Artikel mit Schlagwort ‘Exkursionen’

[Buchtipp] Botanische Gärten der Schweiz, von Colette Gremaud

Mittwoch, September 8th, 2010

Verlagsbeschreibung

 Die Botanikerin Colette Gremaud stellt in diesem Führer 27 botanische Gärten, Alpengärten und thematische Pflanzensammlungen vor. Jedes Gartenporträt wird begleitet von einem umfassenden Serviceteil, der über alle praktischen Belange Auskunft gibt – von der Anreise mit privaten oder öffentlichen Verkehrsmitteln und den Öffnungszeiten über Pläne der Anlagen bis hin zu den Besonderheiten jeder Sammlung, speziellen Angeboten und Tipps für den Besuch mit Kindern. In vielen Kapiteln finden sich auch Artikel zu wichtigen Themen im Zusammenhang mit den Gärten – über die Gewächshäuser, die Herbare, die Geschichte der botanischen Gärten, den Index seminum oder Porträts markanter Arten. Ein reich illustrierter Führer durch die botanischen Gärten der Schweiz, der auch einen vertieften Einblick in die Welt der Botanik gestattet.  Zum Shop

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Botanische Gärten der Schweiz

Dieses Buch stellt die Botanischen Gärten der Schweiz in Wort und Bild vor. Zu jedem Garten gibt es detaillierte Angaben über das Angebot, über Öffnungszeiten, Anfahrt, Verpflegungsmöglicheiten, Besonderheiten. Kartenausschnitte und Pläne zeigen die Anlage der Gärten und die einzelnen Bereiche. Total werden 26 verschiedene Botanische Gärten beschrieben, aufgeteilt nach den Regionen Jura, Mittelland und Alpen. Botanische Gärten sind eine gute Möglichkeit, Pflanzen kennen zu lernen: Wildblumen, Bäume, Sträucher, Heilpflanzen, Alpenblumen. Im Buch finden sich Botanische Gärten in den Städten, aber auch Alpengärten in den Bergen. Heilpflanzen-Abteilungen gibt es beispielsweise in den Botanischen Gärten in Zürich, Bern, St. Gallen und Basel-Brüglingen. Wer sich für Heilpflanzen interessiert, kann sie hier kennen lernen. Allerdings scheint es mir auch wichtig, dass wir den Heilpflanzen in ihren natürlichen Lebensräumen begegnen. Im Botanischen Garten werden uns die Pflanze bequem präsentiert. Wenn wir dagegen Heilpflanzen in der Natur aufsuchen, ermöglicht uns dies immer wieder überraschende Entdeckungen. Es gibt eine andere Beziehung zu den Pflanzen, wenn wir uns dorthin bewegen, wo sie von Natur aus wachsen und wenn wir etwas tun müssen für diese Begegnung.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen

[Buchtipp] Pflanzenwelt der Jungfrauregion Spezialwanderführer, Mit 18 Wandervorschlägen von Christoph Käsermann

Mittwoch, September 8th, 2010

Verlagsbeschreibung

Die Jungfrauregion ist nicht nur eine der spektakulärsten und landschaftlich schönsten Regionen im Alpenbogen sondern beherbergt auch eine reichhaltige Flora und Vegetation, die für die Nordalpen typisch ist.

Das vorliegende Buch stellt die heimischen Vegetationstypen ausführlich vor und ist mit vielen faszinierenden Fotos, zahlreichen Karten und Skizzen ergänzt. “Pflanzenwelt der Jungfrauregion” führt weiter in die Geologie, Fauna und das Klima der Region ein. Die 18 detaillierten Wandervorschläge erlauben dem Leser, den vorgestellten Naturraum intensiv zu erleben sowie die Vegetation und zahlreiche attraktive Arten vor Ort selber zu erkennen. Zum Shop


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Pflanzenwelt der Jungfrauregion

Dieses Buch ist eine attraktive, informative Einführung in Geologie und Pflanzenwelt der Jungfrauregion im Berner Oberland. Vorgestellt werden alle wichtigen Lebensräume: Bergseen, Quellfluren, Moore, Felsen, Schuttfluren, Gletschervorfelder, Schneeböden, Nivale Vegetation, Kalkhaltige Magerwiesen der Hochlagen, Alpine Rasen, Subalpin-alpine Fettweiden, Montanes Landwirtschaftliches Nutzland, Alpine Lägerfluren, Subalpine Hochstaudenfluren, Felsgrusfluren, Zwergstrauchheiden, Wälder.

Diese Lebensräume werden mit schönen Bildern, informativen Texten und mit konkreten Beispielen aus der Jungfrauregion präsentiert. Im Zentrum stehen die Regionen rund um Grindelwald, Mürren, Stechelberg und Gimmelwald. Mir selber sind davon vor allem das Hintere Lauterbrunnental, die Schilthornregion und das Sefinental von eigenen Kursen zu Heilpflanzen und Alpenblumen gut bekannt. Daher kann ich aus eigener Erfahrung die Reichhaltigkeit der Pflanzenwelt und die Eindrücklichkeit der Landschaft nur unterstreichen.

Das Buch stellt die Jungfrauregion wirklich aus vielfältigen Blickwinkeln vor. Ein Abschnitt ist beispielsweise dem lokalen Klima und Wetter gewidmet (Nordstau, Föhn, typische Wetterphänomene). Auch die Landschaftsformen werden beschrieben, zum Beispiel Wasserfälle, Gletscher, Gletschermoränen, ausserdem die Vegetationsgeschichte, die Höhenstufen und charakteristische Vertreter der Tierwelt (Säugetiere, Vögel, Amphibien und Reptilien, Fische, Insekten).

Sehr attraktiv sind zudem 18 naturkundliche Wanderrouten, die detailliert beschrieben werden mit Kartenausschnitt, Wanderzeit, Anforderungen, Vegetation, Rastmöglichkeiten usw.

Die Jungfrauregion bietet eine grosse Vielfalt an Landschaftsformen, Alpenblumen, Heilpflanzen, Tieren und Gesteinen. Auf www.phytotherapie-seminare.ch finden Sie in der Bildergalerie im Abschnitt Mürren attraktive Fotos dieser einzigartigen Naturlandschaft.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie/Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen

Die Jungfrauregion können Sie kennen lernen im Wochenkurs: Heilpflanzen und Alpenblumen in Mürren.

[Buchtipp] Wanderführer durch 132 Naturschutzgebiete der Schweiz, Die schönsten Pro Natura Schutzgebiete — von Annette Barkhausen, Franz Geiser

Mittwoch, September 8th, 2010

Verlagsbeschreibung

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Wanderführer durch 132 Naturschutzgebiete der Schweiz

Diese Buch beschreibt Wanderrouten durch Naturschutzgebiete und zeigt sie mit Kartenausschnitten. Die wichtigen Lebensräume entlang des Weges werden informativ geschildert und darin vorkommende Tier- und Pflanzenarten vorgestellt. Wer gerne Heilpflanzen und Wildblumen in der Natur begegnet, findet in diesem Buch eine grosse Auswahl an botanisch reichhaltigen und lohnenswerten Touren.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen

[Buchtipp] Tierspuren. BLV Bestimmungsbuch, Fährten, Fraßspuren, Losungen, Gewölle und andere, von Preben Bang, Preben Dahlström

Freitag, August 27th, 2010

Verlagbeschreibung:

Die Spuren heimischer Tiere erkennen und bestimmen – mit Informationen und Details, die jeden Spaziergang zur Entdeckungsreise machen.

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Tierspuren

Manchmal zeigen sich beim Gang durch die Natur kaum Tiere. Das kann zum Beispiel mit der Jahreszeit, der Tageszeit oder den Witterungsverhältnissen zusammenhängen. Auch sind viele Tiere ausschliesslich nachtaktiv oder so scheu, dass sie sich beim Näherkommen von Menschen zurückziehen. Praktisch immer belegen dann aber Spuren die Anwesenheit von Tieren.

Heilpflanzen und Wildblumen kann man leicht beobachten und sich an ihnen freuen, weil sie bekanntlich dort bleiben müssen, wo sie einmal Wurzeln geschlagen haben. Tiere aber flüchten oft rasch, kaum dass wir sie gesehen haben. Bei der Suche und Interpretation von Spuren können wir uns jedoch Zeit lassen. Das ist vor allem auch eine spannende Angelegenheit mit Kindern. Das Tierspuren-Buch ist darum allen Eltern und allen naturverbundenen Menschen zu empfehlen.

Das Buch von Bang & Dahlström ist ein bewährter Klassiker (1. Auflage 1973). Es zeigt und erklärt Fussspuren von Säugetieren und Vögeln, Frassspuren an Holzpflanzen, Früchten (z. B. Nüsse) und Sämereien (z. B. Zapfen) sowie Kräutern.

Dargestellt werden zudem Kotspuren und Gewölle.

„Tierspuren“ enthält gute Zeichnungen und Fotos sowie verständliche, informative Texte. Ein anregender Begleiter für Beobachtungen in der Natur.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen

[Buchtipp] Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas, Extra: Süßwasserkrebse, Asseln und Tausendfüßer — von Heiko Bellmann

Freitag, August 27th, 2010

Verlagsbeschreibung

Der umfassende Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas von Heiko Bellmann ist das Standardwerk zu den europäischen Spinnen- und Krebstieren und erscheint nun als aktualisierte und preisgünstige Sonderausgabe. Der mit über 1000 fesselnden Makroaufnahmen reich bebilderte Band stellt die wichtigsten europäischen Spinnen- und Krebstiere vor: Spinnen, Skorpione und Pseudoskorpione, Weberknechte, Milben, Krebse, Asseln und Tausendfüßler. Mit der Abstammung der Spinnen und ihren typischen Lebensräumen, Körperbau, Netzarten und -konstruktion, Paarungsvorgang, Kokonbau, der Brutpflege und ihren Feinden beschäftigt sich die Einführung. Ein doppelseitiger Bildschlüssel erleichtert die sichere und schnelle Bestimmung der verschiedenen Spinnenfamilien. Der Hauptteil des Buches beschreibt die 380 wichtigsten Spinnenarten und 70 sonstige Spinnentiere ausführlich in Wort und Bild und anhand von übersichtlichen Strichzeichnungen. Das nützliche Glossar erklärt alle verwendeten Fachausdrücke.  Zum Shop

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Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas

Spinnen haben keine Lobby. Manche Menschen reagieren auf sie mit Angst, anderen sind sie gleichgültig. Spinnenfreunde oder –freundinnen dagegen sind ausgesprochen seltene Exemplare. Das ist schade, denn Spinnen sind eigentlich sehr faszinierende Lebewesen. Vielleicht geht es Ihnen ja wie mir: Wer sich für Heilpflanzen und Wildblumen in der Natur interessiert, wird zwischen den Pflanzen immer wieder auf faszinierend gebaute Spinnennetze treffen. Irgendwann realisiert man dann, dass es ganz verschiedenen Netztypen gibt, staunt über diese Kunstwerke und fängt an, sich auch für die Erbauerinnen zu interessieren. Befasst man sich nun ein bisschen näher mit dem Leben der Spinnen, tut sich eine ganz neue Welt auf. Nicht nur der Netzbau, auch das Balz-, Paarungs- und Jagdverhalten der Spinnen sind sehr bemerkenswert.

Der Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas vermittelt Einblicke in die Welt der Spinnen und ich kenne kein Buch, das dafür besser geeignet wäre. Niemand wird mit diesem Buch zum Spinnenspezialisten, aber darum geht es meiner Ansicht nach auch gar nicht. Vielmehr geht es darum, mehr zu wissen über Tiere, mit denen wir eng zusammenleben, ohne sie auch nur ansatzweise zu kennen.

Dem Autor Heiko Bellmann gelingt es, mit hervorragenden Bildern und spannenden, fundierten und zugleich verständlichen Texten Spinnen Europas vorzustellen. Darunter sind viele Spinnenarten, die wir in Haus und Garten oder auf Wanderungen in der Natur antreffen können. Spinnenarten mit auffälligen und charakteristischen Merkmalen wird man mit dem Spinnenatlas bestimmen können, beispielsweise Kürbisspinnen, Wespenspinnen, Grüne Huschspinnen oder Eichblatt-Radspinne. Andere Spinnen lassen sich mindestens einer Familie zuordnen, wie die Krabbenspinnen oder Wolfspinnen.

Den Schluss des Buches bilden bemerkenswerte Abschnitte über Tausendfüsser und Krebstiere. Für diese Tiergruppen gibt es meines Wissens keine populären Bestimmungsbücher und auch hier bietet der Spinnen-Atlas bemerkenswerte Qualität.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturexkursionen.

[Buchtipp] Fliegen und Mücken. Sauers Naturführer, Nach Farbfotos erkannt. Wiss. Beratung Wolfgang Schacht — von Frieder Sauer

Freitag, August 27th, 2010

Verlagsbeschreibung:

 Keine vorhanden.

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Fliegen und Mücken

Ein Buch über Fliegen und Mücken – wer interessiert sich denn für so was?

Abgesehen vielleicht von den Wanzen gibt es wohl keine Insektengruppe, die einen desolateren Ruf hat. Diesen schlechten Ruf verdanken die Fliegen und Mücken allerdings nur wenigen lästigen oder gefährlichen Arten. Es gibt in Mitteleuropa aber etwa 8000 (!) verschiedene Arten von Fliegen und Mücken. Viele dieser Arten spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem: als Nahrung für Fische und Vögel, als Humusbildner zum Beispiel bei der Zersetzung von Kuhfladen, als natürliche Feinde von Raupen, Blattwespenlarven und Schnecken, als Bestäuber von Obstblüten und Blumen. In den alpinen Regionen beispielsweise sind viele Fliegen gebirgstauglicher als Bienen und übernehmen dort wichtige Funktionen als Bestäuber. So hat sich zum Beispiel das Edelweiss geradezu auf Fliegen als Gäste spezialisiert. Im Bereich der Heilpflanzen treffen wir Fliegen vor allem als Blütenbesucher auf Doldenblütlern wie Kümmel, Bibernelle oder Engelwurz. Doldenblütler bieten den Nektar sehr offen an, so dass auch Fliegen mit ihren kurzen Rüsseln zum Zug kommen.

Und ob Sie es glauben oder nicht: Viele Fliegen und Mücken sind auch schlicht ein ästhetischer Genuss, wenn man sie von nah anschaut, zum Beispiel mit einem Binocular-Mikroskop.

Sauers Naturführer Fliegen und Mücken ist ein guter Einstieg in diese den meisten Menschen total unbekannte Welt.

Einleitend werden die 45 (!) wichtigsten Familien der Fliegen & Mücken vorgestellt und erklärt. Dazu gehören zum Beispiel:

Waffenfliegen, Bremsen, Ibisfliegen, Schnepfenfliegen, Stinkfliegen, Stilettfliegen, Raubfliegen, Netzfliegen, Wollschweber, Tanzfliegen, Langbeinfliegen, Schwebfliegen, Dickkopffliegen, Schmuckfliegen, Bohrfliegen, Baumfliegen, Schwingfliegen, Schneckenfliegen, Minierfliegen, Halmfliegen, Dungfliegen, Salzfliegen, Taufliegen, Lausfliegen, Kotfliegen, Blumenfliegen, Echte Fliegen, Schmeissfliegen, Fleischfliegen, Raupenfliegen, Rachenbremsen, Dasselfliegen, Schnaken, Stelzmücken, Wintermücken, Schmetterlingsmücken, Stechmücken, Büschelmücken, Gnitzen, Zuckmücken, Kriebelmücken. Haarmücken, Fenstermücken, Langhornmücken, Pilzmücken, Dungmücken, Gallmücken.

Genug?

Sauers Naturführer stellt aus dieser grossen Vielfalt wichtige und auffallende Vertreter der Fliegen und Mücken mit Foto und Text vor.

Dabei darf man allerdings als Neuling in der Welt der Fliegen und Mücken nicht die Erwartung haben, mit einem solchen Buch nun jedes Tier aus diesem Bereich eindeutig bestimmen zu können. Wer die Fliegen und Mücken bestimmungsmässig im Griff haben will, muss sich sehr intensiv mit ihnen befassen und sich auf dieses Gebiet spezialisieren. Hier helfen dann die Entomologischen Gesellschaften und Vereine weiter. Für den Anfänger und die Anfängerin ist dagegen schon interessant, verschiedene Fliegenfamilien auseinander zu halten. Oder noch banaler: Was unterscheidet Fliegen und Bienen in ihrem Aussehen und Verhalten, in ihrer Lebensweise?

Solche Differenzierungen sind immer auch eine gute Schulung für das Auge, ein Reiz genauer hinzusehen, als wir das normalerweise täten.

Für solche ersten Schritte ist Sauers Naturführer Fliegen und Mücken gut geeignet – Sie können sich solche ersten Unterscheidungen aber auch gerne von mir auf Exkursionen zeigen lassen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen

[Buchtipp] Der Kosmos Libellenführer. Kosmos Naturführer, Die Arten Mitteleuropas sicher bestimmen — von Heiko Bellmann

Freitag, August 27th, 2010

Verlagsbeschreibung

Libellen zählen zu den faszinierendsten und farbenprächtigsten Insekten überhaupt. In diesem Naturführer werden 85 Libellenarten Mitteleuropas mit wissenschaftlichem Bestimmungs- und Larvenschlüssel beschrieben. Zum Shop

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Libellen

Libellen faszinieren vor allem durch ihre Flugkünste. Dass sie den grössten Teil ihres Lebens als räuberische Larve im Wasser verbringen, ist dagegen vielen Menschen nicht bekannt. Ein Tier also, das zuerst perfekt ans Wasser und dann perfekt an die Luft angepasst ist. Die Übergangsphase, das Schlüpfen der Libellen, ist eine spannende Angelegenheit und beeindruckt die Zuschauenden immer wieder.

Aber auch das Jagd- und Paarungsverhalten der Libellen ist interessant. Bellmann beschreibt die Lebensweise der Libellen und stellt 85 Libellenarten mit Fotos und Text genauer vor. Das sind gerade auch die Arten, die man in Mitteleuropa antreffen kann. Verglichen mit anderen Insektenordnungen ist also die Zahl der Libellen sehr begrenzt. Dadurch kann man hier als Neuling relativ schnell einen grösseren Teil der Arten in der freien Natur zu erkennen lernen. Dabei hilft das Buch „Libellen“ von Heiko Bellmann. Weil es zudem bezüglich Gewicht und Format handlich ist, eignet es sich gut zum Mitnehmen bei Wanderungen rund um Teiche, Weiher, Seen und Bäche.

Martin Koradi, Dozent für Pflanzenheilkunde / Phytotherapie, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen

[Buchtipp] Der Kosmos Heuschreckenführer. Kosmos-Naturführer, Die Arten Mitteleuropas sicher bestimmen — von Heiko Bellmann

Freitag, August 27th, 2010

Verlagsbeschreibung

 Dieser ehemalige Titel aus dem Naturbuch-Verlag war eines der wichtigsten Bestimmungsbücher für Biologen, Studenten und Kartierer.

Es war das erste und einzige Heuschreckenbuch, das die Bestimmung der vielen Arten im Gelände überhaupt möglich gemacht hatte und wurde in einige Sprachen übersetzt Seit die Naturbuchreihe nicht mehr erhältlich ist, fehlt so ein Buch im deutschsprachigen Raum, da die Heuschrecken immer noch zu einer der wichtigsten und auffälligsten Tiergruppen bei den Kartierern und Planern gehören, da sie großes Aussagekraft über die biologische Qualität eines Biotops bzw. einer Landschaft haben.

Beschrieben werden 225 Heuschreckenarten: alle Mitteleuropas (160) und viele südliche Arten. Zum Shop


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Der Kosmos Heuschreckenführer

Von Heuschrecken haben die meisten Menschen nur ganz vage Vorstellungen.

Das ist schade, denn die Welt der Heuschrecken ist sehr spannend. Wir können Heuschrecken fast in allen Lebensräumen begegnen, auch im Garten und in den Städten – dort singt in warmen Sommernächten das Grüne Heupferd. Der Heuschreckenführer von Heiko Bellmann ist ein guter Einstieg in die Welt der Heuschrecken. Fotos und Texte ermöglichen es auch dem Anfänger und der Anfängerin, häufige und typische Arten zu erkennen. Bellmann beschreibt 225 Heuschreckenarten, darunter alle 160 Arten (!), die in Mitteleuropa vorkommen.

Der Spätsommer und der Herbst ist die Zeit der Heuschrecken.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen

[Buchtipp] Bienen,Wespen, Ameisen. Kosmos-Naturführer, Hautflügler Mitteleuropas. 130 Arten von Heiko Bellmann

Donnerstag, August 26th, 2010

Verlagsbeschreibung

Bienen, Wespen und Ameisen gehören zu den bekanntesten Hautflüglern, den “Stechwespen”. Von fleißigen Honiglieferanten bis zu den staatenbildenden Ameisen faszinieren diese Tiere alle durch ihr besonderes Verhalten bei Nestbau und Brutpflege.

* faszinierende Vielfalt: 130 verschiedene Bienen, Wespen und Ameisen

* interessante Zusatzinfos: andere Arten wie Pflanzenwespen, Schlupf- und Gallwespen

* umfassend: sowohl allgemein verbreitete Arten als auch gefährdete Seltenheiten

* brillant: viele großformatige Farbfotos zeigen faszinierende Verhaltensweisen

* praktisch: Tipps zur Beobachtung, Fotografie und Ansiedlung im Garten Das konkurrenzlose Standardwerk zu den Bienen, Wespen und Ameisen Mitteleuropas! Zum Shop


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Bienen, Wespen, Ameisen

Bienen? Darunter versteht man ja in aller Regel einfach die Honigbiene. Ich jedenfalls habe die längste Zeit gar nicht gewusst, dass es noch andere Bienenarten gibt. Und Sie?

Dabei gibt es mehrere hundert Arten von Wildbienen. Die meisten davon leben einzeln und nicht als Volk. Und sie haben sehr unterschiedliche und faszinierende Lebensweisen.

Auch die friedlichen Hummeln zählen zu den Bienen.

Bei den Wespen dasselbe: Nur einige wenige Arten können uns lästig werden – und bestimmen das negative Image dieser Insektengruppe. Aber auch hier gibt es zahlreiche einzeln lebende Arten, die wir im Alltag kaum wahrnehmen.

Heiko Bellmann gelingt es mit diesem Buch, die Leserinnen und Leser mit informativen Texten und faszinierenden Fotos in die Welt der Bienen, Hummeln, Wespen und Ameisen einzuführen. Dadurch wird noch niemand zum Spezialisten, der jede Bienen- oder Wespenart bestimmen kann. Aber etwas vertrauter werden mit dieser Wunderwelt lohnt sich, gerade auch, wenn man sich für Wildpflanzen und Heilkräuter interessiert. Zwischen Pflanzen und Insekten gibt es ja sehr enge Beziehungen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen

[Buchtipp] Schmetterlinge und ihre Lebensräume Tagfalter und ihre Lebensräume, Band 1, Pro Natura – Schweizerischer Bund für Naturschutz

Donnerstag, August 26th, 2010

Verlagsbeschreibung

Das Leben der Schmetterlinge und ihre Entwicklung. Die Lebensräume. Der Rückgang der Schmetterlinge. Schutzmassnahmen.
Familien: Papilionidae (Ritter), Pieridae (Weisslinge), Nymphalidae (Edelfalter), Satyridae (Augenfalter), Lycaenidae (Bläulinge).
Umfang: Über 1300 Farbbilder, über 600 Strichzeichnungen, 25 Farbtafeln, XI + 516 Seiten. Zum Shop

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Tagfalter und ihre Lebensräume

Dieses Meisterwerk von einem Buch beschreibt die Tagfalter der Schweiz und ihre Lebensräume fundiert, umfassend und detailliert. Es entstand in jahrelangem Teamwork durch die führenden Schmetterlingskundler der deutschen Schweiz, wobei Fach- und Hobby-Lepidopterologen zusammenarbeiteten (Lepidopterologen = Schmetterlingskundler).

Das Buch stellt alle Lebensphasen der Tagfalter mit ausgezeichneten Fotos und Texten vor: Eier, Raupen, Puppen, Falter.

Auch die Gefährdung der Schmetterlinge, die Ansprüche an ihre Lebensräume und die wichtigen Futterpflanzen werden ausführlich erläutert.

Wer auf Heilpflanzen-Exkursionen mit offenen Augen unterwegs ist, begegnet immer wieder faszinierenden Tagfaltern. Ist nun das Interesse geweckt, bietet dieses Buch eine Fülle von spannenden Informationen über diese Tiere.

Allerdings eignet sich „Tagfalter und ihre Lebensräume“ nicht so gut als Bestimmungsbuch im Gelände, weil es ziemlich gross und schwer ist. Am Schluss des Buches werden aber alle Tagfalter der Schweiz übersichtlich mit Farbtafeln vorgestellt. Farbkopien von diesen Seiten lassen sich gut als Bestimmungshilfe mit ins Freie nehmen, wobei aber dann die präzise Beschreibung der Tagfalter fehlt.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde, Leiter von Heilpflanzen- und Naturkursen