Artikel mit Schlagwort ‘Heilpflanzen’
Mittwoch, September 8th, 2010
Verlagsbeschreibung
Asmus Finzen: Jahrgang 1940, Prof. Dr. med., stellvertretender ärztlicher Leiter der Universitätsklinik Basel. Verleger der Edition Das Narrenschiff im Psychiatrie-Verlag. Im Psychiatrie-Verlag sind von ihm ausserdem erschienen: “Schizophrenie – die Krankheit verstehen”, “Schizophrenie – die Krankheit behandeln” und “Medikamentenbehandlung bei psychischen Störungen” Zum Shop

Kommentar:
Warum werden unsere Kranken eigentlich wieder gesund?
Dieses Buch ist ein wirksames Heilmittel gegen allfällige Grössenphantasien von Therapeutinnen und Therapeuten aller Art. Wie rasch, gern und unkritisch verbuchen doch viele Behandelnde jede Besserung sogleich auf ihr eigenes Konto. Meiner Erfahrung nach geschieht dies auch häufig im Bereich der Naturheilkunde und bei der Anwendung von Heilpflanzen. Hier müsste sich etwas ändern, wenn die Naturheilkunde ernst genommen werden möchte. „Wer heilt hat recht“, hört man sehr oft als Rechtfertigung in dieser „Szene“. Kein Gedanke daran, dass auch andere Faktoren als die abgegebenen Heilmittel zur Gesundung geführt haben könnten. Ein weit gehendes Negieren der Selbstheilungskräfte und des Placebo-Effektes. Asmus Finzen gibt auf die Frage: “Warum werden unsere Kranken eigentlich wieder gesund?“ aufrüttelnde Antworten. Ich führe seine Antworten zur Illustration hier an, die Kommentare dazu stammen von mir:
1. Sie werden gesund wegen der Therapie, die wir anwenden.
Das ist für Therapeuten und Therapeutinnen fraglos die angenehmste Antwort. Darum wird sie so selten hinterfragt.
2. Sie werden von alleine wieder gesund.
Das trifft auf sehr viele Beschwerden und Krankheiten zu. Und bei chronischen Verläufen gehören in der Regel Schwankungen mit Hochs und Tiefs dazu. Weil die Kranken oft an einem Tiefpunkt Hilfe suchen, ist die Chance gross, dass nur schon der natürliche Verlauf eine Besserung bewirkt.
3. Sie werden gar nicht wieder gesund
Diese leidige Tatsache zu anerkennen, ist häufig nicht gerade einfach – weder in der Naturheilkunde noch in der Medizin. Dass es Krankheiten gibt, die keiner Heilung zugänglich sind, widerspricht den Machbarkeitsvorstellungen unserer Zeit. Dabei würde die Anerkennung einer solchen Tatsache die endlose, kraftzehrende Suche nach Heilung überflüssig machen und damit Energie freisetzen für das Bestreben nach einer möglichst guten Lebensqualität mit der Krankheit. Wobei natürlich häufig nicht so einfach festzulegen ist, wann eine Krankheit wirklich unheilbar ist. Behandelnde, die diesem dritten Punkt nicht ins Auge sehen wollen, schieben oft jeden Misserfolg den Kranken in die Schuhe. Die sind dann noch nicht so weit, haben die Behandlung falsch gemacht oder wollen gar nicht wirklich gesund werden….
4. Sie werden trotz unserer Therapie wieder gesund.
Das dürfte die frustrierendste Antwort für Therapeutinnen und Therapeuten sein. Glücklicherweise überstehen die meisten Patientinnen und Patienten auch unnütze, belastende Therapien in Medizin oder Naturheilkunde.
5. Sie werden wegen unserer Behandlung gesund, aber nicht wegen jener therapeutischen Faktoren, von deren Wirksamkeit wir überzeugt sind.
Das wird öfter vorkommen, als wir denken. Die Medizingeschichte ist voll von solchen Täuschungen.
6. Sie sind gar nicht krank.
Die Behandlung von Gesunden verspricht gute Heilungschancen und wird sowohl in der Medizin als auch in der Naturheilkunde häufig praktiziert.
Provokante Antworten jedenfalls, die uns Asmus Finzen in seinem Buch präsentiert. Der Autor ist Psychiater und deshalb stammen viele seiner Beispiele aus den Bereichen Psychiatrie und Psychotherapie. Er bezieht aber auch körperliche Erkrankungen mit ein und seine sechs Antworten lassen sich gut auf die „normale“ Medizin und auf die Naturheilkunde übertragen.
Das Buch geht aber weit über die Frage hinaus, warum unsere Kranken wieder gesund werden.
Weitere Themen sind beispielsweise: Heilserwartungen – Der Mythos der Machbarkeit – Was ist Therapie – Das Placebo-Problem – Wie wirkt Therapie? – Grenzen der Therapie – Grundlagen therapeutischer Interventionen.
Ein anregendes Buch.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Tags: Asmus Finzen, Buch, Buchshop, Buchtipp, Erkrankungen, gesund, Gesundheit, Gesundung, Heilen, Heilmittel, Heilpflanzen, Heilung, Heilungschancen, Krank, Krankheit, Lebensqualität, Medizin, Medizingeschichte, Mythos, Naturheilkunde, Pflanzeheilkunde, Placebo-Effekt, Psychiatrie, Psychiatrie-Verlag, Psychotherapie, Räsonieren über das Heilen, Schizophrenie, Therapeuten, Therapeutinnen, Therapie, Universitätsklinik Basel, Warum werden unsere Kranken eigentlich wieder gesund?
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Mittwoch, September 8th, 2010
Verlagsbeschreibung
Die Botanikerin Colette Gremaud stellt in diesem Führer 27 botanische Gärten, Alpengärten und thematische Pflanzensammlungen vor. Jedes Gartenporträt wird begleitet von einem umfassenden Serviceteil, der über alle praktischen Belange Auskunft gibt – von der Anreise mit privaten oder öffentlichen Verkehrsmitteln und den Öffnungszeiten über Pläne der Anlagen bis hin zu den Besonderheiten jeder Sammlung, speziellen Angeboten und Tipps für den Besuch mit Kindern. In vielen Kapiteln finden sich auch Artikel zu wichtigen Themen im Zusammenhang mit den Gärten – über die Gewächshäuser, die Herbare, die Geschichte der botanischen Gärten, den Index seminum oder Porträts markanter Arten. Ein reich illustrierter Führer durch die botanischen Gärten der Schweiz, der auch einen vertieften Einblick in die Welt der Botanik gestattet. Zum Shop

Kommentar:
Botanische Gärten der Schweiz
Dieses Buch stellt die Botanischen Gärten der Schweiz in Wort und Bild vor. Zu jedem Garten gibt es detaillierte Angaben über das Angebot, über Öffnungszeiten, Anfahrt, Verpflegungsmöglicheiten, Besonderheiten. Kartenausschnitte und Pläne zeigen die Anlage der Gärten und die einzelnen Bereiche. Total werden 26 verschiedene Botanische Gärten beschrieben, aufgeteilt nach den Regionen Jura, Mittelland und Alpen. Botanische Gärten sind eine gute Möglichkeit, Pflanzen kennen zu lernen: Wildblumen, Bäume, Sträucher, Heilpflanzen, Alpenblumen. Im Buch finden sich Botanische Gärten in den Städten, aber auch Alpengärten in den Bergen. Heilpflanzen-Abteilungen gibt es beispielsweise in den Botanischen Gärten in Zürich, Bern, St. Gallen und Basel-Brüglingen. Wer sich für Heilpflanzen interessiert, kann sie hier kennen lernen. Allerdings scheint es mir auch wichtig, dass wir den Heilpflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen begegnen. Im Botanischen Garten werden uns die Pflanze bequem präsentiert. Wenn wir dagegen Heilpflanzen in der Natur aufsuchen, ermöglicht uns dies immer wieder überraschende Entdeckungen. Es gibt eine andere Beziehung zu den Pflanzen, wenn wir uns dorthin bewegen, wo sie von Natur aus wachsen und wenn wir etwas tun müssen für diese Begegnung.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen
Tags: Alpen, Alpenblumen, Alpengärten, Basel-Brüglingen, Bäume, Berge, Bergen, Bern, Botanik, Botanische Gärten der Schweiz, Buch, Buchshop, Buchtipp, Colette Gremaud, Exkursionen, Flora, Garten, Heilpflanzen, Herbare, Jura, Kinder, Mittelland, Natur, Naturkurse, Pflanzen, St. Gallen, Sträucher, Wildblumen, Zürich
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Mittwoch, September 8th, 2010
Verlagsbeschreibung
Die Jungfrauregion ist nicht nur eine der spektakulärsten und landschaftlich schönsten Regionen im Alpenbogen sondern beherbergt auch eine reichhaltige Flora und Vegetation, die für die Nordalpen typisch ist.
Das vorliegende Buch stellt die heimischen Vegetationstypen ausführlich vor und ist mit vielen faszinierenden Fotos, zahlreichen Karten und Skizzen ergänzt. “Pflanzenwelt der Jungfrauregion” führt weiter in die Geologie, Fauna und das Klima der Region ein. Die 18 detaillierten Wandervorschläge erlauben dem Leser, den vorgestellten Naturraum intensiv zu erleben sowie die Vegetation und zahlreiche attraktive Arten vor Ort selber zu erkennen. Zum Shop

Kommentar:
Pflanzenwelt der Jungfrauregion
Dieses Buch ist eine attraktive, informative Einführung in Geologie und Pflanzenwelt der Jungfrauregion im Berner Oberland. Vorgestellt werden alle wichtigen Lebensräume: Bergseen, Quellfluren, Moore, Felsen, Schuttfluren, Gletschervorfelder, Schneeböden, Nivale Vegetation, Kalkhaltige Magerwiesen der Hochlagen, Alpine Rasen, Subalpin-alpine Fettweiden, Montanes Landwirtschaftliches Nutzland, Alpine Lägerfluren, Subalpine Hochstaudenfluren, Felsgrusfluren, Zwergstrauchheiden, Wälder.
Diese Lebensräume werden mit schönen Bildern, informativen Texten und mit konkreten Beispielen aus der Jungfrauregion präsentiert. Im Zentrum stehen die Regionen rund um Grindelwald, Mürren, Stechelberg und Gimmelwald. Mir selber sind davon vor allem das Hintere Lauterbrunnental, die Schilthornregion und das Sefinental von eigenen Kursen zu Heilpflanzen und Alpenblumen gut bekannt. Daher kann ich aus eigener Erfahrung die Reichhaltigkeit der Pflanzenwelt und die Eindrücklichkeit der Landschaft nur unterstreichen.
Das Buch stellt die Jungfrauregion wirklich aus vielfältigen Blickwinkeln vor. Ein Abschnitt ist beispielsweise dem lokalen Klima und Wetter gewidmet (Nordstau, Föhn, typische Wetterphänomene). Auch die Landschaftsformen werden beschrieben, zum Beispiel Wasserfälle, Gletscher, Gletschermoränen, ausserdem die Vegetationsgeschichte, die Höhenstufen und charakteristische Vertreter der Tierwelt (Säugetiere, Vögel, Amphibien und Reptilien, Fische, Insekten).
Sehr attraktiv sind zudem 18 naturkundliche Wanderrouten, die detailliert beschrieben werden mit Kartenausschnitt, Wanderzeit, Anforderungen, Vegetation, Rastmöglichkeiten usw.
Die Jungfrauregion bietet eine grosse Vielfalt an Landschaftsformen, Alpenblumen, Heilpflanzen, Tieren und Gesteinen. Auf www.phytotherapie-seminare.ch finden Sie in der Bildergalerie im Abschnitt Mürren attraktive Fotos dieser einzigartigen Naturlandschaft.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie/Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen
Die Jungfrauregion können Sie kennen lernen im Wochenkurs: Heilpflanzen und Alpenblumen in Mürren.
Tags: 18 Wandervorschlägen, Alpen, Alpenblumen, Alpine Lägerfluren, Alpine Rasen, Amphibien Reptilien, Bergseen, Buch, Buchshop, Buchtipp, Christoph Käsermann, Exkursionen, Fauna, Felsen, Felsgrusfluren, Fettweiden, Fische, Flora, Föhn, Fotos, Geologie, Gimmelwald, Gletscher, Gletschermoränen, Gletschervorfelder, Grindelwald, Heilpflanzen, Hintere Lauterbrunnental, Insekten, Jungfrauregion, Kalkhaltige Magerwiesen der Hochlagen, Klima, Kurse, Landschaftsformen, Magerwiesen, Montanes Landwirtschaftliches Nutzland, Moore, Mürren, Natur, Naturkursen, Nivale Vegetation, Nordstau, Pflanzenwelt, Pflanzenwelt der Jungfrauregion Spezialwanderführer, Quellfluren, Säugetiere, Schilthornregion, Schneeböden, Schuttfluren, Sefinental, Stechelberg, Subalpin-alpine Fettweiden, Subalpine Hochstaudenfluren, Tieren, Vegetation, Vegetationsgeschichte, Vögel, Wälder, Wanderführer, Wandern, Wandervorschläge, Wasserfälle, Wetterphänomene, Zwergstrauchheiden
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Mittwoch, September 8th, 2010
Verlagsbeschreibung
Keine Verlagsbeschreibung vorhanden. Zum Shop

Kommentar:
Wanderführer durch 132 Naturschutzgebiete der Schweiz
Diese Buch beschreibt Wanderrouten durch Naturschutzgebiete und zeigt sie mit Kartenausschnitten. Die wichtigen Lebensräume entlang des Weges werden informativ geschildert und darin vorkommende Tier- und Pflanzenarten vorgestellt. Wer gerne Heilpflanzen und Wildblumen in der Natur begegnet, findet in diesem Buch eine grosse Auswahl an botanisch reichhaltigen und lohnenswerten Touren.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen
Tags: Annette Barkhausen, Blumen, botanisch, Buch, Buchshop, Buchtipp, Exkursionen, Franz Geiser, Heilpflanzen, Insekten, Natur, Naturkurse, Naturschutz, Naturschutzgebiete, Orchideen, Pflanzen, Pflanzenarten, Pflanzenheilkunde, Pro Natura, Schmetterlinge, Schutzgebiete, Schweiz, Tierarten, Tiere, Touren, Wanderführer, Wanderführer durch 132 Naturschutzgebiete der Schweiz, Wandern, Wanderrouten, Wildblumen
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Montag, September 6th, 2010
Verlagsbeschreibung
Lebendig schildern die Autoren, welche Ansprüche Tiere an einen Garten stellen, wie sie am liebsten leben und in welchem Umfeld sie sich wohlfühlen. So können Gartenfreunde leicht die richtigen einheimischen Pflanzenarten für ihren Garten auswählen, Blumenwiesen, Hecken mit Staudensaum, Weiher und Trockenmauern anlegen und pflegen. Ein Garten nach diesen Ideen bietet Kindern und Erwachsenen NEUE ERLEBNIS- UND BETÄTIGUNGSMÖGLICHKEITEN. Zum Shop

Kommentar:
Ein Garten für Tiere
Gärten sind ausserordentlich wichtige Lebensräume für Tiere. Dieses Buch zeigt auf, wie Sie Tieren im Garten Wohnraum verschaffen können. Ein tierfreundlicher Garten bietet faszinierende Beobachtungsmöglichkeiten. Die Safari vor der Haustür!
Was also können Sie tun für Schmetterlinge, Wildbienen und Wildwespen, Heuschrecken, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere? Hier finden Sie Antworten.
Sie hätten gerne Wildblumen und Heilkräuter im Garten? – Dieses Buch erklärt, wie man eine Blumenwiese anlegt und pflegt. Zudem werden viele spezielle Themen aufgegriffen wie: Wasser im Garten (Teiche), Gehölze, Wege und Plätze, Trockenmauern, Kompost als Biotop.
Sie finden in diesem Buch viele Anregungen und einen guten Überblick.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen
Tags: Amphibien, Biotop, Blumen, Blumenwiese, Blumenwiesen, Buch, Buchshop, Buchtipp, Ein Garten für Tiere, Erlebnisraum Naturgarten, Erwachsene, Fische, Garten, Garteteich, Gehölze, Hecken, Hecken mit Staudensaum, Heilpflanzen, Heuschrecken, Kinder, Kompost, Lore Lässer, Naturkurse, Pflanzenarten, Reptilien, Säugetiere, Schmetterlinge, Tiere, Trockenmauern, Vögel, von Alex Oberholzer, Wege, Weiher, Wildbienen, Wildblumen, Wildwespen, Wohnraum
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Montag, September 6th, 2010
Verlagsbeschreibung
Fantasievoll gestaltete Nisthilfen für Wildbienen und andere Insekten erregen zunehmend Interesse. Gärtner entdecken den Insektenschutz als spannendes Projekt, in Schulgärten ist der Bau von Nisthilfen das Thema schlechthin.
Das Buch stellt 13 Bauprojekte vor, die sich mit Hilfe von Bauanleitungen leicht umsetzen lassen. Für jeden Garten gibt es die passende Lösung: Einfache Nisthilfen, die solo zum Einsatz kommen oder nach Art eines Baukastensystems ein Insektenhotel füllen, und verschiedene Nistkästen für Hummeln, Hornissen, Florfliegen und Marienkäfer. Pflanzenlisten und praktische Tipps, wie sich im Garten und auf dem Balkon ein insektenfreundliches Umfeld gestalten lässt, ergänzen die Bauvorhaben. Tierporträts vermitteln Einblicke in die Welt der Hotelbewohner.
Nisthilfen für Insekten sind Naturerlebnis und Beitrag für eine intakte Umwelt. Die Bewohner eines Insektenhotels sind friedliebend, sichern die Erträge unserer Kulturpflanzen und halten Blattläuse und andere Schädlinge in Schach. Zum Shop

Kommentar:
Das Insektenhotel
Wohnungsnot bei Insekten? Kein Witz! In unserer über weite Strecken ausgeräumten Kulturlandschaft fehlen oft die nötigen Strukturen für die Tierwelt. Dieses Buch beschreibt Möglichkeiten, mit denen wir im Garten, auf dem Balkon oder Fensterbrett Ersatz schaffen können.
Den meisten Menschen ist völlig unbekannt, dass es in der Schweiz über 600 Wildbienenarten gibt, die keine Staaten bilden, sondern einzeln leben. Sie legen ihre Eier zum Beispiel in hohle Pflanzenstängel, in leere Schneckenhäuschen oder in Brutgänge in der Erde. Wolf Richard Günzel gibt genaue Bauanleitungen für „Insektenhotels“, das heisst: zusammengebundene hohle Halme, Holzblöcke mit Bohrlöchern.
Insektenhotels eignen sich ausgezeichnet für die Beobachtung von Wildbienen. Günzel schildert zudem die faszinierenden Lebensweisen häufiger Wildbienenarten und einzeln lebender Wespen.
Günzel beschreibt aber auch Unterkünfte für Florfliegen und Marienkäfer. Beides sind im Garten ausgesprochene Nützlinge, weil sie Blattläuse im grossen Stil vertilgen.
Hummeln bauen ihre Nester oft in verlassenen Mäusegängen. Das Buch gibt Bauanleitungen für Hummelnistkästen. Und für Hornissennistkästen. Hornissen haben ungerechtfertigterweise einen schlechten Ruf. Sie sind nicht speziell aggressiv oder gefährlich, wenn man sie in Ruhe lässt.
Der letzte Teil des Buches handelt von Pflanzen, die als Nahrung für die Insekten wichtig sind und daher gefördert und angepflanzt werden sollten. Darunter sind auch viele Heilpflanzen wie Beinwell, Fenchel, Kümmel, Lavendel, Salbei, Thymian, Melisse, Borretsch.
Den Abschluss des Buches bilden Abschnitte mit Tipps zur Tierbeobachtung und zur Insektenfotografie.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen
Tags: Balkon, Bauanleitung, Bauanleitungen –Tierporträts – Gartentipps, Beinwell, Blattläuse, Bohrlöcher, Borretsch, Das Insektenhotel, Fenchel, Florfliegen, Garten, Gartentipps, Gärtner, Halme, Heilpflanzen, Holzblöcke, Hornissen, Hummel, Hummeln, Hummelnistkästen, Insekten, Insektenschutz, Kulturlandschaft, Kümmel, Lavendel, Marienkäfer, Mäuse, Melisse, Naturerlebnis, Naturkurse, Naturschutz, Naturschutz erleben, Nest, Nester, Nisthilfen, Nistkästen, Pflanzen, Pflanzenstängel, Salbei, Schädlinge, Schneckehäuschen, Schulgärten, Thymian, Tierportraits, Tierwelt, Wildbienen, Wildbienenarten, Wolf R. Günzel
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Montag, September 6th, 2010
Verlagsbeschreibung
Füchse im Englischen Garten in München, Wildschweine im Berliner Villenviertel, Waschbären auf Kasseler Dachböden – die Meldungen über ungewöhnliche Gäste in den Städten häufen sich. Dass dahinter mehr steckt, als eigenartige Zufälle, belegt dieses Buch: Für Tiere und Pflanzen wird der urbane Lebensraum zunehmend attraktiv. In einem Umland der Monotonie – geschaffen durch die moderne Landwirtschaft – werden Städte zu Inseln der Artenvielfalt: So leben in Berlin mittlerweile mehr Nachtigallen als in ganz Bayern. In einigen Städten finden sich doppelt so viele Wildpflanzenarten wie in ihrem Umland. Während die Städter raus in die “Natur” fahren, flieht die Natur in die Stadt. Hier ist sie inzwischen vielfältiger und weniger bedroht als jenseits der Stadtgrenzen. In Streifzügen durch unsere nächste Umgebung erschließt dieses Buch dem Leser ein bislang unbekanntes Terrain: die “Stadtnatur”. Über unsere Mitbewohner, die Tiere und Pflanzen, erzählt es überraschende Geschichten und liefert das neueste Wissen. Zahlreiche farbige Bilder und ein ausführliches Register machen das Buch zu einem praktischen Führer durch einen uns nahen und doch bislang fremd gebliebenen Lebensraum. Zum Shop

Kommentar:
Stadtnatur – eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen
Dieses Buch ist ein engagiertes Plädoyer für die Natur in der Stadt. Der Autor bringt es schon im Vorwort auf den Punkt:
„Natur in der Stadt ist keine Natur ‚zweiter Klasse’. Sie ist nicht weniger Natur als jene der Kulturlandschaft draussen, in die wir gehen, wenn wir und ‚in die Natur’ begeben. Im Gegenteil: ‚Stadtnatur’ ist vielfältiger, weniger bedroht und geringeren Belastungen ausgesetzt. Vor allem ist sie uns näher! Wir haben den Tieren und Pflanzen in der Stadt bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Warum ist die Stadtnatur so, wie sie (geworden) ist? Was sind die Gründe für die überraschende Vielfalt an Arten, die wir in den Städten vorfinden? Welche Chancen bietet uns ‚Natur in der Stadt’? Was bedeutet sie für die weitere Entwicklung von Städten? Das sind die Kernfragen, die in diesem Buch behandelt und an einer Reihe von Beispielen erläutert werden sollen.“
Josef H. Reichholf ist ein profunder Kenner der Tier- und Pflanzenwelt und der ökologischen Zusammenhänge. Er schildert im ersten Kapitel, warum die Stadt so attraktiv ist für die Natur. Das liegt unter anderem daran, dass die Stadt den Tieren und Pflanzen eine Vielfalt von Strukturen anbietet sowie nährstoffarme, trockene und warme Lebensräume.
Im zweiten Kapitel geht es um die Vorurteile gegenüber der Stadt als Naturraum. Dazu gehört die Überzeugung von der „öden“ Stadt im Gegensatz zum „guten“ Land.
Das dritte Kapitel handelt von unerwarteten Beispielen für Natur in der Stadt. Es geht zum Beispiel um die Amsel, die vom scheuen Waldvogel zum typischen Stadtbewohner wurde.
Im vierten Kapitel werden Besonderheiten vorgestellt, beispielsweise die Wanderfalken, die sich in grossen Städten als „City-Falken“ etabliert haben.
Im vierten Kapitel thematisiert Reichholf Probleme mit der Stadtnatur, zum Beispiel die Marderschäden, den Fuchsbandwurm oder die Zeckengefahr durch Igel.
Das letzte Kapitel gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Unter anderem werden Folgerungen für die Stadtentwicklung und den Naturschutz vorgestellt.
Aus dieser Schilderung des Inhalts wird wohl deutlich, dass es sich bei diesem Buch nicht einfach um einen Tier- und Pflanzenführer für die Stadt handelt. Es enthält eine geballte Ladung an fundiertem Hintergrundwissen über die Zusammenhänge von Pflanzen und Tieren und ihrem Lebensraum Stadt. Insofern ist es keine leichte Kost, doch wer sich darauf einlässt, bekommt eine Fülle von spannenden Informationen.
Dass es sich lohnt, der Tier- und Pflanzenwelt in der Stadt Aufmerksamkeit zu schenken, kann ich im übrigen aus eigener Erfahrung bestätigen. Als langjähriger Leiter von Heilpflanzen- und Wildblumenexkursionen am Stadtrand von Zürich fasziniert mich jedes Jahr neu, welche Entdeckungen man quasi vor der Haustüre machen kann.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Tags: Amsel, Arten, Bayern, Berlin, Buch, Buchshop, Buchtipp, City-Falken, Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen, Fuchsbandwurm, Füchse, Haustüre, Heilpflanzen, Heilpflanzen- und Wildblumenexkursionen, Igel, Josef Reichholf, Land, Marder, Marderschäden, München, Nachtigall, Natur, Natur in der Stadt, Naturraum, Pflanzen, Stadt, Städte, Stadtnatur, Tiere, Vielfalt, Villenviertel, Waldvogel, Wanderfalken, Waschbären, Wildblumen, Wildpflanzen, Wildschweine, Zecken, Zürich
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Montag, September 6th, 2010
Verlagsbeschreibung
Gaukelnde Schmetterlinge, summende und brummende Bienen und Hummeln und eine überschwängliche Blütenfülle zwischen filigranen Gräsern; so oder ähnlich stellen wir uns die Welt der Wiesen vor. Oft verknüpfen wir damit auch Kindheitserinnerungen. Wiesen und Weiden sind Bindeglieder von Natur und Kultur zugleich. Doch wie sind die ersten Weiden entstanden? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Wiesentypen? Woher kommen die Wiesenpflanzen und warum werden blumenbunte Wiesen immer seltener?
“Wiesen, Weiden und anderes Grünland” beantwortet alle Fragen verständlich und unterhaltsam. Zum Shop

Kommentar:
Wiesen, Weiden und anderes Grünland
Wiesen und Weiden sind in Mitteleuropa weitestgehend menschliche Produkte. Unterhalb der Baumgrenze wächst in Mitteleuropa natürlicherweise fast überall Wald. Wiesen entstehen da, wo gemäht wird. Weiden entstehen, wo Vieh das Gras frisst und dabei auch Bäume und Sträucher am Aufkommen hindert. Aber selbstverständlich braucht es auch Pflanzen, damit eine Wiese oder Weide entsteht. Darum sind Wiesen und Weiden eigentlich Koproduktionen von Natur und Kultur. Der Biotop-Führer von Claus-Peter Hutter stellt die verschiedenen Wiesentypen fundiert vor: Was ist eine Streuobstwiese? Woran erkenn man sie? Wo kommt sie vor und was hat sie für Ansprüche an den Standort? Welche Pflanzen sind für sie typisch? Welche Nutzung erlaubt die Streuobstwiese? Welche ökologische Bedeutung hat sie? Welchen Gefährdungen ist sie ausgesetzt? Welchen Schutz und welche Pflege braucht sie?
Alle wichtigen Wiesentypen werden in dieser Art erläutert.
Dieser Blickwinkel auf den Lebensraum ist auch nützlich für Menschen, die an Heilpflanzen interessiert sind. Leider gilt dieses Interesse oft sehr isoliert den Heilpflanzen, von denen sich jemand Hilfe verspricht, während der Lebensraum, in dem die Pflanze wächst, kaum wahrgenommen wird. Wo lebt diese Heilpflanze? Wer sind ihre Nachbarn? Von wem wir sie gefressen oder besucht? Diese Zusammenhänge sind interessant und erweitern den Blickwinkel. Wer nur mit dem Nützlichkeits-Blick durch die Natur streift, verpasst wesentliches.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen
Tags: Baum, bestimmen, Biene, Biotop-Bestimmungs-Bücher, Biotope erkennen, Buch, Buchshop, Buchtipp, Claus-Peter Hutter, Conrad Fink, Gottfried Briemle, Gräsern, Grünland, Heilpflanzen, Hummel, Kultur, Mitteleuropa, Natur, Naturkurse, Pflanzen, Schmetterlinge, schützen, Streuobstwiese, Vieh, Wald, Weide, Weiden und anderes Grünland, Wiesen
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Montag, September 6th, 2010
Verlagsbeschreibung:
Wald ist mehr als viele Bäume! Hier leben auch einzigartige Tiere wie Dachs, Schwarzspecht oder Hirschkäfer und besondere Pflanzen wie der Waldmeister oder der Sauerklee. Spaziergänge, Radtouren oder Ausflüge mit Kindern werden mit dem Waldführer zum richtigen Erlebnis. Die große Artenfülle entdecken: 200 Pflanzen und 300 Tiere. Die Vielfalt erkunden: 570 Fotos machen Lust, rauszugehen. Zusammenhänge verstehen: Fototafeln zu Baumrinden, Wurzelformen der Bäume, Verwendung von Holzarten – und vieles mehr. Der bewährte Longseller – jetzt aktualisiert und vollkommen überarbeitet! Zum Shop

Kommentar:
Der Kosmos Waldführer
Ein guter Begleiter für Menschen, die sich beruflich oder privat viel im Wald aufhalten und ein handliches Buch mitnehmen wollen, in dem sowohl Pflanzen als auch Tiere des Waldes enthalten sind. Keine vorhanden.
Im einführenden Abschnitt „Zum Umgang mit diesem Buch“ geben Dreyer & Dreyer Anregungen zum gemeinsamen Walderlebnis mit Kindern. Beispielsweise: „Wie schnell sind Ameisen? Einige Schälchen mit wenig Honig werden in der Nähe eines Ameisenhaufens in unterschiedlicher Entfernung aufgestellt. Wie lange dauert es, bis sie gefunden werden?“ (dass Eltern, Grosseltern und Lehrpersonen die Natur besser kennen lernen und dieses Naturwissen den Kindern weitergeben, wäre sehr wichtig..ich empfehle dazu gerne mein Kursprogramm).
Dreyer & Dreyer stellen dann den Lebensraum Wald vor und seine Bedeutung für den Menschen. Anschliessend geht es um die verschiedenen Waldtypen, um die Ökologie des Waldes (die Zusammenhänge zwischen Standortfaktoren, Pflanzen und Tieren) und um Waldschäden. Der überaus grösste Teil des Buches ist aber der Vorstellung einzelner Pflanzen- und Tierarten gewidmet. Bei den Pflanzen geht es um Flechten, Moose, Farne, Frühblüher und dann um die Blütenpflanzen allgemein. Damit die Blütenpflanzen im Buch leichter gefunden werden können, sind sie nach der Zahl und Anordnung der Blütenblätter eingeteilt. Jede Pflanze wird mit einem Foto vorgestellt und mit ihren Erkennungsmerkmalen und Standortansprüchen genau beschrieben. Auf Heilpflanzen beziehungsweise deren Wirkungen wird nicht speziell eingegangen. Das ist bei einem Bestimmungsbuch aber aus Platzgründen auch nicht zu erwarten.
Es folgen die Kapitel über Gräser sowie Bäume & Sträucher, wobei bei den Bäumen auch die Rinden abgebildet sind.
Ein weiteres Kapitel ist den Gallen gewidmet. Das sind Gebilde der Pflanzen, oft zu sehen als rote Erhebungen auf Blättern von Bäumen. Gallen entstehen, nachdem Läuse, Milben oder Wespen ein Ei in die Pflanze eingestochen haben. Die Pflanze wird dadurch angeregt, um die sich entwickelnde Larve herum eine Art von Gehäuse zu bauen. Das faszinierende Phänomen der „Gallen“ wird beschrieben und die häufigsten Arten im Wald werden vorgestellt.
Weitere Themen sind die kleinen Bodenlebewesen, die zum Beispiel im Laub zu finden sind und die häufigsten Schnecken im Wald, die Spinnen, Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere.
Ein informatives Buch für WaldliebhaberInnen.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen
Tags: Ameisen, Amphibien, Baum, Bäume, Buch, Buchshop, Buchtipp, Dachs, Der Kosmos – Waldführer, Eltern, Eva Dreyer, Farne, Flechten, Fotos, Fototafeln zu Baumrinden, Frühblüher, Gefährdung, Gräser, Grosseltern, Heilpflanzen, Hirschkäfer, Insekten, Kinder, Kosmos, Kosmos Naturführer, Larven, Läuse, Lehrpersonen, Milben, Moose, Natur, Naturkurse, Naturwissen, Ökologie, Pflanzen, Radtpuren, Reptilien, Sauerklee, Säugetiere, Schutz, Schwarzspecht, Sparziergänge, Spinnen, Sträucher, Tiere, Tiere des Waldes, Verwendung von Holzarten, Vögel, Wald, Walderlebnisse, Waldführer, Waldmeister, Waldtypen, Wespen, Wurzelformen der Bäume
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Donnerstag, September 2nd, 2010
Verlagsbeschreibung
Ob Pflanzen, Tiere, Gesteine oder Wetterlagen: Die Alpen warten mit einer erstaunlich reichen Naturvielfalt auf. Heinz Staffelbach stellt mit diesem Buch einen wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Naturführer zusammen, der zum ersten Mal alle wichtigen Elemente der Natur über die Schweizer Alpen in einem Buch vereint. Das «Handbuch Schweizer Alpen» ist also ein komplettes Nachschlagewerk für unterwegs. Die reichhaltigen Informationen zu den rund 750 Pflanzenarten (mit Moosen, Flechten und Pilzen), ca. 170 Tierarten, 20 verschiedenen Gesteinen sowie 20 Wolkenbildern sind durch einen übersichtlichen Aufbau klar gegliedert und erlauben ein rasches Bestimmen der Arten und Wetterlagen. Jeder Teil beginnt mit einer Einleitung, die Hintergrundinformationen über die Alpen liefert und Zusammenhänge sichtbar macht.
Das Buch wendet sich an alle, die sich mit der Natur und den Bergen verbunden fühlen. Zur hohen Qualität des Buches tragen nebst den Texten auch die attraktiven Fotografien bei. Zum Shop

Kommentar:
Handbuch Schweizer Alpen
Wer in den Bergregionen der Schweiz unterwegs ist und ein Buch dabei haben will, das sowohl Pflanzen als auch Tiere dieser Lebensräume beschreibt und mit Fotos vorstellt, ist mit dem „Handbuch Schweizer Alpen“ von Heinz Staffelbach bestens bedient.
Ein gut gestaltetes Kapitel gibt zudem eine kleine Einführung in die Geologie der Alpen und stellt 35 unterschiedliche Gesteine vor. Auch die typischen Wetterlagen im Alpenraum und 37 Wolkenarten werden beschrieben.
Natürlich kann ein Buch, das Pflanzen, Tiere, Steine und Wolken umfasst, niemals vollständig sein und muss sich auf häufigere und / oder auffallende Arten beschränken. Das sind aber ja oft auch diejenigen, denen man am ehesten begegnet.
Bei den Tieren beschreibt Staffelbach ca. 180 Arten, und zwar Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere.
Bei den Pflanzen stellt er Flechten, Pilze (hier zu den Pflanzen gerechnet), Moose, Farne und Gräser vor, danach Blütenpflanzen geordnet nach Blütenfarbe. Die rund 800 Pflanzenarten werden mit Fotos präsentiert und jeweils mit einer Verbreitungskarte die zeigt, in welchen Regionen der Schweiz sie vorkommen. Neben den botanischen Angaben (Erkennungsmerkmale, Lebensraum) findet man bei vielen Pflanzenbeschreibungen noch kleinere Hinweise auf geschichtliche Bedeutungen oder interessante Lebensweisen (Bestäubungsmechanismen, Samenverbreitung…). Bei Heilpflanzen wird deren Wirkung erwähnt, allerdings nur am Rande, wie es bei einem Naturführer platzbedingt nicht anders möglich ist.
Im Abschnitt „Die Pflanzenwelt der Schweiz“ findet man eine gute Zusammenfassung der wichtigsten Pflanzengesellschaften in den Alpen.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Alpenblumenkursen
Tags: Alpen, Alpenblumen, Alpenblumenkurse, Amphibien, Arten, Bergen, Bergregionen, Blüten, Blütenpflanzen, Buch, Buchshop, Buchtipp, Der Naturführer, Erkennungsmerkmale, Farne, Fische, Flechten, Fotos, fundiert, Gesteine und Wetter, Gesteinen, Gräser, Handbuch Schweizer Alpen, Heilpflanzen, Heinz Staffelbach, Lebensraum, Moose, Moosen, Nachschlagewerk, Natur, Naturführer, Naturkurse, Naturvielfalt, parxisorientiert, Pflanzen, Pflanzenarten, Pflanzenbeschreibung, Pilzen, Reptilien, Säugetiere, Schweiz, Schweizer Alpen, Tierarten, Tiere, Vögel, Wetterlagen, wissenschaftlich, Wolkenbildern
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