Beiträge

Kräuterwanderungen Feldis (Graubünden): Bildergalerie ausgebaut

Diesen Artikel teilen:
FacebookTwitterGoogle+ Share

Wir haben die Bildergalerie der Kräuterwanderungen in Feldis (Graubünden) ausgebaut auf zurzeit 115 Fotos von Heilpflanzen, Wildkräuter, Alpenblumen und Berglandschaften.

In Feldis führe ich schon seit etwa 25 Jahren Kräuterwanderungen durch – Tagesseminare, Wochenendkurse und Exkursionen mit den Lehrgängen der Phytotherapie-Ausbildung und des Heilpflanzen-Seminars.

Das kleine Bergdorf Feldis liegt auf einer Sonnenterrasse hoch über dem Domleschg und ist umgeben von eindrücklich vielfältigen und farbenreichen Blumenwiesen.

Hier finden Sie die Bildergalerie Kräuterwanderungen Feldis.

Für den Sommer 2018 ist ein Wochenendkurs in Feldis geplant vom 15. – 17. Juni.

Die Kursausschreibung finden Sie hier:

Kräuterwanderungen Feldis (Graubünden)

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

Diesen Artikel teilen:

Phytotherapie-Ausbildung – Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

Diesen Artikel teilen:

Hier entsteht ein Text mit FAQ (Frequently Asked Questions) zur Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz). Der Text wird im Laufe der Zeit mit weiteren Fragen und Antworten erweitert.

Brauche ich Vorkenntnisse im Bereich Phytotherapie / Pflanzenheilkunde? Wie stark muss ich mich mit Heilpflanzen schon auskennen?

Für diesen Lehrgang brauchen Sie weder phytotherapeutische noch botanische Vorkenntnisse. Wir bauen das Wissen von den Grundlagen her systematisch und sorgfältig auf. Wenn Sie aber schon Vorkenntnisse haben, ist das schön, nützlich und keineswegs störend.

Wieviele Teilnehmende hat es pro Klasse?

Maximal 16 Teilnehmende.

Ich arbeite in der Pflege, aber an meinem derzeitigen Arbeitsplatz kann ich Heilpflanzen-Anwendungen nicht einsetzen. Kann ich trotzdem teilnehmen?

Das geht problemlos. Wir haben in der Phytotherapie-Ausbildung neben Teilnehmenden, die mit einem Auftrag ihrer Pflegeinstitution kommen, immer auch Pflegende, die den Lehrgang erst einmal für sich machen. Manchmal zeigt sich dann im Verlaufe des Lehrgangs eine Möglichkeit im bisherigen Team oder an einer anderen Arbeitsstelle.

Ich arbeite in der Pflege. Kann ich damit rechnen, dass mein Arbeitgeber sich an den Kosten der Phytotherapie-Ausbildung beteiligt?

Das ist sehr unterschiedlich. Wir haben Teilnehmende, die den Lehrgang selber bezahlen und die Kurstage in ihrer Freizeit besuchen. Wir haben aber auch Pflegende, bei denen der Arbeitgeber die Kosten ganz oder teilweise übernimmt und/oder die Kurstage als Arbeitszeit angerechnet werden.Es lohnt sich meiner Erfahrung nach in vielen Fällen, bezüglich einer Beteiligung der Institution mit den Vorgesetzten das Gespräch zu suchen.

Es gibt gute Argumente für Phytotherapie in der Pflege. Unterstützung für die Gespräche mit Vorgesetzten finden Sie in den folgenden Unterlagen:

– Phytotherapie in der Pflege (PDF). Argumente für Phytotherapie in der Pflege. Aussagen von Pflegedienstleitungen aus Institutionen, die Phytotherapie integriert haben.

– Phytotherapie in der Pflege. Kurztext mit Argumenten für Phytotherapie in der Pflege.

– Phytotherapie in der Palliative Care. Artikel von Martin Koradi in der Zeitschrift palliative.ch mit Infos und Argumenten für Phytotherapie in der Palliative Care.

Ich strebe eine EMR-Anerkennung an. In der Ausschreibung steht, dass es für die dazu nötigen 300 Stunden zwei Zusatzmodule braucht. Was sind das für Module, und was bedeutet überhaupt EMR?

Das Erfahrungsmedizinische Register (EMR) entscheidet für Krankenkassen, wer als NaturheilkpraktikerIn über Zusatzversicherung abrechnen kann und stellt dazu Kriterien auf.

Bei den Zusatzmodulen handelt es sich um die beiden Kurse in Lenk und Mürren. Wer diese Kräuterwanderungen zusätzlich zum normalen Lehrgang absolviert und die Abschlussprüfung der Phytotheerapie-Ausbildung besteht, bekommt von mir ein 300-Stunden-Zertifikat. Beachten Sie aber bitte, dass Sie allein mit einem solchen 300-Stunden-Zertifikat noch nicht über Zusatzversicherung abrechnen können, weil es dazu zusätzlich Nachweise über andere Methoden und medizinische Grundlagen braucht. Informationen dazu finden Sie auf der Website des EMR.

Falls Sie ein solches EMR-kompatibles 300-Stunden-Zertifikat ins Auge fassen, können wir gerne am Telefon besprechen, ob das in Ihrer Situation Sinn macht oder eher nicht.

Im Lehrgang hat es zwei Exkursionsteile mit Kräuterwanderungen. Wie fit muss ich dazu sein?

Die Exkursionen in Feldis und Trin setzen Wanderfähigkeit und eine normale Trittsicherheit voraus. Sie können an bestimmten Punkten bei Bedarf auch individuell abgekürzt werden, zum Beispiel, indem anstelle eines Abstiegs der Bus benützt wird. Falls Sie unsicher sind bezüglich dieser Frage, rufen Sie mich an. Telefonisch lässt sich das besser klären.

Ich habe keinen medizinischen Grundberuf. Komme ich mit im Unterricht und was kann ich nachher mit dem erworbenen Wissen anfangen?

Im Unterricht drücke ich mich als Dozent verständlich aus. In den Kursunterlagen kommen aber auch medizinische Fachausdrücke vor. Wenn Sie damit nicht vertraut sind, müssen sie mit einem gewissen Mehraufwand rechnen, um mal das eine oder andere nachzuschlagen oder nachzulesen. Ansonsten ist es meiner Erfahrung nach vor allem eine Motivationsfrage: Wer interessiert und motiviert ist, kann sich das vermittelte Phytotherapie-Wissen auch ohne medizinischen Grundberuf aneignen. Ich habe schon exzellente Abschlüsse von Leuten ohne medizinischen Hintergrund erlebt.

Beachten Sie aber unbedingt, dass dieser Lehrgang allein nicht dazu qualifiziert, in einer Praxis Patienten zu behandeln. Dazu fehlt Ihnen ohne medizinische Ausbildung die Diagnostik. Für Pflegefachleute, die zum Beispiel in Pflegeheimen oder in der Spitex Heilpflanzen-Anwendungen einfliessen lassen, ist die Situation anders, weil dort die medizinische Diagnostik sichergestellt ist und dazu Dokumentationen vorhanden sind.

Für Teilnehmende ohne medizinischen Hintergrund gibt es allenfalls seriöse Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Bildung (Kurse, Exkursionen). Es gibt aber auch Teilnehmende ohne medizinischen Grundberuf, die Phytotherapie-Wissen einfach für sich so fundiert wie möglich erwerben möchten. Um solche Fragen zu klären setze ich für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf ein telefonisches Vorgespräch voraus. Rufen Sie mich also gegebenenfalls an.

Kann ich auch einzelne Themenblöcke aus der Phytotherapie-Ausbildung buchen?

Nein. Das wäre für mich zwar lukrativ, weil ich immer wieder solche Anfragen habe und viele Einzelmodule verkaufen könnte. Ich will aber mit einer Klasse arbeiten und Schritt für Schritt aufbauen den Stoff vermitteln. Für die Klasse wäre es hinderlich, wenn bei jedem Thema Teilnehmende reinkommen, die mit den Grundlagen und mit dem vorhergehenden Stoff nicht vertraut sind. Aus diesem Grund bin ich kein Anhänger des Modulsystems.

Der Lehrgang vermittle eine „Integrative Phytotherapie“, heisst es in der Kursausschreibung. Was ist gemeint mit „Integrativ“?

Integrative Phytotherapie versteht sich als Brücke zwischen Naturheilkunde und Medizin. Damit verbunden ist Kooperationsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit im Verhältnis zur Medizin, das Bestreben nach fundierter Begründung von Aussagen, eine selbstkritische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen phytotherapeutischer Anwendungen und die Absage an Heilslehren und Dogmen aller Art. Die Grundhaltung der „Integrativen Phytotherapie“, wie sie am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur vermittelt wird, schafft optimale Voraussetzungen für die Integration von professionellen Heilpflanzen-Anwendungen in Spitex, Pflegeheime und Kliniken.

Siehe dazu auch: Integrative Phytotherapie verbindet Medizin und Naturheilkunde.

(Dieser FAQ-Text wird bei Gelegenheit mit weiteren Fragen und Antworten ergänzt)

Hier gehts zur Kursausschreibung der Phytotherapie-Ausbildung.

 

 

 

 

 

 

Diesen Artikel teilen:

Kräuterwanderungen – Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

Diesen Artikel teilen:

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die zu meinen Kräuterwanderungen oft gestellt werden. also die sogenannten „Frequently Asked Questions“ (FAQ):

Werden die Kräuterwanderungen bei jedem Wetter durchgeführt?

Ja. Ich behalte mir aber vor, die Route der Witterung anzupassen, insbesondere wenn die Sicherheit es erfordert. Nehmen Sie daher wetterfeste Kleidung mit.

Es wäre organisatorisch kaum möglich, kurzfristig eine solche Veranstaltung abzusagen und längerfristig sind die Prognosen zu ungenau.

Darüber hinaus bin ich auch der Meinung, dass das Wetter zur Natur gehört. Uns heutigen Menschen ist die Auseinandersetzung mit dem Wetter grossenteils abhanden gekommen. Ich selber bin natürlich gerne bei schönem Wetter unterwegs. Die Stimmungen in der Natur sind bei wechselhaftem Wetter aber oft eindrücklicher. Zudem kommt es nur selten vor, dass ein Tag durchgängig nass ist und oft ist das Wetter vor Ort besser, als es vom Wetterbericht her zu erwarten war. Nur weil die Wetterprognose ein Wölkchen zeigt, muss der Tag noch nicht schlecht werden – so ist jedenfalls meine Erfahrung.

Wie fit muss ich körperlich sein?

Das ist unterschiedlich bei den verschiedenen Touren. Klar ist, das wir in der Regel den ganzen Tag wandernd unterwegs sind, allerdings mit Unterbrüchen, weil wir ja immer wieder Pflanzen anschauen.

Es gibt flachere Touren und solche mit Auf- und/oder Abstiegen. Wenn Ihnen das aus der Kursbeschreibung zu wenig klar wird und sie unsicher sind, ob Sie der Tour körperlich gewachsen sind, dann rufen Sie mich am besten vor der Anmeldung an. Am Telefon lassen sich diese Fragen am besten klären (052 202 20 29).

Als grobe Richtlinie könnte man noch sagen: Wenn in der Kursausschreibung „Wanderfähigkeit“ vorausgesetzt wird, sollten Sie in der Lage sein, eine Strecke etwa in derjenigen Zeit zu wandern, die auf den gelben Wanderwegweisern angegeben ist. Wenn in der Kursausschreibung „Bergwanderfähigkeit“ vorausgesetzt wird, sollten Sie in der Lage sein, eine Strecke etwa in der Zeit zu wandern, die auf den weiss-rot-weiss markierten Wanderwegweisern angegeben ist. Bergwanderfähigkeit setzt zudem eine normale Trittsicherheit voraus,

Braucht es botanische oder phytotherapeutische Vorkenntnisse?

Nein, botanische oder phytotherapeutische Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber auch kein Hindernis.

Sammeln wir auch Pflanzen auf den Kräuterwanderungen?

Nein, wir sammeln keine Pflanzen. Ich halte es für unsinnig, mit einer ganzen Gruppe Heilkräuter zu sammeln. Dadurch wird an einem Ort oft viel zu viel gepflückt, was den Beständen schaden könnte. Sie können auf meinen Kräuterwanderungen Erkennungsmerkmale und Verwechslungsmöglichkeiten kennenlernen – und danach selber mit dem nötigen Respekt sammeln, was Sie brauchen können.

Was kann ich genau lernen auf den Kräuterwanderungen?

Im Zentrum der Kräuterwanderungen stehen natürlich die Heilpflanzen und da geht es in erster Linie um das genaue Wahrnehmen. Wir laufen ja oft ziemlich blind durch die Welt, auch wenn unsere Augen vollkommen intakt sind. Nicht selten sagen mir Teilnehmende nach dem Kurs, dass sie nun viel mehr Blumen sehen. Dann ist ein Ziel erreicht, denn die (wahrgenommene) Welt wird so bunter, lebendiger und reichhaltiger. Ich erzähle auf den Kräuterwanderungen aber auch gerne Geschichten zu den Heilpflanzen, über ihre Wirkungen, Erkennungsmerkmale, Lebensweisen und über ihre frühere Bedeutung im Volks- und Aberglauben.

Ich finde es allerdings nicht sehr sinnvoll, auf einer Kräuterwanderung nur Pflanzen zu beachten, die uns unmittelbaren Nutzen bringen, also als Heilpflanzen oder als Wildgemüse gebraucht werden können. Wir werden darum auch Pflanzen anschauen und kennenlernen, die „nur“ das Auge oder das Herz erfreuen. Und ich werde gerne vielleicht auch einmal etwas sagen, wenn ein interessanter Vogel zu hören ist oder ein schöner Schmetterling vorbeigaukelt. Wir versuchen also, neben den Heilkräutern auch die Natur als Ganzes wahrzunehmen und ich habe mir seit den ersten geleiteten Exkursionen im Jahr 1986 ein vielfältiges Wissen erwerben können.

Kann ich meinen Hund mitnehmen?

Nein, ich habe entschieden, keine Hunde mitlaufen zu lassen. Wir machen nicht einfach eine Wanderung. Es gibt dazwischen immer wieder Unterrichtssequenzen. Und im Unterricht – so meine Erfahrung – hat auch ein ganz netter Hund durchaus Störungspotential. Das ist nicht hundefeindlich gemeint.

Ab welchem Alter können Kinder mitkommen?

Meine Kurse richten sich von Stil und Inhalt her an Erwachsene. Kindern müsste man didaktisch etwas ganz anderes anbieten. Für Kinder sind meine Kräuterwanderungen daher ungeeignet. Gute Erfahrungen habe ich aber schon mit Jugendlichen gemacht, falls sie speziell an Biologie und Botanik interessiert sind. Fragen Sie mich im Zweifelsfall.

Gibt es Geschenkgutscheine?

Wir haben keine vorgedruckten Geschenkgutscheine, finden es aber eine gute Idee, Kräuterwanderungen zu verschenken an Leute, die an Pflanzen interessiert sind und sich gerne in der Natur bewegen. Ich würde allerdings empfehlen, ein solches Geschenk nicht „blind“ zu machen, sondern mit der beschenkten Person zusammen entscheiden, für welche Tour und welches Datum sie sich am meisten interessiert.

Es ist auch unumgänglich, dass die beschenkte Person vor der Anmeldung die Kursausschreibung gelesen, hat, damit sie die körperlichen Voraussetzungen kennt und einschätzen kann, ob die Tour für sie geeignet ist.

Bei der Anmeldung können Sie meiner Mitarbeiterin mitteilen, wem die Rechnung und wem die Kursinformationen zu schicken sind.

Habe ich Zeit zum Fotografieren auf den Kräuterwanderungen?

Grundsätzlich schon. Ich habe immer wieder Teilnehmende auf Kräuterwanderungen, die tolle Fotos machen (und sie mir manchmal für die Flickr-Fotoplattform zur Verfügung stellen). Sie müssen sich beim Fotografieren allerdings dem Tempo der Gruppe anpassen. Die Wanderungen sind in der Regel zeitlich so berechnet, dass wir zu einer bestimmten Zeit zum Beispiel an einer Busstation sein müssen. Wir können also nur sehr ausnahmsweise warten, bis die Sonne optimal steht……

Was heisst „hohe Wanderschuhe“?

Bei manchen Kräuterwanderungen steht unter „Mitnehmen“: Hohe Wanderschuhe.

Das bedeutet: Über den Knöchel reichend und mit Profilgummisohle.

Wenn ich schreibe „Mitnehmen: Hohe Wanderschuhe“, dann ist das nicht nur eine Empfehlung – dann meine ich das auch so – und behalte mir vor, Leute mit ungenügendem Schuhwerk nicht mitzunehmen. Das ist eine Sicherheits- und Haftungsfrage, die nicht verhandelbar ist. Steht nur „Wanderschuhe“, dann empfehle ich zwar ebenfalls hohe Wanderschuhe, doch können sie auch mit anderen wandertauglichen Schuhen teilnehmen.

Trifft man auf den verschiedenen Kräuterwanderungen unterschiedliche Pflanzen oder dieselben?

Es gibt Pflanzen, die kommen sehr weit verbreitet vor, und die trifft man daher fast auf jeder Kräuterwanderung. Dann gibt es aber immer auch Unterschiede zwischen den einzelnen Kräuterwanderungen. Das hängt vom Boden ab (trocken oder feucht, sauer oder basisch), von der Lage (schattig oder sonnig), von der Höhe über Meer (Flachland oder Alpenregion) und von der Jahreszeit (Frühling oder Sommer).

Wenn Sie möglichst verschiedene Pflanzen kennenlernen möchten, empfehle ich die Exkursionen zu variieren bezüglich Jahreszeit, Region und Höhenlage. Manchmal lassen sich auch aus der Ausschreibung Unterschiede herauslesen. Eine Exkursion im Auenwald im Flachland (zum Beispiel „Petite Camargue“) bietet andere Pflanzen als eine Exkursion an einem trockenen Südhang in höheren Lagen (z, B. Rigi).

Unterstreichen möchte ich aber, dass es beim Kennenlernen von Pflanzen auch wichtig ist, dieselbe Pflanze mehrfach anzuschauen. Wiederholung macht auch hier den Meister oder die Meisterin. Sie können mit mir also quasi Lehr-Gänge machen, wenn Sie über einen gewissen Zeitraum immer wieder einmal eine Kräuterwanderung mitmachen – und dabei Schritt für Schritt vertrauter werden mit der Pflanzenwelt und mit der Natur überhaupt.

Sind die Kräuterwanderungen EMR-anerkannt?

Keine Ausbildungsinstitution hat vom EMR eine schriftliche Anerkennung. Schon seit vielen Jahren reichen aber Naturheilpraktikerinnen und Naturheilpraktiker Teilnahmebescheinigungen meiner Weiterbildungskurse und Lehrgänge beim EMR ein. Dass dabei Schwierigkeiten aufgetreten wären, ist mir nicht bekannt. So gehe ich davon aus, dass das auch in Zukunft klappen sollte. Für einen Tag Kräuterwanderung können Sie mit der Bescheinigung von 6 mal 60 Minuten rechnen.

(Erklärung für „Uneingeweihte“: Das EMR = Erfahrungsmedizinische Register ist einer Firma, die Entscheidet, wer als Naturheilpraktiker / Naturheilpraktikerin über Zusatzversicherungen abrechnen darf. Dazu zählt das EMR eingerechte Ausbildungsstunden und Weiterbildungsstunden zusammen).

Gibt es eine maximale Zahl an Teilnehmenden?

Ja, pro Kräuterwanderung hat es maximal 16 Plätze.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Artikel teilen:

Kräuterwanderung Sunnbüel bei Kandersteg (Berner Oberland) am 13. Juli 2014

Diesen Artikel teilen:

Am 14. Juli findet in Kandersteg (Kanton Bern, Schweiz) wieder die Kräuterwanderung auf Sunnbüel statt. Wir fahren mit der Luftseilbahn ins wunderschöne Hochtal Sunnbüel und können dort ohne grosse Höhendifferenzen überwinden zu müssen die Heilpflanzen und Alpenblumen kennenlernen. Die Luftseilbahn bringt und auch wieder zurück in den Talboden, wo wir die Kräuterexkursion eine Höhenstufe tiefer mit anderen Wildpflanzen fortsetzen. So entdecken wir am selben Tag eine grosse Vielfalt an Heilpflanzen und Alpenblumen.

Die Detailinfos dazu gibt es hier unter „Kurse“.

Für den Sommer 2014 stehen zudem noch die Exkursionen am 20. Juli in Braunwald (Glarus), am 26. Juli in den Thurauen (Kanton Zürich) und am 27. Juli in Engelberg (Kanton Obwalden) auf dem Programm.

Diesen Artikel teilen:

Kräuterwanderungen als Naturerlebnis

Diesen Artikel teilen:

Mir ist es wichtig, dass wir auf Kräuterwanderungen nicht nur fixiert sind auf Pflanzen, die essbar sind oder zu Heilzwecken genutzt werden können. Wer nur interessiert ist an dem, was nutzbar ist, wer also mit einem Nützlichkeitsfilter durch die Gegend läuft, der vermindert das ästhetische Erlebnis. Schön ist, was interesselos gefällt (nach Immanuel Kant). Also geht es auf Kräuterwanderungen immer auch darum, einen Lebensraum zu erleben, eine Landschaft, das Wetter, die Wege, Tiere und Pflanzen, denen wir begegnen.

Und selbstverständlich: Auf Kräuterwanderungen sind auch die Wirkungen und Erkennungsmerkmale der Heilpflanzen ein wichtiges Thema – aber nicht nur sie.

Wer sich ohne Nützlichkeitsfilter in der Natur bewegt, wird vielfältigere und vor allem ganz andere Entdeckungen machen. Kräuterwanderungen ohne Nützlichkeitsfilter verändern viel stärker die Wahrnehmung als „utilitaristische“ Exkursionen.

Teilnehmende berichten mir immer wieder, dass sie nun Pflanzen und Tiere bemerken, die sie vorher übersehen haben.  Zu einem guten Stück sieht man halt wirklich nur, was man schon kennt.

Gehört eine Pflanze zum „Bekanntenkreis“, trifft man sie plötzlich immer wieder an.

Die Erweiterung des „vegetabilen Bekanntenkreises“ und die damit verbundene Aktivierung der Aufmerksamkeit gehört zu den beabsichtigen Wirkungen meiner Kräuterwanderungen.

Schauen Sie sich einmal die Daten und Orte für den Sommer 2014 in meinem Kursprogramm an, falls Sie an solchen Entdeckungsreisen interessiert sind.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen:

Pflanzenkunde: Was blüht gerade – Buschwindröschen

Diesen Artikel teilen:

Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist ein typischer Frühblüher in Laubwäldern und Mischwäldern, aber auch in Nadelwäldern, Gebüschen und auf Bergwiesen bis in Höhen von 1900 m ü. M. Es nutzt die günstige Zeitperiode vor dem Laubaustrieb der Laubbäume, später sind die Lichtverhältnisse in der Krautschicht zu schlecht. Der gesamte Lebenszyklus des Buschwindröschens findet daher im Frühling statt. Die Blüten produzieren einen Überschuss an Pollen, der den Insekten als wichtige Nahrungsquelle dient. In waldreichen Gegenden kann das Buschwindröschen deshalb wesentlich zur Pollenversorgung der Bienen beitragen. Vor allen Honigbienen, Mauerbienen und Fliegen besuchen die Blüten.

Buschwindröschen eignet sich daher gut für Wildpflanzengärten.

Die Pflanze trägt ihren Namen zu Recht. Erstens sieht die Blüte aus wie ein Röschen und zweitens schüttelt auch schon ein leichteres Lüftchen das Buschwindröschen ziemlich durch.

Buschwindröschen ist in allen Teilen giftig. Es enthält den für Hahnenfussgewächse charakteristischen Giftstoff Protoanemonin. Diese Substanz entsteht erst bei der Verletzung der frischen Pflanzen oder bei deren Welken – und in der getrockneten Pflanze ist sie nicht mehr vorhanden.

Beim Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut kann es zu Vergiftungserscheinungen wie Rötung, Juckreiz oder gar Blasenbildung auf der Haut (Hahnenfußdermatitis) kommen. Bei der inneren Aufnahme beeinflusst Protoanemonin das Nervensystem: Es kann Erbrechen, Durchfall und Schwindelanfällen auslösen, aber auch Krämpfe und Lähmungserscheinungen.

Vergiftungen durch protoanemoninbildende Pflanzen sind beim Menschen allerdings sehr selten. Am ehesten können sie auftreten  bei Anwendungen von Pflanzen wie Pulsatilla vulgaris (Küchenschelle) oder Buschwindröschen zur Hautreiztherapie oder bei der Verwendung von protoanemoninhaltigen Pflanzen als Kapernersatz oder als Wildsalat.

Für einen Erwachsenen soll die Einnahme von etwa 30 Exemplaren des Buschwindröschen tödlich wirken, doch wer isst schon freiwillig solche Mengen davon.

Falls Sie mehr über Pflanzen und Tiere in der Natur lernen und viele kleine Wunder am Wegrand entdecken möchten, dann schauen Sie sich einmal die Daten und Orte meiner Exkursionen im Kurskalender an.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen:

Schlaue Hummeln lernen von Artgenossen

Diesen Artikel teilen:

Hummeln können von ihren Artgenossen lernen, wo es ergiebige Blüten hat.
Diese Fähigkeit ist nützlich beim Nektar suchen. Biologen der Universität London haben ein Experiment mit Hummeln in einer Flugarena veranstaltet. Sie versahen künstliche Blüten mit einer Zuckerlösung und platzierten daneben Hummel-Attrappen. So sollten die Hummeln lernen, die Anwesenheit von Artgenossen mit Futter zu assoziieren.

Danach vertauschten die Biologen die Anordnung der Blumen und ließen die Hummeln erneut durch die Arena fliegen. Das Resultat: Die Tiere steuerten genau die Blüten an, auf denen vorher andere Hummeln – bzw. Hummel-Attrappen – saßen – egal, ob sich dort Zucker befand oder nicht.

Die Wissenschaftler berichten über ihre Resultate im Magazin Current Biology.

Quelle:

http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=208281

http://www.cell.com/current-biology/retrieve/pii/S0960982213003370

Kommentar & Ergänzung:

Hummeln sind in vielerlei Hinsicht faszinierende Insekten.

Hummeln spielen eine wichtige Rolle für die Bestäubung von mehreren hundert Pflanzenarten in Mitteleuropa (z. B. Rotklee, Taubnesseln, Salbei-, Eisenhut-, Storchschnabel- und Enzianarten, Akelei und zahlreiche mehr. Bedingt durch ihre Kältetoleranz sind hauptsächlich in Gebirgen viele Hummelarten zu finden. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden bisher 48 Hummelarten nachgewiesen, 44 kommen aktuell vor. Da gibt es zum Beispiel Erdhummeln, Steinhummeln, Alpenhummeln, Wiesenhummeln, Baumhummeln, Waldhummeln, Ackerhummeln….

Siehe auch:

Hungersnot bei Hummeln im Sommer

Hummeln finden immer die kürzeste Flugroute

Augen auf – Hummelköniginnen unterwegs

Hummeln sind Transportkünstlerinnen

Pestizide schaden Hummeln

Nicht nur in einer „Hummel-Flugarena“, auch direkt in der Natur gibt es unzählige spannende Geschichten und kleine Wunder zu entdecken.

Schauen Sie sich im Kurskalender mal die Daten und Orte meiner Exkursionen an, wenn Sie Pflanzen und Tiere besser kennenlernen möchten.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

www.info-phytotherapie.ch/index.php/phytotherapie-infothek/was-ist-phytotherapie

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15

Diesen Artikel teilen:

Heilpflanzen-Exkursionen als ästhetische Bildung

Diesen Artikel teilen:

Tönt vielleicht ein bisschen hochgestochen, dieser Titel. Aber eigentlich ist etwas einfaches damit gemeint.

Auf Heilpflanzen-Exkursionen lernt man, woran man die Pflanzen erkennen kann und wofür sie gut sind. Das ist ziemlich direkt Nutzen orientiert und drückt sich aus in der auf Exkursionen relativ häufigen Frage: „Und wofür kann man diese Heilpflanze brauchen?“ – Dagegen ist auch nichts einzuwenden.

Allerdings scheint mir, dass diese Nutzenorientierung nicht der einzige Aspekt sein sollte, um den sich auf einer Heilpflanzen-Exkursion alles dreht.

Genauso wichtig finde ich, was Rolf Göppel so formuliert hat:

„Ich möchte also unter „ästhetischer Bildung“ hier etwas sehr Grundlegendes verstehen: Die Erziehung zur Wahrnehmungs-, Empfindungs- und Genussfähigkeit, die Pflege der Fähigkeit zu staunen, die Sensibilisierung der Aufmerksamkeit dafür, welche Umgebung „der eigenen Seele gut tut“, die Ausbildung eines liebevoll-achtsamen Verhältnisses zu den natürlichen Erscheinungen, die einem zum Beispiel den Duft einer Blume oder den Gesang eines Vogels wertvoll sein lassen, auch wenn diese ‚zu nichts nütze’ sind und die einem die Beobachtung der Fortbewegungsart einer Raupe oder des Baus eines Spinnennetzes zum spannenden Erlebnis werden lassen, auch wenn dabei herzlich wenig ‚action’ geschieht.“

Rolf Göppel, Umwelterziehung, in: Walter Sauer (Hrsg.); Verlassene Wege zur Natur, Die Graue Edition 1992

Dieses Zitat drückt ganz präzis aus, was mir bei Exkursionen in der Natur wichtig und wertvoll ist und über den direkten Nutzen hinausgeht.

Ein nutzenorientierter Umgang mit der Natur zeigt sich in verschiedenen Varianten, nicht nur in der direkten Frage, wofür eine bestimmte Heilpflanze gut ist. Viel subtiler ist eine weit heute weit verbreitete, esoterisch eingefärbte Nutzenorientierung gegenüber der Natur.

Im Zentrum steht dabei eine Haltung, die von der Natur Ratschläge und Hinweise aller Art erwartet. Die Natur soll uns mitteilen, was für uns gut ist, was uns gesund macht oder unsere Entwicklung fördert. Überall in der Natur sollen uns Pflanzendevas oder Pflanzensignaturen geheime Zeichen geben, die es nur zu erkennen gibt. Die Natur soll uns zudem Energie und Lebenssinn liefern.

Ich halte das – mit Verlaub gesagt – für eine ziemlich ausgeprägte Konsumhaltung. Und der Mensch stellt sich nach meinem Geschmack dabei viel zu stark in den Mittelpunkt.

Siehe auch:

Signaturen der Pflanzen – Bemerkungen zu Bedeutung und Hintergründen

Rolf Göppel beschreibt eine ganz andere Art des Kontaktes zur Natur. Hier wird nicht passiv Hilfe, Rat, Gesundheit und Energie erwartet. Die Entwicklung, welche wir in und mit der Natur machen können, entsteht aus dem Kontakt, aus der Begegnung mit Pflanzen und Tieren. Sie entsteht in uns selber, insofern wir uns auf die Natur einlassen. Mir scheint, dass diese Haltung reifer, konstruktiver und in einem guten Sinn bereichernd ist. Und ich begleite auf meinen Heilpflanzen-Exkursionen und Natur-Seminaren sehr gerne Menschen, die auf solche Art Kontakt und Begegnung mit  Pflanzen, Tieren und Landschaften suchen. Das ist für ein wichtigster Aspekt, den ich mit den Exkursionen vermitteln möchte.

Alle aktuellen Exkursionsdaten finden Sie im „Kurskalender“.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen:

Alpenblumen: Männertreu = Schwarzes Kohlröschen

Diesen Artikel teilen:

Auf Alpenblumen-Exkursionen werde ich immer wieder gefragt, weshalb „Männertreu“ in den Pflanzenbestimmungsbüchern nicht zu finden sei.

Die Antwort ist ganz einfach: Männertreu ist ein Volksname, der sich in der Schweiz durchgesetzt hat. Botanisch heisst die Orchideenart aber Schwarzes Kohlröschen (Nigritella nigra). Nur diese Bezeichnungen tauchen daher zuverlässig in den Bestimmungsbüchern auch.

Foto Schwarzes Kohlröschen auf Wikipedia

Die Blüten des Männertreus werden im übrigen von 53 Insektenarten besucht (darunter 48 Schmetterlingsarten). Ausfallend ist der intensive Vanilleduft der Blüten. Das Weidevieh meidet die stark duftende Orchideenart. Wird sie doch versehentlich gefressen, können Milch, Butter und Käse einen leichten Vanilleduft bekommen.

Das Schwarze Kohlröschen ist stark düngerempfindlich. Jauche oder Kunstdünger können ein Vorkommen rasch gefährden.

Wenn Sie Alpenblumen und Orchideen in der Natur kennen lernen möchten, finden Sie hier die Daten für meine Exkursionen und Naturkurse.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen:

Naturkurse für Kinder? Naturkurse für Eltern!

Diesen Artikel teilen:

Ich werde immer wieder einmal gefragt, ob ich auch Naturkurse für Kinder anbiete.

Und natürlich ist es mir ein Anliegen, dass Kinder schon von klein auf Gelegenheit haben, Pflanzen und Tiere kennen zu lernen.

Dafür gibt es auch spezielle Naturkurse für Kinder.

Ich selber ziehe einen anderen Ansatz vor. Mir scheint es wichtig, dass Kinder im Alltag vermehrt mit der Natur vertraut werden. Voraussetzung dafür ist, dass Eltern, Grosseltern, Tanten, Onkel, Lehrpersonen Pflanzen und Tiere kennen und Interessantes darüber zu erzählen wissen. So können sie auf einem Spaziergang, einem Ausflug oder beim Einkaufen zusammen mit ihren Kindern die Natur in der Nähe entdecken.

Das „Know-how“ dazu vermittle ich Eltern, Grosseltern, Onkel, Tanten und Lehrpersonen gerne auf meinen Exkursionen.

Daten und Orte meiner Alpenblumenkurse, Heilkräuterexkursionen und Naturseminare finden Sie hier.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen: