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Alternativmedizin, Komplementärmedizin und Naturheilkunde bei Krebs

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Bei Krebserkrankungen suchen viele Patientinnen und Patienten nach alternativen Heilverfahren und geraten dabei in einen schwer durchschaubaren Dschungel, in dem Möglichkeiten und Grenzen schwer abzuschätzen sind.

Auf WDR 5 ist gerade ein Gespräch mit Prof. Josef Beuth ausgestrahlt worden. Der Onkologe untersucht an der Universität Köln die Wirksamkeit von Verfahren der Naturheilkunde bei Krebs.

Ein interessantes Gespräch über Alternativmedizin, Komplementärmedizin, Pflanzenmedizin, Homöopathie, Mistel-Therapie und vieles andere mehr.

Hier zum Nachhören auf WDR 5

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Extrakt aus Pelargonium sidoides (Umckaloabo) wirksam gegen HIV-1

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Pelargonium sidoides (Umckaloabo) ist eine Geranienart aus Südafrika, die seit einigen Jahren in Europa vermehrt zur Behandlung von Erkältungskrankheiten eingesetzt werden. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums in München haben überraschend eine Wirksamkeit gegen das HI-Virus festgestellt.

Extrakte aus Pelargonium sidoides inaktivieren das HI-Virus vom Typ 1 und verhindern seine Vermehrung in menschlichen Zellen. Sie stellen eine potentielle neue Wirkstoffklasse für die Behandlung von AIDS dar, schreiben Forscher des Helmholtz Zentrums München in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals ‚PLOS ONE‘.

Extrakte aus den Wurzeln der Heilpflanze Pelargonium sidoides (PS) enthalten Substanzen, die das Humane Immundefizienz Virus Typ 1 (HIV-1) angreifen und es daran hindern, sich zu vermehren. Die Forscher um Dr. Markus Helfer und Prof. Dr. Ruth Brack-Werner vom Institut für Virologie am Helmholtz Zentrum München (HMGU) sowie Prof. Dr. Philippe Schmitt-Kopplin von der Abteilung Analytische Biogeochemie (BGC) am HMGU haben die antivirale Wirkung der PS-Extrakte in Zellkulturen untersucht. Sie entdeckten dabei, dass diese Pflanzenextrakte Blut- und Immunzellen vor einer Infektion mit HIV-1 schützen. Die Inhaltsstoffe blockieren das Andocken der Viren an ihre Wirtszellen und verhindern so ihr Eindringen. Chemische Analysen der Forscher zeigten, dass die antivirale Wirkung der Pelargonium-Extrakte durch Polyphenole zustande kommt.

Aus den Extrakten isolierte Polyphenolmischungen erwiesen sich als hochwirksam gegen HIV-1  und waren dabei zellschonender als das grobe Extrakt. Pflanzliche Arzneimittel aus Pelargonium sidoides seien zudem bereits verfügbar und als verträglich und sicher für den Menschen zugelassen, schreibt das Helmholtz Zentrum in einer Pressemitteilung.

Die Resultate der Forscher zur anti-HIV-1-Wirkung von Pelargonium sidoides liefern nach Aussage der Arbeitsgruppenleiterin Brack-Werner die ersten Hinweise, dass Geranienextrakte genutzt werden können, um eine neuartige, wissenschaftlich fundierte Pflanzenmedizin gegen HIV-1 zu entwickeln.

Zitat Brack-Werner:

„Da PS-Extrakte das Virus auf eine Art und Weise angreifen, die sich von allen bisher klinisch eingesetzten Medikamenten gegen HIV-1 unterscheidet, wäre eine solche Phytomedizin eine wertvolle Ergänzung zu den bereits etablierten Anti-HIV-Therapien. Denkbar ist auch der Einsatz von Geranienextrakten in Ressourcen-armen Gebieten mit beschränktem Zugang zu konventionellen Anti-HIV-1 Medikamenten,  da sie einfach herzustellen und sehr haltbar sind.“

In weiteren Untersuchungen müsse nun die Wirksamkeit dieser Pelargonium-Extrakte gegen HIV im menschlichen Organismus bestätigt werden.

Quelle:

http://www.helmholtz-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/2014/pressemitteilung/article/23412/index.html

http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0087487;jsessionid=45989588E197E4F67E74FC14365E554A

Kommentar & Ergänzung:

Das ist natürlich eine ausgesprochen spannende Entdeckung. Trotzdem muss aber festgehalten werden, dass es sich um Laborergebnisse handelt. Wenn hier schon eine neue HIV-Therapie in Aussicht gestellt wird, scheint mir das etwas gar schnell.  Solche Laborergebnisse sind meilenweit von einer erfolgreichen Anwendung beim Menschen entfernt.

Die „Welt“ schreibt, dass die Entdeckung der Anti-HIV-Wirkung der Pelargonium-Extrakte einem Zufall zu verdanken ist:

„Der Erstautor der Studie, Markus Helfer, hatte das Erkältungsmittel Umckaloabo dabei, das auf dem Extrakt basiert – und probierte die Reste seiner Arznei kurzerhand an den Testzellen im Labor aus.“

So seien sie überhaupt erst darauf gekommen, speziell diesen Wirkstoff zu testen, sagt Brack-Werner.

Quelle:

http://www.welt.de/gesundheit/article124382368/Geranienextrakt-hemmt-die-Vermehrung-von-HIV.html

Schöner Zufall – und lobenswert, dass die Forscher diesem ersten Hinweis nachgegangen sind. Dazu ist allerdings noch zu ergänzen, dass viele Pflanzenextrakte im Labor antivirale Wirkungen zeigen.  Gerade Polyphenole sind in dieser Hinsicht geradezu prädestiniert.

Es könnte gut sein, dass eine ganze Reihe von pflanzlichen Extrakten ähnliche Wirkungen zeigen. Der Zufall würde dann nicht darin liegen, dass zufällig eine ganz spezielle Wirkung des Pelargoium-Extraktes entdeckt wurde, sondern dass zufällig gerade dieser Extrakt untersucht wurde.

Zur Anwendung von Umckaloabo gegen Bronchitis siehe:

Phytotherapie: Umckaloabo-Studien

Phytotherapie: Umckaloabo / Pelargonium sidoides bei Erkältungen

Übersichtsstudie zu Umckaloabo zieht positives Fazit

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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Thromboembolie-Risiko: Frankreich nimmt Diane®-35 vom Markt

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Die französische Arzneimittelaufsicht (ANSM) hat entschieden, die Zulassung des oft als Verhütungsmittel verschriebenen Akne-Medikaments „Diane®-35“ (Bayer) zu sistieren. Die ANSM liess dazu verlauten, dass neue Daten ein vierfach erhöhtes Risiko von Thromboembolien zeigten. Zur Behandlung von Akne gebe es auch Alternativen. Die Behörde sieht allerdings eine Übergangszeit von drei Monaten vor, um den Patientinnen den Umstieg zu erleichtern.

Das Bayer-Medikament enthält eine Wirkstoffkombination aus Ethinylestradiol und Cyproteron und besitzt eine Zulassung zur Anwendung bei Frauen mit Akne, leicht verstärkter Körperbehaarung und bei Haarausfall. Weil Diane®-35 wegen der enthaltenen Hormone zudem eine empfängnisverhütende Wirkung hat, wird es aber auch als Antibabypille eingenommen. Damit einher geht allerdings das erhöhte Risiko von Thrombosen.

Die ANSM hatte ein Neubewertungsverfahren eingeleitet, nachdem in Frankreich vier Todesfälle mit der Einnahme des Medikaments in Zusammenhang gebracht wurden. Nun verkündete die Behörde als Resultat ihrer Überprüfung, dass das  Risiko den Nutzen überwiege. Sie beschloss deshalb die Aussetzung der Genehmigungen für das Inverkehrbringen des Akne-Mittels sowie seiner Nachahmerpräparate (Generika) nach Ablauf von drei Monaten.

Patientinnen sollten die Behandlung mit Diane®-35 nicht abrupt abbrechen, empfiehlt die Behörde, sondern die nächsten Schritte mit ihrem Arzt bzw. ihrer Ärztin besprechen. Bis zum nächsten Konsultation könnten sie weiterhin ihre gewohnte Behandlung fortsetzen.

Hersteller Bayer hatte am Sonntagabend in einer Erklärung betont, dass Diane 35 nur zur Behandlung von Akne verschrieben werden dürfe. Als Mittel zur Empfängnisverhütung werde das Präparat nicht empfohlen. Der Beipackzettel von Diane 35 weise zudem deutlich auf das Risiko einer Thrombose hin. Bei Thrombosen handelt es sich um Blutgerinnsel, die Lungenembolien und Schlaganfälle verursachen können.

Diane 35 ist weltweit in 135 Ländern zugelassen – auch in der Schweiz. Dass die Einnahme von Antibabypillen das Thromboserisiko steigern kann, ist grundsätzlich bekannt.

Quelle:

http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2013/01/30/dianeR-35-wird-in-frankreich-vom-markt-genommen/9311.html

http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Frankreich-verbietet-Antibabypille-Diane-35/story/30593041

Kommentar & Ergänzung:

Dass Medikamente, die stark in den Organismus eingreifen, auch ein grösseres Risiko für ernsthafte Nebenwirkungen mit sich bringen, geht manchmal etwas vergessen.

Dieses Risiko spricht nicht grundsätzlich und fundamental gegen stark eingreifende Medikamente, aber jeder gravierende Zwischenfall verdeutlicht, dass Nutzen und Risiko sorgfältig abgewogen und wenn möglich risikoärmere Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden müssen.

Dazu gehören in vielen Fällen auch Phytopharmaka.

Allerdings sollte man bezüglich „Naturmedizin“ nicht in Naivität schwelgen. Auch Pflanzenmedizin kann Nebenwirkungen auslösen, wenn auch bei fachlich sorgfältiger Anwendung selten in schwerem Ausmass.

Sehr kritisch betrachten würde ich komplementärmedizinische Präparate, die als gänzlich nebenwirkungsfrei angepriesen werden. Es spricht nämlich sehr viel dafür, dass auch keinerlei therapeutische Wirkung hat, was grundsätzlich und absolut frei von Nebenwirkungen sein soll.

Diese Einsicht hat es allerdings nicht leicht, den der Wunsch nach einem hochwirksamen, aber zugleich gänzlich sanften, risikofreien Heilmittel scheint sehr stark und weit verbreitet.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
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Phytotherapie: Pflanzenmedizin gegen Husten

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Die Zeitschrift „Die Apotheke“ ( Nr. 7 / 2012) fasst aktuelle Empfehlungen bezüglich Heilpflanzen-Anwendungen bei Husten zusammen:

„Atemwegsinfekte sind der häufigste Anlass für Krankschreibungen. Gerade gegen Husten bietet die Pflanzenmedizin aber gut verträgliche Hilfen an, deren Evidenz inzwischen auch in Leitlinien wissenschaftlicher Gremien Anerkennung fand. So hat die Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin gleich zwei Pflanzenkombinationen in ihre Therapieempfehlungen aufgenommen, die in der Leitlinie zu »Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit akutem und chronischem Husten« genannt werden. Sie stufte die Wirksamkeit von Thymiankraut und Efeublättern und Thymiankraut und Primelwurzeln als wissenschaftlich nachgewiesen ein. Ursache eines akuten Hustens sind fast immer Viren. Eine antibiotische Therapie – die bekanntlich nur gegen Bakterien wirken kann – ist deshalb nur in Ausnahmefällen indiziert. Die pflanzlichen Präparate bewirken dagegen erwiesenermaßen eine schnellere Linderung des Hustens im Vergleich zu Placebo.

Als schleimlösende Mittel (Expectorantien) werden von den Lungen- und Atemwegsspezialisten Extrakte aus Anis, Myrtol, Pfefferminz, Eukalyptus, Thymian, Efeublättern und Primelwurzeln aufgezählt. Hustenstillende Eigenschaften weisen laut Leitlinie Extrakte aus Thymian, Spitzwegerich, Drosera und Wollblumen auf. Allerdings entsprechen längst nicht alle Präparate, die derartige Pflanzen enthalten, den geforderten wissenschaftlichen Qualitätskriterien. Fragen Sie dazu Ihren Apotheker. Pflanzliche Hustenmittel gelten auch in der Behandlung von Kindern als besonders geeignet.“

Kommentar & Ergänzung:

Diese Empfehlungen in den Leitlinien sind erfreulich und nachvollziehbar. Heilpflanzen-Anwendungen bei Husten können es jedenfalls oft auch aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel bei einer Gesamtbetrachtung durchaus mit synthetischen Präparaten aufnehmen.

Bei den synthetischen Expectorantien (Schleimlöser) ist zum Beispiel beim Klassiker N-Acetylcystein (Fluimucil) die Studienlage sehr widersprüchlich und die Wirksamkeit nicht eindeutig belegt, obwohl das Präparat oft verkauft und eingenommen wird.

Bei den synthetischen Antitussiva (Hustenstiller) unterscheidet man Opioide (Wirksamkeit ungenügend geklärt, Risiko von Nebenwirkungen) und Nicht-Opioide (Wirksamkeit ungenügend geklärt):

– Opioide Antitussiva wie Codein, Dextromethorphan, Dihydrocodein, Pholcodin, Hydrocodon, Noscapin, Ethylmorphin und Opium sollen den Hustenreiz zentral im Gehirn blockieren. Insbesondere Codein und Dextromethorphan sind in zahlreichen Medikamenten enthalten und werden oft angewendet. Ob sie jedoch tatsächlich wirksam sind, ist umstritten und in klinischen Studien bisher nicht zweifelsfrei belegt. Opioide können unerwünschte Wirkungen wie Müdigkeit, Atemdepression und Verstopfung verursachen. Ausserdem kann sich eine Abhängigkeit entwickeln.

– Nicht-opioide Antitussiva wie Butamirat, Butetamat, Levodropropizin und Morclofon sind chemisch nicht mit den Opioiden verwandt und sind daher frei von opioiden unerwünschten Wirkungen. Sie sind jedoch wissenschaftlich nicht ausreichend dokumentiert und moderne Zulassungsstudien fehlen.

Berücksichtigt man sowohl Wirkungen als auch unerwünschte Nebenwirkungen für die Beurteilung, so schneiden die erwähnten Heilpflanzen-Anwendungen im Vergleich zu den synthetischen Substanzen gut ab.

Allerdings stimmt auch der Hinweis im Zitat, dass längst nicht alle Präparate, welche die erwähnten Heilpflanzen enthalten, den geforderten Qualitätskriterien genügen.

Es gibt sehr grosse Qualitätsunterschiede bei Heilpflanzen-Präparaten.

P.S.

– Mit Drosera ist Sonnentau gemeint, eine insektenfressende Pflanze, die im Hochmoor wächst.

– Efeublätter nicht als Tee verwenden, sondern nur als Fertigpräparat, das auf einen bestimmten Wirkstoffgehalt eingestellt ist.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Phytotherapie: wo sie helfen kann….

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Die Grundlage unseres gegenwärtigen Wissensstandes über die Anwendung pflanzlicher Arzneimittel ist die oft Jahrhunderte lange traditionelle Anwendung von Heilpflanzen in der Volksmedizin. In einer modernen, wissenschaftlich orientierten Therapieform reicht dies jedoch nicht als Wirksamkeitsbeweis. Darum strebt die Arzneipflanzenforschung danach, von modellhaften Labortests bis hin zu klinischen Studien an Patienten Fakten für den therapeutischen Wert und die Unbedenklichkeit von Phytopharmaka zu liefern.

Im „Kleinen Wörterbuch der Pflanzenmedizin“ wird aufgeführt, in welchen Einsatzbereichen sich die Phytotherapie, alleine oder in Kombination mit anderen therapeutischen Maßnahmen bewährt. Hier eine modifizierte Übersicht auf der Basis dieser Publikation:

1. Vorbeugung von Krankheiten

– Stärkung des Immunsystems:

Roter Sonnenhut, Echinacea purpurea

– Schwitzkuren bei beginnenden grippalen Infekten:

Holunderblüten, Sambucus nigra

Lindenblüten, Tilia – Arten (Tilia cordata, Tilia platyphyllos)

2. Befindlichkeitsstörungen im Verdauungstrakt

– Entzündungen im Bereich der Mundhöhle:

Salbei, Salvia officinalis

– Blähungstreibend, krampflösend:

Kamille, Matricaria recutita

Kümmel, Carum carvi

Fenchel, Foeniculum vulgare

Pfefferminze, Mentha piperita

– Appetitanregend:

Arzneipflanzen mit Bitterstoffen:

Enzian, Gentiana-Arten, vor allem Gelber Enzian, Gentiana lutea

Tausendguldenkraut, Centaurium erythraea

Fieberklee, Menyanthes trifoliata

Arzneipflanzen mit aromatisch-

bitterem Geschmack:

Wermut, Artemisia absinthium

Schafgarbe, Achillea millefolium

– Übersäuerung des Magens:

Käsepappel, Malva – Arten (Chäslichrut, Malva silvestris, Malva neglecta)

– Lebererkrankungen:

Mariendistel, Silybum marianum

– Erkrankungen der Galle:

Artischocke, Cynara scolymus

Löwenzahn, Taraxacum officinale

– Durchfallerkrankungen:

Tormentillwurzel, Potentilla erecta

Heidelbeeren (getrocknet!), Vaccinium myrtillus

– Verstopfung:

Faulbaum, Frangula alnus

Senna, Cassia – Arten

Rhabarber, Rheum palmatum

Leinsamen, Linum usitatissimum

Flohsamen, Plantago ovata

3. Erkrankungen im Bereich der Atemwege:

– Reizhusten: Tees mit schleimhaltigen Heilpflanzen:

Eibisch, Althaea officinalis

Isländische Flechte (Isländisches Moos), Cetraria islandica

– Auswurffördernde Hustenmittel:

Arzneipflanzen mit ätherischem Öl:

Thymian, Thymus vulgaris

Anis, Pimpinella anisum

Eukalyptus, Eucalyptus globulus

Latschenkiefer, Pinus mugo

Arzneipflanzen mit Saponinen:

Schlüsselblume, Primula veris

Efeu, Hedera helix

– Arzneipflanzen mit anderen Wirkstoffen:

Sonnentau, Drosera rotundifolia

4. Erkrankungen im Urogenitaltrakt:

– Erhöhung der Harnmenge, besonders bei Steinleiden oder Entzündungen der ableitenden Harnwege:

Birke, Betula pendula

Hauhechel, Ononis spinosa

Schachtelhalm, Equisetum arvense

Wacholder, Juniperus communis

– Unterstützung bei gutartiger Vergrößerung der Prostata (Prostatahyperplasie):

Weidenröschen, Epilobium angustifolium

Sägepalme, Serenoa repens (Sabal serrulata)

5. Herz- Kreislaufbeschwerden

– Leichte Herzmuskelschwäche, „Altersherz“:

Weißdorn, Crataegus-Arten, vor allem Crataegus oxyacantha und Crataegus monogyna)

– Krampfadern:

Rosskastanie, Aesculus hippocastanum

– Durchblutungsstörungen:

Ginkgo, Ginkgo biloba

– Vorbeugung gegen Arteriosklerose (= „Verkalkung“):

Knoblauch, Allium sativum

6. Nervöse Störungen

– Leichte und mittelschwere Depressionen:

Johanniskraut, Hypericum perforatum

– Einschlafstörungen:

Baldrian, Valeriana officinalis

Melisse, Melissa officinalis

Hopfen, Humulus lupulus

Lavendel, Lavandula angustifolia

7. Gynäkologische Erkrankungen

– Prämenstruelles Syndrom (PMS), klimakterische Beschwerden (z. B. Wallungen):

Mönchspfeffer, Vitex agnus-castus

Nordamerikanisches Wanzenkraut ( = Traubensilberkerze), Cimicifuga racemosa

8. Hauterkrankungen / Wunden:

Ringelblume, Calendula officinalis

Arnika, Arnica montana

Quelle:

Kleines Wörterbuch der Pflanzenmedizin,

herausgegeben von Pharmig, der Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen, Wien

in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pharmakognosie der Universität Wien

www.pharmig.at

Kommentar & Ergänzung:

Die Aufstellung im „Kleinen Wörterbuch der Pflanzenmedizin“ gibt einen guten Überblick, führt aber natürlich längst nicht alle wichtigen Heilpflanzen der Phytotherapie auf.

Wichtig zu wissen ist aber auch, dass es nicht nur darauf ankommt, welche Heilpflanze bei welcher Krankheit eingesetzt werden kann. Mindestens so entscheidend ist auch die Frage, in welcher Arzneiform die jeweilige Heilpflanze optimal zur Wirkung kommt, zum Beispiel als Tee, Tinktur, Extrakt, Frischpflanzenpresssaft etc.

Vollständig vergessen ging in der Übersicht der Bereich Rheuma / Arthrose. Hier gibt es interessante und bewährte Heilpflanzen, die auch mit Patientenstudien erforscht werden, zum Beispiel Teufelskralle (Harpagophytum procumbens), Weidenrinde (Salix-Arten), Weihrauch (Olibanum), Paprika (Capsaicin), Hagebutte.

Interessant ist, dass die Publikation von Pharmig herausgegeben wird, der Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen. Es gibt in der Komplementärmedizin ein weit verbreitetes Feindbild, wonach die „Pharmaindustrie“ die Naturheilmittel kaputt machen will. Das ist ziemlich naiv, weil die Hersteller komplementärmedizinischer und phytotherapeutischer Präparate längst ein Teil der Pharmaindustrie sind. Sie sind bestens in die entsprechenden Branchenverbände eingebettet. Das pauschale Feinbild „Pharmaindustrie“ ist zwar unsinnig, doch soll die Absage an pauschale Feindbilder nicht davon abhalten, konkrete Pharmafirmen für konkrete Missstände zu kritisieren, wo dies nötig ist.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Wann Heilpflanzen-Präparate gut helfen

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Bei leichten Beschwerden gelten Heilpflanzen nicht nur als gut verträgliche und wirksame Alternative. Die Pflanzenheilkunde ist auch sehr beliebt.

Für die Pflanzenheilkunde bzw. Phytotherapie brachte das Jahr 2004 in Deutschland wenig Gutes. Die Gesundheitsreform schloss damals auf einen Schlag fast sämtliche rezeptfreien Medikamente – und damit auch fast alle Heilpflanzen-Präparate – von der Erstattungspflicht durch die gesetzlichen Krankenkassen aus. Seitdem müssen Patienten diese Naturheilmittel aus eigener Tasche bezahlen. Anhänger der Phytotherapie befürchteten einen prägnanten Imageverlust nach dem Motto „Was die Krankenkasse nicht zahlt, kann auch nicht wirken“. Dass die Deutschen jedoch weit mehr Vertrauen in die Pflanzenmedizin haben, zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage der Nürnberger GfK Marktforschung im Auftrag der Apotheken Umschau.

Demnach nutzen 41,7 Prozent der Bundesbürger regelmäßig oder gelegentlich Medikamente auf pflanzlicher Basis, bei Frauen liegt dieser Anteil sogar bei 53,0 Prozent. Auch Apotheker Roland Andre aus dem bayerischen Pfaffenhofen hat den positiven Trend für die Pflanzenheilkunde beobachtet: „Trotz der Einschnitte bei den Kassenleistungen sind viele Verbraucher bereit, erfolgreiche Phytopharmaka aus eigener Tasche zu bezahlen.“ Die Menschen hätten sich mit der Ungerechtigkeit abgefunden und würden Heilpflanzen deshalb nicht weniger nutzen.

Eines der wichtigsten Argumente für die Heilkräuter dürfte ihre gute Verträglichkeit sein. So äussern sich jedenfalls vier von fünf Befragten (80,6 Prozent). „Die in Deutschland zugelassenen rezeptfreien Arzneimittel sind so gut auf ihre Wirkungen überprüft, dass man das tatsächlich so pauschal sagen kann“, sagt auch Professorin Karin Kraft, Direktorin des Instituts für Naturheilkunde an der Universität Rostock.

Die Bandbreite der Heilpflanzen-Anwendungen ist gross. Ob Primeln (Schlüsselblumen) gegen Husten, Rotes Weinlaub bei Erkrankungen der Beinvenen oder Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) als hormonfreie Alternative zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden: Es gibt kaum eine Indikation, bei der sich nicht auch ein Heilpflanzen-Extrakt einsetzen ließe. „Im Gegensatz zur schulmedizinischen Therapie ist es nicht nur ein einzelner Wirkstoff, der einen bestimmten Mechanismus auslöst, sondern ein Gemisch aus einer Vielzahl von Stoffen, die man oft noch gar nicht im Detail kennt“, erklärt Dr. Bernhard Uehleke, Forscher am Institut für Naturheilkunde an der Berliner Charité. Diese Vielstoffgemische greifen an mehreren Punkten im Organismus an, wo sie wie an kleinen Stellschrauben feinregulierend wirken.

Die meisten Heilpflanzen-Präparate müssen daher längere Zeit angewendet werden, bis die erwünschte Wirkung eintritt. „Der Körper braucht einfach eine gewisse Zeit, um Vorgänge zu starten und das Gleichgewicht zu finden“, sagt Uehleke. Ob man mit höheren Einstiegsdosierungen gegebenenfalls schnellere Wirkungen erzielen könnte, sei jedoch noch nicht ausreichend erforscht. So eignet sich die Pflanzentherapie hauptsächlich zur Linderung leichter Beschwerden. Begleitend zu einer schulmedizinischen Therapie kann sie außerdem Nebenwirkungen abmildern oder den Heilungsverlauf verbessern.

Zahlreiche Phytotherapeutika zeigen jedoch schon bei einer erstmaligen Anwendung eine gute Wirkung. „Dazu zählen beispielsweise Einreibungen bei Hautproblemen oder Bäder für einen besseren Schlaf“, erklärt Uehleke. Untersuchungen haben auch gezeigt, dass Arzneimittel aus Extrakten von Baldrian, Hopfen oder Melisse schon bei einer einmaligen Einnahme eine ähnliche Wirkung wie die chemischen Schlafmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine haben können – ohne die lästigen katerähnlichen Folgen am folgenden Morgen.

Bei schweren Erkrankungen funktionieren Phytopharmaka aus dem rezeptfreien Spektrum allerdings nicht. Versuche, auch schwere Depressionen mit Johanniskraut oder höhergradige Herzinsuffizienzen mit Weißdornextrakten zu therapieren, schlugen in den vergangenen Jahren fehl. Umso mehr konzentrieren sich die Bemühungen der Pharmaindustrie auf die Entwicklung von Heilpflanzen-Präparaten zur Gesunderhaltung und zur Behandlung leichter Beschwerden. „Das ist die Domäne der Phytotherapie“, sagt Professorin Karin Kraft.

Quelle:

Apotheken Umschau; 27.09.2010
RYF/iStock

http://www.apotheken-umschau.de/Heilpflanzen/Wann-pflanzliche-Arzneimittel-gut-helfen-75327.html

Kommentar & Ergänzung:

– Die Situation betreffend Erstattung von Phytopharmaka unterscheidet sich in Deutschland und in der Schweiz. In der Schweiz werden Heilpflanzen-Präparate von der Grundversicherung bezahlt, wenn ihre Wirksamkeit ausreichend in Studien belegt ist – genauso wie dies bei synthetischen Arzneimitteln gefordert wird. Das ist ein Unterschied zu Präparaten aus Homöopathie und Anthroposophischer Medizin, die von der Grundversicherung aus politischen Gründen bezahlt werden, ohne dass ihre Wirksamkeit belegt werden müsste. Weil das Gesetz „Wirksamkeit“ verlangt, geschieht diese eklatante Bevorzugung meiner Ansicht nach ohne Rechtsgrundlage. Das Bundesamt für Gesundheit BAG) in Bern hat jedenfalls bisher auch nach zweimaliger Anfrage keine gesetzliche Grundlage angegeben.

– In der Apotheken Umschau wird ein Soforteffekt von Arzneimitteln aus Extrakten von Baldrian, Hopfen und Melisse erwähnt. Bei Baldrian-Extrakt gibt es meines Erachtens gute Hinweise aus klinischen Studien dafür, dass  sein volles Potential als Beruhigungsmittel und Schlafhilfe sich erst bei längerer Einnahme voll entfaltet. Möglicherweise gibt es schnellere Effekte bei Kombipräparaten mit Baldrian, Hopfen und Melisse – wohl aber eher wegen Hopfen & Melisse.

– Falls Sie die Wirkungen der Heilpflanzen beruflich oder privat nutzen möchten, lohnt sich eine fundierte Ausbildung bzw. Weiterbildung. Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch.

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ZDF-Doku: Was ist Phytotherapie?

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Phytotherapie wird von vielen Leuten immer noch verwechselt und in einen Topf geschmissen mit Homöopathie, Bachblüten, Spagyrik oder ähnlichen Methoden.

Dabei unterscheiden sich die theoretischen Grundlagen, die Weltbilder und der Forschungsstand dieser Verfahren fundamental. Längst nicht alle Naturheilmittel aus Heilpflanzen zählen zur Phytotherapie.
Nur wer differenzieren kann ist auch in der Lage, eine fundierte Wahl zu treffen.

Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) brachte am 20. September 2009 unter “Doku Gesundheitsthemen” einen Bericht über die moderne Phytotherapie.
Als Expertin Auskunft gibt Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde in Rostock, eine ausgewiesene Kennerin der Phytotherapie.

Die Sendung ist in sechs Teilen auf youtube veröffentlicht worden.
Hier die Links und eine kurze Beschreibung des Inhalts.

Moderne Phytotherapie Teil 1:
www.youtube.com/watch

Beinwell (Wallwurz) bei Verstauchungen, Knochenbrüchen, Gelenkerkrankungen,
Prellungen, Zerrungen.
Johanniskraut als wirksames Antidepressivum.
Heilpflanzen-Anbau (Johanniskraut, Brennessel).
Herstellung von Heilpflanzen-Präparaten.

Moderne Phytotherapie Teil 2:
www.youtube.com/watch

Anbau von Sonnenhut (Echinacea).
Weissdorn bei Herzbeschwerden und Herzschwäche.
Weissdorn-Versuchsplantage.

Moderne Phytotherapie Teil 3:
www.youtube.com/watch

Weissdorn-Versuchsplantage.
Weissdorn bei leichten Formen der Herzinsuffizienz und leichten Formen von Herzrhythmusstörungen.
Interview mit Dr. Axel Bolland, Arzt für Balneologie und Naturheilkunde.
Wert des Sammelns von Heilpflanzen.
Wiesengeissbart (Mädesüss), Holunder.

Moderne Phytotherapie Teil 4:
www.youtube.com/watch

Holunder gegen Erkältungskrankheiten und Fieber.
Kamille zur Wundheilung, gegen Magen-Darm-Beschwerden.
Brombeerblätter gegen leichte Durchfälle, Entzündungen im Mund.
Zitate aus den Schriften Hildegard von Bingen‘s.
Johanniskraut-Analyse.

Moderne Phytotherapie Teil 5:
www.youtube.com/watch

Johanniskraut-Analyse.
Johanniskraut bei schwerer bis mittelschwerer Depression gut belegt nach Aussage von Prof. Karin Kraft.
Kamillenblüten (Anbau).
Ginkgo-Anbau, Heilpflanzen-Forschung.
Löwenzahn.

Moderne Phytotherapie 6
www.youtube.com/watch

Heilpflanzen-Forschung, Lavendelöl, Heilpflanzen-Sammeln,
Kamillen-Dampfinhalation,
Baldrian, Melisse, Hopfen für Beruhigungsbad.
Zwiebel bei Insektenstichen.
Pflanzenmedizin fördert Verlangsamung, Zuwendung, Achtsamkeit.

Kommentar & Ergänzung:

Für Phytotherapie-Fachleute bietet die Sendung wohl kaum neue Erkenntnisse.

Für Laien gibt sie aber einen guten Einblick in die verschiedensten Bereiche der Phytotherapie. Der Heilpflanzen-Anbau, die Heilpflanzen-Forschung, die Produktion von Arzneimitteln aus Heilpflanzen und verschiedene Anwendungsbereiche werden vorgestellt.

Darüber hinaus zeigt der Film aber auch, dass die Auseinandersetzung mit der Pflanzenheilkunde die Beziehung zur Natur stärken und die Eigenkompetenz der Menschen fördern kann. Diese wichtigen Vorzüge sollten meiner Ansicht nach erhalten und gepflegt werden. Falls Sie Heilpflanzen auf Exkursionen kennenlernen oder ihr Wissen über die Heilkräfte der Pflanzen vertiefen wollen, dann schauen Sie doch einmal in meinen Kurskalender:
www.phytotherapie-seminare.ch/index.php

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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