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	<title>Heilpflanzen-Info &#187; Placebo</title>
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		<title>Aspirin (ASS): Für die Primärprävention von Herzinfarkt mehr Risiko als Nutzen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 13:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
Aspirin (ASS): Für die Primärprävention von Herzinfarkt mehr Risiko als Nutzen. In der Phytotherapie wird Weidenrinden-Extrakt ähnlich eingesetzt wie Aspirin (Acetylsalicylsäure) gegen Schmerzen (z.B. bei Arthrose) und Fieber. Der Weidenrinden-Inhaltsstoff Salicin wirkt aber nicht als Thrombozytenaggregationshemmer und deshalb nicht wie Aspirin Cardio.
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die Behandlung mit Acetylsalicylsäure (Aspirin, ASS) nach Herzinfarkt und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen als evidenzbasiert beurteilt wird, ist ihr Einsatz in der Primärprävention umstritten. Nach den Resultaten einer Meta-Analyse in den Archives of Internal Medicine (2012; doi: 10.1001/archinternmed.2011.628) überwiegen die Nachteile.</p>
<p>Die Forscher-Gruppe um Kausik Ray von der St. George&#8217;s Universität in London stützt ihre Meta-Analyse auf neun randomisierte klinische Studien mit jeweils mehr als 1000 teilnehmenden Personen. Sie litten weder an einer koronaren Herzkrankheit, noch war es bei ihnen zu einem Herzinfarkt gekommen, als sie im Durchschnittsalter von 57 Jahren im Rahmen einer Studie die Primärprävention mit ASS (oder einem Placebo) begannen. Das Ziel der Primärprävention war die Vermeidung kardiovaskulärer Ereignisse, die bei diesen relativ gesunden Probanden in der relativ kurzen Nachbeobachtungszeit von etwa 6 Jahren aber recht selten auftraten: Ray fand in 700.000 Personen-Jahren gerade einmal 2169 Herzinfarkte, davon 592 mit tödlichem Ausgang.</p>
<p>Darüber hinaus erreichte die Primärprävention mit Acetylsalicylsäure nur eine sehr bescheidene 10-prozentige Verringerung der Herz-Kreislauf-Ereignisse. Die Number Needed to Treat ist mit 120 Personen, die über sechs Jahre Acetylsalicylsäure nehmen müssen, um ein Ereignis zu vermeiden, recht hoch.</p>
<p>Da hauptsächlich nicht-tödliche Herzinfarkte vermieden werden, dürfte nach Ansicht der Autoren der Anstieg der „nicht-trivialen“ Blutungen durch ASS auf der Waagschale einer Leitlinien-Empfehlung das größere Gewicht haben. Diese Bilanz gilt wie erwähnt nur für die Primärprävention mit ASS. In der Sekundärprävention ist Acetylsalicylsäure nicht umstritten.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48697/ASS-In-der-Primaerpraevention-ueberwiegen-die-Risiken</p>
<p>http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/short/archinternmed.2011.628</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Unter Primärprävention versteht man die vorbeugende Einnahme, ohne dass bereits eine Erkrankung – hier vor allem ein Herzinfarkt &#8211; eingetreten ist.</p>
<p>Sekundärprävention dagegen setzt erst ein, nachdem es beispielsweise zu einem Infarkt gekommen ist. Durch Sekundärprävention soll das erneute Auftreten eines solchen Ereignisses vermieden werden.</p>
<p>Es scheint zunehmend in Mode zu kommen, aus Angst vor einem Herzinfarkt Aspirin Cardio vorbeugend als Primärprävention einzunehmen.</p>
<p>Gut zu wissen daher, dass ein Nutzen hier fraglich ist.</p>
<p>Ebenfalls gut zu wissen ist aber, dass ein Einsatz in der Sekundärprävention Sinn machen kann.</p>
<p>Und übrigens: In der Phytotherapie ist vor allem die Weidenrinde bekannt als Heilpflanze, die ähnliche Wirkstoffe enthält wie Aspirin, vor allem das Salicin.</p>
<p>Allerdings: Salicin wirkt  gegen Schmerzen und Fieber, hemmt aber nicht die Thrombozytenaggregation. Weidenrinden-Extrakt eignet sich daher gegen leichte Schmerzen beispielsweise bei Arthrose, verbessert aber nicht die Blutfliesseigenschaften und ersetzt daher niemals Aspirin Cardio. Dem Weidenrinden-Extrakt fehlt folglich auch das Risiko von Blutungen.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6   ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Komplementärmedizin: Der &#8220;Post-hoc-ergo-propter-hoc-Fehlschluss&#8221; als häufige Irrtumsquelle</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2012/01/06/komplementarmedizin-der-post-hoc-ergo-propter-hoc-fehlschluss-als-haufige-irrtumsquelle.html</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 19:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Komplementärmedizin, Naturheilkunde und der "Post-hoc-ergo-propter-hoc-Fehlschluss.
Weiterbildung für Krankenpflege (Spitex, Palliativ Care, Klinik, Pflegeheim).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Menschen neigen dazu, zeitlich zusammen fallende Ereignisse in einen ursächlichen Zusammenhang zu stellen, der gar nicht vorhanden sein muss.</p>
<p>Man nennt dies etwas umständlich den „Post-hoc-ergo-propter-hoc-Fehlsschluss“.</p>
<p>Zu diesem Fehlschluss neigen wir häufig auch bei der Beurteilung von Heilwirkungen:</p>
<p>Ich leide an Krankheit Z</p>
<p>Ich nehme Präparat XY</p>
<p>Mir geht es besser</p>
<p>Schlussfolgerung: XY  ist wirksam gegen Krankheit Z</p>
<p>Alle anderen Einflüsse, die zu meiner Gesundung beigetragen haben könnten, werden mit diesem Kurzschluss ausgeklammert (besipielsweise Selbstheilungskräfte, Veränderungen in den Lebensumständen, andere therapeutische Massnahmen, Placebo-Effekte).</p>
<p>Und genauso gibt es den „Post-hoc-ergo-propter-hoc-Fehlschluss“ bezüglich unerwünschter Nebenwirkungen:</p>
<p>Ich nehme Arzneimittel X</p>
<p>Ich bekomme Beschwerden Z</p>
<p>Schlussfolgerung: Arzneimittel X ist Auslöser der Beschwerden Z</p>
<p>Alle anderen Einflüsse, die zu den Beschwerden Z geführt haben könnten, werden ausgeklammert (beispielsweise andere Medikamente, Veränderungen in den Lebensumständen, Infektionen, Nocebo-Effekte).</p>
<p>Der „Post-hoc-ergo-propter-hoc-Fehlschluss“ ist der wichtigste Grund dafür, dass die Beurteilung von Heilwirkungen und Nebenwirkungen von Arzneimitteln so komplex ist, und dafür, dass einzelne Erfahrungen in dieser Hinsicht meistens wenig aussagen. Vor allem in der Komplementärmedizin hört man oft das Schlagwort „Wer heilt hat Recht!“. Dass die Realität nicht so simpel ist, dafür sorgt der „Post-hoc-ergo-propter-hoc-Fehlschluss“. Wer heilt hat nämlich nur Recht, wenn das entsprechende Heilmittel tatsächlich für die Besserung oder Heilung verantwortlich ist. Das gilt natürlich nicht nur für die Komplementärmedizin.</p>
<p>Es gilt für synthetische Medikamente, Phytotherapeutika, Präparate aus Homöopathie oder Anthroposophischer Medizin etc.</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/11/28/komplementarmedizin-wer-heilt-hat-recht.html  ">Komplementärmedizin: Wer heilt hat Recht?</a></p>
<p>Der „Post-hoc-ergo-propter-hoc-Fehlschluss“ ist ein starkes Argument für das Bestreben, Wirkungen von Arzneimitteln mittels systematischeren Untersuchungen zu klären, zum Beispiel in Form von Doppelblind-Studien.</p>
<p>Aber selbst Doppelblind-Studien können zu unterschiedlichen und widersprüchlichen Resultaten kommen.</p>
<p>Daher fasst man dann mehrere Doppelblind-Studien zu einer Metastudie zusammen, um auf diese Art und Weise fundiertere Schlüsse ziehen zu können. Das macht zum Beispiel die renommierte Cochrane Collaboration.</p>
<p>Aber selbst Metastudien können sich widersprechen….</p>
<p>zum Beispiel weil die Studien, welche man zur Auswertung in eine Metastudie einschliesst, mittels unterschiedlicher Kriterien ausgewählt wurden.</p>
<p>So müssen wir wohl oder übel auf die endgültige und umfassende Gewissheit in den allermeisten Fällen verzichten, denn die Beurteilung von therapeutischen Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen ist eben sehr komplex. Was uns aber nicht davon abhalten sollte, nach vorläufiger und notgedrungen bruchstückhafter Erkenntnis zu streben. Suchen ist manchmal wichtiger als Finden.</p>
<p>Keine kritischen Fragen stellen und jede Behauptung und Heilungsversprechung unbesehen für bare Münze zu nehmen ist jedenfalls keine Alternative.</p>
<p>Entscheidend scheint mir dabei ein sorgfältiger Umgang mit dem Begriff „Erfahrung“.</p>
<p>Siehe dazu:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/10/01/naturheilkunde-vom-sorgfaeltigen-umgang-mit-erfahrung.html  ">Naturheilkunde &#8211; vom sorgfältigen Umgang mit Erfahrung </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/01/23/naturheilkunde-braucht-sorgfaeltigeren-umgangn-mit-erfahrung.html">Naturheilkunde braucht sorgfältigeren Umgang mit Erfahrung </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/10/02/naturheilkunde-erfahrung-genugt-nicht-als-begrundung.html">Naturheilkunde: Erfahrung genügt nicht als Begründung </a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Pflanzenheilkunde</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="www.patientenseminare.ch">www.patientenseminare.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wechselwirkungen von Johanniskraut</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/12/14/wechselwirkungen-von-johanniskraut.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/12/14/wechselwirkungen-von-johanniskraut.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 09:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Johanniskraut-Extrakte zeigen Wechselwirkungen zum Beispiel mit Digoxin, Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus, Nevirapin, Indavir, Imatinib, Methadon.... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird als Trockenextrakt bei leichten und mittleren Depressionen eingesetzt.</p>
<p>Johanniskraut-Extrakte zeigen aber auch Wechselwirkungen (Interaktionen) mit anderen Medikamenten.</p>
<p>Johanniskraut aktiviert Enzyme in der Leber (CYP3A4 und P-Glykoprotein), die Fremdstoffe abbauen.</p>
<p>Das kann Probleme geben bei Medikamenten, die durch CYP3A4 abgebaut werden. Deren Spiegel sinken rascher, wodurch sich die Wirksamkeit abschwächt.</p>
<p>Pharmawiki hat die betroffenen Medikamente gut zusammengestellt:</p>
<p>„<strong>Absolute Kontraindikationen:</strong></p>
<p>Immunsuppressiva (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus oder Sirolimus),</p>
<p>anti-retrovirale HIV-Arzneimittel aus der Gruppe der Non-Nucleosid-Reverse-Transcriptase-Inhibitoren (z.B. Nevirapin) und HIV-Proteasehemmer (z.B. Indinavir),</p>
<p>gewisse Zytostatika (z.B. Imatinib, Irinotecan),</p>
<p>orale Antikoagulantien vom Cumarintyp</p>
<p><strong>Relative Kontraindikationen:</strong></p>
<p>Digoxin</p>
<p>Hormonale Kontrazeptiva</p>
<p>Methadon</p>
<p>Statine, Midazolam, Steroidhormone“</p>
<p>Ausserdem gibt es bei folgenden Medikamenten die Gefahr eines Serotoninsyndroms:</p>
<p>Antidepressiva und andere serotoninerge Substanzen (wie Buspiron, Amitriptylin, Nortriptylin, Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin u.a.).</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Johanniskraut</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>In der Öffentlichkeit bekannt sind vor allem die Wechselwirkungen zwischen Johanniskraut und der „Pille“.</p>
<p>Dass es darüber hinaus noch eine ganze Reihe von Medikamenten gibt, die ebenfalls von dieser Interaktion betroffen sind, ist viel weniger bekannt.</p>
<p>Wer Medikamente verschrieben bekommt, sollte daher den behandelnden Arzt / die behandelnde Ärztin darüber informieren, wenn er oder sie Johanniskraut einnimmt.</p>
<p>Zu erwähnen ist allerdings noch:</p>
<p>- Das Problem mit diesen Interaktionen ist nicht bei allen Medikamenten klinisch gleich einschneidend. Das drückt sich auch aus in der Unterscheidung zwischen „Absoluten Kontraindikationen“ und „Relativen Kontraindikationen“.</p>
<p>- Für die Interaktion via CYP3A4 ist nach heutigem Kenntnisstand höchst wahrscheinlich der Inhaltsstoff Hyperforin verantwortlich. Es gibt Johanniskraut-Präparate mit unterschiedlichem Hyperforin-Gehalt. Präparate mit tiefem Hyperforingehalt sind folglich weniger betroffen von möglichen Interaktionen als solche mit hohem Hyperforin-Gehalt.</p>
<p>- Mit diesen Interaktionen muss vor allem gerechnet werden bei Johanniskraut-Extrakten. Bei der Anwendung von Johanniskrauttee über 14 Tage wurden keine Interaktionen festgestellt. Das schreibt Reinhard Länger:</p>
<p>„Zubereitungen, mit denen weniger als 1 mg Hyperforin pro Tag aufgenommen wird (zum Beispiel Johanniskrauttee), induzierten über 2 Wochen nicht die genannten Enzyme. Leider liegen bislang keine längeren Interaktionsstudien vor. Wenn die Einnahmedauer auf 2 Wochen beschränkt wird, sind daher keine Interaktionen zu erwarten. Bei längerer Einnahme sind alle genannten Gegenanzeigen und Warnhinweise zu beachten.“</p>
<p>(Quelle: PHYTOTherapie Austria 4 / 2010)</p>
<p>Allerdings geht man aufgrund von Erfahrungen aus klinischen Studien davon aus, dass die Johanniskraut-Wirkung nicht sofort eintritt, sondern erst nach etwa zwei Wochen den Placebo-Effekt übertrifft.</p>
<p>Belegt ist zudem die Wirkung von Johanniskraut bei Depressionen nur mit Johanniskraut-Extrakten, nicht aber mit Johanniskrauttee oder Johanniskrauttinktur.</p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
<p>Infos auf <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Info-Treff Pflanzenheilkunde</h2>
<p>Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen</p>
<p>Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:</p>
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		<title>Mariendistel: Silymarin wirkt im Labor gegen Grippe-Viren</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 18:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Silymarin aus Mariendistel wirkt im Labor gegen Grippeviren - und das besser als Tamiflu / Oseltamivir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Silymarin ist ein Flavonoid-Gemisch aus den Früchten der Mariendistel (Silybum marianum), die hierzulande eher als Leberschutz-Präparat bekannt ist. Jetzt sind koreanische Wissenschaftler bei diesem Mariendistel-Wirkstoff auf eine Wirksamkeit gegen Grippe-Viren gestoßen, was angesichts der zunehmenden Resistenz von Grippeviren gegen die herkömmlichen antiviralen Medikamente in Zukunft von großem Interesse sein könnte.</p>
<p>Die Forscher haben tierische Zellen mit H1N1 Grippe-Viren infiziert und die Wirkung des Silymarins beobachtet. Anhand von Mikroskop-Bildern wurden die morphologischen Veränderungen nach Behandlung mit Silymarin, einem konventionellen Standardpräparat (Oseltamivir, = Tamiflu) und mit der Leerkontrolle verglichen. Dabei zeigte sich, dass bei hohen Konzentrationen Silymarin ungefähr doppelt so effektiv war wie die Standardarznei Oseltamivir. Gleichzeitig erwiesen sich diese hohen Silymarin-Konzentrationen für die tierischen Zellen als ungefährlich. Die Analyse der Genaktivität zeigte, dass das Ablesen der Virengene durch Silymarin verhindert wurde, so dass sich die Viren nicht vermehren konnten.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>http://www.carstens-stiftung.de/artikel/silymarin-einmal-anders.html</p>
<p>http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21377857</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Silymarin bzw. dessen Bestandteil Silibinin wird auch bezüglicher einer möglichen Wirkung auf andere Viruserkrankungen erforscht, vor allem Hepatitis C.</p>
<p>Siehe:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/09/24/mariendistel-hat-auch-antivirale-wirkung.html   "> Mariendistel hat auch antivirale Wirkung</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/02/19/silibinin-aus-mariendistel-unterstuetzt-standardtherapie-bei-chronischer-hepatitis-c.html">Silibinin aus Mariendistel unterstützt Standardtherapie bei chronischer Hepatitis </a></p>
<p>Von daher ist es schon interessant, ob auch bei Grippe ein günstiger Effekt zu erwarten ist, und wie dieser allenfalls zustande kommt.</p>
<p>Wie immer bei Laboruntersuchungen muss aber erwähnt werden, dass sich solche Wirkungen nicht direkt auf den Menschen übertragen lassen. Ob Grippe-Patienten von Silymarin profitieren, lässt sich nur an Grippe-Patienten feststellen, und nicht an tierischen Zellen. Entscheidend ist auch nicht, ob ein Wirkstoff im Labor Influenzaviren in isolierten Zellen hemmt, sondern ob er bei Grippepatienten vor schweren Komplikationen wie Lungenentzündung schützt. In dieser Hinsicht ist allerdings auch Oseltamivir / Tamiflu bisher nicht überzeugend.</p>
<p>Siehe: <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/01/01/tamiflu-nicht-wirksamer-als-placebo.html">Tamiflu nicht wirksamer als Placebo</a></p>
<p>Für Silymarin spricht, dass dieser Mariendistel-Wirkstoff ausgesprochen gut verträglich ist und dass es daher realisierbar erscheint, ihn auch in hoher Konzentration dem lebenden Organismus zuzuführen.</p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
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		<title>Wirkt Homöopathie? Und wenn ja: wie?</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/17/wirkt-homoopathie-und-wenn-ja-wie.html</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Homöopathie-Studie kommt zum Schluss: Gespräche helfen, Globuli nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie bei Rheumapatienten widerlegt das Gerücht, wonach die Homöopathie nicht in kontrollierten klinischen Studien überprüfbar sei. Und sie zeigt, dass Homöopathie sowohl wirkt als auch nicht wirkt.</p>
<p>Wissenschaftler aus Großbritannien haben sich jedenfalls alle Mühe gegeben, um ein Studiendesign zu entwerfen, welches der Tatsache Rechnung trägt, dass sich Homöopathie und Medizin in mehr unterscheiden als nur in der Verabreichung von homöopathisch zubereiteten Arzneimitteln.</p>
<p>Ein oft gehörter Einwand gegen die wissenschaftliche Überprüfung der Homöopathie lautet: Homöopathie und Schulmedizin seien von ihrem ganzen Ansatz her so verschieden, dass sie in einer randomisiert-kontrollierten Doppelblind-Studie gar nicht sinnvoll verglichen werden können. Die Rheumatologin Dr. Sarah Brien von der Complementary and Integrated Medicine Research Unit am Aldermoor Health Centre in Southamptom hat deshalb ausdrücklich versucht, diesen populären Einwand zu berücksichtigen. In einer randomisierten und bei der Medikation doppelt verblindeten und placebokontrollierten Studie bei Patienten mit stabiler, konventionell medikamentös eingestellter rheumatoider Arthritis untersuchte sie, ob die Homöopathie wirkt und wenn ja weshalb. Die Resultate sind nachzulesen in der Zeitschrift Rheumatology (2010/11/08), wo sie sogar im Volltext abrufbar sind.</p>
<p>Sarah Brien hat zunächst einmal den Einwand berücksichtigt, dass der ganze homöopathische Versorgungsprozess irgendwie besonders sei. Sie bildete daher zwei Gruppen, eine in der die Patienten konventionell medizinisch beraten wurden und eine, in der eine bekanntlich aufwändigere homöopathische Beratung beziehungsweise Anamnese und Befunderhebung durchgeführt wurde.</p>
<p>Die Patienten in der Gruppe mit schulmedizinischer Beratung wurden dann weiter randomisiert (= per Zufall in Gruppen aufgeteilt):</p>
<p>Sie bekamen entweder</p>
<p>- die von dem Homöopathen empfohlene homöopathische Komplextherapie,</p>
<p>- oder ein Placebopräparat in identischer Aufmachung.</p>
<p>In der Gruppe, in der homöopathisch beraten wurde, wurden die Patienten bei der Medikation sogar in drei Gruppen randomisiert, nämlich</p>
<p>- Placebo,</p>
<p>- Komplexbehandlung oder</p>
<p>- individuelle homöopathische Zubereitung.</p>
<p>Die ausgewählten primären Endpunkte der Studie ( = das erstrangige Ziel der Studie) entsprachen denen der klassischen Rheumatologie:</p>
<p>eine mindestens 20prozentige Verbesserung des Abschneidens beim Standardscore ACR und eine Verbesserung der globalen Selbsteinschätzung des Patienten auf Monatsbasis.</p>
<p>Sekundäre Endpunkte der Studie waren verschiedene Schmerz- und Gelenksparameter, von denen bekannt ist, dass sie Aussagen zur Lebensqualität des Patienten ermöglichen.</p>
<p>Resultat:</p>
<p>Zwischen den insgesamt fünf Gruppen gab es hinsichtlich der primären Endpunkte keine statistisch signifikanten Unterschiede.</p>
<p>Bei den sekundären Endpunkten Schmerzempfinden, Zahl der geschwollenen Gelenke, Patientenselbsteinschätzung auf Wochenbasis und Stimmung zeigten sich dagegen jeweils signifikante Vorteile für jene Patienten, die homöopathisch beraten wurden im Vergleich zu jenen, die nur medizinisch beraten wurden.</p>
<p>Das interessante Ergebnis ist nun, dass es innerhalb der Beratungsgruppen jeweils keinerlei Unterschiede gab. Es war also egal, ob die Patienten Placebo, Komplexhomöopathie oder individuell zubereitete homöopathische Medikamente bekamen, solange sie nur vorher homöopathisch beraten wurden. Anders gesagt: Reden ist wirksam, Globuli sind es nicht.</p>
<p>Eine Schwäche der Studie besteht darin, dass sie vergleichsweise klein ist. Werden 83 Patienten auf fünf Gruppen verteilt, bleiben bei einer Dropout-Quote (= „Aussteiger-Quote“) von immerhin 30 Prozent nur noch rund zwei Handvoll Teilnehmende pro Gruppe übrig. Der fast durchgängige und statistisch signifikante Effekt zugunsten der homöopathischen Beratung bei den (prädefinierten) sekundären Endpunkten weist allerdings darauf hin, dass die Studie für das, was sie zeigen wollte, nicht dramatisch zu klein war.</p>
<p>Im Editorial zu der Studie stellt Edzard Ernst die Frage: Have we lost core medical values? Prof. Edzard Ernst ist Inhaber des Lehrstuhls für Komplementärmedizin an der Universität Exeter. Er unterstreicht im Einklang mit der Studienleiterin Sarah Brien, dass es die therapeutische Beziehung zwischen homöopathisch tätigem Arzt und Patient zu sein scheine, die den Unterschied mache, nicht die homöopathischen Globuli als solche. Offen bleibt natürlich die Frage, ob es etwas spezifisch Wirksames an einer homöopathischen Konsultation gibt, oder ob nicht eher generell eine intensivere Beziehung zwischen Arzt und Patient zu einem größeren Behandlungserfolg führt. Ernst zumindest neigt zu Letzterem.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://news.doccheck.com/de/article/202282-homoeopathie-reden-hilft-globuli-nicht/</p>
<p>http://rheumatology.oxfordjournals.org/content/early/2010/11/08/rheumatology.keq234.full</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Homöopathie erweist sich in verschiedenen Bereichen als wirksam. Das haben mehrere Studien gezeigt. Die Behandlungserfolge basieren aber nicht auf einer spezifischen Wirkung der Globuli. Auch dafür gibt es deutliche Belege.</p>
<p>Die Arbeit von Sarah Brien passt gut zu dieser Interpretation und stärkt sie.</p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
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		<title>Reizdarm: Chronische Bauchschmerzen bei Kindern</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/02/reizdarm-chronische-bauchschmerzen-bei-kindern.html</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 23:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pfefferminzöl und Flohsamen / Flohsamenschalen bei Reizdarm. Symptome von Reizdarm können unter anderem sein:  Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leidet ein Kind unter chronischen Bauchschmerzen und hat der Kinder- und Jugendarzt andere Krankheiten ausgeschlossen, handelt es sich meist um ein sogenanntes Reizdarmsyndrom. In solchen Fällen können Entspannungstechniken, Joghurt und/oder Pfefferminzölkapseln die Beschwerden lindern. „Das Reizdarmsyndrom macht sich durch wiederholte leichte bis mittelstarke Schmerzen im Bereich des Bauchnabels bemerkbar. Diese Beschwerden treten in manchen Familien gehäuft auf. Vermutlich ist eine Überempfindlichkeit der Schmerznerven im Darm dafür verantwortlich. Wenn sich z.B. bei Stress die Darmbewegungen verstärken, haben betroffene Kinder ‚Bauchweh’“, sagt Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin in Weimar,  Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Thüringen. Blähungen, Durchfall, aber auch Obstipation (Verstopfung) kommen häufig bei Reizdarm vor.</p>
<p>„Eltern sollten mit ihren Kindern Entspannungstechniken wie Atemtechniken, Yoga, Fantasiereisen üben, die helfen, von den Bauchschmerzen abzulenken und Stress zu vermeiden. Manchmal kann auch eine Verhaltenstherapie hilfreich sein. Ob Pfefferminzölkapseln für ihr Kind sinnvoll sind, darüber sollten sich Eltern beim Kinder- und Jugendarzt informieren“, empfiehlt Dr. Niehaus. „Ablenkung statt Verstärkung“ heiße das Motto. Kinder können dadurch lernen mit dem empfindlichen Darm umzugehen, während den Schmerzen selbst möglichst wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=4030&amp;nodeid=26</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Reizdarm ist ein sehr vielgestaltiges Phänomen, manchmal sehr belastend, doch ungefährlich, wenn andere Ursachen ausgeschlossen sind.</p>
<p>Hier ein paar vertiefende Informationen zum Reizdarm.</p>
<p>Worum handelt es sich beim Reizdarm?</p>
<p>„In der Medizin (Gastroenterologie) bezeichnet der Begriff Reizdarmsyndrom (RDS) eine Gruppe funktioneller Darmerkrankungen, die eine hohe Prävalenz (Krankheitshäufigkeit in der Bevölkerung) haben und bis zu 50 % der Besuche beim Spezialisten ausmachen. Das Reizdarmsyndrom kann Symptome aller möglichen Darmerkrankungen nachahmen, ist jedoch, wenn diese Erkrankungen ausgeschlossen sind, ungefährlich. Synonyme Begriffe sind Irritables Darmsyndrom (IDS) bzw. Irritable Bowel Syndrome (IBS), Reizkolon, Colon irritabile und ‚nervöser Darm’.“</p>
<p>(Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Mit welchen Symptomen zeigt sich ein Reizdarm?</p>
<p>„ Symptome des Reizdarmsyndroms sind Schmerzen oder Unwohlsein im Bauchraum zusammen mit einer Veränderung in den Stuhlgewohnheiten unter Ausschluss einer strukturellen oder biochemischen Ursache. Eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit des Darmes gegenüber mechanischen Reizen ist ein sehr sensitives, weniger spezifisches Zeichen des Reizdarmsyndroms. Je nach Charakter der Schmerzen und der Stuhlgewohnheiten spricht man auch vom spastischen Kolon. Das Reizdarmsyndrom kann in verschiedene Untergruppen klassifiziert werden, dazu gehören Diarrhoe-prädominantes (Durchfall), Obstipations-prädominantes (Verstopfung) Reizdarmsyndrom und Reizdarmsyndrom mit wechselnden Stuhlgewohnheiten. Typisch ist die Überlappung mit chronischen Beckenschmerzen (ursächlich ist dafür wahrscheinlich die Fehldiagnose durch den Gynäkologen), mit Fibromyalgie (chronische Schmerzen, geistige und körperliche Erschöpfung) und psychischen Erkrankungen.“</p>
<p>(Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Reizdarm:</p>
<p>„ Bei günstiger Symptomatik kann die Behandlung auf eine Diätberatung beschränkt bleiben. Bei verstopfungs-prädominanten RDS können Abführmittel eingenommen werden, bei diarrhoe-prädominantem Reizdarmsyndrom dagegen die Abfuhr hemmende Wirkstoffe. Die Wirksamkeit verschiedener anderer Ansätze, wie Pfefferminzöl, Ballaststoffe oder krampflösende Medikamente belegt eine neue Meta-Untersuchung bekannter Studien.</p>
<p>Als empfehlenswert haben sich wasserlösliche Ballaststoffe wie z. B. Flohsamenschalen herausgestellt. Auch pflanzliche Wirkstoffe wie Pfefferminzöl oder hochkonzentrierter Extrakt aus Melissenblättern haben sich bei Reizdarm bewährt. Es sind die darin auf den Darm beruhigend wirkenden ätherischen Öle, ebenso wie Alkaloide aus Nachtschattengewächsen (Wirkstoff: Butylscopolamin).</p>
<p>Neuere Präparate wie Alosetron und Tegaserod, die zurzeit (August 2011) in Deutschland noch nicht zugelassen sind, werden von der Pharmaindustrie heftig beworben, ihr Nutzen im klinischen Alltag muss sich jedoch erst zeigen. Der Hersteller Novartis hat in den USA den Verkauf des Medikamentes Zelnorm® (Wirkstoff: Tegaserod) gestoppt, das seit Juli 2002 zur Behandlung des Reizdarmsyndroms (Colon irritabile) zugelassen war. Grund ist eine aktuelle Auswertung von Studienergebnissen, die ein erhöhtes Risiko von kardiovaskulären (Herz-Kreislauf) Komplikationen gegenüber einem Placebo ergab.</p>
<p>Psychotherapie ist eine Behandlungsform für das Reizdarmsyndrom bei den Patienten, bei denen eine psychische Komorbidität besteht. Funktionelle Darmkrankheiten gehören zu den psychosomatischen Krankheiten und hängen von daher meist mit psychischen Prozessen zusammen. Trotzdem sind viele Patienten nicht bereit, eine solche Therapie zu beginnen. Es gibt unterschiedliche Psychotherapie-Formen, wobei die Wirkung oft unabhängig von der Therapieform ist (Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Hypnose, Gesprächstherapie, Gruppentherapie). Auch der Gebrauch von Antidepressiva ist eine Möglichkeit, z. B. Amitriptylin in niedriger Dosierung. Sie unterdrücken die Schmerzen und wirken sich bei manchen Patienten positiv auf die Darmmotilität aus.“</p>
<p>(Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Aber konzentrieren wir uns zum Schluss auf die Phytotherapie bei Reizdarm. Im Vordergrund stehen das Pfefferminzöl (in Kapselform), es lindert Bauchkrämpfe und Bauchmerzen, sowie Flohsamen / Flohsamenschalen zur Regulation von Verstopfung und/oder Durchfall.</p>
<p>Weitere Info:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/04/28/pfefferminzol-bei-reizdarm-schmerzlindernd.html  "> Pfefferminzöl bei Reizdarm schmerzlindernd</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/02/24/pflanzenheilkunde-bei-reizdarm-pfefferminze-kummel-fenchel-anis-flohsamen.html">Pflanzenheilkunde bei Reizdarm: Pfefferminze, Kümmel, Fenchel, Anis, Flohsamen</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/02/15/phytotherapie-bei-reizdarm.html"> Phytotherapie bei Reizdarm</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/10/11/kinderheilkunde-heilpflanzen-kombination-gegen-bauchbeschwerden.html  "> Kinderheilkunde: Heilpflanzen-Kombination gegen Bauchbeschwerden</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/09/15/reizdarmsyndrom-flohsamen-und-pfefferminzol-top-kleie-flop.html">Reizdarmsyndrom &#8211; Flohsamen und Pfefferminzöl top  - Kleie flop</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/09/15/mogliche-ursache-des-reizdarmsyndroms-entdeckt.html">Mögliche Ursache des Reizdarmsyndroms entdeckt</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/11/30/phytotherapie-wirksame-behandlung-bei-reizdarm-und-funktioneller-dyspepsie.html">Phytotherapie: Wirksame Behandlung bei Reizdarm und funktioneller Dyspepsie</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/09/13/ballaststoffe-bessern-reizdarmsyndrom.html">Ballaststoffe bessern Reizdarmsyndrom</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/09/12/reizdarm-ausgewogene-kost-und-entspannung-hilft.html  "> Reizdarm: Ausgewogene Kost und Entspannung hilft</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/07/30/phytotherapie-pfefferminzoel-bei-reizdarmsyndrom.html  ">Phytotherapie: Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/11/27/phytotherapie-bewaehrt-bei-reizdarmsyndrom-colon-irritabile.html  ">Phytotherapie bewährt bei Reizdarmsyndrom (Colon irritabile)</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/11/27/phytotherapie-bewaehrt-bei-reizdarmsyndrom-colon-irritabile.html  "></a>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
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		<title>Bittermelone / Bittergurke gegen Diabetes?</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/10/31/bittermelone-bittergurke-gegen-diabetes.html</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 22:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zahlreiche ungeklärte Fragen zur Wirkung von  Bittermelone / Bittergurke gegen Diabetes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitschrift für Phytotherapie ( Nr. 3 / 2011) veröffentlichte einen Beitrag zum Stand des Wissen betreffend einer antidiabetischen Wirkung der Bittermelone.</p>
<p>Hier daraus die wichtigsten Informationen:</p>
<p>In Fachzeitschriften und in der Laienpresse wird in den letzten Jahren immer wieder einmal über die blutzuckersenkenden Eigenschaften der Bittermelone (Momordica charantia, Fam. Cucurbitaceae) berichtet. Andere Bezeichnungen der Pflanze sind sind Bittergurke oder Balsambirne. Es handelt sich um eine einjährige Kletterpflanze, die ursprünglich in Indien und China heimisch war. Zu den pharmakologisch aktiven Inhaltsstoffen gehören Charantin, dem ein hypoglykämischer Effekt zugeschrieben wird, p-Insulin (verwandt, aber nicht kreuzreaktiv mit bovinem Insulin), die antiviralen Proteine MAP 30 (Momordica anti-protein) und RIPs (Ribosome inactivating proteins) und Momorcharin (Ribosomen-inaktivierende und immunmodulatorische Glykoproteine).</p>
<p>Die den Blutzucker beeinflussenden Eigenschaften waren in den ersten größeren randomisierten klinischen Studien eher marginal, als Begleitbehandlung im Einzelfall merklich. Bei früheren Untersuchungen handelt es sich durchweg um kleine Fallserien, die sich für eine Bewertung der Sicherheit und Verträglichkeit nicht oder nur eingeschränkt eignen. Zwar gibt es noch eine neuere pakistanische Publikation, deren Autoren sogar eine bessere Blutzuckerkontrolle mit Bittermelonensaft (55 ml/Tag) als mit Rosiglitazon (4 mg/Tag) postulieren. Die Studie weist allerdings zahlreiche formale und inhaltliche Mängel auf.</p>
<p>Die Autoren fassen den neuesten Stand so zusammen:</p>
<p>„Ein Cochrane-Review aus dem Jahr 2010 identifizierte lediglich 3 klinische Studien von geringer Datenqualität, die keine signifikanten Unterschiede zwischen der Bittermelone und Placebo oder Glibenclamid hinsichtlich einer Senkung des Blutzuckerspiegels zeigten. Die Dauer der Behandlung reichte von 4 Wochen bis zu 3 Monaten. Insgesamt wurden 350 Patienten mit Typ-2-Diabetes untersucht. Die Nebenwirkungen waren moderat und schlössen Diarrhö und abdominelle Schmerzen ein. Die Autoren des Reviews kommen zu dem Schluss, dass es eine unzureichende Evidenz für den Einsatz der Bittermelone bei Typ-2-Diabetes gibt. Weitere Studien sind als Grundlage für eine Standardisierung und der Qualitätskontrolle der Präparate erforderlich. Auch für eine Verwendung als Nahrungsergänzung sind weitere Beobachtungsstudien zur Bewertung des Effektes erforderlich, bevor eine Empfehlung für die Verwendung ausgesprochen werden kann.“</p>
<p>Als Fazit schreiben sie:</p>
<p>„Ausmaß und Nutzen der blutzuckersenkenden Eigenschaften von Momordica charantia sind in nur wenigen kontrollierten klinischen Studien mit unzureichender Datenqualität untersucht und daher nicht einschätzbar. Erforderlich sind weitere kontrollierte klinische Studien als Grundlage für die Bewertung eines Nutzens und einer Standardisierung der vielen Präparate. Zu einer Verwendung kann derzeit nicht geraten werden.“</p>
<p>Quelle: Zeitschrift für Phytotherapie Nr. 3 / 2011</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Diabetes ist eine Krankheit, deren Bedeutung in den nächsten Jahren wohl noch deutlich steigen wird. Insofern ist die Forschung betreffend antidiabetischer Wirkung von Bittermelone / Bittergurke sehr interessant.</p>
<p>Allerdings – und das ist nicht selten so – wird die Heilpflanze Bittermelone bereits intensiv vermarktet, obwohl die wesentlichen Fragen noch nicht annähernd beantwortet sind.</p>
<p>Hier ergänzende Informationen zur Wirkung der Bittermelone / Bittergurke aus Wikipedia:</p>
<p>„Im Jahr 2004 veröffentlichte die Österreichische Apothekerzeitung einen Artikel, der zu dem Schluss kam:</p>
<p>‚Momordica charantia wird im amerikanischen Raum, wie zahlreiche Patente beweisen, zur Zeit im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel und Supplemente propagiert. In der Forschung werden verschiedene Wirkstoffe u.a. in der HIV-Behandlung oder wegen ihrer antikanzerogenen Wirkung näher untersucht. Der Blutzucker senkenden Wirkung von M. charantia bei Typ II-Diabetikern stehen einerseits noch die schlechte klinische Datenlage und andererseits eine meist ungenügende Standardisierung und Deklaration allfälliger am Markt erhältlicher Produkte gegenüber. In Österreich und Deutschland existieren derzeit keine Arzneispezialitäten. Als Nicht-Arzneimittel sind in Österreich z. B. »charantea«, ein Tee aus getrockneten Samen und Früchten für Diabetiker, in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Glukokine) oder als Diätetisches Lebensmittel für Diabetiker erhältlich. Die additive Anwendung von M. charantia ist zusätzlich zu medikamentöser Therapie, Ernährungsmaßnahmen und einem sinnvollen Bewegungsprogramm bei Typ II-Diabetikern immer unter Aufsicht des behandelnden Arztes durchzuführen.’</p>
<p>Es gibt nach wie vor nur wenige klinische Studien, die positive Wirkungen der Bittermelone belegen. Folgende Wirkungen sind seit 2004 wissenschaftlich in Laborstudien und Tierversuchen gezeigt worden:</p>
<p>- sie wirkt anthelmintisch gegen Wurmbefall mit Caenorhabditis elegans und bei viralen Erkrankungen mit Sindbis und Herpes simplex Typ I;</p>
<p>- der Saft hat einen schützenden Effekt auf die Magenschleimhaut von Ratten;</p>
<p>- sie ist möglicherweise bei Ratten gegen Fettsucht wirksam durch Eingriff in den Fettstoffwechsel;</p>
<p>- durch antiandrogene Wirkung werden bei Ratten Spermien geschädigt;</p>
<p>- Linolensäuren aus den Samen erzeugten Zelltod in bestimmten Krebszellen;</p>
<p>- die Pflanze enthält antifungal wirksame Stoffe, auf die die Pilze Candida albicans, Trichophyton rubrum und Cryptococcus neoformans empfindlich sind.“</p>
<p>Und zu den Nebenwirkungen schreibt Wikipedia:</p>
<p>„Im Falle einer Überdosierung kann es zu Magen- und Bauchschmerzen oder zu Durchfall kommen. Auch leichte Blutvergiftungen können kurzfristig auftreten. Der Tee sollte so zubereitet werden, dass er schmeckt und nicht zu bitter ist. Vor allem bei Diabetes und Durchblutungsstörungen wird eine Menge von einem Liter täglich pro Kapsel oder Portion empfohlen. Schwangeren wird vom Gebrauch abgeraten, da einzelne Inhaltsstoffe fruchtschädigende Wirkung zeigten.“</p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
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<p>Infos auf <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
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		<title>Studie: Beinwell-Salbe in der Therapie akuter Rückenschmerzen</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/10/30/studie-beinwell-salbe-in-der-therapie-akuter-ruckenschmerzen.html</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 11:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pflanzenheilkunde / Phytotherapie: Beinwell auch gegen Verstauchung, Prellung, Bluterguss, Gelenkentzündung. Eine neue Studie zeigt eine gute Wirkung einer Beinwell-Salbe (Kytta-Salbe) bei Rückenschmerzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die „Zeitschrift für Phytotherapie“ (Nr. 3 / 2011) veröffentlichte eine Studie mit einer Beinwell-Salbe (Kytta-Salbe).</p>
<p>Durchgeführt wurde die Studie an der Deutschen Sporthochschule Köln und 3 zusätzlichen ambulanten Zentren für Orthopädie und Sportmedizin.</p>
<p>Die Originalpublikation erfolgte im British Journal of Sports Medicine</p>
<p>(http://bjsm.bmj.com/content/44/9/637.abstract?sid=08e00813-56a0-43af-89f2-ae8be35caa24)</p>
<p>Hier die wichtigsten Ergebnisse dieser randomisierten, klinischen Prüfung.</p>
<p>Zuerst eine Zusammenfassung der bisherigen Studien mit Beinwell:</p>
<p>„Beinwell (Symphytum officinale L.) ist eine traditionelle Heilpflanze, die schon seit Jahrhunderten zur Behandlung von schmerzhaften Muskel- und Gelenkbeschwerden Einsatz findet. Viele klinische Studien und Anwendungsbeobachtungen bestätigen die Wirksamkeit des in dieser Studie getesteten Beinwellwurzelextrakts bei verschiedenen Muskel- und Gelenkbeschwerden. So konnte die Wirksamkeit der Beinwellwurzelsalbe gegenüber Placebo bei der Behandlung von Sprunggelenksdistorsionen und bei schmerzhafter Gonarthrose (Arthrose/ Osteoarthritis des Kniegelenks) gezeigt werden. Eine weitere Studie demonstrierte die Überlegenheit gegenüber einer 1 %igen Diclofenac-Gelzubereitung bei Patienten mit einer einseitigen Gelenksdistorsion. Dies wird auch durch die ESCOP-Monografie »Symphyti radix« bestätigt. Die European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP) beurteilt Phytopharmaka in Europa anhand harmonisierter Bewertungskriterien.“</p>
<p>Und anschliessend die Zusammenfassung der aktuellen Studie:</p>
<p>„Die multizentrische, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie untersuchte die Überlegenheit einer Salbe mit Beinwellwurzelextrakt gegenüber Placebo. 120 Patienten litten unter akuten Kreuzschmerzen oder Schmerzen im oberen Rücken- und Nackenbereich. Dabei wandten sie über einen Zeitraum von 5 Tagen dreimal täglich jeweils 4g Verum- oder Placebosalbe an. Gegenüber Placebo waren im Verlauf alle bewerteten Wirksamkeitsvariablen der Therapie mit dem Beinwellpräparat signifikant überlegen. Der Beinwellwurzelextrakt hatte einen bemerkenswert starken und klinisch relevanten Effekt im Hinblick auf die Reduzierung akuter Rückenschmerzen. Zum ersten Mal konnte außerdem der schnelle Wirkungseintritt der Salbe (eine Stunde) nachgewiesen werden.“</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Beinwell (Walllwurz) ist eine wichtige Heilpflanze bei stumpfen Verletzungen wie Prellung, Bluterguss (Hämatom), Verstauchung, bei Gelenkentzündung, Sehnenscheidenentzündung, Knochenhautentzündung etc.</p>
<p>Beinwell nicht einnehmen und nur auf intakter Haut anwenden.</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/09/16/beinwell-salbe-lindert-verspannung-in-schulter-und-nacken.html">Beinwell-Salbe lindert Verspannung in Schulter und Nacken</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/02/05/voltaren-gel-versus-beinwell-salbe.html">Voltaren-Gel versus Beinwell-Salbe</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/01/01/sprunggelenksverletzung-beinwellwurzel-wirksamer-als-diclofenac.html">Sprunggelenksverletzung: Beinwellwurzel wirksamer als Diclofenac</a></p>
<p>Bei Wikipedia findet sich eine Erklärung für den Namen „Symphytum“:</p>
<p>„ Die Beinwell-Arten wurden schon in alter Zeit als Heilkraut verwendet. Ihr Name leitet sich von ihrer Anwendung bei Knochenbrüchen und bei offenen Wunden ab. Auch bei Verletzungen von Bändern und Sehnen wurde den Pflanzen Heilwirkung zugeschrieben. Sowohl der heute anerkannte Gattungsname Symphytum als auch der in früheren Werken gebräuchliche Name Consolida bedeuten übersetzt „Zusammenwachsen“ (lat.: consolidare, gr.: symphýein). Als Heilpflanze wird besonders der Echte Beinwell (Symphytum officinale) eingesetzt und auch in Kräutergärten angebaut. Äußerlich angewendet ist er wirksam bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen,&#8230;..Die Heilwirkung auf die Haut ist auf den Inhaltsstoff Allantoin zurückzuführen, der heute auch in der Kosmetik zahlreiche Anwendungsgebiete gefunden hat. Allantoin bewirkt die Beschleunigung des Zellaufbaus und der Zellbildung, was in der alten Heilkunde vor allem bei der Behandlung von Unterschenkelgeschwüren genutzt wurde. Bei Nicholas Culpeper ist nachzulesen: der Beinwell hat eine solche Kraft zu heilen und zusammenzufügen, daß zerteilte Fleischstücke wieder zusammenwachsen, wenn man sie mit Beinwell in einem Topf kocht.“</p>
<p>Die Geschichte mit dem Fleisch im Kochtopf, das wieder zusammenwächst, wird auch von anderen Wundheilpflanzen überliefert, zum Beispiel vom Sanikel (Sanicula europaea, „Heil-aller-Schäden“). Bei Knochenbrüchen erwartete man vom Beinwell früher eine Anregung der Kallus-Bildung und damit eine beschleunigte Heilung. Dazu gibt es aber keine gesicherte Erkenntnisse.</p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Seminare und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
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		<title>Ungesünder leben mit Vitaminpillen</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/10/28/ungesunder-leben-mit-vitaminpillen.html</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 14:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vitamine, Mineralsalze, Spurenelemente in Nahrungsergänzungsmittel bewirken ungesünderen Lebensstil.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die Vitamin-Pillen und andere Nahrungsergänzungsmittel konsumieren, führen ein ungesünderes Leben. Das haben der taiwanesische Psychologe Dr. Wen-Bin Chiou und sein Team in Experimenten herausgefunden.</p>
<p>In den Versuchen konnten die Probanden entscheiden, ob sie ein Scheinmedikament oder ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen wollten. Was die Teilnehmenden nicht wussten: Alle bekamen ein Placebo verabreicht. Im Anschluss neigte gerade diejenige Gruppe zu ungesundem Verhalten, die glaubte Vitamin-Pillen eingenommen zu haben. Psychologe Dr. Wen-Bin Chiou stellte fest, dass jene Gruppe sich für das ungesündere Essen entschied. Weiterhin zogen diejenigen Testpersonen, die im Glauben waren, dass sie Vitaminpillen einnehmen,  ungesunde Aktivitäten wie Sonnenbaden und exzessives Feiern gesunden Tätigkeiten wie Yoga oder Radfahren vor.</p>
<p>Vitamine, Spurenelemente und andere Nahrungsergänzungsmittel werden im allgemeinen als gesundheitsfördernd angesehen. Anscheinend verbuchten die Probanden der Experimente die Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel zunächst als Guthaben auf ihrem Gesundheits-Konto. Mit dem Plus auf dem Konto empfanden sie ihre Gesundheit in robustem Zustand. In der Folge &#8220;gönnten&#8221; sie sich dann eine ungesunde Lebensweise. Die Resultat: Unterm Strich führten sie ein ungesünderes Leben als jene Menschen, die von vornherein keine Vitamin-Pillen eingenommen hatten.</p>
<p>Dieser psychologische Effekt könnte möglicherweise erklären, weshalb der wachsende Markt für Nahrungsergänzungsmittel nicht mit einem verbesserten Gesundheitszustandes der Bevölkerung einhergeht.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.aponet.de/aktuelles/kurioses/ungesuender-leben-mit-vitamin-pillen.html</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Ich bin schon seit langem der Ansicht, dass wir es beim grössten Teil der konsumierten Nahrungsergänzungsmittel mit einer Art Ablasshandel zu tun haben.</p>
<p>Siehe:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/06/12/anzeichen-fuer-quacksalberei.html">Anzeichen für Quacksalberei</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/13/us-studie-vitaminpraeparate-sind-nutzlos-in-der-2-lebenshaelfte.html">US-Studie: Vitaminpräparate sind nutzlos in der 2. Lebenshälfte</a></p>
<p>Nicht nur Vitamine, Mineralsalze und Spurenelemente dienen oft der Kompensation eines „schlechten Gewissens“ (das uns nicht selten von Herstellern eingeredet wird). Auch Präparate aus der Pflanzenheilkunde und aus der Komplementärmedizin werden zu diesem Zweck propagiert und konsumiert.</p>
<p>Es handelt sich immer um Präparate, die stark mit Gesundheitserwartungen aufgeblasen sind.</p>
<p>Im Bereich der Pflanzenheilkunde ist das zum Beispiel der Fall bei:</p>
<p>Schwedenbitter / Schwedenkräuter, Aloe-vera-Produkte, Grüntee,</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass solche Produkte nicht auch sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten haben könnten. Fragwürdig ist nur, wenn sie mit Heilungserwartungen und Gesundheitserwartungen vollgepumpt werden.</p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
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		<title>Ballaststoffe helfen gegen Verstopfung bei Kindern</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/10/20/ballaststoffe-helfen-gegen-verstopfung-bei-kindern.html</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 21:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Glucomannan gehört zu den Ballaststoffen und wirkt gegen Verstopfung bei Kindern. Auch Lactulose wird eingesetzt (Rudolac, Duphalac, Gatinar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegen Verstopfung bei Kindern ist manchmal guter Rat teuer. Am ehesten sind dann Ballaststoffe empfehlenswert &#8211; sie steigern Studien zufolge die Defäkationsfrequenz und vermindern die Bauchschmerzen.</p>
<p>Alternative Therapien stehen hoch im Kurs, hauptsächlich in der Kinderheilkunde. Doch welche Therapien wirken wirklich?</p>
<p>Niederländische Forscher versuchten diese Frage für die funktionelle Obstipation (Verstopfung) bei Kindern im Rahmen eines systematischen Reviews zu klären (Pediatrics 2011; 128: 753-761).</p>
<p>Weder die erhöhte Flüssigkeitsaufnahme noch eine Verhaltenstherapie oder Präbiotika und Probiotika können den Darm besser aktivieren als Placebo. Ballaststoffe dagegen scheinen eine gewisse Wirkung zu erzielen.</p>
<p>Mehr konnten niederländische Forscher neun untersuchten Studien mit insgesamt 640 Kindern nicht entnehmen.</p>
<p>Denn: Die Datenlage ist bis dato verhältnismässig dünn. Aufgrund der Uneinheitlichkeit der Studien bezüglich der Teilnehmer, der Therapiemethoden und der Bewertung des Outcomes konnte keine Metaanalyse durchgeführt werden. Nur fünf der einzeln bewerteten Studien waren für die Forscher von methodisch hoher Qualität.</p>
<p>In zwei randomisierten kontrollierten Studien (RCT) wurde bei Kindern mit funktioneller Verstopfung der Effekt von Ballaststoffen mit Placebo verglichen.</p>
<p>In der ersten Studie mit 31 Kindern im Alter zwischen 4,5 und 11,7 Jahren lag nach vier Wochen die Defäkationsfrequenz in der Interventionsgruppe (Glucomannan, 100 mg / kg / Tag bis zu 5 g / Tag) nur noch bei 19 Prozent der Kinder unter 3mal / Woche (gegenüber 52 Prozent in der Placebogruppe; p = 0,05).</p>
<p>Auch die Häufigkeit von Bauchschmerzen verminderte sich in der Ballaststoffgruppe auf 10 Prozent (gegenüber 42 Prozent in der Kontrollgruppe; p &lt; 0,05). Die behandelnden Mediziner bewerteten die Beschwerden bei 45 Prozent der Kinder in der Interventionsgruppe als verbessert (gegenüber 13 Prozent in der Kontrollgruppe; p = 0,05).</p>
<p>Die Eltern beurteilten die Ballaststoffen noch besser (68 Prozent versus 13 Prozent; p = 0,05).</p>
<p>Auch in der zweiten Studie mit 56 teilnehmenden Kindern wirkten sich Ballaststoffe (Kakao-Getreide-Zusatz, 10,4 g / Tag für 3- bis 6-Jährige und 20,8 g / Tag für 7- bis 10-Jährige) signifikant positiv auf die Geschwindigkeit der Darmpassage und die subjektive Beurteilung der Stuhlkonsistenz aus.</p>
<p>Eine dritte, qualitativ weniger gute Studie verglich die Wirkung von 10 g Ballaststoffen mit 10 g Lactulose in Trinkyoghurt. Bei keinem der Bewertungskriterien ergaben sich hier signifikante Vorteile.</p>
<p>Auch für folgende Behandlungsstrategien konnten keine signifikanten Differenzen bei der Darmtätigkeit zu einer Vergleichsmedikation oder Placebo nachgewiesen werden:</p>
<p>- erhöhte Flüssigkeitsaufnahme über drei Wochen,</p>
<p>- die Zufuhr von Präbiotika (Nutrilon 1) über drei Wochen,</p>
<p>- Probiotika (Lactobacillus rhamnosus GG) zusätzlich zu 70 Prozent Lactulose über 12 Wochen,</p>
<p>- Magnesiumoxid versus Lactobacillus casei rhamnosus,</p>
<p>- monatliche Verhaltenstherapie zusätzlich zu anderen Maßnahmen.</p>
<p>Der systematische Review (Überblicksarbeit) zeigt, dass es hauptsächlich an validen Studien zur nicht-medikamentösen Behandlung der Verstopfung bei Kindern mangelt. Zu zahlreichen Alternativstrategien wie Bewegungstraining, Homöopathie oder Yoga existieren überhaupt keine Untersuchungen.</p>
<p>Wegen der ungenügenden Studienlage weisen die Autoren darauf hin, dass auch das Resultat dieses Reviews nur mit Vorsicht interpretiert werden darf. Sie verlangen darum Studien mit standardisierten Protokollen entsprechend den Rom-III-Kriterien hauptsächlich auch im Rahmen der Primärversorgung.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/magen_darm/article/672591/ballaststoffe-helfen-stillstand-kinder-darm.html?sh=3&amp;h=-1368449139</p>
<p>http://www.pediatricsdigest.mobi/content/128/4/753.short</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Ballaststoffe sind für die Phytotherapie natürlich ein wichtiges Thema bei der Behandlung einer Verstopfung.</p>
<p><strong>Was ist Glucomannan?</strong></p>
<p>Glucomannan ist ein löslicher Ballaststoff, der eine größere Wassermenge als andere traditionelle Ballaststoffe binden kann. Zusammen mit Wasser unterstützt Glucomannan die Darmfunktion, indem es ein natürliches Gel bildet. Das Glucomannan-Gel weicht den Stuhl auf und erleichtert dadurch die Passage des Stuhls im Darm.</p>
<p>Glucomannan wird zum Beispiel gewonnen aus den Knollen der asiatischen Pflanze Amorphophallus konjac (Konjakpflanze, Familie der Araceae).</p>
<p>Glucomannan ist ein Lebensmittel, das v.a. in der asiatischen Küche zum Binden von Speisen verwendet wird – ähnlich Kartoffel- und Maisstärke.</p>
<p>Die Konjakpflanze wird auch Teufelszunge genannt und ist eine Pflanzenart aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Die Knolle wird Konjakwurzel genannt.</p>
<p>Besonders in Japan wird die Konjakwurzel in der Lebensmittelindustrie genutzt.</p>
<p>In der japanischen Küche wird Konjak in Gerichten wie Oden verwendet.</p>
<p>In der EU wird das Mehl der Konjakwurzel (Konjakmehl) als Lebensmittelzusatzstoff E 425 eingesetzt. Sie wird häufig auch für kosmetische Produkte benutzt.</p>
<p>Glucomannan hat auch einen gewissen Sättigungseffekt und wird daher ziemlich aggressiv als Schlankheitsmittel vermarktet.</p>
<p><strong>Was ist Lactulose?</strong></p>
<p>„ Lactulose ist ein Wirkstoff aus der Gruppe Laxantien, der oral zur Behandlung von Verstopfung und einer hepatischen Enzephalopathie verwendet wird. Es wird häufig in der Geriatrie eingesetzt. Einige Lactulosepräparate können auch an Säuglinge verabreicht werden. Als häufigste unerwünschte Wirkung tritt zu Beginn der Therapie Flatulenz auf.“ (Quelle: Pharmawiki)</p>
<p>Lactulose ist ein Disaccharid (Zweifachzucker) aus Galaktose und Fruktose, das unsere Verdauungsenzyme nicht spalten können.</p>
<p>„ Lactuolse gelangt unverdaut in den Dickdarm, weil an der Dünndarmschleimhaut keine Lactulosespaltenden Glykosidasen vorhanden sind. Dort wird es von Darmbakterien zu Säuren, wie Milchsäure und anderen kurzkettigen Fettsäuren vergärt, welche die Peristaltik stimulieren.“ (Quelle: Pharmawiki)</p>
<p>Lactulose ist Bestandteil zahlreicher Abführmittel.</p>
<p>Beispiele: <strong>Rudolac, Gatinar, Duphalac</strong></p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
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<p>Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:</p>
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