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	<title>Heilpflanzen-Info &#187; Ern&auml;hrung</title>
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		<title>Bier &#8211; eine gute Quelle f&#252;r Kiesels&#228;ure</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 01:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Forscher haben festgestellt, dass Bier gut f&#252;r die Knochen ist. Denn Bier liefert Silizium in Form der Orthokiesels&#228;ure &#8211; die der K&#246;rper f&#252;r den Knochenaufbau braucht. Weil der Siliziumgehalt von der Braumethode und den Rohstoffen abh&#228;ngig ist, sind einige Biersorten in dieser Hinsicht jedoch besser als andere. Die Orthokiesels&#228;ure aus dem Bier ist zu immerhin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forscher haben festgestellt, dass Bier gut f&uuml;r die Knochen ist. Denn Bier liefert Silizium in Form der Orthokiesels&auml;ure &#8211; die der K&ouml;rper f&uuml;r den Knochenaufbau braucht. Weil der Siliziumgehalt von der Braumethode und den Rohstoffen abh&auml;ngig ist, sind einige Biersorten in dieser Hinsicht jedoch besser als andere.</p>
<p> Die Orthokiesels&auml;ure aus dem Bier ist zu immerhin 50 Prozent vom K&ouml;rper nutzbar und hat damit eine hohe Bioverf&uuml;gbarkeit. Bisher ist jedoch noch nie untersucht worden, welche Faktoren den Kiesels&auml;uregehalt des Biers beeinflussen und welche Biersorten mehr oder weniger davon enthalten. Das haben nun Wissenschaftler der Universit&auml;t von Kalifornien in Davis nachgeholt. Die Forscher um Charles Bamforth untersuchten f&uuml;r ihre Studie Proben von verschiedenen Bierrohstoffen, darunter Gerste und Hopfen sowie Brauhilfsstoffe wie Silikagel als Stabilisator und Kieselerde als Filtermittel. </p>
<p>  &ldquo;Die Faktoren beim Brauen, welche die Silikatgehalte beeinflussen sind bisher nie intensiv untersucht worden&rdquo;, erl&auml;utert Bamforth. &ldquo;Wir haben eine breite Palette von Biersorten daraufhin analysiert und auch den Einfluss der Rohstoffe und des Brauprozesses auf die Silikatmengen im Bier.&rdquo;<br /> Das Resultat: Die Schwankungsbreite im Orthokiesels&auml;uregehalt war in den 100 getesteten kommerziellen Biersorten sehr gro&szlig;, Die Konzentrationen schwankten zwischen 6,4 und 56,5 Milligramm pro Liter. Ursache f&uuml;r diese Unterschiede, so stellten die Wissenschaftler fest, sind zum einen das R&ouml;sten des Malzes und zum anderen der Hopfengehalt.</p>
<p>  Helle Biere enthalten mehr Kiesels&auml;ure</p>
<p>  Gerste ist der wichtigste Rohstoff bei der Bierproduktion und auch der wichtigste Siliziumlieferant. Das Silizium befindet sich bei der Gerste in der Schale. Hellere Biere werden mit nur leicht ger&ouml;stetem Gerstenmalz hergestellt, darum wurden die Siliziumverbindungen weniger Hitzestress ausgesetzt und bleiben besser erhalten. Dunklere Biere dagegen entstehen aus stark ger&ouml;stetem Malz und enthalten sehr viel weniger Silizium. </p>
<p>  Viel Hopfen, viel Silizium <br /> Auch der Hopfen ist eine wichtige Kiesels&auml;urequelle f&uuml;r das Bier, er enth&auml;lt sogar vier Mal mehr Silicium als die Gerste. Stark hopfenhaltige Biere sind deshalb auch reicher an Orthokiesels&auml;ure. &ldquo;Biere mit hohen Konzentrationen von gem&auml;lzter Gerste und Hopfen sind am silikatreichsten&rdquo;, stellt Bamforth fest. &ldquo;Weizen enth&auml;lt weniger Silizium als Gerste, weil dieses vor allem in der H&uuml;lle sitzt. Obwohl das meiste Silizium beim M&auml;lzen in der Schale bleibt, werden doch signifikante Anteile davon als W&uuml;rze extrahiert und verbleiben damit im Bier.&rdquo;</p>
<p>  Quelle:<br /> http://www.g-o.de</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:</p>
<p>  Dass Bier eine gute Quelle f&uuml;r Kiesels&auml;ure ist, scheint als Erkenntnis offenbar neu zu sein. Aber was kann ich nun mit dieser Information anfangen? Bier saufen gegen Osteoporose?<br /> Im Ernst: <br /> Es ist seit Jahren eine h&ouml;chst erfolgreiche Marketingstrategie der Nahrungsmittel-Industrie, ihre Produkte in die N&auml;he von Heilmitteln zu stellen.<br /> Das kommt auch in der &ldquo;Naturheilkunde-Szene&rdquo; gut an, wird doch in diesen Kreisen oft der Spruch des griechischen Arztes Hippokrates (um 400 v.u.Z) zitiert:<br /> &ldquo;&ldquo;Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein&rdquo;.<br /> Ern&auml;hrung ist ja auch eine der f&uuml;nf S&auml;ulen in der Naturheilkunde nach Sebastian Kneipp<br /> (Hydrotherapie, Ern&auml;hrung, Pflanzenheilkunde, Bewegung, Lebensordnung). Und dass die Ern&auml;hrung Einfluss auf die menschliche Gesundheit hat, bezweifelt wohl auch niemand ernsthaft. <br /> So ist es bei Meldungen &uuml;ber den gesundheitlichen Wert von Nahrungsmitteln oft nicht einfach zu unterscheiden, ob es sich dabei um relevante Informationen oder reine Propaganda handelt.</p>
<p>  Zu dieser Meldung betreffend Bier als Kiesels&auml;ure-Quelle w&auml;re noch zu erg&auml;nzen:<br /> Der Lehrstuhl von Prof. Charles Bamforth wird von der Gro&szlig;brauerei Anheuser Busch finanziert (nach www.scienceblogs.de).<br /> Die Meldung wurde in verschiedenen Medien mit Schlagzeilen wie &ldquo;Bier gegen Osteoporose&rdquo; oder &ldquo;Bier macht starke Knochen&rdquo; &uuml;berschreiben. Das sind sehr gewagte Aussagen. Vom Kiesels&auml;ure-Gehalt im Bier l&auml;sst sich nicht direkt auf eine Wirkung gegen Osteoporose schliessen.<br /> &Uuml;ber die Wirkungen von Kiesels&auml;ure auf Knochen und Bindegewebe wird zwar viel geschrieben. Es fehlen dazu aber bisher auch nur ann&auml;hernd &uuml;berzeugende Belege. Ob also Kiesels&auml;ure sich zur Osteoporose-Prophylaxe eignet, ist v&ouml;llig offen.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p></p>
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		<title>Verstopfung: Sennesbl&#228;tter als Abf&#252;hrmittel nur kurzfristig</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:54:12 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die H&auml;ufigkeit des Stuhlgangs liegt bei den meisten Menschen zwischen dreimal pro Tag bis zu zweimal w&ouml;chentlich. Eine Obstipation (Verstopfung) liegt dann vor, wenn jemand weniger als zweimal w&ouml;chentlich Stuhlgang hat und dabei stark pressen muss. In zahlreichen F&auml;llen wird eine Verstopfung durch die Lebensweise der Betroffenen ausgel&ouml;st, wie beispielweise durch zu geringe Fl&uuml;ssigkeitszufuhr, ballaststoffarme Ern&auml;hrung, zu wenig Bewegung und wiederholter Unterdr&uuml;ckung des Stuhlgangreizes. &ldquo;Daher reichen oftmals einfache Ma&szlig;nahmen, wie eine ballaststoffreiche Ern&auml;hrung mit viel Vollkornprodukten und reichlich frischem Obst und Gem&uuml;se sowie eine ausreichende Fl&uuml;ssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 Litern, um die Darmtr&auml;gheit in den Griff zu bekommen&#8221;, r&auml;t Prof. Richard Raedsch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). </p>
<p>  Abf&uuml;hrmittel sollten keinesfalls &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum genommen werden, ohne dass ein Arzt die Ursachen einer Verstopfung abgekl&auml;rt hat, empfiehlt der Experte. Regelm&auml;&szlig;ige Bewegung kann die Darmt&auml;tigkeit unterst&uuml;tzen. Zudem sollte dem Stuhldrang immer nachgegeben werden, man sollte ihn nicht aus Zeitgr&uuml;nden unterdr&uuml;cken, r&auml;t Prof. Raedsch. Einige Minuten Bauchmassage entlang des Dickdarms vor dem Aufstehen oder ein Glas Wasser oder Fruchtsaft in n&uuml;chternem Zustand k&ouml;nnen den Stuhldrang verst&auml;rken. Falls diese Ma&szlig;nahmen keine Verbesserung bewirken, kann die Verdauung durch Quellmittel wie Leinsamen, Flohsamen und Kleie angeregt werden. Solche Ballaststoffe wirken nur, wenn gen&uuml;gend Fl&uuml;ssigkeit zum Quellen vorhanden ist. Daher muss man bei der Einnahme immer reichlich trinken, m&ouml;glichst 2-3 Tassen oder Gl&auml;ser &agrave; 200 ml&#8221;, empfiehlt der BDI-Experte.</p>
<p>  Osmotisch wirksame Abf&uuml;hrmittel wie Milchzucker oder Macrogol steigern den Wassergehalt im Stuhl, indem sie dem Organismus die Fl&uuml;ssigkeit entziehen. Dies sind sanfte Wirkstoffe, welche gut helfen und auch l&auml;ngerfristig eingenommen werden k&ouml;nnen, erl&auml;utert Prof. Raedsch.<br /> Stimulierende Abf&uuml;hrmittel steigern die Darmbewegung so, dass der Speisebrei rascher transportiert wird und steigern den Einstrom von Fl&uuml;ssigkeit und Mineralien in den Darm. Zu diesen Arzneimitteln z&auml;hlen die synthetische Wirkstoffe Bisacodyl und Natriumpicosulfat. Pflanzliche Pr&auml;parate aus Sennesbl&auml;ttern sollten nur kurzzeitig eingenommen werden, empfiehlt Prof. Raedsch. Der Organismus verliert sonst grosse Mengen Wasser und Mineralstoffe, der Darm gew&ouml;hnt sich an die Stimulation und wird noch tr&auml;ger.</p>
<p>  Quelle:<br /> http://de.news.yahoo.com/<br /> www.internisten-im-netz.de</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:</p>
<p>  Der Hinweis, Heilpflanzen-Pr&auml;parate mit Sennesbl&auml;ttern nur kurzfristig einzusetzen, stimmt mit den Empfehlungen der Phytotherapie &uuml;berein. Allerdings w&uuml;rde ich auch synthetische Abf&uuml;hrmittel wie Bisacodyl (Dulcolax) und Natriumpicosulfat nur f&uuml;r kurzfristigen Gebrauch einsetzen.<br /> Leinsamen, Flohsamen und Kleie eignen sich dagegen f&uuml;r die Langzeitanwendung. Von diesen drei M&ouml;glichkeiten w&uuml;rde ich Flohsamen vorziehen.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p></p>
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		<title>K&#252;rbissamen helfen bei Reizblase und Prostataproblemen</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/12/25/kuerbissamen-helfen-bei-reizblase-und-prostataproblemen.html</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 22:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf www.netdoktor.de wurde vor ein paar Tagen ein Text publiziert zum Thema Phytotherapie bei Reizblase und Prostataproblemen &#8211; sowie zur Wirkung von K&#252;rbissamen. Hier eine bearbeitete Zusammenfassung: In Zeitschriften, im Fernsehen oder im Internet wird mit pflanzlicher Medizin geworben. Heilpflanzen und Wirkstoffe aus der Natur sind &#171;in&#187;. Doch helfen sie auch bei Blasenbeschwerden? &#171;Ja&#187;, sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf www.netdoktor.de wurde vor ein paar Tagen ein Text publiziert zum Thema Phytotherapie bei Reizblase und Prostataproblemen &#8211; sowie zur Wirkung von K&uuml;rbissamen.<br /> Hier eine bearbeitete Zusammenfassung:</p>
<p>  In Zeitschriften, im Fernsehen oder im Internet wird mit pflanzlicher Medizin geworben. Heilpflanzen und Wirkstoffe aus der Natur sind &laquo;in&raquo;. Doch helfen sie auch bei Blasenbeschwerden? &laquo;Ja&raquo;, sagt Michael Rug, Karlsruher Urologe und Vorsitzender des Landesverbands Baden. Wer unter St&ouml;rungen der Blasenfunktion wie Reizblase und Blasenschw&auml;che leide, k&ouml;nne mit pflanzlichen Pr&auml;paraten gute Erfolge erzielen, erkl&auml;rt der Experte. &laquo;Es gibt Studien, die die Wirksamkeit von Phytotherapeutika, also pflanzlichen Heilmitteln, bei der Behandlung von Blasen- und Prostataleiden belegen.&raquo;<br /> Naturheilverfahren stellen seiner Meinung nach in der Urologie eine echte Alternative zur klassischen Schulmedizin dar. Vor einer naturheilkundlichen Behandlung sollten aber zun&auml;chst die Beschwerden vom Urologen abgekl&auml;rt werden. Je nach Diagnose entscheidet er, ob eine Behandlung mit pflanzlichen Pr&auml;paraten noch ausreichend ist.<br /> Dies sei bei milderen Blasenentleerungsproblemen der Fall, erkl&auml;rt Michael Rug. So wirken sich K&uuml;rbissamen besonders positiv auf Beschwerden beim Wasserlassen aus. Sie erh&ouml;hen die Spannung der Blasenmuskulatur und entspannen gleichzeitig den Schlie&szlig;muskel. Andere Heilpflanzen verbessern die Beschwerden der Reizblase. Daher empfiehlt der Urologe auch Frauen, die unter einer schwachen Blase leiden, die Naturmedizin.</p>
<p>  Quelle:<br /> http://www.netdoktor.de</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:<br /> Die Phytotherapie bzw, Pflanzenheilkunde kennt im Bereich Prostatabeschwerden einige Heilpflanzen mit gut dokumentierter Wirkung. Neben den K&uuml;rbissamen stehen dabei Sabalfr&uuml;chte und Brennnesselwurzel im Vordergrund. F&uuml;r die Behandlung der Beschwerden bei gutartiger Prostatavergr&ouml;sserung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) m&uuml;ssen Heilpflanzen-Pr&auml;parate allerdings &uuml;ber einige Monate angewendet werden, damit sie eine optimale Wirkung entfalten. Ein Vorteil der K&uuml;rbissamen liegt darin, dass sie sich auch ausgezeichnet als gesunde Zugabe zur t&auml;glichen Ern&auml;hrung eignen.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p></p>
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		<title>Anthocyane als Entz&#252;ndungshemmer</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/31/anthocyane-als-entzuendungshemmer.html</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 16:38:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Anthocyane sind weit verbreitete Pflanzeninhaltsstoffe, welche f&#252;r die rote, blauviolette bis blauschwarze Farbe vieler Bl&#252;ten, Fr&#252;chte und Bl&#228;tter verantwortlich sind. In zahlreichen Studien konnte eine antioxidative Aktivit&#228;t von Anthocyanen gezeigt werden. Diese Resultate sollen die positiven Effekte einer anthocyanreichen Ern&#228;hrung erkl&#228;ren. Dar&#252;ber hinaus entfalten Anthocyane wegen ihrer antiadh&#228;siven Wirkung eine antibakterielle Aktivit&#228;t &#8211; so k&#246;nnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anthocyane sind weit verbreitete Pflanzeninhaltsstoffe, welche f&uuml;r die rote, <br /> blauviolette bis blauschwarze Farbe vieler Bl&uuml;ten, Fr&uuml;chte und Bl&auml;tter verantwortlich sind. In zahlreichen Studien <br /> konnte eine antioxidative Aktivit&auml;t von Anthocyanen gezeigt werden. Diese Resultate sollen die positiven Effekte einer anthocyanreichen Ern&auml;hrung erkl&auml;ren. Dar&uuml;ber hinaus entfalten Anthocyane wegen ihrer antiadh&auml;siven Wirkung eine antibakterielle Aktivit&auml;t &#8211; so k&ouml;nnen zum Beispiel Preiselbeer-Extrakte, die zus&auml;tzlich auch Oligomere Procyanidine enthalten, bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen sinnvoll angewendet werden. Die ebenfalls anthocyanreichen Heidelbeeren werden (in getrockneter Form) in der traditionellen Pflanzenheilkunde wie auch in der Phytotherapie erfolgreich bei unspezifischen Durchfallerkrankungen eingesetzt. <br /> Eine neue Studie befasste sich mit dem Einfluss von Anthocyanen auf das Enzym 5-Lipoxygenase (5-LO), welches <br /> f&uuml;r die Biosynthese von Leukotrienen verantwortlich ist. Diese Entz&uuml;ndungsmediatoren spielen eine wichtige Rolle bei allergischen und entz&uuml;ndlichen Vorg&auml;ngen. An aus menschlichen neutrophilen Granulozyten isolierter 5-LO erwiesen sich die Anthocyane  Delphinidin-3-O-glucosid und Delphinidin-3-O-galactosid als die aktivsten Hemmstoffe unter den getesteten Reinsubstanzen. Sollten sich die viel versprechenden Laborergebnisse auch am Menschen best&auml;tigen, dann k&ouml;nnten Anthocyane m&ouml;glicherweise zur Vorbeugung und Behandlung entz&uuml;ndlicher Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn eingesetzt werden. </p>
<p>  Quelle: PHYTOTherapie  4|09, Zeitschrift der &Ouml;sterreichischen Gesellschaft f&uuml;r Phytotherapie</p>
<p>  Zur Originalpublikation:<br /> Anthocyanins as lipoxygenase inhibitors. Bastian Knaup, Anett Oehme et al.; Mol. Nutr. Food Res. 2009, 53, 617-624 doi: 10.1002/mnfr.200800234 </p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:</p>
<p>  Dass Anthocyane jetzt als Hemmstoffe f&uuml;r die Entz&uuml;ndungsmediatoren vom Leukotrien-Typ diskutiert und untersucht werden ist eine sehr interessante Entwicklung. Die Phytotherapie kennt pflanzliche Leukotrien-Hemmung bisher vor allem vom Weihrauch (Olibanum). Die Forschung in diesem Bereich konzentriert sich auf Polyarthritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Bronchialasthma. Auch Extrakte aus dem Wurzelstock der Pestwurz (Petasites hybridus) zeigten Leukotrien-Hemmung und positive Effekte bei Bronchialasthma.<br /> Von der Wirkstoffkunde her geh&ouml;ren Anthocyane zur grossen Gruppe der Flavonoide. Die Anthocyane der Hibiskusbl&uuml;ten (Karkade), zum Beispiel Delphinidin-sambubiosid, bewirken die Rotf&auml;rbung dieses beliebten Genusstees.<br /> Zur therapeutischen Wirkung des Karkadentees siehe:</p>
<p>  <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/11/29/karkade-tee-senkt-systolischen-blutdruck-um-13-mmhg.html">Karkadetee senkt systolischen Blutdruck um 13mmHg</a></p>
<p>  <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/09/hibiskus-karkade-gegen-erhoehtes-cholesterin.html">Hibiskus / Karkade gegen erh&ouml;htes Cholesterin?</a></p>
<p>  Weitere Informationen zu den Forschungen von Bastian Knaup, Anett Oehme et al.:</p>
<p>  <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/01/09/farbstoffe-auch-heidelbeeren-hemmen-entzuendungen.html">Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen Entz&uuml;ndungen</a></p>
<p>  Anthocyane geh&ouml;ren zur Wirkstoffgruppe der Flavonoide.<br /> Flavonoide und damit auch Anthocyane sind Pflanzenwirkstoffe mit in der Regel sehr guter Vertr&auml;glichkeit. Sie sind daher auch gut geeignet f&uuml;r Langzeittherapien. <br /> Wichtige Heilpflanzen mit Flavonoiden sind f&uuml;r die Phytotherapie zum Beispiel  Mariendistel, Ginkgo biloba, Buchweizenkraut oder Weissdorn. Flavonoidpflanzen zeigen unterschiedliche therapeutische Wirkungen und deshalb haben sie auch unterschiedliche Anwendungbereiche.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p></p>
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		<title>Immunsystem st&#228;rken gegen Erk&#228;ltungskrankheiten &#8211; Naturheilkunde &#252;berzeugt&#8230;.</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/07/immunsystem-staerken-gegen-erkaeltungskrankheiten-naturheilkunde-ueberzeugt.html</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 00:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf www.internisten-im-netz.de ver&ouml;ffentlicht der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) Tipps zur St&auml;rkung des Immunsystems zur Vorbeugung gegen Erk&auml;ltungskrankheiten. Schaut man sich die Tipps genauer an, handelt es sich um ein ziemlich umfassendes Konzept auf der Basis einer Naturheilkunde, wie sie beispielsweise Sebastian Kneipp schon vertreten hat.<br /> Das zeigt, dass Naturheilkunde und Medizin kompatibel sind, was bei Komplement&auml;rmedizin und Medizin oft nicht der Fall ist.<br /> Hier die Empfehlungen des BDI (Text von mir leicht modifiziert bei gleichbleibenden Aussagen):</p>
<p>  Zwar k&ouml;nnen tiefere Temperaturen, wie sie im herannahenden Herbst bevorstehen, das Immunsystem schw&auml;chen und damit Schnupfen und andere Infekte beg&uuml;nstigen. &ldquo;Jedoch sollte man sich nicht zu warm anziehen und nicht nur hei&szlig; duschen, da dies den K&ouml;rper noch empfindlicher gegen&uuml;ber niedrigen Temperaturen macht. Stattdessen k&ouml;nnen regelm&auml;&szlig;ige kalte G&uuml;sse und kalte Waschungen des Oberk&ouml;rpers zum Beispiel 2- bis 3-mal in der Woche bereits im Sp&auml;tsommer die Immunabwehr f&uuml;r den Herbst st&auml;rken&#8221;, empfielt Dr. Wolfgang Wesiack, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). &ldquo;Saunabesuche einmal in der Woche oder regelm&auml;&szlig;ige Spazierg&auml;nge an der frischen Luft haben einen &auml;hnlichen Trainingseffekt.&#8221;<br /> Menschen, die zu wenig Schlaf bekommen, sind anf&auml;lliger f&uuml;r Infektionen durch Bakterien und Viren. &#8220;Es ist zwar individuell verschieden, wie viel Schlaf man ben&ouml;tigt, wichtig ist es jedoch, alle Tiefschlafphasen zu durchlaufen um einen Erholungseffekt zu erreichen. Am besten sind f&uuml;r die meisten Menschen 7 bis 8 Stunden Schlaf&#8221;, r&auml;t Dr. Wesiack. &#8220;Nach einer kurzen Nacht sollte man zur Regeneration ein paar ruhigere Tage einplanen.&#8221;</p>
<p>  Auch die Psyche wirkt stark auf das Immunsystem. &ldquo;So kann positiver Stress, wie etwa beim Sport, dem Aus&uuml;ben eines Hobbys oder des Erlernen neuer F&auml;higkeiten das Immunsystem stimulieren. Lang anhaltende seelische Belastung hingegen schw&auml;cht die Abwehrkr&auml;fte&#8221;, erl&auml;utert der BDI-Vorsitzende. Ein Gef&uuml;hl der Geborgenheit in der Umwelt sowie ein ausgeglichenes Gef&uuml;hlleben wirken stabilisierend auf das Immunsystem. &ldquo;So k&ouml;nnen Meditation, autogenes Training und Yoga die Zahl der Antik&ouml;rper erheblich steigern.&#8221;<br /> Eine ausgewogene und vielseitige Ern&auml;hrung stellt dem Immunsystem die Bausteine zur Verf&uuml;gung, um eine wirkungsvolle Abwehr aufbauen zu k&ouml;nnen. &ldquo;Viel Vollkornprodukte, Obst, Gem&uuml;se und Fisch versorgen den Organismus am besten mit gesunden N&auml;hrstoffen. Bei Obst und Gem&uuml;se sollte man darauf achten, den Speiseplan m&ouml;glichst bunt zu gestalten, da die in gr&uuml;nen, orangegelben und blauen Fr&uuml;chten enthaltenen Farbstoffe verschiedene positive Effekte auf die Gesundheit haben&#8221;, erkl&auml;rt Dr. Wesiack.<br /> Nicht zuletzt kann Sport die Immunabwehr aktivieren. &ldquo;Durch regelm&auml;&szlig;ige Bewegung wird beispielsweise gew&auml;hrleistet, dass Fremdstoffe &uuml;ber die Lymphe in die Lymphknoten transportiert werden, wo sich die Abwehrzellen auf einen m&ouml;glichen Erreger einstellen k&ouml;nnen. Um das Immunsystem zu unterst&uuml;tzen, sind insbesondere Ausdauersportarten wie Walking, Joggen, Radfahren oder Schwimmen geeignet. Drei Trainingseinheiten von 30 Minuten haben bereits einen deutlichen positiven Effekt&#8221;, r&auml;t der BDI-Experte. &ldquo;&Uuml;bertreiben sollte man es allerdings als Sportanf&auml;nger nicht, denn v&ouml;llige Verausgabung bewirkt eine Schw&auml;chung des Immunsystems.&#8221;</p>
<p> Quelle:</p>
<p>  http://www.internisten-im-netz.de/</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:</p>
<p>  Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 &#8211; 1897) vertrat ein F&uuml;nf-S&auml;ulen-Prinzip der Naturheilkunde:</p>
<p>  &#8211; Lebensordnung<br /> &#8211; Wasseranwendungen ?(Hydrotherapie)<br /> &#8211; Bewegung?<br /> &#8211; Ern&auml;hrung?<br /> &#8211; Heilkr&auml;uter</p>
<p>  Den Begriff der Lebensordnung k&ouml;nnte man heute im Sinne einer Psychosomatik oder einer Salutogenese &uuml;bersetzen.<br /> Zur Salutogenese siehe die Buchbesprechung zu &#8220;Wie Gesundheit entsteht&#8221; im unserem<a href="http://www.heilpflanzen-info.ch/cms/shop/gesundheitsthemen-allgemein/"> Buchshop.</a></p>
<p>  Der BDI-Text geht auf die S&auml;ulen Lebensordnung, Wasseranwendungen (G&uuml;sse,  Waschungen), Bewegung und Ern&auml;hrung ein.<br /> Einzig die Heilkr&auml;uter kommen im Naturheilkunde-Konzept des BDI nicht vor.</p>
<p>  Zu den Heilpflanzen, die zur St&auml;rkung des Immunsystems empfohlen werden, geh&ouml;ren vor allem Echinacea (Sonnenhut) und Umckaloabo (Kapland-Pelargonie). Das sind aber nur die beiden Heilpflanzen mit den meisten klinischen Studien. Im Labor zeigen zahlreiche andere Heilpflanzen immunstimulierende Eigenschaften, zum Beispiel Ringelblume oder Eibischwurzel. Allerdings ist unklar, ob sich solche Laborbefunde auf den Menschen &uuml;bertragen lassen.</p>
<p>  Allzuviel darf man sich von pflanzlichen Immunstimulanzien nicht erhoffen. W&uuml;rden sie n&auml;mlich das Immunsystem wirklich stark aktivieren, w&auml;re dies allenfalls sogar riskant.<br /> Mit einem allzu aggressiven Immunsystem jedenfalls ist der Organismus auch nicht gut bedient.<br /> Die vier anderen im BDI-Text erw&auml;hnten Bereiche &#8211; Lebensordnung, Wasseranwendungen, Bewegung, Ern&auml;hrung &#8211; sind f&uuml;r ein gesundes, wirksames Immunsystem wohl deutlich zentraler.</p>
<p>  Die f&uuml;nf S&auml;ulen nach Kneipp eignen sich ausgezeichnet als Br&uuml;cke zwischen Naturheilkunde und Medizin, weil sie schon von ihren Grundlagen her mit medizinischem Denken kompatibel sind. Es ist sehr schade, dass sie in den gegenw&auml;rtigen politischen Bestrebungen zur Aufwertung der Komplement&auml;rmedizin kaum eine Rolle spielen  &#8211; abgesehen von der S&auml;ule &ldquo;Heilkr&auml;uter&rdquo;, die in neuzeitlicher Form als Phytotherapie im Gespr&auml;ch ist.</p>
<p>  Fundierte Informationen im Tagesseminar:<br /> Erk&auml;ltungskrankheiten und grippale Infekte &#8211; Prophylaxe und Therapie mit Heilpflanzen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch/index.php?file=860&amp;lang=de&amp;ses=8051e2f59485"/>Details hier:<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch/index.php?file=860&amp;lang=de&amp;ses=8051e2f59485">www.phytotherapie-seminare.ch/index.php</a></p>
<p> Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch">http://moodle.heilpflanzen-info.ch</a>/</p>
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		<title>Vollkorn reduziert Bauchfett</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/09/26/vollkorn-reduziert-bauchfett.html</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 21:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesunde Ern&auml;hrung lohnt sich offenbar auch im Alter. Sie h&auml;lt den K&ouml;rper schlank und den Geist fit. So tragen Vollkornprodukte dazu bei, K&ouml;rpergewicht und Fettanteil tief zu halten. Das geht aus einer Studie mit 434 Erwachsenen von 60 bis 80 Jahren hervor (J Nutr 139, 2009, 1950).</p>
<p>  In der Studie zeigte sich eine lineare Beziehung: Je mehr von diesen Nahrungsmitteln &#8211; vor allem dunkles Brot, Naturreis und Fr&uuml;hst&uuml;cksflocken &#8211; die Teilnehmer verzehrten, um so geringer waren BMI und Fettgewebe. Unabh&auml;ngig von Sport und sonstigem Lebensstil hatten jene Personen, die am meisten Vollkornprodukte zu sich nahmen, 2,4 Prozent weniger K&ouml;rperfett und 3,6 Prozent weniger Bauchfett als jene, die am wenigsten a&szlig;en. Und ihr BMI betrug nur etwa 26 im Vergleich zu knapp 27.<br /> Noch ausgepr&auml;gter war der Effekt, wenn die Wissenschaftler bei ihren Berechnungen nur Getreideprodukte aus Vollkorn ber&uuml;cksichtigten. Ballaststoffe aus Obst und Gem&uuml;se zeigten dagegen kaum Einfluss, wie der aus 126 Punkten bestehende Food Frequency Questionnaire und die Doppel-R&ouml;ntgen-Absorptiometrie (DXA) ergaben.<br /> Allerdings verzehrten die Studienteilnehmer nicht gen&uuml;gend Vollkornprodukte &#8211; anderthalb Portionen pro Tag &#8211; und auch zu wenig Ballaststoffe &#8211; nur knapp 19 Gramm. Empfohlen wird jeweils die doppelte Menge. Vollkorngetreide wirkt einer Adipositas wahrscheinlich durch den g&uuml;nstigen Einfluss auf Insulin und Inkretinhormone wie Glucagon-like-Peptid-1 entgegen, wie die Autoren der Studie vermuten.<br /> Eine gesunde Ern&auml;hrung kommt au&szlig;erdem den kognitiven Leistungen &auml;lterer Menschen zugute, zeigte sich bei einer weiteren Studie mit mehr als 3600 Erwachsenen &uuml;ber 65 Jahre (J Nutr 139, 2009, 1944). Wissenschaftler aus Logan hatten sie im Verlauf von elf Jahren mehrmals nach ihren Ern&auml;hrungsgewohnheiten befragt und mit dem Modified Mini Mental Status Test (bester Wert: 100 Punkte) untersucht.<br /> Wer am meisten empfehlenswerte Nahrungsmittel a&szlig;, schnitt schon zu Beginn um 1,8 Punkte besser ab als jene mit dem geringsten Anteil. Am Ende der Studie war der Punktwert nur um 3,4 gefallen im Vergleich zu 5,2.</p>
<p>  Quelle: www.aerztezeitung.de</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:</p>
<p>  Dass gesunde Ern&auml;hrung sich g&uuml;nstig auf das K&ouml;rpergewicht und auf die geistige Leistungsf&auml;higkeit auswirkt, ist ja wirklich keine grosse &Uuml;berraschung.<br /> Interessanter an diesem Beitrag scheint mir, dass Vollkornprodukte gegen&uuml;ber Fr&uuml;chten und Gem&uuml;se aufgewertet werden.<br /> Ern&auml;hrung ist ein wichtiger Pfeiler der Naturheilkunde. Allerdings gibt es in diesem Bereich viele Heilslehren und Dogmen, die in Frage gestellt werden sollten. Meiner Ansicht nach laufen immer noch zu viele &ldquo;Ern&auml;hrungsapostel&rdquo; herum, welche die ganze Welt mit ihren alleinseligmachenden Ern&auml;hrungsnormen missionieren wollen.<br /> N&ouml;tig w&auml;re meines Erachtens eine F&ouml;rderung des optativen Ansatzes: Ern&auml;hrungberatung in der Naturheilkunde soll Optionen aufzeigen &#8211; also Wahlm&ouml;glichkeiten &#8211; und weniger normativ auftreten.</p>
<p>  In unserem Buchshop finden Sie Anregungen zum Thema <a href="http://www.heilpflanzen-info.ch/cms/shop/ernaehrung/">Ern&auml;hrung</a>.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p> Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">http://moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
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		<title>Internisten diskutieren Ern&#228;hrung und Phytotherapie bei Rheuma</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/09/23/internisten-diskutieren-ernaehrung-und-phytotherapie-bei-rheuma.html</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 23:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ern&#228;hrung und Phytotherapie sind beim Deutschen Internistentag in Berlin am 24. September 2009 wichtige Themen. Auf dem Programm stehen naturheilkundliche Interventionen bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Bei Patienten mit entz&#252;ndlich-rheumatischen Erkrankungen sollte die Ern&#228;hrungstherapie vom Beginn der Krankheit an ein selbstverst&#228;ndlicher Teil der Behandlung sein, empfehlen Rheumatologen. Fragt sich nur: Was ist genau eine Rheumakost? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ern&auml;hrung und Phytotherapie sind beim Deutschen Internistentag in Berlin am 24. September 2009 wichtige Themen. Auf dem Programm stehen naturheilkundliche Interventionen bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.</p>
<p>  Bei Patienten mit entz&uuml;ndlich-rheumatischen Erkrankungen sollte die Ern&auml;hrungstherapie vom Beginn der Krankheit an ein selbstverst&auml;ndlicher Teil der Behandlung sein, empfehlen Rheumatologen. Fragt sich nur: Was ist genau eine Rheumakost? Zentral bei der langfristigen Umstellung der Essgewohnheiten ist die Verminderung tierischer Fette. Fettreiche Nahrungsmittel tierischer Herkunft wie Schmalz, Leber, Eigelb oder fettreiche Fleisch- und Wurstsorten meiden! Und nicht mehr als zwei Portionen Fleisch oder Wurst pro Woche sollten konsumieren. Kennen sollten Rheuma-Patienten die Grunds&auml;tze einer vorwiegend laktovegetabilen Ern&auml;hrung, die reich an Omega-3-Fetts&auml;uren und Antioxidanzien ist.</p>
<p>  Empfehlenswert sind Makrele, Lachs und Hering &#8211; zweimal w&ouml;chentlich. Diese Fische sind enthalten reichlich Omega-3-Fetts&auml;uren. Das gilt ebenfalls f&uuml;r Raps&ouml;l, Soja&ouml;l, Walnuss&ouml;l und Lein&ouml;l. Zum Nutzen von Fisch&ouml;l, Vitamin D, Vitamin C oder Zink bei Rheumapatienten gibt es neue Daten. Das Stellungnahme zu Omega-3-Fetts&auml;uren in Form von Fisch&ouml;lkapseln wird positiver. Eine Zufuhr von Vitamin D wird k&uuml;nftig empfohlen, ebenso in Einzelf&auml;llen die Einnahme von Zink, besonders bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis. Die regelm&auml;&szlig;ige Einnahme von Vitamin C und E oder Selen wird nur im Einzelfall empfohlen.<br /> Die in Gem&uuml;se und Obst vorhandenen antioxidativen Substanzen sprechen f&uuml;r den Verzehr von f&uuml;nf Portionen am Tag.</p>
<p>  NSAR-&auml;hnliche Effekte werden salicin- und polyphenolreichen Phytotherapeutika zugeschrieben. Dazu geh&ouml;ren Heilpflanzen-Pr&auml;parate aus Weidenrinde, Stiefm&uuml;tterchenkraut, Pappel oder Primeln. Eher kortison&auml;hnliche Eigenschaften sollen Zaunr&uuml;be, S&uuml;&szlig;holz und Weihrauch zeigen. Teufelskrallenwurzel oder Arnikabl&uuml;ten sind haupts&auml;chlich schmerzlindernd.</p>
<p>  Quelle: www.aerztezeitung.de</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:</p>
<p>  Sch&ouml;n, dass die Internisten sich mit Ern&auml;hrung und Phytotherapie bei Rheuma befassen.<br /> Die Hinweise zur Ern&auml;hrung scheinen mir fundiert, diejenigen zur Phytotherapie dagegen etwas wirr.</p>
<p>  NSAR (= nichtsteroidale Antirheumatika) werden ihrer entz&uuml;ndungshemmenden (antiphlogistischen) Wirkung wegen symptombezogen unter anderem zur Rheumatherapie eingesetzt. Bekannte Beispiele sind Diclofenac und Mefenacid. Der Artikel auf www.aerztezeitung.de nennt f&uuml;r eine NSAR-&auml;hnliche Wirkung Weidenrinde, Stiefm&uuml;tterchenkraut, Pappel oder Primel. Von diesen Heilpflanzen ist die entz&uuml;ndungswidrige Wirkung der Weidenrinde mit Abstand am besten belegt. Bei massiven rheumatischen Entz&uuml;ndungen reicht Weidenrinde allerdings nicht. Bei leichteren rheumatischen Beschwerden hat sie aber den Vorteil guter Vertr&auml;glichkeit. Zur Anwendung kommen Weidenrinden-Extrakte. </p>
<p>  Zaunr&uuml;be (Bryonia dioica) wird in der Hom&ouml;opathie verwendet, nicht aber in der Phytotherapie. Die Pflanze ist n&auml;mlich stark giftig. Sie enth&auml;lt Cucurbitacine, die  Erbrechen ausl&ouml;sen, stark abf&uuml;hren und zudem zellsch&auml;digend wirken. Bryonia wird daher innerlich nur in stark verd&uuml;nnten hom&ouml;opathischen Dosen gegen Rheuma eingesetzt, wobei die Wirksamkeit aber nicht belegt ist. Von einer kortison&auml;hnlichen Wirkung der Zaunr&uuml;be zu sprechen, ist daher sehr spekulativ. </p>
<p>  S&uuml;ssholz zeigt in verschiedenen Untersuchungen leicht kortison&auml;hnliche Effekte, doch ist in therapeutisch wirksamen Dosen auch mit kortison&auml;hnlichen Nebenwirkungen zu rechnen. Das macht eine Anwendung in der Rheumatherapie ziemlich fragw&uuml;rdig. Weihrauch besitzt eine entz&uuml;ndungshemmende Wirkung bei innerlicher Anwendung, die sich in der Arthritisbehandlung nutzen l&auml;sst. Es scheint sich allerdings den Studien gem&auml;ss eher um eine Leukotrienhemmung zu handeln, so dass ich hier nicht von einer kortison&auml;hnlichen Wirkung sprechen w&uuml;rde.</p>
<p>  Die schmerzlindernde Wirkung von Teufelskralle ist in den letzten Jahren zunehmend besser belegt worden, doch braucht es f&uuml;r diesen Effekt eine l&auml;ngerdauernde Einnahme von Teufelskrallen-Extrakten. </p>
<p>  Die schmerzstillende Wirkung von Arnikabl&uuml;ten wird in der Phytotherapie &auml;usserlich als Arnikasalbe, Arnikagel oder Arnikatinktur (verd&uuml;nnt mit Wasser zu Umschl&auml;gen) genutzt.</p>
<p>  Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">http://moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p></p>
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		<title>Randensaft (Rote Beete) senkt Blutdruck</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/08/08/randensaft-rote-beete-senkt-blutdruck.html</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 00:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nitratreiche Nahrungsmittel k&#246;nnen, nach Umwandlung zu Stickoxid, den Blutdruck reduzieren. In einer Studie in Hypertension (2008, doi: 10.1161/HYPERTENSIONAHA.107.103523) erzielte ein halber Liter Rote-Beete-Saft eine blutdrucksenkende Wirkung, die durchaus mit der von Medikamenten vergleichbar ist.??Dass Stickoxid (NO) in den Blutgef&#228;&#223;en ein wichtiger Vasodilatator ist, also die Gef&#228;sse erweitert, ist schon lange bekannt (Nobelpreis 1998). Die blutdrucksenkende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nitratreiche Nahrungsmittel k&ouml;nnen, nach Umwandlung zu Stickoxid, den Blutdruck reduzieren. In einer Studie in Hypertension (2008, doi: 10.1161/HYPERTENSIONAHA.107.103523) erzielte ein halber Liter Rote-Beete-Saft eine blutdrucksenkende Wirkung, die durchaus mit der von Medikamenten vergleichbar ist.??Dass Stickoxid (NO) in den Blutgef&auml;&szlig;en ein wichtiger Vasodilatator ist, also die Gef&auml;sse erweitert, ist schon lange bekannt (Nobelpreis 1998). </p>
<p>  Die blutdrucksenkende Wirkung wird bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie genutzt und auch die antiangin&ouml;se Wirkung &#8211; bei Angina pectoris &#8211; wird von Nitropr&auml;paraten durch NO vermittelt. Eine weitere Quelle von NO sind, wenn auch indirekt nitrathaltige Nahrungsmittel, zu denen zum Beispiel Rote Beete geh&ouml;rt. ?</p>
<p>  Rote Beete &#8211; in der Schweiz spricht man von Randensaft &#8211;  enth&auml;lt zwar kein Stickoxid, wohl aber Nitrate. Diese k&ouml;nnen von Bakterien, die im Speichel vorkommen, in Nitrit umgewandelt werden. Nitrit gelangt mit dem Speichel in den Magen, wo es entweder in Stickoxid umgewandelt oder als Nitrit in den Organismus aufgenommen wird. Das resorbierte Nitrit gelangt in die Endothelien, welche durch Freisetzung von Stickoxid die Blutgef&auml;&szlig;e relaxieren. Von dieser Arbeitshypothese ging die Arbeitsgruppe um Amrita Ahluwalia vom Londoner Queen Mary Hospital aus.</p>
<p>  Um sie zu pr&uuml;fen, bekamen gesunden Freiwilligen einen halben Liter Rote-Beete-Saft zu trinken. Drei Stunden danach war der systolische Blutdruck um 10,4 mm Hg und der diastolische Blutdruck um 8 mm Hg gesunken. Dieser blutdrucksenkende Effekt fiel mit der Spitzenkonzentrationen von Nitrit im Blut zusammen. Der Randensaft besserte auch die Endothelfunktion. Sie wurde mit einem Test erfasst, der das Ausma&szlig; der Vasodilatation (Gef&auml;sserweiterung) in der Arteria brachialis (Oberarmarterie) nach einer kurzzeitigen Unterbrechung der Durchblutung mit einer Blutduckmanschette misst. </p>
<p>  Bei Hypertonikern (Bluthochdruckpatienten) ist die Vasodilatation gest&ouml;rt. Rote-Beete-Saft verbesserte das Testresultat. Die Wirkung des Rote-Beete-Saftes wurde verhindert, wenn die Testpersonen den Speichel nicht herunter schluckten. Dies unterband die &rdquo;enterosalivarische&rdquo; Umwandlung von Nitrat zu Stickoxid. Die Untersuchungen belegen damit schl&uuml;ssig, dass die blutdrucksenkende Wirkung auf den Nitratgehalt der Roten Beete zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.</p>
<p>  Die British Heart Foundation lobt die Studie, welche im Detail untersucht habe, wie Nahrungsmittel den Blutdruck senken. Im letzten Jahr hatte dies eine deutsche Arbeitsgruppe f&uuml;r dunkle Schokolade gezeigt, welche &#8211; allerdings &uuml;ber einen anderen<br /> Wirkungsmechanismus &#8211; den Blutdruck reduziert. Damals wurde eingewendet, dass die Nachteile der hochkalorischen Schokolade die positiven Wirkungen infrage stelle.??Dieses Mal h&auml;lt die British Heart Foundation fest, dass die Idee, den Blutdruck durch Trinken eines halben Liters Rote Beete zu senken nicht allen Hypertonikern schmecken d&uuml;rfte. Sie empfahl den Bluthochdruck-Patienten eine ausgewogene Ern&auml;hrung mit viel Obst und Gem&uuml;se und die weitere Einnahme ihrer Medikamente.  </p>
<p>  Quelle: www.aerzteblatt.de</p>
<p>  Kommentar &amp; Erg&auml;nzung:<br /> Dass Randensaft den Blutdruck senken soll, ist ein sehr interessantes Studienergebnis. Weniger erfreulich ist aber, dass diese Wirkung offenbar auf dem Nitratgehalt basiert. Nitrate werden in Gem&uuml;se seit Jahren als potentiell gesundheitssch&auml;dliche Stoffe diskutiert.<br /> Siehe auch:</p>
<p>  <a href="http://www.heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/08/08/randensaft-rote-beete-steigert-sportliche-ausdauer.html">Randensaft (Rote Beete) steigert sportliche Ausdauer<br /> </a><br /> Martin Koradi, Dozent f&uuml;r Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br /> Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkr&auml;uter-Exkursionen<br /> <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<p>  Info-Treff Pflanzenheilkunde<br /> Besuchen Sie auch unseren &ldquo;Info-Treff Pflanzenheilkunde&rdquo; (Gastzugang) f&uuml;r Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:<br /> <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php">moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php</a></p>
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