Beiträge

Onkologie: Johanniskraut beim Chronischen Fatigue Syndrom?

Diesen Artikel teilen:

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (Nr. 1 / 2015) schreibt Christian Thuile, Leiter der Abteilung für Komplementärmedizin am KH Meran, über Johanniskraut beim Chronische Fatigue Syndrom:

„Wir alle kennen Johanniskraut für den Einsatz bei depressiven Ver- stimmungen, leichten und mittelschweren Grades. Die Studienlage ist gut und es gilt als klinisch anerkannt. Es wäre sozusagen prädestiniert für den Einsatz beim krebskranken Menschen, Niedergeschlagenheit ist ja ein häufiges Problem, das den Erkrankten begleitet. Dazu gibt es noch Studien die zeigen, dass Johanniskraut absolut positive Effekte auf das Chronische Fatigue Syndrom hat, also geradezu ideal vom Profil her.“

Thuile geht aber auch auf die Wechselwirkungen ein, die Johanniskraut mit manchen Chemotherapeutika auslösen kann:

„Leider schaut es in der Realität aber wieder ganz anders aus. Es gibt Chemotherapeutika (z. B. Irinotecan, aber auch viele andere) die denselben Abbaumechanismus in der Leber verwenden wie das Johanniskraut. Das ausschlaggebende Enzym ist das Cytochrom P 450 (3A4); wie stark diese Interaktion sein kann, sieht man an der Tatsache, dass Irinotecan unter dem Einfluss von Johanniskraut bis zu 40 Prozent schneller abgebaut werden kann. Der schnellere Abbau klingt auf den ersten Blick vielleicht verlockend positiv in Hinblick auf Nebenwirkungen, bedeutet aber ganz klar einen deutlichen Wirkungsverlust der Chemotherapie.“

Quelle:

http://www.phytotherapie.co.at/pdf/PT0215.pdf

Kommentar & Ergänzung:

Als „Fatigue“ wird eine besonders ausgeprägte Form der Erschöpfung bei Krebspatienten bezeichnet. Nicht alle Tumorpatienten sind davon gleichermassen betroffen: Bei vielen Krebspatienten tritt die Fatigue akut auf und steht in direktem Zusammenhang mit einer Behandlung. Die akute Fatigue verschwindet in den meisten Fällen rasch nach Abschluss der Krebsbehandlung. Wer noch Wochen oder Monate nach abgeschlossener Krebstherapie darunter leidet, obwohl die Krebserkrankung nicht fortschreitet oder sogar geheilt werden konnte, leidet an einer chronischen Fatigue. Sie kann die Lebensqualität Betroffener stark einschränken.

Der Hinweis auf eine positive Wirkung des Johanniskrauts beim Chronischen Fatigue Syndrom ist interessant. Die Studienlage zu diesem Thema ist zwar sehr schmal. Ich finde dazu nur eine kleine Pilotstudie aus dem Jahr 1998:

Hypericum for fatigue — a pilot study

  1. Stevinson, M. Dixon, E. Ernst

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0944711398800408

Zwanzig depressive Patienten wurden über sechs Wochen mit Johanniskraut behandelt, wobei sich die Müdigkeit verringerte. Es gab keine Placebo-Kontroll-Gruppe und es handelte sich nicht um Krebspatienten, sondern um depressive Personen.

„Studien die zeigen, dass Johanniskraut absolut positive Effekte auf das Chronische Fatigue Syndrom hat“, müssten anders aussehen.

Trotzdem scheint es mir sinnvoll, Johanniskraut beim Chronischen Fatigue Syndrom in Auge zu behalten, insbesondere natürlich für Situationen, in denen gleichzeitig eine depressive Thematik vorliegt.

Der Warnhinweis auf die Wechselwirkungen von Johanniskraut mit diversen Chemotherapeutika ist sehr berechtigt.

Allerdings treten solche Wechselwirkungen mit Wirkungseinbusse der Chemotherapie nur auf, wenn Johanniskraut parallel zur Chemo eingenommen wird. Das Chronische Fatigue Syndrom kann aber noch lange nach dem Therapieende anhalten und dann sind diese Wechselwirkungen hinfällig.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

Diesen Artikel teilen:

Ratschläge im Internet zur alternativen Krebstherapie

Diesen Artikel teilen:

Sucht man im Internet Hinweise und Tipps zur alternativen Krebsbehandlung, stösst man auf eine Welle von Empfehlungen, die in den allermeisten Fällen ohne jede fundierte Basis sind.

Uta Melle, Brustkrebspatientin, hat dieses Phänomen in ihrem Blog im Magazin „Stern“ sehr zu Recht kritisiert:

„Als großer Freund der Komplementärmedizin suche ich immer nach neuen Möglichkeiten, die Schulmedizin bei der Therapie zu unterstützen. Neulich war ich deshalb wieder in einem Forum unterwegs und musste mir die Hände anbinden, um mich nicht einzumischen. Links, die suggerieren, dass man Krebs allein mit Beeren, gefrorenen Zitronen, Curcumin, Tropfen oder Cannabis heilen könnte.

Liest man sich das durch, ist außer vagen Andeutungen und leeren Behauptungen überhaupt nichts dahinter. Schlimmer noch: wenn man hinterfragt, wird man von ganz vielen Seiten aggressiv angegangen. Alles Menschen, die zwar keinen Krebs haben, mir aber Ratschläge erteilen….“

Ich kann das nur dreimal unterstreichen. Mich befremdet immer wieder, wie blind und zum Teil fanatisch offenbar viele Menschen an simpelste Lösungen für sehr komplexe Probleme glauben. Im Internet irrlichtern Tausende von Mitteln und Methoden herum, mit denen angeblich jeder Krebs sicher geheilt werden kann. Todsicher…

Und ja, es gibt fast immer aggressive Reaktionen, wenn man solche simplen Heilslösungen in Frage stellt.

Dieses Phänomen hat auch gesellschaftspolitische Konsequenzen. Wo kommen wir hin, wenn Bürgerinnen und Bürger auch als Wählerinnen und Wähler derart simplen Heilsversprechungen nachlaufen? – Wo bleibt die Kunst, Behauptungen mit kritischen Fragen auf ihre Substanz hin zu prüfen?

Ute Melle schreibt weiter zu ihren Erfahrungen im Internet:

„Hier schießen einem die Halbwahrheiten nur so entgegen. Die Labilität wird ausgenutzt: erst wird vor der Chemo gewarnt (teilweise mit verschwörungstheoretischen Ansätzen), dann werden ‚Alternativen’ aufgezeigt – im Endeffekt sehr teure ‚Behandlungen’ die keinen Effekt auf den Krebs haben und am Ende wird einem noch gesagt, man müsse nur eine Schuld begleichen, man müsse in sich horchen, dann geht der Krebs.“

Da zeigt sich die Verblendung, Arroganz und Anmassung, von denen die „alternativen“ Ratschläge an Krebspatienten oft geprägt sind.

Ratschläge sind eben manchmal nur eine besonders fiese Art von Schlägen.

 

Quelle der Zitate:

http://blogs.stern.de/obenohne/gefaehrliche-internetrecherchen/#more-233

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Artikel teilen:

Naturheilkunde in der Onkologie

Diesen Artikel teilen:

Der „Wiesbadener Kurier“ veröffentlichte ein Interview mit Professor Dr. Franz-Josef Prott, dem Leiter des Zentrums für Radiologie und Strahlentherapie am St.-Josefs-Hospital in Wiesbaden. Das Gespräch drehte sich um Risiken der Alternativmedizin und Möglichkeiten der Naturheilkunde bei Krebserkrankungen.

Zitat zu den Risiken:

„Viele Patienten, die die Diagnose Krebs erhalten, schrecken vor der Therapie mit Operation, Chemo- und Strahlentherapie zurück und wenden sich Alternativmethoden zu. Die Folgen sind fatal. Wir behandeln oft besonders Frauen mit Brustkrebs, die bei der Diagnose zuerst heilbar gewesen wären und dann, wenn sie zu uns kommen, können wir nur noch palliativ die Symptome behandeln.“

Zitate zu den Möglichkeiten der Naturheilkunde:

„Selen senkt beispielsweise die Nebenwirkungen am Darm bei Bauchbestrahlungen. Wir wenden Selen hoch dosiert sehr gerne bei Patientinnen an, die nach Bestrahlung der Lymphabflusswege bei Brustkrebs einen Lymphstau des Arms bekommen haben. Salbei, Ingwer und Honig haben wir fest im Programm bei Beschwerden der Hals- und Rachenregion.“

„Ja, unseren Patienten, die wir im Kopf- und Halsbereich bestrahlen, raten wir gerne, einen Löffel voll Honig zwischendurch einzunehmen und warmen Salbeitee stets griffbereit zu haben. Salbei wirkt antibakteriell und ist fester Bestandteil unserer Mundspülungen. Zudem helfen Traubensilberkerzenextrakte gegen Hitzewallungen, die bei einer Anti-Hormon-Therapie von Brustkrebspatientinnen oft auftreten können.“

Quelle:

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/es-gibt-leider-viel-hokuspokus_14496638.htm

Kommentar & Ergänzung:

Zu den Risiken:

Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen mit einer Krebserkrankung trotz guter Prognose eine Behandlung mit Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie ausschlagen und stattdessen auf leere Heilungsversprechungen aus der Alternativmedizin setzen. Natürlich kann jeder Mensch in der Regel selber entscheiden, ob er oder sie sich einer bestimmten Behandlung unterziehen will. Eine Krebsdiagnose setzt Menschen aber stark unter Druck (emotional, zeitlich) und das macht anfällig für Heilungsversprechungen. Umso schlimmer ist es, wenn Scharlatane diese Situation ausnutzen, den Betroffenen wirkungslose Mittel andrehen und sie manchmal sogar aktiv von wirksamen Therapien abhalten. Dass es in Situationen, in denen das Leben zu Ende geht, auch sinnvoll sein kann, auf weitere invasive Therapien zu verzichten, ist ein ganz anderes Thema.

Zu den Möglichkeiten:

Selen ist ein starkes Antioxidans (Radikalfänger). Es linderte in verschiedenen Untersuchungen Lymphödeme nach Strahlentherapie und nach Operationen. Selen soll zudem die Wirkung gewisser Chemotherapeutika verbessern und Nebenwirkungen von Chemotherapeutika lindern können. Manche Kliniken befürworten daher die Gabe von Selen parallel zu Chemotherapie und Strahlentherapie. Es gibt aber auch Einwände, die bedenkenswert sind: Chemotherapie und Strahlentherapie bewirken eine vermehrte Bildung von freien Radikalen, die sowohl für die Wirkung als auch für die Nebenwirkungen der Behandlung zentral zu sein scheinen. Ein Antioxidans wie Selen könnte daher nicht nur die Nebenwirkungen, sondern auch die therapeutische Wirkung von Chemotherapie und Strahlentherapie abschwächen:

„Antioxidantien und andere Mikronährstoffe während einer Chemo- oder Radiotherapie werden kontrovers diskutiert, da bei einer Kombination eine Abschwächung der konventionellen Tumortherapien nicht ausgeschlossen ist.“

Quelle: http://www.medicalforum.ch/docs/smf/2014/37/de/smf-02036.pdf

Ich bin nicht in der Lage, in dieser Kontroverse um Wirksamkeit und Sicherheit einer Selengabe parallel zu Chemotherapie und Strahlentherapie fundiert Stellung zu nehmen. Mich macht es allerdings eher skeptisch zu sehen, wie viele unterschiedliche positive Wirkungen dem Selen zugeschrieben werden. Das ist aber eine grundsätzliche Reaktion. Derart umfassende Fähigkeiten zum Heilen und Lindern machen mich immer skeptisch, weil sie einfach oft nicht realistisch sind. Vielleicht tue ich da dem Selen aber auch Unrecht…

Jedenfalls würde ich empfehlen, Selengaben während Chemotherapie und Strahlentherapie immer vorgängig mit dem behandelnden Onkologen, der behandelnden Onkologin zu besprechen.

 

Honig gegen Mucositis (Mundschleimhautentzündung) ist eine interessante Option. Siehe:

Palliative Care & Onkologiepflege: Honig bei Mucositis / Mundschleimhautentzündung

Honig gegen Mundschleimhautentzündung (Mucosits) bei Chemotherapie / Bestrahlung

 

Salbei ist ein Klassiker für Spülungen bei Mundschleimhautentzündungen. Neben antimikrobiellem ätherischem Öl enthält das Salbeiblatt auch entzündungshemmende Lamiaceen-Gerbstoffe. Es gibt in diesem Bereich aber noch ein paar weitere interessante Optionen: Bei den Gerbstoffpflanzen vor allem Tormentilltinktur, ausserdem reizlindernde Schleimpflanzen (z. B. Eibischwurzel).

Siehe:

Weiterbildung Palliative Care & Onkologiepflege: Gerbstoffe bei Mundschleimhautentzündung

Weiterbildung Palliative Care & Onkologiepflege: Schleimstoffe bei Mundschleimhautentzündung 

 

– Der Anwendungsbereich für Ingwer bleibt im Interview etwas gar vage. Ingwer wird in der Onkologie hauptsächlich verwendet zur Linderung von Übelkeit.

Siehe:

Onkologie & Palliative care: Ingwer gegen Erbrechen bei Chemotherapie

Forschung zum Wirkungsmechanismus von Ingwer gegen Übelkeit bei Chemotherapie

Ingwertee gegen Übelkeit und Erbrechen 

Ingwer kann Übelkeit bei Chemotherapie reduzieren

Phytotherapie: Ingwer lindert Übelkeit bei Chemotherapie

Traubensilberkerzenextrakt gegen Hitzewallungen bei Anti-Östrogen-Therapie von Brustkrebspatientinnen: Das ist leider nicht so gut belegt. Traubensilberkerze (Actaea racemosa, Cimicifuga racemosa) gilt in der Phytotherapie zwar als hilfreich bei leichteren Hitzewallungen in den Wechseljahren. Die Hitzewallungen bei Anti-Östrogen-Therapie sind aber ein spezieller Fall. Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Rostock schrieb dazu in der Zeitschrift für Phytotherapie (Nr. 6 / 2010):

„….für Cimicifuga ergab sich….bei dieser Personengruppe keine Überlegenheit hinsichtlich der Menopausensymptomatik gegenüber Placebo.“

Mehr dazu hier:

Phytoöstrogene und hormonrezeptorpositiver Brustkrebs

Insgesamt bietet die Naturheilkunde und vor allem auch die Phytotherapie eine ganze Reihe von interessanten Optionen zur Linderung der Nebenwirkungen von Krebstherapien.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

 

Diesen Artikel teilen:

Tipps für Krebskranke aus der komplementären Onkologie

Diesen Artikel teilen:

Die etablierten Methoden der klassischen Medizin in der Onkologie (Operation, Chemotherapie, Hormontherapie, Strahlentherapie) gehen bekanntermassen mit erheblichen unerwünschten Nebenwirkungen einher.

Für Krebskranke, die Möglichkeiten suchen, ihre Heilungschancen zu verbessern und gleichzeitig Nebenwirkungen der klassischen Medizin zu vermindern, hält die komplementäre Onkologie Vorschläge bereit.

Dabei gelte es, die verschiedenen Abschnitte einer onkologischen Therapie mit solchen Methoden zu ergänzen, die sich als wirksam und sinnvoll erwiesen haben, erklärte Professor Karsten Münstedt vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg zum Medica-Kongress.

Grundsätzlich sei dabei auch die Tumorentität (Tumorart) zu berücksichtigen. Als Beispiele sinnvoller Maßnahmen erwähnt Prof. Münstedt:

Enzymtherapie begleitend zu einer operativen Intervention,

Selensupplementation bei Mangelsituationen begleitend zu einer Chemo- und Strahlentherapie,

Sport zur Behandlung einer chemotherapieinduzierten Fatigue,

Massage zur Stimulation der Immunfunktion unter einer Chemotherapie,

Lokale Honiganwendung bei Hauttoxizität im Rahmen einer Strahlentherapie,

Trinken von grünem Tee bei manchen Chemotherapien (Carboplatin), bei Einnahme von Tamoxifen oder im Rahmen der Nachsorge bei Patientinnen mit Brust- und Ovarialkarzinomen,

Vitamin D-Supplementation oder Sonnenexposition im Rahmen der Nachsorge.“

Quelle:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/826890/komplementaere-onkologie-sieben-tipps-krebskranke.html?sh=3&h=-567318133

Kommentar & Ergänzung:

Zum Grüntee:

Beim Thema „Grüntee & Krebs“ ist die Lage sehr kompliziert.

Experimente im Labor und an Tieren zeigen, dass der Grüntee-Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) möglicherweise Tumorzellen hemmen kann. Ob diese Effekte aber auch bei Krebspatienten in klinisch relevantem Mass auftreten, ist noch weitgehend unklar.

Möglicherweise kann Grüntee die Wirksamkeit mancher Chemotherapien unterstützen. Andere Chemotherapeutika (z. B. Bortezomib) werden in ihrer Wirkung aber abgeschwächt.

Informieren Sie deshalb ihre Onkologin oder ihren Onkologen, wenn Sie Grüntee parallel zu einer Chemotherapie anwenden wollen.

Zum Honig:

Honig zeigt auch gute Wirksamkeit gegen Mucositis / Mundschleimhautentzündung. Siehe:

Palliative Care & Onkologiepflege: Honig bei Mucositis / Mundschleimhautentzündung

Die Phytotherapie kennt eine ganze Reihe von Heilpflanzen-Anwendungen, die sich zur Vorbeugung oder Behandlung von Mucositis / Mundschleimhautentzündung eignen.

Erwähnt seien beispielsweise:

– Die Klassiker: Kamillentee, Salbeitee,, Malvenblättertee („Chäslichrut“)

– Reizlindernde und schützende Schleimpflanzen wie Leinsamen und Eibischwurzel

– Sanddornöl

– Gerbstoffpflanzen wie Schwarztee, Tormentill (Blutwurz), getrocknete Heidelbeeren

– Gefrorene Ananasstückchen.

P. S.: Ich führe sehr gerne Teamweiterbildungen in Pflegeheimen, Spitex-Organisationen, Kliniken und in der Palliative Care durch mit dem Ziel, fundierte Heilpflanzen-Anwendungen in die Pflege zu integrieren. Info

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen:

Zitate des Tages von Brida von Castelberg, Chefärztin Frauenklinik Triemli

Diesen Artikel teilen:

Im Tages-Anzeiger interviewt René Staubli die Chefärztin der Frauenklinik am Triemli Spital in Zürich, Brida von Castelberg, die nun in Pension geht. Die Gynäkologin ist immer wieder mit differenzierten und reflektierten Aussagen aufgefallen.

Hier drei Zitate aus diesem Interview:

Zur Frage nach dem bedeutendsten Fortschritt in der Gynäkologie:

„ Was sich wahnsinnig entwickelt hat, ist die Onkologie mit den sehr differenzierten Chemo-, Hormon- und Antikörpertherapien bei Brustkrebs. Der bedeutendste Fortschritt in der Frauenheilkunde besteht meiner Meinung nach aber darin, dass man die Patientinnen ernst nimmt, was früher in extremer Weise nicht der Fall war. Reihenuntersuchungen von Studenten an schlafenden Frauen im Operationssaal waren beispielsweise normal, da ist viel Unwürdiges passiert.“

Das Unwürdige, welches Frau von Castelberg hier anspricht, wäre es eigentlich wert, sorgfältig medizinhistorisch aufgearbeitet zu werden.

Nicht im Sinne eines undifferenzierten „Medizin-Bashing“, sondern als Basis für Reflexion in Medizin und Gesellschaft. Ein Ziel dabei müsste sein, das Bedingungsgefüge zu verstehen, das solche Unwürdigkeiten möglich macht.

Das ist ähnlich wie bei den Themen „Missbrauch und Gewalt in Kinderheimen“ und „Verdingkinder“, bei denen nach und nach Übergriffe ans Licht kommen, welche für die grosse Mehrheit der Bevölkerung unvorstellbar waren.

Das Bedingungsgefüge zu verstehen ist ein erster Schritt zur Verhinderung von ähnlichen Übergriffen.

Zur Frage, vor welchen Herausforderungen die Frauenheilkunde steht:

„In der Geburtshilfe geht es um das Spannungsfeld zwischen natürlichem Gebären und Kaiserschnitt-Geburt. Die Pränataldiagnostik wird immer wichtiger. Man wird künftig sehr früh feststellen können, ob ein Kind gesund ist oder unter einer Erbkrankheit leiden wird. Es gibt einen neuen Bluttest, bei dem man unter anderem auch das Geschlecht erkennen kann. Man könnte also, wie in Indien, damit beginnen, Mädchen abzutreiben oder Buben, je nach gesellschaftlicher Akzeptanz. Viele Abklärungen werden auf den Beginn der Schwangerschaft konzentriert. Wenn alles gut ist, lässt man es laufen, andernfalls zieht man die Konsequenzen. Die ethischen Herausforderungen sind enorm.“

Es stellt sich da die Frage, ob die Medizin und die Gesellschaft als Ganzes vorbereitet sind auf die grossen ethischen Herausforderungen, die hier (und in anderen Bereichen) auf sie zukommen.

Wünschenswert wäre eine breite Auseinandersetzung mit medizinethischen Problemfeldern, wozu aber das Basiswissen in der Bevölkerung weit gehend fehlt.

Falls Sie sich für Medizinethik interessieren:

Auf  http://audiothek.philo.at/ kann man Philosophie-Vorlesungen der Universität Wien nachhören. Wer „Medizinethik“ in dieser Audiothek ins Suchfeld eingibt, kommt zu einer Vorlesungsreihe von Martin Huth, die sich als Einführung in dieses Thema eignet.

Und zur Frage, vor welchen Entwicklungen sie sich fürchte:

„ Ich halte den Ärztemangel für ein gravierendes Problem. Er betrifft vor allem die Chronischkranken und die Alten, also die uninteressantesten Patienten. Meine Angst ist, dass diese Leute unterversorgt sind, weil es zusehends an Hausärzten mangelt. Besorgniserregend finde ich auch den Trend in den Spitälern, die Patienten in Teilkrankheiten zu zerlegen, um für die Behandlung mehr Taxpunkte und damit mehr Geld zu bekommen. Dasselbe in der Spitex: Dort splittet man die Pflegearbeit in kleinste Einzelleistungen auf. Spitex-Abrechnungen sind manchmal zum Schreien. Da steht: Strümpfe anziehen, aufs WC begleiten, Essen einlöffeln. Hätte man einfache Rubriken – Pflegefall leicht, mittel oder schwer –, müsste man weniger Berichte schreiben und könnte sich intensiver um die Patienten kümmern.“

Ich nehme an, dass Brida von Castelberg selbst die Chronischkranken und die Alten nicht für die Uninteressantesten hält, sondern zum Beispiel meint, dass in der Medizin die Arbeit mit diese Patientengruppen keinen hohen Status verspricht und weniger Herausforderung zu bieten scheint als die Spitzenmedizin.

Eine Aufwertung von Geriatrie und Langzeitpflege wäre sehr nötig.

Dass im Gefolge von Kostendruck und Qualitätssicherung der administrative Aufwand aufgebläht wird, ist ein Fluch. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Medizin.

Auch im Bildungsbereich gibt es Qualitätslabels, die vor allem administrative Abläufe bewerten. Ob die vermittelten Bildungsinhalte seriös sind, spielt keinerlei Rolle. Qualitätssicherung wird so zur Farce, beschäftigt nur ein Heer von teueren Auditoren und täuscht letztlich die Konsumentinnen und Konsumenten. Wobei es beim Thema Bildung keine Konsumentinnen und Konsumenten im eigentlichen Sinn gibt, weil sich Bildung nicht bloss konsumieren lässt, sondern eine aktivere Auseinandersetzung verlangt.

Quelle der Zitate:

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Frueher-ist-in-der-Gynaekologie-viel-Unwuerdiges-passiert/story/27859888

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen:

Misteltherapie: Verzerrte Darstellung in der Boulevardzeitung „Blick“

Diesen Artikel teilen:

Viele Medienberichte zum Thema Komplementärmedizin sind irreführend und verzerrt. Ein Beispiel dafür liefert die Boulevardzeitung „Blick“ in einem Beitrag zur Misteltherapie („Blick“-Zitate kursiv).

Zitat:

„ Was bewirkt das Präparat?

Das Mistelextrakt enthält Eiweissstoffe, die im Körper des Kranken die Produktion von Endorphinen anregen. Das sind Stoffe, die unsere Schmerzen lindern und die Stimmung aufhellen. Zudem stärkt das Heilmittel die körpereigenen Abwehrkräfte, indem es die Produktion der weissen Blutkörperchen anregt. Mit der Misteltherapie lässt sich das Immunsystem so gut stimulieren, dass es auch zur Unterstützung von Chemo- und Strahlentherapie oder Krebsoperationen verwendet wird. In hoher Dosierung tötet das Mittel Krebszellen und stärkt dabei das Immunsystem – im Gegensatz zur Chemotherapie, die Krebszellen tötet und als Nebenwirkung das Immunsystem schwächt.“

Der entscheidende Satz ist dieser:

„In hoher Dosierung tötet das Mittel Krebszellen und stärkt dabei das Immunsystem – im Gegensatz zur Chemotherapie, die Krebszellen tötet und als Nebenwirkung das Immunsystem schwächt.“

Mistel tötet also in hoher Konzentration Krebszellen und stärkt dabei das Immunsystem.

Chemotherapie tötet Krebszellen und schwächt dabei das Immunsystem.

Keine Frage: Gemäss dieser Darstellung ist die Misteltherapie der Chemotherapie vorzuziehen.

Was der Satz verschweigt:

Misteltherapie tötet in hoher Konzentration Krebszellen im Labor an isolierten Geweben oder Zellen. Beim lebenden Menschen ist eine solche Wirkung leider nicht belegt.

Chemotherapie dagegen tötet Krebszellen beim Patienten, schädigt aber leider dabei auch das Immunsystem und andere gesunde Zellen.

Im Labor an isolierten Geweben und Zellen kann man Mistel tatsächlich in sehr hoher Konzentration einwirken lassen. Solche Ergebnisse lassen sich aber nicht einfach auf die Anwendung bei Krebspatienten übertragen.

Wenn man die Angabe „im Labor“ weglässt, erweckt man einen geschönten Eindruck und führt Krebspatientinnen und –patienten in die Irre.

Im weiteren schreibt „Blick“:

„Gibt es Risiken und Nebenwirkungen?

Die Behandlung ist risikoarm. Selten gibt es allergische Reaktionen: Rötung und Schwellung bei der Einstichstelle sind positive Reaktionen, die zur idealen Dosierung des Präparates beitragen.“

Eine sehr geschönte Darstellung.

Hier die andere, vom „blick“ ausgeklammerte Seite:

„In niedriger, nichttoxischer Dosierung dominiert die immunstimulierende Wirkung der Mistellektine, aus der nicht auf eine Hemmung des Tumorwachstums geschlossen werden darf. Erst in höheren Konzentrationen, die bereits deutliche unerwünschte Wirkungen hervorrufen, zerstören Lektine und Viscotoxine……..Lektine und Viscotoxine sind nach parenteraler Applikation extrem giftig. Die akute Toxizität ist möglicherweise nicht nur auf die direkte Cytotoxizität der Lektine und Viscotoxine, sondern auch auf die provozierte Ausschüttung von Mediatoren des Immunsystems zurückzuführen.“

(Quelle: http://www.kup.at/db/phytokodex/datenblatt/Mistelkraut.html)

Oder bei Wikipedia:

„Unerwünschte Wirkungen der Misteltherapie betreffen das Herz-Kreislauf-System (Blutdruckabfall oder -anstieg, Verlangsamung des Herzschlags), den Magen-Darm-Trakt (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Dehydratation), das zentrale Nervensystem (Verwirrtheit, Halluzinationen, epileptische Anfälle) sowie das Immunsystem (Fieber, Anstieg der weißen Blutkörperchen im Blut). In der bisher einzigen randomisierten kontrollierten Studie zur Wirksamkeit des Mistelpräparates Iscador wurde ein beunruhigendes Ausmaß an Toxizität beobachtet. Vor allem fiel eine Zunahme von Gehirnmetastasen beim Iscador-Patientenkollektiv im Vergleich zur Kontrolle auf. Lokale Entzündungsreaktionen an der Injektionsstelle (wie Rötung, Schwellung, Schmerzen) sind häufig. Schwerwiegende Komplikationen sind selten, jedoch wurden einige Todesfälle berichtet. Ursache hierfür können allergische Reaktionen sein, die zu einem anaphylaktischen Schock führen können. Nicht angezeigt ist die Misteltherapie während der Schwangerschaft und in der Stillzeit.“  (Quelle: wikipedia)

Solche Nebenwirkungen scheinen allerdings selten von schwerwiegender Natur zu sein.

Problematischer sind Forschungsergebnisse, die darauf hinweisen, dass eine Misteltherapie bei bestimmten Tumorarten das Wachstum des Tumors steigern könnte.

„Konsequente Grundlagenforschung in den letzten Jahren zeigte, dass die durch Mistellektin I (besser: Viscum album Agglutinin I = VAA I) vermehrt freigesetzten Zytokine in vitro und in vivo (Tiermodelle) die Proliferation von Zellen verschiedener Tumore, Leukämien und Lymphome stimulieren können. In der Literatur finden sich Berichte über negative Effekte von Mistelextrakten bzw. Lektin in der Zellkultur, in Tumorexplantaten, in Tierversuchen und bei klinischer Anwendung. Experimentelle Befunde verweisen auf die realistische Möglichkeit einer Gefährdung zumindestens einzelner Patienten bei bestimmten Tumorarten und/oder -stadien durch lektinbezogene) Mistelanwendung. Die Annahme, dass eine Erhöhung der Serumspiegel dieser Botenstoffe zumindestens bei einzelnen Tumorpatienten negativ mit einer kürzeren Lebenserwartung korreliert ist, hat sich für verschiedene Malignome bestätigt.“

(Quelle: Barbara Burkhard, Anthroposophische Medizin, Pharmazeutische Zeitung, Govi-Verlag 2000).

Ähnlich schreibt Dr. med Jutta Hübner, Sprecherin des Arbeitskreises komplementäre Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft:

„ Die direkte Wirkung auf den Tumor wurde leider noch nicht bewiesen. Unklar ist, ob eine Beeinflussung des Tumorwachstums stattfindet. Mistelextrakt kann das Absterben von Tumorzellen im Reagenzglas fördern. In Tierexperimenten konnte durch die Gabe von Mistel die Ausbreitung von Tumoren vermindert werden. Es liegen aber auch Untersuchungen vor, die für einige Tumorarten im Laborexperiment eine wachstumsfördernde Wirkung zeigten. Auch bei Untersuchungen an Patienten ergaben sich zum Teil ungünstige Ergebnisse…….Bei bestimmten Tumoren wie Melanom, Nierenkarzinom, Lymphom und Leukämien sollte die Mistel auf keinen Fall eingesetzt werden“

(aus: Aloe, Ginkgo, Mistel & Co., Schattauer 2009)

Im weiteren schreibt „Blick“:

„ Was ist das stärkste Argument gegen die Mistelanwendung?

Die Schulmedizin kritisiert, dass die Therapie nie in Doppelblindstudien untersucht wurde. So lange diese wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweise fehlen, gelten Mistelpräparate nicht als Heilmittel gegen Krebs.“

Der Satz: „Die Schulmedizin kritisiert, dass die Therapie nie in Doppelblindstudien untersucht wurde“, ist eine einzige Lüge. Die Misteltherapie wurde in einer ganzen Reihe von Doppelblindstudien untersucht. Die „Schulmedizin“ kritisiert, dass die Qualität der meisten Studien schlecht ist und die Ergebnisse insgesamt nicht überzeugen. Und diese Einschätzung dominiert nicht einfach nur  in der „Schulmedizin“. Man findet sie auch in der Phytotherapie-Fachliteratur und bei Jutta Hübner.

„Blick“ verbiegt das „stärkste Argument gegen die Mistelanwendung“.

Sie auch:

Misteltherapie gegen Krebs wirksam?

Weshalb stellt „Blick“ die Misteltherapie derart verzerrt dar?

Zu vermuten ist, dass sich die Zeitung einseitig auf die Angaben der Mistel-Propagandisten stützt. Ausserdem schreibt „Blick“ wohl einfach, was die Leserinnen und Leser gerne hören. Heilungsversprechungen kommen immer gut an. Sie lindern die Angst vor Krebs.

Wer Heilungsversprechungen in Frage stellt, hat da zum vorneherein einen schwereren Stand.

Quelle der „Blick“-Zitate:

http://www.blick.ch/life/ratgeber/das-muessen-sie-ueber-die-therapie-wissen-186039

Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:

Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch

Info-Treff Pflanzenheilkunde

Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen

Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:

moodle.heilpflanzen-info.ch/

Schmerzen? Chronische Erkrankungen?

www.patientenseminare.ch

Diesen Artikel teilen: