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Menthol / Pfefferminzöl gegen Juckreiz

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Die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ bringt ein Gespräch mit dem Dermatologen Franz Legat, dem Leiter der Juckreizambulanz in Graz.

Dabei wird als Mittel gegen Juckreiz (Pruritus) unter anderem auch Menthol erwähnt.

Zitat:

„Auch Cremes mit speziellen Inhaltsstoffen, etwa mit Urea, also Harnstoff, oder Menthol können helfen. Eine Therapie in Kältekammern oder die Phototherapie, also die Therapie mit UV-Strahlen, kann juckreizlindernd wirken.“

Quelle:

http://derstandard.at/2000057056706/Pruritus-Im-Juck-Kratz-Zyklus-sein

Kommentar & Ergänzung:

Menthol ist ein Bestandteil des Pfefferminzöls und dort in einem Anteil von 35 – 70 % vorhanden. Man kann also grob davon ausgehen, dass Pfefferminzöl etwas zur Hälfte aus Menthol besteht.

Bei der Anwendung von Menthol ist die Konzentration wichtig.

Um Juckreiz zu lindern sind Konzentrationen von 0,1 – 1% Menthol wirksam. Rechnet man bei Pfefferminzöl mit einen Mentholgehalt von etwa 50%, könnte man deshalb 1 – 2 % Pfefferminzöl in einer Salbengrundlage oder in fettem Öl (z. B. Mandelöl) applizieren.

Als Counterirritant zum Beispiel gegen Spannungskopfschmerzen beträgt die empfohlene Konzentration 1,25 – 16% Menthol. Üblich ist hier eine 10%ige Pfefferminzöl-Lösung auf alkoholischer Basis.

Urea (Harnstoff) ist eine organische Verbindung und bei Säugetieren ein harnpflichtiges Stoffwechselprodukt, das mit dem Urin und dem Schweiß ausgeschieden wird. In Salben und Lotionen dient er als Feuchtigkeitsspender und wird zu diesem Zweck synthetisch hergestellt.

Wissenschaftsgeschichtlich gilt Harnstoff als die erste aus anorganischen Ausgangsstoffen synthetisierte organische Verbindung.

Das widersprach der damals verbreiteten Vorstellung, dass organische Substanzen grundsätzlich nur von Lebewesen durch die so genannte vis vitalis (Lebenskraft) hergestellt werden könnten. Die erste Synthese von Harnstoff im Jahr 1828 durch Friedrich Wöhler gilt daher als Geburtsstunde der Biochemie. Durch diese Entwicklung galt der vitalistische Ansatz in der Biologie zunehmend als überholt.

Der Vitalismus nahm als Grundlage aller Lebensvorgänge als eigenständiges Prinzip eine Lebenskraft an. Die Hernstoffsynthese zeigte, dass zur Herstellung organischer Substanzen die Annahme einer Lebenskraft nicht notwendig ist.

Erwähnen möchte ich noch einen anderen interessanten Aspekt, der im Gespräch mit Franz Legat zu Sprache kommt:

Ein Juckreiz kann chronisch werden und sich dann von der ursprünglichen Ursache lösen. Zitat:

„Es entsteht ein Juck-Kratz-Zyklus, und der wird zu einer eigenen Juckreizerkrankung, die dann oft mit speziellen juckenden Hautveränderungen in einer sogenannten chronischen Prurigo mündet. In diesem Stadium bringt dann auch die Behandlung der auslösenden Ursache keine Hilfe mehr.“

Das scheint mir ähnlich zu sein wie bei chronischen Schmerzen. Auch sie können sich von der ursprünglichen Ursache lösen und zur eigenständigen Schmerzkrankheit werden.

Starker Juckreiz kann genauso stark belasten wie chronischer Schmerz.

In der Medizin kommen gegen Juckreiz oft Arzneimittel zur Anwendung, die eigentlich gegen andere Erkrankungen entwickelt wurden. Im Interview erwähnt werden als Optionen die Wirkstoffe Gabapentin und Pregabalin, die die Wahrnehmung und Weiterleitung von Juckreiz hemmen und bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz oder mit Nervenschäden meist gut wirken sollen.

Auch der Neurokinin-1-(NK1)-Antagonist Aprepitant habe sich als gutes Mittel gegen schweren chronischen Pruritus erwiesen, sei aber eigentlich zugelassen, um die Übelkeit bei stark wirksamen Chemotherapien zu lindern. Das Mittel sei teuer, und die Erfahrungen mit Langzeitbehandlungen seien derzeit noch gering.

Es gebe derzeit noch kein Medikament, das gegen Juckreiz zugelassen sei, sagt Legat.

In der Phytotherapie wird als Option bei Juckreiz noch der Paprika-Wirkstoff Capsaicin äusserlich angewendet. Siehe dazu:

Capsaicin-Creme hilft gegen Juckreiz

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

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Lavendel zur Duftpflanze des Jahres 2016 gewählt

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In Österreich hat eine Berufsgruppen-Vereinigung für gewerbliche Aromapraktiker/innen und Aromapflege-Fachkräfte den Lavendel zur Duftpflanze des Jahres 2016 gewählt. Aus diesem Anlass berichtet „Die Presse“ über den Lavendel. Zitat:

„Ätherisches Lavendelöl hat mehr als 300 verschiedene aktive Moleküle und daher viele verschiedene Wirkungen. Echter Lavendel (als Tee, Duftkissen oder ätherisches Öl) beruhigt, wirkt harmonisierend, entspannend und ausgleichend. Das haben mittlerweile etliche wissenschaftliche Studien bestätigt.“

Zu Wort kommt in dem Text auch Reinhard Länger von der Ages Pharm-Med Medizinmarktaufsicht, ein profunder Kenner der Phytotherapie:

„Der echte Lavendel, Lavandula angustifolia, ist gemäß europäischem Arzneibuch die Stammpflanze für Lavendelblüten und Lavendelöl. Experimentell konnten antibakterielle, krampflösende und entzündungshemmende Effekte beobachtet werden.“

Lavendelblüten und Lavendelöl bei Unruhezuständen und zur Erleichterung des Einschlafens und Durchschlafens verwendet. Neue klinische Studien haben ausserdem gezeigt, dass Lavendelöl nach der Einnahme in Kapselform Ängste lindern kann. Reinhard Länger sagt dazu: „Standardisierte Arzneimittel mit Lavendelöl erweisen sich bei innerlicher Anwendung in Bezug auf die angstlösende und schlaffördernde Wirkung als gleich effektiv wie chemisch-synthetische Wirkstoffe.“

Quelle:

http://diepresse.com/home/leben/gesundheit/4930152/Ein-Duft-der-beruhigt?_vl_backlink=/home/leben/gesundheit/index.do

Kommentar & Ergänzung:

Lavendelöl und Lavendelblüten werden sowohl in der Aromatherapie als auch in der Phytotherapie gerne eingesetzt bei Schlafstörungen und Unruhezuständen.

Die Phytotherapie verwendet ausschliesslich Lavendelöl aus Lavandula angustifolia, dem Echten Lavendel, so wie es im Europäischen Arzneibuch vorgeschrieben ist. Das Lavendelöl aus dem Echten Lavendel ist am besten untersucht und am besten dokumentiert bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit.

Das Lavendelöl nach Arzneibuch ist als Arzneimittel zugelassen und wird in Apotheken und (in der Schweiz) Drogerien offen verkauft.

Die Aromatherapie setzt auch andere Lavendelöle aus anderen Lavendelarten ein, zum Beispiel:

– Lavandin (Lavandula hybrida – Kreuzung aus Lavandula angustifolia und Lavandula latifolia). Dieser Hybrid-Lavendel ist in der Herstellung wesentlich ergiebiger als echter Lavendel und sein Öl deshalb auch preisgünstiger. Lavandin wirkt aber nicht beruhigend und kann wegen seinem Gehalt an Kampfer sogar eher anregende Effekte auslösen.

– Schopflavendelöl (Lavandula stoechas). Eine Unterart des Schopflavendels ist der Grüne Lavendel (Lavandula viridis). Lavendelöl aus dem Grünen Lavendel wurde in Portugal gegen Hautpilze untersucht und zeigte dabei gute Wirkungen.

Siehe dazu:

Lavendelöl wirksam gegen Hautpilze

– Speik-Lavendel (Lavandula spicata, Lavandula latifolia) enthält ebenfalls Kampfer. Speik-Lavendelöl wird als Insektenbekämpfungsmittel und in der Tiermedizin eingesetzt.

Wie schon erwähnt, setzt die Phytotherapie Lavendelöl nicht nur inhalativ bei Schlafstörungen ein, sondern auch innerlich in Kapselform gegen leichtere Angststörungen (Präparat Lasea®).

Siehe dazu:

Studie bestätigt Wirksamkeit von Lavendelöl-Kapseln (Lasea®) bei Angststörungen

Darüber hinaus werden Lavendelblüten bzw. Lavendelöl auch eingesetzt als Lavendelsäckchen oder Lavendelbad.

Lavendelöl eignet sich zudem für Einreibungen gemischt mit fetten Ölen (zum Beispiel Mandelöl).

P.S.:

Ausführlichere Informationen über Lavendelöl finden Sie in der Broschüre:

Ätherische Öle in der Pflege 

Grundlagenwissen über ätherische Öle und Anwendungen von Lavendelöl.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Lavendel und Melisse als „Stresskiller“

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Der NHV Theoprastus, ein Verein zur Förderung traditioneller Heilkunde, empfiehlt uns:

„Wer bei den Weihnachtsvorbereitungen einen Stresskiller braucht, kann es mit einem Tee aus Lavendel oder Melisse versuchen. Die beiden Heilpflanzen gelten als beruhigend für gereizte Nerven.“

Quelle:

http://de.nachrichten.yahoo.com/tee-aus-melisse-oder-lavendel-als-stresskiller-081300427.html

Kommentar & Ergänzung:

Lavendel (Lavandula angustifolia) und Melisse (Melissa officinalis) sind beides Heilpflanzen, die zur Entspannung beitragen können.

Die Bezeichnung Stresskiller ist im zweiten Teil des Wortes allerdings schon ein bisschen gar hart .

Beide Pflanzen verdanken ihre beruhigende Wirkung dem ätherischen Öl, also dem Lavendelöl bzw. dem Melissenöl.

Lavendelblüten werden eher selten als Tee verwendet. Bewährt haben sie sich als Lavendelsäckchen, das man unters Kopfkissen legt. Häufiger wird das Lavendelöl genutzt:

– Als Lavendelduft eingeatmet,

– gemischt mit Mandelöl oder Bodylotion eingerieben oder

– als Lavendelbad (8 Tropfen in etwas Kaffeerahm gemischt ins Badewasser).

Melissenblätter eignen sich gut als beruhigender Tee. Allerdings verlieren sie beim Trocknen und Aufbewahren rasch ihr ätherisches Öl. Dem Melissentee fehlt dann sein charakteristisches Aroma. Tee aus frischen Melissenblätter wäre besser, ist aber im Winter nicht so einfach greifbar.

Melissenöl wirkt wie Lavendelöl entspannend und ist in gleicher Weise anwendbar (Einatmen, Einreiben in Bodylotion, als Melissenbad). Allerdings ist Melissenöl viel teurer als Lavendelöl.

Ganz abgesehen von der Wirksamkeit spricht für die Anwendung von Kräutertee gegen Stress auch das Teeritual, das schon für sich allein genommen einen entspannenden Effekt hat.  Wichtig wird dabei auch sein, welchen Tee man vom Geschmack her mag.

Verveine (Zitronenverbena, Wohlriechendes Eisenkraut) ist in dieser Hinsicht sehr beliebt und wirkt leicht beruhigend.

In manchen Ländern ist als Abendtee die Kamille Favorit. Bei uns allerdings hat Kamillentee ein „Imageproblem“. Wer als Kind im Krankheitsfall immer Kamillentee trinken musste, wird dieses Aroma lebenslänglich mit elenden Zuständen verbinden.

Tipp: Probieren Sie den Kamillentee mal mit etwas Zitronensaft. So lässt sich sein Aroma modifizieren.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Was ist Minzöl / Japanisches Pfefferminzöl?

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Minzöl („Japanisches Pfefferminzöl“) ist ein ätherisches Öl, das aus dem Kraut bestimmter Ackerminzen gewonnen wird. Es wird als kostengünstige Alternative zu dem höherwertigen Pfefferminzöl in ähnlichen Einsatzbereichen angewendet.

Herstellung von Minzöl

Minzöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus dem Kraut mentholreicher Kulturformen der Ackerminze gewonnen. Für pharmazeutische Qualitäten des Öls (Menthae arvensis aetherolum) sind Mentha arvensis L. var. piperascens MALINV. ex HOLMES (Japanische Minze) sowie Mentha canadensis L. zugelassene Stammpflanzen. Aus dem primär gewonnenen sehr mentholreichen dickflüssigen ätherischen Öl (Mentholgehalt bis zu 90 %) wird ein Teil des Menthols nach Kristallisation durch Filtration abgetrennt und nach Rektifikation das Minzöl erhalten.

Ein naturbelassenes Minzöl existiert nicht, da der natürliche Mentholgehalt für eine Anwendung zu hoch ist und somit vermindert werden muss. Die Ackerminze wird zur Gewinnung natürlichen Menthols für die Arznei- und Kosmetikindustrie genutzt. Von Mentha arvensis gibt es unterschiedliche Pflanzenzüchtungen, die das Ziel haben, den Mentholgehalt und die ätherische Ölausbeute zu steigern. So liegt der Mentholgehalt neuerer Pflanzenzüchtungen bei ca. 90 % der gesamten Menge an ätherischem Minzöl.

Inhaltsstoffe des Minzöls

Minzöl enthält etwa 30 – 50 % Menthol, etwa 17 – 35 % Menthon, etwa 5 – 13 % Isomenthon und etwa 1,5 – 7 % Menthylacetat, sowie weitere Terpene.

Wirkung des Minzöls

Der chemische Hauptbestandteil des Minzöls ist Menthol. In höherer Dosierung wirkt das ätherische Öl darum lokal betäubend (anästhesierend) und schmerzunterdrückend (analgetisch), die Wirkung entspricht dem des (echten) Pfefferminzöls aus Mentha piperita.

Menthol wirkt am Kälte-Menthol-Rezeptor (TRPM8), deshalb hat das Öl eine (scheinbar) kühlende Wirkung, die Körpertemperatur wird aber nicht beeinflusst. Diese Wirkung ist vergleichbar mit dem Hitzereiz des Alkaloids Capsaicin aus Paprika.

Anwendung des Minzöls

Innerlich wird Minzöl bei Blähungen (Meteorismus), funktionellen Magenbeschwerden, Darmbeschwerden (Reizdarm) und Gallenbeschwerden und Katarrhen der oberen Luftwege angewendet. Die äußerliche Anwendung des Minzöls erfolgt auf den Schläfen bei Kopfschmerzen und zur Linderung der Symptome von Erkältungen. Mit Hilfe von Inhalation können bei Husten festsitzender Schleim gelöst und die oberen Atemwege frei gemacht werden. Das Einreiben verspannter Muskelpartien mit Minzöl kann die Beschwerden lindern.

Minzöl kommt zudem als Aroma in Lebensmitteln und Mundpflegemitteln zum Einsatz. Hinsichtlich Geruchqualität und Geschmacksqualität ist das Minzöl dem echten Pfefferminzöl unterlegen.

Anwendungsbeschränkung für Minzöl

Minzöl und minzölhaltige Zubereitungen dürfen nicht bei Kleinkindern und Säuglingen eingesetzt werden, weil dies mit dem Risiko lebensbedrohlicher Atemnotzustände verbunden ist.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Minzöl

Kommentar & Ergänzung:

Gegen Spannungskopfschmerzen wird Minzöl in 10%iger Konzentration eingerieben, zum Beispiel gemischt mit fettem Öl (bspw. Mandelöl).

Oft wird aber zu diesem Zweck Pfefferminzöl aus Mentha piperita verwendet.

Siehe dazu:

Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Phytotherapie: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen lindern mit Pfefferminzöl oder Tigerbalsam

Ebenfalls gegen Kopfschmerzen eingesetzt wird China Kopfwehöl, das aus Pfefferminzöl, Kampfer, Menthol, Eucalyptusöl, Methylsalicylat und Thymol besteht.

Siehe:

Was ist China Kopfwehöl?

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Was ist China Kopfwehöl?

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China Kopfwehöl wird gegen Spannungskopfschmerzen eingesetzt. Welche Bestandteile für die Wirkung verantwortlich sind, ist aber vielen Anwenderinnen und Anwendern nicht bekannt, und der Ausdruck „China“ im Produktenamen ist auch eher irreführend. Was daran besonders chinesisch sein soll, ist mir  jedenfalls nicht klar.

China Kopfwehöl besteht aus Pfefferminzöl, Kampfer, Menthol, Eucalyptusöl, Methylsalicylat, Thymol.

Es gibt viele ähnliche Produkte, die vor allem Kälteempfindungen in der Haut auslösen. Diese Sinnesmeldungen überlagern oder verdrängen im Gehirn offenbar die Kopfschmerzempfindungen.

Die Kühlempfindung wird vor allem ausgelöst durch Pfefferminzöl und seinen Hauptinhaltsstoff Menthol.

Siehe auch:

Phytotherapie: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerz

Wahrscheinlich lässt sich die gleiche Wirkung gegen Kopfschmerzen auch erzeugen mit 10 % Pfefferminzöl in Mandelöl.

Eukalyptusöl und Kampfer bewirken ebenfalls eine (leichte) Kälteempfindung.

Thymol ist der Hauptbestandteil von Thymianöl.

Methylsalicylat ist ein heute in der Regel synthetisch hergestellter Wirkstoff aus der Gruppe der Salicylate, der anstelle des natürlichen Wintergrünöls (Gaultheriae aetheroleum) zur Anwendung kommt. Es hat schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkungen und ist ein Bestandteil zahlreicher Rheumasalben und Rheumapflastern. Wintergrünöl oder Gaultheriaöl enthält mehr als 98% Methylsalicylat und wird mittels Wasserdampfdestillation aus den Blättern des Krautes des Wintergrüns (Gaultheria procumbens) oder der in Kanada heimischen Zucker-Birke, (Betula lenta) gewonnen.

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„Lavendelöl selber herstellen“

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So betitelt die „Mainpost“ einen kurzen Artikel zum Thema Lavendel.

Lavendelöl eigne sich bestens für Massagen oder zur Schmerzlinderung. Wer es selbst herstellen wolle, müsse dafür keinen großen Aufwand betreiben.

Für die Herstellung von Lavendelöl wird in dem Text empfohlen, „eine Handvoll am frühen Morgen gepflückte echte Lavendelblüten in eine Glasflasche mit weitem Hals zu stecken. Sie werden mit Mandel- oder einem anderen hochwertigen Pflanzenöl bedeckt. Die verschlossene Flasche sollte vier Wochen auf der Fensterbank stehen und immer wieder geschüttelt werden. Anschließend filtert man das Öl und verwendet es zum Beispiel für Massagen bei Rheumaschmerzen oder um bei Kopfschmerzen die Schläfen damit einzureiben.“

Lavendel sei eine Heilpflanze und gelte als beruhigend, entspannend, entkrampfend, wundheilend und schmerzlindernd. Aus den Blüten lasse sich auch ein Tee herstellen. Er eigne sich zum Beispiel gegen Magen-Darm-Beschwerden und lindere Blähungen, Übelkeit und Durchfall.

Quelle:

http://www.mainpost.de/ueberregional/journal/gesundheit/gesundheit/wellnessundfitness/art18065,6781455

Kommentar und Ergänzung:

Gute Idee. Das ätherische Lavendelöl aus den Lavendelblüten löst sich leicht in fetten Ölen wie zum Beispiel Mandelöl. Das Produkt ist dann ein Ölmazerat. Es eignet sich gut als Massageöl für beruhigende Massagen am Abend zur Linderung von Einschlafproblemen.

Ich würde allerdings diesem Lavendel-Ölmazerat  nicht Lavendelöl sagen, weil mit „Lavendelöl“ normalerweise das ätherische Öl gemeint ist. Lavendel-Ölauszug wäre ein präziserer Ausdruck.

Die Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Lavendelöl sind in der folgenden Broschüre vertieft beschrieben:

Ätherische Öle in der Pflege

Grundlagenwissen über ätherische Öle

Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten von Lavendelöl

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Heilpflanzen statt Schmerztabletten

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Das empfiehlt die „Bild“-Zeitung. Gutgemeinte Idee, aber mit den konkreten Ratschlägen happert es noch ein bisschen:

„Gegen Muskelschmerzen können Sie eine Baldrian- oder Arnika-Tinktur auf verspannte oder gezerrte Muskeln auftragen und sanft einmassieren.“

Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/schmerzmittel/gefahr-segen-was-sie-wissen-muessen-23018112.bild.html

Kommentar & Ergänzung:

Arnikatinktur, liebe Bild-Zeitung, darf nie unverdünnt aufgetragen werden, weil sie sonst zu aggressiv auf die Haut wirkt und Entzündungen auslösen kann. Das müsste man der Leserschaft sagen. 1:10 mit Wasser verdünnt wirkt Arnikatinktur aber gegen Blutergüsse, Verstauchungen, Quetschungen. Arnikagel oder Arnikasalbe sind allerdings üblichere  Anwendungsformen.

Baldriantinktur wirkt bei ausreichender Dosierung als mildes Beruhigungsmittel, aber nur bei innerlicher Anwendung. Reibt man die Baldriantinktur ein, hat man eventuell einen Effekt durch den verdunstenden Alkohol. Dann könnte man aber jeden Schnaps nehmen oder besser noch Wacholdergeist, der ausserdem durchblutungsförderndes Wacholderöl enthält.

Heikel ist das Einreiben von Baldriantinktur, wenn man eine Katze im Haus hat. Sie wird an der eingeriebenen Stelle die Krallen wetzen und sich auch sonst ziemlich auffällig verhalten. Die Rechung für allfällige Schäden schicken Sie am besten der Bild-Zeitung……

Die schnellste schmerzlindernde Wirkung bei Muskelschmerzen, Prellungen etc. hat Pfefferminzöl (5 – 10 % Pfefferminzöl gemischt mit Mandelöl).

Prellung und Hämatom mit Heilpflanzen Behandlung

Hausmittel gegen Insektenstiche, Prellungen und Juckreiz

Alternativmedizin – was hilft bei Sportverletzungen

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Hausmittel gegen Halsschmerzen und Kopfschmerzen

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Die Bild-Zeitung brachte Expertenmeinungen zum Thema „Erkältungszeit – Was hilft, wenn uns die Viren im Griff haben“.

Zum Thema Halsschmerzen und Kopfschmerzen sagte Michael Stimpel, Professor für Innere Medizin und Chefarzt der Deutschen Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin in Püttling:

„Salbei- und Kamillentees tun dem Hals gut. Pfefferminzöl hilft bei Kopfschmerzen und bei grippeartigen Beschwerden. Kalte Wadenwickel können Fieber senken. Wer mit Fieber erkrankt ist, sollte zu Hause bleiben, denn Schonung ist wichtig zur Genesung. Nichtauskurierte Infekte können zu Lungen- oder Herzmuskelentzündungen führen.“

Quelle:

http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/erkaeltung/erkaeltung-irgendwas-laeuft-hier-schnief-20664192.bild.html

Kommentar & Ergänzung:

Bei Halsschmerzen würde ich noch präzisieren:  mit Salbeitee oder Kamillentee gurgeln – nicht nur Teetrinken.

Pfefferminzöl ist bei Spannungskopfschmerzen wirksam, es kann auch in 10%iger Konzentration mit Mandelöl verdünnt angewandt werden.

Zu Pfefferminzöl siehe auch:

Phytotherapie: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerz

Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.

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Zwiebelsirup und andere Hausmittel bei Husten

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Die Bild-Zeitung bringt Expertenmeinungen zum Thema „Erkältungszeit – Was hilft, wenn uns die Viren im Griff haben“.

Frage:

„Welche Hausmittel haben sich bei Husten bewährt?“

Antwort von Michael Stimpel, Professor für Innere Medizin und Chefarzt der Deutschen Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin, Püttlingen:

„Zwiebelsirup, den man aus einer mit Honig oder Zucker über Nacht versetzten, gewürfelten Zwiebel gewinnen kann. Dieser Sirup wird über den Tag teelöffelweise eingenommen. Ätherische Öle von Eukalyptus, Thymian, Salbei, Anis, Eibisch oder Fenchel, als Salbe, Creme, Badezusatz oder zur Inhalation, können über die Haut und Schleimhäute aufgenommen werden. Sie lindern Hustenreiz und lösen den Schleim in den Atemwegen. Die Mittel gibt es auch als Hustensäfte, Sirup, Tropfen und Tee.“

Quelle:

http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/erkaeltung/erkaeltung-irgendwas-laeuft-hier-schnief-20664192.bild.html

Kommentar & Ergänzung:

Schön, dass hier der altbewährte Zwiebelsirup eine professorale Empfehlung bekommt.

Bei der Auszählung von ätherischen Ölen für die Anwendung bei Husten eignen (als Inhalation, Erkältungsbad, Erkältungssalbe), hat sich allerdings ein Irrtum eingeschlichen. Eibisch enthält kein ätherisches Öl.

Eibischwurzel enthält Schleimstoffe, die einhüllende Wirkung entfalten bei trockenem Reizhusten. Als Erkältungssalbe, Erkältungsbad oder Erkältungsinhalation sind Schleimstoffe aber unsinnig.

Eibischwurzel muss im Form von Eibischwurzeltee angewendet werden (Kaltauszug). Auch Eibischsirup ist eine (aber nicht meine) Option.

Eukalyptusöl, Thymianöl, Salbeiöl, Anisöl und Fenchelöl sind quasi Klassiker bei Husten und Erkältungen.

Als Erkältungssalbe mischen mit einem fettten Öl als Grundlage (z.B. Mandelöl), Bei direkter Inhalation über einem Topf heissem Wasser schwach dosieren (1 Tropfen). Für den Einsatz als Erkältungsbad das ätherische Öl emulgieren mit Vollmilch oder Kaffeerahm.

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Wirkstoffe der Heilpflanzen: Ätherische Öle

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„Ätherische Öle sind Gemische aus leicht flüchtigen Pflanzeninhaltsstoffen, darunter Alkoholen, Aldehyden, Ketonen und Äthern. Sie sind es, die vielen Pflanzen ihren charakteristischen Geruch geben. Eucalyptus, Kamille, Pfefferminze, Lavendel, Fichte und Kiefer enthalten sie in größeren Mengen. Der Name Öle ist allerdings irreführend: Ein Tropfen, auf ein Filterpapier gebracht, verdunstet, ohne einen Fettfleck zu hinterlassen.

Viele ätherische Öle wirken desinfizierend, sie töten Bakterien ab oder erschweren eine Ansiedlung von Mikroben. Auf die Haut aufgebracht, sorgen die meisten von ihnen zudem für eine vermehrte Durchblutung. Dies wird zum Beispiel in vielen „Rheumasalben“ genutzt.“

Quelle:

http://www.scinexx.de/dossier-detail-340-8.html

Kommentar & Ergänzung:

Das ist natürlich eine sehr kurz geratene Beschreibung der ätherischen Öle, eine Wirkstoffgruppe, über die es noch viel mehr zu sagen gibt.

Wichtig scheint mir in erster Linie festzuhalten, dass ätherische Öle und fette Öle (zum Beispiel Mandelöl, Olivenöl) von ihrem Aufbau her total unterschiedlich sind.

Ätherische Öle werden in der Aromatherapie und in der Phytotherapie eingesetzt, zum Teil mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

In der Phytotherapie kommen ätherische Öle nicht nur in isolierter Form zu Anwendung, sondern auch quasi eingebettet in Kräutertees, Pflanzentinkturen oder Pflanzenextrakten.

In der Phytotherapie auch in reiner, isolierter Form verwendete ätherische Öle sind beispielsweise:

Pfefferminzöl, Lavendelöl, Nelkenöl (= Gewürznelkenöl), Melissenöl, Teebaumöl, Kümmelöl, Fenchelöl, Thymianöl, Eukalyptusöl, Fichtennadelöl, Rosmarinöl, Kamillenöl, Anisöl, Wacholderöl, Korianderöl, Cajeputöl, Niauliöl, Kiefernnadelöl, Minzöl, Zimtöl und Zimtblätteröl, Rosenöl (vor allem als Aromatikum), Citronellöl ( als Ersatz für Melissenöl), Zitronenöl ( vor allem als Aromatikum)

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