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Kräuterwanderungen – Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

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Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die zu meinen Kräuterwanderungen oft gestellt werden. also die sogenannten „Frequently Asked Questions“ (FAQ):

Werden die Kräuterwanderungen bei jedem Wetter durchgeführt?

Ja. Ich behalte mir aber vor, die Route der Witterung anzupassen, insbesondere wenn die Sicherheit es erfordert. Nehmen Sie daher wetterfeste Kleidung mit.

Es wäre organisatorisch kaum möglich, kurzfristig eine solche Veranstaltung abzusagen und längerfristig sind die Prognosen zu ungenau.

Darüber hinaus bin ich auch der Meinung, dass das Wetter zur Natur gehört. Uns heutigen Menschen ist die Auseinandersetzung mit dem Wetter grossenteils abhanden gekommen. Ich selber bin natürlich gerne bei schönem Wetter unterwegs. Die Stimmungen in der Natur sind bei wechselhaftem Wetter aber oft eindrücklicher. Zudem kommt es nur selten vor, dass ein Tag durchgängig nass ist und oft ist das Wetter vor Ort besser, als es vom Wetterbericht her zu erwarten war. Nur weil die Wetterprognose ein Wölkchen zeigt, muss der Tag noch nicht schlecht werden – so ist jedenfalls meine Erfahrung.

Wie fit muss ich körperlich sein?

Das ist unterschiedlich bei den verschiedenen Touren. Klar ist, das wir in der Regel den ganzen Tag wandernd unterwegs sind, allerdings mit Unterbrüchen, weil wir ja immer wieder Pflanzen anschauen.

Es gibt flachere Touren und solche mit Auf- und/oder Abstiegen. Wenn Ihnen das aus der Kursbeschreibung zu wenig klar wird und sie unsicher sind, ob Sie der Tour körperlich gewachsen sind, dann rufen Sie mich am besten vor der Anmeldung an. Am Telefon lassen sich diese Fragen am besten klären (052 202 20 29).

Als grobe Richtlinie könnte man noch sagen: Wenn in der Kursausschreibung „Wanderfähigkeit“ vorausgesetzt wird, sollten Sie in der Lage sein, eine Strecke etwa in derjenigen Zeit zu wandern, die auf den gelben Wanderwegweisern angegeben ist. Wenn in der Kursausschreibung „Bergwanderfähigkeit“ vorausgesetzt wird, sollten Sie in der Lage sein, eine Strecke etwa in der Zeit zu wandern, die auf den weiss-rot-weiss markierten Wanderwegweisern angegeben ist. Bergwanderfähigkeit setzt zudem eine normale Trittsicherheit voraus,

Braucht es botanische oder phytotherapeutische Vorkenntnisse?

Nein, botanische oder phytotherapeutische Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber auch kein Hindernis.

Sammeln wir auch Pflanzen auf den Kräuterwanderungen?

Nein, wir sammeln keine Pflanzen. Ich halte es für unsinnig, mit einer ganzen Gruppe Heilkräuter zu sammeln. Dadurch wird an einem Ort oft viel zu viel gepflückt, was den Beständen schaden könnte. Sie können auf meinen Kräuterwanderungen Erkennungsmerkmale und Verwechslungsmöglichkeiten kennenlernen – und danach selber mit dem nötigen Respekt sammeln, was Sie brauchen können.

Was kann ich genau lernen auf den Kräuterwanderungen?

Im Zentrum der Kräuterwanderungen stehen natürlich die Heilpflanzen und da geht es in erster Linie um das genaue Wahrnehmen. Wir laufen ja oft ziemlich blind durch die Welt, auch wenn unsere Augen vollkommen intakt sind. Nicht selten sagen mir Teilnehmende nach dem Kurs, dass sie nun viel mehr Blumen sehen. Dann ist ein Ziel erreicht, denn die (wahrgenommene) Welt wird so bunter, lebendiger und reichhaltiger. Ich erzähle auf den Kräuterwanderungen aber auch gerne Geschichten zu den Heilpflanzen, über ihre Wirkungen, Erkennungsmerkmale, Lebensweisen und über ihre frühere Bedeutung im Volks- und Aberglauben.

Ich finde es allerdings nicht sehr sinnvoll, auf einer Kräuterwanderung nur Pflanzen zu beachten, die uns unmittelbaren Nutzen bringen, also als Heilpflanzen oder als Wildgemüse gebraucht werden können. Wir werden darum auch Pflanzen anschauen und kennenlernen, die „nur“ das Auge oder das Herz erfreuen. Und ich werde gerne vielleicht auch einmal etwas sagen, wenn ein interessanter Vogel zu hören ist oder ein schöner Schmetterling vorbeigaukelt. Wir versuchen also, neben den Heilkräutern auch die Natur als Ganzes wahrzunehmen und ich habe mir seit den ersten geleiteten Exkursionen im Jahr 1986 ein vielfältiges Wissen erwerben können.

Kann ich meinen Hund mitnehmen?

Nein, ich habe entschieden, keine Hunde mitlaufen zu lassen. Wir machen nicht einfach eine Wanderung. Es gibt dazwischen immer wieder Unterrichtssequenzen. Und im Unterricht – so meine Erfahrung – hat auch ein ganz netter Hund durchaus Störungspotential. Das ist nicht hundefeindlich gemeint.

Ab welchem Alter können Kinder mitkommen?

Meine Kurse richten sich von Stil und Inhalt her an Erwachsene. Kindern müsste man didaktisch etwas ganz anderes anbieten. Für Kinder sind meine Kräuterwanderungen daher ungeeignet. Gute Erfahrungen habe ich aber schon mit Jugendlichen gemacht, falls sie speziell an Biologie und Botanik interessiert sind. Fragen Sie mich im Zweifelsfall.

Gibt es Geschenkgutscheine?

Wir haben keine vorgedruckten Geschenkgutscheine, finden es aber eine gute Idee, Kräuterwanderungen zu verschenken an Leute, die an Pflanzen interessiert sind und sich gerne in der Natur bewegen. Ich würde allerdings empfehlen, ein solches Geschenk nicht „blind“ zu machen, sondern mit der beschenkten Person zusammen entscheiden, für welche Tour und welches Datum sie sich am meisten interessiert.

Es ist auch unumgänglich, dass die beschenkte Person vor der Anmeldung die Kursausschreibung gelesen, hat, damit sie die körperlichen Voraussetzungen kennt und einschätzen kann, ob die Tour für sie geeignet ist.

Bei der Anmeldung können Sie meiner Mitarbeiterin mitteilen, wem die Rechnung und wem die Kursinformationen zu schicken sind.

Habe ich Zeit zum Fotografieren auf den Kräuterwanderungen?

Grundsätzlich schon. Ich habe immer wieder Teilnehmende auf Kräuterwanderungen, die tolle Fotos machen (und sie mir manchmal für die Flickr-Fotoplattform zur Verfügung stellen). Sie müssen sich beim Fotografieren allerdings dem Tempo der Gruppe anpassen. Die Wanderungen sind in der Regel zeitlich so berechnet, dass wir zu einer bestimmten Zeit zum Beispiel an einer Busstation sein müssen. Wir können also nur sehr ausnahmsweise warten, bis die Sonne optimal steht……

Was heisst „hohe Wanderschuhe“?

Bei manchen Kräuterwanderungen steht unter „Mitnehmen“: Hohe Wanderschuhe.

Das bedeutet: Über den Knöchel reichend und mit Profilgummisohle.

Wenn ich schreibe „Mitnehmen: Hohe Wanderschuhe“, dann ist das nicht nur eine Empfehlung – dann meine ich das auch so – und behalte mir vor, Leute mit ungenügendem Schuhwerk nicht mitzunehmen. Das ist eine Sicherheits- und Haftungsfrage, die nicht verhandelbar ist. Steht nur „Wanderschuhe“, dann empfehle ich zwar ebenfalls hohe Wanderschuhe, doch können sie auch mit anderen wandertauglichen Schuhen teilnehmen.

Trifft man auf den verschiedenen Kräuterwanderungen unterschiedliche Pflanzen oder dieselben?

Es gibt Pflanzen, die kommen sehr weit verbreitet vor, und die trifft man daher fast auf jeder Kräuterwanderung. Dann gibt es aber immer auch Unterschiede zwischen den einzelnen Kräuterwanderungen. Das hängt vom Boden ab (trocken oder feucht, sauer oder basisch), von der Lage (schattig oder sonnig), von der Höhe über Meer (Flachland oder Alpenregion) und von der Jahreszeit (Frühling oder Sommer).

Wenn Sie möglichst verschiedene Pflanzen kennenlernen möchten, empfehle ich die Exkursionen zu variieren bezüglich Jahreszeit, Region und Höhenlage. Manchmal lassen sich auch aus der Ausschreibung Unterschiede herauslesen. Eine Exkursion im Auenwald im Flachland (zum Beispiel „Petite Camargue“) bietet andere Pflanzen als eine Exkursion an einem trockenen Südhang in höheren Lagen (z, B. Rigi).

Unterstreichen möchte ich aber, dass es beim Kennenlernen von Pflanzen auch wichtig ist, dieselbe Pflanze mehrfach anzuschauen. Wiederholung macht auch hier den Meister oder die Meisterin. Sie können mit mir also quasi Lehr-Gänge machen, wenn Sie über einen gewissen Zeitraum immer wieder einmal eine Kräuterwanderung mitmachen – und dabei Schritt für Schritt vertrauter werden mit der Pflanzenwelt und mit der Natur überhaupt.

Sind die Kräuterwanderungen EMR-anerkannt?

Keine Ausbildungsinstitution hat vom EMR eine schriftliche Anerkennung. Schon seit vielen Jahren reichen aber Naturheilpraktikerinnen und Naturheilpraktiker Teilnahmebescheinigungen meiner Weiterbildungskurse und Lehrgänge beim EMR ein. Dass dabei Schwierigkeiten aufgetreten wären, ist mir nicht bekannt. So gehe ich davon aus, dass das auch in Zukunft klappen sollte. Für einen Tag Kräuterwanderung können Sie mit der Bescheinigung von 6 mal 60 Minuten rechnen.

(Erklärung für „Uneingeweihte“: Das EMR = Erfahrungsmedizinische Register ist einer Firma, die Entscheidet, wer als Naturheilpraktiker / Naturheilpraktikerin über Zusatzversicherungen abrechnen darf. Dazu zählt das EMR eingerechte Ausbildungsstunden und Weiterbildungsstunden zusammen).

Gibt es eine maximale Zahl an Teilnehmenden?

Ja, pro Kräuterwanderung hat es maximal 16 Plätze.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

 

 

 

 

 

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Vortrag in Zürich: Honig – begehrt von Mensch und Tier

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Wer den Film „More than honey“ von Markus Imhoof über Honigbienen gesehen hat, möchte vielleicht mehr wissen über diese faszinierenden Tiere.

Die Entomologische Gesellschaft Zürich veranstaltet am Freitag  22. November 2013 einen interessante Vortag von Hans-Ulrich Thomas. Der Imker und Entomologe berichtet über verschiedene Arten der Honiggewinnung in Europa, Afrika und Asien, und über Tierarten, die den Honig ebenfalls nutzen und schätzen. Vorgestellt werden auch verschiedene Honigquellen in der Natur und deren Urheberinnen.

Zeit: 19.30 Uhr, Ort: ETH-Zentrum Hauptgebäude, Rämistrasse 101, 8006 Zürich,

Eintritt frei.

Kommentar & Ergänzung:

Die Entomologische Gesellschaft Zürich hat auch sonst ein spannendes Vortrags- und Exkursionsprogramm. Wer sich für Libellen, Käfer, Heuschrecken, Schmetterlinge, Wanzen, Schwebefliegen, Wildbienen, Hummeln und vieles mehr aus der faszinierenden Insektenwelt interessiert, wird hier viele Entdeckungen machen können. Auch die Spinnen, obwohl nicht zu den Insekten gehörend, gehören zu den Themen der Entomologischen Gesellschaft Zürich.

Siehe: http://www.insekten-egz.ch/www/index.htm

P.S. Die Bienen produzieren aber auch eine ganze Reihe von Substanzen, die als Heilmittel genutzt werden – interessante, aber auch fragwürdige. Darum hier noch ein kleiner Exkurs zur „Biene als Apotheke“:

In erster Linie natürlich kommt Honig zur Anwendung:

Erkältungen: Honig hilft gegen Husten

Honig lindert Erkältungen bei Kleinkindern

Hausmittel: Honig & Joghurt gegen Scheidenpilz

Honig zeigt Wirkung gegen multiresistente Bakterien

Naturheilmittel: Wundbehandlung mit Manuka-Honig

Honig als Wundheilmittel

Honig bei Mundschleimhautentzündung infolge Chemotherapie

Wundheilmittel: Honig gegen resistente Bakterien

Beruhigt warme Milch mit Honig den Hals?

Honig: Altes Wundheilmittel im Aufwind

Honig verkürzt Wundheilung bei Brandwunden

Dann gibt es noch Bienenkittharz (Propolis), das vor allem antimikrobiell wirkt  :

Kontaktallergien durch Propolis

Naturheilkunde: Was ist Propolis?

Generell zu Bienenprodukten als Naturheilmittel:

Bienenprodukte als Naturheilmittel

Bienen in der Homöopathie:

Die ganze lebende Biene wird zum Homöopathikum Apis mellifica verarbeitet.

Die Biene wird für dieses Mittel allerdings sehr stark verdünnt, oft  zum Beispiel Apis mellifica D12 ( = 1 : 1  000 000 000 000) oder Apis mellifica D 30, bei dem garantiert kein Molekül Biene mehr drin ist, was das Präparat vegetariertauglich macht.

Im Internet wird dieses Mittel für eine wahnsinnig lange Liste von Beschwerden und Krankheiten empfohlen:

„Nagelumlauf,

Sonnenallergie / Sonnenbrand,

Allergien,

Angina ohne Eiterbildung,

Hautausschläge,

Augen – Netzhautablösung,

Klein- und Schulkinder – Fieberkrämpfe – gerötete Mandeln,

Windpocken,

Halsentzündungen,

Augenentzündung,

Fieberbläschen,

Schmerzen,

Bindehautentzündung – akut – Lichtempfindlichkeit – Augenlider und Bindehaut stark geschwollen,

Gelenkentzündung,

Fieber,

Verbrennungen – Auch Verbrühungen und Sonnenbrand,

Eierstockschmerzen,

Harnblasenentzündung,

Allergische Reaktionen an Augen Hals und Mund,

Juckreiz,

Gerstenkorn,

Furunkel – Im Anfangsstadium,

Nesselfieber, Nesselsucht,

Ohrenschmerzen – wundes Ohr,

Zahnen bei Kindern,

Insektenstichen,

Jugendliche – Menstruation – schmerzhaft,

Entzündung – Akut,

Allergien – Schwellungen,

Verbrennungen – Rötung der Haut,

Ohrschmerzen ohne Absonderung,

Darm – Blinddarmreiz,

Sonnenstich, Hitzschlag,

Insektenstiche – Bienen – und Wespenstiche,

Scharlach,

Gürtelrose,

Blasenbeschwerden – Harnwegsbeschwerden – Entzündungen der Blase – Stark brennende Schmerzen beim Wasserlassen,

Blinddarmbeschwerden,

Hautausschlag – Ekzem,

Augen – Lidschwellung,

Blasenentzündung – Stark brennende Schmerzen beim Wasserlassen,

Röteln,

Atemnot,

Menstruationsbeschwerden,

Lokale Entzündungen der Haut und Schleimhäute,

Lidrandentzündung – akut – Lichtempfindlichkeit – Augenlider und Bindehaut stark geschwollen,

Gelenksbeschwerden – Entzündungen, Rötungen, Schwellungen,

Arthritis – Gelenke sind blass und geschwollen,

Hautausschlag,

Plötzliche Atemnot – Allergie,

Impfreaktionen,

Knochenhautentzündung,

Entzündungen – Stich- oder Bisswunden,

Tierbisse,

Arthritis – Gelenk blassrot,

Schwellungen,

Verbrennungen,

Schlafstörungen,

Venenentzündung,

Sehnenscheidenentzündung, Sehnenverletzung,

Halsschmerzen – Stechend,

Schnittverletzung,

Frauen – Eierstockentzündung,

Sonnenstich – Kopf blassrot,

Abszess – blassrot,

Zahnfleischentzündung,

Insektenstiche,

Kehlkopfentzündung,

Blinddarmreizung,

Halsentzündung,

Gürtelrose – große Bläschen,

Blasenentzündungen,

Nesselsucht,

Mumps,

Frauen – Menstruation – schmerzhaft Dysmenorrhoe,

Kopfschmerzen,

Gelenkbeschwerden,

Arthritis,

Blase – Blasenentzündung,

Heiserkeit – Stimmverlust,

Blasenentzündung,

Stimmverlust“

Quelle:

http://www.homoeopathie-homoeopathisch.de/homoeopathische-mittel/Apis-mellifica.shtml

Nur schon diese inflationär lange Liste sollte skeptisch stimmen. Es ist immer fragwürdig, wenn einem einzelnen Mittel derart viele Indikationen zugeschrieben werden. Und angesichts der Tatsache, dass für Apis mellifica keinerlei Belege für eine Wirksamkeit vorliegen – nicht für eine einzige der aufgeführten Krankheiten –  kann man eigentlich nur den Kopf schütteln ob dieser bodenlosen Aufzählung. Das ist auch ein Beispiel für die fehlende Qualitätssicherung im Internet, wo jeder und jede jeden Stuss publizieren kann.

Blütenpollen:

Dann gibt es bei den Bienenprodukten noch den Blütenpollen, der sehr eiweissreich ist. Die Bienen Nutzen den Pollen als Nahrung für die jungen Bienen.

Im Internet wird Pollen für alles mögliche propagiert: Als Kräftigungsmittel und Aufbaumittel, gegen Rheumatismus, Verstopfung, Krampfadern, Ekzeme, Depressionen, Anämie, Arteriosklerose…..

Auch hier kann man nur feststellen: Grosse Versprechungen, keinerlei Belege.

Gelée Royal:

Gelée Royale ist die dicke, milchig-weiße Substanz, die von Arbeitsbienen abgesondert wird. Sie füttern diesen „Königinnenfuttersaft“ einer Larve, die zur Königin werden soll. Auch hier im Internet grenzenlose Versprechungen: Osteoporose, Gedächtnisprobleme, Schilddrüsenerkrankungen, Arthritis….und natürlich als Anti-Aging-Mittel.

Sparen Sie sich das Geld. Bienenköniginnensaft ist gut für zukünftige Bienenköniginnen. Alles andere ist Spekulation.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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Alpenblumen-Exkursion Flimserstein am 3. – 5. August 2012

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Wenn es heiss ist im Flachland, dann ist eine Exkursion auf dem Flimserstein eine angenehme Alternative. Der Wochenendkurs vom 3. – 5. August 2012 ist in meinem Kursprogramm 2012 die zweitletzte Gelegenheit für eine Entdeckenungsreise in die Alpenflora. Für Kurzentschlossene:

Auf dem Cassons-Grat ( 2678 m ü.M.) oberhalb von Flims (Graubünden) wächst eine überaus faszinierende Felsflora. Es ist immer wieder eindrücklich zu sehen, wie inmitten von Steinhalden in dieser Höhe intensiv farbige Alpenblumen blühen.

Vorgesehen ist eine Bergwanderung über den Flimserstein nach Bargis, wobei uns die verschiedenen Höhenstufen eine grosse Vielfalt an Alpenpflanzen bieten.

Und selbstverständlich werden wir die Heilpflanzen und Alpenkräuter besonders beachten.

Für den Sonntag ist eine Wanderung von Trin zum Crestasee vorgesehen. Zu dieser Jahreszeit fliegen dort viele Schmetterlinge (z. B. Kaisermantel, Schwalbenschwanz, Schachbrettfalter). Am wunderschönen Crestasee wird Zeit sein für ein kurzes, erfrischendes Bad und/ oder einen Kaffeehalt im Restaurant.

Hier gibt es Informationen zu diesem Naturseminar.

Die letzte Gelegenheit aus dem Kursprogramm 2012 für einen Streifzug in die Alpenwelt und in kühlere Gefilde: Naturerlebnis Oberengadin, 13. – 17. August 2012 (mit kleinen Einführungen in Aspekte der Naturphilosophie / Naturethik / Naturästhetik).

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
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Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

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[Buchtipp] Kleines Lexikon esoterischer Irrtümer, Von Astrologie bis Zen — von Wolf Schneider

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Verlagsbeschreibung

Was unterscheidet Esoterik von Spiritualität und was hat das mit Religiosität und Mystik zu tun? Warum importieren Europäer Weisheit lieber aus dem Osten? Mit profunder Sachkenntnis und unerschütterlichem Humor erklärt Wolf Schneider Geheimnisse, Irrtümer und Wahrheiten der Esoterik. Ein unentbehrlicher Ratgeber für alle, die sich auf der Suche nach Sinn verirrt haben. Zum Shop

Kommentar:

Kleines Lexikon esoterischer Irrtümer

Wolf Schneider war 23 Jahre lang Redakteur der esoterischen Monatszeitschrift „connection“. Er kennt sich in dieser Szene also bestens aus. Zu seiner Motivation, ein Lexikon über esoterische Irrtümer zu schreiben, sagt er im Vorwort:

„Hintergrund meines Hochmutes, über einen solch delikaten Bereich zu schreiben, sind 23 Jahre Redaktion einer Zeitschrift, die die esoterische Szene Monat für Monat beobachtet und beschreibt. Diese 23 Jahre sind auch Jahre der Übersättigung mit spirituellen Phrasen und Halbwahrheiten, mit Unverdautem und Missverstandenem. Der typische Esoteriker ist nett, mitfühlend, optimistisch, neugierig und aufgeschlossen, aber leider auch sehr leichtgläubig. Vertrauen, Herzlichkeit und Hingabe werden in dieser Szene so hoch gehandelt, dass sie oft in Leichtsinn und Blauäugigkeit kippen. Währenddessen werden Intellekt und Unterscheidungsvermögen diskreditiert, so dass Phrasendrescher und somit die Verkäufer des Halbwahren bei ihren Anhängern allzu oft ein leichtes Spiel haben.“

Schneider kommentiert knapp 300 esoterische Begriffe von A – Z, die „leicht noch um weitere 100 und mehr ergänzt werden können. Irrtümer gibt es genug. Doch ich wollte hier nur die gängigsten und typischsten aufführen – und die, die mir am meisten auf die Nerven gehen.“

Einer dieser Eso-Begriffe ist das Wort „Energie“. Schneider schreibt dazu:

„ So schwammig und diffus das Wort ‚Energie’ unter Esoterikern ist, so beliebt ist es. Dass alles Energie ist, hat man bei Einstein gelernt. Man ist damit also sehr modern und eng mit der Wissenschaft verbunden. Das wendet man nun an auf Ahnungen, Gefühle, Spekulationen, die Verquickung von Traum und Wirklichkeit und das Einschmelzen aller Grenzen, mit dem Ergebnis, dass kaum ein Satz, in dem das Wort ‚Energie’ vorkommt, wirklich richtig, aber auch keiner völlig falsch ist. Deshalb kann man sich solche Sätze auch sparen.“

Natürlich ist nicht jeder der 300 Kommentare gleich ergiebig. Schneider trifft aber meines Erachtens mit seiner Kritik oft einen zentralen Punkt und er bringt kluge Argumente. Dass er dazu noch mit einer Prise Humor schreibt, macht das kleine Buch angenehm lesbar.

Esoterische Theorien sind in den letzten Jahren zunehmend auch in die Bereiche Naturheilkunde & Pflanzenheilkunde eingedrungen. Sie beeinflussen damit auch die Vorstellungen über Heilpflanzen. Erschütternd ist dabei allerdings, wieviel Leichtgläubigkeit und Naivität sich damit auch ausbreitet. Deshalb finde ich es sehr wichtig, dass mit dem „Kleinen Lexikon esoterischer Irrtümer“ ein Insider der Esoterik-Szene kritische Fragen stellt.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

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[Buchtipp] Nahrhafte Landschaft 2, Mädesüß, Austernpilz, Bärlauch, Gundelrebe, Meisterwurz, Schneerose, Walnuß, Zirbe und andere wiederentdeckte Nutz- und Heilpflanzen von Michael Machatschek

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Nahrhafte-Landschaft-2Verlagsbeschreibung

Das Wissen um Köstlichkeiten und Kostbares wurden im Laufe der Zeit verschüttet. Heute erfährt das Volkswissen, lange Zeit als altertümlich und hinterwäldlerisch angesehen, eine Wiedergeburt, da die Möglichkeiten der Umsetzungen auf fruchtbaren Boden fallen.
Der zweite Band im Gefolge des erfolgreichen Buches „Nahrhafte Landschaft“ befasst sich mit der Erforschung alten Heil- und Kräuterwissens. So ernteten die Kinder früher entlang der Schulwege „Kinderbrote“ und „Naschobst“. Dieses Wissen diente später den Erwachsengewordenen, um im Frühjahr Vitamin C-spendende Kräuter, Spargelgemüse, Teekräuter oder Bärlauch, Zahnwurz und Schneerosen als nahrhafte oder heilende Nahrung sammeln zu können. Waldmeister diente für die Maibowle und bestimmte Pflanzenteile der Bereitung von Blütenessig und Kapernersatz. Im Sommer nutzte man Bärenklau, Gundelrebe und Mädesuß, das berüchtigte Gartenkraut Giersch oder die Wasserlinsen der Teiche. Auf den Weiden der Almen ernteten die Landnutzer verschiedene Beeren, und im Herbst stöberten sie den Haselnüssen, Mispeln, Vogelbeeren und den Pilzen nach.
Anhand vieler Beispiele werden auch Fragen zur Bevorratung, Garmachung, Aufbereitung und Haltbarmachung von Lebensmitteln, Einsatz von Aromastoffen, Gesundheit und Heilwirksamkeit der Lebensmittel beantwortet. Aus dem alten Wissen können heute wiederum völlig neue Ideen für Produkte entwickelt werden. Wie im ersten Band „Nahrhafte Landschaft“ konnte der Autor einen reichhaltigen Fundus vieler praktischer, neuer und außergewöhnlicher Geschichten mit Rezepten für die Nachwelt dokumentieren.
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Kommentar

Nahrhafte Landschaft 2

Dieser zweite Band von „Nahrhafte Landschaft“ orientiert sich an den Jahreszeiten und stellt dazu charakteristische Wildgemüse, Wildsalate und Wildfrüchte vor. Dabei geht es auch um einige Heilpflanzen.

Themen im Abschnitt „Frühling“ sind beispielsweise:

– Süsse Gerichte aus Schlüsselblumen (Primula veris und Primula elatior);

– Eine Übersicht der Verwendbarkeit des Bärlauchs (Allium ursinum);

– Der „Meister aus dem Walde“ – Waldmeister (Allium odoratum) zum Aromatisieren von Speisen;

– Blütenessigansätze und Kapernersatz.

Im Abschnitt „Sommer“ geht es zum Beispiel um:

– Die Wildgemüse, oder Brennesselomelettentorte für Eingeweihte;

– Der Wiesen-Knöterich (Polygonum bistorta) – vielleicht eine Kulturpflanze der Zukunft;

– Der „Guck durch den Zaun“, die Gundelrebe (Glechoma hederacea) ein allseits bekanntes Heilkraut;

– Das schmucke und in seinem Duft betörende Mädesüss (Filipendula ulmaria), ein probates Kopfweh- und Aromamittel;

– Über die pläsierliche Kleine Wasserlinse (Lemna minor);

– Der Schabzieger- oder Brotklee (Trigonella caerulea), eine alte Volksmedizin als Würze eingesetzt;

– Die Meisterwurz (Peucedanum ostruthium), Meisterin unter allen Heilwurzeln.

Themen im Abschnitt „Herbst“ sind zum Beispiel:

– Das Heidekraut (Calluna vulgaris), Wundermittel gegen Rheuma;

– Unsere heimische Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), köstliches Lebens- und kostbares Heilmittel zugleich;

– Die Gewöhnliche Mahonie (Mahonia aquifolium), eine unbekannte Wildobstart;

– Die süssherbe Mispel (Mespilus germanica) wieder ins Licht gerückt;

– Der Schopftintling (Coprinus comatus), ein Herbstpilz für Feinschmecker;

– Die Totentrompete (Craterellus cornucopioides), ein köstlicher Würzpilz.

Und für den Winter:

– „Austern des Waldes“, über den Austernseitling (Pleurotus ostreatus), ein Speisepilz der kalten Jahreszeit;

– Das Naturheilmittel Keulenbärlapp (Lycopodium clavatum).

Darüber hinaus geht es auch in diesem Band wieder um die Nutzung von Bäumen, im Speziellen um Vogelbeere (= Eberesche, Sorbus aucuparia), Walnuss (Juglans regia) und Arve (= Zirbelkiefer, Pinus cembra).

Gegen Schluss des Buches vermittelt der Autor noch einige Grundüberlegungen zur Sammelnutzung.

Auch dieser zweite Band liefert also eine grosse Vielfalt an Anregungen, um Wildpflanzen als Nahrung zu nutzen. An vielen Stellen ist dabei der Übergang zwischen Nahrungspflanzen und Heilpflanzen fliessend. So trägt der Autor auch viele Überlieferungen aus der traditionellen Pflanzenheilkunde zusammen. Bei diesem alten Wissen sollte man sich allerdings immer bewusst sein, dass es sich dabei um wertvolle Schätze, aber auch um Jahrhunderte lang sich haltende Irrtümer handeln kann. Darum braucht es oft eine kritische Prüfung, bevor man sich auf solche Angaben verlässt. Ausserdem sollte man die Wildpflanzen gut kennen, bevor man sie sammelt und isst. Sonst bewahrheitet sich plötzlich die alte Weisheit, dass man alle Pflanzen essen kann, manche aber nur einmal……

Kommen Sie ein paar mal auf Exkursionen mit, bevor Sie Wildgemüse, Wildsalate und Wildfrüchte zu einem Bestandteil Ihrer Ernährung machen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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[Buchtipp] Die Heuschrecken der Schweiz, Von Bertrand Baur, Christian Roesti

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Verlagsbeschreibung

Die Heuschrecken der Schweiz> ist ein Exkursionsführer und Nachschlagewerk, in dem erstmals alle Heuschreckenarten der Schweiz umfassend dargestellt werden. Es deckt zudem 90% der Arten Deutschlands und 75% derjenigen Österreichs ab. Ein mit 350 Zeichnungen illustrierter Schlüssel erlaubt die exakte Bestimmung im Feld, mehr als 300 Farbfotos zeigen Männchen und Weibchen sämtlicher Arten und ihre Lebensräume. Die Verbreitungskarten basieren auf den neuesten Daten des Centre suisse de cartographie de la faune (CSCF). Der Text enthält wichtige Angaben zu Kennzeichen, Gesang, Biologie und Lebensräumen. Das Buch richtet sich sowohl an interessierte Laien als auch an Biologen und im Naturschutz tätige Personen. Die Autoren beschäftigen sich seit 20 Jahren mit den Heuschrecken der Schweiz und haben sie auf vielen Exkursionen beobachtet und fotografiert.  Zum Shop

Kommentar

Die Heuschrecken der Schweiz

Dieses Buch ist eine gute Einführung in die Welt der Heuschrecken. Es beschreibt Körperbau, Gesang, Ernährung, Fortpflanzung und Entwicklung der Heuschrecken, dazu ihre Feinde, ihre Lebensräume, ihre Gefährdung. Dann werden alle 106 Heuschreckenarten der Schweiz mit Fotos und Text vorgestellt. Ich persönlich ziehe als Bestimmungsbuch in der Natur den „Bellmann“ aus dem Kosmos-Verlag vor, die Bestimmungstexte sind für mich griffiger und das Buch handlicher. Der grosse Vorteil von „Heuschrecken der Schweiz“ ist aber, dass es zu jeder Heuschreckenart eine Verbreitungskarte gibt. Darin ist aufgeführt, in welchen Regionen der Schweiz die betreffende Heuschreckenart vorkommt. Das ist eine grosse Hilfe bei der Bestimmung, weil sich so der Kreis der in Frage kommenden Arten eingrenzen lässt.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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[Buchtipp] Schmetterlinge, Tagfalter der Schweiz, von Thomas Bühler-Cortesi

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Verlagsbeschreibung

Mit diesem Band ist nun erstmals ein handliches Bestimmungsbuch für die Tagfalter der Schweiz erhältlich, das sämtliche Arten von der Alpensüdseite bis in den Jura vorstellt. Die über 200 Schmetterlingsarten sind – mit eindrücklichen und detailgenauen Farbzeichnungen – jeweils in Originalgröße abgebildet und die wichtigsten Bestimmungsmerkmale so hervorgehoben, dass ein rasches Bestimmen möglich ist. Zudem wird von jedem Falter auch ein Farbfoto der Raupe gezeigt. Knappe und fachkundige Texte zu den Merkmalen, den Futterpflanzen der Raupen und dem Lebensraum vermitteln ein umfassendes Bild der Art. Die Verbreitungskarte und eine Tabelle zur jahreszeitlichen Entwicklung von Eier, Raupe, Puppe und Falter ergänzen die wichtigen Informationen. Mit einer Auflistung der ähnlichen Arten und den jeweiligen Unterscheidungsmerkmalen wird das Schmetterlingsporträt abgerundet. Zum Shop

Kommentar:

Schmetterlinge – Tagfalter der Schweiz

Wer sich für Schmetterlinge interessiert, ist mit diesem Bestimmungsbuch sehr gut bedient. Dank handlichem Format und geringem Gewicht ist es ausgezeichnet geeignet als Begleiter auf Wanderungen in der Natur. Es überzeugt aber auch durch präzise Abbildungen und informative Texte. Verbreitungskarten der Schmetterlinge in der Schweiz erleichtern die Bestimmung.

Dem Verlag und dem Autor kann man zu diesem Werk nur gratulieren.

Wer sich umfassend über Lebensweise und Lebensräume der Tagfalter informieren will, greift besser zum Buch „Tagfalter und ihre Lebensräume“, das sich aber aufgrund von Gewicht und Format nicht als Naturführer im Freien eignet.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

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Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

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