrieben. Trotzdem sollte die Einnahme bei zusätzlicher Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Quelle:

http://de.nachrichten.yahoo.com/weidenrinde-kann-kopfschmerzen-lindern-054147039.html

Kommentar & Ergänzung:

Erwähnenswert ist meines Erachtens noch, dass die Wirkung von Weidenrinde im Vergleich zu Aspirin langsamer einsetzt und dafür länger anhält.

Salicin ist keine Vorstufe von Acetylsalicylsäure (ASS), sondern eine verwandte Substanz, die im Organismus ebenfalls zu Salicylsäure umgewandelt wird, die ihrerseits entzündungswidrig, fiebersenkend und schmerzlindernd wirkt.

Salicin beeinflusst aber die Thrombozytenaggregation nicht. Weidenrinde ist deshalb ungeeignet als Ersatz für Aspirin Cardio.

Salicin ist im übrigen wohl nicht der einzige Wirkstoff in der Weidenrinde. An der Wirkung dürften Polyphenole mitbeteiligt sein.

Weidenrinden-Extrakt wird auch eingesetzt bei leichteren Gelenkschmerzen, zum Beispiel bei Arthrose.

Siehe auch:

Weidenrinde lindert Kopfschmerzen und Rheumabeschwerden

Phytotherapie bei Spannungskopfschmerzen, Migräne, Pfefferminzöl, Weidenrinde, Pestwurz

Weidenrinde und Aspirin nicht in einen Topf werfen

Naturheilmittel: Weidenrinde in der Schmerztherapie

Phytotherapie & Arthrose: Weidenrinde, Teufelskralle & Co.

Phytotherapie: Weidenrinde gegen Kopfschmerzen, Fieber, Rheumabeschwerden

Rheuma-Behandlung: Teufelskrallenwurzel und Weidenrinde empfohlen

Weidenrinden-Extrakte lindern Arthritis

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen:

Was ist China Kopfwehöl?

Diesen Artikel teilen:

China Kopfwehöl wird gegen Spannungskopfschmerzen eingesetzt. Welche Bestandteile für die Wirkung verantwortlich sind, ist aber vielen Anwenderinnen und Anwendern nicht bekannt, und der Ausdruck „China“ im Produktenamen ist auch eher irreführend. Was daran besonders chinesisch sein soll, ist mir  jedenfalls nicht klar.

China Kopfwehöl besteht aus Pfefferminzöl, Kampfer, Menthol, Eucalyptusöl, Methylsalicylat, Thymol.

Es gibt viele ähnliche Produkte, die vor allem Kälteempfindungen in der Haut auslösen. Diese Sinnesmeldungen überlagern oder verdrängen im Gehirn offenbar die Kopfschmerzempfindungen.

Die Kühlempfindung wird vor allem ausgelöst durch Pfefferminzöl und seinen Hauptinhaltsstoff Menthol.

Siehe auch:

Phytotherapie: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerz

Wahrscheinlich lässt sich die gleiche Wirkung gegen Kopfschmerzen auch erzeugen mit 10 % Pfefferminzöl in Mandelöl.

Eukalyptusöl und Kampfer bewirken ebenfalls eine (leichte) Kälteempfindung.

Thymol ist der Hauptbestandteil von Thymianöl.

Methylsalicylat ist ein heute in der Regel synthetisch hergestellter Wirkstoff aus der Gruppe der Salicylate, der anstelle des natürlichen Wintergrünöls (Gaultheriae aetheroleum) zur Anwendung kommt. Es hat schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkungen und ist ein Bestandteil zahlreicher Rheumasalben und Rheumapflastern. Wintergrünöl oder Gaultheriaöl enthält mehr als 98% Methylsalicylat und wird mittels Wasserdampfdestillation aus den Blättern des Krautes des Wintergrüns (Gaultheria procumbens) oder der in Kanada heimischen Zucker-Birke, (Betula lenta) gewonnen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen: