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	<title>Heilpflanzen-Info &#187; Bewegung</title>
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		<title>Psychoonkologie: Die Psyche verursacht keinen Krebs</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 19:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital. Psychoonkologie: Die Psyche verursacht keinen Krebs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Psyche wirkt nicht als Auslöser für eine Tumorerkrankung und psychologische Betreuung kann Krebs auch nicht heilen. Sie kann aber zu mehr Lebensqualität der Betroffenen beitragen, hieß es bei einem Hintergrundgespräch zum Thema &#8220;Psychoonkologie&#8221; in Wien.</p>
<p>Erste Hinweise, dass gewisse Persönlichkeitsmerkmale die Entstehung von Tumorerkrankungen begünstigen würden, haben sich laut dem Klinischen Psychologen Georg Fraberger, von der Universitätsklinik für Orthopädie der Medizinischen Universität in Wien nie bestätigen lassen. Die Existenz einer sogenannten Krebspersönlichkeit ist demnach nichts weiter als ein Mythos.</p>
<p>Zur Frage einer allfälligen Krebspersönlichkeit existieren inzwischen viele Studien. Die meisten davon wurden jedoch retrospektiv durchgeführt. Das heisst: Schon an Krebs Erkrankte wurden untersucht und anhand gefundener Persönlichkeitsmerkmale wurden Rückschlüsse gezogen, welche &#8220;Menschentypen&#8221; die Betroffenen schon vor ihrer Erkrankung waren. Das ist jedoch nicht zulässig, weil die Erfahrung einer lebensbedrohlichen Krankheit einen Einfluss auf die Persönlichkeit und Interpretation der eigenen Lebensgeschichte hat.</p>
<p>In den wenigen prospektiven Studien, die durchgeführt wurden, haben Forscher Personen über Jahre hinweg beobachtet und untersucht, ob bestimmte Persönlichkeitsmerkmale eine spätere Krebserkrankung prognostizierbar machen. Überzeugende Zusammenhänge fanden die Wissenschaftler dabei aber nicht. Vielmehr häufen sich inzwischen die Hinweise, dass die hohen Depressivitätsraten unter Krebskranken auch als Folge der Erkrankung und der Behandlung verstanden werden können und den Verlauf der Krebserkrankung möglicherweise beeinflussen.</p>
<p>Eine Krebsdiagnose verändert das Leben eines Menschen von einer Sekunde auf die andere fundamental.</p>
<p>Der Erkrankung ausgeliefert, wollen Patientinnen und Patienten das Unbegreifbare verstehen. Beim Krebs umso mehr, als seine Ursache anders als zum Beispiel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen schwer fassbar ist. Auf der Suche nach einer Erklärung für das eigene Leid tauchen dabei oft Schuldfragen auf. Die Vermutung, dass gewisse Charakterzüge ursächlich für die Entstehung von Krebs verantwortlich sind, wird von zahlreichen betroffenen Menschen ganz spontan assoziiert. Solche Selbstanklagen erfüllen insofern ihren Zweck, als sie die Hoffnung mit sich bringen, dass durch Änderung bestimmter Wesenszüge die Genesung gefördert wird. Der Hämatologe und Psychoonkologe Alexander Gaiger von der Universitätsklinik für Innere Medizin I am AKH in Wien betrachtet die Auseinandersetzung mit dem Mythos Krebspersönlichkeit und dem vermeintlich schuldhaften Verhalten als vergeudete Energie.</p>
<p><strong>Trauma keine Krebsursache</strong></p>
<p>Nicht immer wird das seelische Ungleichgewicht als Auslöser einer Krebserkrankung mit einer eventuell vorhandenen Krebspersönlichkeit begründet.  &#8220;Eine Überlegung, bezogen auf den Einfluss psychischer Faktoren, war auch, dass massive Traumata in der Vergangenheit zum Ausbruch einer Krebserkrankung führen könnten&#8221;, erklärt Gaiger. Eine Theorie, die der Psychoonkologe allerdings sofort widerlegt: &#8220;Das mittlere Alter von Krebspatienten liegt zwischen 57 und 60 Jahren. Und so traurig es ist, aber in diesem Alter hat bereits fast jeder eine traumatische Erfahrung hinter sich.&#8221;</p>
<p>Wäre die „Trauma-Theorie“ für die Krebsentstehung relevant,  müsste nicht nur praktisch jeder 60-Jährige unter einer Krebserkrankung leiden, sondern auch sämtliche Menschen, die in Kriegsgebieten leben beziehungsweise Opfer von Naturkatastrophen sind. &#8220;Das ist aber keineswegs der Fall&#8221;, stellt Gaiger klar und bezeichnet Krebs nach dem heutigen Verständnis selbst als Naturkatastrophe.</p>
<p>Ebenso wie Tsunamis und Erdbeben werden nämlich auch Krebserkrankungen multifaktoriell verursacht. Typischerweise werde psychischen Faktoren, die für die Entstehung einer schweren Erkrankung eigentlich irrelevant seien, eine sehr große Bedeutung beigemessen, während hochrelevante Umstände für die Entstehung oder den Verlauf einer Krankheit völlig ignoriert würden, betont der Psychoonkologe und nimmt hier Bezug auf den sozioökonomischen Status und Lebensstil.</p>
<p>Armut, Bildungsmangel, hoher BMI, ungesunde Ernährung und wenig körperliche Bewegung macht der Experte im Wesentlichen für den Umgang und die Bewältigung einer Krebserkrankung verantwortlich. Geld ändere zwar nichts am menschlichen Leid, erleichtere aber den finanziellen Druck und sei neben einem Informationsmangel ein gravierender Faktor in der Entwicklung von Depressionen.</p>
<p><strong>Zum Wert psychologischer Hilfe</strong></p>
<p>Einstellungen, emotionale Faktoren und psychologische Hilfen beim Bewältigen einer solchen Krise können die Lebensqualität erhöhen. Sie machen zudem oft belastende Therapien besser ertragbar und somit wirksamer.</p>
<p>Das Ziel besteht darin, die Betroffenen möglichst unbeschadet über die einzelnen Phasen der psychischen Bewältigung der Krebserkrankung hinüber zu bringen: vom ersten Schock über die Abwehr beziehungsweise die Verdrängung hin zur Verarbeitung. Der Krebspatient soll dazu in die Lage versetzt werden, die Krankheit zu akzeptieren und das Leben fortführen zu können, ohne dauernd durch Gedanken an den Krebs gestört zu sein.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://derstandard.at/1336563054564/Psychoonkologie-Die-Psyche-macht-keinen-Krebs</p>
<p>http://derstandard.at/1328507286338/Mythos-Krebspersoenlichkeit-Vermeintlich-schuld-am-Krebs</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Eine interessante Frage ist in diesem Zusammenhang, weshalb die Theorie vom der Krebs auslösenden Psyche  so gut ankommt. Meines Erachtens hängt das vor allem damit zusammen, dass diese „Psycho-Theorie der Krebsentstehung“ den Bedürfnissen und Ängsten vieler Menschen entgegen kommt.</p>
<p>Mit dem Mythos der &#8220;Krebspersönlichkeit&#8221; halten sich die (noch) nicht Betroffenen meines Erachtens den schwer zu ertragenden Gedanken vom Leibe, dass der Ausbruch dieser Krankheit vielleicht doch zu einem sehr grossen Teil zufälligen/ genetisch bedingten/ sonstigen nicht einfach so steuerbaren Faktoren zuzuschreiben ist. Die Annahme, dass Krebs in der Psyche entsteht, ermöglicht die angstvermindernde Illusion, dass Krebs durch Einfluss auf die Psyche vermeidbar oder heilbar ist. Das lindert Ohnmachtgefühle, aber wenn man es nicht schafft und trotzdem an Krebs erkrankt, ist man nach dieser Theorie selber schuld.</p>
<p>Das macht diese „Psycho-Theorie der Krebsentstehung“ so problematisch und führt nicht selten zu menschenverachtenden Schuldzuweisungen an Krebspatientinnen und –patienten.</p>
<p>Statt sich in Unverwundbarkeits-Fantasien zu flüchten wäre es meiner Ansicht nach sinnvoller, wenn wir die grundlegende Verletzlichkeit und Fragilität der menschlichen Existenz anerkennen würden. Wenn es jeden und jede treffen kann, ist das auch Basis für zwischenmenschliche Solidarität.</p>
<p>Siehe auch: <a href="moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patienten-seminare.ch</a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Regelmässiges Schwimmen hilft, erhöhte Blutdruckwerte zu senken</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2012/05/13/regelmassiges-schwimmen-hilft-erhohte-blutdruckwerte-zu-senken.html</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 18:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital. Regelmässiges Schwimmen hilft, erhöhte Blutdruckwerte zu senken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei leicht erhöhten Blutdruckwerten (120 &#8211; 139 systolisch bzw. 80 &#8211; 89 mmHg diastolisch), die als Vorstufe des Bluthochdrucks (Prähypertonie) gelten, muss bei ansonsten gesunden Menschen nicht gleich medikamentös behandelt werden.</p>
<p>Meist kann eine Senkung der Blutdruckwerte schon durch Lebensstil-Maßnahmen erreichen werden, wie beispielsweise durch Reduktion von Übergewicht, verminderten Salzkonsum oder regelmässigen Ausdauersport.</p>
<p>Auch regelmäßig zum Schwimmen gehen kann beispielsweise mithelfen, einen manifesten Bluthochdruck zu verhindern, und zudem einer Arterienverkalkung vorbeugen. Gerade für ältere oder übergewichtige, untrainierte Menschen, die häufig auch Gelenkprobleme haben,  ist Schwimmen im richtig temperierten Wasser als Sport gut geeignet.</p>
<p><strong>Blutdruck-Reduktion um 10 mmHG nach zwölf Wochen</strong></p>
<p>US-Wissenschaftler aus Texas konnten nun in einer Studie zeigen, dass regelmäßiges Schwimmen (drei- bis viermal die Woche jeweils 40-45 Minuten) schon nach zwölf Wochen zu einer Reduktion des arteriellen Blutdruckes um rund 10 mmHg führt, wobei sich auch die Funktion der Blutgefäße deutlich verbessert. Die Elastizität der Gefäße und ihre durch den Blutfluss vermittelte Fähigkeit, sich zu erweitern, nehmen durch das Schwimmtraining nachweislich zu. In einer Kontrollgruppe, die anstatt zu schwimmen statische Entspannungs- und Dehnungsübungen durchführte, waren solche Effekte hingegen nicht festzustellen.</p>
<p>Die Studie wurde publiziert im American Journal of Cardiology (Online-Vorabveröffentlichung am 16.1.2012).</p>
<p><strong>Training im richtigen Pulsbereich nötig</strong></p>
<p>Bei erhöhtem Blutdruck können grundsätzlich alle Ausdauersportarten günstig wirken, wenn man sie regelmäßig &#8211; das heißt mindestens dreimal wöchentlich für mindestens eine halbe Stunde &#8211; betreibt. Allerdings sollte gerade bei älteren Patienten vor Trainingsaufnahme ein erhöhtes Risiko von Sport beispielsweise durch eine Belastungsuntersuchung ausgeschlossen sein.  Zur Reduktion des Blutdrucks ist hauptsächlich das regelmäßige Training im richtigen Pulsbereich wichtig.  Den persönlichen, idealen Trainingspuls sollte man sich vom Arzt oder Trainer berechnen lassen und ihn beim Training mit einer Pulsuhr kontrollieren.</p>
<p>Weniger geeignet bei Prähypertonie ist ausgesprochenes Krafttraining mit schweren Gewichten. Das kann nämlich den Blutdruck in die Höhe treiben und man riskiert dabei Blutdruck spitzen, die zu vermeiden sind – vor allem wenn man dabei noch falsch atmet.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.internisten-im-netz.de/de_news_6_0_1236_regelm-iges-schwimmen-hilft-erh-hte-blutdruckwerte-zu-senken.html</p>
<p>http://www.ajconline.org/article/S0002-9149(11)03445-X/abstract</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Bewegung ist ein zentrales Element der <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/08/naturheilkunde-was-ist-das.html  ">Naturheilkunde</a> und eine der fünf Säulen der Naturheilkunde nach Sebastian Kneipp (neben Hydrotherapie, Heilpflanzen, Ernährung und Lebensordnung).</p>
<p>Die Phytotherapie kennt kaum Heilpflanzen mit gut dokumentierter Wirksamkeit bei Bluthochdruck. Hinweise auf eine Blutdrucksenkung gibt es beim Knoblauch, doch braucht es dazu Dosen, die nicht selten mit sozialen Nebenwirkungen verbunden sind.</p>
<p>Siehe:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/11/18/phytotherapie-knoblauch-kann-zur-blutdruck-senkung-beitragen.html  ">Phytotherapie: Knoblauch kann zur Blutdrucksenkung beitragen</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/09/13/knoblauch-entspannt-blutgefaesse-dank-schwefelwasserstoff.html">Knoblauch entspannt Blutgefässe dank Schwefelwasserstoff</a></p>
<p>Interessant sind Hinweise auf eine Blutdrucksenkung durch Randensaft (Rote Beete Saft):</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/08/08/randensaft-rote-beete-senkt-blutdruck.html  ">Randensaft (Rote Beete) senkt Blutdruck </a></p>
<p>Ausserdem interessant:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2012/03/31/rosinen-zeigen-gunstige-wirkung-bei-leichtem-bluthochdruck.html">Rosinen zeigen günstige Wirkung bei leichtem Bluthochdruck</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2012/02/19/schwarztee-senkt-blutdruck.html">Schwarztee senkt Blutdruck </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/09/18/blaue-kartoffeln-reduzieren-den-blutdruck.html  ">Blaue Kartoffeln reduzieren den Blutdruck </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/08/16/chili-wirkstoff-capsaicin-senkt-den-blutdruck.html">Chili-Wirkstoff Capsaicin senkt den Blutdruck</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/11/29/karkade-tee-senkt-systolischen-blutdruck-um-13-mmhg.html">Karkadetee senkt systolischen blutdruck um 13 mmhg</a></p>
<p>Karkadetee ist interessant, weil er auch angenehm im Geschmack ist und sich daher leicht in den Alltag  integrieren lässt. Es handelt sich um Hibiscus sabdariffa.</p>
<p>Siehe: <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2012/02/25/blick-ins-pflanzenlexikon-hibiskus.html">Blick ins Pflanzenlexikon &#8211; Hibiskus</a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Aktiver Lebensstil reduziert Alzheimer-Risiko</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 21:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital. 
Aktiver Lebensstil reduziert Alzheimer-Risiko.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Millionen Menschen auf der ganzen Erde sind betroffen von Demenzkrankheiten. Wie eine Studie aus den USA nun zeigt, vermindern tägliche körperliche Übungen das Risiko, an Alzheimer zu erkranken: Dies gilt sogar noch bei Menschen über 80 Jahre, und es genügen bereits einfache Tätigkeiten.</p>
<p>In ihrer Studie erfassten die Wissenschaftler des Rush University Medical Center in Chicago zehn Tage pausenlos die körperlichen Aktivitäten von 716 Senioren im Durchschnittsalter von 82 Jahren mit einem speziellen Gerät am Handgelenk.</p>
<p>Keiner der Probanden litt zu diesem Zeitpunkt an einer Demenzerkrankung. Zudem gaben die Teilnehmenden regelmäßig selbst Auskunft über ihre körperlichen und sozialen Aktivitäten.</p>
<p>Bereits Kochen und Waschen wirken günstig</p>
<p>In den folgenden dreieinhalb Jahren erkrankten 71 Probanden an Alzheimer. Diejenigen zehn Prozent der Studienteilnehmer, die körperlich am inaktivsten waren, erkrankten der Studie zufolge 2,3-mal häufiger als die aktivsten zehn Prozent. Und unter denjenigen Teilnehmenden, deren Bewegungsintensität am niedrigsten war, lag das Alzheimer-Risiko 2,8-mal so hoch wie in der Spitzengruppe der bewegungsintensivsten Probanden.</p>
<p>Die Studie zeige, dass nicht nur Übungen, sondern auch Aktivitäten wie Kochen, Waschen und Putzen mit einem geringeren Alzheimerrisiko in Zusammenhang stehen, erklärte Studienautor Aron S. Buchman in einer Mitteilung.</p>
<p>Auch ältere Menschen, die nicht mehr zu sportlichen Übungen fähig sind, können daher von einem aktiven Lebensstil profitieren. Publiziert wurde die Studie in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift &#8220;Neurology&#8221; der American Academy of Neurology.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://science.orf.at/stories/1697529/</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Mit völliger Sicherheit lässt sich mit dieser Art von Studie ein Zusammenhang nicht belegen.</p>
<p>Es könnte auch ein unbekannter Faktor für die Resultate verantwortlich sein.</p>
<p>Beispielsweise wäre es auch möglich, dass nachmalige Alzheimer-Patienten sich im Vorstadium der Krankheit wegen der sich anbahnenden (aber noch nicht diagnostizierten) Krankheit weniger bewegen. Dann wäre der Zusammenhang nicht so wie in diesem Beitrag dargestellt (Bewegungsmangel fördert Alzheimer) sondern umgekehrt (Sich anbahnende Alzheimer-Erkrankung fördert Bewegungsmangel).</p>
<p>Ich will damit nur festhalten, dass man Studien dieser Art nie als beweisend für bestimmte Zusammenhänge betrachten sollte.</p>
<p>Dass Bewegung im Frühstadium von Alzheimer eine günstige Wirkung hat, halte ich für plausibel.</p>
<p>Siehe:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/11/12/naturheilkunde-spazierengehen-bessert-gedaechtnisschwaeche.html">Naturheilkunde: Spazierengehen bessert Gedächtnisschwäche</a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Kümmeltee lindert Magenkrämpfe und Blähungen</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2012/04/16/kummeltee-lindert-magenkrampfe-und-blahungen.html</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 16:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital. Kümmeltee lindert Magenkrämpfe und Blähungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kümmel kann bei Völlegefühl, Blähungen und Magenkrämpfe Linderung verschaffen. Die kleinen Kümmelfrüchte sollten mit einem Mörser oder dem Rücken eines Esslöffels gequetscht und dann mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen werden, empfiehlt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg.</p>
<p>Nur so könne das ätherische Öl aus dem Kümmel in das Teewasser übergehen und seine krampflösende und keimhemmende Wirkung entfalten.</p>
<p>Zur Linderung von Beschwerden bei Säuglingen oder Kleinkindern solle Kümmelöl zu zehn Prozent mit Olivenöl vermischt und vorsichtig in die Bauchhaut um den Nabel eingerieben werden, rät der Experte. Nebenwirkungen sind gemäss Mayer bei Kümmel nicht bekannt. Er empfiehlt zudem, immer genügend Zeit für eine Mahlzeit einzuplanen und das Essen langsam und gründlich zu kauen. Grob zerkleinerte Speisen würden schwerer verdaut, Gase könnten sich entwickeln und den Bauch aufblähen. Ursache für Magen-Darm-Beschwerden ohne organische Erkrankung seien häufig auch mangelnde Bewegung und schweres Essen.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.infranken.de/nachrichten/ratgeber/Kuemmel-hilft-bei-Magenkraempfen-und-Blaehungen;art186,242568</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Kümmelfrüchte kann man bei Völlegefühl nach den Mahlzeiten auch direkt kauen und schlucken. Ähnlich wie Kümmel wirken Fenchelfrüchte, Dillfrüchte und Anisfrüchte, aber auch Korianderfrüchte und Kardamomenfrüchte.</p>
<p>Kümmel ist wohl den meisten Menschen in Mitteleuropa als Gewürz bekannt. Dass man Kümmel als einheimische Heilpflanze vor allem in den Voralpen und Alpen auf Wiesen und Weiden oft in grosser Zahl antreffen kann, wissen aber längst nicht alle.</p>
<p>Falls Sie also die Kümmelpflanze in der Natur kennen lernen möchten, können Sie das gerne auf einer meiner Kräuterwanderungen (Termine und Orte hier). Kümmel ist da nicht gerade immer, aber sehr häufig anzutreffen.</p>
<p>Fenchel, Anis, Dill, Koriander und Kardamom sind dagegen keine einheimischen Wildpflanzen.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege:<a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  "> www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Peter Singer: Dicke sollen für Extrakilos zahlen</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2012/04/07/peter-singer-dicke-sollen-fur-extrakilos-zahlen.html</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 15:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital. Peter Singer: Dicke sollen für Extrakilos zahlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Flugzeug verbrauchen Übergewichtige mehr Platz und Treibstoff als dünne Reisende und es wäre daher nur fair, sie dafür zur Kasse zu bitten. Das schreibt der Bioethiker Peter Singer:</p>
<p>„Ist das Gewicht einer Person deren Privatangelegenheit? Sollten wir einfach toleranter sein in Bezug auf unterschiedliche Körperformen? Meiner Meinung nach nicht. Fettleibigkeit ist ein ethisches Thema, denn die Gewichtszunahme der einen bedeutet höhere Kosten für andere.“</p>
<p>Singer beschreibt dann verschiedene Varianten, wie man Übergewichtigen ihre zusätzlichen Kilos auf Flugreisen verrechnen könnte.</p>
<p>Freunde, mit denen er diesen Vorschlag diskutiere, würden oft sagen, dass viele übergewichtige Menschen keinen Einfluss auf ihr Gewicht hätten – sie hätten einfach einen anderen Stoffwechsel als die anderen, schreibt Singer Aber der Zweck einer Gebühr für Übergewicht sei ja nicht, eine Sünde zu bestrafen, sei es wegen zu viel Gepäck oder zu viel Körpergewicht. Es gehe darum, dass jeder Einzelne das zahle, was es koste, ihn oder sie ans Ziel zu fliegen. Fliegen sei etwas anderes als zum Beispiel das Gesundheitswesen. Fliegen sei kein Menschenrecht.</p>
<p>Das tönt so, als wolle Singer diese „Übergewichts-Kompensationszahlungen“ auf die Flugpreise begrenzen und nicht auf alle Bereiche ausweiten. Doch dann erweitert er die Thematik genau auf heikle Gebiete wie das Gesundheitswesen:</p>
<p>„Wenn die Menschen größer und schwerer werden, passen weniger in einen Bus oder einen Zug, was die Kosten für den öffentlichen Transport in die Höhe treibt. Krankenhäuser müssen jetzt stärkere Betten und OP-Tische bestellen, extra große Toiletten bauen und sogar extra große Kühlfächer in ihren Leichenhallen installieren – all dies sind zusätzliche Kosten für sie. Das bedeutet für Steuerzahler und privat Versicherte zusätzliche Gesundheitsausgaben&#8230;.“</p>
<p>Diese Tatsachen reichen nach Ansicht von Peter Singer, um eine Politik zu rechtfertigen, die einer Gewichtszunahme entgegenwirkt: „Helfen würde eine Besteuerung von Lebensmitteln, die disproportional für Fettleibigkeit indiziert sind – besonders Lebensmittel ohne Nährwert, wie süße Getränke.</p>
<p>Diese Mittel könnten dann dazu verwendet werden, die zusätzlichen Kosten auszugleichen, die fettleibige Menschen anderen verursachen. Die Verteuerung dieser Lebensmittel würde auch ihren Konsum durch Menschen, die das Risiko der Fettleibigkeit haben, verringern.“</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article13927646/Die-Dicken-sollten-fuer-ihre-Extrakilos-zahlen.html</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Das Verursacherprinzip ist mir in manchen Bereichen durchaus sympathisch.</p>
<p>Die Forderungen Peter Singer’s werfen aber einige Fragen auf:</p>
<p><strong>Adipositas ist nicht immer selbstverschuldet.</strong></p>
<p>Es gibt zum Beispiel deutliche Hinweise dafür, dass Adipositas teilweise genetisch bedingt ist:</p>
<p>„ Zwillingsstudien deuten darauf hin, dass Übergewicht auch eine genetische Komponente hat. Sie wird in dieser Betrachtung mit 70 % angegeben. Außerdem fand man bei Adoptivkindern einen starken Zusammenhang zwischen ihrem BMI und dem ihrer leiblichen Eltern, aber keinen Zusammenhang zwischen ihrem Gewicht und dem ihrer Adoptiveltern.“</p>
<p>(Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Nicht direkt mit Genetik erklären lässt sich allerdings die Zunahme der Adipositas in den letzen Jahrzehnten. Indirekt besteht möglicherweise aber ein Zusammenhang: Unsere genetische Ausstattung ist wohl nicht eingestellt auf einen solchen Überfluss an Nahrung kombiniert mit so wenig Bewegung. Das gab es im Verlaufe der menschlichen Evolution nur ausnahmsweise.</p>
<p>Es gibt auch Stoffwechselerkrankungen, die Adipositas verursachen können, beispielsweise Schilddrüsenunterfunktion (z. B. Hashimoto-Thyreoiditis), Störungen des Kortisolhaushaltes (Cushing-Syndrom) oder Glucosestoffwechselstörungen mit Hyperinsulinismus.</p>
<p>Und es gibt sozio-kulturelle Einflüsse:</p>
<p>Je niedriger der soziale Status (bestimmt durch die drei Faktoren Höhe der Ausbildung, Haushaltseinkommen und berufliche Stellung), desto häufiger trifft man auf das Problem Übergewicht: Je höher der Schulabschluss, desto tiefer &#8211; und damit günstiger &#8211; liegt der Body-Mass-Index.</p>
<p>Ausgehend von diesen verschiedenen Einflüssen dürfte klar werden, dass das Mass an Eigenverantwortung für eine Adipositas von Mensch zu Mensch durchaus unterschiedlich ist. Peter Singer macht aber nicht den Eindruck, dass er bei seinen „Übergewichts-Kompensationszahlungen“ einen Unterschied macht zwischen selbstverschuldeter und unverschuldeter Adipositas (abgesehen davon, dass diese Differenzierung sehr schwierig sein dürfte).</p>
<p>Es würde also auch eine wesentlich genetisch oder durch eine Stoffwechselkrankheit bedingte Adipositas mit einer Strafzahlung belegt.</p>
<p>Dann fragt sich allerdings, weshalb ausgerechnet und nur die Übergewichtigen zur Kasse gebeten werden sollen. Wenn das Verursacherprinzip auf die Genetik ausgeweitet wird – wenn ich also für Kosten, die aus meiner Genetik entstehen, haftbar gemacht werde, dann stehen wir vor einer brisanten Entwicklung.</p>
<p>Wikipedia führt als Krankheiten mit genetisch bedingter Disposition auf:</p>
<p>Adipositas</p>
<p>Allergien, diverse</p>
<p>Alzheimer-Krankheit</p>
<p>Autoimmunerkrankungen</p>
<p>Bluthochdruck</p>
<p>Creutzfeldt-Jakob-Krankheit</p>
<p>Depression</p>
<p>Diabetes mellitus</p>
<p>Großzehenabweichung (Hallux valgus)</p>
<p>Haarausfall</p>
<p>Herzfehler</p>
<p>Herzinfarkt</p>
<p>Krebserkrankungen diverse</p>
<p>Laktoseintoleranz</p>
<p>maligne Hyperthermie</p>
<p>Migräne</p>
<p>Multiple Sklerose (MS)</p>
<p>Osteoporose</p>
<p>Parkinson-Krankheit</p>
<p>Psoriasis</p>
<p>Rheuma</p>
<p>Schizophrenie</p>
<p>Schlaganfall</p>
<p>Taubheit</p>
<p>Formen der Trisomie</p>
<p>Vitiligo</p>
<p>Machen wir diese Patienten auch verantwortlich für Kosten, die der Allgemeinheit aufgrund ihrer genetischen Disposition entstehen? So wie es Peter Singer für Übergewichtige (auch) mit genetischer Disposition fordert?</p>
<p><strong>Wo hört das auf?</strong></p>
<p>Und auch wenn man kontrafaktisch davon ausgeht, dass Übergewicht in jedem Fall zu 100% selbstverschuldet ist, stellen sich brisante Fragen:</p>
<p>Herz-Kreislauferkrankungen verursachen viele Gesundheitskosten. Wer sich wenig bewegt, leidet eher an Herz-Kreislauferkrankungen. Warum nicht ein Strafzuschlag für Leute, die sich zuwenig bewegen? Das wäre doch motivierend&#8230;.</p>
<p>Zuviel oder falsche Bewegung ist aber auch nicht optimal. Sportunfälle sind schliesslich oft sehr kostspielig.</p>
<p>Wenn wir also das Verursacherprinzip generell anwenden, und nicht nur bei den Übergewichtigen, dann sehe ich nicht ein, weshalb ich für die tausenden von Beinbrüchen, die jeden Winter beim Skifahren passieren, mit bezahlen soll. Skifahren ist schliesslich genauso wie Fliegen kein Menschenrecht. Entsprechend dem Vorschlag von Peter Singer zur Besteuerung von Adipositas-fördernden Nahrungsmitteln könnte man ja die Kosten der Skiunfälle auf die Tickets der Bergbahnen und Skilifte draufschlagen. Allerdings bestraft man dann auch die sorgfältigen Skifahrer, die keine Unfälle bauen.</p>
<p>Genauso bestraft Peter Singer mit seinem Vorschlag, Adipositas-fördernde Nahrungmittel zu besteuern auch diejenigen, die solche Nahrungsmittel in vernünftigem Mass essen und damit nicht dick werden. Teurer wird dann auch mein Vermicelle (Foto auf <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:VermicellesDessert.jpg&amp;filetimestamp=20091129103612   ">Wikipedia</a>), womit ich meines Erachtens unverdienterweise eine „Busse“ bezahlen muss.</p>
<p>Und wenn das Vermicelle einen Franken teurer wird, tut das der Verkäuferin aus dem Supermarkt mehr weh als dem Rechtsanwalt oder dem Banker. Ist das gerecht?</p>
<p>Nicht ganz einfach wäre wohl auch die Entscheidung, welche Nahrungsmittel nun konkret als Dickmacher besteuert werden sollen. Schliesslich kann ich von fast allem dick werden, wenn ich genug davon esse.</p>
<p>Und wenn wir schon vom Verursacherprinzip reden: Gemäss US-Studien verlieren adipöse Personen 6-7 Lebensjahre, extrem Fettleibige (BMI ab 40) sogar 5 bis 20 Jahre. Sollte man also bei adipösen Menschen nicht die Rente erhöhen? Sie beziehen ja weniger lange Geld.</p>
<p>Bei Herz-Kreislauferkrankungen spielt zudem nicht nur das Gewicht, sondern auch die Fettverteilung im Körper eine wichtige Rolle („inneres Bauchfett“). Sollte man – wenn man gen Ansatz von Peter Singer verfolgt, dieses unterschiedliche Risiko nicht berücksichtigen?</p>
<p>Ich halte den Vorschlag von Peter Singer für populistisch. Er nutzt Ressentiments gegen die „Dicken“ aus, bietet einfache Scheinlösungen und unterschlägt die komplexen Fragen, die mit dem Verursacherprinzip im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit verbunden sind.</p>
<p>Damit will ich keineswegs negieren, dass die Zunahme der Adipositas in unserer Gesellschaft ein Problem darstellt.</p>
<p>Und die Gesundheitsbehörden sollen sich durchaus Gedanken machen, wie man dieser Entwicklung entgegen steuern kann.</p>
<p>Einfache Lösungen wird es für dieses Problem aber nicht geben.</p>
<p>Genauso wenig wie für die Zunahme der Kosten im Gesundheitswesen. Nur gerade auf die „Dicken“ einzuhacken, ist mir etwas zu billig.</p>
<p>Bezüglich Adipositas halte ich nichtdiskriminierendes Vorgehen für adäquater. Ein guter Beitrag zu einer sinnvollen Prävention wäre zum Beispiel fundierte Bildung im Bereich Ernährungslehre / Kochen. Damit läst sich eine allfällige genetische Disposition nicht wegzaubern, aber der Umgang mit ihr kann möglicherweise optimiert werden.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Zügig Gehen reduziert Darmkrebsrisiko</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2012/03/02/zugig-gehen-reduziert-darmkrebsrisiko.html</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 23:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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Zügig Gehen reduziert Darmkrebsrisiko.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tägliches Fahrradfahren oder schnelles Gehen reduzieren das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Das lässt die Deutsche Krebshilfe in Bonn verlauten. &#8220;Menschen, die sich jeden Tag intensiv bewegen, sind um 40 bis 50 Prozent weniger gefährdet als Bewegungsmuffel&#8221;, erklärt Professor Martin Halle vom Zentrum für Prävention und Sportmedizin in München.</p>
<p><strong>Eine Stunde täglich genügt</strong></p>
<p>Dabei muss man sich nicht lange Zeit am Stück bewegen. Auch kurze aktive Intervalle wirken günstig gegen Darmkrebs &#8211; solange man täglich auf total 30 bis 60 Minuten kommt. Der Grund für diesen Schutzeffekt: Bewegung regt den Stoffwechsel an und bewirkt, dass Krebszellen nicht so schnell entstehen können. Darüber hinaus hemmt Sport entzündliche Vorgänge im Organismus und trägt bei zur Gewichtskontrolle. Das Gewicht spielt eine große Rolle, weil Übergewicht die Entstehung von Tumoren begünstigen kann.</p>
<p>Nicht nur Bewegung, auch andere Maßnahmen helfen, das persönliche Darmkrebsrisiko zu reduzieren. Dänische Wissenschaftler haben dazu fünf Regeln entwickelt, die auf Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) basieren.</p>
<p>Die fünf Regeln gegen Darmkrebs lauten:</p>
<p>- Mindestens 30 bis 60 Minuten am Tag körperlich aktiv sein.</p>
<p>- Höchstens sieben Gläser Alkohol pro Woche trinken &#8211; Männer höchstens 14 Gläser pro Woche.</p>
<p>- Nicht rauchen.</p>
<p>- Bauchumfang unter 88 Zentimeter (Frauen) beziehungsweise unter 102 Zentimeter (Männer) halten.</p>
<p>-	Sich gesund ernähren mit viel Obst, Gemüse und Ballaststoffen sowie wenig rotem Fleisch und Fett.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://lifestyle.t-online.de/schnelles-gehen-senkt-das-risiko-fuer-darmkrebs/id_54444554/index</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Weitere Infos zur vorbeugenden Wirkung von Bewegung gegen Darmkrebs:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/20/koerperliche-bewegung-beugt-dickdarmkrebs-vor.html  ">Körperliche Bewegung beugt Dickdarmkrebs vor </a></p>
<p>Es ist beeindruckend, welch positive Effekte schon kleine, aber regelmässige Bewegungszeiten haben können. Beispiele:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/17/sport-gegen-depression.html  ">Sport gegen Depression</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/03/diabetes-sport-steigert-insulinproduktion.html   ">Diabetes: Sport steigert Insulinproduktion </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/09/18/sport-vorbeugend-gegen-menstruationsbeschwerden.html">Sport vorbeugend gegen Menstruationsbeschwerden </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/09/18/studie-zeigt-sport-hilft-gegen-depression.html  ">Studie zeigt: Sport hilft gegen Depression </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/07/17/sport-reduziert-angstsymptome.html  ">Sport reduziert Angstsymptome </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/01/07/bewegung-beugt-depressionen-vor.html  ">Bewegung beugt Depressionen vor </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/19/studie-zeigt-diabetiker-koennen-der-krankheit-davonlaufen.html  ">Studie zeigt: Diabetiker können der Krankheit davon laufen</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/18/bewegung-staerkt-psychische-gesundheit.html">Bewegung stärkt psychische Gesundheit </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/04/taeglicher-spaziergang-bremst-geistigen-abbau.html   ">Täglicher Spaziergang bremst geistigen Abbau </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/01/23/bewegung-reduziert-brustkrebsrisiko-nach-den-wechseljahren.html">Bewegung reduziert Brustkrebsrisiko nach den Wechseljahren </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/12/31/schon-leichtes-training-beugt-osteoporose-vor.html  ">Schon leichtes Training beugt Osteoporose vor </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/11/12/naturheilkunde-spazierengehen-bessert-gedaechtnisschwaeche.html  ">Naturheilkunde: Spazierengehen bessert Gedächtnisschwäche </a></p>
<p>Bewegung ist im übrigen eine der fünf Säulen der Naturheilkunde nach Sebastian Kneipp. Und Ernährung und Heilpflanzen sind zwei weitere Säulen.</p>
<p>Leider werden heute die Begriffe Naturheilkunde und Komplementärmedizin sehr oft vermischt und ungenau verwendet. Und die meist eher  unspektakulären naturheilkundlichen Ansätze geraten vor lauter exotisch-esoterischem Brimborium unverdienterweise in den Hintergrund.</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/08/naturheilkunde-was-ist-das.html">Naturheilkunde &#8211; was ist das?</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/blog/komplementaermedizin-ein-fragwuerdiger-begriff.html  ">Komplementärmedizin &#8211; ein fragwürdiger Begriff</a></p>
<p>Ernährungsmässig trägt ein hoher Ballaststoffgehalt  zur Darmkrebsprävention bei, wobei auch Ballaststoffe eine Rolle spielen, die in der Phytotherapie gegen Verstopfung eingesetzt werden, zum Beispiel Schleimpflanzen wie Leinsamen und Flohsamen, aber auch Guar, Haferkleie oder Pektin..</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
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<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Koffein verstärkt PMS-Symptome</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 11:04:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital. 
Koffein verstärkt PMS-Symptome, Mönchspfeffer oft wirksam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Koffein verschlimmert die Beschwerden eines prämenstruellen Syndroms (PMS) deutlich. Frauen die unter PMS leiden, sollten deshalb auf Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke wie Cola verzichten. Vermieden werden sollten möglichst auch Tee, Alkohol und Salz.</p>
<p>Koffein verstärke PMS-Beschwerden um ein Vielfaches, erklären Fachleute der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). Das unangenehme Spannen in der Brust, ein häufiges PMS-Symptom – lasse sich lindern, wenn weniger Flüssigkeit als üblich getrunken wird.</p>
<p>Betroffene Frauen sollen zudem gegen typische PMS-Symptome wie Gereiztheit oder Erschöpfung nicht mit schnell resorbierbaren Kohlenhydraten wie Süßigkeiten angehen. Vielmehr lindere eine fettarme und betont vitaminreiche Ernährung Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Hautunreinheiten, Verdauungsstörungen und Appetitstörungen oder Wassereinlagerungen. Hauptsächlich fettreicher Fisch und Lebensmittel mit Kalzium, Vitamin D und Vitamin B6 sollten häufig auf dem Speiseplan stehen. Die Fachleute raten zudem mindestens dreimal wöchentlich sportliche Aktivitäten auszuüben und für ausreichenden Schlaf zu sorgen.</p>
<p>Wenn Schmerzen oder PMS-Beschwerden zu stark sind, könne entweder Mönchspfeffer in genügend hoher Dosierung helfen oder hormonelle Verhütungsmittel mit einer Kombination aus einem Östrogen- und einem Gestagenanteil.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.n-tv.de/wissen/Koffein-foerdert-PMS-Symptome-article5641601.html</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Der erwähnte Mönchspfeffer ( Keuschlamm, Vitex agnus-castus) ist die wichtigste Heilpflanze der Phytotherapie bei Prämentstruellem Syndrom (PMS).</p>
<p>Hier eine Zusammenfassung der medizinisch anerkannten Anwendungsbereiche:</p>
<p>„Bei Regeltempoanomalien (unregelmäßige Menstruation), prämenstruellen Beschwerden und Mastodynie (schmerzende Brüste) (Kommission E); beim prämenstruellen Syndrom einschließlich Spannungsgefühl und Schmerzen in den Brüsten; außerdem bei Menstruationsstörungen wie zu häufigen, zu wenigen oder fehlenden Regelblutungen (ESCOP).<br />
Das HMPC hat für Mönchspfefferfrüchte die Anwendung beim prämenstruellen Syndrom als ‚medizinisch allgemein anerkannt’ („well-established medicinal use“) akzeptiert;&#8230;“</p>
<p>Quelle: http://www.koop-phyto.org/arzneipflanzenlexikon/moenchspfeffer.php</p>
<p>Wichtig ist wie immer in der Phytotherapie die Wahl der optimalen Arzneiform:</p>
<p>Mönchspfeffertee ist unüblich und ungeklärt bezüglich Wirksamkeit. Mit Mönchspfeffertinktur werden in den üblichen Dosierungen mit grösster Wahrscheinlichkeit nur ungenügende Wirkstoffmengen zugeführt.</p>
<p>Gut dokumentiert bezüglich Wirksamkeit sind nur Mönchspfefferpräparate auf der Basis von Trockenextrakt.</p>
<p>In der Schweiz sind dies vor allem:</p>
<p>Agnolyt Kapseln (Max Zeller Söhne AG)</p>
<p>Agnus-castus Mepha (Mepha Pharma AG)</p>
<p>Emoton (Tentan AG)</p>
<p>Ophrane (Vifor SA)</p>
<p>Prefemine (Max Zeller Söhne AG)</p>
<p>Premens (Zeller Medical AG)</p>
<p>Folgende Hinweise sind bei der Anwendung von Mönchspfeffer-Präparaten zu beachten:</p>
<p>„Frauen mit einem östrogen-sensiblen Tumor müssen vor der Behandlung mit Mönchspfefferfrüchten um ärztlichen Rat fragen. Dies gilt auch für Frauen, die Dopaminagonisten, Dopaminantagonisten, Östrogene und Antiöstrogene einnehmen (mögliche Interaktionen), sowie für Frauen mit einer Hypophysenstörung in der Krankheitsgeschichte. Bei Prolactin-produzierenden Tumoren der Hypophyse besteht die Gefahr der Maskierung von Tumorsymptomen.<br />
Für die Einnahme von Mönchspfefferfrüchten während der Schwangerschaft besteht keine Indikation; während der Stillzeit wird von der Einnahme von Mönchspfefferfrüchten abgeraten, da dadurch die Milchbildung beeinflusst werden kann. Für Anwendung bei Jugendlichen unter 18 Jahren und Kindern liegen noch keine Untersuchungen zur Unbedenklichkeit vor.“</p>
<p>Quelle: http://www.koop-phyto.org/arzneipflanzenlexikon/moenchspfeffer.php</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/07/27/zyklusstorungen-haufig-genugt-monchspfeffer-extrakt.html  ">Zyklusstörungen  -  häufig genügt Mönchspfeffer-Extrakt</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/07/11/monchspfeffer-bei-pramenstruellem-syndrom-pms.html  ">Mönchspfeffer bei prämenstruellem Syndrom</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/06/phytotherapie-praemenstruelles-syndrom-moenchspfeffer-oft-wirksam.html">Phytotherapie: Prämenstruelles Syndrom: Mönchspfeffer oft wirksam</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/04/10/praementstruelles-syndrom-pms-bewegung-hilft-heilpflanzen-auch.html  ">Prämenstruelles Syndrom (PMS): Bewegung hilft &#8211; Heilpflanzen auch</a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Krampfadern: Hochlagern der Beine entlastet die Venen</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2012/01/24/krampfadern-hochlagern-der-beine-entlastet-die-venen.html</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 22:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Krampfadern: Hochlagern der Beine entlastet die Venen. Phytotherapie: Rosskastanien-Extrakt, Mäusedorn, Buchweizenkrauttee, Rotes Weinlaub.
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland leiden an Veränderungen der Venen, erklärt Lutz Schimmelpfennig, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. Ein Risikofaktor, der Krampfadern fördere, sei mangelnde Bewegung. Er rät deshalb, die Venen durch möglichst wenig Sitzen und viel Bewegung zu unterstützen.</p>
<p>Entlastung für die Venen bringe zudem das Hochlagern der Beine, weil dadurch der Rückfluss des Blutes zum Herzen hin gefördert wird.</p>
<p>Wann immer sich im Laufe des Tages die Möglichkeit biete, sollte man die Füße für ein paar Minuten auf einen Stuhl oder eine Tischkante legen, empfiehlt der Experte. Bewegungsübungen wie Radfahren in der Luft könne man auch gut zwischendurch in den Alltag integrieren</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://de.nachrichten.yahoo.com/das-hochlegen-der-beine-entlastet-die-venen-072428443.html</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Dass bei Venenbeschwerden das Hochlagern der Beine positiv wirken kann, ist eine ziemlich bekannte Empfehlung.</p>
<p>Entscheidend scheint mir eher, ob man im Alltag genügend oft daran denkt.</p>
<p>Vielleicht wäre es da nützlich, passende Möbelstücke im Umfeld zu platzieren.</p>
<p>Und dass Bewegung wichtig ist für die Vorbeugung und Behandlung von Venenbeschwerden, steht ausser Frage.</p>
<p>In der Phytotherapie werden bei Venenbeschwerden (Krampfadern, venöse Ödeme) zum Beispiel Rosskastanien-Extrake, Buchweizenkrauttee, Mäusedorn und Rotes Weinlaub verwendet.</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/10/15/pharmawiki-rosskastanien-extrakt-bei-venenleiden.html">Pharmawiki: Rosskastanien-Extrakt bei Venenleiden</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/07/31/phytotherapie-chronisch-venose-insuffizienz-cvi.html">Phytotherapie bei chronisch-venöser Insuffizienz </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/05/07/heilpflanzen-praparate-lindern-venenbeschwerden.html">Heilpflanzen-Präparate lindern Venenbeschwerden</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/05/26/heilpflanzen-bei-venenbeschwerden.html">Heilpflanzen bei Venenbeschwerden </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/03/20/weinlaub-extrakt-gegen-schwere-beine.html">Weinlaub-Extrakt gegen schwere Beine</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/12/cochrane-studie-zu-rosskastanien-extrakt-bei-venenbeschwerden.html">Cochrane-Studie zu Rosskastanien-Extrakt bei Venenbeschwerden </a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Walking und Jogging helfen gegen Migräne</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/12/23/walking-und-jogging-helfen-gegen-migrane.html</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 11:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jogging, Walking, Nordic Walking, Zumba, Aerobic, Pilates....Bewegung ist gesund. Jogging und Walking helfen gegen Migräne. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sportliche Aktivität wirkt sich deutlich positiv auf die Stärke, die Häufigkeit und die Dauer einzelner Migräne­Attacken von Patienten aus. Zu diesem Resultat kam eine Studie am Universitätsklinikum Kiel, die mit Unterstützung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) durchgeführt wurde. „Vor allem der Sport im aeroben Herzfrequenzbereich zur Steigerung der Ausdauer, zum Beispiel durch ein ausreichend effizientes Lauftraining, soll hierfür in besonderem Maße geeignet sein“, erklärt Dr. Stephanie Darbaneau, die die Studie begleitet hat.</p>
<p>In der Studie wurde die Wirkung von Jogging und von Walking auf die Migräne verglichen.</p>
<p>Während der Untersuchung beobachteten die Wissenschaftler die Entwicklung der Migränesymptome acht Wochen vor und nach dem Training bei Patienten, die durchschnittlich schon seit 20 Jahren erkrankt waren. In beiden Gruppen (Joggen und Walken) zeigte sich, dass Sport bei der Migräneerkrankung günstig wirkt.<br />
So reduzierten sich die Migränetage in der Jogginggruppe um 17,2 Prozent und die Kopfschmerzstunden gingen um 21,8 Prozent pro Monat zurück. In der Walkinggruppe traten aufgrund der moderaten Bewegung pro Monat durchschnittlich 1,3 Attacken weniger auf.</p>
<p>Bisher existieren nur wenige Studien, die den erwarteten günstigen Effekt des Sports auf Kopfschmerzen belegen. Zehn Studien haben den Effekt von Sport auf die Migräneerkrankung untersucht, fünf davon konnten zeigen, dass Betroffene nach einem regelmäßigen Ausdauerlauftraining weniger Attacken hatten. Bei den übrigen fünf Studien blieb die Wirkung unklar oder konnte nicht nachgewiesen werden.</p>
<p>Als Erklärung für die vom Ausdauersport erwarteten Effekte wird eine Steigerung der Schmerzschwelle diskutiert. Ausdauersport soll den Abbau von unter Stress ausgeschütteten Hormonen beschleunigen, den Stresshormonpegel der Patientinnen und Patienten reduzieren und dadurch die individuelle Schmerzschwelle beeinflussen.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48370/Walken_und_Joggen_hilft_gegen_Migraene.htm</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>„Bewegung“ ist eine Heilmethode aus der klassischen Naturheilkunde.  Darum gehört „Bewegung“ auch zu den 5-Säulen der Naturheilkunde nach Sebastian Kneipp:</p>
<p>-	Hydrotherapie</p>
<p>-	Heilpflanzen-Anwendungen (in modernisierter Form: Phytotherapie)</p>
<p>-	Ernährung</p>
<p>-	Bewegung, Luft, Licht</p>
<p>-	Lebensordnung</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/08/naturheilkunde-was-ist-das.html  ">Was ist Naturheilkunde?</a></p>
<p>„Bewegung“ wird heute kaum mehr als Heilmethode aufgefasst.</p>
<p>Heilmethoden müssen exotischer daher kommen, um im Trend zu liegen.</p>
<p>„Bewegung“ wird mit Sport und Fitness gleich gesetzt, ist natürlich gesund und kommt heute attraktiver verpackt als Jogging, Nordic Walking, Zumba, Aerobic, Pilates etc. daher.</p>
<p>Inzwischen gibt es aber immer mehr Untersuchungen, die regelmässiger Bewegung spezifische günstige Wirkungen zuschreiben zum Beispiel bei Diabetes, Depressionen, Demenz, Durchblutungsstörungen in den Beinen.</p>
<p>In der Regel braucht es für günstige Effekte nicht die intensive, stundenlange körperliche Aktivität. Schon kleinere, aber regelmässig absolvierte Bewegungsrationen zeigen gute Wirkung. Und am besten baut man diese Bewegungsrationen in den Alltag ein.</p>
<p>Wer darüber hinaus noch Jogging, Nordic Walking, Zumba, Aerobic, Pilates&#8230;.machen will, kann das gerne tun. Solche Methoden haben meinem Eindruck nach vor allem einen Motivationseffekt, wenn man dadurch eine Bewegungsart oder eine Gruppe findet, die einem zusagt.</p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
<p>Infos auf <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Info-Treff Pflanzenheilkunde</h2>
<p>Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen</p>
<p>Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:</p>
<p><a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/  ">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen?</p>
<p><a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sport gegen Depression</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/17/sport-gegen-depression.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/11/17/sport-gegen-depression.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 09:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sport hilft bei Depression - Bewegung als wichtige Säule der Naturheilkunde.
Joggen, Walken, Radfahren bewirken ähnliche Effekte wie Antidepessiva.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Behandlung von Depressionen ist Sport eine von drei therapeutischen Säulen.</p>
<p>Die Therapietreue der Patienten verbessert sich, wenn sie in die Therapieentscheidung einbezogen werden.</p>
<p>Das sind zwei zentrale Resultate des 10. Lundbeck Dialogs ZNS.</p>
<p>Joggen, Radfahren, Walken, Schwimmen seien gut für die Gesundheit &#8211; auch für die seelische Gesundheit.</p>
<p>Diese Ansicht vertritt der Neurologe und Psychiater Dr. Ralf Künzel aus dem hessischen Bruchköbel. Regelmäßiger Ausdauersport habe einen &#8220;1A-Evidenzgrad für Depression&#8221;, erklärt Künzel.</p>
<p>Der Facharzt verwies auf mehrere randomisierte Kontrollstudien, die eine Linderung der Symptome bei regelmäßigem sportlichem Training belegen. Sport sagt er, sei einer von drei Therapiebausteinen für depressive Patienten, neben Psychotherapie und Medikamententherapie.</p>
<p>Die molekularen Mechanismen, die durch Sport in Gang kommen, seien vergleichbar mit denen von Antidepressiva, erläutert Künzel.</p>
<p>Bei der Behandlung seiner ambulanten Patienten knüpft er an das noch vorhandene Aktivitätsniveau an. Wenn der Patient es schaffe, die Laufschuhe anzuziehen und zumindest einmal um den Block zu laufen, dann gehe es ambulant. Patienten, bei denen das nicht mehr möglich ist, gehören aus seiner Sicht in die Klinik.</p>
<p>Eine gute neurologische Klinik zeichne sich dadurch aus, dass sie ihre Patienten morgens in die Laufschuhe stelle.</p>
<p><strong>Wichtige Mitwirkung des Patienten an Therapie</strong></p>
<p>Patienten zur Mitwirkung an der Behandlung zu bewegen, gelingt besser, wenn man sie in die Therapieentscheidung einbezieht, betonte der Psychotherapeut Dr. Andreas Loh aus Freiburg.</p>
<p>Als Hindernisse in der Versorgung von depressiven und manisch-depressiven Patienten sieht Loh unter anderem ein unzureichendes Verständnis von Erkrankung und Therapie, unzureichende Einsicht in den Behandlungsbedarf und dysfunktionale Einstellungen bei den Beteiligten.</p>
<p>Oft sehen gerade depressive Patienten oder Patienten mit bipolaren Störungen nicht ein, warum sie ihre Medikamente auch dann nehmen sollten, wenn es ihnen gerade vermeintlich gut geht.</p>
<p><strong>Rücksicht nehmen auf individuelle Werte und Einstellungen des Patienten</strong></p>
<p>Vielen Ärzten ist zwar dieses Problem der Non-Compliance bekannt, sie unterschätzen aber oft das Ausmass, meint Loh. Um die Compliance zu verbessern, müssen Ärzte ihre Patienten zur Behandlung motivieren. Reine Information sei dafür nur die Basis.</p>
<p>Auch individuelle Werte und Einstellungen des Patienten müssen bei der Therapieentscheidung berücksichtigt werden, verlangt Loh.</p>
<p>Er setzt daher auf das sogenannte Shared Decision Making und zeigte sich überzeugt, dass damit ein besserer Therapie-Outcome erzielt wird.</p>
<p>Das gilt gemäss Loh auch für Patienten mit Depression, die Studien zufolge ebenso in Therapieentscheidungen einbezogen werden wollen wie somatisch erkrankte Patienten.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/679029/depressionen-davon-laufen.html?sh=7&amp;h=-629385950</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>- Bewegung ist eine der Grundsäulen der Naturheilkunde.</p>
<p>Siehe dazu: <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/08/naturheilkunde-was-ist-das.html">Naturheilkunde &#8211; was ist das?</a></p>
<p>- Patientinnen und Patienten sollen in Therapieentscheidungen einbezogen werden, weil sich dadurch die Compliance entscheidend verbessert. Und die individuellen Werte und Einstellungen der Patienten sollen bei der Therapieentscheidung berücksichtigt werden.</p>
<p>In beiden Bereichen bietet die Phytotherapie interessante Optionen:</p>
<p>Heilpflanzen-Anwendungen ermöglichen oft diese Mitentscheidung und Mitwirkung. Sie kommen zudem den individuellen Werten und Einstellungen von Menschen entgegen, die „sanftere“ Alternativen suchen, ohne dass dabei der Boden einer auch rational begründbaren Therapie verlassen werden muss.</p>
<p>Gerade in der Psychiatrie – aber nicht nur dort – sind das wichtige Pluspunkte.</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/10/14/starke-argumente-fur-phytotherapie-in-der-psychiatrie.html  ">Starke Argumente für Phytotherapie in der Psychiatrie </a></p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
<p>Infos auf <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Info-Treff Pflanzenheilkunde</h2>
<p>Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen</p>
<p>Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:</p>
<p><a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
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		<title>Diabetes: Sport steigert Insulinproduktion</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 18:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sport wirkt günstig bei Diabetes. Phytotherapie: Bei Heilpflanzen-Anwendungen wie Zimt oder Bittergurke / Bittermelone werden Wirkungen gegen Diabetes diskutiert, doch sind zahlreiche Fragen offen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Sport und körperlicher Aktivität lässt sich die verbreitete Erkrankung Diabetes lindern, da damit die Produktion von Insulin gesteigert wird. Eine Forschungsgruppe der Universität Basel ist nun auf den hormonellen Regelkreis gestossen, der für diesen Mechanismus verantwortlich ist. Ihre Resultate werden im renommierten Wissenschaftsmagazin «Nature Medicine» veröffentlicht.</p>
<p>Diabetes betrifft heute weltweit 366 Mio. Menschen. Alle sieben Sekunden stirbt ein Patient an Diabetes, jährlich sind es 4,6 Mio. Menschen.</p>
<p>Diabetes wird ausgelöst durch eine fortschreitende Abnahme der Insulinproduktion im Körper, die, wenn der Patient übergewichtig ist, wegen des erhöhten Bedarfs nicht mehr genügt. Bereits seit längerem ist bekannt, dass körperliche Aktivität den Diabetes Typ 2, die häufigste Diabetes-Form, vorbeugen und therapieren kann. Wie genau diese günstige Wirkung zustande kommt, konnte jetzt erstmals durch die Forschungsgruppe um Prof. Marc Donath von Universität und Universitätsspital Basel beschrieben werden.</p>
<p>Der arbeitende Muskel stellt ein Molekül namens Interleukin-6 (IL-6) her, dessen Bedeutung bisher jedoch unklar war. Bekannt ist daneben, dass die L-Zellen im Darm ein Hormon herstellen, das sogenannte Glucagon-like-Peptid-1 (GLP-1). Dieses GLP-1 wird durch Mahlzeiten über den Darm angeregt und stimuliert die Insulinproduktion.</p>
<p>Die Basler Forschungsgruppe konnte nun zeigen, dass auch der Muskel selber direkt das GLP-1 anregt, und zwar über IL-6. Zudem konnte aufgezeigt werden, dass das IL-6 in den Inselzellen der Bauchspeicheldrüse auch andere Zellen reprogrammiert, nämlich die α-Zellen. Diese stellen dabei von der Produktion von Glucagon, das den Blutzucker steigert, auf die Produktion von GLP-1 um – was wiederum bewirkt, dass die benachbarten β-Zellen vermehrt Insulin herstelltn. Bei körperlicher Aktivität wird damit über den IL-6-GLP-1-Hormonkreislauf mehr Insulin produziert, sodass der Blutzucker sinkt und der Verlauf des Diabetes positiv beeinflusst wird.</p>
<p>Interessanterweise produziert bei übergewichtigen Personen das Fettgewebe ebenfalls IL-6, und zwar ebenfalls mit dem Ziel, die Insulinproduktion zu steigern, um den erhöhten Bedarf zu decken. Bei gewissen Patienten genügt dies jedoch nicht, und es kommt zu Diabetes. In diesen Fällen kann körperliche Aktivität die IL6-Produktion aus dem Muskel unterstützen und dadurch dem Diabetes vorbeugen oder ihn lindern, wenn die Erkrankung schon vorliegt.</p>
<p>Der neu entdeckte hormonelle Regelkreis eröffnet verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Diabetes, wie die Wissenschaftler berichten. So können gezielt Sportinterventionen geplant werden, damit es bei den Diabetes-Patienten zu einer möglichst hohen Produktion von IL-6 kommt. Weiter lassen sich Medikamente einsetzen, die den Abbau vom GLP-1 hemmen, sogenannte DPP-IV-Inhibitoren. Kombiniert man diese Medikamente mit körperlicher Aktivität, ist ein verbesserter Behandlungserfolg zu erwarten. Diese Hypothese wird derzeit am Universitätsspital Basel in einer klinischen Studie bei Übergewichtigen und Diabetikern getestet.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.journalmed.de/newsview.php?id=35707</p>
<p>Originalbeitrag</p>
<p>Helga Ellingsgaard, Irina Hauselmann, Beat Schuler, Abdella M Habib, Laurie L Baggio, Daniel T Meier, Elisabeth Eppler, Karim Bouzakri, Stephan Wueest, Yannick D Muller, Ann Maria Kruse Hansen, Manfred Reinecke, Daniel Konrad, Max Gassmann, Frank Reimann, Philippe A Halban, Jesper Gromada, Daniel J Drucker, Fiona M Gribble, Jan A Ehses &amp; Marc Y Donath</p>
<p>Interleukin-6 enhances insulin secretion by increasing glucagon-like peptide-1 secretion from L cells and alpha cells</p>
<p>Nature Medecine, published online october 30, 2011; doi: 10.1038/nm.2513</p>
<p>http://www.nature.com/nm/journal/vaop/ncurrent/abs/nm.2513.html &#8211; Abstract</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Die Phytotherapie hat beim Thema Diabetes bisher keine wirklich überzeugenden Heilpflanzen-Anwendungen anzubieten.</p>
<p>Sowohl bei der Bittermelone / Bittergurke als auch beim Zimt sind noch sehr viele Fragen offen.</p>
<p>Siehe:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/11/23/phytotherapie-bei-diabetes-typ-2.html  ">Phytotherapie bei Diabetes Typ 2</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/05/01/pflanzenheilkunde-zimt-gegen-diabetes-kontrovers-beurteilt.html"> Pflanzenheilkunde: Zimt gegen Diabetes kontovers beurteilt</a></p>
<p><a href="http://http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/10/31/bittermelone-bittergurke-gegen-diabetes.html     "> Bittermelone / Bittergurke gegen Diabetes?</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/08/02/bittergurken-wirksam-gegen-diabetes.html"> Bittergurken wirksam gegen Diabetes?</a></p>
<p>Immerhin kann man aber sagen, dass mit „Bewegung“ und „Ernährung“ zwei wichtige Säulen der Naturheilkunde in der Diabetes-Therapie eine wichtige Rolle spielen.</p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
<p>Infos auf <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Info-Treff Pflanzenheilkunde</h2>
<p>Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen</p>
<p>Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:</p>
<p><a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/  ">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
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		<title>Kaffee: Schutz gegen Demenz durch Wachstumsfaktor GCSF ?</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/09/21/kaffee-schutz-gegen-demenz-durch-wachstumsfaktor-gcsf.html</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 08:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaffee: Schutz gegen Demenz durch Wachstumsfaktor GCSF ?
Hinweise auf Verminderung von Alzheimer-Risiko durch Kaffee.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaffeetrinker haben ein reduziertes Alzheimer-Risiko, das belegen nach Aussagen der „Aerzte Zeitung“ schon frühere Studien. Worauf dieser Schutzeffekt beruhen könnte, haben Wissenschaftler der University of Florida in Tampa untersucht (JAD online).</p>
<p>Offenbar verbindet sich ein noch unbekannter Inhaltsstoff des Kaffees mit dem Koffein und steigert dann den Blutspiegel an GCSF (Granulocytes Colony Stimulating Factor). Dieser Wachstumsfaktor könnte Stammzellen aus dem Knochenmark dazu anregen, ins Gehirn einzuwandern und das schädliche Beta-Amyloid-Protein zu entfernen.</p>
<p>Außerdem könnte er neue Verbindungen zwischen Gehirnzellen knüpfen und die Bildung neuer Nervenzellen fördern, schreiben die Autoren.</p>
<p>Bei Alzheimer-Patienten ist GCSF stark reduziert. gegenwärtig bekommen Patienten mit milden kognitiven Einschränkungen in einer klinischen Studie am USF Health Byrd Alzheimer&#8217;s Institute den Wachstumsfaktor, um das Vollbild der Demenz hinaus zu zögern.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.j-alz.com/press/2011/20110621.html</p>
<p>http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/670860/demenzschutz-durch-kaffee-wachstumsfaktor.html?sh=1&amp;h=190108563</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Bezüglich gesundheitlicher Konsequenzen des Kaffee-Konsums  ist in den letzten Jahren ein deutlicher Imagewandel festzustellen.  Immer mehr Studien finden positive Effekte des Kaffees auf die Gesundheit, nicht zuletzt wohl deshalb, weil die Kaffee-Industrie für diese Forschung viel Geld bereitstellt.</p>
<p>Dass die Reduktion des Alzheimer-Risikos durch Kaffee mit Studien belegt sei, wie die „Aerzte Zeitung“ schreibt, scheint mir aber etwas überzogen. Meines Wissens handelt es sich  dabei vor allem um epidemiologische Studien.</p>
<p>Das sind Studien über menschliche Bevölkerungsgruppen, die den Zusammenhang zwischen einer Erkrankung (z.B. Alzheimer-Demenz) und eine bestimmten Einflussfaktor (z.B. Kaffee-Konsum) erforschen.</p>
<p>Epidemiologische Studien können zwar mehr oder weniger überzeugend auf mögliche Zusammenhänge hinweisen, sie aber nie zweifelsfrei belegen. Es lässt sich nämlich mit diesem Studientyp nicht sicher ausschliessen, dass noch weitere, nicht erfasste,  unbekannte Faktoren die Krankheit beeinflussen.</p>
<p>Konkret: Der Bevölkerungsanteil mit hohem Kaffee-Konsum (und tieferem Demenz-Risiko) könnte noch einen weiteren gemeinsamen Faktor zum Beispiel aus den Bereichen Verhalten oder Ernährung gemeinsam haben, welcher für das unterschiedliche Risiko verantwortlich ist.</p>
<p>Aber trotz dieses Einwandes bin ich zunehmend überzeugt davon, dass ich mir mit meinen täglich zwei Tassen Kaffee eher etwas Gutes tue als schade.</p>
<p>Dass ich damit mein Demenz-Risiko entscheidend verringere, glaube ich aber nicht.</p>
<p>Geistig und körperlich in Bewegung zu bleiben, scheint mir da ein sinnvollerer Präventionsansatz zu sein. Sofern Prävention überhaupt möglich ist.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
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		<item>
		<title>Studie zeigt: Sport hilft gegen Depression</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/09/18/studie-zeigt-sport-hilft-gegen-depression.html</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 12:09:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ausdauertraining wirkt günstig gegen Depressionen, wobei das Mass der Belastung individuell angepasst werden muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Depressive Patienten, deren Stimmung sich durch die Therapie mit Antidepressiva aus der Klasse der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-­Hemmern (SSRI) nicht genügend bessert, können von sportlicher Betätigung profitieren. In einer kürzlich veröffentlichten Studie reduzierte ein zwölfwöchiges aerobes Ausdauertraining bei Patienten mit Depression den Schweregrad der Symptomatik signifikant, zum Teil bis hin zur Remission. Das berichten Wissenschaftler um Dr. Madhukar Trivedi von der University of Texas (Dallas) im «Journal of Clinical Psychiatry».</p>
<p>Ob eine nur mäßige oder eine intensivere Belastung der psychischen Gesundheit mehr zuträglich war, wurde von individuellen Faktoren beeinflusst. Männer profitierten generell mehr von diesem Ausdauertraining, wenn sie sich stärker anstrengen mussten: Sie erreichten dann in 85,4 Prozent der Fälle eine Remission, während es nach leichtem Training nur 0,1 Prozent waren. Bei Frauen war ein leichteres Training erfolgreicher, wenn in ihrer Familie schon andere Fälle von psychischen Erkrankungen aufgetreten waren. War zuvor noch kein Familienmitglied psychisch erkrankt, erreichten auch Frauen durch intensiveres Training höhere Remissionsraten als durch leichtes (39 Prozent versus 5,6 Prozent).</p>
<p>«Wenn depressive Patienten auf SSRI nicht ansprechen, kann Bewegung ebenso hilfreich sein wie die Hinzunahme eines weiteren Wirkstoffs», kommentierte Trivedi die Resultate. Er glaubt, dass zahlreiche Patienten lieber Sport treiben würden als zusätzlich noch ein Arzneimittel einzunehmen. Die Intensität der sportlichen Belastung müsse dabei allerdings auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>doi: 10.4088/JCP.10m06743</p>
<p>http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=4194&amp;Nachricht_ID=39116&amp;Nachricht_Title=Nachrichten_Studie%3A+Sport+hilft+gegen+Depression&amp;type=0&amp;folder_id=38831</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Dass Bewegung nicht nur für den Körper gesund ist, sondern auch das psychische Befinden verbessern kann, ist schon verschiedentlich durch Studien belegt worden.</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/01/07/bewegung-beugt-depressionen-vor.html">Bewegung beugt Depressionen vor</a></p>
<p>Ein schönes Zitat zur antidepressiven Wirkung von Bewegung gibt es von Søren Kierkegaard (1813 – 1855):</p>
<p>“Ich laufe mir jeden Tag mein tägliches Wohlbefinden an und entlaufe so jeder Krankheit; ich habe mir meine besten Gedanken angelaufen, und kenne keinen, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen loswürde. Ist man so am Gehen, so geht es schon.”</p>
<p>Im übrigen gehört Bewegung zur klassischen Naturheilkunde und ist eine der fünf Säulen in der Kneipptherapie von Sebastian Kneipp, neben Heilpflanzen-Anwendungen, Ernährung, Hydrotherapie und Ordnungstherapie.</p>
<p>Siehe dazu:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/08/naturheilkunde-was-ist-das.html  ">Naturheilkunde &#8211; was ist das?</a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
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<h1>Info-Treff Pflanzenheilkunde</h1>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Darmreinigung ist überflüssig bis gefährlich</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/08/03/darmreinigung-ist-uberflussig-bis-gefahrlich.html</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 21:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Darmreinigung ist unnötig bis gefährlich, Entschlackungskuren, Blutreinigungskuren und ähnliches braucht es nicht. Schlacken sind ein Phantom.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne einen medizinischen Grund ist eine künstlich ausgelöste Darmentleerung nicht sinnvoll. Unter Umständen ist sie sogar gefährlich. Zu diesem Fazit kommt das Wissenschaftlerteam um Dr. Ranit Mishori von der Georgetown University in Washington.</p>
<p>Darmreinigungen werden beispielsweise propagiert  für Gewichtsverlust, Entgiftung oder Steigerung des Wohlbefindens. Wie die Autoren in der Augustausgabe des «Journal of Family Practice» (2011, Vol.60, No.8) berichten, gibt es nach Durchsicht von 20 in den vergangenen zehn Jahren veröffentlichten Studien keinen Beleg für einen gesundheitlichen Nutzen.</p>
<p>Stattdessen warnen die Forscher vor den möglichen Nebenwirkungen von Einläufen und Abführmitteln. Als Folge seien beispielsweise Krämpfe, Blutungen, Übelkeit und Erbrechen sowie Störungen des Elektrolythaushalts möglich. Auch Nierenversagen und tödliche Ausgänge halten die Wissenschaftler der Georgetown University in Washington für nicht ausgeschlossen. Der Weg zum Wohlergehen führt nicht über die Darmreinigung. «Es gibt wesentlich bessere Möglichkeiten, um das Wohlbefinden zu stärken», betont Mishori. Sie empfiehlt zum Beispiel bilanzierte Diäten, Bewegung und sechs bis acht Stunden Schlaf pro Tag auf.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=nachrichten&amp;Nachricht_ID=38840&amp;Nachricht_Title=Nachrichten_Darmreinigung%3A+%DCberfl%FCssig+bis+gef%E4hrlich&amp;type=0</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Man kann es meiner Ansicht nach nur immer wieder betonen: Der ganze Kult rund um Darmreinigung, Entschlackung, Blutreinigung ist unsinnig. Das ist aber nicht erst seit der Publikation aus Washington klar. Denn niemand kann bisher wirklich plausibel erklären, welche &#8220;Schlacken&#8221; da entfernt werden sollen &#8211;  und von welchen gefährlichen Stoffen genau eine Darmreinigung oder eine Blutreinigungskur uns befreien könnte.</p>
<p>Dass die Wissenschaftler der Georgetown University selbst Nierenversagen und Todesfälle nicht ausschliessen, scheint mir allerdings etwas gar stark aufgetragen. Das wäre ein „GAU“, für den ich in der Fachliteratur bisher nirgends Hinweise gefunden habe. Und es bräuchte dazu wohl eine absolute Rosskur und / oder eine ziemlich desolate Gesundheitssituation.</p>
<p>Aber trotzdem: Ich würde einen grossen Bogen machen um alle Entgiftungskuren, Blutreinigungskuren, Entschlackungskuren und Darmreinigungs-Rituale – und um alle Propagandisten solchen „Bullshits“.</p>
<p>Es macht unnötige Kosten, bringt keinen Nutzen und belastet möglicherweise den Organismus. Eine Täuschung der Konsumentinnen und Konsumenten.</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/06/13/naturheilmittel-aergernis-blutreinigungstee.html  ">Naturheilmittel: Ärgernis Blutreinigungstee</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/03/08/entschlackung-was-ist-das.html  ">Entschlackung &#8211; was ist das?</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/03/02/fasten-entschlacken.html">Fasten &amp; Entschlacken</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/03/02/pflanzenheilkunde-fragwurdige-blutreinigungstees.html">Pflanzenheilkunde: fragwürdige Blutreinigungstees</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/02/18/entschlackung-unnotig-und-ungesund.html">Entschlackung: unnötig und ungesund</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/21/schlackenstoffe-ein-phantom-macht-karriere.html">Schlackenstoffe ein Phantom macht Karriere</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/04/02/entgiften-und-entschlacken-hoechst-fragwuerdige-versprechungen.html">Entgiften und entschlacken &#8211; höchst fragwürdige Versprechen</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/02/entschlackung-illusionaere-hoffnung-auf-gewichtsreduktion.html  ">Entschlackung: Illusionäre Hoffnung auf Gewichtsreduktion</a></p>
<p>Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
<p>Infos auf <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Info-Treff Pflanzenheilkunde</h2>
<p>Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen</p>
<p>Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:</p>
<p><a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
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		<title>Interessiert an einer Naturheilkunde-Ausbildung?</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/07/31/interessiert-an-einer-naturheilkunde-ausbildung.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/07/31/interessiert-an-einer-naturheilkunde-ausbildung.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 22:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naturheilkunde-Ausbildung - was Sie wissen müssen. Was ist Naturheilkunde? 
Hydrotherapie, Traditionelle chinesische Medizin, Homöopathie, Anthroposophische Medizin, Phytotherapie, Hydrotherapie, Ayurvedische Medizin?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie interessiert sind an einer Ausbildung in Naturheilkunde, dann lohnt es sich genau zu klären, was Sie lernen möchten.</p>
<p>Naturheilkunde ist nämlich ein Begriff, der sehr ungenau und ziemlich willkürlich benutzt wird.</p>
<p>Versteht man den Begriff Naturheilkunde auch von seiner Geschichte her, bezeichnet er ein Spektrum verschiedener Methoden, welche die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung (Spontanheilung) aktivieren sollen und die sich vorzugsweise in der Natur vorkommender Mittel oder Reize bedienen. Dazu zählen (nach einer Definition von Alfred Brauchle 1952) die Sonne, das Licht, die Luft, die Bewegung, die Ruhe, die Nahrung, das Wasser, die Kälte, die Erde, die Atmung, die Gedanken, die Gefühle und Willensvorgänge. In einem weiter gefassten Verständnis gehören auch “natürliche” Arzneimittel, vor allem Heilpflanzen und deren Zubereitungen zur Naturheilkunde.</p>
<p>Zur “klassischen” Naturheilkunde werden im Allgemeinen die folgenden Naturheilverfahren gezählt:</p>
<p>– Hydrotherapie und Balneotherapie (Wasseranwendungen)</p>
<p>– Bewegungstherapie</p>
<p>– Diätetik (Unterstützung der Behandlungen durch eine gesunde Ernährung und eine dem</p>
<p>dem Krankheitsbild angepasste Diät)</p>
<p>– Ordnungstherapie (ausgewogene Lebensführung im regelmäßigen Rhythmus und im Einklang mit</p>
<p>der Natur)</p>
<p>– Phytotherapie (Einsatz von Heilpflanzen)</p>
<p>Diese fünf Naturheilverfahren sind auch bekannt geworden als die fünf Säulen des Sebastian Kneipp.</p>
<p>Grundsätzlich sind diese Methoden kompatibel mit dem wissenschaftlichen Weltbild.</p>
<p>Oft werden auch folgende Methoden der Alternativmedizin zur Naturheilkunde gezählt, die aber auf eigenen Lehrgebäuden basieren und darum nicht so leicht mit medizinischem Denken und Handeln zu verbinden sind:</p>
<p>Homöopathie</p>
<p>Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)</p>
<p>Ayurvedische Medizin</p>
<p>Anthroposophische Medizin</p>
<p>(Quelle: Wikipedia, Artikel „Naturheilkunde“, gekürzt und überarbeitet)</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/08/naturheilkunde-was-ist-das.html">Naturheilkunde &#8211; was ist das?</a></p>
<p>Es gibt im Bereich der Naturheilkunde-Ausbildungen keine Qualitätsstandards und keine verbindlichen Lehrpläne.</p>
<p>Wenn Sie sich Fragen stellen zur Qualität einer Naturheilkunde-Ausbildung &#8211; und das ist sehr wichtig, wenn Sie einer Ausbildung in diesem Bereich machen wollen -  dann hilft Ihnen vielleicht folgende Checkliste weiter:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/18/naturheilkunde-ausbildung-was-sie-wissen-sollten.html  ">Naturheilkunde-Ausbildung: Was sie wissen sollten </a></p>
<p>Ausserdem:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/07/28/naturheilkunde-ausbildung-mehr-kritisches-denken-weniger-blinden-dogmatismus.html">Naturheilkunde-Ausbildung: Mehr kritisches Denken &#8211; weniger blinden Dogmatismus </a></p>
<p>Falls Sie aus diese weiten und vielfältigen Feld der Naturheilkunde eine Ausbildung oder Weiterbildung im Teilbereich Phytotherapie / Pflanzenheilkunde ins Auge fassen, finden Sie dazu meine aktuellen Angebote oben unter dem Menüpunkt „Kurse“.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
<p>Infos auf <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Info-Treff Pflanzenheilkunde</h2>
<p>Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen</p>
<p>Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:</p>
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		</item>
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		<title>Rheumasalben / Sportlersalben im Test</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/05/06/rheumasalben-sportlersalben-im-test.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/05/06/rheumasalben-sportlersalben-im-test.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 19:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oeko-Test untersucht Beinwellsalbe, NSAR-Salben wie Diclofenac &#038; Co. Beinwell wird dabei positiv beurteilt. Beinwellwurzel zählt zu den wichtigen Heilpflanzen der Phytotherapie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bewegung mache fit und schaffe einen erholsamen Ausgleich zum Arbeitsalltag. Doch mancher stürze sich zu schnell in die sportliche Aktivität und riskiere dabei Muskelkater und Verletzungen. Das schreibt die Zeitschrift Oeko-Test, und fährt fort:</p>
<p>„Jährlich ereignen sich in Deutschland etwa 1,5 Millionen Sportverletzungen: Prellungen, Blutergüsse, Verstauchungen, Sehnenzerrungen, Bänderrisse. Bei leichteren Fällen versprechen diverse Gele und Salben Abhilfe. Aber tun sie das auch wirklich? In unserem Test finden Sie die Antwort.“</p>
<p>Wer sich als Sportler etwas Gutes tun wolle, der nehme sich vor dem Training Zeit zum Aufwärmen und Dehnen der Muskeln. Lockerungsübungen oder ein fünf- bis zehnminütiges Warming-up, anschließend vorsichtige Dehnübungen, bei denen die Dehnung lange gehalten wird, empfiehlt Oeko-Test den Sportlerinnen und Sportlern. So vorbereitet, sinke das Risiko, sich beim Sport zu verletzen.</p>
<p>Doch wer springe, laufe oder um den Ball kämpfe, der könne sich natürlich immer eine Prellung, eine Verstauchung, einen Bluterguss oder eine Sehnenzerrung einhandeln. Im Falle eines Falles greife man dann gerne einmal zu Sportlersalben oder Sportlergelen.</p>
<p>Etliche dieser Gele wirken kühlend. Zahlreiche Produkte werden jedoch gleichzeitig zur Anwendung bei Rheuma empfohlen und enthalten wärmende Substanzen. Diese können später dazu beitragen, den Stoffwechsel und damit die Heilung zu beschleunigen.</p>
<p>ÖKO-TEST liess 25 Salben, Gele und Lösungen in Laboren untersuchen und begutachten.</p>
<p>Das Testresultat</p>
<p>Nur zwei Produkte erhielten die Bestnote &#8220;sehr gut&#8221;. Dahinter folgt ein breites Mittelfeld mit &#8220;befriedigenden&#8221; Produkten, sechs Arzneimittel landen am Schluss im roten Bereich.</p>
<p>Als geeignete Wirkstoffe mit einer belegten Wirksamkeit gelten in diesem Test die &#8220;nicht steroidalen Antirheumatika&#8221; (NSAR). Nicht steroidal heißen sie, um sie von kortisonhaltigen Arzneimitteln zu unterscheiden. Zu den NSAR zählen Salicylsäurederivate, Felbinac, Ketoprofen, Ibuprofen, Diclofenac, Indometacin, Etofenamat und Piroxicam. NSAR besitzen nachgewiesenermaßen eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. Als Heilpflanzen-Präparat mit einem Beinwellwurzelextrakt stuft Oeko-Test auch die Wirksamkeit der Kytta-Salbe f als belegt ein.</p>
<p>Kritisiert werden die halogenorganischen NSAR Diclofenac und Indometacin: Es existieren gleichwertige Wirkstoffe ohne Halogene. Piroxicam kann bei oraler Einnahme Magen-Darm- und Hautschäden auslösen. Auch bei großflächigem Einsatz auf der Haut über einen längeren Zeitraum sind solche Nebenwirkungen möglich. Ebenfalls kritisiert wird Salicylsäure, weil sie die Hautkomponente Keratin auflöst. Dieser Effekt ist bei Sportverletzungen nicht sinnvoll.</p>
<p>Mehrere Präparate enthalten den Wirkstoff des Cayennepfeffers, Capsaicin oder eine Abwandlung davon, nämlich Nonivamid. Beide Substanzen erweitern die Blutgefäße und wirken schmerzlindernd. Weil es hierzu aber überwiegend Studien zu Rheuma gibt, gilt die Wirksamkeit bei sportbedingten Verletzungen und Verspannungen als nur zum Teil belegt.</p>
<p>Durchblutungsfördernd wirke auch Propylnicotinat in der Elacur Hot, 2%, Creme, schreibt Oeko-Test. Für das Anwendungsgebiet &#8220;degenerative Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises&#8221; fanden die Tester jedoch keine Wirksamkeitsbelege. Mehr als ein kühlender Effekt beim Auftragen sei auch nicht von den Arzneimitteln zu erwarten, die auf ätherischen Ölen basieren (Rheuma- und Schmerzsalbe Winthrop, Klosterfrau Mobilind Franzbranntwein Menthol, Lösung).</p>
<p>Die Kombination von Wirkstoffen sei oft überflüssig und steigere die Gefahr von Nebenwirkungen sowie Wechselwirkungen mit anderen Mitteln. Ein therapeutischer Vorteil solcher Kombinationen sei außerdem nicht belegt. Ein guter Wirkstoff genüge in der Regel. Das schmerzstillende Diethylaminsalicylat mit dem für Venenbeschwerden geeigneten Aescin zu kombinieren (Reparil-Gel N), sei nicht sinnvoll.</p>
<p>Zu den umstrittenen Hilfsstoffen zählen die PEG/PEG-Derivate, das Terpen Delta-3-Caren sowie das aggressive Tensid Natriumlaurylsulfat, welches Haut und Schleimhäute reizen kann. Delta-3-Caren zählt zu den starken Allergenen. PEG/PEG-Derivate können die Durchlässigkeit der Haut für Fremdstoffe erhöhen.</p>
<p>Für Duftstoffallergiker kann das als Duftstoff in der Kytta Salbe ff enthaltene Hydroxycitronellal problematisch sein.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=97297;bernr=06</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Interessant ist, dass die Beinwellwurzel in Form von Kytta-Salbe in letzter Zeit immer wieder quasi auf Augenhöhe mit Salben bzw. Gelen auf der Basis von NSAR (z. B. Diclofenac) genannt wird. Das dürfte damit zu tun haben, dass Kytta zum Merck Konzern gehört, der offenbar beträchtliche Summen in die Forschung mit Beinwell bzw. der Kytta-Salbe steckt.</p>
<p>Zu Beinwellsalbe und Diclofenac-Gel siehe auch:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/09/30/entzundungshemmer-diclofenac-mit-okologischen-nebenwirkungen.html">Entzündungshemmer Diclofenac mit ökologischen Nebenwirkungen </a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/09/16/beinwell-salbe-lindert-verspannung-in-schulter-und-nacken.html"> Beinwell-Salbe lindert Verspannung in Schulter und Nacken</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/05/03/beinwell-rasche-wirkung-gegen-rueckenschmerzen.html">Beinwell: Rasche Wirkung gegen Rückenschmerzen</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/02/05/voltaren-gel-versus-beinwell-salbe.html">Voltaren-Gel versus Beinwell-Salbe</a></p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/01/01/sprunggelenksverletzung-beinwellwurzel-wirksamer-als-diclofenac.html">Sprunggelenksverletzung: Beinwellwurzel wirksamer als Diclofenac </a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse &amp; Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:</h2>
<p>Infos auf <a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Info-Treff Pflanzenheilkunde</h2>
<p>Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen</p>
<p>Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:</p>
<p><a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/">moodle.heilpflanzen-info.ch/</a></p>
<p>Wissenschaft für die Praxis:<br />
NSAR steigern das Risiko für Herzin</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/05/06/rheumasalben-sportlersalben-im-test.html/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Fundierte Informationen über Krebserkrankungen für Patientinnen und Patienten</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/01/14/fundierte-informationen-uber-krebserkrankungen-fur-patientinnen-und-patienten.html</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 13:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Broschüren der Deutschen Krebshilfe bieten fundierte Informationen zu Früherkennung, Diagnose und Therapie zahlreicher Krebsarten, aber auch zu Themen wie Krebs und Kinderwunsch, Ernährung und Krebs, Sport und Krebs etc.
Weiterbildung für Krankenpflege: Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Spital.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Krebshilfe stellt zu vielen Tumorarten seriöse und zugleich verständlich geschriebene Broschüren zur Verfügung. Betroffene aus der Schweiz können die Informationen kostenlos  als PDF herunterladen.</p>
<p>Die Ratgeber informieren über verschiedene Krebsarten, deren Früherkennung, Diagnose und Therapie sowie über die Nachsorge. Darüber hinaus werden übergreifende Themen erklärt, wie Wege zu Sozialleistungen (auf Deutschland bezogen) und Hilfen für Angehörige.</p>
<p>Folgende PDFs sind vorhanden:</p>
<h3><strong>- Ihr Krebsrisiko</strong></h3>
<h3><strong>- Brustkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Krebs im Kindesalter</strong></h3>
<h3><strong>- Hautkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Darmkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Magenkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Gehirntumoren</strong></h3>
<h3><strong>- Schilddrüsenkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Lungenkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Rachenkrebs und Kehlkopfkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Mundkrebs, Kieferkrebs, Gesichtskrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Speiseröhrenkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Bauchspeicheldrüsenkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Leberkrebs, Gallenwegskrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Hodenkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Prostatakrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Blasenkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Nierenkrebs</strong></h3>
<h3><strong>- Leukämie</strong></h3>
<h3><strong>- Hodgkin Lymphom</strong></h3>
<h3><strong>- Plasmozytom / Multiples Myelom</strong></h3>
<h3><strong>- Wegweiser zu Sozialleistungen (auf Deutschland bezogen)</strong></h3>
<h3><strong>- Krebs-Wörterbuch (Fachwörter aus der Onkologie erklärt)</strong></h3>
<h3><strong>- Hilfen für Angehörige</strong></h3>
<h3><strong>- Patienten und Ärzte als Partner</strong></h3>
<h3><strong>- TEAMWORK – Arzt-Exemplar (für Ärztinnen und Ärzte)</strong></h3>
<h3><strong>- Ernährung bei Krebs</strong></h3>
<h3><strong>- Bewegung und Sport bei Krebs</strong></h3>
<h3><strong>- Kinderwunsch und Krebs</strong></h3>
<h3><strong>- Krebsschmerzen wirksam bekämpfen</strong></h3>
<h3><strong>- Fatigue – Chronische Müdigkeit bei Krebs</strong></h3>
<h3><strong>- Strahlentherapie</strong></h3>
<h3><strong>- Palliativmedizin</strong></h3>
<h3><strong>- Klinische Studien</strong></h3>
<h3><strong> </strong></h3>
<p>Download:<a href=" http://www.krebshilfe.de/blaue-ratgeber.html  "> http://www.krebshilfe.de/blaue-ratgeber.html</a></p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Phytotherapie hat im Kernbereich der Onkologie – wenn es um die Bekämpfung des Krebses oder von Metastasen geht – keine Bedeutung.</p>
<p>Phytotherapie kann aber viele Beschwerden lindern, die als Folge der Krebserkrankung oder als Folge der Krebstherapie auftreten, zum Beispiel Übelkeit, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schleimhautentzündungen im Mundraum, Verstopfung, Durchfall.</p>
<p>Manchmal geht es aber nicht in erster Linie darum, Heilpflanzen oder sonstige Naturheilmittel zu empfehlen.</p>
<p>Etwas von wichtigsten für Krebspatientinnen und Krebspatienten sowie für Angehörige ist fundierte und gut verständliche Information. Deshalb weise ich gerne auf dieses sehr umfangreiche Download-Angebot der Deutschen Krebshilfe hin.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege:<a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6"> www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Johanniskraut gegen Winterdepressionen</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/12/21/johanniskraut-gegen-winterdepressionen.html</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 15:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heilpflanzen-Präparate mit Johanniskraut-Extrakt sind wirksam bei Winterdepressionen. Die Phytotherapie-Fachliteratur verlangt für eine verlässliche Wirkung 600 - 900 mg Johanniskraut-Trockenextrakt täglich.
Weiterbildung für Krankenpflege: Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Spital.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wenige Sonnenlicht der Herbst- und Wintermonate schlägt zahlreichen Menschen auf das Gemüt. Umfragen zufolge leiden etwa zwei Drittel der Deutschen in der kalten Jahreszeit unter Stimmungsschwankungen. Neben Sport und Spaziergängen können auch Heilpflanzen-Präparate mit Johanniskraut gegen Winterdepressionen helfen. Thüringens Apotheker empfehlen jedoch, Präparate mit der Heilpflanze nicht ohne eine vorherige Beratung einzunehmen.</p>
<p>&#8220;Bei der saisonal abhängigen Depression, die vor allem in den dunklen Monaten auftritt, handelt es sich um den sogenannten Winterblues&#8221;, sagt Danny Neidel, Geschäftsführer der Apothekerkammer Thüringen. &#8220;Der Lichtmangel führt dazu, dass der Körper den Botenstoff Serotonin nicht mehr ausreichend produziert. Die Betroffenen fühlen sich niedergeschlagen und antriebslos.&#8221; Erhöhtes Schlafbedürfnis und gesteigerter Appetit können als weitere Symptome auftreten.<br />
Heilpflanzen-Präparate mit Johanniskrautextrakt können bei leichten depressiven Störungen helfen. &#8220;Die Arzneimittel sind ohne Rezept in Apotheken erhältlich&#8221;, erklärt Neidel. &#8220;Damit sich die stimmungsaufhellende Wirkung auch voll entfalten kann, ist es wichtig, das Mittel ausreichend hoch zu dosieren. Nahrungsergänzungsmittel sind oftmals wirkungslos, weil sie unterdosiert sind.&#8221; Die Einnahmeempfehlungen liegen bei 600 bis 900 Milligramm standardisiertem Johanniskraut-Extrakt pro Tag. Die Wirkung von Johanniskraut setzt in der Regel erst nach etwa zwei bis vier Wochen ein; die entsprechenden Medikamente müssen regelmäßig angewendet werden.</p>
<p>Neidel empfielt, sich vor der Einnahme in einer Apotheke beraten zu lassen: &#8220;Arzneimittel mit Johanniskraut sind nicht für jeden geeignet&#8221;, betont der Apotheker. &#8220;Wer andere Medikamente einnimmt, muss womöglich mit Wechselwirkungen der Präparate untereinander rechnen.&#8221; Denn gewisse Inhaltsstoffe der Arzneipflanze beeinflussen Stoffwechselenzyme in der Leber. Sie bewirken, dass andere &#8211; zeitgleich eingenommene &#8211; Medikamente wie die Antibabypille, Blutverdünner oder Präparate zur Behandlung von Krebserkrankungen oder der Immunschwächekrankheit AIDS rascher abgebaut und so in ihrer Wirkung abgeschwächt werden.</p>
<p>Außerdem kann Johanniskraut-Extrakt zu sogenannten phototoxischen Reaktionen führen. &#8220;Gerade bei hellhäutigen Personen kann die Einnahme von Extrakten der Heilpflanze die Haut empfindlicher gegenüber Sonnenlicht machen&#8221;, erklärt Neidel. Solarium oder Höhensonne lösen sonnenbrandähnliche Reaktionen aus und sind in der Zeit der Johanniskraut-Therapie tabu. Wer intensive UV-Strahlen nicht vermeiden kann, sollte gute Sonnenschutzmittel auftragen.</p>
<p>Neidel empfielt, bei Winterdepressionen nicht nur auf medikamentöse Behandlung zu setzen. &#8220;Einfache Maßnahmen wie Bewegung und Tageslicht können die Symptome bessern.&#8221; Selbst an trüben und grauen Tagen ist die Lichtintensität im Freien intensiver als in geschlossenen Räumen. Um die Ausschüttung des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin anzukurbeln, genügt bereits eine halbe Stunde Spaziergang. Auch Sport kann die Produktion des Botenstoffs in Gang setzen.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>Pressemeldung der Landesapothekerkammer Thüringen</p>
<p>http://www.lak-thueringen.de/index.php?neloh=S010825&amp;jahr=2010&amp;newsbeitrag=916</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Tatsächlich spricht sehr viel dafür, dass es für eine wirksame Dosis 600 bis 900 mg standardisierten Johanniskraut-Trockenextrakt braucht, und dass zahlreiche unterdosierte und unwirksame Johanniskraut-Präparate verkauft werden.</p>
<p>Ernst nehmen würde ich mögliche Wechselwirkungen zwischen Johanniskraut-Extrakten und verschiedenen anderen Medikamenten. Insbesondere ist es wichtig, dass behandelnde Ärztinnen oder Ärzte von einer Johanniskraut-Einnahme wissen.</p>
<p>Es stimmt auch, dass Johanniskraut die Empfindlichkeit der Haut gegenüber von UV-Strahlung erhöhen kann. Daher ist extreme Sonnenbestrahlung während der Johanniskraut-Therapie (aber auch sonst) zu meiden. Es wäre aber auch falsch, diesen Punkt zu dramatisieren. Eine normale Sonnenbestrahlung tut gerade depressiven Menschen ja auch gut.</p>
<p>Dass Bewegung auch antidepressiv wirken kann, ist inzwischen überzeugend belegt.</p>
<p>Dazu kommt mir ein schönes Zitat in den Sinn von Sören Kierkegaard“</p>
<p>“Ich laufe mir jeden Tag mein tägliches Wohlbefinden an und entlaufe so jeder Krankheit; ich habe mir meine besten Gedanken angelaufen, und kenne keinen, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen loswürde. Ist man so am Gehen, so geht es schon.”</p>
<p>(Sören Kierkegaard, dänischer Philosoph, 1813 – 1855)</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Phytotherapie bei Diabetes Typ 2</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/11/23/phytotherapie-bei-diabetes-typ-2.html</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 12:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heilpflanzen-Präparate aus Guar, Zimtrinde, Bittermelone, Flohsamen können bei Diabetes Typ 2 begrenzt wirksam sein. Insgesamt ist die Phytotherapie bei Diabetes Typ 2 nicht erste Wahl, sondern allenfalls adjuvant einsetzbar. "Bewegung" als Naturheilverfahren hat bei Diabetes aber grosse Bedeutung. Weiterbildung für Krankenpflege: Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Spital.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 suchen oft im Bereich Naturheilkunde / <a href="http://heilpflanzen-info.ch/blog/komplementaermedizin-ein-fragwuerdiger-begriff.html">Komplementärmedizin</a> nach einer Alternative zur regelmäßigen Einnahme von synthetischen Antidiabetika. Prof. Karin Kraft veröffentlichte vor einigen Monaten dazu einen fundierten Artikel, in welchem sie die Möglichkeiten der Phytotherapie bei Diabetes Typ 2 vorstellt. Zu Beginn des Textes stellt sie klar:</p>
<p>„Grundsätzlich ist jedoch festzuhalten, dass eine naturheilkundliche Diabetestherapie nur adjuvant zu der leitlinienkonformen Therapie durchgeführt werden sollte.“</p>
<p>Primäres Ziel einer naturheilkundlichen Diabetestherapie sei die Therapie der Insulinresistenz, schreibt Kraft. Bei Übergewicht müsse eine Gewichtsreduktion durch eine hypokalorische Diät angestrebt werden: „Die Diätempfehlungen der Leitlinien werden uneingeschränkt unterstützt, eine besondere naturheilkundliche Diabetesdiät existiert nicht.“</p>
<p>Die Knollen von Helianthus tuberosus (Topinambur) empfiehlt Kraft als kalorienarmes Sättigungs- und Süßungsmittel. Topinambur sei reich an Mineralstoffen, Vitaminen und Inulin (16%), das als Ballaststoff wirke.<br />
Durch Heilfasten, bei dem gleichzeitig eine intensive Bewegungstherapie durchgeführt werden muss, könne die Stoffwechsellage deutlich verbessert werden. Ein dauerhafter Erfolg sei aber nur möglich, wenn die Ernährung im Anschluss langfristig im Sinne einer Diabetesdiät modifiziert werde.<br />
Dies belegen laut Kraft einige klinische Studien. Stationäres Heilfasten sei jedoch nur bei ausreichender Insulin-Eigenproduktion und begleitender Adipositas indiziert.<br />
Karin Kraft weist zudem auf Empfehlungen aus der Orthomolekularmedizin hin, nämlich intermittierenden Gaben von Zink (20–40 mg/d), Magnesium (300–600 mg/d) und Chrom (100–200 µg/d), wobei allerdings die Belege für diese Empfehlungen nicht befriedigend seien.</p>
<h3>Heilpflanzen bei Diabetes</h3>
<p>Arzneimittelrechtlich zugelassene Phytotherapeutika gegen Typ-2-Diabetes gebe es bisher nicht, schreibt Kraft, und sie schränkt ein:</p>
<p>„Die erhältlichen leicht blutzuckersenkenden Nahrungsergänzungsmittel wie Präparate aus Bittermelone, Zimtrinde, Flohsamen(schalen) und Ballaststoffen können nur adjuvant zur Standardtherapie und nur unter ärztlicher Aufsicht empfohlen werden.<br />
Bittermelone und Zimtrinde wirken pharmakologisch antidiabetisch.“</p>
<h3>Bittermelonen:</h3>
<p>„Bittermelonenextrakt wird in einer Dosis von 1–2 g/d oral verabreicht, der HbA1c kann damit um ca. 0,5% gesenkt werden. Zur Langzeitverträglichkeit liegen nur wenige Daten vor.“</p>
<h3>Zimtrinde:</h3>
<p>„Bei Präparaten aus Zimtrinde ist auf eine exakte Deklarierung zu achten, es werden ca. 350 mg Zimtrindenextrakt / Tag empfohlen. Die Beleglage aus klinischen Studien ist noch nicht befriedigend.“</p>
<h3>Quellstoffe:</h3>
<p>Zu den Quellstoffe wie Flohsamen, Indische Flohsamen / Flohsamenschalen und Guar schreibt Kraft, dass sie Zucker binden und physikalisch antidiabetisch wirken. Der HbA1c werde mit Tagesdosen von 10–30 g Flohsamen oder 10–20 g Flohsamenschalen um etwa 1% gesenkt. Wichtig sei die Einnahme mit reichlich Wasser (mindestens 1:10). Wegen der Gefahr der Verlegung der Atemwege sei eine Einnahme im Liegen kontraindiziert.<br />
Guar (Guarkernmehl) sei ein Quellstoff / Polysaccharid aus Mannose und Galaktose, das aus dem Samen der indischen Büschel- oder Guarbohne stammt. Die Tagesdosis von Guar betrage 5–16 g. Durch die verzögerte Glukoseresorption werden postprandiale Blutzucker- und Insulinanstiege um im Mittel 35% vermindert.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>MMW Fortschr Med 2010; 152(13)</p>
<p>http://www.springermedizin.de/sprechstunde-naturheilkunde-typ-2-diabtes/219664.html</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Fachwort-Erklärung:</p>
<p>postprandial = „nach dem Essen“, „nach der Mahlzeit“</p>
<p>adjuvant = ergänzende oder unterstützende Therapiemassnahme</p>
<p>Karin Kraft ist Professorin für Naturheilkunde an der Universität Rostock und eine profilierte Vertreterin der universitären Phytotherapie.</p>
<p>Die Empfehlungen in diesem Artikel sind fundiert und differenziert. Nichts zu bemängeln, nichts zu ergänzen. Mit Abstand der beste Fachtext, den ich in letzter Zeit zum Thema Phytotherapie &amp; Diabetes gelesen habe.</p>
<p>Aber damit es nochmals festgehalten sei:</p>
<p>Diabetes gehört in ärztliche Behandlung und ist eine Krankheit, die langfristige medizinische Begleitung braucht. Mit Heilpflanzen-Präparaten allein ist es also nicht getan. Sie können einen günstigen Effekt zeigen, der aber eng begrenzt ist.</p>
<p>Diabetes ist ein Thema, bei dem sich deutlich Grenzen der Phytotherapie zeigen. Dies gilt meines Erachtens generell für Naturheilkunde &amp; Komplementärmedizin, obwohl das nicht alle Vertreterinnen und Vertreter dieser „Szene“ gerne hören.</p>
<p>Allerdings: „Bewegung“ ist eine der wichtigsten Massnahmen bei Diabetes. Und  sie gehört zugleich zu den klassischen Naturheilverfahren</p>
<p>(Fünf Säulen nach Sebastian Kneipp: Hydrotherapie, Ernährungstherapie, Pflanzenheilkunde, Bewegung / Luft / Licht, Lebensordnung).</p>
<p>Insofern haben wir mit der „Bewegung“ doch einen Fuss in der Diabetes-Therapie.</p>
<p>„Bewegung“ geht als Naturheilverfahren leider ein bisschen unter neben dem Methodendschungel der Komplementärmedizin. „Bewegung“ ist wohl zu gewöhnlich, zuwenig exotisch, zuwenig esoterisch.</p>
<p>Schade, denn Bewegung ist unschlagbar kostengünstig und in ihrem Wert für die Gesundheit kaum zu überschätzen. Und bei Diabetes ist sie als Naturheilmittel wichtiger als Kräutertees, Pflanzentinkturen, Globuli &amp; Co.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege:<a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6"> www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<item>
		<title>Warum Komplementärmedizin?</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/08/03/warum-komplementarmedizin.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/08/03/warum-komplementarmedizin.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 11:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prof. Edzard Ernst sagt, was Naturheilkunde / Komplementärmedizin der "Schulmedizin" voraus hat. Weiterbildung für Krankenpflege: Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Spital.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>„Über wirksamere Methoden verfügen Naturheilkundler wohl nicht. Was sie der Schulmedizin voraushaben: Sie hören zu, fassen ihre Patienten mehr an und widmen ihnen viel Zeit,“ schreibt Prof. Edzard Ernst im der Zeitschrift „Stern“.</p>
<p>Die Aussage, dass Naturheilkundler wohl nicht über wirksame Methoden verfügen, ist mir etwas gar pauschal. Hier wäre in erster Linie eine genaue Definition von „Naturheilkunde“ gefragt.</p>
<p>Siehe:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/08/naturheilkunde-was-ist-das.html"> Naturheilkunde &#8211; was ist das?</a></p>
<p>Zählt man nämlich zur Naturheilkunde beispielsweise die 5 Säulen nach Sebastian Kneipp – Hydrotherapie, Ernährung, Bewegung, Phytotherapie, Lebensordnung – dann findet man darin durchaus Anwendungen, die sich auch wissenschaftlich erklären und belegen lassen. Edzard Ernst selber hat sich immer wieder positiv zu verschiedenen Forschungen in der Phytotherapie geäussert. Wahrscheinlich meint er mit seiner Aussage im Stern mehr den viel unübersichtlicheren, sehr heterogenen Bereich der <a href="http://heilpflanzen-info.ch/blog/komplementaermedizin-ein-fragwuerdiger-begriff.html">Komplementärmedizin</a>.</p>
<p>Siehe: <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/01/30/komplementaermedizin-ein-fragwuerdiger-begriff.html">Komplementärmedizin &#8211; ein fragwürdiger Begriff</a></p>
<p>Sehr interessant am Text von Ernst ist seine Ansicht dazu, was Naturheilkundler der Schulmedizin voraus haben:</p>
<p>Sie hören zu, fassen ihre Patienten mehr an und widmen ihnen viel Zeit.</p>
<p>Darüber lohnt es sich meines Erachtens vertieft nachzudenken.</p>
<p>Hier eine bearbeitete Zusammenfassung des Textes mit anschliessendem Kommentar:</p>
<p>Rund zwei Drittel aller Deutschen schätzen komplementärmedizinische Therapieverfahren. Dies obwohl die konventionelle Medizin heute effektiver ist als je zuvor &#8211; und die Wirksamkeit der meisten Alternativmethoden alles andere als gut belegt. Dass Komplementärmedizin dennoch so beliebt ist, führen Fachleute darauf zurück, wie ihre Vertreter mit Patienten umgehen.</p>
<p>Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass die Beziehung von Therapeut und Patient in der Komplementärmedizin in entscheidenden Punkten anders aussieht als in der Schulmedizin. Naturheilkundler nehmen sich beispielweise meist mehr Zeit. Sie hören zu und können dadurch auf die Belange ihrer Patienten besser eingehen. Diese legen viel Wert auf Empathie, Sympathie, Einfühlungsvermögen und Offenheit. Das sind Qualitäten, die im Alltag der konventionellen Praxis leider häufig hintenanstehen.</p>
<p>Hinzu kommt der körperliche Kontakt &#8211; ein wenig beforschter Umstand, vermutlich aber von grosser Bedeutung. Schulmediziner berühren ihre Patienten nur noch selten, schreibt Prof. Ernst. Die traditionelle körperliche Untersuchung sei zum Großteil durch Labor- und andere Tests ersetzt worden. Selbst Blutdruckmessungen würden halb automatisch fast ohne Kontakt ablaufen. Im Vergleich dazu gebe es während einer Konsultation beim Manualtherapeuten oder Akupunkteur viel mehr Körperkontakt. Dieser helfe, eine intensive Therapeut-Patient-Beziehung aufzubauen; er beruhige und flöße Vertrauen ein.</p>
<p><strong>Naturheilkunde hilft Kontrolle zu bewahren</strong></p>
<p>Weitere Faktoren seien wahrscheinlich ebenso wichtig: „Patienten wollen ihr gesundheitliches Schicksal nicht aus der Hand geben. Naturheilkundliche Therapien geben viel Gelegenheit, die Kontrolle über die eigene Gesundheit zu bewahren. Kneipp’sches Wassertreten, Tai-Chi oder Yoga involvieren den Patienten zu 100 Prozent, und diese Einbeziehung motiviert ihn.“</p>
<p>Ernst fährt weiter:</p>
<p>„Ein Schulmediziner mag ein Medikament verschreiben. Dem Patienten obliegt es dann lediglich, es regelmäßig einzunehmen. In der Komplementärmedizin wird dagegen meist viel mehr Wert darauf gelegt, dass der Patient Eigenverantwortung übernimmt, etwa regelmäßige Entspannungsübungen absolviert und gesundheitsschädigende Verhaltensweisen unterlässt.“</p>
<p>All das intensiviere die zwischenmenschlichen Interaktionen. Untersuchungen hätten gezeigt, dass dies der Hauptgrund dafür ist, warum Patienten die Komplementärmedizin schätzen: „Viele konsultieren Heilpraktiker und naturheilkundliche Ärzte also nicht wegen deren effektiver Verfahren, sondern wegen der Beziehung, die sie zu den Heilern aufbauen können. Sie fühlen sich verstanden und motiviert, an ihrer eigenen Gesundheit mitzuarbeiten. Die Erkenntnis, dass Komplementärmedizin so beliebt ist, muss deshalb zugleich als deutliche Kritik an der Schulmedizin verstanden werden, die als kalt oder zu technisch empfunden wird.“</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.stern.de/gesundheit/alternativmedizin-gefuehlter-vorteil-1537492.html</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Meiner Ansicht nach lenkt die Auseinandersetzung Medizin versus Komplementärmedizin und umgekehrt oft von wichtigeren Fragen ab.</p>
<p>Dazu würde beispielsweise gehören:</p>
<p>Welche Medizin wollen wir?</p>
<p>Welche Komplementärmedizin wollen wir?</p>
<p>Die Punkte, die Prof. Edzard Ernst in diesem Interview anspricht, gehören genau in diesen Bereich. Stichworte: Therapeut-Patient-Beziehung, Eigenverantwortung, Zuhören, Ernstnehmen.</p>
<p>Es müsste allerdings auch diskutiert werden, ob eine gute Medizin bzw. Komplementärmedizin wirklich alle diese Bedürfnisse erfüllen muss, die da von den Patientinnen und Patienten an sie herangetragen werden.</p>
<p>Es gibt meines Erachtens nämlich auch eine ganze Menge von Erwartungen und Ansprüchen, die gar nicht erfüllt werden können. Zum Beispiel ist in manchen Fällen Heilung einfach nicht möglich (jedenfalls beim gegenwärtigen Wissensstand). Damit finden wir uns aber heute kaum mehr so einfach ab. Aus Sicht der Betroffenen  ist es zwar verständlich, nach Heilung zu suchen.</p>
<p>Auf dem Hintergrund eines riesigen medizinischen und komplementärmedizinischen Angebotes kann sich aus diesem Suchen nach Heilung aber auch eine endlose Patientenkarriere entwickeln. Und in manchen Fällen geht dafür viel Geld, Zeit und Kraft verloren, die vielleicht sinnvoller dafür verwendet würden, um <em>mit</em> der Krankheit eine möglichst gute Lebensqualität zu erreichen.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
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<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Sport reduziert Angstsymptome</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/07/17/sport-reduziert-angstsymptome.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/07/17/sport-reduziert-angstsymptome.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 20:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sport reduziert Angstsymptome um 20%. Bewegung ist eine der fünf Säulen der Naturheilkunde nach Sebastian Kneipp (Hydrotherapie, Phytotherapie, Bewegung, Ernährung, Lebensordnung). Weiterbildung für Krankenpflege: Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Spital.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob auch bei Angstsymptomen Sport hilfreich sein kann, wurde von amerikanischen Wissenschaftlern untersucht. Sie analysierten die Resultate von 40 randomisierten, kontrollierten Studien mit annähernd 3000 Patienten, die an einer Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen litten. Regelmäßiger Sport verminderte Angstsymptome um durchschnittlich 20 %. Dabei erwies sich ein halbstündiges Training wirksamer als Trainingszeiten darunter. Über eine allzu lange Zeitdauer muss und sollte niemand trainieren, damit sich Erfolge ergeben.</p>
<p>Programme mit einer Dauer von drei bis zwölf Wochen waren nämlich effektiver als Programme, welche über längere Zeit andauerten. Grund dafür ist möglicherweise, dass Patienten bei zu lang angelegten Trainingsprogrammen nicht dabeibleiben, während sie bei kürzeren Programmen motivierter sind. Möglicherweise wäre der Nutzen von Sport noch größer, wenn alle Patienten alle Sitzungen wahrgenommen hätten, vermuten die Wissenschaftler.</p>
<p>Quelle:  Medical Tribune 20/2010</p>
<p>http://www.medical-tribune.at/dynasite.cfm?dsmid=104455&amp;dspaid=875875</p>
<p>Originalpublikation:</p>
<p>M.P. Herring et al., Arch Intern Med 2010; 170(4): 321–31</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Bewegung ist eine der fünf Säulen der Naturheilkunde nach Sebastian Kneipp: Hydrotherapie, Pflanzenheilkunde / Phytotherapie, Bewegung, Ernährung, Lebensordnung.</p>
<p>Siehe: <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/08/naturheilkunde-was-ist-das.html  ">Was ist Naturheilkunde?</a></p>
<p>In den letzten Jahren haben zahlreiche Untersuchungen die wichtige Rolle der Bewegung für die psychische und körperliche Gesundheit gezeigt.</p>
<p>In der Phytotherapie-Forschung steht beim Thema Angst zur Zeit das Lavendelöl im Vordergrund:</p>
<p>Siehe: <a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/01/18/phytotherapie-lavendeloel-gegen-unruhe.html  ">Phytotherapie: Lavendelöl gegen Unruhe</a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
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Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
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<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<item>
		<title>Bier &#8211; eine gute Quelle für Kieselsäure</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/02/13/bier-eine-gute-quelle-fuer-kieselsaeure.html</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 01:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital. 
Bier - eine gute Quelle für Kieselsäure.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forscher haben festgestellt, dass Bier gut für die Knochen ist. Denn Bier liefert Silizium in Form der Orthokieselsäure &#8211; die der Körper für den Knochenaufbau braucht. Weil der Siliziumgehalt von der Braumethode und den Rohstoffen abhängig ist, sind einige Biersorten in dieser Hinsicht jedoch besser als andere.</p>
<p>Die Orthokieselsäure aus dem Bier ist zu immerhin 50 Prozent vom Körper nutzbar und hat damit eine hohe Bioverfügbarkeit. Bisher ist jedoch noch nie untersucht worden, welche Faktoren den Kieselsäuregehalt des Biers beeinflussen und welche Biersorten mehr oder weniger davon enthalten. Das haben nun Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in Davis nachgeholt. Die Forscher um Charles Bamforth untersuchten für ihre Studie Proben von verschiedenen Bierrohstoffen, darunter Gerste und Hopfen sowie Brauhilfsstoffe wie Silikagel als Stabilisator und Kieselerde als Filtermittel.</p>
<p>“Die Faktoren beim Brauen, welche die Silikatgehalte beeinflussen sind bisher nie intensiv untersucht worden”, erläutert Bamforth. “Wir haben eine breite Palette von Biersorten daraufhin analysiert und auch den Einfluss der Rohstoffe und des Brauprozesses auf die Silikatmengen im Bier.”<br />
Das Resultat: Die Schwankungsbreite im Orthokieselsäuregehalt war in den 100 getesteten kommerziellen Biersorten sehr groß, Die Konzentrationen schwankten zwischen 6,4 und 56,5 Milligramm pro Liter. Ursache für diese Unterschiede, so stellten die Wissenschaftler fest, sind zum einen das Rösten des Malzes und zum anderen der Hopfengehalt.</p>
<p>Helle Biere enthalten mehr Kieselsäure</p>
<p>Gerste ist der wichtigste Rohstoff bei der Bierproduktion und auch der wichtigste Siliziumlieferant. Das Silizium befindet sich bei der Gerste in der Schale. Hellere Biere werden mit nur leicht geröstetem Gerstenmalz hergestellt, darum wurden die Siliziumverbindungen weniger Hitzestress ausgesetzt und bleiben besser erhalten. Dunklere Biere dagegen entstehen aus stark geröstetem Malz und enthalten sehr viel weniger Silizium.</p>
<p>Viel Hopfen, viel Silizium<br />
Auch der Hopfen ist eine wichtige Kieselsäurequelle für das Bier, er enthält sogar vier Mal mehr Silicium als die Gerste. Stark hopfenhaltige Biere sind deshalb auch reicher an Orthokieselsäure. “Biere mit hohen Konzentrationen von gemälzter Gerste und Hopfen sind am silikatreichsten”, stellt Bamforth fest. “Weizen enthält weniger Silizium als Gerste, weil dieses vor allem in der Hülle sitzt. Obwohl das meiste Silizium beim Mälzen in der Schale bleibt, werden doch signifikante Anteile davon als Würze extrahiert und verbleiben damit im Bier.”</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.g-o.de</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Dass Bier eine gute Quelle für Kieselsäure ist, scheint als Erkenntnis offenbar neu zu sein. Aber was kann ich nun mit dieser Information anfangen? Bier saufen gegen Osteoporose?<br />
Im Ernst:<br />
Es ist seit Jahren eine höchst erfolgreiche Marketingstrategie der Nahrungsmittel-Industrie, ihre Produkte in die Nähe von Heilmitteln zu stellen.<br />
Das kommt auch in der “Naturheilkunde-Szene” gut an, wird doch in diesen Kreisen oft der Spruch des griechischen Arztes Hippokrates (um 400 v.u.Z) zitiert:<br />
““Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein”.<br />
Ernährung ist ja auch eine der fünf Säulen in der Naturheilkunde nach Sebastian Kneipp<br />
(Hydrotherapie, Ernährung, Pflanzenheilkunde, Bewegung, Lebensordnung). Und dass die Ernährung Einfluss auf die menschliche Gesundheit hat, bezweifelt wohl auch niemand ernsthaft.<br />
So ist es bei Meldungen über den gesundheitlichen Wert von Nahrungsmitteln oft nicht einfach zu unterscheiden, ob es sich dabei um relevante Informationen oder reine Propaganda handelt.</p>
<p>Zu dieser Meldung betreffend Bier als Kieselsäure-Quelle wäre noch zu ergänzen:<br />
Der Lehrstuhl von Prof. Charles Bamforth wird von der Großbrauerei Anheuser Busch finanziert (nach www.scienceblogs.de).<br />
Die Meldung wurde in verschiedenen Medien mit Schlagzeilen wie “Bier gegen Osteoporose” oder “Bier macht starke Knochen” überschreiben. Das sind sehr gewagte Aussagen. Vom Kieselsäure-Gehalt im Bier lässt sich nicht direkt auf eine Wirkung gegen Osteoporose schliessen.<br />
Über die Wirkungen von Kieselsäure auf Knochen und Bindegewebe wird zwar viel geschrieben. Es fehlen dazu aber bisher auch nur annähernd überzeugende Belege. Ob also Kieselsäure sich zur Osteoporose-Prophylaxe eignet, ist völlig offen.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
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<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15   ">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Tageslicht gegen Winterdepression</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 16:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmässige Spaziergänge helfen gegen Winterdepressionen. Denn Mangel an Tageslicht ist die wichtigste Ursache der saisonal abhängigen Depression (SAD), erläutert Gunther Carl vom Berufsverband Deutscher Neurologen &amp; Psychiater in Krefeld. Als Alternative dazu kann eine Lichttherapie durchgeführt werden. Dabei setzen sich Patienten dreissig Minuten vor 10.000 Lux helle Lampen. Empfehlenswert sind zehn Sitzungen im Verlaufe von zwei Wochen. Nach etwa einer Woche sollte der Effekt spürbar sein.<br />
Bei einer leichten Winterdepression genügt die Therapie mit Licht laut Gunther Carl. Schwere Fälle müssen dagegen häufig mit Medikamenten behandelt werden. Diese wirken jedoch in der Kombination mit Licht besser. Als Alternative zu Medikamenten können von einer Winterdepression Betroffene hoch dosiertes Johanniskraut einnehmen. Eine SAD unterscheidet sich grundlegend von einer üblichen Depression, hält Gunther Carl fest. SAD-Patienten haben beispielsweise keine Schlafstörungen und statt Appetitlosigkeit häufig Heißhunger auf Süßes.</p>
<p>Quelle: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:<br />
Für die Variante Spaziergang spricht, dass sie Licht mit Bewegung verbindet. Beides sind übrigens wichtige Elemente der Naturheilkunde.<br />
Siehe dazu:<br />
<a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/08/naturheilkunde-was-ist-das.html">Naturheilkunde &#8211; was ist das?</a></p>
<p>Einen weiteren Beitrag zum Wert von Bewegung für die Gesundheit:<br />
<a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/18/bewegung-staerkt-psychische-gesundheit.html">Bewegung stärkt psychische Gesundheit</a></p>
<p>Zum Thema Bewegung &amp; (psychische) Gesundheit gibt es übrigens ein schönes Zitat von</p>
<p>Sören Kierkegaard:</p>
<p>“Ich laufe mir jeden Tag mein tägliches Wohlbefinden an und entlaufe so jeder Krankheit; ich habe mir meine besten Gedanken angelaufen, und kenne keinen, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen loswürde. Ist man so am Gehen, so geht es schon.”</p>
<p>Sören Kierkegaard, dänischer Philosoph, 1813 &#8211; 1855</p>
<p>Unterschreiben kann ich natürlich den Hinweis auf Johanniskraut-Extrakte als Alternative zu synthetischen Antidepressiva bei Winterdepression. Und es braucht dazu wie erwähnt hoch dosierte Johanniskraut-Präparate.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Bewegung beugt Depressionen vor</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/01/07/bewegung-beugt-depressionen-vor.html</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 21:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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Bewegung beugt Depressionen vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine wahrscheinlich häufige Ursache von Depressionen sei der Bewegungsmangel, so die Wiener Psychiaterin Liane Saxer-Novotny im pressetext-Interview: &#8220;Bedingt durch das Internet und das Fernsehen und die dadurch hervorgerufene Sprachlosigkeit und damit Kritiklosigkeit in den Familien, kommt es zu Inaktivität und Isolation.&#8221; Das treffe hauptsächlich bei Jugendlichen zu.</p>
<p>&#8220;Von einer Depression spricht man, wenn ein Leidensdruck besteht, der länger als 14 Tage anhält. Die Menschen leiden unter einer Lust-, Freud- und Interessenlosigkeit, meist gepaart mit Antriebsmangel bis hin zur schweren Bewegungsarmut&#8221;, erläutert die Fachärztin. Zudem komme es oft auch zu Angstzuständen und einem Vermeidungsverhalten mit innerpsychischer Zurückgezogenheit.</p>
<p>Die Expertin kritisiert, dass es in der Bevölkerung immer noch zahlreiche falsche Vorurteile gegen den Besuch eines Psychiaters gibt. &#8220;Dabei wäre das rasche Aufsuchen des Experten von großem Vorteil, denn je früher mit einer Therapie begonnen wird, desto eher ist eine Heilung zu erwarten&#8221;, betont Saxer-Novotny. &#8220;Viele Betroffene scheuen sich vor dem Arztbesuch, weil sie Depressionen mit Verrücktsein assoziieren.&#8221; Die Psychiaterin hält dies für eine völlige Missdeutung, denn bei der Depression handle es sich um eine psychiatrische Erkrankung, die mit einer Stoffwechselstörung von Neurotransmittern im Sinne eines Mangels derselben gleichzusetzen ist.</p>
<p>&#8220;Der Psychiater klärt zunächst in einem ausführlichen Gespräch die Situation ab und erstellt einen psychiatrischen Status.&#8221; Mit der Diagnose wird dann die Behandlung entweder medikamentös und oder auch psychotherapeutisch eingeleitet. &#8220;Der Psychiater spielt bei der Behandlung die Rolle des Arztes und führt Regie&#8221;, erläutert Saxer-Novotny.</p>
<p>Vielfach gebe es auch den Irrglauben, dass eine Depression einer Ursache zugeordnet werden kann, was aber nicht immer zutreffend sei, erklärt Saxer-Novotny. Statements wie &#8220;Du bist doch nicht verrückt&#8221; zählen leider immer noch zum Alltag. &#8220;Dabei ist es ist wichtig, dass man sich nicht vor der Meinung der Familie, der Freunde und Arbeitskollegen fürchtet und mit Familie und Freunden über alltägliche Probleme spricht&#8221;, erklärt die Psychiaterin.</p>
<p>Kontraproduktiv sei auch die Flucht in verschiedene Süchte wie Essen, Alkohol, Nikotin oder Drogen, gefährlich aber auch die Flucht in die Arbeit. Die Psychiaterin rät dazu, unwichtige Stressfaktoren aus dem Leben zu streichen und mehr darauf zu achten, die eigenen Bedürfnisse besser kennenzulernen. &#8220;Ein völliger Irrglaube ist auch, dass man über das Internet geheilt werden kann&#8221;, hält Saxer fest. Eine Depression sei eine Erkrankung, die fachkundige Behandlung erforderlich mache, erklärt die Expertin, und es sei absolut wichtig, nicht zu lange zu warten, um diese in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>Die oft gehörte Meinung, man lasse sich nicht mit Medikamenten vollstopfen, könne man heute vernachlässigen, erklärt Saxer. &#8220;Moderne Therapeutika haben wenig Chemie, wirken schnell, haben kaum Nebenwirkungen und erzeugen keine Sucht. Es obliegt dem Können des Experten, den Patienten so einzustellen, dass er optimal versorgt wird.&#8221;</p>
<p>Die Psychiaterin empfiehlt neben der regelmäßigen körperlichen Betätigung auch einen regelmäßigen Tag-Nacht-Rhythmus einzuhalten, äußere Einflüsse wie TV-Konsum und soziale Aktivitäten zu fokussieren und je nach Erfordernis zu reduzieren oder zu forcieren sowie auf eine gepflegte Sprachkultur zu achten. &#8220;Wichtig ist auch die Frage, wie man mit Aggressionen umgeht und welches Selbstwertgefühl man empfindet.&#8221;</p>
<p>Die heutige Gesellschaft mit ihrer Schnelllebigkeit und dem hohen Maß der Perfektionierung stelle für viele eine große psychische Belastung dar, sagt die Medizinerin. &#8220;Daher ist es wichtig, nicht nur auf die physischen, sondern auch auf die psychische Gesundheit zu achten und die Dienste von Fachexperten in Anspruch zu nehmen, wenn dies notwendig ist&#8221;, hält Saxer-Novotny abschließend fest.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.journalmed.de/</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>1. Bewegung, die hier als Vorbeugung gegen Depressionen empfohlen wird, ist eine der klassischen fünf Säulen der Naturheilkunde nach Sebastian Kneipp. Die gesundheitliche Bedeutung regelmässiger Bewegung wird inzwischen durch viele Studien bestätigt.</p>
<p>Ein schönes Zitat zur antidepressiven Wirkung von Bewegung gibt es von Søren Kierkegaard (1813 &#8211; 1855):</p>
<p>“Ich laufe mir jeden Tag mein tägliches Wohlbefinden an und entlaufe so jeder Krankheit; ich habe mir meine besten Gedanken angelaufen, und kenne keinen, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen loswürde. Ist man so am Gehen, so geht es schon.”</p>
<p>2. Aus Sicht der Phytotherapie könnte man noch ergänzen, dass bei leichten und mittelschweren Depressionen Heilpflanzen-Präparate aus Johanniskraut-Extrakt eine Option sind.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
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<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Winterdepressionen &#8211; Bewegung, Licht und Johanniskraut</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/25/winterdepressionen-bewegung-licht-und-johanniskraut.html</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 22:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem jahreszeitlich bedingten Lichtmangel kommen etwa zwei Prozent der Bevölkerung nicht zurecht. Gegen den Herbst- und Winterblues lässt sich aber aktiv etwas tun.</p>
<p>Wenn die dunkle Jahreszeit kommt, schlägt das manchen Menschen aufs Gemüt. Etwa zwei Prozent der Bevölkerung leidet Schätzungen zufolge jedes Jahr unter Winterdepressionen.</p>
<p>Wer davon betroffen ist, fühlt sich unausgeglichen, grundlos traurig und kommt morgens kaum aus dem Bett. Dennoch ist der saisonale Stimmungseinbruch bei Nebel und Nieselregen laut Medizinern kein Grund, sich die Decke über den Kopf zu ziehen oder sofort zur Chemiekeule zu greifen.</p>
<p>Ausgelöst wird die sogenannte «Saisonal Abhängige Depression» (SAD) hauptsächlich durch den Lichtmangel in der trüben und dunkleren Jahreszeit. Ohne Licht fährt der Organismus die Produktion des «Glückshormons» Serotonin herunter. Zudem steigt in der Dunkelheit der Melatonin-Spiegel, welcher normalerweise nachts den Schlaf steuert und uns daher müde und schlapp macht, wie der Facharzt für Psychotherapie und Professor an der Universität Leipzig, Hubertus Himmerich, erläutert.</p>
<p>Erwischt einen die Winterdepression, fühlen sich die Betroffenen nicht nur unausgeglichen und es fällt ihnen schwer, sich zu konzentrieren. Häufig plagt die Winterdepressiven auch ein Heisshunger auf Süsses und fettige Speisen. Manche verlassen das Haus nur noch selten und vernachlässigen den Kontakt zu Freunden und Familie. Laut einer Forsa-Umfrage der deutschen Techniker Krankenkasse geben sechs von zehn Betroffenen an, dass sie bei trübem Wetter nur rausgehen, wenn es unbedingt nötig ist. Jeder Zweite setzt sich vor den Fernseher oder Computer, um sich von seinem Stimmungstief abzulenken.</p>
<h2><strong>Nicht in der Wohnung verkriechen</strong></h2>
<p>«Doch genau das ist falsch», erklärt Himmerich. Denn wenn das Stimmungstief zuschlägt, gibt es hauptsächlich ein Gegenmittel: Raus ans Tageslicht, um die Herstellung von Serotonin im Gehirn zu aktivieren. Wer sich jeden Tag ein bis zwei Stunden an der frischen Luft bewegt, könne seinen Seelenblues bereits wirksam angehen, sagt auch Professor Ulrich Voderholzer, der die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg leitet.<br />
Denn selbst an einem trüben Novembertag liege die Beleuchtungsstärke noch bei mindestens 1.000 Lux und damit deutlich über der Lichtintensität in geschlossenen Räumen. Künstliche Lichtquellen bringen es laut Voderholzer maximal auf 300 bis 500 Lux. Wer sich bewegt, vor allem joggt oder Fahrrad fährt, sorgt darüber hinaus für eine vermehrte Ausschüttung stimmungsaufhellender Hormone.</p>
<p>Sinnvoll  bei Winterdepressionen ist auch eine Therapie mit speziellen Tageslichtlampen, die in ihrer spektralen Zusammensetzung dem natürlichen Sonnenlicht zumindest teilweise entsprechen. Lichtstärken von mindestens 2.500 Lux sollten die eingesetzten Geräte laut Prof. Himmerich dabei jedoch mindestens haben. Eine tägliche Lichtdusche von einer halben Stunde, möglichst am Morgen, sei optimal, erklärt der Mediziner.<br />
Wichtig dabei ist: Damit der Impuls zur Steigerung der Serotonin-Produktion tatsächlich an das Gehirn weitergeleitet wird, muss das Licht der Geräte die Netzhaut des Auges erreichen. Bräunungslampen in Solarien, bei denen wegen der UV-Strahlen zum Schutz der Augen Brillen getragen werden müssen, zeigen Himmerich zufolge dagegen keine Wirkung.</p>
<h2><strong>Johanniskraut-Extrakte können Abhilfe schaffen</strong></h2>
<p>Ebenfalls empfehlenswert sind gemäss dem Mediziner natürliche Heilmittel wie Johanniskraut, dessen Pflanzenextrakte stimmungsaufhellend wirken. «Der Tee aus dem Supermarkt ist dabei aber nicht immer die richtige Wahl,» erläutert Himmerich. Sinnvoller sei, sich beispielsweise in der Apotheke individuell über die richtige und notwendige Dosis beraten zu lassen.</p>
<p>Die Einnahme von synthetischen Antidepressiva gilt beim winterlichen Stimmungstief dagegen nicht als «Therapie erster Wahl» &#8211; es sei denn, die Depressionen sind besonders schwer oder andere Massnahmen wie Lichttherapie und Sport bleiben ohne Wirkung, wie Voderholzer erklärt.</p>
<p>Grundsätzlich unterscheidet sich die Winterdepression von anderen Depressionsformen durch zum Teil deutlich andere Symptome. So ist man Himmerich zufolge bei anderen Depressionen nicht nur antriebslos, sondern meist dauerhaft tieftraurig, leidet an Appetit- und Schlaflosigkeit. Und ausserdem: «Wenn die Sonne im Frühjahr wieder lacht, dürfte der Stimmungsumschwung anders als beim Winterblues dennoch ausbleiben».</p>
<p>Quelle:<br />
http://www.20min.ch (ap)</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Die stimmungsaufhellende Wirkung einiger Johanniskraut-Extrakte ist so gut dokumentiert, dass sie von den Krankenkassen über die Grundversicherung bezahlt werden, wenn ein Arzt oder eine Ärztin sie verschreibt. Wirksame Johanniskraut-Präparate gibt es aber auch rezeptfrei in Apotheken. Drogerien verkaufen als Ersatz oft homöopathische oder spagyrische Johanniskraut-Produkte, bei denen allerdings jeder Nachweis einer Wirksamkeit fehlt.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
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<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
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		<title>Immunsystem stärken gegen Erkältungskrankheiten &#8211; Naturheilkunde überzeugt&#8230;.</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/10/07/immunsystem-staerken-gegen-erkaeltungskrankheiten-naturheilkunde-ueberzeugt.html</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 00:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital. Immunsystem stärken gegen Erkältungskrankheiten - Naturheilkunde überzeugt....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf www.internisten-im-netz.de veröffentlicht der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) Tipps zur Stärkung des Immunsystems zur Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten. Schaut man sich die Tipps genauer an, handelt es sich um ein ziemlich umfassendes Konzept auf der Basis einer Naturheilkunde, wie sie beispielsweise Sebastian Kneipp schon vertreten hat.<br />
Das zeigt, dass Naturheilkunde und Medizin kompatibel sind, was bei Komplementärmedizin und Medizin oft nicht der Fall ist.<br />
Hier die Empfehlungen des BDI (Text von mir leicht modifiziert bei gleichbleibenden Aussagen):</p>
<p>Zwar können tiefere Temperaturen, wie sie im herannahenden Herbst bevorstehen, das Immunsystem schwächen und damit Schnupfen und andere Infekte begünstigen. “Jedoch sollte man sich nicht zu warm anziehen und nicht nur heiß duschen, da dies den Körper noch empfindlicher gegenüber niedrigen Temperaturen macht. Stattdessen können regelmäßige kalte Güsse und kalte Waschungen des Oberkörpers zum Beispiel 2- bis 3-mal in der Woche bereits im Spätsommer die Immunabwehr für den Herbst stärken&#8221;, empfielt Dr. Wolfgang Wesiack, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). “Saunabesuche einmal in der Woche oder regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft haben einen ähnlichen Trainingseffekt.&#8221;<br />
Menschen, die zu wenig Schlaf bekommen, sind anfälliger für Infektionen durch Bakterien und Viren. &#8220;Es ist zwar individuell verschieden, wie viel Schlaf man benötigt, wichtig ist es jedoch, alle Tiefschlafphasen zu durchlaufen um einen Erholungseffekt zu erreichen. Am besten sind für die meisten Menschen 7 bis 8 Stunden Schlaf&#8221;, rät Dr. Wesiack. &#8220;Nach einer kurzen Nacht sollte man zur Regeneration ein paar ruhigere Tage einplanen.&#8221;</p>
<p>Auch die Psyche wirkt stark auf das Immunsystem. “So kann positiver Stress, wie etwa beim Sport, dem Ausüben eines Hobbys oder des Erlernen neuer Fähigkeiten das Immunsystem stimulieren. Lang anhaltende seelische Belastung hingegen schwächt die Abwehrkräfte&#8221;, erläutert der BDI-Vorsitzende. Ein Gefühl der Geborgenheit in der Umwelt sowie ein ausgeglichenes Gefühlleben wirken stabilisierend auf das Immunsystem. “So können Meditation, autogenes Training und Yoga die Zahl der Antikörper erheblich steigern.&#8221;<br />
Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung stellt dem Immunsystem die Bausteine zur Verfügung, um eine wirkungsvolle Abwehr aufbauen zu können. “Viel Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Fisch versorgen den Organismus am besten mit gesunden Nährstoffen. Bei Obst und Gemüse sollte man darauf achten, den Speiseplan möglichst bunt zu gestalten, da die in grünen, orangegelben und blauen Früchten enthaltenen Farbstoffe verschiedene positive Effekte auf die Gesundheit haben&#8221;, erklärt Dr. Wesiack.<br />
Nicht zuletzt kann Sport die Immunabwehr aktivieren. “Durch regelmäßige Bewegung wird beispielsweise gewährleistet, dass Fremdstoffe über die Lymphe in die Lymphknoten transportiert werden, wo sich die Abwehrzellen auf einen möglichen Erreger einstellen können. Um das Immunsystem zu unterstützen, sind insbesondere Ausdauersportarten wie Walking, Joggen, Radfahren oder Schwimmen geeignet. Drei Trainingseinheiten von 30 Minuten haben bereits einen deutlichen positiven Effekt&#8221;, rät der BDI-Experte. “Übertreiben sollte man es allerdings als Sportanfänger nicht, denn völlige Verausgabung bewirkt eine Schwächung des Immunsystems.&#8221;</p>
<p>Quelle:</p>
<p>http://www.internisten-im-netz.de/</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 &#8211; 1897) vertrat ein Fünf-Säulen-Prinzip der Naturheilkunde:</p>
<p>- Lebensordnung<br />
- Wasseranwendungen ?(Hydrotherapie)<br />
- Bewegung?<br />
- Ernährung?<br />
- Heilkräuter</p>
<p>Den Begriff der Lebensordnung könnte man heute im Sinne einer Psychosomatik oder einer Salutogenese übersetzen.<br />
Zur Salutogenese siehe die Buchbesprechung zu &#8220;Wie Gesundheit entsteht&#8221; im unserem<a href="http://www.heilpflanzen-info.ch/cms/shop/gesundheitsthemen-allgemein/"> Buchshop.</a></p>
<p>Der BDI-Text geht auf die Säulen Lebensordnung, Wasseranwendungen (Güsse,  Waschungen), Bewegung und Ernährung ein.<br />
Einzig die Heilkräuter kommen im Naturheilkunde-Konzept des BDI nicht vor.</p>
<p>Zu den Heilpflanzen, die zur Stärkung des Immunsystems empfohlen werden, gehören vor allem Echinacea (Sonnenhut) und Umckaloabo (Kapland-Pelargonie). Das sind aber nur die beiden Heilpflanzen mit den meisten klinischen Studien. Im Labor zeigen zahlreiche andere Heilpflanzen immunstimulierende Eigenschaften, zum Beispiel Ringelblume oder Eibischwurzel. Allerdings ist unklar, ob sich solche Laborbefunde auf den Menschen übertragen lassen.</p>
<p>Allzuviel darf man sich von pflanzlichen Immunstimulanzien nicht erhoffen. Würden sie nämlich das Immunsystem wirklich stark aktivieren, wäre dies allenfalls sogar riskant.<br />
Mit einem allzu aggressiven Immunsystem jedenfalls ist der Organismus auch nicht gut bedient.<br />
Die vier anderen im BDI-Text erwähnten Bereiche &#8211; Lebensordnung, Wasseranwendungen, Bewegung, Ernährung &#8211; sind für ein gesundes, wirksames Immunsystem wohl deutlich zentraler.</p>
<p>Die fünf Säulen nach Kneipp eignen sich ausgezeichnet als Brücke zwischen Naturheilkunde und Medizin, weil sie schon von ihren Grundlagen her mit medizinischem Denken kompatibel sind. Es ist sehr schade, dass sie in den gegenwärtigen politischen Bestrebungen zur Aufwertung der Komplementärmedizin kaum eine Rolle spielen  &#8211; abgesehen von der Säule “Heilkräuter”, die in neuzeitlicher Form als Phytotherapie im Gespräch ist.</p>
<p>Fundierte Informationen im Tagesseminar:<br />
Erkältungskrankheiten und grippale Infekte &#8211; Prophylaxe und Therapie mit Heilpflanzen<br />
<a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch/index.php?file=860&amp;lang=de&amp;ses=8051e2f59485"></a>Details hier:<br />
<a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch/index.php?file=860&amp;lang=de&amp;ses=8051e2f59485">www.phytotherapie-seminare.ch/index.php</a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15   ">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Mittelmeerdiät plus Walnüsse kann metabolisches Syndrom vermindern</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 21:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittelmeerdiät plus Walnüsse kann metabolisches Syndrom vermindern.
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Erhöhte Blutfette, hohe Blutzuckerwerte, Bluthochdruck und Übergewicht mit großem Bauchumfang &#8211; dieses “tödliche Quartett” wird als metabolisches Syndrom bezeichnet. In Deutschland sind schätzungsweise 12 Millionen Personen davon betroffen. Eine mediterrane Ernährung, ergänzt durch Nüsse &#8211; vornehmlich Walnüsse -, kann offenbar mithelfen, dieses Syndrom zu reduzieren. Das sind die 1-Jahres-Resultat der groß angelegten Studie PREDIMED an zehn spanischen Universitäten.</p>
<p>Die Teilnehmergruppe, welche sich mediterran ernährte und zusätzlich Nüsse, vornehmlich Walnüsse, aß, konnte die Häufigkeit des metabolischen Syndroms um 13,7% reduzieren. Eine fettarme Ernährung dagegen führte nur zu einer Verminderung um 2%.</p>
<p>Quelle: www.journalmed.de</p>
<p>Originalpublikation:<br />
Effect of a Mediterranean Diet Supplemented With Nuts on Metabolic Syndrome Status<br />
Archives of Internal Medicine<br />
Arch Intern Med. 2008;168(22):2449-2458.</p>
<p>http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/short/168/22/2449</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:<br />
Das schöne an der sogenannten “Mittelmeerdiät” ist ja, dass man mit ihr verhältnismässig einfach eine gesunde Ernährung mit Genuss verbinden kann.<br />
Ernährung ist eine wichtige Säule in der traditionellen Naturheilkunde, gemeinsam mit Hydrotherapie (Wasseranwendungen), Pflanzenheilkunde, Licht, Luft und vor allem Bewegung. Nach Sebastian Kneipp kommt noch “Lebensordnung” dazu, was moderner ausgedrückt als Einbezug von psychosomatischen Faktoren gesehen werden kann.</p>
<p>Leider wimmelt es im Bereich der Ernährungslehren aber auch von starr-dogmatischen Regeln und von Heilslehren aller Art.<br />
Statt unzählige Normen aufzustellen über richtige und falsche Ernährung, scheint mir ein optionaler Ansatz empfehlenswert. Nicht Verbote oder Gebote stehen dabei im Zentrum, sondern Wahlmöglichkeiten, welche aufgezeigt werden: Optativ statt normativ &#8211; so lautet dann die Leitlinie. Jedenfalls immer dann, wenn Normen nicht zwingend nötig sind.<br />
Die Mittelmeerdiät jedenfalls ist in vielen Fällen eine attraktive Option.</p>
<p>Und dass Walnüsse gesund sind, haben inzwischen schon einige Studien gezeigt:</p>
<p><a href="http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/07/30/omega-3-fettsaeuren-aus-walnuessen-und-fisch-unterschiedliche-guenstige-effekte.html">Omega-3-Fettsäuren aus Walnüssen und Fisch: unterschiedliche günstige Effekte</a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Schwere Beine &#8211; Vorzeichen eines späteren Venenleidens</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/06/24/schwere-beine-vorzeichen-eines-spaeteren-venenleidens.html</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 15:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwere Beine - Vorzeichen eines späteren Venenleidens.
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Leiden Frauen abends oft unter schweren, verdickten und schmerzhaften Füssen oder Beinen, kann dies auf Venenprobleme hinweisen, denen rechtzeitig entgegengewirkt werden sollte.</p>
<p>“Venenbeschwerden kündigen sich oft schon in jungen Jahren an, was Frauen grundsätzlich die Chance gibt, durch entsprechende Verhaltensänderungen und regelmäßige Bewegung einer zunehmenden Venenschwäche vorzubeugen&#8221;, erklärt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). “Besenreiser können schon im Teenager-Alter auftreten und damit erste Hinweise auf eine Bindegewebsschwäche liefern.&#8221;</p>
<p>Um die Entstehung von Krampfadern zu vermeiden, sollte speziell bei sitzenden oder stehenden Tätigkeiten jede Gelegenheit zur Bewegung genutzt werden. Auch empfiehlt es sich, im Sitzen die Beine nicht übereinander zu schlagen. “Der Abbau von Übergewicht, täglich zwei Liter Flüssigkeit sowie lockere Kleidung und flache Schuhabsätze sind ebenfalls vorteilhaft, um Blutstauungen zu vermeiden. Sind Venenbeschwerden bereits ausgeprägt, helfen ärztlich verordnete Kompressions-Strümpfe&#8221;, empfiehlt der Frauenarzt.</p>
<p>Frauen sind gegenüber Männern anfälliger für Venenleiden, weil bei ihnen die Struktur des stabilisierenden Bindegewebes eher locker und dehnbar ist. Dazu kommt noch, dass Östrogen während jeder Schwangerschaft und Geburt das Gewebe zusätzlich weicher und die Venenwände nachgiebiger macht. “Zusätzliche Risikofaktoren für einen ungenügenden Blutrückfluss aus den Beinen sind Rauchen, Übergewicht, hohe Absätze und eine familiär bedingte Veranlagung für Bindegewebsschwäche&#8221;, sagt Dr. Albring.</p>
<p>Krampfadern, auch Varizen genannt, zählen zu den häufigsten chronischen Krankheitsbildern bei Frauen. Jede zweite Frau über 40 Jahre ist von Venenerkrankungen unterschiedlichen Schweregrades betroffen.</p>
<p>Quelle: www.frauenaerzte-im-netz.de</p>
<p>Kommentar &amp; Ergänzung:</p>
<p>Bewegung ist fraglos ein zentraler Aspekt jedes venenfreundlichen Lebensstils.<br />
Der Artikel betont aber zu Recht auch die Bedeutung familiärer Veranlagung und hormoneller Einflüsse während Schwangerschaften und Geburten. So gibt es auch bei Beachtung aller aufgeführten Vorbeugemassnahmen keine Garantie für gesunde Venen.<br />
Ergänzend könnten noch einige Heilpflanzen erwähnt werden, deren günstige Einflüsse auf Venenbeschwerden durch Studien belegt ist:<br />
Rosskastanien-Samen<br />
Buchweizenkraut<br />
Rotes Weinlaub</p>
<p>Wichtig ist dabei allerdings auch, in welcher Form die Heilpflanzen angewendet werden, weil es viele unwirksame Präparate gibt.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Studie zeigt: Diabetiker können &#8220;der Krankheit davonlaufen&#8221;</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/19/studie-zeigt-diabetiker-koennen-der-krankheit-davonlaufen.html</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 16:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Studie zeigt: Diabetiker können "der Krankheit davonlaufen".
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Diabetiker können nach einer Untersuchung des Heidelberger Sportwissenschaftlers Gerhard Huber ihre Krankheit aus eigener Kraft wirkungsvoll bekämpfen. «Diabetes mellitus Typ 2 ist tatsächlich eine Krankheit, der man regelrecht davonlaufen kann», erklärte Huber in einem Gespräch mit der dpa. Die günstige Wirkung von Bewegung auf die meisten Krankheiten sei bekannt. «In der Regel hilft Sport aber nur, den Krankheitsverlauf zu verzögern oder wirkt sich positiv auf das Allgemeinbefinden aus», sagte Huber. «Bei Diabetes kann durch ausreichende Bewegung aber tatsächlich die Uhr zurückbewegt werden.»</p>
<p>Der Sportwissenschaftler begleitete ein Pilotprojekt der DAK. Diese Krankenkasse bot in neun Städten spezielle Bewegungskurse für Diabetiker an, die gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) entwickelt wurden. An der Studie beteiligten sich 250 Diabetiker.</p>
<p>«Vor allem die Ausdauer der Teilnehmer war zu Beginn enorm eingeschränkt», sagte Huber. Die Leistung der Teilnehmer erreichte anfangs nur ein Drittel des Normalwertes der jeweiligen Altersgruppe. Im Verlaufe  von zehn Wochen sei die Leistungsfähigkeit allerdings auf mehr als 50 Prozent gestiegen. «Aus anderen Studien wissen wir außerdem, dass regelmäßige Bewegung den Blutzuckerspiegel nachhaltig senkt», so Huber.</p>
<p>Auf der Basis dieser Erkenntnisse will die DAK nun als erste gesetzliche Krankenkasse den Baustein Bewegung fest in das Therapiekonzept bei Diabetes Typ 2 einbauen. Dies sollte bundesweit auch von anderen Krankenkassen umgesetzt werden, betonte der Sportwissenschaftler. «Diabetiker müssen lernen, Bewegung in ihren Alltag zu integrieren.» Das bestehende Gesundheitssystem sei aber darauf nicht ausgerichtet. «Es gibt eine Vielzahl von Medikamenten. Die werden verschrieben &#8211; und alle sind glücklich», kritisierte Huber.</p>
<p>Angesichts der steigenden Anzahl von Diabetes-Erkrankungen würden dadurch viele Chancen verschenkt. «Der Arzt müsste den Patienten eigentlich Druck machen und sie zur Bewegung zwingen», sagte der Sportwissenschaftler. «Zugleich müsste er sie beraten und Angebote nennen können &#8211; dafür gibt es aber keinen Abrechnungsposten.» Zudem fehle es an Infrastruktur. Sport-Studios seien für die zirka 6,4 Millionen Menschen mit Diabetes die falsche Adresse. «Die wenden sich an Menschen, die allenfalls ein Fettpölsterchen loswerden möchten», sagte Huber. «Bei unseren Patienten geht es aber um Menschen, die Fettpolster abbauen und ihren Lebensstil umfassend ändern müssen.»</p>
<p>Quelle: http://www.journalmed.de/newsview.php?id=25846</p>
<p>Kommentar:</p>
<p>Ob es sinnvoll ist, wenn man Diabetikerinnen und Diabetiker zu mehr Bewegung “zwingt”, wie es Sportwissenschaftler Huber fordert, das sei hier in Frage gestellt.<br />
Zwang ist im Umgang mit Gesundheit ein problematischer Ansatz. Er erinnert an die “Pflicht zur Gesundheit”,  die im “Dritten Reich” eingefordert wurde.</p>
<p>Diabetes ist aber eine ernsthafte Krankheit mit zahlreichen möglichen Begleit- und Folgeerkrankungen (nach Gesundheitsbericht Diabetes 2007, auf wikipedia):</p>
<p>Der Gesundheitsbericht Diabetes 2007 gibt einen Überblick über die Häufigkeit des Auftretens von Begleit- und Folgekrankheiten bei 120.000 betreuten Typ-2-DiabetikerInnen:<br />
75,2 % Bluthochdruck<br />
11,9 % Diabetische Retinopathie<br />
10,6 % Neuropathie<br />
9,1 %  Herzinfarkt<br />
7,4 %  periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)<br />
4,7 % Apoplex (Apoplexia cerebri, Schlaganfall)<br />
3,3 % Nephropathie (Niereninsuffizienz)<br />
1,7 % diabetisches Fußsyndrom<br />
0,8 % Amputation<br />
0,3 % Erblindung</p>
<p>Grundlage vieler Folgeerkrankungen sind dauerhafte Veränderungen strukturbildender Eiweiße und negative Effekte von Reparaturvorgängen, beispielsweise der ungeordneten Bildung neuer Blutgefäße oder Unterdrückung der Neubildung von Ersatzblutgefäßen bei Beschädigungen.</p>
<p>Kompetente und professionelle Motivation wäre daher sehr gefragt. Blosser Zwang macht es sich da auch zu einfach.</p>
<p>Vor allem müsste die Motivation zu mehr Bewegung nicht erst einsetzen, wenn sich ein Diabetes schon entwickelt hat. Mir ist aber klar, dass dies kein einfaches Unterfangen ist.<br />
Arbeit und Schule, der Alltag vieler Menschen überhaupt, gestaltet sich gegenüber früher sehr viel bewegungsärmer. Andererseits gab es wohl noch nie in der Geschichte der Menschheit ein derart grosses Angebot an Sportgelegenheiten und Fitnessstudios.<br />
Letztlich wäre es wohl am sinnvollsten, wenn Bewegung wieder mehr in den normalen Alltag eingebaut werden könnte. Bewegung ist ein Grundpfeiler der Naturheilkunde.</p>
<p>Eine mögliche Motivation zu mehr Bewegung im Alltag sehe ich auch im Interesse an der Natur. Wer eine Beziehung zu Pflanzen und Tieren hat, wird weniger geneigt sein, jede freie Minute hinter dem Computer oder vor dem TV-Gerät zu verbringen.<br />
In diesem Sinne sehe ich Heilpflanzen-Exkursionen und Kräuterwanderkurse auch als einen Motivationsbeitrag für einen gesünderen, bewegungsreicheren Lebensstil.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Geistige Aktivität verzögert Alzheimer</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 13:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geistige Aktivität verzögert Alzheimer.
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fithalten des Gehirns in späteren Lebensabschnitten könnte eine wirksame Möglichkeit zur Verzögerung einer Alzheimer-Erkrankung sein. Geistige Aktivitäten haben lebenslang positive Effekte.</p>
<p>Forscher des Institute of Psychiatry at King&#8217;s College London analysierten die Daten von 1.320 Demenz-Patienten. Dazu zählten auch 382 Männer. Die Untersuchung zeigte eine Verzögerung des Krankheitseintritts bei Männern, die länger Berufstätig waren und damit das Gehirn fit hielten. Einzelheiten der Studie wurden im International Journal of Geriatric Psychiatry publiziert.<br />
Lebenslange geistige Aktivität wirkt gegen Demenz</p>
<p>Fachleute gehen davon aus, dass eine Präventionsmöglichkeit gegen Demenz darin besteht, durch lebenslange geistige Aktivität so viele Verbindungen zwischen den Zellen zu schaffen wie nur möglich. Diesen Ansatz bezeichnet man allgemein als kognitive Reserve. Es gibt zudem Hinweise darauf, dass eine gute Bildung mit einem tieferen Demenz-Risiko in Zusammenhang steht.</p>
<p>Die aktuelle Untersuchung geht davon aus, dass das Fortführen geistiger Aktivitäten in späteren Jahren ebenfalls günstige Auswirkungen haben kann. Menschen, die erst spät in Pension gingen, erkrankten auch erst später an Alzheimer. Jedem zusätzlichen Jahr im Berufsleben stand eine Verzögerung der Demenz-Erkrankung um rund sechs Wochen gegenüber.</p>
<p>Einer der Autoren der Untersuchung betonte, dass die Möglichkeit der späteren Veränderung der kognitiven Reserve dem Konzept &#8220;Nutze es oder verlier es&#8221; noch mehr Gewicht verleihe. Dieses Konzept geht davon aus, dass ein aktives Leben im Alter bedeutende Vorteile für die Gesundheit bringt. Die Wissenschaftler räumen aber ein, dass sich der Charakter der Pensionszeit verändert und diese für manche Menschen intellektuell genauso anregend sein kann wie das Arbeitsleben.</p>
<p>Einer der Forscher ergänzte, dass die geistige Anregung durch die Berufstätigkeit den Abbau der geistigen Fähigkeiten verhindern könne. Damit würde auch das mögliche Einsetzen einer Demenz-Erkrankung hinausgezögert. Weitere Untersuchungen seien allerdings noch nötig, bis man verstehen könne, wie eine Demenz hinausgezögert oder sogar verhindert werden kann.</p>
<p>Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=1242316114981</p>
<p>Kommentar und Ergänzung:</p>
<p>Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Heilpflanzen-Präparate, synthetische Medikamente &#8211; das Angebot an Mitteln zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit ist riesig. Kaum eines der vielen Mittel erfüllt die Erwartungen.</p>
<p>In der Pflanzenheilkunde bzw. Phytotherapie stehen Knoblauch, Ginseng und Ginkgo für diesen Anwendungsbereich im Vordergrund. Am besten wissenschaftlich dokumentiert und belegt sind Ginkgo-biloba-Extrakte, welche im Frühstadium der Demenz die Alltagsbewältigung der kranken Person verbessern können.</p>
<p>Der Artikel im International Journal of Geriatric Psychiatry weißt aber auf den wohl wichtigsten Punkt der Demenz-Prophylaxe hin: Das Hirn bleibt fit, wenn man es benutzt. Das ist zwar kein vollständiger Schutz gegen Demenz, aber es ist viel wirksamer als all die vielen angepriesenen Mittelchen (und erst noch spannender..)</p>
<p>Die Kräuterheilkunde ist ein faszinierendes Gebiet, doch manchmal sind nichtmedikamentöse Massnahmen wie regelmässige geistige Aktivität oder körperliche Bewegung viel wichtiger. Manchmal scheint mir, dass auch im Bereich von Komplementärmedizin bzw. Naturheilkunde etwas vorschnell ein Mittel empfohlen wird, wo einfachere, nichtmedikamentöse Vorgehensweisen sinnvoller wären. Das Gehirn brauchen, damit es fit bleibt, entspricht zudem voll und ganz den Grundsätzen der Naturheilkunde. Allerdings müsst wohl noch genauer geklärt werden, welche Art von geistiger Aktivität den besten Präventionseffekt hat.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Makuladegeneration: Vorbeugend wirken Fisch, Nüsse, Bewegung</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/13/makuladegeneration-vorbeugend-wirken-fisch-nuesse-bewegung.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 23:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Makuladegeneration: Vorbeugend wirken Fisch, Nüsse, Bewegung
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Begriff Makuladegeneration wird eine Gruppe von Erkrankungen des menschlichen Auges zusammengefasst, welche die Makula lutea (“der Punkt des schärfsten Sehens”) &#8211; auch “Gelber Fleck” genannt &#8211; der Netzhaut betreffen. Die Makuladegeneration geht mit einem allmählichen Funktionsverlust der dort befindlichen Gewebe einher.</p>
<p>Die Krankheit geht nicht vom Nervengewebe der Netzhaut aus, sondern von seinen Unterstützungsstrukturen, dem retinalen Pigmentepithel, der Bruch-Membran und der Aderhaut. Schreitet die Krankheit fort, wird durch Absterben von Netzhautzellen die Sehfähigkeit im zentralen Gesichtsfeld beeinträchtigt. Die weitaus häufigste Variante der Makuladegeneration ist die Altersbedingte (oder Senile) Makuladegeneration (AMD), welche definitionsgemäß erst nach dem 50. Lebensjahr auftritt.</p>
<p>Durch die geänderte Altersstruktur hat sich der Anteil der Menschen, die von solchen Erkrankungen betroffen sind, deutlich erhöht. In den Industriestaaten ist die Altersbedingte Makuladegeneration die Hauptursache für eine Erblindung bei Menschen im Alter von über 50 Jahre. Sie ist verantwortlich für 32 % Prozent der Neuerblindungen, gefolgt von Glaukom (Grüner Star) und diabetische Retinopathie mit je 16 % der Neuerblindungen.</p>
<p>Weltweit sind 25 bis 30 Millionen Menschen an Makuladegeneration erkrankt und rund 500.000 Neuerkrankungen kommen jährlich dazu.<br />
(Quelle: Wikipedia)</p>
<h2><strong>Schutz durch Omega-3-Fettsäuren?</strong></h2>
<p>Der Konsum von Fisch, Nüssen, Olivenöl und anderen Lebensmitteln, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, reduziert das Risiko für altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Das hat eine Untersuchung aus Australien mit fast 2500 Teilnehmern gezeigt. Zehn Jahre nach dem Start der Studie hatten Teilnehmer mit einer Fischmahlzeit pro Woche 31 Prozent seltener eine AMD. Wer ein oder zweimal wöchentlich Nüsse aß, hatte ein 35 Prozent tieferes AMD-Risiko<br />
Quelle: www.aerztezeitung.de<br />
Originalpublikation: Arch Ophthalmol 127, 2009, 656</p>
<h2><strong>Bewegung &#8211; ein Schutzfaktor gegen Augenerkrankungen</strong></h2>
<p>Ausdauersport schützt offenbar vor Verlust der Sehfunktion. Jeder gelaufene Kilometer reduziert das Risiko, an einer Makuladegeneration oder einer Katarakt (Grauer Star, Trübung der Augenlinse) zu erkranken. Die genauen Zusammenhänge sind noch nicht geklärt, doch wahrscheinlich spielt die kardiorespiratorische Fitness eine Rolle.<br />
Paul Williams vom Lawrence Berkeley National Laboratory hatte die Daten von rund 41.000 Läufern aus der National Runner&#8217;s Health Study bearbeitet. Im Verlaufe des Untersuchungszeitraums von gut sieben Jahren erkrankten 733 Männer am grauen Star. Die Erkrankungsrate bei den Frauen war zu tief, um aussagekräftige Resultate zu liefern.</p>
<p>Studienteilnehmer, welche mehr als 64 Kilometer wöchentlich liefen, hatten ein 35 Prozent tieferes Katarakt-Risiko als solche, die weniger als 16 km pro Woche zurücklegten. Zusätzlich nahm Williams auch die Laufleistung der Probanden über 10 km unter die Lupe &#8211; ein guter Indikator für die allgemeine Fitness. Auch hier ergab sich eine Korrelation: Die schnellsten Männer hatten ein niedrigeres Erkrankungsrisiko als diejenigen, welche ein eher gemütliches Tempo vorlegten.</p>
<p>Regelmäßiger Ausdauersport  bot aber auch vor einer Makuladegeneration einen gewissen Schutz. Total trat diese Augenerkrankung bei 125 Teilnehmern (sowohl Frauen als auch Männer) auf. Personen, welche mehr als vier Kilometer pro Tag liefen, waren seltener betroffen: Ihr Risiko war halb so hoch.</p>
<p>Die genauen Ursachen für diese Zusammenhänge seien noch unklar, schreibt Williams. Weitere Untersuchungen sollten hier Klarheit bringen. Zudem gelte es zu untersuchen, ob sich schon moderate Bewegung wie Walking günstig auswirke. Die Teilnehmer der aktuellen Untersuchung seien zum größten Teil sportlich aktiver gewesen als es allgemeine Empfehlungen vorsehen.</p>
<h2><strong>Gegen Kurzsichtigkeit hilft Sport wohl nicht </strong></h2>
<p>Auch Dieter Schnell, Sportophthalmologe vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands hält fest: &#8220;In kleineren Studien wurde bisher bereits gezeigt, dass Ausdauerbelastung des Körpers selbst bei normalsichtigen Menschen die Sicht zumindest kurzfristig verbessern kann.&#8221;<br />
Zudem könne sportliche Aktivität in bestimmter Form das Fortschreiten einiger Augenkrankheiten verlangsamen, in Einzelfällen sogar verhindern. &#8220;Besonders Menschen mit Durchblutungsstörungen empfehlen wir daher, Ausdauersport zu betreiben&#8221;, betont Schnell. Bei Kurzsichtigkeit (Myopie) oder Weitsichtigkeit (Hyperopie oder Hypermetropie) seien dagegen kaum Verbesserungen durch körperliche Aktivitäten feststellbar.</p>
<p>Quelle:<br />
www.aerztlichepraxis.de,<br />
Investigative Ophthalmology and Visual Science 50 (2009), 95-100 bzw. 101-106</p>
<p>Kommentar und Ergänzung:</p>
<p>Makuladegeneration ist eine schwierig zu behandelnde Krankheit. Auch aus dem Bereich Phytotherapie / Pflanzenheilkunde wären daher überrissene Versprechungen unseriös.<br />
Der Augenarzt Markus O. Schreier hat sich sorgfältig mit den Möglichkeiten der Phytotherapie im Bereich der Augenheilkunde befasst. Er schreibt zum Thema:</p>
<p>“Bei der altersbedingten trockenen Form der Makuladegeneration scheinen Green-Tea-Phenole als Antioxidans und Radikalfänger wirksam zu sein. Ginkgo biloba verbessert die Mikrozirkulation der kleinen Blutgefässe durch Verminderung der Blutviskosität und erhöht die Hypoxietoleranz. Daneben wirkt es als Radikalfänger und Antioxidans.”<br />
In: Karl-Uwe Marx (Hrsg.); Komplementäre Augenheilkunde, Hippokrates Verlag 2006</p>
<p>Mich hat aber auch die Untersuchung von Paul Williams zur positiven Wirkung von Bewegung beeindruckt. Dass Bewegung gesund ist, das ist ja keineswegs eine neue Erkenntnis. Im Vordergrund stehen dabei als “Profiteure” aber meistens der Bewegungsapparat oder das Herz-Kreislauf-System. Nun gibt es in letzter Zeit zunehmen detailliertere Forschungsresultate, nach denen Bewegung weit über diese Bereiche hinaus günstig wirkt &#8211; auf die psychische Stabilität beispielsweise, bei Demenz, und nun sogar gegen Augenerkrankungen.<br />
Ich finde es immer erfreulich, wenn so etwas “simples” wie Bewegung wirksam ist.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
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<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Naturheilkunde bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/05/13/naturheilkunde-bei-morbus-crohn-und-colitis-ulcerosa.html</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 21:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naturheilkunde bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Weihrauch, Flohsamen und Probiotika gegen die Entzündung im Darm</p>
<p>Zahlreiche Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sind interessiert an Verfahren aus Naturheilkunde oder Komplementärmedizin. Wie wirksam sind diese Methoden?</p>
<p>In einer großen repräsentativen Untersuchung wurden 1000 Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) zum Thema Komplementärmedizin und Alternativmedizin befragt. Mehr als die Hälfte der Kranken hatte schon Erfahrungen mit einer solchen Medizinform gemacht, schreibt Privatdozent Dr. Jost Langhorst von der Abteilung für Innere Medizin der Universität Duis-burg-Essen, Kliniken Essen-Mitte, in der “Zeitschrift für Komplementärmedizin”.</p>
<p>Ausprobiert hatten die Studienteilnehmer hauptsächlich Homöopathie (52 %), Phytotherapie (44 %) und Ayurveda (Weihrauch, 40 %). Über die Hälfte der Befragten (54 %) nahm probiotische Lebensmittel (z.B. Milchsäurebakterien oder Hefen) ein. ??Zur Wirkung der klassischen Naturheilverfahren existieren nur wenige klinische Studien. Belegt ist, dass Stressbelastung entzündliche Darmerkrankungen aktivieren kann. An diesem Punkt setzen die ordnungstherapeutischen Maßnahmen an. Dazu zählen Änderungen des Lebensstils und der Ernährung sowie Bewegung. Um psychosozialen Stress zu reduzieren, werden unter anderem Meditation, autogenes Training, Yoga, Qigong und Achtsamkeitstherapie empfohlen.</p>
<h2><strong>Gut geeignet: Die mediterrane Küche</strong></h2>
<p>Für die Ernährung gelten bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen grundsätzlich dieselben Vorgaben wie für Gesunde. An die mediterrane Küche angelehnte Vollwertkost soll die Patienten ausreichend mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien versorgen. Nur in akuten entzündlichen Stadien ist Schonkost vorzuziehen.</p>
<h2><strong>Linderung durch Bakterien und Bierhefe?</strong></h2>
<p>Die häufigste Maßnahme aus dem Bereich “Naturheilkunde” ist die Einnahme von Probiotika. Für Escherichia coli Nissle (ein säurebildendes Bakterikum) ist die Wirksamkeit so gut belegt, dass die Einnahme sogar in die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) aufgenommen wurde. Die Bakterien erschweren das Anhaften krankheitsauslösender Keime an der Darmwand. ??Saccharomyces boulardii ist eine Hefe und wirkt vorbeugend gegen Durchfälle, die eventuell durch die Einnahme von Antibiotika entstehen können. Auch für Lactobacillus GG (Milchsäurebakterien) gibt es bereits CED-Studien. Bei akutem Durchfall im Schub wird auch der zusammenziehende Effekt von Heilerde genutzt. ??Für die Wirksamkeit einer Bewegungstherapie existieren kaum Belege. Allerdings ist bekannt, dass Personen, die im Freien körperlich arbeiten, seltener an Morbus Crohn bzw. Colitis ulcerosa erkranken. Deshalb wird Ausdauersport empfohlen. Im akuten Schub allerdings soll sich der Kranke schonen. ??</p>
<h2><strong>Phytotherapie: Flohsamen, Heidelbeere, Blutwurz&#8230;.</strong></h2>
<p>In der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) nutzt man beispielsweise die entzündungshemmende Wirkung des Flohsamens, der zudem das Stuhlvolumen vergrössert und die Darmtätigkeit reguliert. Auch Weihrauch wird angewandt. Für den Einsatz von Myrrhe &#8211; in Kombination mit Kamille und Kaffeekohle &#8211; läuft zurzeit eine Untersuchung, berichtet der Experte. Die Gerbstoffe in getrockneten Heidelbeeren und Blutwurz wirken zusammenziehend und entzündungshemmend. Beim Ingwer wird die anregende Wirkung auf die Darmmuskulatur und die durchfallhemmende Komponente geschätzt.</p>
<h2><strong>Einsatz von Wurmeiern noch in Erprobung</strong></h2>
<p>Auch die physikalische Therapie (z.B. Infrarot- und UV-Licht, Massage) kommt bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zur Anwendung. Von Kneipp‘schen Leibwaschungen oder Leibwickeln werden krampflösende, blähungstreibende und schlaffördernde Effekte erwartete. Leibauflagen mit Kümmel, Kamille oder Heublumen kommen ebenfalls zum Einsatz. Für die Akupunktur als Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) liegen Untersuchungen vor, welche die Wirksamkeit belegen. Für die Homöopathie existieren keine CED-Studien, berichtet Dr. Langhorst. ??Die Anwendung von Wurmeiern gilt noch als experimentell. Die Theorie tönt interessant: Die Würmer sollen das Immunsystem aktivieren. ??</p>
<p>Kümmelöl-Auflage ?<br />
Ein Teelöffel Kümmelöl mit sanftem Druck in die Bauchdecke einmassieren. Darauf kommt ein feuchtwarmes Tuch, welches mit einem warmen trockenen Baumwolltuch abgedeckt wird. Darüber wird dann für eine halbe Stunde eine Wärmflasche gelegt.</p>
<p>Medical Tribune Deutschland, Ausgabe 17 / 2009 S.20,<br />
Jost Langhorst, ZKM 2009; 1: 12-19</p>
<p>Kommentar und Ergänzung zu den Empfehlungen aus der Phytotherapie:</p>
<p>Zum Flohsamen: Diese schleimhaltige Heilpflanze wirkt vor allem schützend auf die Schleimhäute. Bei Verstopfung nimmt man sie mit viel Wasser, damit die Polysaccharide quellen können, bei Durchfall dagegen mit weniger Wasser, weil dann die überschüssige Flüssigkeit gebunden wird. Daueranwendung möglich</p>
<p>Zum Weihrauch: Heilpflanzen-Präparate zum Einnehmen verwenden. Langzeitanwendung nötig, sonst bringt‘s wohl kaum etwas. Räuchern wie in der Kirche oder auch im Handel erhältliche Salben und Bäder sind unwirksam.</p>
<p>Zum Blutwurz (Tormentill): Stark gerbstoffhaltige Heilpflanze, wirkt stopfend bei Durchfall, würde ich nur zeitlich limitiert einnehmen (ein paar Tage).</p>
<p>Zur Heidelbeere: Wirken nicht nur wegen den Gerbstoffen stopfen (in getrockneter Form), sondern durch die blauen Farbstoffe (Anthocyane) wohl auch entzündungshemmend.<br />
Siehe:<br />
<a href="http://www.heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/01/09/farbstoffe-auch-heidelbeeren-hemmen-entzuendungen.html">http://www.heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/01/09/farbstoffe-auch-heidelbeeren-hemmen-entzuendungen.html<br />
</a><br />
Kümmelöl: Wirkt vor allem krampflösend, weil Kümmelöl wie jedes ätherische Öl gut durch die Haut resorbiert wird, könnte das Einmassieren auf der Bauchdecke wirksame sein. Will man den Kümmel gegen Blähungen einsetzen, braucht es Kümmeltee oder Kümmeltinktur peroral.</p>
<p>Ingwer: Könnte neben der anregenden Wirkungen auf die Darmperistaltik (Darmbewegungen) auch gegen Entzündungen wirken. Darauf deuten jedenfalls Laboruntersuchungen hin.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://www.patientenseminare.ch">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Prämenstruelles Syndrom (PMS): Bewegung hilft &#8211; Heilpflanzen auch</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/04/10/praementstruelles-syndrom-pms-bewegung-hilft-heilpflanzen-auch.html</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 21:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prämenstruelles Syndrom (PMS): Bewegung hilft - Heilpflanzen auch, zum Beispiel Mönchspfeffer.
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßige Bewegung und Sport können Beschwerden an den “Tagen vor den Tagen&#8221; vermindern.</p>
<p>“Durch körperliche Aktivität lassen sich viele typische Symptome des Prämenstruellen Syndroms wie Unterleibsschmerzen, Brustspannen oder Ödeme günstig beeinflussen&#8221;, empfiehlt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF), und rät: “Bewegung verstärkt die Durchblutung, wodurch Krämpfe der Gebärmutter und Schmerzen im Unterbauch und Rücken abgebaut werden können. Gleichzeitig wird der Abtransport von Wassereinlagerungen im Gewebe gefördert. Nicht zuletzt kann sich körperliche Aktivität positiv auf die Stimmungslage auswirken und somit depressive Verstimmungen und Ängstlichkeit abmildern.&#8221;</p>
<p>Als besonders positiv hat sich Ausdauertraining wie Walken, Laufen, Radfahren oder Schwimmen erwiesen, um dem Prämenstruellen Syndrom (PMS) längerfristig gegenzuwirken.</p>
<p>Auch eine Umstellung von Ernährungsgewohnheiten kann beim PMS eine wirksame Maßnahme sein. “Weitestgehender Verzicht auf Genussmittel und Süßigkeiten sowie eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung können unter Umständen eine wirksame Besserung erzielen und auch problematische Heißhungerattacken abwenden&#8221;, rät der niedergelassene Gynäkologe aus Hannover.</p>
<p>Wenn Sport und Bewegung nicht zum Erfolg führen und die Beschwerde erhebliche Einschränkungen mit sich bringen, können therapeutische Schritte eingeschlagen werden, die von hormonellen über medikamentöse bis hin zu psychotherapeutischen Behandlungen reichen. Eine medikamentöse Therapie richtet sich dabei nach den jeweils vorliegenden Beschwerden &#8211; hauptsächlich nach jenen, die das Befinden am meisten stören. “Neben Schmerzmitteln, wasserausschwemmenden Präparaten oder stimmungsaufhellenden Wirkstoffen können auch pflanzliche Arzneimittel wie Mönchspfeffer oder Johanniskraut zur Anwendung kommen&#8221;, erläutert der Präsident des Berufsverbandes. PMS tritt hauptsächlich bei Frauen über 30 auf.</p>
<p>Quelle: www.frauenaerzte-im-netz.de</p>
<p>Kommentar:</p>
<h2><strong>Bewegung &amp; Mönchspfeffer &#8211; eine gute Kombination</strong></h2>
<p>Schön, dass der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte in Deutschland beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) auch an Heilpflanzen wie <strong>Mönchspfeffer</strong> und <strong>Johanniskraut</strong> denkt.</p>
<p>Von allen im Bereich der Gynäkologie eingesetzten Heilpflanzen ist Mönchspfeffer (Keuschlamm, Vitex agnus-castus) am besten wissenschaftlich dokumentiert. Und Heilpflanzen-Präparate aus Johanniskraut haben sich als stimmungsaufhellende Heilmittel bei leichten und mittleren Depressionen schon seit einiger Zeit etabliert. Allerdings gilt für Mönchspfeffer und Johanniskraut: Nur eine Minderheit der angepriesenen Präparate hat wohl auch eine Wirkung. Es kommt also sehr darauf an, welches Produkt man anwendet.<br />
Dass der BVF in seiner Stellungnahme die Bewegung in den Vordergrund stellt, ist sehr zu begrüssen. Nur eine Tablette einzuwerfen &#8211; und sei es auch eine pflanzliche &#8211; ist in vielen Fällen eine zu enge “Therapie-Schiene”.<br />
Und schliesslich ist auch die Bewegung eine altbewährte Methode aus der Naturheilkunde.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege:<a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6"> www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/c">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Soja gegen Osteoporose?</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/04/06/soja-gegen-osteoporose.html</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 22:57:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soja gegen Osteoporose?
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Osteoporose tritt bei älteren Frauen häufig auf und ist Ursache von Knochenbrüchen und Behinderungen. Die Pharmakotherapie mit Bisphosphonaten ist allerdings von Nebenwirkungen begleitet.</p>
<p>In den letzten Jahren wurde als Alternative eine “natürliche” Behandlung mit Isoflavonen aus Sojaprodukten diskutiert. Untersuchungen zur Wirkung auf die Knochendichte kamen allerdings zu widersprüchlichen Resultaten.</p>
<p>Die Ergebnisse von zehn randomisierten kontrollierten Studien mit 896 Frauen wurden nun von chinesischen Wissenschaftern ausgewertet. Die Frauen hatten mindestens ein Jahr lang durchschnittlich 87 mg Soja-Isoflavone eingenommen. Diese Nahrungsergänzung mit Isoflavonen konnte Veränderungen der Knochendichte allerdings nicht signifikant beeinflussen.</p>
<p>Auch in Untergruppen ließ sich keine signifikante Wirkung belegen. Erst bei höheren Dosen war ein geringer nützlicher Effekt auf die Knochendichte der Wirbel nachzuweisen.<br />
Eine Nahrungsergänzung mit Isoflavonen hat gemäss dieser Übersichtsstudie keine wesentliche Wirkung auf die Knochendichte der Lendenwirbel oder der Hüfte.</p>
<p>Quelle:<br />
Medical Tribune &#8211; 41. Jahrgang &#8211; Nr. 10/2009</p>
<p>Originalarbeit: J. Liu et al., Bone 2009; doi:10.1016/ j.bone.2008.12.020</p>
<p>Kommentar:</p>
<p>Dieses Resultat ist enttäuschend. Ich erinnere mich aber an eine andere Übersichtsarbeit, die zu einem etwas differenzierteren Schluss kam, wonach eine günstige Wirkung von Soja nur festgestellt werden konnte, wenn mit der Soja-Einnahme ziemlich unmittelbar nach der Menopause begonnen wurde. Später einsetzende Soja-Zufuhr hatte keinerlei Effekt.</p>
<p>Es scheint mir nach heutigem Wissensstand schwierig zu entscheiden, was stimmt. Wenn Liu et al. tatsächlich 10 Studien mit insgesamt 896 Frauen ausgewertet hat, dann müssten diese Studien von den Teilnehmerinnenzahlen her recht klein sein. Da könnte man bezüglich Aussagekraft wohl einige Fragen aufwerfen.</p>
<p>Klar scheint mir aber, dass regelmässige Bewegung eine wichtige Präventionsmassnahme gegen Osteoporose ist. Starkes Untergewicht dürfte sich negativ auf die Knochendichte auswirken, weil Frauen nach den Wechseljahren Östrogene im Fettgewebe produzieren. Wer keinerlei Fettpölsterchen hat, ist deshalb bezüglich Osteoporose gefährdeter und auch anfälliger  bezüglich Wechseljahrbeschwerden wie Wallungen.</p>
<p>Aus dem Bereich der Phytotherapie bzw. Pflanzenheilkunde sind bisher keine überzeugenden Heilpflanzen zur Osteoporose-Vorbeugung bekannt.<br />
Aber Bewegung und eine passende Ernährung sind ja auch wichtige Elemente aus der Naturheilkunde. Es müssen nicht immer Heilpflanzen sein. Es gibt genügend andere interessante Anwendungsgebiete für seriöse Heilpflanzen-Präparate.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Weinlaub-Extrakt gegen schwere Beine</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/03/20/weinlaub-extrakt-gegen-schwere-beine.html</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 23:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. 
Weinlaub-Extrakt gegen schwere Beine.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede zweite Frau und jeder zehnte Mann sind von vernösen Durchblutungsstörungen betroffen.<br />
Die ersten Symptome einer Venenerkrankung sind diskret und werden meist als kosmetische Übel betrachtet. Allerdings haben sich die venösen Durchblutungsstörungen in den Beinen längst zu einer Volkskrankheit entwickelt &#8211; jede zweite Frau und zehn Prozent der Männer klagen über &#8220;schwere Beine&#8221;.</p>
<h3><strong>Weinlaub-Extrakt lindert Venenbeschwerden</strong></h3>
<p>Neben klassischen Behandlungsformen helfen bei leichten Varianten  auch Venenmedikamente. &#8220;Pflanzliche Produkte wie der Extrakt aus rotem Weinlaub reduzieren die Ödembildung an den Beinen&#8221;, erläuterte Sanja Schuller-Petrovic, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Phlebologie und dermatologische Angiologie, am Donnerstag in Wien.</p>
<p>Rotes Weinlaub enthält ebenso wie viele Obst- und Gemüsesorten Flavonoide, die den Kreislauf unterstützen und die aufgrund der Erkrankung poröse Venenwände abdichten und festigen. &#8220;Somit wird die Entzündung gehemmt und die Durchblutung gefördert&#8221;, erläuterte Schuller-Petrovic die Hilfe aus der Natur. Etwa 90 Prozent aller Erwachsenen weisen Veränderungen im Venenbereich auf, wie eine Untersuchung aus dem Jahr 2003 zeigt.</p>
<h3><strong>Venenerkrankung wirkt sich im Alltag aus</strong></h3>
<p>Nicht selten wirkt sich das Venenleiden auch auf den Alltag und das Sozialverhalten aus. Eine im vergangenen Jahr durchgeführte internationale Befragung an 5.000 Frauen ergab, dass bereits zwölf Prozent notgedrungen ihren Arbeitsplatz wechseln mussten oder dies aufgrund der Venenerkrankung planen. Ein Viertel der befragten Frauen vermeidet Veranstaltungen und Partys, wenn sie dabei längere Zeit stehen müssen. Sie bleiben dann lieber zu Hause. Über ein Drittel verzichtet im Sommer auf kurze Röcke und Hosen. Jede fünfte von Venenleiden betroffene Frau meidet Urlaube in warmen Gebieten. Insgesamt fühlten sich 52 Prozent der Studien-Teilnehmerinnen in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.</p>
<h3><strong>Venenklappen schließen nicht mehr richtig</strong></h3>
<p>Häufiges Sitzen und Stehen, Bewegungsmangel, Übergewicht und vor allem die genetische Veranlagung zählen zu den wesentlichen Auslösern einer Venenerkrankung. &#8220;Kommt es zu einer Erweiterung der Vene, schließen in Folge die Venenklappen nicht mehr vollständig. Das Blut fließt nicht in Richtung des Herzens, sondern zurück und führt zu einem Stau in der Beinvene&#8221;, sagt Schuller-Petrovic. Als Vorbeugung helfe nur regelmäßige Bewegung, das Entstehen von Krampfadern könne jedoch durch nichts verhindert werden.</p>
<p>Quelle: http://derstandard.at/  19. März 2009</p>
<p>Kommentar:<br />
Erfreulich, dass sich die Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Phlebologie und dermatologische Angiologie, also der Gesellschaft der Venenspezialistinnen und Venenspezialisten, für die Anwendung von Rotem Weinlaub-Extrakt ausspricht, einem etablierten Venenheilmittel der Phytotherapie.</p>
<p>Drei Ergänzungen:</p>
<p>1. Weinlaub-Extrakt wird inzwischen in verschiedensten Varianten angeboten. Nur für die wenigsten dieser Heilpflanzen-Präparate ist eine Wirksamkeit bei Venenleiden auch belegt. Wenn Sie sich also für die Anwendung von Weinlaub-Extrakt entscheiden, verlangen Sie in der Apotheke oder Drogerie ein Präparat, das erfolgreich auf Wirksamkeit geprüft wurde, oder informieren Sie sich diesbezüglich an einem meiner Heilpflanzenkurse.</p>
<p>2. Es gibt ausser dem Weinlaub-Extrakt noch weitere Heilpflanzen mit dokumentierter Wirkung bei Venenleiden, zum Beispiel Rosskastanien-Extrakte oder Zubereitungen aus Mäusedorn oder Buchweizenkraut. Aber auch hier gilt: Es kommt auf eine geeignete Herstellungsform und ausreichende Dosierungen an.</p>
<p>3. Leider gibt es auch aus dem Bereich Pflanzenheilkunde / Phytotherapie kein Wundermittel, welches die Bildung von Krampfadern verhindern könnte &#8211; auch wenn dies immer wieder gerne versprochen wird. Hier hilft wohl nur ein venenfreundlicher Lebensstil &#8211; aber auch das ohne Garantie.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Bewegung stärkt psychische Gesundheit</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/18/bewegung-staerkt-psychische-gesundheit.html</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 01:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bewegung stärkt psychische Gesundheit. Zitat von Sören Kierkegaard.
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßige körperliche Aktivität und Sport können offenbar der Entstehung von seelischen Störungen vorbeugen. Sie wirken auch bestehenden psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen entgegen. “Als besonders vorteilhaft hat sich dabei Ausdauertraining wie Laufen, Walken und Schwimmen erwiesen. Es hebt die Stimmung, stärkt das Selbstbewusstsein und verbessert die Stressbelastbarkeit”, rät Dr. Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP) in Krefeld. “Auch bei Patienten mit schweren Depressionen, einer bipolaren Störung , Schizophrenie oder einer Suchterkrankung kann körperliche Aktivität einen Beitrag bei der Behandlung leisten.”</p>
<p>Der günstige Effekt auf die seelische Gesundheit lässt sich nicht nur durch Ausübung einer Sportart erzielen, sondern auch durch Einbindung körperlicher Betätigung in den Alltag. “So kann man zum Beispiel kurze Entfernungen öfters zu Fuß oder mit dem Fahrrad überwinden und Treppen steigen anstatt Aufzüge und Rolltreppen zu benutzen. Auch Haus- und Gartenarbeit bieten die Möglichkeit, alltägliche Handlungen mit Bewegung zu verbinden”, empfiehlt Dr. Roth-Sackenheim.</p>
<p>Quelle: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de</p>
<p>Kommentar:</p>
<p>Am besten für die psychische Gesundheit scheint mir, wenn Bewegung mit Naturerleben verbunden wird. Heilpflanzen-Exkursionen sind für diesen Zweck ideal, weil sie Beziehungen knüpfen zur Pflanzenwelt und damit zur Natur. Dies motiviert zur regelmässigen Bewegung in der Natur. Zudem schenkt der Kontakt zu Heilpflanzen und Wildblumen zahlreiche ästhetische Momente, welche Lebensfreude und Wohlbefinden vermitteln. Heilpflanzen-Exkursionen sind eine rundum gesunde Aktivität.</p>
<p>Fasst man sie in diesem umfassenden Sinn auf, bietet die Pflanzenheilkunde wesentlich mehr als nur die Information,  welche Heilpflanze bei welchen Beschwerden nützlich ist.</p>
<p>Zum Thema Bewegung &amp; (psychische) Gesundheit gibt es übrigens ein schönes Zitat von Sören Kierkegaard:</p>
<p>“Ich laufe mir jeden Tag mein tägliches Wohlbefinden an und entlaufe so jeder Krankheit; ich habe mir meine besten Gedanken angelaufen, und kenne keinen, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen loswürde. Ist man so am Gehen, so geht es schon.”</p>
<p>Sören Kierkegaard, dänischer Philosoph, 1813 &#8211; 1855</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
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Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
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<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen?<a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15"> www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Täglicher Spaziergang bremst geistigen Abbau</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/02/04/taeglicher-spaziergang-bremst-geistigen-abbau.html</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 19:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Täglicher Spaziergang bremst geistigen Abbau. Ungenügende Bewegung senkt Risiko für Schlaganfall und Demenz.
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Bewegung fördert offenbar die Gehirndurchblutung und dadurch die geistige Leistungsfähigkeit.<br />
Ein ausgiebiger Spaziergang pro Tag, das hält bei alten Menschen nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fit: Eine US-Studie hat gezeigt, dass die Hirndurchblutung und die kognitiven Fähigkeiten bei aktiven Menschen besser sind als bei trägen Zeitgenossen.<br />
Ungenügende Bewegung erweist sich immer deutlicher als ein bedeutender Risikofaktor für Schlaganfall und Demenz bei alten Menschen. Umgekehrt scheint ausreichend körperliche Aktivität bei alten Menschen nicht nur den Körper, sondern auch den Geist länger fit zu halten. Kanadische Wissenschaftler haben nun eine Hypothese entwickelt, die diesen Zusammenhang erklären könnte. Sie vermuten, dass viel Bewegung die Hirndurchblutung optimiert und so den geistigen Abbau bremst.<br />
In ihrer Studie untersuchten die Forscher um Dr. Marc Poulin 42 gesunde Frauen im Alter von durchschnittlich 65 Jahren. 28 von ihnen waren körperlich sehr fit. Sie machten täglich Spaziergänge oder beteiligten sich an Aerobic-Übungen. Die anderen waren eher träge und bewegten sich wenig. Die Forscher erfassten die körperliche Fitness per maximaler Sauerstoffkapazität beim Ergometer-Training. Zudem bestimmten sie den arteriellen Blutdruck und per transkraniellem Doppler-Ultraschall zerebrovaskuläre Messwerte. Mittels einer ausführlichen Testreihe wurden die  kognitive Funktionen wie Gedächtnis, Sprachflüssigkeit, Aufmerksamkeit oder Reaktion festgehalten.<br />
Im Ganzen schnitten die körperlich aktiven Frauen bei den kognitiven Tests deutlich besser ab &#8211; sie erreichten im durchschnittlich zehn Prozent mehr Punkte. Naturgemäß war die kognitive Leistung dabei umso schlechter, je älter die Studienteilnehmerinnen waren. Allerdings hing die geistige Leistung auch von der maximalen Sauerstoffkapazität ab &#8211; je höher dieses Maß für körperliche Fitness war, um so fitter war auch der Geist.<br />
Zugleich zeigten Frauen mit guter Fitness auch bessere vaskuläre und zerebrovaskuläre Werte: Der durchschnittliche arterielle Blutdruck war um zehn Prozent tiefer, die zerebrovaskuläre Reservekapazität war hingegen um zirka fünf Prozent höher: Die fitten Frauen konnten deshalb während körperlicher Anstrengung oder einer Hyperkapnie (erhöhter Kohlenstoffdioxidgehalt im Blut) die Hirndurchblutung deutlich besser steigern als körperlich träge Frauen. &#8220;Eine gewisse körperliche Grundfitness ist offenbar entscheidend dafür, im Alter gesund und geistig klar zu bleiben&#8221;, hält Poulin fest. &#8220;Und dafür genügt ein simpler täglicher Spaziergang.&#8221;<br />
Aufgrund der Studienresultate vermutet Poulin, dass die gute Hirndurchblutung ein Faktor für die bessere geistige Leistung von körperlich aktiven alten Menschen.<br />
Quelle: Ärzte Zeitung, 03.02.2009<br />
Originalpublikation:<br />
Neurobiology of Aging, doi:10.1016/j.neurobiolaging.2008.11.002</p>
<p>Kommentar:<br />
Eine weitere Studie, die den Wert von körperlicher Bewegung für die Gesundheit aufzeigt. Das freut mich jedes Mal, ist doch Bewegung ein altes Heilmittel der traditionellen Naturheilkunde. Die Studien zeigen auch sehr schön, dass gar nicht irgendwelche extremen Sportaktivitäten nötig sind, sondern die langfristig in den Alltag integrierte und durchaus moderate Bewegung.<br />
Diese Art von Bewegung ist unspektakulär und kostet wenig bis gar nichts. Darum wird für sie nicht viel Propaganda gemacht. Dadurch rücken bezüglich Gesunderhaltung immer mehr Methoden und Techniken in den Vordergrund, die den Herstellern, Verkäufern, Therapeuten usw. mehr Gewinn an Geld und Status versprechen.<br />
Mir scheinen solche Erkenntnisse bezüglich dem Wert von Bewegung immer auch als gutes Argument für Heilkräuter-Exkursionen. Wer die Natur und die Heilpflanzen in der Umgebung kennenlernt, wird dadurch motiviert, sich im Freien zu bewegen. Wenn immer mehr Menschen Pflanzen und Tiere allenfalls noch aus dem Fernsehen kennen, ist das nicht nur ein grosser Verlust an faszinierenden Erlebnissen, sondern auch eine bezüglich der Gesundheit bedenkliche Entwicklung. Heilpflanzen-Exkursionen sind eine Brücke zur Natur. Sie aktivieren zugleich Körper, Geist und Psyche.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
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<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
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		<title>Bewegung reduziert Brustkrebsrisiko nach den Wechseljahren</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/01/23/bewegung-reduziert-brustkrebsrisiko-nach-den-wechseljahren.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2009/01/23/bewegung-reduziert-brustkrebsrisiko-nach-den-wechseljahren.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 16:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. 
Bewegung reduziert Brustkrebsrisiko nach den Wechseljahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Brustkrebsrisiko von Frauen, die nach den Wechseljahren regelmäßig körperlich aktiv sind, ist um etwa ein Drittel tiefer als das ihrer eher inaktiven Geschlechtsgenossinnen. Das zeigte eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.</p>
<p>Mehrere Untersuchungen deuteten bereits darauf hin, dass regelmäßige körperliche Aktivität das Brustkrebsrisiko von Frauen vermindert. Unbekannt war aber bisher, wie viel Sport die Frauen in welcher Lebensphase treiben müssen, um von dem Schutzeffekt zu profitieren. Außerdem war wenig untersucht, welche Art von Brusttumoren durch die körperliche Aktivität beeinflusst wird.</p>
<p>Antworten auf diese Fragen geben nun die Resultate der MARIE-Studie: Bei dieser Untersuchung wurden 3 464 Brustkrebs-Patientinnen und 6 657 gesunde Frauen im Alter von 50 bis 74 Jahren auf Zusammenhänge zwischen Lebensstil und Brustkrebsrisiko befragt. Die Teilnehmerinnen der Studie, welche Professorin Jenny Chang-Claude im Deutschen Krebsforschungszentrum und in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf leitete, gaben Auskunft über ihre körperliche Aktivität während zweier Lebensphasen: vom 30. bis zum 49. Lebensjahr sowie vom 50. Lebensjahr an.<br />
Der Vergleich von Kontrollen und Brustkrebspatientinnen ergab, dass die Frauen der Kontrollgruppe körperlich aktiver gewesen waren als die Patientinnen. Die Wissenschaftler ermittelten daraufhin die relativen Brustkrebsrisiken, in denen auch der Einfluss anderer Risikofaktoren berücksichtigt wurde. Dabei zeigte sich, dass das Risiko, nach den Wechseljahren an Brustkrebs zu erkranken, für die körperlich aktivsten MARIE-Teilnehmerinnen um rund ein Drittel tiefer war als für Frauen, die sich insgesamt wenig körperlich betätigten (Cancer Epidemiology Biomarkers &amp; Prevention 17, 2008, 3402).</p>
<p>Schon alltägliche Aktivitäten wie zu Fuß gehen oder Rad fahren reichen zur Risikoreduktion</p>
<p>Für diese Risikoreduktion musste sich niemand im Fitnessstudio quälen: Die Frauen der körperlich aktivsten Gruppe gingen beispielsweise täglich zwei Stunden zu Fuß und fuhren eine Stunde Rad, während die inaktivsten Studienteilnehmerinnen nur etwa 30 Minuten pro Tag zu Fuß unterwegs waren. Die Epidemiologinnen erkannten darüber hinaus, dass hauptsächlich die körperliche Betätigung nach den Wechseljahren dazu beiträgt, das Brustkrebsrisiko zu reduzieren.</p>
<p>Bei der genauen Untersuchung der Art der Brustkrebsfälle zeigte sich, dass bei den körperlich aktiven Frauen vor allem solche Tumoren seltener vorkommen, welche Rezeptoren für die beiden weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron ausbilden. Solche bösartigen Hormonrezeptor-positiven Tumoren machten rund 63 Prozent der Brustkrebsfälle unter den MARIE-Teilnehmerinnen aus. Bei anderen Tumormarkern, wie die Ausbildung des HER2-Rezeptors oder der Grad der Differenzierung der Krebszellen, fand sich kein Zusammenhang mit der körperlichen Aktivität.<br />
Der positive Effekt der körperlichen Aktivität war unabhängig von Gewichtszunahme, Gesamtenergiezufuhr oder vom Body Mass Index. Die Wissenschaftler vermuten deshalb, dass körperliche Aktivität das Krebsrisiko über hormonelle Mechanismen senkt, und nicht, wie häufig angenommen, nur durch eine Reduktion des Körperfetts oder andere Veränderungen der Körperkonstitution.</p>
<p>Privatdozentin Karen Steindorf aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, die leitende Wissenschaftlerin dieser Analysen, hält fest: “ Es muss ja gar nicht immer Sport sein. In unseren Berechnungen haben wir auch Aktivitäten wie Gartenarbeit, Radeln oder den Fußweg zum Einkaufen berücksichtigt.” Sie rät allen Frauen daher:<br />
&#8220;Bleiben oder werden Sie körperlich aktiv &#8211; auch in der zweiten Lebenshälfte. Sie senken nicht nur Ihr Brustkrebsrisiko, sondern auch Knochen, Herz und Gehirn profitieren nachweislich davon.&#8221;</p>
<p>Quelle: Ärzte Zeitung online, 15.01.2009</p>
<p>Kommentar:</p>
<p>Wieder einmal zeigt sich der Wert von regelmässiger, unspektakulärer, in den Alltag integrierter Bewegung. Das liegt übrigens ganz auf einer naturheilkundlichen Linie. Ein Beispiel dafür ist das klassische <strong>5-Säulen-Prinzip nach Sebastian Kneipp</strong>. Danach beruht die Naturheilkunde auf den Säulen:</p>
<p>Hydrotherapie (Wasseranwendungen)<br />
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde<br />
Ernährung<br />
Bewegung<br />
Lebensordnung</p>
<p>Für die unspektakuläre, in den Alltag integrierte Bewegung gibt es keine grossen Werbekampagnen, weil damit kaum Geld zu verdienen ist. Auch ein grosser Teil der “Naturheilkunde-Szene” fährt lieber auf angeblich sensationelle Wunderprodukte ab &#8211; wie beispielsweise auf Aloe vera (eine Heilpflanze, welche im Bereich Wundheilung durchaus Qualitäten hat). Da geht dann “Bewegung” als simples Heilmittel und Prophylaktikum oft einfach unter.</p>
<p>Wenn nun aber mehr “Bewegung” propagiert wird, müsste auch die Frage nach deren Qualität gestellt werden.<br />
Wirkt eine rein mechanisch ausgeführte Bewegung gleich gut wie Bewegungen, die in sinnvolle Tätigkeiten eingebettet sind?<br />
Ich stelle diese Frage auch ein bisschen aus Eigeninteresse.</p>
<p><strong>Heilkräuter-Exkursionen bewegen Körper, Geist und Seele</strong></p>
<p>Heilkräuter-Exkursionen scheinen mir mit optimaler Bewegungsqualität verbunden.  Sie aktivieren nicht nur isoliert die Muskeln und Gelenke. Sie vermitteln gleichzeitig Erlebnisse und Natur-Erfahrungen, welche auch der Psyche gut tun. Und sie fordern und fördern auch geistige Aktivität, wenn es um die Bestimmung der Heilpflanzen oder um ihre Wirkungen und Anwendungen geht.<br />
Heilkräuter-Exkursionen aktivieren darum in optimaler Weise Körper, Geist und Seele zugleich.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schon leichtes Training beugt Osteoporose vor</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/12/31/schon-leichtes-training-beugt-osteoporose-vor.html</link>
		<comments>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/12/31/schon-leichtes-training-beugt-osteoporose-vor.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 22:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon leichtes Training beugt Osteoporose vor.
Weiterbildung Phytotherapie für Krankenpflege -  Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits mit einem leichten körperlichen Training können Osteoporose-gefährdete Frauen offenbar ihre Knochen schützen. Die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule lässt sich sogar steigern. Es muss also anscheinend nicht immer intensives Krafttraining sein.<br />
Darauf deuten jedenfalls die Dreijahres-Ergebnisse der Erlanger Fitness-Osteoporose-Präventionsstudie hin. Professor Andreas Kurth aus Frankfurt am Main berichtete darüber an einer Veranstaltung des Bundesselbsthilfeverbandes für Osteoporose in Essen. In der Studie wurde der Einfluss körperlicher Belastung bei 78 Frauen in der frühen Postmenopause untersucht. Das mittlere Alter lag bei 55 Jahren. Die Menopause und das damit verbundene gesteigerte Risiko für Osteoporose waren bei ihnen durchschnittlich im Alter von 50 Jahren eingetreten. Die Frauen zeigten bereits eine reduzierte Knochenmasse im Sinne einer Osteopenie, erfüllten aber noch nicht die Kriterien für eine Osteoporose.<br />
Die Studienteilnehmerinnen schluckten täglich 1500 mg Kalzium und 500 IE Vitamin D3. Zusätzlich bekamen 48 von ihnen ein leichtes körperliches Training, das sowohl gemeinsam durchgeführt wurde (zweimal wöchentlich 60 bis 70 Minuten) als auch alleine zu Hause (zweimal wöchentlich je 25 Minuten). Körperliche Höchstleistungen waren dabei jedoch nicht nötig: Das gemeinsame Training beispielweise bestand aus Spielen und gymnastischen Übungen. Das Heimtraining umfasste isometrisches Muskeltraining, Seilspringen und dynamisches Muskeltraining mit elastischen Bändern.<br />
Bereits im ersten Jahr zeigte sich bei den Teilnehmerinnen der Sportgruppe eine leichte Verbesserung der Knochendichte: Sie nahm im Durchschnitt um etwa ein Prozent zu und blieb auch nach drei Jahren noch über dem Ausgangsniveau. Dagegen ging in der trainingsfreien Kontrollgruppe die Knochendichte der Lendenwirbelsäule fortlaufend und signifikant weiter zurück. Das führte in nur drei Jahren im Durchschnitt zu einem Verlust von zirka drei Prozent.<br />
Professor Andreas Kurth sagte an der Veranstaltung der Bundesselbsthilfeverbandes für Osteoporose: &#8220;Medikamente sind also nicht das einzige Konzept gegen Osteoporose&#8221;. Auch Training sei wichtig zur Vorbeugung. Als Ausdauertraining eigne sich beispielsweise drei- bis viermal wöchentlich 30 Minuten Radfahren oder Gehen. Je nach individueller Leistungsfähigkeit könne auch ein Krafttraining unter Aufsicht durchgeführt werden, etwa mit dem Theraband, so Kurth.<br />
Quelle: Ärztezeitung online, 30. 12. 2008</p>
<p>Kommentar:</p>
<p>- Hier zeigt sich wieder einmal, dass es eben oft gar nicht die Extreme braucht. Auch zur Vorbeugung gegen Herz-Kreislauferkrankungen zeigt sich immer wieder, dass schon moderate Bewegung verhältnismässig viel bringt &#8211; nur muss sie kontinuierlich durchgeführt werden, am besten integriert in den normalen Tagesablauf.</p>
<p>- Aus dem Bereich von Phytotherapie / Pflanzenheilkunde werden zur Vorbeugung der Osteoporose immer wieder Heilpflanzen mit einem hohen Gehalt an Phytoöstrogenen diskutiert. Auch Soja als Nahrungsmittel ist immer wieder im Gespräch. Bei Soja gibt es deutliche Hinweise, dass es zur Osteoporose-Prophylaxe nur etwas bringt, wenn man mit der Einnahme bereits kurz nach der Monopause beginnt und nicht erst im Alter von 60 oder 70 Jahren.</p>
<p>- Warum präsentiere ich Ihnen hier diesen Bericht über Bewegung und Osteoporose-Prophylaxe? &#8211; Weil nichtmedikamentöse Therapiekonzepte wie “Bewegung” kaum eine Lobby haben und darum oft unverdientermassen unter den Tisch fallen. Bei Medikamenten aus der Medizin, aber auch bei Naturheilmitteln wie Heilpflanzen-Präparate, homöopathische Globuli etc. gibt es immer Hersteller und Verkäufer, die Werbung dafür machen, Berichte publizieren, Inserate schalten usw. Von einem so einfachen Prinzip wie “Bewegung” profitiert dagegen kaum jemand, ausser wieder in der speziellen Variante des Krafttrainings im Fitnessclub. So macht für simples “Gehen” kaum jemand Propaganda. Das verschiebt in der öffentlichen Wahrnehmung die Prioritäten in eine irreführende Richtung. Es geht dann immer um Medikamente, Naturheilmittel etc. Auch wenn ich natürlich gerne Heilpflanzen-Präparate empfehle, liegen mir nichtmedikamentöse Behandlungsarten sehr am Herzen.  So explizit weiss und sage ich das allerdings erst, seit ich selber keine Heilpflanzen-Präparate mehr verkaufe.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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		<title>Naturheilkunde: Spazierengehen bessert Gedächtnisschw&#228;che</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 22:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naturheilkunde: Spazierengehen gegen Gedächtnisschwäche.
Weiterbildung für Krankenpflege: Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff “Naturheilkunde” wird heute in seiner Bedeutung sehr unterschiedlich aufgefasst. Die Naturheilbewegung entwickelte sich im 19. Jahrhundert. Damals umfasste die Naturheilkunde vor allem Methoden, die “Natur” ziemlich direkt zum Einsatz bringen: Bewegung, Luft, Licht, Ernährung, Hydrotherapie, Heilpflanzen-Anwendungen. Manchmal macht es heute den Eindruck, als ob solche Methoden zu einfach und zuwenig wunderträchtig sind. Heute muss potenziert, vergärt, verascht, und verschüttelt werden, es braucht die Vorstellung von speziellen “Energien” und “Schwingungen”, damit die Bedürfnisse nach dem ausgefallenen und exotischen gedeckt werden. Mir scheint, dass damit Heilverfahren oft künstlich aufgeblasen werden. Ich bin sehr dafür, dass in der Naturheilkunde das einfache, konkrete wieder mehr Bedeutung bekommt. Darum freut mich ungemein, was eine Forschungsgruppe um Nicola Lautenschlager zeigen konnte: Tägliche Bewegung über einen Zeitraum von 20 Minuten verbessert die Gedächnisleistung.<br />
Für die Studie wurden insgesamt 311 Senioren mit beginnender Gedächtnisschwäche motiviert, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden.<br />
Während die eine Gruppe zu täglichen Spaziergängen oder Gymnastik motiviert wurde, blieb die andere als Kontrollgruppe untrainiert.<br />
Nach sechs Monaten erreichten die trainierten Senioren eine auf der Alzheimer Skala  deutlich verbesserte Gedächtnisleistung verglichen mit den untrainierten Oldies (1,3 Punkte).<br />
Die Autoren um Nicola Lautenschlager motivierten für ihre Studie insgesamt 311 Senioren mit beginnender Gedächtnisschwäche, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Nach sechs Monaten erreichten die trainierten Senioren eine auf der Alzheimer Skala  deutlich gesteigerte Gedächtnisleistung im Vergleich zu den untrainierten Oldies (1,3 Punkte).<br />
Der Effekt hielt sogar über längere Zeit an. 18 Monate nach Versuchsende untersuchten die Forscher die Senioren erneut. Auch dieses Mal schnitten die vormals trainierten Studienteilnehmer besser ab als die untrainierten Teilnehmer. Allerdings zeigte sich bei dieser Überprüfung keine so deutlichere Differenz in der Gedächtnisleistung wie nach Beendigung des Trainings.<br />
Lautenschlager vermutet als Grund für die Verbesserung der Gedächtnisleistung eine Ankurbelung der Herz-Kreislauffunktion, von der das Gehirn stark profitieren würde.<br />
Sie hält den verbessernde Effekt von Sport nicht für herausragend, jedoch hätten bisher auch noch keine der neuen Anti-Alzheimerwirkstoffe eine bessere Wirkung zeigen können.<br />
Das scheint mir durchaus beachtlich, wenn man berücksichtigt, dass weltweit Pharmafirmen Medikamente gegen Alzheimer testen.<br />
Bewegung, eine ganz ursprüngliche Methode der Naturheilkunde, simpel und kostengünstig, kann offenbar in diesem Bereich mithalten. In Zukunft verkaufe ich meine Heilpflanzen-Exkursionen als Alzheimer-Prophylaxe&#8230;&#8230;..<br />
Im Ernst: Freude und Interesse an der Natur, an Pflanzen und Tieren, gehören wohl zu den besten Motivatoren für regelmässige Bewegung.</p>
<p>Quelle:<a href="http://www.artscience.de"> http://www.artscience.de</a><br />
Originalveröffentlichung: <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/300/9/1027">http://jama.ama-assn.org/cgi/content/abstract/300/9/1027</a></p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch  ">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6  ">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15  ">www.patientenseminare.ch</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>US-Studie findet keinen Schutzeffekt von Vitamin C und E für&#8217;s Herz</title>
		<link>http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2008/11/10/us-studie-findet-keinen-schutzeffekt-von-vitamin-a-und-e-fuer-s-herz.html</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 01:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Koradi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kein Schutzeffekt von Vitamin C und E für's Herz.
Weiterbildung für Krankenpflege (Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiterer Versuch, den vorbeugenden Nutzen einer Nahrungsergänzung mit antioxidativ wirksamen Vitaminen zu belegen, ist nun gescheitert: US-Ärzten gelang es weder mit Vitamin E noch mit Vitamin C in einer neuen Langzeitstudie, Herz-Kreislauf-Ereignissen erfolgreich vorzubeugen.<br />
An der Physicians Health Study II nahmen über 14 690 US-Ärzte im Alter über 50 Jahren teil. Sie erklärten sich bereit, am eigenen Leib die Wirkungen einer Langzeitprophylaxe mit Vitamin E und Vitamin C zu testen. Über die bekannten antioxidativen Effekte dieser Vitamine auf reaktive Sauerstoffmoleküle im Körper sollten Herz und Gefäße langfristig vor Schäden geschützt werden.<br />
Diese Hoffnungen wurden einmal mehr nicht erfüllt: Während acht Jahren schluckten die teilnehmenden Mediziner ihre Pillen, die entweder Vitamin E (400 IE alle zwei Tage) oder Vitamin C (500 mg/Tag) oder Placebo enthielten. Im Laufe dieser Zeit trat bei insgesamt 1245 Studienteilnehmern ein Herz-Kreislauf-Ereignis auf. Die vorbeugende Einnahme von Vitaminpillen bewirkte dabei keinen Unterschied: Die Ereignisrate war mit Vitaminen praktisch identisch wie die Ereignisrate in der Placebo-Gruppe. Das berichtete jetzt Studienleiter Dr. Howard D. Sesso aus Boston beim AHA-Kongress in New Orleans.<br />
Wenn es schon keinen Nutzen zeigt, so schadet es wenigstens nicht, könnte man da sagen. Aber leider stimmt das nicht ganz: Denn die Vorbeugung mit Vitamin E war mit einer signifikanten Zunahme von hämorrhagischen Schlaganfällen verbunden.<br />
(Quelle: www.aerztezeitung.de, Originalpublikation siehe <a href="http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/2008.600">JAMA</a>)<br />
Kommentar:<br />
Wieder einmal ein Hinweis darauf, dass von Nahrungsergänzungsmitteln wohl hauptsächlich die Hersteller und Verkäufer profitieren. Aus Sicht der Phytotherapie / Pflanzenheilkunde sind Heilpflanzen-Präparate mit Weissdorn-Extrakt gut belegt mit ihrer positiven Wirkung auf das Herz. Mehrere Studien bestätigen ihren Nutzen bei leichten Formen von Herzschwäche und leichten Formen von Angina pectoris.<br />
Allerdings wäre ich mit Empfehlungen für den vorbeugenden Einsatz von Weissdorn-Präparaten zurückhaltend. Älter werden ist noch kein Behandlungsgrund. Sonst könnte man eine ganze Batterie von Heilpflanzen als Begleiter während dem Älterwerden propagieren: Ginkgo für‘s Hirn, Sabal für die Prostata&#8230;&#8230;Das wäre dann eine Medikalisierung des Älterwerdens. Für die vorbeugende Gesunderhaltung des Herzens sollten meines Erachtens nicht Medikamente im Vordergrund stehen, auch nicht Naturheilmittel. Es geht vielmehr um einen herzfreundlichen Lebensstil. Dass Bewegung das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt, ist durch zahlreiche Studien bewiesen. Idealerweise baut man die Bewegung in den Tagesablauf ein. Ausserdem sollte die gewählte Bewegung<br />
- Freude bereiten,<br />
- regelmässig durchgeführt werden und<br />
- an das Lebensalter angepasst sein.<br />
Schon 30 Minuten zügige Bewegung pro Tag wirken sich günstig auf das Herz aus.<br />
Es braucht nicht immer ein Medikament, ein Naturheilmittel, eine Heilpflanze, und auch nicht ein Nahrungsergänzungsmittel.</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel im Buch &#8220;Pillen, Pulver, Powerstoffe&#8221; von Pollmer / Warmuth, das Sie im <a href="http://www.heilpflanzen-info.ch/cms/shop/ernaehrung/">Buchshop</a> anschauen und bestellen können.</p>
<p>Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde</p>
<p>Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz</p>
<h2>Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe<br />
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse<br />
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse</h2>
<p><a href="http://www.phytotherapie-seminare.ch">www.phytotherapie-seminare.ch</a></p>
<h2>Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care</h2>
<p>Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=6">www.ig-pp.ch</a></p>
<p>Schmerzen? Chronische Erkrankungen? <a href="http://moodle.heilpflanzen-info.ch/course/view.php?id=15">www.patientenseminare.ch</a></p>
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