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Phytotherapie / Aromatherapie: Kiefernnadelöl

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Kiefernnadelöl stammt von Pinus sylvestris (Gemeine Kiefer, Waldkiefer, Föhre), einem bis zu 40m hohen Baum aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Kiefernnadelöl ähnelt in seiner Zusammensetzung dem Latschenkiefernöl.

Die Gewinnung erfolgt durch Wasserdampfdestillation der frischen Nadeln oder Zweigspitzen (Aetheroleum Pini sylvestris).

Als Hauptkomponente enthält Kiefernnadelöl (+)-alpha-Pinen (bis 50 %), daneben 3-Caren (bis 20 %), Camphen, beta-Pinen, Limonen, Bornylacetat und andere Substanzen.

Kiefernnadelöl besitzt antimikrobielle und schleimlösende Wirkung bei Husten. Es wird angewendet als bewährtes Mittel bei Katarrhen der Atemwege. Ähnlich wie Pfefferminzöl oder Kamillenblüten eignet sich Kiefernnadelöl ausgezeichnet für die Dampfinhalation. Dafür werden wenige Tropfen Kiefernnadelöl in heißes Wasser gegeben und mehrmals täglich einige Minuten lang inhaliert.

Kiefernnadelöl entfaltet auch als Zusatz im Vollbad eine angenehm befreiende Wirkung auf die Atemwege. Dazu werden ein bis zwei Teelöffel Kiefernnadelöl auf ein Vollbad gegeben, wobei das ätherische Öl zuvor mit Kaffeerahm emulgiert werden sollte.

In der Apotheke oder Drogerie sind fertige Erkältungssalben mit Kiefernnadelöl erhältlich, die man ebenfalls zum Inhalieren oder zum Einreiben auf Brust und Rücken nutzen kann. Nach dem Eincremen verflüchtigen sich die ätherischen Öle mit der Zeit und erreichen auf diesem Weg die Atemwege. Kiefernnadelöl ist vor allem enthalten in Rheumasalben, Sportgels und in Mittel gegen Erkältungskrankheiten (bspw. Perskindol®, Pinimenthol®, Inhalant®, Carmol Sportgel®).

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Heilpflanzen bei Einschlafstörungen

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„Der wichtigste Tipp bei Einschlafstörungen ist das Bemühen um Schlafhygiene: Bei zu wenig Bewegung, einem zu hellen und zu lauten Schlafzimmer sind Schlafstörungen vorprogrammiert. Jederzeit hilfreich ist ein entspannendes Lavendelbad. Baldrian, Melisse, Hopfen und Passionsblume wirken bei ausreichender Dosierung gut Schlaf-anstoßend. Im Gegensatz zu synthetischen Schlafmitteln verändern pflanzliche das natürliche Schlafprofil nicht – und machen auch nicht abhängig.“

Quelle:

http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/apothekenfuehrer/3168662/morgen-graut.story

Kommentar & Ergänzung:

– In den Studien zeigt Baldrianextrakt eine Wirksamkeit erst nach etwa 10 – 14 Tagen. Baldriantee und Badriantinktur wirken möglicherweise unmittelbar via Dufteffekt. Das volle Potenzial zeigen aber auch sie erst mit dieser Verzögerung.

– Ein Lavendelbad macht man ab besten mit Lavendelöl (etwa 8 Tropfen Lavendelöl in etwas Kaffeerahm mischen und dem Badewasser zugeben).

Neben dem Lavendelbad sind als Anwendungsform auch Lavendelsäckchen bewährt Lavendelblüten werden dazu in ein Stoffsäckchen eingenäht, welches unter das Kopfkissen  gelegt wird.

– Melisse enthält Melissenöl, das entspannend und beruhigend wirkt, aber sehr teuer ist. Geeignet ist aber auch Melissentee, am besten zubereitet mit frischen Melissenblättern.

Melissengeist enthält zwar Melissenblätter und andere Heilpflanzen (Alantwurzel, Enzianwurzel, Pomeranzenschalen, Angelikawurzel, Ingwerwurzel , Gewürznelken, Galgantwurzelstock, Zimtrinde, Alexandriner-Sennesblätter, Muskatnusssamen, Schwarze Pfefferfrüchte, Kardamomenfrüchte). Den Hauptanteil im Melissengeist macht aber der Alkohol aus (66 Volumen-% Alkohol).

– Hopfen wird oft in Kombinationspräparaten zusammen mit Baldrianwurzel eingesetzt. Hopfentee und Hopfentinktur sind sehr bitter.

– Passionsblumenkraut kommt vor allem in Fertigpräparaten zum Einsatz, zum Beispiel im Relaxane / Zeller Entspannungsdragée zusammen mit Pestwurz, Baldrian und Melisse.

– Ergänzend erwähnt werden soll der Orangenblütentee, der sich im Spitälern und Pflegeheimen als schlaffördernder Abendtee etabliert hat. Orangenblütentee ist beliebt. Seine Wirksamkeit wurde allerdings nie genauer untersucht. Beides gilt auch für den Goldmelissentee.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Lavendelöl als Appetithemmer?

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Lavendelöl zeigt eine gute Wirkung als Beruhigungsmittel und als Einschlafhilfe.

In einem Interview mit dem ORF macht die Ernährungswissenschaftlerin Veronika Somoza von der Universität Wien eine interessante Anmerkung zum Lavendel. Sie erwähnt dabei eine Untersuchung mit Ratten:

„Tiere, auf deren Käfige ein mit Lavendel getränktes Stück Stoff gelegt wurde, fraßen messbar weniger.“

Quelle: http://science.orf.at/stories/1695533/

Kommentar & Ergänzung:

Das ist zwar nur ein (wahrscheinlich verhältnismässig tierfreundlicher) Tierversuch. Dabei bleibt offen, ob eine ähnliche Wirkung auch beim Menschen zu erwarten ist. Obwohl der Hinweis kaum Infos enthält, ist er natürlich interessant und ich habe versucht, mehr über diese mögliche Lavendel-Wirkung herauszufinden.

In einem „Standard“-Interview vom Februar beschreibt Veronika Somoza den Versuch etwas genauer:

„Man konnte die Wirkung von Linalool, eine Verbindung, die im Lavendel, in schwarzem Pfeffer und Ingwer vorkommt, nachweisen, allerdings nur in Tierstudien. Ratten, denen über ein Monat täglich eine Viertelstunde ein mit Lavendelöl getränktes Stück Stoff auf den Käfig gelegt wurde, fraßen weniger als die Kontrollgruppe. Das heißt aber nicht, dass man das Schnuppern an einem Lavendeltaschentuch als neue Diätmaßnahme proklamieren kann, so weit sind wir noch nicht.“

Quelle: http://derstandard.at/1329703280417/Saettigungsgefuehle-Es-ist-die-Nadel-im-Heuhaufen-die-wir-suchen

Der Hinweis auf eine appetithemmende Wirkung des Lavendelöls findet sich auch in einem „Welt“-Artikel von 2008:

„Auch innerlich entfaltet das blaue Kraut seine wohltuende Wirkung. Als Tee hilft es gegen Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden und soll – im Gegensatz zu Lavendelöl, dem man eine appetithemmende Wirkung zuspricht – den Appetit fördern. Abends vorm Schlafengehen ist ein heißer Lavendeltee mit Honig der optimale Schlummertrunk. Und selbst in der Küche kommt Lavendel zur Anwendung: es ist Bestandteil vieler Kräuter-der-Provence-Gewürzmischungen und auch Eintöpfe, Fischsuppen und Hammelfleischgerichte werden mit Lavendel gewürzt. Kreationen wie Lavendelkekse, -schokolade und -eis sind eher ein Phänomen jüngerer Zeit.“

Quelle: http://www.welt.de/lifestyle/article1530953/Was_gewoehnlicher_Lavendel_alles_kann.html

Der „Welt“-Text bringt aber auch gute Informationen zur äusserlichen Anwendung von Lavendel bzw. Lavendelöl:

„Lavendel ist eines der vielseitigsten ätherischen Öle, das bei kleinen Verbrennungen, Hautabschürfungen, Schnittwunden, Prellungen, Entzündungen oder Insektenstichen hilft. Auf die betroffene Stelle geträufelt sorgt Lavendel für eine schnelle Heilung. In der Duftlampe angewendet verbreitet das Lavendelöl einen Wohlfühlduft, der ausgleichend und stimmungsaufhellend wirkt. Gibt man einige Tropfen Lavendelöl aufs Kopfkissen, schläft man besser. Unter Fernreisenden, die sich an einen veränderten Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnen müssen, gilt er als Geheimtipp. Und ein paar Lavendelblüten zwischen den Bettlaken sollen dafür sorgen, dass sich ein Paar nie streitet.“

Quelle: http://www.welt.de/lifestyle/article1530953/Was_gewoehnlicher_Lavendel_alles_kann.html

Ergänzend noch als Indikation für die äusserliche Anwendung von Lavendelöl: Fusspilz.

Und zum Lavendelbad:

„Ein Lavendelbad hilft gegen Erschöpfung, Nervosität und Muskelkater. Wer nicht auf einen der zahlreichen Badezusätze in Form von Öl, Milch, Sprudeltabletten oder Schaumbad zurückgreifen will, kann eine Tasse Lavendelblüten in einem Liter Wasser aufkochen, durchsieben und dem warmen Badewasser zugeben. Bei unreiner Haut kann eine selbst gemachte Lavendeltinktur klärend wirken. Dafür werden Lavendelblüten mit Alkohol angesetzt.“

Quelle: http://www.welt.de/lifestyle/article1530953/Was_gewoehnlicher_Lavendel_alles_kann.html

Lavendelöl eignet sich gut als Entpannungsbad und als Abendbad zur Schlafförderung. Am einfachsten mischt man dazu etwa 8 Tropfen Lavendelöl mit etwas Kaffeerahm oder mit einer Tasse Vollmilch. Die Mischung gibt man dann ins Badewasser.

Zu Lavendelöl siehe auch:

Lavendelöl: Grosse Qualitätsunterschiede

Orangenöl & Lavendelöl bei Zahnarztangst

Lavendelöl gegen Hautpilze

Lavendelöl reduziert Angst und bessert den Schlaf

Phytotherapie: Lavendelöl als Angstlöser

Phytotherapie: Lavendelöl gegen Unruhe

Lavendel belebt in der  dunklen Jahreszeit

Lavendelöl zur Behandlung von Angststörungen

Lavendelöl-Bestandteil Linalool dämpft Stressreaktion

Wer sich vertieft für Wirkung und Anwendungsbereiche von Lavendelöl interessiert, findet dazu Informationen in meiner Broschüre „Ätherische Öle in der Pflege“.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Zwiebelsirup und andere Hausmittel bei Husten

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Die Bild-Zeitung bringt Expertenmeinungen zum Thema „Erkältungszeit – Was hilft, wenn uns die Viren im Griff haben“.

Frage:

„Welche Hausmittel haben sich bei Husten bewährt?“

Antwort von Michael Stimpel, Professor für Innere Medizin und Chefarzt der Deutschen Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin, Püttlingen:

„Zwiebelsirup, den man aus einer mit Honig oder Zucker über Nacht versetzten, gewürfelten Zwiebel gewinnen kann. Dieser Sirup wird über den Tag teelöffelweise eingenommen. Ätherische Öle von Eukalyptus, Thymian, Salbei, Anis, Eibisch oder Fenchel, als Salbe, Creme, Badezusatz oder zur Inhalation, können über die Haut und Schleimhäute aufgenommen werden. Sie lindern Hustenreiz und lösen den Schleim in den Atemwegen. Die Mittel gibt es auch als Hustensäfte, Sirup, Tropfen und Tee.“

Quelle:

http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/erkaeltung/erkaeltung-irgendwas-laeuft-hier-schnief-20664192.bild.html

Kommentar & Ergänzung:

Schön, dass hier der altbewährte Zwiebelsirup eine professorale Empfehlung bekommt.

Bei der Auszählung von ätherischen Ölen für die Anwendung bei Husten eignen (als Inhalation, Erkältungsbad, Erkältungssalbe), hat sich allerdings ein Irrtum eingeschlichen. Eibisch enthält kein ätherisches Öl.

Eibischwurzel enthält Schleimstoffe, die einhüllende Wirkung entfalten bei trockenem Reizhusten. Als Erkältungssalbe, Erkältungsbad oder Erkältungsinhalation sind Schleimstoffe aber unsinnig.

Eibischwurzel muss im Form von Eibischwurzeltee angewendet werden (Kaltauszug). Auch Eibischsirup ist eine (aber nicht meine) Option.

Eukalyptusöl, Thymianöl, Salbeiöl, Anisöl und Fenchelöl sind quasi Klassiker bei Husten und Erkältungen.

Als Erkältungssalbe mischen mit einem fettten Öl als Grundlage (z.B. Mandelöl), Bei direkter Inhalation über einem Topf heissem Wasser schwach dosieren (1 Tropfen). Für den Einsatz als Erkältungsbad das ätherische Öl emulgieren mit Vollmilch oder Kaffeerahm.

Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Heraufziehende Erkältung mit warmem Fussbad eindämmen

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Die Erkältungszeit hat angefangen. Wenn die Nase läuft, muss jedoch nicht immer direkt zum Medikament gegriffen werden. Ein warmes Fußbad kann die Erkältung oft ebenso gut eindämmen. Wie das funktioniert, wird hier erläutert.

Eine heraufziehende Erkältung lässt sich häufig mit Hausmitteln eindämmen. Bei einer so unkomplizierten Erkrankung sollte man nicht allzu raschl zu Medikamenten greifen, sondern zuerst versuchen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken, empfiehlt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin. Infrage komme hierfür beispielsweise ein Fußbad.

Benötigt werden für ein solches Fussbad zwei Fußwannen oder -schüsseln. Zuerst werden die Füße etwa während 8 bis 12 Minuten in einer Wanne mit 39 Grad heißem Wasser gebadet. Danach werden die Füße einige Sekunden lang in der zweiten Wanne in kaltes Wasser getaucht. Danach trocknet man die Haut gut ab, zieht Wollsocken an und legt sich für 20 Minuten ins warme Bett.

Quelle:

http://www.weser-kurier.de/Artikel/Ratgeber/Gesundheit/467885/Heraufziehende-Erkaeltung-mit-Fussbad-eindaemmen.html

Kommentar & Ergänzung:

Aus Sicht der Phytotherapie könnte man das warme Fussbad gegen Erkältungen noch verstärken durch Zugabe von 1 – 2 Tropfen Eukalyptusöl oder Thymianöl, wobei diese ätherischen Öle zuerst mit etwas Kaffeerahm (Kaffeesahne) oder Vollmilch gemischt und dann dem Fussbad beigegeben wird.

Eine intensivere Variante ist das Senfmehl-Fussbad.

Senfmehl enthält Glucosinolate ( = Senfölglykoside) mit hyperämisierender (= durchblutungssteigernder) Wirkung.

Siehe dazu:

Senf als Heilpflanze

Senfmehl stammt vom Schwarzen Senf (Brassica nigra).

Wikipedia schreibt zum Senfmehl:

„ In der Naturheilkunde gilt Senfmehl (gemahlene Samen des Schwarzen Senfs) in lauwarmem Wasser angerührt oder Senfspiritus bei äußerlicher Anwendung als „altes Hausmittel“. Es wirkt entzündungshemmend, krampflösend und schmerzstillend, sollte jedoch nicht lange mit der Haut in Berührung bleiben (Gefahr von Hautreizungen bis hin zu Blasen- oder gar Geschwürbildung; Wirkung mit zeitlicher Verzögerung). Während der Schwangerschaft oder der Stillzeit sowie bei Kindern sollte Schwarzer Senf nicht angewandt werden. Tabu ist er auch bei Kreislaufstörungen, Venenleiden (Krampfadern) sowie bei Asthmatikern (wegen des ausströmenden Geruchs).“

Das Wikipedia-Zitat bezieht sich aber auf die Anwendung von Senfmehl als Senfwickel / Senfmehlauflage / Senfkompresse.

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Ätherische Öle: Hilfsstoffe und Dosierung

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Reines ätherisches Öl lässt sich nicht mit Wasser mischen. Daher macht beispielsweise die Herstellung eines Bades mit ätherischen Ölen den Einsatz eines geeigneten Emulgators (z.B. Disper, Labrafil, Labrasol) in einer vierfach grösseren Menge nötig.

Ein aromatisches Bad enthält maximal 10 Tropfen ätherisches Öl auf 100 Liter Wasser. Ohne Zusatz eines Emulgators schwimmt das ätherische Öl auf dem 40°C warmen Wasser und könnte bei direktem Hautkontakt Reizungen auslösen – vor allem wenn es sich um hautätzende ätherische Öle wie beispielsweise Zimtöl handelt.

Oral können ätherische Öle gemischt mit Honig eingenommen werden: Zu diesem Zweck werden 2-3 Tropfen ätherisches Öl auf einen Kaffeelöffel Honig gegeben. Ahornsirup oder ein Stück Rohrzucker sind ebenso geeignet. Ätherische Öle lassen sich auch mit pflanzlichen Urtinkturen verdünnen, deren Eigenschaften die Wirkung der ätherischen Öle ergänzen.

Für den äusserlichen Einsatz der ätherischen Öle sind pflanzliche Öle als Hilfsstoffe ideal. Die Auswahl des passenden Öls richtet sich nach der gewünschten therapeutischen Wirkung: eher visköses Öl wie Avocadoöl oder Olivenöl eignet sich zur Behandlung einer in der verhornten Schicht der Epidermis lokalisierten Mykose (Pilzerkrankung). Weizenkeimöl oder Jojobaöl dienen zur Wirkung auf Stufe der Epidermis, beispielsweise um eine Psoriasis (Schuppenflechte) oder ein Ekzem zu behandeln; um Beschwerden in der Dermis zu lindern, einen Juckreiz oder einen Ausschlag beispiesweise, wird Haselnussöl oder Mandelöl gewählt. Soll schliesslich die Unterhaut, die Synovia oder die Muskulatur erreicht werden, fällt die Wahl auf Sesamöl oder Haselnussöl.

Beachtet werden sollte unbedingt, dass Phenol- oder Aldehyd-haltige ätherische Öle oftmals aggressiv auf die Haut wirken und daher immer mindestens 5-fach verdünnt werden sollten.

Crèmes können ätherische Öle in Konzentrationen von 1-30% aufnehmen. Bei der Herstellung von Gelen (Carbopol oder Methylcellulose) sollte eine Konzentration von 10-12% nicht überschritten werden.

Je nach Grösse können Zäpfchen und Ovula, hergestellt auf der Basis von speziell konzipierten Wachsen, folgende Mengen ätherischer Öle enthalten:

1-2 Tropfen für ein Zäpfchen von 1 g für Säuglinge

2-3 Tropfen für ein Zäpfchen von 2 g für Kinder

3-4 Tropfen für ein Zäpfchen von 2 g für Erwachsene

6-10 Tropfen für ein Ovule von 4 g

Wichtig ist zudem, dass ätherische Öle keinesfalls unverdünnt in die Nase, das Ohr oder auf ano-genitale Schleimhäute appliziert werden sollten: eine Verdünnung von 5% in Haselnussöl oder Sesamöl gerstattet die Anwendung auf den sensiblen Schleimhäuten.

Lit.:

L’aromathérapie, D. Baudoux, Editions Amyris, 2e édition 2008, p31

Quelle:

http://www.pharmavista.net/content/default.aspx?http://www.pharmavista.net/content/NewsMaker.aspx?ID=4416&NMID=1400&LANGID=2

Kommentar & Ergänzung:

Ätherische Öle werden sowohl in der Phytotherapie also auch in der Aromatherapie eingesetzt. Die richtige Dosierung und die passende Anwendungsform sind dabei zentral.

Interessant an diesen Informationen sind meines Erachtens vor allem die differenzierten  Vorschläge zu Wahl der fetten Öle, je nach zu behandelnder Krankheit.

Für Bäder mit ätherischen Ölen eignen sich als Emulgator auch Kaffeerahm (Kaffeesahne) und Vollmilch.

Für die Herstellung von Zäpfchen (Suppositorien) und Ovula sind Apotheken oder Pharmabetriebe zuständig.

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Naturheilkunde-Tipps gegen Schlafstörungen

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Besser schlafen, das klappt auch mit Heilpflanzen-Präparaten. Wie man den Schlummer mit Baldrian, Hopfen und Co. am besten fördert, war auf der Practica zu hören. Zwei Tipps im voraus:

Baldrian früh genug nehmen und nicht zu heiß im Lavendel baden!

Medikamente, auch pflanzliche, sind bei Schlafstörungen immer zweite Wahl. Das sagte der in Bad Camberg niedergelassene Allgemeinarzt Professor Dr. Peter W. Gündling
auf einem vom Unternehmen Schwabe unterstützten Seminar. Zunächst gehe es darum, das Leben schlummerfreundlich zu gestalten. Dazu gehört: Weg mit Mittagsschlaf und Lesen im Bett. Frühzeitig eine leichte und proteinreiche Abendmahlzeit einnehmen und keinesfalls noch zu später Stunde Obst konsumieren, weil das den Darm belastet. Bewährt haben sich auch Rituale wie ein kleiner Abendspaziergang, ein Schlummertee oder kalte Abwaschungen.

Hopfenkissen für unruhige Kinder

Von den schlaffördernden Heilpflanzen ist Baldrian am bekanntesten. Baldrian lässt die Patienten vor allem ruhiger werden. Sie schlummern rascher ein, erwachen nachts seltener und die Schlafqualität bessert sich. Im Gegensatz zu manchen synthetischen Schlafmitteln ist kein „Hangover“ am nächsten Morgen zu befürchten. Soll Baldrian den Schlaf fördern, braucht man hohe Dosen (500–600 mg Trockenextrakt). Schon ein bis anderthalb Stunden vor dem Zubettgehen ist das Baldrian-Präparat einzunehmen, wegen des bitteren Geschmacks in fester Form, nicht als Baldriantee. Etwa jeder zweite Patient spricht auf Baldrian an, ergänzte der niedergelassene Bonner Allgemeinarzt Dr. Detmar Jobst. Gegen Unruhe und Prüfungsangst reicht eine niedrigere Dosis. Sehr wichtig dabei: vorher die Wirkung ausprobieren.

Biertrinker wissen, dass auch der Hopfen eine leicht schlaffördernde Wirkung hat. Als Heilpflanze wird Hopfen gern mit Baldrian, Melisse oder Passionsblume kombiniert und eignet sich auch tagsüber zur Linderung von Unruhe und Angst. Bei Kindern habe sich ein Schlafkissen mit Hopfenfüllung bewährt, erklärte Prof. Gündling.

Lavendelblüten fördern ebenfalls die Nachtruhe, beispielsweise als Auszug in einem aromatischen Abendbad. Allerdings sollte man die Wassertemperatur nicht zu heiß wählen und die Badedauer auf höchstens 20 Minuten begrenzen. Wer sich den Badezusatz selbst zubereiten möchte, brüht 100 g Lavendelblüten mit 2 l Wasser auf.

Als wohlschmeckende Alternative zum Lavendelbad empfiehlt Prof. Gündling einen Schlaftee mit Lavendelblüten und Melisse. Bei unruhigen Kindern kann man das Zimmer mit einigen Tropfen Lavendelöl beduften – kalt auf ein Schälchen geträufelt, in einer Duftlampe würde das ätherische Öl verbrennen. Zur Behandlung leichter Angst- und Unruhezustände bei Erwachsenen eignet sich ein Heilpflanzen-Präparat auf Lavendelöl-Basis (gewonnen aus Lavendula angustifolia). Es soll den Kalziumeinstrom in die Nervenzelle wieder ins Lot bringen.

Auch bei der Melisse kommt die Hauptwirkung vom ätherischen Öl. Neben der beruhigenden Wirkung fördert sie auch die Verdauung, beispielsweise bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden. Ausserdem lässt sich ihr virustatischer Effekt gegen Herpes nutzen. Gegen Zahnfleischentzündungen und Aphten hilft übrigens, frische Melissenblätter oder noch besser Salbeiblätter zu kauen.

Quelle:

MTD, Ausgabe 6 / 2011 S.23,

http://www.medical-tribune.de/patienten/news/27109/

Kommentar & Ergänzung:

– Insgesamt ein guter Bericht über Möglichkeiten der Schlafförderung mit Heilpflanzen.

– Bei Baldrian würde ich noch anfügen, dass einiges dafür spricht, ihn über längere Zeit regelmässig einzunehmen (mindestens 14 Tage) damit er seine Wirkung optimal entfalten kann.

– Ob beim Bier wirklich der Hopfen für die schlaffördernde Wirkung verantwortlich ist, scheint mir nicht so klar.

– Ein Lavendelbad lässt sich am einfachsten mit ätherischem Lavendelöl zubereiten: 8 – 10 Tropfen Lavendelöl mit etwas Kaffeerahm (Kaffeesahne) gemischt ins Badewasser geben.

– Den  virustatischen Effekt der Melisse gegen Herpes simplex (Fieberbläschen) nutz man als Melissensalbe – dann wirkt der Lamiaceen-Gerbstoff antiviral – oder als Melissenöl.

– Das erwähnte Lavendelölpräparat zur Behandlung von leichten Angst- und Unruhezuständen wird in Kapselform eingenommen (Lasea) und vom Sponsor der Veranstaltung hergestellt (Wilmar Schwabe)

– Zu Lasea siehe auch:

Phytotherapie: Lavendelöl gegen Unruhe

Phytotherapie: Lavendelöl gegen Angstlöser

Lavendelöl reduziert Angst und bessert den Schlaf

Arznei-Telegramm kritisiert Lavendelöl-Präparat Lasea

Bfarm wehrt sich gegen Kritik an der Zulassung des Lavendelölpräparats Lasea

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Phytotherapie: Ätherische Öle bei Husten

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Heilpflanzen mit ätherischen Ölen wie Thymian, Fenchel, oder Anis werden in der Phytotherapie als Kräutertee gegen Husten eingesetzt („Brusttee“).

Allerdings lösen sich ätherische Öle nur begrenzt in Wasser. Darum werden sie oft über die Haut oder als Inhalation eingesetzt. Die Pharmazeutische Zeitung schreibt dazu:

„Aufgrund ihrer Lipophilie werden die ätherischen Öle etwa von Eukalyptus, Pfefferminz, Kiefernnadeln oder Thymian…..leicht und schnell von Haut und Schleimhäuten resorbiert, weshalb sie auch zur äußerlichen Anwendung als Salbe, Creme, Badezusatz oder zur Inhalation……prima geeignet sind. Nach perkutaner Anwendung gelangen sie über das vaskuläre System in die Bronchien, und nach Inhalation erreichen sie direkt die Bronchien.“

Es gibt aber auch wichtige Einschränkungen und Vorsichtsmassnahmen:

„Nicht zu vergessen: Campher, Menthol und jegliche Minzöle sind nichts für Säuglinge und Kleinkinder bis zwei Jahre. Es drohen durch Schwellung der Kehlkopfschleimhaut Glottiskrämpfe, Bronchospasmen und Asthma-ähliche Zustände bis hin zum Atemstillstand. Kleinen Patienten helfen Erkältungsbalsame, die zum Beispiel nur Eukalyptus-, Kiefernnadel- oder Thymianöl…enthalten.“

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=35352&type=0

Kommentar & Ergänzung:

Erkältungsbäder sind eine sehr wirksame Anwendungsform für ätherische Öle wie Thymianöl oder Eukalyptusöl. Weil ätherische Öle schlecht wasserlöslich sind, müssen sie allerdings zu Badezwecken immer emulgiert werden (Vollmilch, Kaffeerahm).

Pfefferminzöl würde ich nicht empfehlen als Badezusatz. Menthol sensibilisiert die Kälterezeptoren in der Haut – ein Effekt, der im  Bad sehr unangenehm werden kann.

Campher wird durch die Haut ausgesprochen leicht resorbiert und kann in grösseren  Mengen bei Säuglingen und Kleinkindern dadurch toxisch werden. Und auch Minzöle bzw. Menthol sollten in diesem Alter tatsächlich gemieden werden. Auch andere ätherische Öle wie Eukalyptusöl, Thymianöl oder Kiefernnadelöl bei Säuglingen und Kleinkindern nicht in der Nähe der Atemöffnungen anwenden.

Falls Sie sich Kompetenz im Bereich der Selbstbehandlung von Erkältungskrankheiten mit Heilpflanzen erwerben möchten:

Einen guten Überblick über die Behandlung von Erkältungskrankheiten mit Heilpflanzen bietet das Tagesseminar zu diesem Thema: Heilpflanzen bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten

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Melissentee lindert lästige Krämpfe

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Bei unspezifischen, teils auch krampfartigen Oberbauchbeschwerden rät Dr. Roman Huber von der Universitätsklinik Freiburg zusätzlich zu direkt auf die abdominelle Symptomatik zielenden Behandlungsansätzen entspannungsfördernde Heilpflanzen-Präparate wie Melissenblättertee.

Das ätherische Öl der Melisse ist leicht flüchtig. Darum sollten für den Melissentee frische Blätter verwendet werden, schreibt der Experte im „Lehrbuch Naturheilverfahren“. Die Teezubereitung ist sehr einfach: Fünf bis sechs Melissenblätter werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen, zugedeckt und fünf Minuten ziehen gelassen. Danach wird abgeseiht. Die Kondenstropfen am Deckel in den Tee zurückgeben und schon ist der Melissentee fertig. Patienten mit Magenbeschwerden / Bauchbeschwerden sollten täglich zwei bis drei Tassen der entspannenden Heilpflanzen-Zubereitung schön warm zu sich nehmen.

Quelle:

MTD, Ausgabe 24 / 2010

http://www.medical-tribune.de/patienten/magazin/26534/

Kommentar & Ergänzung:

Melissentee ist auch gut geeignet als Abendtee bei Einschlafstörungen. Wer keine frischen Melissenblätter zur Verfügung hat, kann auch ein paar Tropfen Melissenöl im Raum verdunsten lassen. Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Melissenöl:

Gemischt mit Bodylotion einmassieren oder emulgiert mit Kaffeerahm als Melissenbad.

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