Artikel mit Schlagwort ‘Pflanzen’
Montag, Januar 30th, 2012
Menthol kommt in Pflanzen der Gattung Mentha (Minzen) vor. Es ist der Hauptbestandteil im ätherischen Öl der Pfefferminze (Mentha piperita, Lamiaceae). Menthol wird synthetisch hergestellt oder aus der japanischen Minze (Mentha arvensis var. piperascens) gewonnen.
Menthol wird in zahlreichen Präparaten eingesetzt, die bei Schnupfen „Luft“ geben sollen. Interessant daran ist, dass nicht wirklich mehr Luft durch die Nase geht, sondern nur die Empfindung einer freieren Nase ausgelöst wird.
„Pharmawiki“ beschreibt diesen Effekt so:
„Bei Schnupfen und verstopfter Nase in Form von Inhalierstiften, Nasenmitteln oder Erkältungsbalsamen. Menthol löst bei der Inhalation ein Frischegefühl in der Nase aus und hat einen subjektiv (aber nicht objektivierbaren) befreienden Effekt. Es sollte nicht bei Säuglingen oder Kleinkindern angewendet werden, da dies zu einem Atemstillstand führen kann.“
Quelle:
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Menthol
Kommentar & Ergänzung:
Menthol reizt die Kälterezeptoren in der Nasenschleimhaut, wodurch der Eindruck entsteht, dass die Nase freier wird:
„Es wirkt am Kälte-Menthol-Rezeptor (TRPM8), daher hat Menthol einen (scheinbar) kühlenden Effekt beim Auftragen auf die Haut, die Körpertemperatur wird jedoch nicht beeinflusst. Diese Wirkung ist vergleichbar mit der von Capsaicin (scheinbar heißer Effekt).“
(Quelle: Wikipedia)
Menthol wird auch eingesetzt als Lokalanästhetikum bei Juckreiz.
Menthol bzw. Pfefferminzöl bewähren sich auch bei Spannungskopfschmerzen.
Weiteres zu Menthol:
Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen
Hilft Menthol gegen medikamenteninduzierte Polyneuropathie bei Chemotherapie?
Pfefferminzöl bei Reizdarm schmerzlindernd
Menthol & Kampfer – warum nicht zusammen mit Homöopathie?
Schnupfen: Eukalyptusöl, Pfefferminzöl, Latschenkiefernöl
Spannungskopfschmerzen lindern mit Pfefferminzöl oder Tigerbalsam
Phytotherapie: Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom
Pflanzenheilkunde: Pfefferminze lindert Übelkeit
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse
www.phytotherapie-seminare.ch
Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care
Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch
Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch
Tags: Atemstillstand, ätherisches Öl, Capsaicin, Chemotherapie, Erkältungsbalsam, Eukalyptusöl, freie Nase, Gattung, Gesundheitsberufe, Haut, Heilkräuterkurse, Heilpflanzen-Seminar, Homöopathie, Inhalation, Inhalierstifte, japanische Minze, Juckreiz, Kälte-Menthol-Rezeptor, Kälterezeptoren, Kampfer, Kleinkinder, Klinik, Körpertemperatur, Krankenpflege, Kräuterexkursionen, Lamiaceae, Latschenkiefernöl, Lokalanästhetikum, Mentha, Mentha arvensis, Mentha piperita, Menthol, Minzen, Nase, Nasenschleimhaut, Naturheilkunde, Palliative Care, Pfefferminze, Pfefferminzöl, Pflanzen, Pflanzenheilkunde, Pflege, Pflegeheim, Pharmawiki, Phytotherapie, Phytotherapie-Ausbildung, Polyneuropathie, Reizdarm, Reizdarmsyndrom, Säuglinge, Schmerzen, Schnupfen, Schweiz, Spannungskopfschmerzen, Spitex, Tigerbalsam, TRPM8, Übelkeit, Verstopfte Nase, Weiterbildung, Wikipedia, Winterthur, Wirkung, Zürich
Posted in Phytotherapie | No Comments »
Donnerstag, November 24th, 2011
Naturnahe Gärten bieten dem Igel für den Winterschlaf Unterschlupf
Jedes Jahr im Herbst und beim Winterbeginn gehen vermehrt Anrufe besorgter Bürger bei Naturschutzverbänden und Tierheimen ein, die vermeintlich zu kleine, herumirrende Igel im Garten gefunden haben und nun wissen wollen, wie man die Tierchen am besten über den Winter bringt. Doch die Sorge um das beliebte Stacheltier ist oft unbegründet. Erst mit dem Wintereinbruch besteht für untergewichtige oder kranke Igel die Gefahr, dass sie für den Winterschlaf nicht genügend gerüstet sind. Der NABU NRW rät deshalb von einem vorsorglichen Einsammeln der Tiere ab. Wer Jungtiere unterstützen wolle, der könne regelmäßig ein Schälchen Katzenfutter bereitstellen und Unterschlupfmöglichkeiten im Garten anbieten.
Während Altigel Ende Oktober bereits ihr Winterquartier vorbereiten, sind viele Jungigel je nach Witterung noch bis weit in den November hinein unterwegs, um sich die nötigen Fettreserven anzufressen. Entgegen ihren sonstigen Gepflogenheiten sind sie dabei auch tagsüber aktiv. Auch im nahrungsärmeren Spätherbst finden die jungen Igel in einem naturnahen Garten meist noch ausreichend Regenwürmer, Schmetterlingslarven oder Schnecken, um den Winter aus eigener Kraft unbeschadet zu überstehen.
Ihre Winterquartiere beziehen Igel erst bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad. Erst ab diesem Zeitpunkt sollten noch herumirrende Igel, die einen kranken oder unterernährten Eindruck machen, aufgenommen werden.
Einen solchen Pflegling sollte man einem Tierarzt oder einer Igelstation vorstellen. Wird dort festgestellt, dass der Igel keiner menschlichen Unterstützung bedarf, so muss er unverzüglich wieder am Fundort freigelassen werden, denn gesunde, kräftige Igel überleben den Winter ohne menschliche Hilfe. Im Haus überwinterte Igel haben nämlich im Frühjahr oft erhebliche Anpassungsschwierigkeiten, wenn sie wieder in die Natur entlassen werden.
Wer einen Garten besitzt, der kann Igeln am besten über den Winter helfen, in dem er den Garten igelfreundlich herrichtet. Gärten sind für die stacheligen Tiere nämlich wichtige Lebensräume. Ein naturnah gestalteter und bewirtschafteter Garten mit Hecken, Teichen, Obstbäumen, Steinmauern oder Wiesen bietet dem Igel ganzjährig einen attraktiven Lebensraum. Der Verzicht auf Mineraldünger und chemische Bekämpfungsmittel sowie eine Bepflanzung mit heimischen Gewächsen sorgen dafür, dass das Stacheltier auch reichlich Nahrung vorfindet. Das ideale Winterquartier lässt sich dann rasch bereitstellen: Es besteht aus einem Haufen totem Holz, Reisig und Laub. Der NABU rät daher, die häufig üblichen herbstlichen Aufräumaktionen in Gärten lieber auf das Frühjahr zu verschieben. Neben den natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten könne man darüber hinaus ein Igelhäuschen aufstellen.
Quelle:
http://nrw.nabu.de/presse/pressemitteilungen/index.php?popup=true&show=651&db=presseservice_nrw
Kommentar & Ergänzung:
Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) setzt sich für Pflanzen, Tiere und Lebensräume ein. Auf der Website www.nabu.de findet man zu diesen Themen reichhaltige Informationen.
Zum Thema Igelschutz gibt es fundierte Informationen bei www.pro-igel.ch.
Wer die Natur in der Natur und nicht nur im Internet kennen lernen möchte, kann das auf erlebnisreichen Naturbeobachtungen an meinen Naturseminaren.
Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:
Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch
Info-Treff Pflanzenheilkunde
Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:
moodle.heilpflanzen-info.ch/
Tags: Altigel, Ausbildung, Exkursionen, Fettreserven, Frühjahr, Garten, Hecken, Herbst, Igel, Igelhäuschen, Igelhilfe, Igelschutz, Igelstation, Jungigel, Jungtiere, Katzenfutter, Kräuterwanderungen, Kurse, Lebensraum, Mineraldünger, NABU, NABU NRW, Natur, Naturbeobachtungen, Naturheilkunde, Naturnahe Gärten, Naturschutzbund, November, NRW, Obstbäume, Oktober, Pflanzen, Pflanzenheilkunde, Phytotherapie, Phytotherapie-Ausbildung, Pro Igel, Regenwürmer, Schmetterlingslarven, Schnecken, Schweiz, Spätherbst, Stacheltier, Steinmauern, Teiche, Tierarzt, Tiere, Tierheim, Weiterbildung, Wiesen, Winter, Winterquartier, Winterschlaf, Winterthur, Witterung, Zürich
Posted in Natur | No Comments »
Samstag, Oktober 22nd, 2011
Verschiedene Heilpflanzen verbessern die Wundheilung, lindern Hautentzündungen oder wirken abschwellend. Es sollten jedoch nur Heilpflanzen verwendet werden, deren Wirkung wissenschaftlich belegt ist. Eine Fachperson erläutert, welche Kräuter das sind und welche Wirkung sie haben.
Ob Kamille, Fenchel oder Salbei: Viele Heilpflanzen eignen sich als Kräutertee für die Selbstbehandlung.
«Die klassische Kräutermedizin – in der Natur selbst Pflanzen sammeln und daraus zum Beispiel einen Tee kochen -, hat den Nachteil, dass die Inhaltsstoffe oft unterdosiert sind», sagt Andreas Kiefer, Vorstandsmitglied der Bundesapothekerkammer in Berlin.
Außerdem sei beim Selbstsammeln die Gefahr von Allergien höher, denn viele Wildpflanzen enthalten allergieauslösende Substanzen. Eine gute Alternative seien daher moderne pflanzliche Arzneimittel. Diese Heilpflanzen-Präparate leiten sich von der traditionellen Kräutermedizin ab. Industriell produzierte, standardisierte Extrakte werden als Salben, Cremes oder Tinkturen eingesetzt.
Eine der bekanntesten Heilpflanzen ist die Kamille bzw. die Kamillenblüte. Äußerlich angewendet wirken ihre Extrakte entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Im klassischen Kamillentee sind allerdings nur die wasserlöslichen Inhaltsstoffe zu finden. Alkoholische Kamillenextrakte enthalten weitere entzündungshemmende Inhaltsstoffe. «Deshalb sind diese bei medizinischen Anwendungen einem Tee überlegen», erklärt Kiefer.
Eichenrinde: gute Wirkung bei entzündeter Haut
Gerbstoffe entfalten eine zusammenziehende Wirkung auf entzündete Haut. Arzneipflanzen mit Gerbstoffen sind beispielsweise Eichenrinde oder die Zaubernuss (Hamamelis). Die feinen Gefäße in der Haut werden weniger durchlässig, wodurch Entzündungen und Juckreiz gemildert werden. Gerbstoff-Umschläge oder Bäder sind wirksam gegen Ekzeme, Schweißfüße oder Hämorrhoiden. Zaubernuss-Extrakte wirken auch bei leichten Hautverletzungen.
Breiumschläge mit Bockshornklee- oder Leinsamen erweichen die Haut. Um sie herzustellen, werden die pulverisierten Samen mit Wasser verrührt und aufgekocht. Solche Breiumschläge aus Leinsamen oder Bockshornkleesamen machen die Haut geschmeidig und helfen gegen lokale Entzündungen wie Furunkel.
Bei Hautkrankheiten ist nicht nur der Inhaltsstoff wichtig, auch die Hilfsstoffe und die Zubereitung der Präparate spielen eine große Rolle. Bei akuten Hauterkrankungen wie nässenden Entzündungen wirken die Pflanzenextrakte besser, wenn sie in eher wässrige Grundlagen eingearbeitet sind. Bei chronischen Ekzemen hingegen sind fettreiche Zubereitungen besser wirksam.
Grüntee beziehungsweise Schwarztee ist zwar keine Heilpflanze. Er wird dennoch wegen seines Gehalts an Gerbstoffen gegen nässende Ekzeme angewendet: aus dem im Handel erhältlichen Grüntee oder Schwarztee einen starken Tee kochen und zehn Minuten ziehen lassen. Umschläge mit Grüntee oder Schwarztee sollten mehrmals täglich erneuert werden.
Quelle:
http://www.ruhrnachrichten.de/leben/gesundheit_und_wellness/gesundheit/Pflanzen-koennen-der-Haut-helfen;art364,1434760
Kommentar & Ergänzung:
Die Aussagen im Text auf ruhrnachrichten.de sind erfreulich fundiert.
Einzig die Aussage, dass beim Sammeln von Heilpflanzen in der Natur ein höheres Allergierisiko besteht, weil „viele Wildpflanzen….allergieauslösende Substanzen“ enthalten, kann ich nicht nachvollziehen. Ob ich zum Beispiel Schafgarbe oder Malvenblüten in der Natur sammle oder in der Apotheke oder Drogerie kaufe, macht meines Erachtens keinen eindeutigen Unterschied bei allergieauslösenden Stoffen in dem Sinne, dass Apothekenware grundsätzlich weniger Allergene enthalten würde. Vielleicht spricht aus dieser Aussage eher der Apotheker, der die Heilpflanzen gerne verkauft.
Am heikelsten beim Selbersammeln von Heilpflanzen scheint mir, dass man die Pflanzenwelt gut kennen muss, um Verwechslungen auszuschliessen.
Wichtig in diesem Text ist der Hinweis, dass bei der Behandlung von Hauterkrankungen nicht nur die Inhaltsstoffe wichtig sind, sondern auch die Zubereitungsform (wässrig / fetthaltig).
Gefreut hat mich, dass Schwarztee und Grüntee als Gerbstoffpflanzen erwähnt werden. Sie gelten oft nur als Genusstee und ihre Qualitäten als Heilpflanzen gehen daher leicht vergessen. Das ist schade, weil Schwarztee oder Grüntee oft im Haushalt greifbar sind und wenig kosten.
Zum Thema „Heilpflanzen bei Hauterkrankungen und Wunden“ gibt es ein kompaktes, informatives Tagesseminar.
Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:
Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch
Info-Treff Pflanzenheilkunde
Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:
moodle.heilpflanzen-info.ch/
Tags: Allergien, Andreas Kiefer, Apotheke, Arzneipflanzen, Ausbildungen, Berlin, Bockshornklee, Bockshornkleesamen, Cremes, Drogerie, Eichenrinde, Ekzeme, entzündete Haut, Entzündungen, Exkursionen, Extrakte, Fenchel, Furunkel, Gefahr, Genusstee, Gerbstoffe, Gerbstoffpflanzen, Grüntee, Hamamelis, Hämorrhoiden, Haut, Hautentzündungen, Hautkrankheiten, Hautprobleme, Hautverletzungen, Heilkräuter, Heilpflanzen, Hilfsstoffe, Inhaltsstoffe, Juckreiz, Kamille, Kamillenblüte, Kamillenextrakte, Kamillentee, Kräuter, Kräutermedizin, Kräutertee, Kräuterwanderungen, Kurse, Leinsmen, Malvenblüten, Natur, Naturheilkunde, Pflanzen, Pflanzenextrakte, Pflanzenheilkunde, Pflanzenwelt, pflanzliche Arzneimittel, Phytotherapie, Phytotherapie-Ausbildung, Salbei, Salben, Schafgarbe, Schwarztee, Schweissfüsse, Schweiz, Selbstbehandlung, Tee, Tinkturen, Umschläge, Weiterbildung, Wildpflanzen, Winterthur, Wirkung, Wundheilung, Zaubernuss, Zürich
Posted in Phytotherapie | No Comments »
Donnerstag, Oktober 20th, 2011
„Ätherische Öle sind Gemische aus leicht flüchtigen Pflanzeninhaltsstoffen, darunter Alkoholen, Aldehyden, Ketonen und Äthern. Sie sind es, die vielen Pflanzen ihren charakteristischen Geruch geben. Eucalyptus, Kamille, Pfefferminze, Lavendel, Fichte und Kiefer enthalten sie in größeren Mengen. Der Name Öle ist allerdings irreführend: Ein Tropfen, auf ein Filterpapier gebracht, verdunstet, ohne einen Fettfleck zu hinterlassen.
Viele ätherische Öle wirken desinfizierend, sie töten Bakterien ab oder erschweren eine Ansiedlung von Mikroben. Auf die Haut aufgebracht, sorgen die meisten von ihnen zudem für eine vermehrte Durchblutung. Dies wird zum Beispiel in vielen „Rheumasalben” genutzt.“
Quelle:
http://www.scinexx.de/dossier-detail-340-8.html
Kommentar & Ergänzung:
Das ist natürlich eine sehr kurz geratene Beschreibung der ätherischen Öle, eine Wirkstoffgruppe, über die es noch viel mehr zu sagen gibt.
Wichtig scheint mir in erster Linie festzuhalten, dass ätherische Öle und fette Öle (zum Beispiel Mandelöl, Olivenöl) von ihrem Aufbau her total unterschiedlich sind.
Ätherische Öle werden in der Aromatherapie und in der Phytotherapie eingesetzt, zum Teil mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
In der Phytotherapie kommen ätherische Öle nicht nur in isolierter Form zu Anwendung, sondern auch quasi eingebettet in Kräutertees, Pflanzentinkturen oder Pflanzenextrakten.
In der Phytotherapie auch in reiner, isolierter Form verwendete ätherische Öle sind beispielsweise:
Pfefferminzöl, Lavendelöl, Nelkenöl (= Gewürznelkenöl), Melissenöl, Teebaumöl, Kümmelöl, Fenchelöl, Thymianöl, Eukalyptusöl, Fichtennadelöl, Rosmarinöl, Kamillenöl, Anisöl, Wacholderöl, Korianderöl, Cajeputöl, Niauliöl, Kiefernnadelöl, Minzöl, Zimtöl und Zimtblätteröl, Rosenöl (vor allem als Aromatikum), Citronellöl ( als Ersatz für Melissenöl), Zitronenöl ( vor allem als Aromatikum)
Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:
Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch
Info-Treff Pflanzenheilkunde
Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:
moodle.heilpflanzen-info.ch/
Tags: Aldehyde, Alkohole, Anisöl, Aromatherapie, Aromatikum, Äther, ätherische Öle, Ausbildung, Bakterien, Cajeputöl, Citronellol, Durchblutung, Eucalyptus, Eukalyptusöl, Exkursionen, Fenchelöl, fette Öle, Fettfleck, Fichte, Fichtennadelöl, Gewürznelkenöl, Haut, Heilkräuter, Heilpflanzen, Kamille, Kamillenöl, Ketone, Kiefer, Kiefernnadelöl, Korianderöl, Kräautertee, Kräuterwanderungen, Kümmelöl, Kurse, Lavendel, Lavendelöl, Mandelöl, Melissenöl, Mikroben, Minzöl, Naturheilkunde, Nelkenöl, Niauliöl, Olivenöl, Pfefferminze, Pfefferminzöl, Pflanzen, Pflanzenextrakte, Pflanzenheilkunde, Pflanzeninhaltsstoffe, Pflanzentinkturen, Phytotherapie, Phytotherapie-Ausbildung, Rheumassalben, Rosenöl, Rosmarinöl, Schweiz, Teebaumöl, Thymianöl, Wacholderöl, Weiterbildung, Winterthur, Wirkstoffe, Wirkstoffgruppe, Wirkung, Zimtblätteröl, Zimtöl, Zitronenöl, Zürich
Posted in Phytotherapie | No Comments »
Dienstag, Juli 26th, 2011
Ein Viertel aller Nutzer von Naturheilkunde bevorzugt Präparate, die aus heimischen Heilpflanzen hergestellt wurden. Das Vertrauen in die Heilkräuter aus dem Garten ist demnach besonders hoch, auch zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten. Eine tatsächlich immunstärkende Wirkung konnten Wissenschaftler jedoch nur für wenige einheimische Pflanzen nachweisen.
Ein Beispiel dafür ist der schwarze Holunder. „Studien haben gezeigt, dass Menschen die über mehrere Monate hinweg täglich Holundersaft zu sich nehmen, seltener an einer Erkältung erkranken als andere, die den Saft nicht eingenommen haben“, sagt Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Rostock.
Ganz ungefährlich ist schwarze Holunder allerdings nicht. In den schwarzen Beeren ist der Giftstoff Sambunigrin enthalten. Wer die Beeren roh einnimmt, kann deshalb mit Erbrechen reagieren. Erhitzt man die Früchte, baut sich Sambinigrin vollständig ab. Holunderbeeren enthalten Vitamin C, B und das farbgebende Anthocyan, welches zu den Antioxidantien zählt und die Zellmembran vor Veränderungen durch freie Radikale schützt.
Quelle:
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/naturmedizin/tid-19998/naturheilmittel-mit-kraeutern-das-immunsystem-kraeftigen_aid_557132.html
Kommentar & Ergänzung:
Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) bzw. der Holundersaft hat in der traditionellen Pflanzenheilkunde einen ausgesprochen guten Ruf als Mittel gegen Erkältungskrankheiten.
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kubelka vom Institut für Pharmakognosie der Universität Wien schreibt zu den Holunderbeeren:
“Als Wirkstoffe des Schwarzen Holunders, die im Zusammenhang mit grippalen Infekten besondere Bedeutung haben, sind einerseits die Flavonoide und Anthocyane aufgrund ihrer antioxidativen Effekte anzusprechen, andererseits Fruchtsäuren und die im Fruchtextrakt enthaltenen Vitamine, vor allem C- und B-Komplex, von denen man eine Unterstützung der Immunabwehr erwarten kann.“
Insbesondere der Anteil der Anthocyane, der violett-schwarzen Pflanzenfarbstoffe, soll deutlich höher sein als bei anderen Obst- und Gemüsesorten. Die Anthocyane (blaue Farbstoffe) haben antioxidante Wirkung und schützen die Zellmembranen vor Veränderungen durch sogenannte Freie Radikale. Dadurch sollen Viren wie zum Beispiel Grippeerreger davon abgehalten werden, in die Zellen einzudringen.
Quelle:
http://www.dieuniversitaet-online.at/personalia/beitrag/news/schwarzer-holunder-gegen-erkaltung-und-grippe/301/neste/3.html
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:
Info-Treff Pflanzenheilkunde
Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:
moodle.heilpflanzen-info.ch/
Tags: Anthocyan, Anthocyane, Antioxidantien, Ausbildungen, Erbrechen, Erkältung, Erkältungskrankheiten, Exkursionen, Flavonoide, Freie Radikale, Fruchtsäuren, Garten, gegen, Gemüsesorten, Giftstoff, grippale Infekte, Grippe, Grippeerreger, Heilkräuter, Heilpflanzen, Holunder, Holundersaft, Immunabwehr, Krain Kraft, Kräuterwanderungen, Kurse, Naturheilkunde, Pflanzen, Pflanzenfarbstoffe, Pflanzenheilkunde, Pharmakognosie, Phytotherapie, Phytotherapie-Ausbildung, Rostock, Sambucus nigra, Sambunigrin, Schwarzer, Studien, Universität, Universität Wien, Viren, Vitamin C, Vitamine, Weiterbildung, Wirkstoffe, Wirkung, Wolfgang Kubelka, Zellen, Zellmembran
Posted in Phytotherapie | No Comments »
Freitag, Juli 15th, 2011
Ein naturnaher Garten erhöht die Artenvielfalt und hält Schädlinge in Schach.
Amsel, Drossel, Fink und Star – diese Vogelarten aus dem alten Kinderlied und zahlreiche andere Vögel sind im Garten nicht mehr so häufig anzutreffen. Die Gründe dafür: In vielen Gärten gibt es heute nur noch kurz gestutzte Zierrasen und statt heimischer setzen viele Hobbygärtner auf hochgezüchtete exotischen Pflanzen. Dadurch mangelt es schlichtweg an Insekten, die wiederum Vögeln als wichtige Nahrungsquelle dienen. In diesen ordentlich gehaltenen Gärten fehlen solche Leckerbissen.
Meisenknödel und Futterhäuschen als Notnahrung im Winter reichen alleine nicht. Auch in den wärmeren Jahreszeiten brauchen die gefiederten Sänger Nahrungsangebote, Versteckmöglichkeiten und Nistplätze. Mit einfachen Methoden kann aber jeder für eine größere Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zu sorgen.
Als Faustregel kann gelten: Je mehr einheimische Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon gedeihen, desto mehr Tiere werden dadurch angelockt. Einen idealen Lebensraum vor allem heimische blüten- und früchtetragende Sträucher sowie Wildstauden. Der Weißdorn trage beispielsweise schöne weiße Blüten mit viel Nektar, erklärt der Zoologe Julian Heiermann vom Naturschutzverband Nabu.
Neben dem Weißdorn nutzen viele Insekten und Vögel unter anderem auch die früchtetragende Schlehe (Schwarzdorn), die Pfirsichglockenblume und die Moschusmalve. Die hier lebenden Tiere haben sich im Laufe der Zeit auf heimische Pflanzen spezialisiert und können deshalb nur bestimmte Nahrung verarbeiten. Die meisten hochgezüchteten Pflanzen, wie zum Beispiel Kirschlorbeer, Thuja-Hecken und gefüllte Blüten – darunter auch Dahlien und Petunien – sind für die heimische Tierwelt deshalb eher von geringem Nutzen.
Es gibt aber auch einige wenige nicht-heimische Pflanzen, auf die Insekten gerne fliegen. Lavendel sei beispielsweise eine wichtige Nektarquelle für Bienen, sagt Heiermann. Und der Lavendel könne auch gut, in einen Kübel auf dem Balkon gepflanzt werden. Für den Balkon eignen sich auch Margeriten, Flockenblumen, heimische Nelkenarten und die Schafsgarbe. Ein weiterer Blickfang, sowohl für den Garten, als auch den Balkon, sei die Hundsrose. Heuermann: „Sie dient nicht nur Vögeln dank ihrer Früchte als Nahrungsquelle, sondern trägt auch schön anzusehende Blüten, die Insekten anziehen.“
Insekten stehen ganz weit oben auf der Speisekarte der Vögel. Wer viele verschiedene Vogelarten im Garten oder auf dem Balkon beobachten möchte, sollte für einen insektenfreundlichen Lebensraum sorgen. Denn Insekten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel.
Viele Menschen hätten allerdings ein eher schwieriges Verhältnis zu Insekten, erklärt die Biologin Rebecca Lay. Alles, was nicht flauschig sei oder schöne Flügel habe, werde von diesem Menschen als gruselig empfunden. Dabei seien Insekten ein essentieller Bestandteil für eine funktionierende Natur. Weil die Artenvielfalt in einem naturnahen Garten viel größer sei, hätten zudem auch ungebetene Gäste wie Blattläuse und Mücken viel mehr natürliche Feinde und würden zum Beispiel von Fledermäusen gefressen, sagt der Zoologe Heiermann.
Hauptsächlich seltener gewordene Vögel und Insekten brauchen zusätzliche Anlaufstellen im Garten oder auf dem Balkon. Der Trauerschnäpper sei zum Beispiel in naturnah belassenen Gärten anzutreffen, wo ihm auch Baumhöhlen Unterschlupf bieten. Der farbenfrohe Stieglitz sei ebenfalls häufiger zu sehen, wenn auch Stauden vorhanden sind. Die Disteln der Stauden sollten nach der Blüte nicht abgeschnitten werden, denn der Stieglitz (Distelfink) frisst vor allem die darin enthaltenen Samen.
Wer Schmetterlinge gern hat, sollte neben dem Weißdorn auch Birken als geeignete Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen pflanzen, rät Heiermann. Das Tagpfauenauge sei bei vielen besonders beliebt, sagt Rebecca Lay, doch diesen Schmetterling könne man nur beobachten, wenn auch Brennnesseln im Garten sind, von denen sich die Raupen ernähren.
Ebenfalls stark bedroht sind die meisten Wildbienenarten, von denen 555 verschiedene Arten existieren. Allerdings schrumpft auch der Lebensraum der Wildbienen mehr und mehr. Das liegt einerseits an den zu aufgeräumten Gärten und andererseits an den Pestiziden, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Zur Unterstützung der Wildbienen empfehlen die Experten „Insektenhotels“ aufzustellen, zum Beispiel aus Baumscheiben oder Backsteinen.
Um Vögel und Insekten in den Garten zu locken, müssen Gartenbesitzer aber nicht den gesamten Garten zuwuchern zu lassen. Es genüge, wenn wilde Ecken eingerichtet werden. So können zum Beispiel an einer Stelle Wildblumen ausgesät, sowie Holzstapel oder Reisighaufen angelegt werden. Die sich darin ausbreitenden dicken Larven sind ein wahrer Leckerbissen für viele Vogel.
Quelle:
http://www.fr-online.de/ratgeber/artenvielfalt-im-garten-foerdern/-/1472794/8668458/-/
Kommentar & Ergänzung:
Anleitungen zum Bau eines „Insektenhotels“ finden Sie im Buch von Wolf R. Günzel:
„Das Insektenhotel, Naturschutz erleben. Bauanleitungen – Tierporträts – Gartentipps“
Das Buch stellt 13 Bauprojekte vor, die sich mit Hilfe von Bauanleitungen leicht umsetzen lassen. Für jeden Garten gibt es die passende Lösung: Einfache Nisthilfen, die solo zum Einsatz kommen oder nach Art eines Baukastensystems ein Insektenhotel füllen, und verschiedene Nistkästen für Hummeln, Hornissen, Florfliegen und Marienkäfer. Pflanzenlisten und praktische Tipps, wie sich im Garten und auf dem Balkon ein insektenfreundliches Umfeld gestalten lässt, ergänzen die Bauvorhaben. Tierporträts vermitteln Einblicke in die Welt der Hotelbewohner.
Den meisten Menschen ist völlig unbekannt, dass es in der Schweiz über 600 Wildbienenarten gibt, die keine Staaten bilden, sondern einzeln leben. Sie legen ihre Eier zum Beispiel in hohle Pflanzenstängel, in leere Schneckenhäuschen oder in Brutgänge in der Erde. Wolf Richard Günzel gibt genaue Bauanleitungen für „Insektenhotels“, das heisst: zusammengebundene hohle Halme, Holzblöcke mit Bohrlöchern.
Im übrigen freut es mich, dass im Artikel auf fr-online auch der Weissdorn erwähnt wird. Weissdorn gehört zu den für die Tierwelt wertvollsten einheimischen Sträuchern. Allerdings sollte man im Auge behalten, dass er auch den Feuerbrand übertragen kann, eine für Obstbäume gefährliche Pflanzenkrankheit.
In der Phytotherapie ist der Weissdorn die wichtigste Heilpflanze für das Herz, zum Beispiel bei leichteren Formen von Herzinsuffizienz (Herzschwäche).
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:
Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch
Info-Treff Pflanzenheilkunde
Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:
moodle.heilpflanzen-info.ch/
Tags: Amsel, Artenvielfalt, Ausbildungen, Balkon, Bauanleitungen, Bienen, Birken, Blattläuse, Brennessel, Dahlien, Distelfink, Disteln, Drossel, einheimische Pflanzen, Exkursionen, Feuerbrand, Fink, fledermäuse, Flockenblumen, Florfliegen, Futterhäuschen, Garten, Gartentipps, Heilkräuter, Heilpflanzen, Herz, Herzinsuffizienz, Herzschwäche, Hobbbygärtner, Hornissen, Hummeln, Hundsrose, Insekten, Insektenhotel, Jahreszeiten, Julian Heiermann, Kinderlied, Kirschloorbeer, Kräuterwanderungen, Kurse, Landwirtschaft, Larven, Lavendel, Lebensraum, Margeriten, Marienkäfer, Meisenknödel, Moschusmalve, Mücken, NABU, Nahrungsquelle, Naturheilkunde, Naturschutz, Naturschutzverband, Nektar, Nektarquelle, Nelkenarten, Nistplätze, Notnahrung, Obstbäume, Pestizide, Petunien, Pfirsichglockenblume, Pflanzen, Pflanzenheilkunde, Pflanzenkrankheit, Phytotherapie, Phytotherapie-Ausbildungen, Raupen, Rebecca Lay, Sänger, Schach, Schädlinge, Schafgarbe, Schlehe, Schmetterlinge, Schmetterlingsraupen, Schneckenhäuschen, Schwarzdorn, Schweiz, Star, Stauden, Stieglitz, Sträucher, Tagpfauenauge, Thuja, Thuja-Hecken, Tiere, Tierporträts, Trauerschnäpper, Vögel, Vogelarten, Weissdorn, Weiterbildung, Wildbienen, Wildbienenarten, Wildblumen, Wildstauden, Winter, Wolf R. Günzel, Zierrasen
Posted in Natur | 1 Comment »
Freitag, Juli 15th, 2011
Die Staaten der Amazonas-Region wollen in Zukunft enger kooperieren, um illegale Rodungen im Regenwald einzudämmen.
Die acht Länder, über die sich die größte Urwaldfläche der Welt erstreckt, wollen unter anderem ihre Messmethoden aufeinander abstimmen, um eine globale Einschätzung der Abholzung zu ermöglichen.
Die regionale Organisation des Amazonas-Abkommens (OTCA) gab in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito einen gemeinsamen Plan bekannt, um die über 6 Millionen Quadratkilometer des Regenwaldgebiets gegen den zunehmenden Druck von Landwirtschaft und Bergbau zu schützen.
Die Amazonasregion sei nicht nur ein bedeutendes Schutzgebiet für die Artenvielfalt, sondern auch “ein Gebiet von großem kulturellem Reichtum, in dem etwa 420 indigene Bevölkerungsgruppen leben”, sagte OTCA-Sekretär Mauricio Dorfler.
Quelle:
http://science.orf.at/stories/1685216/
Kommentar & Ergänzung:
In der Organisation des Amazonas-Abkommens (OTCA) sind Bolivien, Brasilien, Venezuela, Equador, Kolumbien, Guyana, Peru und Surinam zusammengeschlossen.
Für Schutzbemühungen zugunsten der Regenwälder in der Amazonas-Region ist es allerhöchste Zeit. Es bleibt zu hoffen, dass es sich hier nicht nur um Lippenbekenntnisse handelt. In erster Linie geht es um den Schutz der Lebensgrundlagen für die indigenen Bevölkerungsgruppen und um den wichtigen Beitrag der Regenwälder zum globalen Klimaschutz.
Im übrigen sind die Regenwälder der Amazonas-Region auch eine Fundgrube für Heilpflanzen, von denen wohl erst ein kleiner Teil überhaupt entdeckt wurde.
Zum Thema „Artenvielfalt im Regenwald – die Apotheke der Welt“ heisst es in einem SWR-Bericht:
„Egal ob’s um Schmerzen, Husten oder Wundheilung geht: Weltweit haben bis zu drei Viertel aller Medikamente zumindest einen pflanzlichen Ursprung, auch wenn die Stoffe später im Labor nachgebaut werden……. Immer wieder wird Neues gefunden, wenn Wissenschaftler neue Pflanzen aus den Urwäldern genauer untersuchen. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken, erklärt der Biologe und langjährige Pharmaexperte Prof. Frank Petersen: ‚Wir wissen, dass etwa zehn Prozent aller Pflanzen, die wir heute auf der Erde kennen, chemisch untersucht worden sind. Nur ein kleinerer Teil davon wurde wirklich systematisch in der Wirkstoffforschung in der pharmazeutischen Industrie überhaupt untersucht. Was wir vermuten ist, dass wir in den Regenwäldern auf weitere Arten stoßen können, die ein medizinisches Potential haben werden. Davon bin ich wissenschaftlich überzeugt.’ Auch Wirkstoffe gegen Krankheiten, die wir heute noch nicht behandeln können, dürften hier zu finden sein: ‚Die Natur kann uns den Weg weisen, wie man in der Zukunft solche Erkrankungen effizient behandeln kann.’ Vorausgesetzt freilich, die Wälder bleiben erhalten.“
(Quelle: http://www.uni-tuebingen.de/uni/bzf/Presse/Lehre/SWR-Heilpflanzen-Okt-2010.pdf)
In diesem Zusammenhang wäre dann allerdings auch die Biopiraterie-Thematik zu beachten.
Heilpflanzen: Deutschland unterzeichnet Abkommen gegen Biopiraterie
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:
Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch
Info-Treff Pflanzenheilkunde
Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:
moodle.heilpflanzen-info.ch/
Tags: Abholzung, Amazonas, Apotheke, Artenvielfalt, Ausbildungen, Bergbau, Biopiraterie, Bolivien, Brasilien, Deutschland, Equador, Exkursionen, Frank Petersen, gegen, globaler Klimaschutz, Guyana, Heilkräuter, Heilpflanzen, Husten, Industrie, Klimaschutz, Kolumbien, Kräuterwanderkurse, Kurse, Landwirtschaft, Medikamente, Naturheilkunde, OTCA, Peru, Pflanzen, Pflanzenheilkunde, Pharmazeutische Industrie, Phytotherapie, Phytotherapie-Ausbildung, Quito, Regenwald, Regenwald-Zerstörung, Rodungen, Schmerzen, Surinam, Urwälder, Venezuela, Weiterbildung, Wirkstoffe, Wundheilung
Posted in Natur | No Comments »
Freitag, Juni 3rd, 2011
Verlagsbeschreibung
Nach Arzneimitteln und Haushaltschemikalien nehmen Pflanzen oder Pflanzenteile bei Kindern den dritten Platz in der Statistiken der Giftinformationszentralen ein. Jedoch erst nach sicherer Identifizierung der betreffenden Pflanzen und richtiger Abschätzung ihrer “Giftigkeit” können wirksame Gegenmaßnahmen getroffen oder aber überflüssige therapeutische Eingriffe vermieden werden.
Seit ihrem ersten Erscheinen im Jahre 1982 sind die “Giftpflanzen” für Apotheker, Ärzte, Toxikologen und Biologen zum unverzichtbaren Handbuch auf wissenschaftlicher Basis geworden. Neben Farbabbildungen von vermeintlich oder tatsächlich für Menschen und Tiere giftigen Pflanzen, werden Pflanzenbeschreibungen, eine Fruchtbestimmungstabelle, Blattmerkmale, Baumsilhouetten sowie mikroskopische Merkmale zur Identifizierung herangezogen.
Um einen schnelleren Zugriff auf die Literatur zu ermöglichen, wurden sie den jeweiligen Kapiteln, Familien oder Pflanzen zugeordnet.
Für die Neuauflage wurden die neusten Erkenntnisse über die Toxizität von Pflanzen, die dafür verantwortlichen Inhaltsstoffen und mögliche Wirkmechanismen ausgewertet. 37 Pflanzenfamilien wurden neu aufgenommen, bei bereits vertretenen Familien kamen zahlreiche Arten hinzu. Stärkere Berücksichtigung von veterinärmedizinisch bedeutsamen Giftpflanzen. Zum Shop

Kommentar
Giftpflanzen
In den letzten Jahren sind Wildsalate und Wildgemüse zunehmend populärer geworden. Das kann eine Chance sein, mit der Pflanzenwelt stärker in Kontakt zu kommen und den Ablauf der Jahreszeiten bewusster zu erleben. Andererseits lässt sich aber immer wieder beobachten, dass Leute Wildsalate, Wildgemüse oder Heilpflanzen sammeln, die fast keine Ahnung haben von der Pflanzenwelt. Und oft fehlt gleichzeitig jedes Bewusstsein dafür, dass Pflanzen auch schaden könnten. Das Buch von Frohne / Pfändler stellt die in Mitteleuropa bedeutsamen Giftpflanzen fundiert vor, Wildpflanzen genauso wie Zier- und Gartenpflanzen. In detailscharfen Fotos werden die wichtigen Bestimmungsmerkmale der Giftpflanzen gezeigt, damit diese sicher erkannt werden können. Die Vergiftungserscheinungen werden präzis geschildert und auch die notwendigen therapeutischen Massnahmen. Eine Stärke dieses Buches liegt darin, dass die Autoren auf die Erfahrungen von Toxikologischen Informationszentren zurückgreifen. Sie wissen daher, welche Pflanzen in der Praxis wirklich zu Vergiftungsfällen geführt haben und bei welchen diese Gefahr eher theoretischer Natur ist. Der Verlag empfiehlt das Buch als „Handbuch für Apotheker, Ärzte, Toxikologen und Biologen“, doch dürften auch interessierte Laien davon profitieren, wenn für medizinische Fachausdrücke ein entsprechendes Wörterbuch zugezogen wird.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen
Tags: Apotheker, Arzneimittel, Ärzte, Baumsilhouetten, Biologen, Blattmerkmale, Dietrich Frohne, Ein Handbuch für Apotheker, Fruchtbestimmungstabelle, Gift, giftigen Pflanzen, Giftigkeit, Giftinformationszentralen, Giftpflanzen, Hans Jürgen Pfänder, Hans Pfänder, Haushaltschemikalien, Heilpflanzen, Kinder, Menschen, Naturkurse, Pflanzen, Pflanzenbeschreibung, Pflanzenfamilien, Pflanzenheilkunde, Pflanzenteile, Pflanzenwelt, Phytotherapie, Tiere, Toxikologen, Toxikologen und Biologen, Toxizität, Vergiftungserscheinungen, Wildgemüse, Wildpflanzen, Wildsalate, Zier- und Gartenpflanzen
Posted in Buchshop, Gesundheitliches, Phytotherapie | No Comments »
Freitag, Mai 6th, 2011
In der Pflanzenheilkunde stösst man seit einigen Jahren immer wieder auf ein angebliches „Wesen der Pflanzen“, das zu erkennen für die Heilwirkung bedeutsam sein.
Die Rede vom „Wesen der Pflanze“, von „wesenhaften Urtinkturen“ etc. ist meines Ansicht nach sehr unreflektiert und hoch fragwürdig. Um die problematischen Aspekte dieser Theorie zu verstehen, braucht es allerdings eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Begriff des „Wesens“.
„Auch wenn wir uns heute schwer tun, noch daran zu glauben, dass die Welt, so wie sie ist, zum allerbesten eingerichtet sei, handeln wir doch immer noch oft so, als habe sie gar keinen anderen Zweck als uns mit dem auszustatten, was wir zum Leben und zum guten Leben (oder dem, was wir dafür halten) brauchen. Zwar mag nicht alles gut sein in der Welt, aber das, was darin gut ist, ist doch allein deshalb gut, weil es für uns gut ist. Wir behandelt es so, als sei es für uns gemacht, so als wären wir die rechtmässigen Besitzer der gesamten nichtmenschlichen Umwelt. Die Bäume sind nur dazu da, uns Sauerstoff zum Atmen zu spenden (und natürlich auch Bücher aus ihnen zu drucken), andere Pflanzen und Tiere, um uns zu ernähren und uns zu kleiden usw. …..
Schon Aristoteles hatte in der Politik ähnliches behauptet, nämlich „dass die Pflanzen der Tiere wegen und die Tiere des Menschen wegen da sind, die zahmen zur Dienstleistung und Nahrung, die wilden, wenn nicht alle, so doch die meisten, zur Nahrung und zu sonstiger Hilfe, um Kleidung und Gerätschaften von ihnen zu gewinnen.“ Die Ontologie und Naturphilosophie des Aristoteles aber spricht eine ganz andere Sprache. Hier wird sorgfältig zwischen Artefakten, also von Menschen hergestellten Dingen, und Naturprodukten und insbesondere Lebewesen, unterschieden. Zum Wesen beider gehört die Zweckbestimmung, aber nur für die Artefakte gilt, dass ihr Zweck ihnen äusserlich ist. Sie sind tatsächlich für etwas da, für etwas gut, und zwar für etwas anderes. Ein Messer etwa ist zum Schneiden da. Darin erfüllt sich sein Zweck und zugleich sein Wesen: Es ist ein zum Schneiden bestimmtes Ding. Lebewesen hingegen haben ihren Zweck in sich selbst. Ihre Beschaffenheit dient nicht einem anderen, sondern ihrem eigenen Überleben und Wohl. Sie sind ihrem Wesen nach nicht „für etwas“ gut, sondern allein sich selbst ein Gut.“
Michael Hauskeller, Philosoph, in: Mögliche Welten, Beck Verlag 2006
Kommentar & Ergänzung:
Fatalerweise gibt es auch in einer esoterisch angehauchten Pflanzenheilkunde die Ansicht, dass die Heilpflanzen für uns da sind. Heilpflanzen haben dann nicht ihren Zweck in sich selbst. Ganz im Gegenteil ist es ihr Zweck und ihr Wesen, uns zu heilen. Auch die Beschaffenheit der Pflanzen dient in dieser Sichtweise nicht in erster Linie ihrem eigenen Überleben und Wohl: Formen und Farben gelten als Signaturen, die uns mitteilen, wofür die Pflanze für uns gut ist.
Diese Vorstellungen stellen den Menschen stark ins Zentrum der „Veranstaltung Natur“. Die Heilpflanzen jedenfalls werden hier in ihrem Wesen und in ihrer Beschaffenheit ganz auf den Menschen ausgerichtet gesehen.
So solle es dann beispielsweise tatsächlich das Wesen des Gänseblümchens sein, die Folgen einer Versehrung, einer physischen oder psychischen Gewaltanwendung zu lindern. Das heisst: Der Kern der Existenz des Gänseblümchens soll darin liegen, uns zu heilen von Gewaltanwendung. Es geht im „Wesen“ also nicht um das Gänseblümchen. Es geht exklusiv um uns. Eine ausgesprochen hochmütige Angelegenheit.
Hauskeller beschreibt diese anthropozentrische Position präzis und plädiert für die Einsicht, dass uns diese Position nicht zusteht. Damit verbindet er die Hoffnung, dass unser Blick frei wird………
„…für eine andere Art von Schönheit, eine Schönheit, die nichts mehr mit dem Nutzen zu tun hat, den die Gegenstände der Natur für uns haben, sondern gerade im Gegenteil aus ihrer Nutzlosigkeit entspringt, aus dem Umstand, dass sie ihrer Wesensbestimmung nach nur für sich da sind und allenfalls zufällig, aufgrund gänzlich kontingenter (= zufälliger, M.K.) Umstände, auch für uns.“
Michael Hauskeller, Philosoph, in: Mögliche Welten, Beck Verlag 2006
Kommentar & Ergänzung:
Die Vorstellung, dass Heilpflanzen ihrem Wesen nach für uns da sind, uns durch Farben und Formen mitteilen, wofür sie gut sind, spricht offensichtlich viele Menschen an. Wie schön: wir sind persönlich gemeint. Hier kümmert sich jemand um uns, ohne eigene Ansprüche und Erwartungen zu hegen. Aus dieser Sichtweise ergibt sich meines Erachtens eine ziemlich eigenartige Beziehung zu den Pflanzen.
Erstens ist es sehr einfach, jemanden zu lieben, der fraglos und ohne eigene Ansprüche für mich da ist. Ich plädiere im Gegensatz dazu für den Versuch, mit den Pflanzen eine Art von Beziehung zu finden auch mit dem Wissen, dass sie sich von sich aus nicht um uns kümmern und dass wir ihnen wohl ziemlich egal sind. Das ist eine anspruchsvollere, aber vermutlich auch reifere Art der Beziehung.
Denn zweitens ist die Vorstellung, dass sich da fraglos und ohne eigene Ansprüche jemand um mich kümmert, am ehesten noch für ein Kleinkind angemessen. In diesem Alter brauchen wir Eltern, die auf unsere Bedürfnisse eingehen, und die eigenen ein Stück weit zurückstellen. Auch schwer erkrankten Menschen können solche Vorstellungen möglicherweise gut tun. Aber als generelle Haltung den Heilpflanzen gegenüber scheint mir dies ziemlich fragwürdig.
Betrachten wir doch die Natur – wie Michael Hauskeller es anregt – weniger aus dem Blickwinkel des Nutzens für uns. Auf die Heilkräuter übertragen: Wir sollten meines Erachtens die schöne, aber ziemlich narzisstische und anthropozentrische Vorstellung, dass die Heilpflanzen mit ihren Kräften, Farben, Formen und mit ihrem Wesen auf uns gerichtet sind, zur Seite stellen. Und dann offen sein für eine Begegnung mit den Pflanzen jenseits dieser menschlichen Selbstüberschätzung…..
Wer nämlich die Wesensbestimmung der Heilpflanzen darin sieht, dass sie zu unserer Heilung da sind, der behandelt sie wie einen Artefakt, wie einen Gegenstand, der fremdem Zweck und Wesen unterliegt, und nicht wie ein Lebewesen, dessen Zweck ausschliesslich in ihm selber gründet.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:
Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch
Info-Treff Pflanzenheilkunde
Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:
moodle.heilpflanzen-info.ch/
Tags: Aristoteles, Artefakten, Ausbildungen, Beck Verlag, Exkursionen, Gänseblümchen, Heilkräuter, Heilpflanzen, Heilwirkung, Kleinkind, Kräuterheilkunde, Kurse, Michael Hauskeller, Naturheilkunde, Naturphilosophie, Naturprodukte, Ontologie, Pflanzen, Pflanzenheilkunde, Phytotherapie, Politik, Schönheit, Signaturen, Sprache, Urtinkturen, Weiterbildung, Wesen, Wesen der Pflanzen, Wesenhafte Urtinkturen, Zweckbestimmung
Posted in Philosophisches, Phytotherapie | No Comments »
Mittwoch, April 6th, 2011
Kräuterwanderungen kann man so gestalten, dass nur Pflanzen beachtet werden, die für uns Menschen nützlich sind, also Heilpflanzen, die uns gesund machen oder Wildsalate und Wildgemüse, die uns ernähren. Viel wichtiger scheint mir aber, dass wir den Blick weiten auf die kleinen und grossen Wunder am Wegrand, auch unabhängig vom Nutzen für uns Menschen. Es gibt in der Natur sehr viel zu entdecken an verborgener Schönheit und faszinierenden Lebensformen.
„Die Natur ist ein einziges Wunder, allerdings mit einem kleinen Fehler: Das Wunder wird gratis geboten. Das heisst: wir haben uns so daran gewöhnt, dass wir es schon gar nicht mehr als solches erkennen.“
Dieses Zitat stammt aus dem Buch „Lob des Zweifels“ von Luciano De Crescenzo (btb Taschenbuch 1996).
Eine Übersicht der Naturseminare, Heilpflanzenexkursionen und Alpenblumenkurse im Sommer finden Sie jetzt im Kurskalender auf www.phytotherapie-seminare.ch
Jeder dieser Kurse ist eine Entdeckungsreise in die Natur, und wer immer wieder einmal ein Wochenende oder eine Woche in diese Wunderwelt eintaucht, kann daraus eine Art Lehrzeit machen, welche die Wahrnehmung der Pflanzen & Tiere in unserer Umgebung verändert und verfeinert.
P.S. Ich verreise jetzt bis 26. April 2011 nach China und werde dort die alten chinesischen Gärten erkunden. Im diesem Blog gibt es deshalb bis Ende April eine Pause.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:
Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch
Info-Treff Pflanzenheilkunde
Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:
moodle.heilpflanzen-info.ch/
Tags: Alpenblumenkurse, Ausbildungen, China, Exkursionen, Heilkräuter, Heilpflanzen, Heilpflanzenexkursionen, Kräuterwanderungen, Kurse, Luciano De Crescenzo, Naturheilkunde, Naturherlebnis, Naturseminare, Pflanzen, Pflanzenheilkunde, Phytotherapie, Taschenbuch, Tiere, Wahrnehmung, Weiterbildung, Wildgemüse, Wildsalate, Zitat
Posted in Natur, Philosophisches, Phytotherapie | No Comments »