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Bartgeier gesichtet auf Kräuterwanderung in Mürren (Berner Oberland)

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In der Kräuterwanderwoche vom 9. – 14. Juli 2017 in Mürren konnten wir am Freitag im Engetal (Schilthornregion) einen Bartgeier beobachten. Es lohnt sich also, auf Kräuterwanderungen nicht nur zu den Pflanzen am Boden, sondern auch gelegentlich in die Luft zu schauen….

Der Bartgeier wurde lange Zeit als gefährlicher Beutegreifer angefeindet und intensiv verfolgt. In einem Lehrbuch für Naturgeschichte aus dem 19. Jahrhundert  schreibt der Gelehrte Gotthilf Heinrich Von Schubert über den Bartgeier: „ … er besitzt eine ungeheure Muskel-Stärke, so dass er mit Leichtigkeit Lämmer, Ziegen, selbst Kinder in den Krallen von einem Berge zum anderen trägt.“

Inzwischen ist dieses falsche Bild korrigiert. In Wirklichkeit ist der Bartgeier ist nämlich ein harmloser Aasverwerter. Er ernährt sich von toten Tieren.

Nachdem der imposante Vogel im 18. Jahrhundert in den Alpen noch weit verbreitet war, verschwand er zu Beginn des 20. Jahrhunderts  vollständig aus dem Alpenraum.

 

Nun wird der Bartgeier dank einem Wiederansiedlungsprojekt bei uns wieder heimisch. Obwohl das Bartgeier-Projekt inzwischen grosse Fortschritte gemacht hat, ist die Wiederansiedlung noch nicht abgeschlossen.

Infos hier: Bartgeier-Projekt der Stiftung Pro Bartgeier

Einen Bartgeier hätte ich eher in Graubünden und im Wallis erwartet, aber nicht unbedingt in Mürren. Allerdings ist es für einen Bartgeier vom Wallis ins Berner Oberland eine kurze Reise. Auf der Kräuterwanderung in Jeizinen im Wallis konnten wir schon mal einen Bartgeier im Vorbeiflug sehen. Das Tier im Engetal bei Mürren liess sich aber während gut einer halben Stunde beobachten, flog den Felswänden entlang und setzte sich auch mehrmals für Minuten ins Gelände.

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Kräuterwanderwochen 2013 in Lenk und Mürren

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Wer gerne auf Bergwanderungen Heilpflanzen und Alpenblumen kennenlernen möchte, kann das in den Kräuterwanderwochen in Lenk im Simmental und in Mürren bei Lauterbrunnen.

Die Kräuterwanderwoche in Lenk findet 2013 statt vom 29. Juni bis 4. Juli.

Lenk hat eine vielfältige Alpenflora, eindrückliche Berglandschaften und abwechslungsreiche Wanderungen.

In Mürren sind wir vom 6. – 11. Juli. Die Berglandschaft hier wird dominiert von den berühmten Berggipfeln des Berner Oberlandes wie Eiger, Mönch, Jungfrau, Grosshorn, Breithorn. Wir erkunden hier das wildromantische Sefinental, das Hintere Lauterbrunnental und das Engetal mit seiner wunderbaren Felsenflora. Wie schaffen es diese Alpenpflanzen nur, in dieser Höhe und in dieser Steinwelt zu überleben.

Selbstverständlich werden wir in beiden Kursen den Heilpflanzen spezielle Beachtung schenken. Sie hören dazu interessante Geschichten über die Verwendung der Heilpflanzen im Volks- und Aberglauben, aber auch die neueren Erkenntnisse der der modernen Arzneipflanzenforschung.

Gönnen Sie sich 2013 naturnahe Aktivferien in den Bergen.

Die Details zu den Kursen finden Sie via Kurskalender.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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