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Interessantes zum Gelben Enzian, zum Enzianschnaps und zum Germer

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In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (5/2017) präsentiert Univ.-Doz. Dr. Reinhard Länger einen informativen Beitrag über den Gelben Enzian (Gentiana lutea, Bild: Gelber Enzian).

 

Die Wirkung des Gelben Enzians ist verbunden mit dem hohen Gehalt an Bitterstoffen. Er wird angewendet bei Verdauungsbeschwerden wie Appetitlosigkeit und Völlegefühl.

Ausserdem wird aus den Enzianwurzeln der Enzianschnaps hergestellt. Die Pflanze wird bis zu 150 cm hoch, erreicht ein Alter von bis zu 60 Jahren und die Enzianwurzel kann in Kultur frühestens nach 4 bis 5 Jahren geerntet werden.

Enzianwurzel hat einen Bitterwert von mindestens 10 000. Der Bitterwert macht eine Aussage dazu, wie stark eine Substanz verdünnt werden muss, damit der bittere Geschmack noch wahrnehmbar ist.

Reinhard Länger hat diesen Bitterwert des Gelben Enzians in anschauliche Beispiele umgerechnet:

„Im Fall von Enzianwurzel bedeutet dies, dass 1g Enzianwurzel 10 Liter Wasser bitter machen kann. Die Bitterstoffe sind gemäß ihrer chemischen Struktur Secoiridoide. Mengenmäßig dominiert Gentiopikrosid (Bitterwert 12 000), die Substanz mit dem höchsten Bitterwert ist Amarogentin (Bitterwert 58 000.000, d. h. 1 g Amarogentin macht 58 000 000ml (= 58m3) Wasser bitter, dies entspricht einem großen Eisenbahn-Kesselwaggon)!“

Eine bitterere Substanz als Amarogentin ist kaum vorstellbar.

Zum Enzianschnaps erklärt Länger den Unterschied zwischen destilliertem und angesetzem Produkt:

„Für die Bereitung von destilliertem Enzianschnaps werden die frischen Wurzeln fermentiert und je nach Rezeptur mit Wasser eingemaischt oder Obstmaische zugesetzt. Die Bitterstoffe sind nicht flüchtig und gelangen daher nicht in das klare Destillat. Anders bei angesetzten Schnäpsen: die Inhaltstoffe werden extrahiert, der Schnaps ist daher braun und stark bitter.“

Der Text geht ausserdem auf Unterschiede zwischen dem Gelben Enzian und dem giftigen Germer (Veratrum album) ein:

„Blattrosetten des Enzian ähneln entfernt jenen des stark giftigen Germer. Beim heimlichen, unerlaubten Graben in der Dämmerung können daher Verwechslungen passieren. Die Alkaloide des Germer sind ebenfalls nicht flüchtig und würden daher auch nicht in ein Destillat übergehen. Bei Ansatzschnäpsen werden sie aber extrahiert. Im Fall einer Vergiftung tritt meist rasch Erbrechen ein, weshalb tödlich verlaufende Vergiftungen in letzter Zeit nicht aufgetreten sind. Bei Tageslicht sollte die Differenzierung von Enzian und Germer kein Problem darstellen: die Blätter des Enzian sind kreuz-gegenständig angeordnet, jene des Germer wechselständig.“

Quelle:

http://www.phytotherapie.co.at/pdf/PT0517.pdf

 

Kommentar & Ergänzung:

Interessant ist hier die Angabe, dass sowohl beim Enzianschnaps die Bitterwirkung als auch beim Germer die Giftwirkung von der Herstellungsweise abhängig ist.

Gelber Enzian und Germer unterscheiden sich auch in der Blattfärbung. Die Blätter des Gelben Enzians haben einen grünlich-bläulichen Ton, Germer dagegen einen grünlich-gelblichen Ton. Um diesen Unterschied sicher zu erkennen, muss man die Pflanzen möglichst nebeneinander in der Natur sehen

Sehr viele Gelben Enziane und Germer können Sie kennenlernen auf meinen Kräuterwanderungen im Berner Oberland – in Lenk im Simmental und in Mürren im Lauterbrunnental.

 

Der Germer ist unter der Bezeichnung Veratrum album ein wichtiges Mittel in der Homöopathie. Weil bei der Herstellung der Globuli die Pflanze so stark verdünnt wird, bis praktisch keine Wirkstoffe mehr verhanden sind, sind die Präparate ungiftig (zum Beispiel D6 = 1: 1 000 000 oder D12 = 1: 1 000 000 000 000).

Hauptanwendungsgebiete sind zum Beispiel Erschöpfung, schwacher Kreislauf, Kollaps, Kreislaufbeschwerden, Erbrechen und Durchfall. Veratrum album wird in der Homöopathie oft auch als Hauptmittel bei Cholera erwähnt. Das sind allerdings sehr grosse Versprechungen für ein Produkt, für dessen Wirksamkeit es – wie bei Homöopathika generell – keinerlei Belege für eine spezifische Wirksamkeit gibt.

Der Germer hat im Übrigen sehr schön geformte Blätter. Foto hier.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

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Kräuterwanderungen / Kräuterkurse / Lehrgänge: Kursprogramm Dezember 2017 – Juli 2018

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Das Kursprogramm mit den Lehrgängen, Kräuterwanderungen und Kräuterkursen von Dezember 2017 – Juli 2018 ist vollständig. Hier finden Sie eine Übersicht:

Lehrgänge Phytotherapie / Pflanzenheilkunde:

Vielfältiges, fundiertes Wissen über Möglichkeiten und Grenzen von Heilpflanzen- Anwendungen, eingebettet in eine anregende Kursatmosphäre. Für beide Lehrgänge sind Vorkenntnisse in Pflanzenheilkunde nicht nötig, aber auch kein Hindernis.

Phytotherapie-Ausbildung:

Eine nächste Klasse startet am 14. / 15. Mai 2018 15 mal 2 Tage bis Februar 2020. Für Berufsleute aus Krankenpflege, Naturheilkunde, Medizin u. ä. Begrenzte Plätze frei auch für Personen ohne medizinischen Grundberuf nach Abklärung.

Heilpflanzen-Seminar:

Ab 2. / 3 Dezember 2017 über sechs Wochenenden bis Juni 2018. Kompaktes, fundiertes Wissen für sorgfältige Heilpflanzen-Anwendungen im privaten Bereich oder zum Beispiel ergänzend für Berufsleute aus Gärtnerei oder Landwirtschaft. Braucht keine medizinischen Vorkenntnisse. Abschlusswochenende im Juni 2018 mit Kräuterwanderungen in Trin / Flims (Graubünden).

Tagesseminare in Winterthur:

13. 1. : Phytotherapie im Überblick.

12. 2. : Heilpflanzen-Anwendungen bei Hauterkrankungen und Wunden.

12. 3. : Heilpflanzen-Anwendungen bei Schlafstörungen, Angst, Depression.

30. 4. :Heilpflanzen-Anwendungen in Onkologiepflege und Palliative Care.

Kräuterwanderungen / Tagesexkursionen:

29. 4.: Eine Entdeckungsreise in Quinten am Walensee.

  6. 5.: Dättnauertal & Rumstal bei Winterthur.

10. 5.: Von Trin in die faszinierende Rheinschlucht (Graubünden).

12. 5.: Zum wildromantischen Sihlsprung (Kantone Zug & Kanton Zürich).

13. 5.: Tüllinger Hügel – blumenreiche, alte Kulturlandschaft bei Basel.

19. 5.: In die Auenlandschaft „Petite Camargue“ bei Basel.

20. 5.: In den Randen bei Schaffhausen.

21. 5.: Durch die „Toskana des Aargaus“ über den Bözberg.

26. 5.: Naturparadies Jeizinen – Gampel (Wallis).

27. 5.: Blauen-Südhang im Laufentaler Jura (Basel-Land).

2. 6.: Auf der Rigi – botanische Entdeckungen am Südhang (Kanton Luzern).

3. 6.: In Hemberg im Toggenburg (Kanton St. Gallen).

23. 6.: Durch Alpenwiesen und Hochmoorlandschaft in Vals (Graubünden).

24. 6.: In der Alpenlandschaft Sunnbüel ob Kandersteg (Berner Oberland)).

30. 6.: Alpine Moorlandschaft Moosalp ob Visp (Wallis).

15. 7.:  In der Berglandschaft Gumen (Braunwald, Glarnerland).

21. 7.: 
Am Stockhorn im Simmental (Berner Oberland).

22. 7.:
 Chäserugg und Schwendisee im Toggenburg (Kanton St.Gallen).

21. 7.: Flusslandschaft Thurauen & Alter Rhein (Kantone Schaffhausen & Zürich)

Kräuterwanderungen (Wochenendkurs):

15. – 17. 6.: Im Pflanzenparadies Feldis (Graubünden).

Kräuterwanderungen (Wochenkurse im Berner Oberland):

  1. – 6. 7. : An der Lenk im Simmental (Berner Oberland).
  2. – 13. 7. : In Mürren im Lauterbrunnental (Berner Oberland).

Die detaillierten Kursausschreibungen finden Sie im Kurskalender im Portal:

Phytotherapie-Seminare

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Tipp: Sommerwanderung Klöntalersee (Kanton Glarus)

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Da meine Saison mit den Kräuterwanderungen 2017 nun beendet ist, bin ich zurzeit intensiv am rekognoszieren von Touren für 2018.

Und heute war ich zu diesem Zweck am Klöntalersee im Kanton Glarus.  Es hat dort einen schönen Hirschzungen – Bergahorn – Schluchtwald, einen imposanten Wasserfall, schönen Rittersporn (Delphinium elatum) und eine spezielle Glockenblume mit einer Höhe von 150 cm und 6 cm langen Blüten (Breitblättrige Glockenblume, Campanula latifolia), Mondviole und an den Kalkfelswänden das Vielstenglige Fingerkraut (Potentilla caulescens).  Trotzdem war es mir von der Pflanzenvielfalt her zuwenig ergiebig für eine Kräuterexkursion, Ich möchte diese Gegend aber gerne als Tipp weitergeben für eine Sommerwanderung: Schattig, flach und landschaftlich vor allem im oberen Teil sehr schön (Auenlandschaft Hinteres Klöntal). Viele idyllische Bademöglichkeiten im Bergsee und Plätze zum Grillieren.

Von der Postautohaltestelle Klöntal Plätz hinten im Tal bis zur Postautohaltestelle Klöntal Rhodannenberg vorne bei der Staumauer braucht es als reine Wanderzeit berechnet eine Stunde und 45 Minuten.

Ich war in den letzten Tagen zwecks Rekognoszierung auch in Arosa im Kanton Graubünden. Das waren mir wohl jahreszeitlich bedingt zu viele von den Pflanzen, die ich für eine Kräuterwanderung brauche, von den Kühen abgefressen…..

Ausserdem war ich in Andermatt (Kanton Uri) im Gebiet Gemsstock / Gurschmatt. Das war landschaftlich schön, hat mich aber bezüglich Flora für eine Kräuterwanderung nicht überzeugt.

Sehr gefallen haben mir landschaftlich und von dem Pflanzen her die Region Kiental / Griesalp und das Stockhorn bei Erlenbach im Simmental. Diese beiden Gegenden im Berner Oberland habe ich ins Auge gefasst für das Programm Sommer 2018.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Bartgeier gesichtet auf Kräuterwanderung in Mürren (Berner Oberland)

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In der Kräuterwanderwoche vom 9. – 14. Juli 2017 in Mürren konnten wir am Freitag im Engetal (Schilthornregion) einen Bartgeier beobachten. Es lohnt sich also, auf Kräuterwanderungen nicht nur zu den Pflanzen am Boden, sondern auch gelegentlich in die Luft zu schauen….

Der Bartgeier wurde lange Zeit als gefährlicher Beutegreifer angefeindet und intensiv verfolgt. In einem Lehrbuch für Naturgeschichte aus dem 19. Jahrhundert  schreibt der Gelehrte Gotthilf Heinrich Von Schubert über den Bartgeier: „ … er besitzt eine ungeheure Muskel-Stärke, so dass er mit Leichtigkeit Lämmer, Ziegen, selbst Kinder in den Krallen von einem Berge zum anderen trägt.“

Inzwischen ist dieses falsche Bild korrigiert. In Wirklichkeit ist der Bartgeier ist nämlich ein harmloser Aasverwerter. Er ernährt sich von toten Tieren.

Nachdem der imposante Vogel im 18. Jahrhundert in den Alpen noch weit verbreitet war, verschwand er zu Beginn des 20. Jahrhunderts  vollständig aus dem Alpenraum.

 

Nun wird der Bartgeier dank einem Wiederansiedlungsprojekt bei uns wieder heimisch. Obwohl das Bartgeier-Projekt inzwischen grosse Fortschritte gemacht hat, ist die Wiederansiedlung noch nicht abgeschlossen.

Infos hier: Bartgeier-Projekt der Stiftung Pro Bartgeier

Einen Bartgeier hätte ich eher in Graubünden und im Wallis erwartet, aber nicht unbedingt in Mürren. Allerdings ist es für einen Bartgeier vom Wallis ins Berner Oberland eine kurze Reise. Auf der Kräuterwanderung in Jeizinen im Wallis konnten wir schon mal einen Bartgeier im Vorbeiflug sehen. Das Tier im Engetal bei Mürren liess sich aber während gut einer halben Stunde beobachten, flog den Felswänden entlang und setzte sich auch mehrmals für Minuten ins Gelände.

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BOTANICA 2017: Über 100 Veranstaltungen in Botanischen Gärten zu bedrohten Wildpflanzen

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Die BOTANICA 2017 präsentiert vom 17. Juni bis 16. Juli ein spannendes Programm rund um das Thema «Die Letzten ihrer Art». Die Vorträge, Ausstellungen, Führungen, und Workshops befassen sich mit der Erhaltung bedrohter Wildpflanzen.

In der Schweiz ist beinahe die Hälfte aller Lebensraumtypen bedroht und knapp ein Drittel der Schweizer Flora gefährdet. In den letzten 100 Jahren hat die Biodiversität Verluste erlitten und intakte, naturnahe, reich strukturierte Flächen sind stark zurückgegangen.

Um die Biodiversität langfristig zu sichern und zu fördern, müssen unterschiedliche Massnahmen umgesetzt werden. Die Förderung von gefährdeten Arten an ihren natürlichen Wuchsorten, das Ausbringen von Pflanzen in ursprüngliche Habitate und die Erhaltung ausserhalb der natürlichen Lebensräume sind heute unvermeidliche Massnahmen, um die Biodiversität langfristig zu erhalten. Die Wahrung und Förderung noch bestehender Bestände gefährdeter Arten durch die Schaffung von Schutzgebieten und die nachhaltige Nutzung der übrigen Landesfläche hat dabei oberste Priorität.

Auch die Botanischen Gärten spielen dabei eine wichtige Rolle, zum Beispiel indem sie gefährdete Wildpflanzen konservieren und wieder ansiedeln, damit sie nicht für immer von der Erde verschwinden.

Am Veranstaltungsprogramm der BOTANICA 2017 beteiligen sich neun botanische Gärten in der Deutschschweiz, zwölf in der Westschweiz und die Isole di Brissago im Tessin. Beispiele:

Botanischer Alpengarten Meyrin
Botanischer Garten Genf
Isole di Brissago Parco botanico del Canton Ticino
Botanischer Garten der Universität Basel
Sukkulenten-Sammlung Zürich
Sortengarten Erschmatt (Wallis)
Botanischer Garten der Universität Freiburg
Botanischer Garten St. Gallen
Botanischer Garten Grüningen
Botanischer Garten der Universität Bern
Botanischer Garten Neuenburg
Alpengarten Schynige Platte (Berner Oberland)
Botanischer Garten Jurassica Pruntrut
Botanischer Garten der Universität Zürich
Botanischer Alpengarten La Linnaea, Bourg-St-Pierre
Botanischer Alpengarten Flore–Alpe, Champex-Lac
Botanischer Garten Alpinum Schatzalp Davos (Graubünden)
Pont-de-Nant Botanischer Alpengarten La Thomasia

Detailinformationen:

http://botanica-suisse.org

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Kräuterwanderungen 2017

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Das Programm mit meinen Kräuterwanderungen 2017 ist fertig erstellt. Wenn Sie Lust haben, Heilpflanzen, Wildkräuter, Alpenblumen und wilde Orchideen in der Natur kennenzulernen, dann schauen Sie sich das Programm doch mal genauer an:

Tagesexkursionen

1. 5. 2017: Kräuterwanderung in Quinten am Walensee

7. 5. 2017: Kräuterwanderung Dättnauertal & Rumstal bei Winterthur.

14. 5. 2017: Kräuterwanderung von Trin in die faszinierende Rheinschlucht (Graubünden).

20. 5. 2017: Kräuterwanderung in die Auenlandschaft „Petite Camargue“ bei Basel.

21. 5. 2017: Kräuterwanderung zum wildromantischen Sihlsprung.

25. 5. 2017: Kräuterwanderung im Randen bei Schaffhausen.

27. 5. 2017: Kräuterwanderung ins Naturschutzgebiet Chilpen bei Diegten (Baselbiet).

28. 5. 2017: Kräuterwanderung durch die „Toskana des Aargaus“ über den Bözberg.

3. 6. 2017: Kräuterwanderung auf der Rigi – botanische Entdeckungen am Südhang.

4. 6. 2017: Kräuterwanderung ist wunderschöne Eriztal bei Thun.

5. 6. 2017: Kräuterwanderung in Hemberg im Toggenburg (Kanton St. Gallen).

24. 6. 2017: Kräuterwanderung Höhenweg in Amden (Kanton St. Gallen).

25. 6. 2017: Kräuterwanderung Lötschentaler Höhenweg (Wallis).

16. 7. 2017: Kräuterwanderung im Hoch-Ybrig bei Einsiedeln (Kanton Schwyz).

23. 7. 2017: Kräuterwanderung in die Alpenflora auf Melchsee-Frutt (Obwalden).

Wochenendkurs:

  1. – 11. Juni 2017: Kräuterwanderungen in Trin / Flims (Graubünden).

Wochenkurse im Berner Oberland:

  1. – 7. Juli 2017: Kräuterwanderungen an der Lenk im Simmental.
  2. – 14. Juli 2017: Kräuterwanderungen in Mürren im Lauterbrunnental.

Die Detailprogramm finden Sie im Kurskalender auf Phytotherapie-Seminare.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

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Kräuterwanderungen in der Schweiz – Programm 2016 online

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Wie jeden Sommer seit 1986 biete ich auch 2016 eine vielfältige Auswahl an Kräuterwanderungen in landschaftlich schönen und botanisch reichhaltigen Gegenden der Schweiz an.

Soeben ist das vollständige Programm dazu online gestellt worden – mit den Daten und Orten.

Im Sommer 2016 erkunden wir die Pflanzenwelt in folgenden Regionen:

1. Mai: Quinten am Walensee (Kanton St. Gallen)

5. Mai: Dättnauertal & Rumstal bei Winterthur

8. Mai: Trin – Versam (Rheinschlucht, Graubünden)

14. Mai: Sihltal / Sihlsprung

16. Mai: Randen im Kanton Schaffhausen

22. Mai: Petite Camargue bei Basel

29. Mai: Jeizinen – Leuk (Wallis)

11. Juni: Wildhaus – Voralpsee (Toggenburg / St. Gallen)

12. Juni: Gasterntal bei Kandersteg (Berner Oberland)

2. Juli: Feldis (Domleschg, Graubünden)

17. Juli: Gumen ob Braunwald (Glarnerland)

23. Juli: Thurauen & Alter Rhein (Grenzgebiet zwischen den Kantonen Zürich & Schaffhausen)

24. Juli: Chäserugg & Schwendiseen (Toggenburg, Kanton St. Gallen)

Dazu kommen noch die Kräuterwanderwochen im Berner Oberland):

3. – 8. Juli 2016: Lenk im Simmental

10. – 15. Juli 2016: Mürren im Lauterbrunnental

Die vollständigen Ausschreibungen finden Sie im Kursprogramm:

Kräuterwanderungen in der Schweiz

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Kräuterwanderungen in Lenk im Simmental 1986 – 2015

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Vom 27. Juni bis 2. Juli 2015 fanden in Lenk im Simmental (Berner Oberland) wieder die Kräuterwanderungen statt. Begonnen habe ich mit diesen Lenker Kräuterkursen im Jahr 1986 und es ist damit 2015 der 30. Sommer, in dem sie stattfinden.

Ich werde immer wieder einmal gefragt, wie ich die schönen Landschaften für die Kräuterexkursionen finde.

Wie ich zu diesen Gegenden komme, hängt oft vom Zufall ab, doch ist es alles andere als Zufall, welche Kurse ich immer wieder anbiete.

Dass nun also die Kräuterwanderungen an der Lenk zum 30. Mal stattfanden, spricht sehr für diese Landschaft. die Lenk bietet eine grosse Vielfalt an Wandermöglichkeiten und eine faszinierende Pflanzenwelt.

1985 habe ich alle wichtigeren Tourismusvereine der Schweiz angeschrieben und gefragt, ob sie Interesse hätten an Kräuterwanderungen.

Die einzige handfeste  Antwort kam vom Verkehrsverein Lenk im Simmental. Kurdirektor Hans Forrer lud mich für eine Woche in ein Hotel ein, damit ich die Wandermöglichkeiten und die Pflanzenwelt an der Lenk erkunden konnte. Am Schluss dieser Woche trafen wir uns zu einem Gespräch und beschlossen, die Kräuterwanderungen an der Lenk anzubieten.

Seither ist mir die Lenk sehr ans Herz gewachsen.

Die Daten für die Kräuterwanderungen an der Lenk 2016 sind übrigens bereits festgelegt:

3. – 8. Juli 2016.

Detailangaben finden Sie über die Rubrik „Kurse„.

 

 

 

 

 

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Kräuterwanderungen in der Schweiz: Programm Sommer 2015

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Interessieren Sie sich für Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Für den Sommer 2015 habe ich ein vielfältiges Programm an Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz zusammen gestellt. Lernen Sie Heilpflanzen und Wildkräuter in aussergewöhnlichen Landschaften kennen.

Hier der Überblick:

03.  05. 2015: Kräuterwanderung in Quinten am Walensee

10. 05. 2015: Kräuterwanderung in die imposante Rheinschlucht (Graubünden)

17. 05. 2015: Kräuterwanderung zu den Blumenwiesen im Randen bei Schaffhausen

24. 05. 2015: Kräuterwanderung in die Auenlandschaft „Petite Camargue“ bei Basel

25. 05. 2015: Kräuterwanderung Moorlandschaft bei Hemberg im Toggenburg

31. 05. 2015: Kräuterwanderung Jeizinen – Gampel (Naturpark Pfyn-Finges) im Wallis

Kräuterwanderwochen im Berner Oberland:

27. 06. – 02. 07. 2015: Kräuterwanderungen in Lenk im Simmental 

04. 07. – 09. 07. 2015: Kräuterwanderungen in Mürren im Lauterbrunnental

11. 07. 2015: Kräuterwanderung Naturparadies Mettmenalp im Glarnerland

12. 07. 2015: Kräuterwanderung Alpenlandschaft Sunnbüel ob Kandersteg (Kanton Bern)

18. 07. 2015: Kräuterwanderung Moorlandschaft Sörenberg (Entlebuch, Kanton Luzern)

19. 07. 2015: Kräuterwanderung Hochmoorlandschaft Schwantenau bei Einsiedeln

25. 07. 2015: Kräuterwanderung Thurauen & Alter Rhein (Kanton Zürich)

26. 07. 2015: Kräuterwanderung Chäserugg & Schwendiseen im Toggenburg (St. Gallen)

Die Detailinformationen zu den Kräuterwanderungen finden Sie in Kursprogramm.

 

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Kräuterwanderung Sunnbüel bei Kandersteg (Berner Oberland) am 13. Juli 2014

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Am 14. Juli findet in Kandersteg (Kanton Bern, Schweiz) wieder die Kräuterwanderung auf Sunnbüel statt. Wir fahren mit der Luftseilbahn ins wunderschöne Hochtal Sunnbüel und können dort ohne grosse Höhendifferenzen überwinden zu müssen die Heilpflanzen und Alpenblumen kennenlernen. Die Luftseilbahn bringt und auch wieder zurück in den Talboden, wo wir die Kräuterexkursion eine Höhenstufe tiefer mit anderen Wildpflanzen fortsetzen. So entdecken wir am selben Tag eine grosse Vielfalt an Heilpflanzen und Alpenblumen.

Die Detailinfos dazu gibt es hier unter „Kurse“.

Für den Sommer 2014 stehen zudem noch die Exkursionen am 20. Juli in Braunwald (Glarus), am 26. Juli in den Thurauen (Kanton Zürich) und am 27. Juli in Engelberg (Kanton Obwalden) auf dem Programm.

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