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Winter-Linde ist Baum des Jahres 2016

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Sie hat kaum Krankheiten und wird bis zu 1000 Jahre alt: Die Winter-Linde (Tilia cordata). Nun ist der beliebte Park- und Straßenbaum zum Baum des Jahres 2016 gekürt worden.

Die Stiftung Baum des Jahres würdigt mit der Winter-Linde einen vielfältig verwendbaren Baum, der in Mitteleuropa verbreitet und relativ anspruchslos ist und auch in Städten gut gedeiht.

Die bis zu 25 Meter hohe Winter-Linde ist etwas weniger weit verbreitet als die starkwüchsige Sommer-Linde (Tilia platyphyllos), die 40 Meter erreichen kann.

Winter-Linden haben eine herzförmige Krone, bei der die Spitze nach oben zeigt, und eher runde Blätter, die kleiner sind als die herzförmigen Blätter der Sommerlinde.

Die Winter-Linde blüht etwa zwei Wochen nach der Sommer-Linde und lockt dadurch im Spätsommer viele Hummeln an, die in dieser Jahreszeit oft bereits mit einem knappen Nahrungsangebot zu kämpfen haben.

Winter-Linden und Sommer-Linden habe aber auch grosse Bedeutung für die Honigproduktion. Als Spätblüher ist die Winter-Linde der letzte Laubbaum, der im Sommer blüht.

Honigbienen produzieren während der Lindenblüte reinen Lindenblütenhonig.

Wer sein Auto unter einer Linde parkt, findet es manchmal nach kurzer Zeit schon von einer klebrigen Schicht bedeckt. Das ist quasi eine Verzuckerung. Die Zuckerwasser-Tröpfchen stammen allerdings nicht direkt von der Linde. Sie werden von Blattläusen ausgeschieden, die sich von Pflanzensaft ernähren und dabei einen Überschuss an Zucker loswerden müssen.

Die berühmten Linden oder die Linden auf Dorfplätzen sind meist Sommer-Linden.

Dorflinden, Gerichtslinden, Kirchlinden, Tanzlinden und Hoflinden ebenso wie Sagen und Ortsnamen zeugten von einer jahrhundertelangen kulturellen Bedeutung.

Die große kulturgeschichtliche Rolle der Linden spiegelt sich in traditionellen Liedern, Gedichten und Geschichten sowie in Ortsnamen wieder. «Zur Linde» ist aber auch der häufigste Gasthausname in Deutschland und unter Gerichtslinden wurde jahrhundertelang Recht gesprochen. Alte Linden bilden oft das Zentrum der Dorfgemeinde.

Die Sommer-Linde war bereits 1991 zum Baum des Jahres gekürt worden.

Quellen:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=60289

http://www.dw.com/de/winterlinde-ist-der-baum-des-jahres/a-18784884

Kommentar & Ergänzung:

Winter-Linde und Sommer-Linde dienen beide zur Gewinnung von Lindenblüten.

Lindenblütentee gilt traditionell als schweisstreibendes Mittel bei fiebrigen Erkrankungen (Erkältung, Grippe). Genauer untersucht oder geklärt worden ist diese Wirkung allerdings nicht.

Lindenblütentee eignet sich aber auch gut als Genusstee und Durstlöscher.

Die Lindenblüten enthalten geringe Mengen an ätherischem Öl, das leicht beruhigend wirken könnte.

Relativ gross ist der Anteil an Schleimstoffen in den Lindenblüten. Dieser Schleim ist allerdings verdaubar und eignet sich daher im Gegensatz zu den Schleimstoffen aus Leinsamen und Flohsamen nicht gegen Verstopfung. Zur Reizlinderung auf entzündeten Schleimhäuten ist eine Anwendung aber denkbar.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

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Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

 

 

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Schwarztee bei Windeldermatitis

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Das Landwirtschaftliche Wochenblatt Westfalen-Lippe empfiehlt Schwarztee-Anwendungen bei wundem Po (Windeldermatitis, CH: „Rotes Fudi“):

„Dazu übergießt man einen Beutel handelsüblichen Schwarztee mit heißem Wasser, lässt ihn lange ziehen und danach gut abkühlen. Anschließend betupft man die betroffenen Stellen mit dem kräftigen Teesud und wickelt den Säugling wie üblich. 

An günstigen Stellen kann der erkaltete Teebeutel auch direkt auf die Haut gelegt und die Windel einfach darüber angezogen werden. Die beruhigende und heilungsfördernde Wirkung der Gerbsäure ist oft schon nach wenigen Stunden zu sehen.“

Quelle:

http://www.wochenblatt.com/landleben/nachrichten/schwarzer-tee-bei-wundem-po-8445.html

 

Kommentar & Ergänzung:

Guter Tipp. Den Schwarztee kennen viele Leute nur als leicht anregenden Genusstee, wobei für diese Wirkung das Coffein zuständig ist. Schwarztee enthält jedoch auch Gerbstoffe. Damit Gerbstoffe in relevanten Mengen ins Teewasser übergehen, sollte der Tee mindestens rund 10 Minuten ziehen. Dann wirkt Schwarztee aufgrund der Gerbstoffe auch gegen Durchfall. Diesen Anwendungsbereich kennen manche Menschen noch. Wenig bekannt ist aber, dass die Gerbstoffe im Schwarztee auch wirksam sind bei Entzündungen von Haut und Schleimhäuten, vor allem bei nässenden Hautentzündungen und bei Windeldermatitis. In der Regel sind das eher kurzfristige Anwendungen über ein paar Tage. Bei nässenden Ekzemen zum Beispiel setzt man die nassen Anwendungen wieder aus, sobald das Nässen abgeklungen ist.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Schwarztee hemmt Karies

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Das Magazin „Focus“ stellt 10 Irrtümer über Zahnpflege richtig.

Irrtum Nr. 10: „Teetrinken schadet den Zähnen“.

Zitat:

„Schwarzer Tee kann zwar zu unschönen Verfärbungen führen. In dem aromatischen Getränk stecken aber äußerst zahnfreundliche Stoffe. Dazu gehören neben Fluor auch die sogenannten Tannine. Diese Bitterstoffe hemmen das Enzym Amylase, das im Speichel vorhanden ist und Stärke zu kariesförderndem Zucker umwandelt.“

Quelle:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/vorbeugung/irrtuemer/teetrinken-ist-schlecht-fuer-die-zaehne_aid_15608.html

Kommentar & Ergänzung:

Stimmt wahrscheinlich, dass Schwarztee karieshemmend wirkt, jedenfalls wenn man ihn regelmässig trinkt. Allerdings lösen sich die Tannine nur langsam im Teewasser und man muss den Schwarztee daher lange ziehen lassen, um einen hohen Tannin-Gehalt zu bekommen (8 – 10 Minuten). Ein Genusstee ist das dadurch entstehende Getränk für die meisten Menschen dann aber wohl kaum mehr. Je bitterer der Schwarztee, desto höher der Tannin-Gehalt und desto höher die karieshemmende Wirkung.

Die karieshemmenden Tannine im Schwarztee bewirken zwar eine bittere Geschmacksempfindung, laufen phytotherapeutisch allerdings nicht unter der Wirkstoffgruppe „Bitterstoffe“, sondern unter „Gerbstoffe“. Sie verbinden sich mit Eiweiss. Und weil das Enzym Amylase auch zu den Eiweissen gehört, ist ein karieshemmender Effekt auf diesem Weg denkbar.

Gerbstoffe aus Schwarztee (und aus Grüntee) hemmen zudem die Gluconyltransferase. Mit diesem Enzym produziert das Kariesbakterium Streptococcus mutans Dextrane. Die klebrigen Dextrane helfen dem Bakterium, sich an der spiegelglatten Zahnoberfläche festzumachen. Mindestens ein Teil der Antikaries-Wirkung von Schwarztee und Grüntee dürfte also darauf zurückzuführen sein, dass die plaquebildenden Kariesbakterien weniger gut anhaften können.

Dass Teetrinker weniger unter Karies leiden, dafür sprechen mehrere epidemiologische Studien, wobei meines Wissens vor allem Grüntee erfasst wurde.

Solche Studien haben aber immer einen Haken:

Wenn bei Grüntee-Trinkern weniger Karies auftritt

( = Korrelation, gleichzeitiges Auftreten von zwei Faktoren: Hoher Grünteekonsum, wenig Karies),

…..dann heisst das noch nicht, dass weniger Karies wegen dem Grünteekonsum auftritt (Kausalität).

Es könnte sein, dass ein dritter, unbeachteter Faktor mitspielt, der für den verminderten Kariesbefall verantwortlich ist.

Beispiel: Grünteetrinker konsumieren vielleicht weniger zuckerhaltige Cola. Für den tieferen Kariesbefall könnte dann der Wegfall von Cola-Getränke auslösend sein, und nicht der Grünteekonsum.

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Palliative Care & Weiterbildung: Schwarztee für Haut und Schleimhaut

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Schwarztee wird hauptsächlich als anregender Genusstee verwendet. Für diese Wirkung ist sein Gehalt an Coffein verantwortlich. Schwarztee enthält jedoch auch Gerbstoffe, die entzündungswidrig wirken auf Haut und Schleimhäute. Dadurch wird der Schwarztee für manche Probleme in der Palliative Care interessant.

Bei Mundschleimhautentzündung wirken Spülungen mit Schwarztee oft lindernd. Bei nässenden Hautentzündungen helfen Schwarztee-Umschläge.

Damit die Gerbstoffe aus den Teeblättern in das Teewasser übergehen, muss der Schwarztee allerdings lange genug ziehen, das heisst etwa 8 – 10 Minuten.

Weitere Informationen zum Thema Schwarztee:

Schwarztee gegen Hautentzündungen

Es gibt noch viele andere Heilpflanzen-Anwendungen, die sich in der Palliative Care bewähren. Der nächste Weiterbildungstag für Heilpflanzenanwendungen in Palliative Care und Onkologiepflege findet am 7. Mai 2013 in Winterthur statt.

Falls Sie in diesem Bereich der Krankenpflege arbeiten, schauen Sie sich die Infos dazu mal an – oder sagen Sie es Ihrer Pflegedienstleitung weiter. Gerne für ich diese Weiterbildung auch intern für Pflegeteams in Spitex, Pflegeheim, Palliative Care etc. durch und komme dazu in Ihren Betrieb. Für Kosten, mögliche Daten etc.:

Martin Koradi, Tel. 052 202 20 29.

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Pfefferminztee lindert Magenkrämpfe

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Tee aus Pfefferminzblättern ist beliebt als Genusstee. Darüber hinaus entfaltet er aber vielfältige Wirkungen bei Verdauungsbeschwerden.

Wichtigster Wirkstoff im Pfefferminzblatt ist das ätherische Pfefferminzöl mit seinem Hauptwirkstoff Menthol.

Pfefferminzöl bzw. Menthol wirken krampflösend und sind deshalb sehr nützlich bei Magenkrämpfen.

Für einen Teeaufguss werden einige frische Pfefferminzblätter gewaschen und klein gezupft. Die Blätter werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und zehn Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Dann wird der Tee möglichst warm und in kleinen Schlucken getrunken.

Achtung: Bei Neigung zu Sodbrennen und Magenübersäuerung auf Pfefferminztee lieber verzichten. Denn er fördert die Erschlaffung des unteren Speiseröhren-Schliessmuskels, sodass Magensäure in die Speiseröhre gelangen könnte.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/magen/tid-21554/hausmittel-magenkraempfe-entspannung-fuer-den-magen_aid_605248.html

Kommentar & Ergänzung:

Für tiefere Darmabschnitte eignet sich als krampflösendes Mittel (Spasmolytikum) Pfefferminzöl in einer dünndarmlöslichen Kapsel.

Das ist besonders interessant bei Reizdarm (Colon irritabile).

Siehe:

Heilpflanzen-Anwendungen bei Reizdarmsyndrom

Pfefferminzöl bei Reizdarm schmerzstillend

Pflanzenheilkunde bei Reizdarm: Pfefferminze, Kümmel, Fenchel, Anis, Flohsamen

Phytotherapie bei Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom: Flohsamen und Pfefferminzöl top – Kleie flop

Phytotherapie: Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

Phytotherapie bewährt bei Reizdarmsyndrom (Colon irritabile)

Pfefferminztee wird auch eingesetzt bei Übelkeit, Blähungen und zur Förderung des Gallenflusses.

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Verveinetee gegen Nervosität – stimmt’s?

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„Die Pflanze ist auch unter dem Namen Zitronenverbene oder Zitronenstrauch bekannt. Die Blätter enthalten ein feines, frisch nach Zitrone duftendes ätherisches Öl, das beruhigend bei Nervosität und Schlaflosigkeit wirkt……Für einen Tee 1 TL getrocknete Verveine­blätter mit 200 ml kochendem Wasser aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen. Alternative: Frische Blätter mit kochendem Wasser übergießen und eine halbe Stunde ziehen lassen.“

Quelle:

http://madonna.oe24.at/gesund/Die-besten-Heilkraeuter-fuer-die-Seele/83718451

Kommentar & Ergänzung:

Verveine (Aloysia triphylla, Lippia citriodora) stammt aus Südamerika ( Argentinien und Chile) und ist eine beliebte Gartenpflanze, Zierpflanze und Teepflanze in warmen und gemässigten Klimaregionen. Vor allem in Frankreich wird Verveinetee gern als Genusstee verwendet.

Verveinetee gilt traditionell aber auch als Beruhigungsmittel und wird gegen Verdauungsbeschwerden empfohlen.

Das ätherische Öl aus den Blättern (Verveineöl) enthält als charakteristische Bestandteile Neral und Geranial (das Gemisch wird Citral genannt).

Citral entfaltet ein intensives Zitronenaroma und  ist auch Hauptbestandteil der ätherischen Öle von Melisse (Melissa officinalis) und Zitronengras (Cymbopogon citratus, syn. Andropogon citratus). Zusammen mit Citronellal ist es Hauptbestandteil des Melissengeists und Grundstoff zahlreicher Liköre. Im Melissentee und im Melissenöl ist Citral das beruhigende Wirkprinzip.

Mit dem Inhaltsstoff Citral lässt sich eine beruhigende Wirkung von Verveinetee begründen. Klinische Studien, die eine solche Wirkung belegen könnten, gibt es dazu allerdings nicht.

Die Bezeichnung Eisenkraut für Verveine und Eisenkrautöl für Verveineöl sind etwas irreführend. Mit Eisenkraut wird botanisch Verbena officinalis bezeichnet. Eisenkrauttee aus Verbena officinalis schmeckt sehr bitter und riecht eher streng. Kein Genusstee also.

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Gelenkschmerzen lindern mit Zitronenverbene (Verveine) und Fischöl?

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Die Carstens-Stiftung berichtet über eine Studie zur Wirksamkeit von Verveine-Extrakt und Fischöl gegen Gelenkbeschwerden.

Oxidativer Stress spiele bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis oder der entzündlich aktivierten Arthrose eine primäre Rolle. Wie die Schädigung der Gelenke durch antioxidativ wirksame Stoffe aufgehalten werden könne, habe nun eine spanische Studie zu klären versucht.

In der Vergangenheit hätten verschiedene Studien gezeigt, dass eine an Omega-3-Fettsäuren reichhaltige Diät entzündliche Gelenkerkrankungen lindern kann. Zahlreiche dieser gesunden Fettsäuren seien zum Beispiel im Fischöl enthalten.

Zur Verveine schreibt die Stiftung:

„Zitronenverbene (Aloysia triphylla) dagegen gelangte im kulinarischen Bereich eher als Würzkraut zur Berühmtheit. Allerdings weisen die Verbascoside in der Zitronenverbene ein hohes antioxidatives und antientzündliches Potenzial auf.“

Im Rahmen einer Doppelblindstudie wurde nun eine Kombination aus Fischöl und Zitronenverbene in ihrer Wirkung auf die Gelenkfunktionen und den Gelenkschmerz bei Patienten mit Gelenkbeschwerden wie Arthritis oder Arthrose untersucht.

Innerhalb der ersten sechs Wochen Behandlungszeit schluckten die insgesamt 45 Studienteilnehmer entweder sechs Kapseln mit je 370 Milligramm Fischöl-Pulver und 230 Milligramm standardisierten Zitronenverbene-Extrakt pro Tag vor den Mahlzeiten, oder aber die gleiche Menge Placebo-Kapseln. In den letzten drei Wochen der insgesamt neun Behandlungswochen wurde die Dosis dann halbiert.

Mit Hilfe des WOMAC-Testverfahrens wurden sowohl die Schmerzintensität, das Ausmaß der Gelenksteifheit und der Gelenkfunktionalität erfasst. Verglichen mit der Placebo-Gruppe konnte der WOMAC-Wert in der Fischöl-Zitronenverbenen-Gruppe um über die Hälfte verbessert werden.

Quellen:

http://www.carstens-stiftung.de/artikel/schmerzfreie-gelenke-mit-zitronenverbene-und-fischoel.html

Literatur Caturla N, Funes L, Pérez-Fons L, Micol V. A randomized, double-blinded, placebo-controlled study of the effect of a combination of Lemon verbena extract and fish oil omega-3 fatty acid on joint management. J Altern Complement Med 2011; 17(1): 1051-1063

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22087615

Kommentar & Ergänzung:

Für mich ist an dieser Meldung nicht das Fischöl interessant, sondern die Zitronenverbena (Zitronenstrauch, Verveine).

Als Genusstee ist der Verveinetee sehr bekannt und beliebt. In der Phytotherapie-Fachliteratur fristet die Pflanze ein Mauerblümchen-Dasein, weil über ihre Wirkungen nur wenig fundierte Informationen vorliegen.

Ausserdem wird Verveine oft verwechselt mit dem einheimischen Eisenkraut (Verbena officinalis), das aber Bitterstoffe enthält und als Genusstee denkbar ungeeignet ist. Verveine stammt ursprünglich aus Mittelamerika und Südamerika (besonders Argentinien und Chile) und wird vor allem im Mittelmeergebiet kultiviert (vor allem in Spanien und Südfrankreich).

An Studien zur Wirkung der Verveine-Pflanze bin ich nur schon wegen dem eher mageren Stand des Wissens zu dieser Heilpflanze immer interessiert.

Schwierig an der beschriebenen Studie ist nun aber, dass Fischöl und Zitronenverbenen-Extrakt als Kombination angewendet wurden. So lässt sich nicht beurteilen, welcher Anteil an der Wirkung dem Fischöl zukommt und welcher der Zitronenverbene.

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Hagebutte bei Arthritis und Arthrose

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Der erste Kontakt mit der Hagebutte findet oft bereits in der Kindheit statt und ist nicht immer angenehm. Unter Kindern spricht es sich manchmal herum, dass die Behaarung an der Innenseite der Früchte ein phantastisches Juckpulver abgibt. Ein angenehmer Aspekt der Hagebutte ist die Verwendung als Genusstee. Mit dem säuerlich erfrischenden Aroma ist Hagebutte Bestandteil fast aller winterlichen Teemischungen und Punschkreationen. Hagebuttentee und Hagebutten-Konfitüre aus frischen entkernten Früchten dienen als Vitamin-C-Lieferant.

In der Hagebutten-Forschung steht die Wirksamkeit von Hagebutten-Extrakten bei rheumatoider Arthritis und anderen entzündlichen Knorpelerkrankungen derzeit im Vordergrund.

Spezielle Aufmerksamkeit gilt dabei den Galaktolipiden.

Bei Einnahme eines Hagebuttenextrakts wurde eine Verminderung der Chemotaxis ( = „Aufmarsch“) von Leukozyten (= weisse Blutkörperchen) in entzündete Gelenke festgestellt. Die Phagozytoseaktivität und die damit verbundene Bildung freier Radikale wird reduziert. Das bewirkt die Verlangsamung und Unterbrechung entzündlicher Prozesse im Gelenk und die Schmerzen gehen zurück. Die antientzündliche Wirkung wurde experimentell bestätigt. Es konnte in weiterer Folge eine Verringerung des C-reaktiven Proteins festgestellt werden, das ein wesentlicher diagnostischen Faktor ist im Rahmen entzündlicher Erkrankungen immunologischen oder rheumatischen Ursprungs. Die Verminderung der charakteristischen Steifigkeit in Gelenken und des Schmerzempfindens bei Arthrose konnten im Rahmen von Anwendungsstudien mit Extrakten der Hagebuttenschalen gezeigt werden.  Hagebutten-Präparate sind im Handel erhältlich. Studien sind kritisch zu betrachten, und es bedarf noch einer Vielzahl an Untersuchungen, um den traditionellen Einsatz von Hagebutten bei Arthrose oder Arthritis wissenschaftlich zu bestätigen.

Quelle:

http://www.pharmaceutical-tribune.at/dynasite.cfm?dsmid=111168&dspaid=964353

Kommentar & Ergänzung:

Hagebuttentee wurde lange Zeit vor allem als Vitamin-C-Lieferant und als Genusstee verwendet. Es war eine einigermassen überraschende Entwicklung, dass die Hagebutte in den letzten Jahren auch als Entzündungshemmer bei Arthrose und Arthritis erforscht wird.

Die Untersuchungen im Labor bezüglich der entzündungshemmenden Wirkung sind sehr interessant. Aber bei den klinischen Studien mit Patienten sind noch viele Fragen offen.

Siehe dazu:

Hagebutte bei Rheuma

Phytotherapie: Hagebutte bei Rheuma, Arthrose & Co.

Betont werden soll noch, dass es bisher keine als Arzneimittel gegen Rheuma zugelassene Hagebuttenpräparate gibt. Hagebuttenpräparate sind als Nahrungsergänzungsmittel im Handel. Das bedeutet, dass sie ihre Wirksamkeit nicht belegen müssen.

Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.

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Heilpflanzen für Wundheilung und bei Hautproblemen

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Verschiedene Heilpflanzen verbessern die Wundheilung, lindern Hautentzündungen oder wirken abschwellend. Es sollten jedoch nur Heilpflanzen verwendet werden, deren Wirkung wissenschaftlich belegt ist. Eine Fachperson erläutert, welche Kräuter das sind und welche Wirkung sie haben.

Ob Kamille, Fenchel oder Salbei: Viele Heilpflanzen eignen sich als Kräutertee für die Selbstbehandlung.

«Die klassische Kräutermedizin – in der Natur selbst Pflanzen sammeln und daraus zum Beispiel einen Tee kochen -, hat den Nachteil, dass die Inhaltsstoffe oft unterdosiert sind», sagt Andreas Kiefer, Vorstandsmitglied der Bundesapothekerkammer in Berlin.

Außerdem sei beim Selbstsammeln die Gefahr von Allergien höher, denn viele Wildpflanzen enthalten allergieauslösende Substanzen. Eine gute Alternative seien daher moderne pflanzliche Arzneimittel. Diese Heilpflanzen-Präparate leiten sich von der traditionellen Kräutermedizin ab. Industriell produzierte, standardisierte Extrakte werden als Salben, Cremes oder Tinkturen eingesetzt.

Eine der bekanntesten Heilpflanzen ist die Kamille bzw. die Kamillenblüte. Äußerlich angewendet wirken ihre Extrakte entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Im klassischen Kamillentee sind allerdings nur die wasserlöslichen Inhaltsstoffe zu finden. Alkoholische Kamillenextrakte enthalten weitere entzündungshemmende Inhaltsstoffe. «Deshalb sind diese bei medizinischen Anwendungen einem Tee überlegen», erklärt Kiefer.
Eichenrinde: gute Wirkung bei entzündeter Haut

Gerbstoffe entfalten eine zusammenziehende Wirkung auf entzündete Haut. Arzneipflanzen mit Gerbstoffen sind beispielsweise Eichenrinde oder die Zaubernuss (Hamamelis). Die feinen Gefäße in der Haut werden weniger durchlässig, wodurch Entzündungen und Juckreiz gemildert werden. Gerbstoff-Umschläge oder Bäder sind wirksam gegen Ekzeme, Schweißfüße oder Hämorrhoiden. Zaubernuss-Extrakte wirken auch bei leichten Hautverletzungen.

Breiumschläge mit Bockshornklee- oder Leinsamen erweichen die Haut. Um sie herzustellen, werden die pulverisierten Samen mit Wasser verrührt und aufgekocht. Solche Breiumschläge aus Leinsamen oder Bockshornkleesamen machen die Haut geschmeidig und helfen gegen lokale Entzündungen wie Furunkel.

Bei Hautkrankheiten ist nicht nur der Inhaltsstoff wichtig, auch die Hilfsstoffe und die Zubereitung der Präparate spielen eine große Rolle. Bei akuten Hauterkrankungen wie nässenden Entzündungen wirken die Pflanzenextrakte besser, wenn sie in eher wässrige Grundlagen eingearbeitet sind. Bei chronischen Ekzemen hingegen sind fettreiche Zubereitungen besser wirksam.

Grüntee beziehungsweise Schwarztee ist zwar keine Heilpflanze. Er wird dennoch wegen seines Gehalts an Gerbstoffen gegen nässende Ekzeme angewendet: aus dem im Handel erhältlichen Grüntee oder Schwarztee einen starken Tee kochen und zehn Minuten ziehen lassen. Umschläge mit Grüntee oder Schwarztee sollten mehrmals täglich erneuert werden.

Quelle:

http://www.ruhrnachrichten.de/leben/gesundheit_und_wellness/gesundheit/Pflanzen-koennen-der-Haut-helfen;art364,1434760

Kommentar & Ergänzung:

Die Aussagen im Text auf ruhrnachrichten.de sind erfreulich fundiert.

Einzig die Aussage, dass beim Sammeln von Heilpflanzen in der Natur ein höheres Allergierisiko besteht, weil „viele Wildpflanzen….allergieauslösende Substanzen“ enthalten, kann ich nicht nachvollziehen. Ob ich zum Beispiel Schafgarbe oder Malvenblüten in der Natur sammle oder in der Apotheke oder Drogerie kaufe, macht meines Erachtens keinen eindeutigen Unterschied bei allergieauslösenden Stoffen in dem Sinne, dass Apothekenware grundsätzlich weniger Allergene enthalten würde. Vielleicht spricht aus dieser Aussage eher der Apotheker, der die Heilpflanzen gerne verkauft.

Am heikelsten beim Selbersammeln von Heilpflanzen scheint mir, dass man die Pflanzenwelt gut kennen muss, um Verwechslungen auszuschliessen.

Wichtig in diesem Text ist der Hinweis, dass bei der Behandlung von Hauterkrankungen  nicht nur die Inhaltsstoffe wichtig sind, sondern auch die Zubereitungsform (wässrig / fetthaltig).

Gefreut hat mich, dass Schwarztee und Grüntee als Gerbstoffpflanzen erwähnt werden. Sie gelten oft nur als Genusstee und ihre Qualitäten als Heilpflanzen gehen daher leicht vergessen. Das ist schade, weil Schwarztee oder Grüntee oft im Haushalt greifbar sind und wenig kosten.

Zum Thema „Heilpflanzen bei Hauterkrankungen und Wunden“ gibt es ein kompaktes, informatives Tagesseminar.

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Welche Wirkung hat Rosenblütentee?

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Rosenblütentee hat ein feines Aroma und wird daher oft gerne als Genusstee getrunken.

In der Phytotherapie-Fachliteratur zählen Rosenblüten aber durchaus auch zu den Heilpflanzen. Anerkannt wird dabei eine adstringierende ( = zusammenziehende) und entzündungswidrige Wirkung der Gerbstoffe und die Anwendung bei leichteren Entzündungen im Bereich der Mundschleimhaut und Rachenschleimhaut.

Rosenblüten enthalten etwa 0,2 % Rosenöl. Schaut man sich die Zusammensetzung dieses ätherischen Öls an, fällt eine gewisse Ähnlichkeit mit Lavendelöl (Nerol, Linalool) und Melissenöl (Geraniol, Citral) auf, die beide eine entspannende Wirkung haben. Vielleicht ergibt sich daraus auch für den Rosenblütentee eine Wirkung als leichtes Beruhigungsmittel. Dann wäre das Trinken eines Rosenblütentees eine Art von Aromatherapie. Geklärt ist dies aber nicht.

Empfohlen wird ein Teeaufguss aus Rosenblüten als Umschlag bei leichten Bindehautentzündungen. Das ist aufgrund des Gerbstoffgehalts plausibel.

Darüberhinaus wird der Rosenblütentee im Internet aber auch für eine Vielzahl von Krankheiten empfohlen, für welche die Plausibilität und die Belege schwach bis fehlend sind. Beispielsweise für Durchfall, Verstopfung, Erkältung, Gelbsucht (!), Kopfschmerzen, Regelschmerzen (Menstruationskrämpfe, Dysmenorhoe), Ekzeme, Schwindel, Magenkrämpfe, Wochenbettdepression, Wallungen.

Das ist eine ziemlich fragwürdige Indikationslyrik.

Andererseits spricht bei Kopfschmerzen oder Menstruationskrämpfen nichts dagegen, den Rosenblütentee auszuprobieren.

Verwendet werden die Kronblätter von Rosa gallica oder Rosa centifolia.

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