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Melisse als Beruhigungsmittel

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Das Magazin „Focus“ befasst sich mit den Wirkungen der Melisse:

„Das Hauptanwendungsgebiet der Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems. Ein Tee aus frischen Melissen-Blättern kann sich bei Stress und Nervosität als wahres Wundermittel erweisen, denn die in ihm enthaltenen ätherischen Öle wirken entspannend und angstlösend.“

Diese Empfehlungen sind nachvollziehbar, auch wenn der Begriff „wahres Wundermittel“ grundsätzlich fragwürdig ist.

Wer Melisse im Haus habe, brauche sich vor schweren Prüfungen keine Sorgen zu machen, schreibt „Focus“ weiter.

Das kann man probieren, doch gibt es bei Prüfungsangst bzw. Prüfungsstress Heilpflanzen, die ich vorziehen würde. Zum Beispiel als leicht angstlösende Präparate hochdosierten Passionsblumenextrakt oder Lavendelöl-Kapseln (Lasea). Und eher für längerfristige Anwendung zur besseren Stressbewältigung Adaptogene wie Ginseng (Ginsana) oder Rosenwurz (Vitango).

Ausserdem empfiehlt „Focus“:

„Vor dem Zubettgehen getrunken, kann auch ein Gläschen vom berühmten Kräuterschnaps Melissengeist beim Einschlafen helfen.“

Hier würde ich den Melissentee kombiniert mit einer Lavendelöl-Anwendung eindeutig vorziehen. Melissengeist hat mir zuviel Alkohol und zuwenig Melisse. Zudem enthält der Melissengeist neben Alkohol und Melissenblättern eine ganze Reihe von Heilpflanzen, die ihn eher als Mittel gegen Verdauungsbeschwerden prädestinieren: Alantwurzelstock, Angelikawurzel, Ingwerwurzelstock, Gewürznelken, Galgantwurzelstock, Schwarze Pfefferfrüchte, Enzianwurzel, Muskatsamen, Pomeranzenschalen, Zimtrinde, Zimtblüten, Kardamomensamen.

Die Melisse überrasche aber mit weiteren ungeahnten Heilkräften, schreibt „Focus“ weiter:

„Neben ihren ätherischen Ölen enthält sie Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide und Mineralsalze. Insbesondere die Gerbstoffe haben erstaunliche Fähigkeiten. Sie attackieren Herpes-Viren und schützen die Haut vor einer erneuten Infektion. Melissenextrakt gilt heute als anerkanntes Mittel gegen die lästigen Lippenbläschen.“

Korrekt. Der Melissenextrakt wird zu diesem Zweck in eine Creme eingearbeitet (Lomaherpan). Das Präparat muss wie alle lokal anzuwendenden antiviralen Herpesmittel bei den ersten Symptomen eingesetzt werden. Es kann die Dauer der Herpeserkrankung leicht verkürzen – vergleichbar mit anderen Fieberbläschensalben.

Ähnlich lokal antiviral gegen Herpesviren wirken Melissenöl und Pfefferminzöl. In der Schweiz gibt es zudem Parsenn Herpescreme aus Salbeiextrakt und Rhabarberwurzelextrakt, in kassenzulässiger Form als Phytovir.

Quelle:

http://www.focus.de/kultur/videos/melisse-melisse-zur-beruhigung-des-nervensystems_id_5294391.html

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

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Antivirale Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpes-simplex-Viren

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In einer Dissertation untersuchte Dr. med. Anja Schuhmacher die Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpesviren.

Herpes simplex Viren sind weltweit verbreitet und zählen zu den häufigsten Krankheitserregern. Sie verursachen beim Menschen in der Regel schmerzhafte, bläschenförmige Hautläsionen in und um die Mundhöhle (Lippenherpes, Fieberbläschen) und im Genitalbereich (Genitalherpes), können jedoch auch insbesondere bei Immunsupprimierten zu lebensbedrohlichen systemischen Infektionen führen.

Für zahlreiche ätherische Öle wurde bereits eine hohe antibakterielle und antimykotische (= pilzhemmende) Wirksamkeit nachgewiesen. Über eine mögliche antivirale Wirkung von ätherischen Ölen finden sich dagegen bisher nur wenig Informationen.

Anja Schuhmacher untersuchte  die antivirale Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpes simplex Viren Typ 1 und Typ 2 in der Zellkultur und charakterisierte sie im Hinblick auf den Wirkmechanismus genauer.

Zur Bestimmung der antiviralen Wirkung wurden Plaquereduktionsversuche in verschiedenen Varianten eingesetzt. Sie ergaben eindeutig eine antivirale Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl bei einstündiger Inkubation von Virus und ätherischem Öl. Dieser Effekt war abhängig von der Ölkonzentration.

Herausragend war insbesondere die starke Wirkung von Melissenöl gegen HSV-2, die möglicherweise den in Melissenöl in großer Menge vorkommenden Aldehyden zuzuschreiben ist. Vergleichbar tiefe Wirkstoffkonzentrationen wurden bisher nur für ein anderes ätherisches Öl beschrieben.

Gezeigt werden konnte außerdem die Abhängigkeit der antiviralen Wirkung von der Einwirkungszeit der ätherischen Öle auf die Viren. Bei Einwirkzeiten ab 3 Stunden wurden durch die maximalen nicht-zytotoxische Ölkonzentrationen umehr als 99 % der Viren inaktiviert, was für eine direkte viruzide Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl spricht.

Durch Zugabe der ätherischen Öle zu verschiedenen Zeiten des Infektionszyklus der Herpesviren, konnte nachgewiesen werden, dass Pfefferminzöl und Melissenöl nach erfolgter Viruspenetration keinen Einfluss mehr auf die Virusvermehrung haben und auch nicht über eine Beeinflussung der Wirtszellen antiviral wirken. Die stärkste Wirkung zeigte sich bei Behandlung der Viren mit ätherischem Öl vor der Infektion. Bei Ölzugabe während der Infektion wurde ein schwächerer antiviraler Effekt ermittelt.

Diese Resultate zeigen, dass Pfefferminzöl und Melissenöl einen direkten antiviralen Effekt auf Herpes simplex Viren haben, und sie stützen die Theorie, dass ätherische Öle nicht die Virusreplikation hemmen, sondern einen früheren Schritt der Virusvermehrung. Die lipophilen (= fettliebenden) Eigenschaften ätherischer Öle machen eine Wechselwirkung mit der Virushülle wahrscheinlich, die zur Verhinderung der Virusadsorption oder In dieser Arbeit wurde außerdem erstmals die antivirale Wirkung von zwei ätherischen Ölen gegen HSV-1 Viren nachgewiesen, die gegen Aciclovir (Zophirax®) resistent sind. Pfefferminzöl und Melissenöl zeigten sich in der Lage, in den maximalen nicht zytotoxischen Konzentrationen bei einstündiger Inkubation von ätherischem Öl und Viren die Zahl der resistenten Viren um über 99 % zu reduzieren.

Diese Resultate bestätigen die in Überlieferungen der traditionellen Medizin postulierte antivirale Wirkung ätherischer Öle und deren potentiellen Nutzen in der lokalen Behandlung von Herpes simplex Infektionen. Auch wenn in diesen ätherischen Ölen noch keine Einzelsubstanz als Träger der antiviralen Eigenschaften ausfindig gemacht werden konnte und auch der Wirkmechanismus noch detaillierter untersucht werden muss, können Pfefferminzöl und Melissenöl als vielversprechende Kandidaten für eine topische (= lokale) antivirale Therapie bei Herpes simplex Infektionen angesehen werden.

Quelle:

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/4359/1/Zusammenfassung.pdf

Kommentar & Ergänzung:

Das sind interessante Laborergebnisse, die unter anderem bestätigen, dass eine antivirale Anwendung von ätherischen Ölen nur im Frühstadium Sinn macht. Das gilt im übrigen auch für andere pflanzliche Fieberbläschen-Präparate, wie zum Beispiel den  Melissenextrakt, wie er im Fertigpräparat „Valverde® Fieberbläschensalbe“ zur Anwendung kommt. Als wirksamer Bestandteil gilt dort der Lamiaceen-Gerbstoff, der an Virusproteine andockt.

Gute antivirale Effekte auf Herpesviren wurden auch mit einem Kombipräparat aus Salbeiextrakt und Rhabarberwurzelextrakt erzielt (Parsenn-Herpes Creme®, Phytovir®).

Wenn Melissenöl und Pfefferminzöl beide gegen Herpesviren wirksam sind, dann ist der Preisunterschied nicht unwesentlich. Melissenöl ist sehr viel teurer.

Anzufügen wäre dazu allerdings noch, dass sich antivirale Effekte im Labor wohl leichter erzielen lassen als im menschlichen Gewebe. Dort hat es jedenfalls nicht nur Viren, sondern auch jede Menge anderer Proteine.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Antientzündlicher Effekt von Rosmarinsäure belegt

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Rosmarinsäure hemmt die Bildung des Enzyms COX-2 und wirkt auf diese Weise antientzündlich.

Der antientzündliche Effekt von Rosmarinsäure ist  an menschlichen Zellkulturen geprüft worden. Als Messparameter diente die Expression der Cyclooxygenase-2 (COX-2), deren Spiegel sich bei externen Reizen wie Verletzungen oder bei Entzündungen erhöht. Den US-amerikanischen Forschern ist es mit ihren Experimenten gelungen nachzuweisen, dass Rosmarinsäure die Bildung von COX-2 signifikant reduziert.

Quellen:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/urologische-krankheiten/article/661978/antientzuendlicher-effekt-rosmarin-zellkulturen-belegt.html?sh=39&h=-1436656583

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18936204

Kommentar & Ergänzung:

Zum Verständnis wichtig wäre an diesem Punkt wohl eine genauere Beschreibung dazu, in welchen Heilpflanzen Rosmarinsäure vorkommt. Richtig: In Rosmarin, aber auch in der Melisse ( = Zitronenmelisse) und vielen anderen Lippenblütlern, und im Beinwell (Wallwurz).

Zum Vorkommen der Rosmarinsäure schreibt Wikipedia:

„Vor allem die Familien der Lamiaceae, speziell die Unterfamilien Nepetoideae und Boraginaceaen sind reich an Rosmarinsäure. Sie kann aber auch in taxonomisch weiter entfernen Pflanzengruppen, wie Farnen und Hornmoosen, hier jedoch in geringerer Konzentration, gefunden werden.“

Und zur Verwendung:

„Rosmarinsäure besitzt antivirale, antibakterielle und antiinflammatorische Eigenschaften. Sie wird daher in verschiedenen Melissepräparaten (z. B. Lomaherpan® Creme) eingesetzt, außerdem in einigen Salben gegen Sportverletzungen (z. B. Traumaplant®).“

Ergänzung: In der Schweiz als Salbe gegen Herpes auf der Basis von Melissenextrakt „Valverde Fieberbläschensalbe“.

„Reine Rosmarinsäure wirkt gegen die komplementabhängige Stimulation der Prostaglandinsynthese, besitzt antioxidative Eigenschaften, blockiert die Opsonisierung und kann leicht über die Haut aufgenommen werden.

Rosmarinsäure besitzt, ebenso wie viele andere Phenolcarbonsäureester, gerbende Eigenschaften. Da sie vor allem in Pflanzenarten der Familie Lamiaceen vorkommt, wird sie auch als Lamiaceengerbstoff oder als Labiatengerbstoff – Labiatae ist die veraltete Bezeichnung für Lippenblütler – bezeichnet.“

(Quelle: Wikipedia)

Zur biologischen Bedeutung der Rosmarinsäure:

„Rosmarinsäure ist ein sekundärer Pflanzenstoff. Pflanzen synthetisieren sie als Abwehrstoff gegen Pilze und Bakterien. Außerdem wird vermutet, dass sie die Pflanze vor Fraßfeinden schützt. Pflanzen speichern Rosmarinsäure in den Vakuolen getrennt von Oxidasen. Kommt es zu einer Verletzung, wird diese Kompartimentierung aufgehoben. Die phenolischen Hydroxygruppen der Rosmarinsäure werden zu Orthochinonen oxidiert. Diese binden an Peptide und inaktivieren sie dadurch.“

Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Phytotherapie: Bei Fieberbläschen Melissen-Extrakt

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Melissen-Extrakt wird schon seit Jahren in Fieberbläschensalben gegen Herpes-Viren eingesetzt. Eine knappe und fundierte Beschreibung dieser Anwendung publizierte vor kurzem die Zeitschrift „Die PTA IN DER APOTHEKE“ (01/2011). Zitat:

„Zur Behandlung des Lippenherpes gibt es eine gut verträgliche Therapieoption aus der Natur: Die Zitronenmelisse ist eine Heilpflanze mit einer alten Geschichte. Schon lange ist die positive Wirkung von Melissenextrakten aus den Blättern von Melissa officinalis bekannt.“

Und wie genau kommt die Wirkung des Melissenextraktes zustande?

„Die in Melissenblättern enthaltenen wasserlöslichen Lamiaceengerbstoffe haben hochpotente antivirale Eigenschaften. Sie wirken gegen den Virusbefall auf zwei Ebenen, wie eine Studie von Heidelberger Wissenschaftlern (Schnitzler et al. 2008)1) im Zellversuch zeigen konnte: Einerseits blockieren sie die Rezeptoren auf der Oberfläche der Zelle und verhindern so den Eintritt der Viren in die Zelle. Zusätzlich interagieren die Substanzen mit den Viren selber und hemmen so die Anhaftung an die Wirtszelle. Eine Virusvermehrung und der gefürchtete Krankheitsverlauf können nur nach Eintritt in die Zelle stattfinden und werden so verhindert.“

Das Resultat der Studie sei eine hervorragende antivirale Wirkung des Melissenextraktes bei gleichzeitig geringer Zytotoxizität für die behandelten Zellen. Daraus ergebe sich die gute präventive Eigenschaft gegenüber Virusinfektionen, die Aciclovir im Vergleich nicht zeige.

„Außerdem wirken die ätherischen Öle der Melisse leicht antibakteriell. Melissenextrakt induziert in Studien keine Resistenzentwicklung bei den untersuchten Viren.“

Melissenextrakthaltige Cremes werden 2 – 4mal täglich auf die befallene Lippenregion aufgebracht. Diese Melissen-Cremes sind hautverträglich, unterstützen den Heilungsprozess und können auch in Schwangerschaft und Stillzeit sowie im Kindesalter angewendet werden.

Wichtig ist, dass die Melissen-Creme auch auf die scheinbar nicht betroffenen angrenzenden Hautareale aufgetragen wird.

Quelle:

http://www.pta-aktuell.de/themen/news/6792-Gib-Herpes-keine-Chance/

Kommentar & Ergänzung:

Neben den Melissensalben gegen Fieberbläschen werden in der Phytotherapie auch Heilpflanzen-Präparate auf der Basis von Salbeiextrakt und Rhabarberwurzelextrakt angewendet.

Auch Melissenöl (teuer!), Pfefferminzöl und Teebaumöl zeigen eine gute Wirkung gegen Herpesviren.

Alle lokalen antiviralen Behandlungen sind allerdings nur wirksam im frühen Stadium der Herpes-Infektion.

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