Artikel mit Schlagwort ‘Exkursionen’

Hausmittel: Rettichsirup gegen Husten

Montag, Dezember 26th, 2011

Das Magazin „focus“ publizierte eine Reihe von Beiträgen zur Behandlung von Erkältungen mit Hausmitteln:

„Schwarzer Rettich ist ein altbewährtes, hilfreiches Hustenmittel. Der Saft enthält Schwefelöle die desinfizierend wirken und die gereizten Atemwege beruhigen.

Anwendung: Den Rettich aushöhlen und mit Honig füllen. Nach drei bis fünf Stunden kopfüber in eine Schüssel stellen und den „Hustensaft“ auffangen. Zweimal täglich nach dem Essen ein Gläschen trinken.“

Quelle:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/tid-12543/sanfte-therapie-das-immunsystem-mobilisieren_aid_348252.html

Kommentar & Ergänzung:

Rettich enthält Senfölglykoside (Glucosinolate) mit antimikrobieller Wirkung. Rettichsaft löst den Schleim bei produktivem Husten.

„Ein normaler Rettich deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C, er liefert etwas Eiweiß, Carotin, einige B-Vitamine, reichlich Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen und Enzyme, vor allem aber ein schwefelhaltiges Öl, das Raphanol, sowie mehrere Senfölglykoside und Bitterstoffe, die eine antibiotische Wirkung haben, gallentreibend sind und in den Atemwegen Schleim lösen. Allerdings empfinden manche Menschen den Geruch von Rettich als unangenehm. Außerdem kann Rettich Mundgeruch verursachen.“

(Quelle: Wikipedia)

Der Schwarze Winter-Rettich, oder auch nur Schwarzer Rettich, soll der wirksamste Rettich gegen Husten sein:

„Zu medizinischen Zwecken wird der Rübe mit Zucker der Saft entzogen. Dieser Sirup hat deutlich antioxidative Wirkung. Der Rettichsaft der schwarzen Sorten ist der am besten wirksame.“

(Quelle: Wikipedia)

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Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Kaffee mit Coffein, Schwarztee mit Thein?

Sonntag, Dezember 25th, 2011

Oft hört man noch die Vorstellung, beim anregenden Bestandteil im Kaffee handle es sich um Coffein, im Grüntee und Schwarztee dagegen um Thein (auch: Tein, Teein).

Und die Meinung ist dann, dass es sich um zwei unterschiedliche Substanzen handle. Das ist aber falsch. Es handelt sich auch in Güntee, Schwarztee (und Matetee) um Coffein.

Eine gute Erklärung dazu liefert Wikipedia:

„Der in Grüntee und Schwarztee enthaltene Wirkstoff, in der Umgangssprache oft als „Tein“, „Thein“ oder „Teein“ bezeichnet, ist ebenfalls Coffein. Diese früher übliche Unterscheidung zwischen Coffein aus Kaffee und Tein aus Tee beruht auf der unterschiedlichen Freisetzung des Alkaloids: Coffein aus Kaffee ist an einen Chlorogensäure-Kalium-Komplex gebunden, der nach der Röstung und Kontakt mit der Magensäure sofort Coffein freisetzt und damit schnell wirkt. Coffein aus Tee hingegen ist an Polyphenole gebunden, wobei das Alkaloid erst im Darm freigesetzt wird. Die Wirkung tritt dann später ein und hält länger an.”

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Coffein

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Silvester: Warnung vor Rauschtrinken

Samstag, Dezember 24th, 2011

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weist auf Gefahren des Rauschtrinkens für Jugendliche hin. Eltern und andere Erwachsene haben wichtige Vorbildfunktion

Anlässlich der bevorstehenden Feiertage, vor allem der Silvesterfeierlichkeiten, weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die gesundheitlichen Risiken hin, die übermäßiger Alkoholkonsum vor allem für Jugendliche mit sich bringt.

BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott sagt dazu: „Heranwachsende trinken am ehesten in Gesellschaft mit Gleichaltrigen und um Spaß zu haben und Hemmungen abzubauen. Welche Gefahren mit hohem Alkoholkonsum einhergehen, verlieren sie dabei meist völlig aus dem Blick. Doch weil sich ihr Körper noch in der Entwicklung befindet, wirkt Alkohol viel schneller und schädlicher als bei Erwachsenen. Hoher Alkoholkonsum in kurzer Zeit kann zu einer Alkoholvergiftung mit Atemstillstand führen und damit lebensgefährlich werden. Auf Dauer schädigt das Zellgift Alkohol auch die Hirnfunktionen.“

Wissenschaftliche Untersuchungen der BZgA belegen, dass das „Binge Trinken“ (aus engl. binge drinking), das heißt der Konsum von mindestens fünf alkoholischen Getränken bei einer Gelegenheit, ein bei Jugendlichen nach wie vor verbreitetes Phänomen ist. In der Altersgruppe der 16- bis 17-Jährigen betreibt mehr als jeder Dritte dieses riskante Trinkverhalten mindestens einmal pro Monat. Bei den 12- bis 15-Jährigen, die nach dem Jugendschutzgesetz noch gar keinen Alkohol konsumieren dürfen, sind es immerhin 6,6 Prozent.

Eltern sollten Vorbilder sein

Um ihre Kinder vor den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums zu schützen, tragen Eltern und Erwachsene eine spezielle Verantwortung. „Sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen und auch an den Feiertagen einen risikoarmen Alkoholkonsum vorleben“, erklärt Prof. Dr. Pott. „Für erwachsene Männer heißt das nicht mehr als zwei kleine Gläser Bier oder Sekt pro Tag, für Frauen nur die Hälfte dessen.“ Außerdem sollten Eltern mit ihren Kindern über Wirkungen und Risiken von Alkohol reden und zugleich klare Regeln im Umgang mit alkoholischen Getränken aufstellen. „Auch wenn sich Kinder in der Pubertät stärker ihren Freundinnen und Freunden zuwenden, haben Eltern immer noch großen Einfluss auf ihr Verhalten und ihre Einstellung. Klare Regeln helfen Heranwachsenden und geben ihnen Orientierung.“

Die BZgA stellt ein umfangreiches Online-Informationsangebot zum Thema Alkoholprävention zur Verfügung:

www.kenn-dein-limit.de (für Eltern und Erwachsene)
www.kenn-dein-limit.info (für Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren)
www.bist-du-staerker-als-alkohol.de (für Jugendliche unter 16 Jahren)

Quelle:

http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=719

Kommentar & Ergänzung:

„Komasaufen“ finde ich absolut dumm und widerlich. Es gibt aber natürlich auch den versteckt stattfindenden und dadurch weniger provokativen hohen Alkoholkonsum. Als ehemaliger Drogist sind mir Kundinnen und Kunden noch in starker Erinnerung, die ihren Alkoholpegel mit grossen Mengen Klosterfrau Melissengeist oder Schwedenkräuter-Elixir hoch hielten.  Solche Produkte würde ich eher zu den Spirituosen als zu den Naturheilmitteln zählen.

P.S. Eine Beratungsstelle für Alkoholprobleme in der Schweiz ist die

Züricher Fachstellt für Alkoholprobleme, http://www.zfa.ch/

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Artischocke und Gelbwurzel zur Lipidsenkung

Samstag, Dezember 24th, 2011

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie veröffentlichte Prof. Dr. Volker Schulz einen sehr informativen Beitrag über „Pflanzliche Arzneimittel für Herz und Kreislauf“.

Nachfolgend kommentierte Zitate zum Thema Lipidsenkung durch Artischocke und Gelbwurzel (Curcuma):

„Extrakte aus Artischockenblättern (Cynarae folium) und Gelbwurzel (Curcumae longae rhizoma) haben choleretische Wirkungen, die für beide Drogen sowohl in Tierversuchen als auch am Menschen nachgewiesen wurden.“

Kommentar:

„choleretisch“ = fördert die Gallenproduktion in der Leber.

„Droge“ bedeutet im Bereich Phytotherapie „getrocknete Heilpflanze“.

„Verstärkter Gallefluss kann mit einer vermehrten Elimination von Cholesterin aus dem Körper verbunden sein. Bei hyperlipidämischen Ratten wurden tatsächlich nach mehrmaligen intraperitonealen Gaben wässriger oder alkoholischer Extrakte aus Artischockenblättern Senkungen der Triglyceridwerte um 30 Prozent und der Cholesterinwerte um bis zu 50 Prozent beobachtet. Bei Versuchen an Leberzellen in vitro wurde darüber hinaus festgestellt, dass nicht nur die Ausscheidung des Cholesterins verstärkt, sondern auch dessen Biosynthese gehemmt wurde. Lipidsenkende Wirkungen mit Artischockenblätter-Extrakten wurden am Menschen in einer Doppelblindstudie und bei  5 Anwendungs-Beobachtungen nachgewiesen.“

Kommentar: Tierexperimente und Laboruntersuchungen ( = in-vitro) sind nur sehr begrenzt aussagekräftig in Bezug auf Wirkungen am Menschen.  Aber es gibt inzwischen auch einige Studien mit Patienten, die auf eine lipidsenkende Wirkung der Artischockenblätter hinweisen.

„Mit Kurkumawurzel-Extrakten liegen vorwiegend nur tierexperimentelle Befunde in diesem Sinne vor. Gemessen an der Wirkstärke heute verfügbarer synthetischer Lipidsenker, wie auch in Bezug auf die mehrheitlich bei den Synthetica mittels großer Human-Studien gesicherten Erfolge bei der Prävention von Arteriosklerose-Folgekrankheiten, sind die Wirksamkeits-Belege in diesem Indikationsbereich bei den Phytopharmaka dennoch eher als bescheiden einzustufen. Die Anwendung dieser pflanzlichen Mittel ist andererseits nicht mit ernsthaften Risiken verbunden. Im Rahmen naturheilkundlicher Behandlungen hat deshalb deren unterstützende Anwendung auch weiterhin ihre Berechtigung.“

Kommentar: Die Curcuma (Gelbwurzel) ist Bestandteil von Curry-Mischungen. Der Inhaltsstoff Curcumin wird intensiv erforscht für eine mögliche Anwendung in der Krebstherapie. Obwohl bis zu einer erfolgsversprechenden  Anwendung beim Menschen noch sehr viele Fragen offen sind, wird Curcumin zum Teil vorschnell als Wunderheilmittel für die Krebsheilung angepriesen. Ein Problem ist unter anderem die schlechte Wasserlöslichkeit von Curcumin, wodurch die Substanz aus den Verdauungstrakt nur in sehr geringem Mass in den Organismus aufgenommen werden kann.

Siehe dazu:

Forschung: Curcumin gegen Alzheimer & Krebs?

Kurkuma als Leberschutz untersucht

Curcumin aus Gelbwurz: Antibiotikum und Schutzfaktor gegen Darmkrebs?

Curcumin: Curry-Inhaltsstoff zeigt Antikrebswirkung im Labortest

Curcumin gegen Krebs?

Zum Thema Cholesterinsenkung werden noch andere interessante Heilpflanzen-Anwendungen diskutiert:

Bockshornklee: Interessant als Heilpflanze und Gewürz

Haferkleie reduziert den Cholesterinspiegel

Grüntee reduziert Cholesterin (aber nur wenig)

Was ist Johannisbrotkernmehl?

Äpfel sind gute Cholesterinsenker

Polyphenole aus Rooibostee schützen vor Arteriosklerose

Leinsamen reduziert Cholesterinspiegel bei Männern

Hibiscus / Karkade gegen erhöhtes Cholesterin

Inhaltsstoff aus Heidelbeeren wirkt wie Cholesterinsenker

Auch für diese pflanzlichen Cholesterinsenker gilt, dass ihre Wirkung nur gering ist, bei zugleich aber optimaler Verträglichkeit bzw. fehlendem Risiko.

Quelle der Zitate: PHYTO Therapie  1|10

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Kaffee & Nikotin: Koffeinabbau geht rascher

Freitag, Dezember 23rd, 2011

Weshalb trinken zahlreiche Raucher massenweise Kaffee? Wie beeinflusst die Antibaby-Pille den Koffeinabbau? Und was geschieht mit Koffein bei Schwangeren? Hier ein paar interessante Informationen rund um das beliebte Genussmittel.

Kaffee weckt die Lebensgeister. Ob man ihn nun genüsslich geschlürft oder hastig heruntergestürzt – die anregende Wirkung des Koffeins setzt eigentlich bei allen schnell ein. 15 bis 120 Minuten nach der Einnahme finden sich im Blutplasma die höchsten Koffeinkonzentrationen. Beim Abbau des Koffeins sieht es schon ganz und gar nicht mehr so einheitlich aus.

Die normale Halbwertszeit des stimulierenden Stoffes liegt bei Jugendlichen und Erwachsenen zwischen 2,5 und 4,5 Stunden. Bei Rauchern jedoch ist diese Spanne zum Beispiel um 30 bis 50 Prozent kürzer. Das erklärt, weshalb zahlreiche Nikotinsüchtige so oft zur Kaffeetasse greifen.

Frauen, die mit Pille verhüten, erleben gegenteilige Wirkungen. Bei ihnen kann es doppelt so lange wie üblich dauern, bis die halbe Koffeindosis abgebaut ist. Die Koffein-Effekte halten dann entsprechend länger an. Auch während der Schwangerschaft kann der Koffeinabbau verlangsamt sein. Im letzten Trimenon sind Koffein-Halbwertszeiten bis zu 15 Stunden möglich. Auf Extremwerte von bis zu 100 Stunden steigt die Halbwertszeit bei Säuglingen und Kleinkindern.

Bitterschokolade macht wach wie Kaffee

Übrigens: Wer Kaffee nicht mag oder verträgt, jedoch trotzdem nicht auf die anregende Koffeinwirkung verzichten will, kann eine – wenngleich figurunfreundliche – Alternative wählen. Eine Tafel Halbbitterschokolade enthält eine vergleichbare Menge des Alkaloids Koffein (50 bis 100 mg) wie eine Tasse Kaffee.

Quellen:

Kaffee: Wirkungen auf die Gesundheit. Was sagt die Wissenschaft?“, Broschüre des Deutschen Grünen Kreuzes, 2. Auflage 2010

http://www.medical-tribune.at/dynasite.cfm?dsmid=104455&dspaid=876441

Kommentar & Ergänzung:

Koffein ist eine Substanz mit sehr spannenden pharmakologischen Wirkungen.

Die zum Teil sehr langen Abbauzeiten vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und Schwangeren werden aber oft zuwenig beachtet.

Und statt von Kaffee auf Halbbitterschokolade umzusteigen, wäre auch der Grüntee oder Schwarztee eine (figurfreundlichere) Alternative.

Aber (dunkle) Schokolade scheint ja wirklich gesund zu sein:

Schokolade schützt Patienten nach Herzinfarkt

Kakao mit Flavanol günstig für Herzkrankgefässe

Dunkle Schokolade sättigt stärker

Zu Koffein und Kaffee siehe auch:

Hohe Koffein-Mengen im Espresso bergen Risiko in der Schwangerschaft

Beugt Kaffee Depressionen vor?

Kaffee: Schutz gegen Demenz durch Wachstumsfaktor gcsf

Parkinson: Koffein als Neuroprotektivum?

Kaffee bei unerfülltem Kinderwunsch

Kaffee könnte Fruchtbarkeit bei Frauen reduzieren

Koffein gibt auch den Muskeln einen Kick

Studie: Koffein ungeeignet für Kinder

Kaffee soll Leberkrebs vorbeugen

Kaffee kann Angst auslösen

Kopfschmerzen nach Koffeinentzug

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Walking und Jogging helfen gegen Migräne

Freitag, Dezember 23rd, 2011

Sportliche Aktivität wirkt sich deutlich positiv auf die Stärke, die Häufigkeit und die Dauer einzelner Migräne­Attacken von Patienten aus. Zu diesem Resultat kam eine Studie am Universitätsklinikum Kiel, die mit Unterstützung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) durchgeführt wurde. „Vor allem der Sport im aeroben Herzfrequenzbereich zur Steigerung der Ausdauer, zum Beispiel durch ein ausreichend effizientes Lauftraining, soll hierfür in besonderem Maße geeignet sein“, erklärt Dr. Stephanie Darbaneau, die die Studie begleitet hat.

In der Studie wurde die Wirkung von Jogging und von Walking auf die Migräne verglichen.

Während der Untersuchung beobachteten die Wissenschaftler die Entwicklung der Migränesymptome acht Wochen vor und nach dem Training bei Patienten, die durchschnittlich schon seit 20 Jahren erkrankt waren. In beiden Gruppen (Joggen und Walken) zeigte sich, dass Sport bei der Migräneerkrankung günstig wirkt.
So reduzierten sich die Migränetage in der Jogginggruppe um 17,2 Prozent und die Kopfschmerzstunden gingen um 21,8 Prozent pro Monat zurück. In der Walkinggruppe traten aufgrund der moderaten Bewegung pro Monat durchschnittlich 1,3 Attacken weniger auf.

Bisher existieren nur wenige Studien, die den erwarteten günstigen Effekt des Sports auf Kopfschmerzen belegen. Zehn Studien haben den Effekt von Sport auf die Migräneerkrankung untersucht, fünf davon konnten zeigen, dass Betroffene nach einem regelmäßigen Ausdauerlauftraining weniger Attacken hatten. Bei den übrigen fünf Studien blieb die Wirkung unklar oder konnte nicht nachgewiesen werden.

Als Erklärung für die vom Ausdauersport erwarteten Effekte wird eine Steigerung der Schmerzschwelle diskutiert. Ausdauersport soll den Abbau von unter Stress ausgeschütteten Hormonen beschleunigen, den Stresshormonpegel der Patientinnen und Patienten reduzieren und dadurch die individuelle Schmerzschwelle beeinflussen.

Quelle:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48370/Walken_und_Joggen_hilft_gegen_Migraene.htm

Kommentar & Ergänzung:

„Bewegung“ ist eine Heilmethode aus der klassischen Naturheilkunde.  Darum gehört „Bewegung“ auch zu den 5-Säulen der Naturheilkunde nach Sebastian Kneipp:

- Hydrotherapie

- Heilpflanzen-Anwendungen (in modernisierter Form: Phytotherapie)

- Ernährung

- Bewegung, Luft, Licht

- Lebensordnung

Siehe auch:

Was ist Naturheilkunde?

„Bewegung“ wird heute kaum mehr als Heilmethode aufgefasst.

Heilmethoden müssen exotischer daher kommen, um im Trend zu liegen.

„Bewegung“ wird mit Sport und Fitness gleich gesetzt, ist natürlich gesund und kommt heute attraktiver verpackt als Jogging, Nordic Walking, Zumba, Aerobic, Pilates etc. daher.

Inzwischen gibt es aber immer mehr Untersuchungen, die regelmässiger Bewegung spezifische günstige Wirkungen zuschreiben zum Beispiel bei Diabetes, Depressionen, Demenz, Durchblutungsstörungen in den Beinen.

In der Regel braucht es für günstige Effekte nicht die intensive, stundenlange körperliche Aktivität. Schon kleinere, aber regelmässig absolvierte Bewegungsrationen zeigen gute Wirkung. Und am besten baut man diese Bewegungsrationen in den Alltag ein.

Wer darüber hinaus noch Jogging, Nordic Walking, Zumba, Aerobic, Pilates….machen will, kann das gerne tun. Solche Methoden haben meinem Eindruck nach vor allem einen Motivationseffekt, wenn man dadurch eine Bewegungsart oder eine Gruppe findet, die einem zusagt.

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Hagebutte bei Arthritis und Arthrose

Donnerstag, Dezember 22nd, 2011

Der erste Kontakt mit der Hagebutte findet oft bereits in der Kindheit statt und ist nicht immer angenehm. Unter Kindern spricht es sich manchmal herum, dass die Behaarung an der Innenseite der Früchte ein phantastisches Juckpulver abgibt. Ein angenehmer Aspekt der Hagebutte ist die Verwendung als Genusstee. Mit dem säuerlich erfrischenden Aroma ist Hagebutte Bestandteil fast aller winterlichen Teemischungen und Punschkreationen. Hagebuttentee und Hagebutten-Konfitüre aus frischen entkernten Früchten dienen als Vitamin-C-Lieferant.

In der Hagebutten-Forschung steht die Wirksamkeit von Hagebutten-Extrakten bei rheumatoider Arthritis und anderen entzündlichen Knorpelerkrankungen derzeit im Vordergrund.

Spezielle Aufmerksamkeit gilt dabei den Galaktolipiden.

Bei Einnahme eines Hagebuttenextrakts wurde eine Verminderung der Chemotaxis ( = „Aufmarsch“) von Leukozyten (= weisse Blutkörperchen) in entzündete Gelenke festgestellt. Die Phagozytoseaktivität und die damit verbundene Bildung freier Radikale wird reduziert. Das bewirkt die Verlangsamung und Unterbrechung entzündlicher Prozesse im Gelenk und die Schmerzen gehen zurück. Die antientzündliche Wirkung wurde experimentell bestätigt. Es konnte in weiterer Folge eine Verringerung des C-reaktiven Proteins festgestellt werden, das ein wesentlicher diagnostischen Faktor ist im Rahmen entzündlicher Erkrankungen immunologischen oder rheumatischen Ursprungs. Die Verminderung der charakteristischen Steifigkeit in Gelenken und des Schmerzempfindens bei Arthrose konnten im Rahmen von Anwendungsstudien mit Extrakten der Hagebuttenschalen gezeigt werden.  Hagebutten-Präparate sind im Handel erhältlich. Studien sind kritisch zu betrachten, und es bedarf noch einer Vielzahl an Untersuchungen, um den traditionellen Einsatz von Hagebutten bei Arthrose oder Arthritis wissenschaftlich zu bestätigen.

Quelle:

http://www.pharmaceutical-tribune.at/dynasite.cfm?dsmid=111168&dspaid=964353

Kommentar & Ergänzung:

Hagebuttentee wurde lange Zeit vor allem als Vitamin-C-Lieferant und als Genusstee verwendet. Es war eine einigermassen überraschende Entwicklung, dass die Hagebutte in den letzten Jahren auch als Entzündungshemmer bei Arthrose und Arthritis erforscht wird.

Die Untersuchungen im Labor bezüglich der entzündungshemmenden Wirkung sind sehr interessant. Aber bei den klinischen Studien mit Patienten sind noch viele Fragen offen.

Siehe dazu:

Hagebutte bei Rheuma

Phytotherapie: Hagebutte bei Rheuma, Arthrose & Co.

Betont werden soll noch, dass es bisher keine als Arzneimittel gegen Rheuma zugelassene Hagebuttenpräparate gibt. Hagebuttenpräparate sind als Nahrungsergänzungsmittel im Handel. Das bedeutet, dass sie ihre Wirksamkeit nicht belegen müssen.

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Was unterscheidet Anis und Sternanis?

Donnerstag, Dezember 22nd, 2011

Anis zählt zu den klassischen Gewürzen der Weihnachtszeit. Egal, ob als Backzutat für Kuchen und Plätzchen, für die Würze in Süßspeisen oder für den Anislikör: Der süßliche, lakritzartige Anis-Geschmack gibt den Speisen und Getränken die spezielle Note.

Konsumentinnen und Konsumenten sind beim Einkauf oft unsicher: Anis oder Sternanis? Stehen beide Namen für das gleiche Gewürz?

Nein! Obwohl Geschmack und Geruch ähnlich sind – bei Anis und Sternanis handelt es sich um zwei völlig verschiedene Pflanzen!

Anis (Pimpinella anisum): Anis zählt zur Familie der Doldenblütler, wie beispielsweise auch Dill, Kümmel und Fenchel. Die Anis-Pflanze ist einjährig und krautig, sie bevorzugt sonnige Standorte. Als Gewürz nutzt man die getrockneten Früchte (Samen), die von August bis September geerntet werden.

Das Aroma der Anisfrüchte wird schon seit Urzeiten geschätzt.

Überlieferungen zufolge schwärmte schon der griechische Philosoph Pythagoras von Anisbrot und der römische Dichter Virgil berichtete von köstlichen Aniskeksen. Anistee ist ein altes Hausmittel bei Husten oder Verdauungsbeschwerden. Anis enthält viel ätherisches Öl. Dieses Anisöl wirkt schleimlösend und lindert Krämpfe.

Knoblauch-Liebhaber schätzen Anissamen, denn gut zerkaut vertreiben ein paar Aniskörner rasch den Knoblauchgeruch im Mund.

Sternanis (Illicium verum) besteht aus jeweils 6 bis 10 sternförmig angeordneten Kapseln mit je einem Samenkorn.  Vermahlen werden beim Sternanis nicht nur die Samen, sondern die ganzen Früchte. Auch wenn Sternanis wie Anissamen duftet – im Geschmack ist er intensiver, süßlich-scharf bis feurig. Sternanis gehört zusammen mit Pfeffer, Zimt, Nelken und Fenchel in das bekannte Fünf-Gewürze-Pulver der chinesischen Küche.

Anis oder Sternanis einsetzten? In Europa wird Sternanis ähnlich genutzt wie Anis, auch in seiner Anwendung als Naturheilmittel. Denn beide Pflanzen bzw. Samen oder Früchte enthalten im ätherischen Öl den gleichen Hauptwirkstoff: Anethol. In der Praxis macht es deshalb kaum einen Unterschied, ob man mit Anis oder Sternanis würzt. Zu beachten ist lediglich, dass Sternanis kräftiger im Aroma ist.

Ganze Sternanisfrüchte kann man zudem gut in ein Duftpotpourri mischen oder für weihnachtliche Dekorationen nutzen. Die kleinen Sterne sehen nicht nur schön aus, sie verbreiten auch einen angenehm beruhigenden Duft.

Quelle:

http://www.topagrar.com/news/Familie-Kochen-Backen-Kuechentipps-Anis-Sternanis-Was-ist-was-629339.html

Kommentar & Ergänzung:

Anethol kommt in den ätherischen Ölen von Fenchel, Anis und Sternanis vor und ist „zuständig“ für das charakteristische Anisaroma.

Anethol wird sehr vielseitig eingesetzt:

„Anethol kommt als Duft- und Aromastoff vor allem in Seifen und Mundpflegemitteln zum Einsatz. Wichtig ist daneben die Verwendung in der Spirituosenfabrikation als Aromatiseur für Liköre (Pernod, Anisette, Ouzo) und in der Lebensmitteltechnologie als Bestandteil von Aromen, hauptsächlich in Fruchtaromamischungen mit der Geschmacksrichtung Himbeere und Erdbeere.“

(Quelle: Wikipedia)

Zudem zeigt Anethol interessante Heilwirkungen:

„ Anethol wirkt in der Lunge schleimlösend (sekretolytisch, sekretomotorisch) und schwach antibakteriell. Gleichzeitig zeigt es eine spasmolytische Wirkung, weswegen es als Expektorans und Karminativum eingesetzt werden kann.“

(Quelle: Wikipedia)

Expektorans = auswurfförderndes Mittel bei Husten

Karminativum = Mittel gegen Blähungen

Das sind die beiden Hauptanwendungsgebiete der anetholhaltigen Heilpflanzen Anis, Fenchel und Sternanis.

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http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15

Phytotherapie bei Kontaktekzem

Donnerstag, Dezember 22nd, 2011

Im „Phyto-Forum“ der „Aerzte-Zeitung“ wurde vor kurzem folgende Frage gestellt: „Welche Möglichkeiten gibt es, bei einem Kontaktekzem mit pflanzlichen Wirkstoffen etwas auszurichten?“

Beantwortet hat die Frage Professor Jürgen Reichling. Er führte zuerst aus, dass Kontaktekzeme durch Allergene (allergisches Kontaktekzem) oder durch Haut irritierende Stoffe (toxisches Kontaktekzem) hervorgerufen werden. Im Vordergrund stehe daher zunächst die Erkennung und Meidung der infrage kommenden Allergene oder irritierenden Stoffe.

Phyto-Dermatika zur äußeren Anwendung können durchaus eine sinnvolle Ergänzung zu einer Therapie mit Glukokortikoiden sein, schreibt Reichling. Die Therapie richte sich dabei nicht nach den Ursachen des Ekzems, sondern im Wesentlichen nach der Verlaufsform oder nach den symptomatischen Beschwerden.

„Da die Behandlung des Ekzems stadiengerecht erfolgen sollte, kommt der jeweiligen Darreichungsform große Bedeutung zu. Hier ist der Rat eines erfahrenen Dermatologen oder Apothekers unerlässlich.

Wässrige und wässrig-alkoholische Zubereitungen aus Heilpflanzen werden bevorzugt in Form von Bädern, Teilbädern, Umschlägen, Salben, Cremes und Pasten eingesetzt. Die infrage kommenden Heilpflanzen zeichnen sich durch ein breites Wirkungsprofil aus.“

Kommentar M.K.: Im Bereich der „Phyto-Dermatologie“ ist es tatsächlich entscheidend, dass die Behandlung dem jeweiligen Ekzemstadium angepasst wird. Dabei kommt es nicht nur auf die Auswahl einer geeigneten Heilpflanze an. Genauso wichtig ist die passende Darreichungsform. Konkret: Akute, nässende Ekzeme werden nass behandelt (Wässrige Umschläge oder Teilbäder zum Beispiel mit Eichenrinde), je chronisch-trockener das Ekzem ist, desto fetter die Darreichungsform.

„Sie besitzen zumeist entzündungshemmende, juckreizstillende, antimikrobielle, granulations- und wundheilungsfördernde sowie sekretionshemmende Eigenschaften. Gerbstoffhaltige Pflanzendrogen werden hierbei bevorzugt eingesetzt, wie zum Beispiel Zubereitungen aus Eichenrinde, Odermennigkraut, schwarzen und grünen Teeblättern, Walnussblättern sowie Hamamelisrinde und Hamamelisblättern.“

Kommentar M.K.:

Das Wort „Pflanzendrogen“ ist etwas irreführend. Unter „Drogen“ versteht man in der Phytotherapie „getrocknete Heilpflanze“.

Gerbstoffreiche Heilpflanzen werden vor allem bei nässenden Ekzemen als Umschläge oder Teilbäder eingesetzt. Einen sehr hohen Gerbstoffanteil hat die Eichenrinde. Aber auch Grüntee oder Schwarztee können äusserlich als Gerbstoff-Anwendung eingesetzt werden, sofern man den Tee lange ziehen lässt.

„Bewährt haben sich auch Zubereitungen aus Spitzwegerichkraut, die eine entzündungshemmende Wirkung aufweisen sowie Zubereitungen aus Kamillenblüten, die sowohl entzündungshemmende, juckreizstillende, antimikrobielle als auch granulations- und wundheilungsfördernde Eigenschaften besitzen.“

Kommentar M.K.: Spitzwegerichkraut ist für die Ekzembehandlung eher unüblich. Die Tradition spicht dem Spitzwegerich eher wundheilende und entzündungswidrige Wirkung zu. Ausserdem enthält der Spitzwegerich antimikrobielle Wirkstoffe.

„Von Hamamelisrinde und -blättern sowie Kamillenblüten gibt es Fertigarzneimittel in Form von Cremes und Salben sowie von Extrakten für Bäder, Teilbäder und Umschläge. Vom Ballonrebenkraut sind Salben und Cremes verfügbar, die eine 10-prozentige homöopathische Urtinktur als Wirkstoff enthalten.

In klinischen Beobachtungsstudien konnte eine gute Verträglichkeit und eine entzündungshemmende Wirkung nachgewiesen werden.“

Kommentar M.K.:

Bei Hamamelis (Zaubernuss) ist das im Vergleich zu Kamille sehr geringe Allergiepotenzial bemerkenswert.

Ballonrebe (Cardiospermum) gehört zu den vergleichsweise wenigen Heilpflanzen der Phytotherapie, die aus Afrika stammen. Weitere Beispiele sind Teufelskralle und Umckaloabo (Kapland-Perargonie).

Quelle der Zitate:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/article/683811/welche-phyto-dermatika-helfen-kontaktekzemen.html

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Natürliche Abführmittel: Sennesblätter und Leinsamen

Mittwoch, Dezember 21st, 2011

Die ZDF-Sendung „Volle Kanne“ kümmerte sich vor einiger Zeit um menschliche Verdauungsprobleme. Dabei ging es auch um das Thema Verstopfung. Schauen wir uns die Tipps einmal genauer an:

„Dr. Brigitte Bäuerlein warnt: ‚Abführmittel aus der Apotheke sollten erst dann zum Einsatz kommen, wenn eine Ernährungsumstellung auf ballaststoffreichere Kost kombiniert mit einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr sowie eine Änderung des Lebensstils mit mehr Bewegung zu keiner Verbesserung der Verstopfungen geführt haben!’ Zudem sollte die Einnahme von Abführmitteln immer medizinisch abgeklärt werden. Gleiches gelte für die Verwendung von Glaubersalzen oder Rizinusöl. ‚Das ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen’, sagt die Expertin – zu viel des Guten also, wenn man eigentlich nur die Verdauung unterstützen möchte.

Sie empfiehlt stattdessen Sennesblätter, die schon lange als sanftes Abführmittel bekannt sind. Die Blätter stammen von einem afrikanischen Strauch. Die darin enthaltenen Wirkstoffe (Sennoside) wirken direkt am Ende des Dickdarms, etwa acht bis zwölf Stunden nach der Einnahme. In Apotheken gibt es die Blätter bereits als fertige Teemischung.“

Kommentar:

Na, Sennesblätter als sanftes Abführmittel zu bezeichnen ist schon ein bisschen gewagt. Sennesblätter gehören zu den „Drastika“. Sie können als unerwünschte Nebenwirkung kolikartige Krämpfe auslösen und bei länger dauernder Einnahme zur Gewöhnung führen. Der Wirkungseintritt ist gemäss Phytotherapie-Fachliteratur nach 8 – 10 Stunden zu erwarten

„Auch Leinsamen wirken leicht abführend. In der Schale befinden sich Schleimstoffe, die mithilfe des Wassers im Darm aufquellen und die Darmentleerung erleichtern. Die Schleimstoffe kleiden auch die Magenwände aus und fungieren somit als natürliche Säurebarriere. Einfach zwei Esslöffel ganzen Leinsamen 30 Minuten lang in etwas Flüssigkeit (Wasser oder Joghurt) einweichen und anschließend ins Müsli geben. Reichlich dazu trinken!“

Kommentar: Leinsamen könnte im Gegensatz zu den Sennesblättern zu recht als sanftes Abführmittel bezeichnet werden. Mit Leinsamen gibt es keine Gewöhnungsgefahr, auch nicht bei jahrelanger Einnahme. Gegen Verstopfung würde ich die Leinsamen allerdings nicht vorquellen lassen. Die Quellung erst im Dünndarm soll wirksamer sein (gemäss: Schilcher; Leitfaden Phytotherapie). Ob Joghurt günstig ist zum Quellen, würde ich bezweifeln. Von Milch rät „Schilcher“ nämlich ab, weil sich die Milch nicht gut in die Schleimstruktur einlagert. Wasser bzw. wässrige Zubereitungen wie Kräutertee sind wohl besser.

Wird der Leinsamen für den Schutz der Magenschleimhaut eingesetzt, ist Vorquellen lassen natürlich eine Bedingung für die Wirksamkeit. Nur so ist der Schleim im Magen schon „bereit“.

Quelle der Zitate:

http://vollekanne.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,8169111,00.html?dr=1

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