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Heilpflanzen bei Verdauungsbeschwerden

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Um Verdauungsbeschwerden durch zu schweres Essen vorzubeugen, bieten sich Heilpflanzenextrakte oder Kräutertees mit Bitterstoffen an. Sie wirken am besten, wenn sie 30 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen werden. Das erklärt Gabriele Overwiening, Vorstandsmitglied der Bundesapothekerkammer in Berlin. Geeignet seien zum Beispiel Enzianwurzel, Schafgarbenkraut oder Löwenzahnwurzel und Löwenzahnkraut. Ein solcher Tee sollte nicht gesüßt werden, weil der bittere Geschmack für die Wirkung verantwortlich ist, erläutert Overwiening.

Heilpflanzen mit ätherischen Ölen eignen sich gut, um Völlegefühle nach einem Festessen zu lindern. Gegen Blähungen helfen beispielsweise Fenchel und Anis.

Bevor man sie mit kochendem Wasser aufgiesst, sollten Anis und Fenchel leicht mit einem Mörser oder der nach außen gewölbten Seite eines Löffels angequetscht werden. Dadurch kann das Teewasser die ätherischen Öle besser herauslösen. Ein Verdauungsschnaps nach dem Essen sei nicht geeignet, um Beschwerden zu lindern, sagt Overwiening.

Quelle:

http://de.nachrichten.yahoo.com/bittere-heilpflanzen-halbe-stunde-vor-dem-essen-einnehmen-161457433.html

Kommentar & Ergänzung:

Vergleichbar mit Anisfrüchten und Fenchelfrüchten können auch Kümmelfrüchte eingesetzt werden. Etwas schwächer, aber mit ähnlicher Wirkung ist Dill:

Dill (Anethum graveolens) als Gewürz und Heilpflanze

Bei den aufgeführten Bitterstoff-Pflanzen scheint mir die Enzianwurzel für eine Anwendung als Tee etwas gar bitter. Bei den Bitterstoffen ist es jedenfalls nicht so, dass mehr auch besser wirkt. Und es lohnt sich auszuprobieren, welche Bitterstoffpflanze einem  am besten zusagt. Es gibt noch eine ganze Reihe von interessanten Bitteerstoff-Pflanzen, zum Beispiel Artischockenblätter, Engelwurz, Wermutkraut.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
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Heilpflanzen gegen Blähungen

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Das „Bayerische Fernsehen“ kümmert sich um unsere Verdauungsbeschwerden:

„Blähungen entstehen, wenn sich im Darm zu viele Gase bilden. Der sogenannte „3-Winde-Tee“ hilft, dass die Gase den Darm möglichst schnell wieder verlassen. Er besteht aus Kümmel, Fenchel- und Anissamen. Kümmel löst Krämpfe und fördert die Verdauung. Deswegen wird er auch häufig blähenden Speisen, wie z. B. Krautsalat, zugesetzt. Fenchel hilft ebenfalls gegen Blähungen und Krämpfe. Deshalb wird er schon Säuglingen gegeben. Und auch Anis hilft, indem er den Magen anregt, mehr Magensaft zu produzieren, was wiederum die Verdauung fördert.“

Kommentar:

Kümmel, Fenchel und Anis sind bewährte Heilpflanzen bei Völlegefühl und Blähungen. Sie können auch gut gemischt werden. Fenchel und vor allem auch Anis haben über den Verdauungstrakt hinaus noch eine schleimlösende Wirkung bei Husten.

Den Ausdruck „3-Winde-Tee“ habe ich noch nie gehört. Bekannter ist ein „Vier-Winde-Tee“, eine Mischung von Kamille, Pfefferminze, Kümmel und Fenchel.

Zur Zubereitung des „3-Winde-Tees“ schreibt der BR:

„Zubereitung: Kümmel, Fenchel- und Anissamen zu gleichen Teilen mischen. Einen gestrichenen Teelöffel pro Tasse mit heißem Wasser übergießen. 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen.

Anwendung: Bei auftretenden Blähungen in kleinen Schlucken trinken. Falls Sie regelmäßig an Blähungen leiden, können Sie auch täglich ein bis zwei Tassen zur Vorbeugung trinken.“

Kommentar:

Sinnvoll wäre es, Kümmelfrüchte, Anisfrüchte und Fenchelfrüchte vor der Teezubereitung in einem Mörser zu zerstossen. Das heisse Teewasser kann dadurch die Wirkstoffe besser lösen. Es handelt sich dabei um ätherische Öle, die allerdings nur schlecht wasserlöslich sind. Die Löslichkeit dürfte sich verbessern lassen, wenn zur Teezubereitung dem Wasser etwas Vollmilch zugesetzt wird.

Quelle der Zitate:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/service/adelheid-lingg-service-kraeuter-gegen-magenprobleme-100.html

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Anis (Pimpinella anisum) zur Heilpflanze des Jahres 2014 gewählt

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Der Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus (NHV Theophrastus) hat Anis zur Heilpflanze des Jahres 2014 gekürt. Mit dieser Wahl sollen interessierte Menschen auf eine der ältesten Gewürz- und Heilpflanzen aufmerksam gemacht werden.

Anis ist eine einjährige, 30 bis 60 cm hohe Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Als Heilpflanze verwendet werden die getrockneten Anisfrüchte.

Als Wirkstoff enthalten sie ätherisches Öl, das zu 95 Prozent aus trans-Anethol besteht. Anisöl wirkt auswurffördernd bei Husten, schwach entkrampfend und antibakteriell. Anis steigert die Speichel- und Magensaftsekretion. Er wird angewendet bei Verdauungsstörungen und Katarrhen der oberen Luftwege sowie zur Steigerung des Milchflusses bei Stillenden. Anis wird darüber hinaus als Gewürz verwendet, zum Beispiel in Brot und Weihnachtsgebäck sowie in alkoholischen Getränken wie Ouzo, Pastis und Pernod.

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=46922&Nachricht_ID=49439&Nachricht_Title=Nachrichten_Anis%20zur%20Heilpflanze%20des%20Jahres%20gek%FCrt&type=0

Kommentar & Ergänzung:

Anis ist ursprünglich im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet und wird heute weltweit in Regionen mit gemässigtem Klima angebaut.

Botanisch ist der Anis verwandt mit Fenchel, Kümmel  und Dill.

Anisöl führt nach der Einnahme einerseits über eine Anregung der Magenschleimhaut zu einer erhöhten Bronchialsekretion, andererseits werden aus dem Verdauungstrakt resorbierte Bestandteile auch über die Lunge ausgeschieden. Bei Inhalation erreichen therapeutisch relevante Mengen direkt die Bronchien. Anisöl wirkt sekretolytisch (schleimverflüssigend) und sekretomotorisch (Anregung der Tätigkeit der Flimmerhärchen).

Anisfrüchte sind daher ein bewährter Bestandteil von Hustentee-Mischungen. Als Tee oder direkt gekaut wirken sie gegen Blähungen und Völlegefühl.

Anisfrüchte sind ein beliebter Bestandteil vom Milchbildungstee, doch ist die Wirksamkeit in diesem Anwendungsbereich nicht belegt.

Will man die Anisfrüchte als Tee zubereiten, sollten Sie vorher gequetscht werden, damit das Teewasser besser eindringen kann.

Neben der Heilpflanze des Jahres wird in Deutschland jeweils noch die Arzneipflanze des Jahres gewählt, und zwar vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg. Arzneipflanze des Jahres 2014 ist der Spitzwegerich.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Anis (Pimpinella anisum) zur Heilpflanze des Jahres 2014 gekürt

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Zur Heilpflanze des Jahres 2014 wurde der Anis gekürt – und zwar im Rahmen des 10. Heilkräuter-Fachsymposiums im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau (Sachsen). Das gab der Naturheilverein NHV Theophrastus in einer Pressemitteilung bekannt. »Die reinigenden Tendenzen der Anisfrüchte – blähungstreibend, verdauungsfördernd und schleimlösend – können viele chronische Krankheiten positiv beeinflussen«, so begründete ein Jury-Mitglied die Entscheidung. Für stillende Mütter sei Anis Milchfluss anregend. Bekannt ist das markante Gewürz seit der Antike hauptsächlich in Backwaren, aber auch in alkoholischen Spezialitäten wie im griechischen Ouzo oder türkischen Raki. Der NHV kürt seit 2003 die Heilpflanze des Jahres mit dem Ziel, traditionelles Wissen aus der Naturheilkunde zu erhalten. Heilpflanze des Jahres 2013 war die Damaszener-Rose (Rosa damascena).

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=46860&type=0

Kommentar & Ergänzung:

Anis ist eine gute Wahl für die Heilpflanze des Jahres 2014. Der Doldenblütler zeigt interessante Wirkungen.

Die Begrünungen des NHV sind allerdings nicht selten etwas fragwürdig. Die „reinigenden Tendenzen“ des Anis – das ist eine Wischiwaschi-Formulierung, die nichts aussagt. Und ja – Anis wird in Stilltees als milchflussförderndes Mittel eingesetzt. Ob Anis diese Wirkung tatsächlich auch zeigt, ist allerdings nicht geklärt.

Und auch die Aussage, dass Anis „viele chronische Krankheiten positiv beeinflussen“ kann, ist nicht gerade informativ.

Da sind die Begründungen der Arbeitsgruppe Klostermedizin am Institut für Medizingeschichte der Universität Würzburg, die jeweils eine Arzneipflanze des Jahres kürt, viel fundierter.

Die Anisfrüchte sind reich an ätherischem Öl mit dem Hauptbestandteil Anethol.

Anisöl wirkt antimikrobiell, krampflösend auf die Bronchien und auswurffördernd.

Als bestätigt gilt in der Phytotherapie daher die schleimlösende und auswurffördernde Wirkung bei produktivem Husten. Auch Verdauungsbeschwerden wie Blähungen werden durch Anisöl und Anisfrüchte gelindert.

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Süssholzwurzeltee schützt Magenschleimhaut

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Das Magazin „Focus“ schreibt zur Wirkung von Süssholzwurzel:

„Die Süßholzwurzel hemmt Entzündungen, schützt die Magenschleimhaut und entkrampft den Magen. Hauptwirkstoff ist das Saponin Glycyrrhizin, das auch der Lakritze ihren charakteristischen Geschmack verleiht.

Für den Tee die Süßholzwurzel in kleine Stücke schneiden und kurz aufkochen lassen. Wer mag, kann auch etwas Fenchel dazugeben. Dann fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Je süßer der Tee werden soll, desto länger muss er ziehen. Schluckweise über den Tag verteilt trinken.“

Quelle:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/magen/tid-21554/hausmittel-magenkraempfe-entspannung-fuer-den-magen_aid_605248.html

Kommentar & Ergänzung:

Das ist soweit korrekt. Häufiger als bei Magenschleimhautentzündung wird Süssholz allerdings als schleimlösendes Mittel bei Husten eingesetzt.

Süssholz ist ein häufiger Bestandteil von Hustentee-Mischungen („Brusttee“), beispielsweise zusammen mit Thymiankraut, Schlüsselblumenblüten, Spitzwegerichkraut, Anisfrüchten, Malvenblüten oder Königskerzenblüten.

Die Süssholzpflanze (Glycyrrhiza glabra) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist im Mittelmeergebiet und in Westasien beheimatet (Abbildung auf Wikipedia).

Mit verschiedenen Varietäten besiedelt die Pflanze eine große Region vom südöstlichen Europa über Vorderasien, Ukraine, Mittelrussland, südliches Sibirien, Afghanistan bis zum westlichen China.

Die stark süß schmeckende Süssholzwurzel enthält Glycyrrhizin, ein Triterpensaponin, das etwa die 50-fache Süßkraft von Rohrzucker (Saccharose) besitzt.

Die Wurzeln werden zur Gewinnung von „Süßholzsaft“ (Liquiritiae succus) verwendet, der in die weltweit beliebten Lakritz-Süßwaren eingearbeitet wird. Zu diesem Zweck werden die frischen Wurzeln zerkleinert und mit Wasser viele Stunden ausgekocht. Der so gewonnene Saft wird anschliessend ganz langsam bis zur zähflüssigen Konsistenz eingedickt. Bei diesem Vorgang bildet sich das so charakteristische Lakritzaroma. Der zähflüssige Extrakt wird zu 5% bis maximal 50% zusammen mit Zucker, Mehl, Stärke und/oder Gelatine sowie Geruchs- und Geschmacksstoffen zu Lakritzwaren verarbeitet.

Bei längerer Anwendung und höherer Dosierung kann Lakritze Störungen im Mineralstoffhaushalt bewirken: mineralokortikoide Effekte in Form einer Natrium- und Wasser-Retention, Kaliumverlust mit Bluthochdruck, Ödeme (Wasseransammlung in Geweben) und in seltenen Fällen Myoglobinurie (Eiweiß des Muskelgewebes im Harn).

Während der Schwangerschaft ist Lakritze zu meiden.

Siehe auch:

In der Schwangerschaft Lakritze besser meiden

Lakritze schädlich in der Schwangerschaft?

Und sonst noch zu Süssholz bzw. Lakritze:

Amorfructine aus Süssholz gegen Diabetes

Fundstück: Rezept für hausgemachte Lakritze

Süssholz zur Arzneipflanze des Jahres 2012 gewählt

Zuviel Lakritze kann den Blutdruck steigern

Lakritze vorbeugend gegen postoperative Rachenentzündung

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Anistee gegen Blähungen

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Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 8 / 2012) publizierte einen Artikel zum Thema „Blähungen“ und empfiehlt darin unter anderem Anistee:

„Anistee ist bei Blähungen und Bauchkrämpfen – auch bei Säuglingen und Kleinkindern – sehr zu empfehlen. Die ätherischen Öle lösen Krämpfe und regulieren den Fluss der Verdauungssäfte. Anis ist deshalb fester Bestandteil vieler Verdauungstees. Zur pflanzlichen Therapie bei Blähungen eignen sich neben Anis auch Fenchel und Kümmel.“

Kommentar & Ergänzung:

Anis (Pimpinella anisum) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die Pflanze stammt vermutlich aus dem Orient. Sie wird heute in Südeuropa, im Mittelmeergebiet, im Vorderen Orient und Indien angebaut. Sie kommt bei uns nicht wild vor.

Anisfrüchte enthalten ätherisches Öl (Anisöl) mit süß schmeckendem trans-Anethol (Hauptbestandteil), das auch für den charakteristischen Geruch der Heilpflanze  verantwortlich ist; außerdem fettes Öl und Proteine.

Neben der Anwendung bei Verdauungsbeschwerden werden Anisfrüchte auch als schleimlösendes Mittel (Expectorans) bei produktivem Husten eingesetzt.

Anisfrüchte soll man vor der Zubereitung von Anistee zerquetschen, damit sich das ätherische Anisöl besser im Teewasser lösen kann.

Anis wird auch zur Herstellung von Spirituosen verwendet:

„ In der westlichen Küche wird Anis heute vor allem in Brot und Backwaren verwendet. Hauptsächlich wird Anis jedoch Spirituosen und Likören beigemischt, wie etwa Sambuca, Rakı, Ouzo, Absinth, Pastis, Aguardiente, Chinchon und Anisette (siehe Anisee). Anis wird hier jedoch zunehmend vom ertragreicheren Sternanis (Illicium verum) abgelöst, der aus China kommt. Sternanis hat aufgrund der ähnlichen Zusammensetzung des ätherischen Öls einen ähnlichen Geschmack, sieht aber anders aus und ist nicht näher mit dem echten Anis verwandt.“

Quelle: Wikipedia

Anis, Kümmel und Fenchel sind botanisch verwandt ähnlich in ihren Wirkungen. Gegen Blähungen könnte auch als weiterer Verwandter der Dill (= Anethum graveolens, Gurkenkraut) eingesetzt werden.

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Kümmeltee lindert Magenkrämpfe und Blähungen

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Kümmel kann bei Völlegefühl, Blähungen und Magenkrämpfe Linderung verschaffen. Die kleinen Kümmelfrüchte sollten mit einem Mörser oder dem Rücken eines Esslöffels gequetscht und dann mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen werden, empfiehlt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg.

Nur so könne das ätherische Öl aus dem Kümmel in das Teewasser übergehen und seine krampflösende und keimhemmende Wirkung entfalten.

Zur Linderung von Beschwerden bei Säuglingen oder Kleinkindern solle Kümmelöl zu zehn Prozent mit Olivenöl vermischt und vorsichtig in die Bauchhaut um den Nabel eingerieben werden, rät der Experte. Nebenwirkungen sind gemäss Mayer bei Kümmel nicht bekannt. Er empfiehlt zudem, immer genügend Zeit für eine Mahlzeit einzuplanen und das Essen langsam und gründlich zu kauen. Grob zerkleinerte Speisen würden schwerer verdaut, Gase könnten sich entwickeln und den Bauch aufblähen. Ursache für Magen-Darm-Beschwerden ohne organische Erkrankung seien häufig auch mangelnde Bewegung und schweres Essen.

Quelle:

http://www.infranken.de/nachrichten/ratgeber/Kuemmel-hilft-bei-Magenkraempfen-und-Blaehungen;art186,242568

Kommentar & Ergänzung:

Kümmelfrüchte kann man bei Völlegefühl nach den Mahlzeiten auch direkt kauen und schlucken. Ähnlich wie Kümmel wirken Fenchelfrüchte, Dillfrüchte und Anisfrüchte, aber auch Korianderfrüchte und Kardamomenfrüchte.

Kümmel ist wohl den meisten Menschen in Mitteleuropa als Gewürz bekannt. Dass man Kümmel als einheimische Heilpflanze vor allem in den Voralpen und Alpen auf Wiesen und Weiden oft in grosser Zahl antreffen kann, wissen aber längst nicht alle.

Falls Sie also die Kümmelpflanze in der Natur kennen lernen möchten, können Sie das gerne auf einer meiner Kräuterwanderungen (Termine und Orte hier). Kümmel ist da nicht gerade immer, aber sehr häufig anzutreffen.

Fenchel, Anis, Dill, Koriander und Kardamom sind dagegen keine einheimischen Wildpflanzen.

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Was unterscheidet Anis und Sternanis?

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Anis zählt zu den klassischen Gewürzen der Weihnachtszeit. Egal, ob als Backzutat für Kuchen und Plätzchen, für die Würze in Süßspeisen oder für den Anislikör: Der süßliche, lakritzartige Anis-Geschmack gibt den Speisen und Getränken die spezielle Note.

Konsumentinnen und Konsumenten sind beim Einkauf oft unsicher: Anis oder Sternanis? Stehen beide Namen für das gleiche Gewürz?

Nein! Obwohl Geschmack und Geruch ähnlich sind – bei Anis und Sternanis handelt es sich um zwei völlig verschiedene Pflanzen!

Anis (Pimpinella anisum): Anis zählt zur Familie der Doldenblütler, wie beispielsweise auch Dill, Kümmel und Fenchel. Die Anis-Pflanze ist einjährig und krautig, sie bevorzugt sonnige Standorte. Als Gewürz nutzt man die getrockneten Früchte (Samen), die von August bis September geerntet werden.

Das Aroma der Anisfrüchte wird schon seit Urzeiten geschätzt.

Überlieferungen zufolge schwärmte schon der griechische Philosoph Pythagoras von Anisbrot und der römische Dichter Virgil berichtete von köstlichen Aniskeksen. Anistee ist ein altes Hausmittel bei Husten oder Verdauungsbeschwerden. Anis enthält viel ätherisches Öl. Dieses Anisöl wirkt schleimlösend und lindert Krämpfe.

Knoblauch-Liebhaber schätzen Anissamen, denn gut zerkaut vertreiben ein paar Aniskörner rasch den Knoblauchgeruch im Mund.

Sternanis (Illicium verum) besteht aus jeweils 6 bis 10 sternförmig angeordneten Kapseln mit je einem Samenkorn.  Vermahlen werden beim Sternanis nicht nur die Samen, sondern die ganzen Früchte. Auch wenn Sternanis wie Anissamen duftet – im Geschmack ist er intensiver, süßlich-scharf bis feurig. Sternanis gehört zusammen mit Pfeffer, Zimt, Nelken und Fenchel in das bekannte Fünf-Gewürze-Pulver der chinesischen Küche.

Anis oder Sternanis einsetzten? In Europa wird Sternanis ähnlich genutzt wie Anis, auch in seiner Anwendung als Naturheilmittel. Denn beide Pflanzen bzw. Samen oder Früchte enthalten im ätherischen Öl den gleichen Hauptwirkstoff: Anethol. In der Praxis macht es deshalb kaum einen Unterschied, ob man mit Anis oder Sternanis würzt. Zu beachten ist lediglich, dass Sternanis kräftiger im Aroma ist.

Ganze Sternanisfrüchte kann man zudem gut in ein Duftpotpourri mischen oder für weihnachtliche Dekorationen nutzen. Die kleinen Sterne sehen nicht nur schön aus, sie verbreiten auch einen angenehm beruhigenden Duft.

Quelle:

http://www.topagrar.com/news/Familie-Kochen-Backen-Kuechentipps-Anis-Sternanis-Was-ist-was-629339.html

Kommentar & Ergänzung:

Anethol kommt in den ätherischen Ölen von Fenchel, Anis und Sternanis vor und ist „zuständig“ für das charakteristische Anisaroma.

Anethol wird sehr vielseitig eingesetzt:

„Anethol kommt als Duft- und Aromastoff vor allem in Seifen und Mundpflegemitteln zum Einsatz. Wichtig ist daneben die Verwendung in der Spirituosenfabrikation als Aromatiseur für Liköre (Pernod, Anisette, Ouzo) und in der Lebensmitteltechnologie als Bestandteil von Aromen, hauptsächlich in Fruchtaromamischungen mit der Geschmacksrichtung Himbeere und Erdbeere.“

(Quelle: Wikipedia)

Zudem zeigt Anethol interessante Heilwirkungen:

„ Anethol wirkt in der Lunge schleimlösend (sekretolytisch, sekretomotorisch) und schwach antibakteriell. Gleichzeitig zeigt es eine spasmolytische Wirkung, weswegen es als Expektorans und Karminativum eingesetzt werden kann.“

(Quelle: Wikipedia)

Expektorans = auswurfförderndes Mittel bei Husten

Karminativum = Mittel gegen Blähungen

Das sind die beiden Hauptanwendungsgebiete der anetholhaltigen Heilpflanzen Anis, Fenchel und Sternanis.

Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.

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Anistee gegen Krämpfe und Blähungen

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Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung von Anis beziehungsweise Anistee:

„Anis löst Krämpfe und gilt deshalb traditionell als Heilmittel gegen Blähungen. Verwendet werden die Anisfrüchte, die wie Samen aussehen. Sie enthalten Anisöl mit dem Wirkstoff Anethol. Anis soll die Drüsen im Magen anregen, mehr Magensaft zu produzieren, und so die Verdauung fördern.

Für den Anistee einen halben Teelöffel getrocknete, zerstoßene Anisfrüchte mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Dann zehn bis 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und anschließend abseihen. Täglich bis zu drei Tassen davon trinken. Säuglingen und Kleinkindern einen Teelöffel des Tees in die Milchflasche geben.“

Quelle:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/tid-21554/hausmittel-blaehungen-hilfe-gegen-luft-im-bauch_aid_605251.html

Kommentar & Ergänzung:

Die Beiträge dieser Serie sind erfreulich fundiert, was bei Medienberichten zum Thema Komplementärmedizin /   Naturheilkunde  gar nicht selbstverständlich ist.

Über die erwähnten Anwendungsbereiche bei Verdauungsstörungen (Krämpfe, Blähungen) zeigt Anistee auch eine auswurffördernde Wirkung bei Husten.

Anis ist ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum beheimatet, wird heute weltweit in Regionen mit gemäßigtem Klima kultivert. Hauptanbaugebiet ist Südrussland. Anis (Pimpinella anisum) kommt also bei uns nicht als Wildpflanze vor.

Anisfrüchte enthalten bis zu 5% Anisöl mit einem Anethol-Anteil von bis zu 90%.

In der westlichen Küche wird Anis heute hauptsächlich in Brot und Backwaren (in der Schweiz zum Beispiel „Anischräbeli“) verwendet. Anis wird aber vor allem Spirituosen und Likören beigemischt, wie etwa Sambuca, Raki, Ouzo, Absinth, Pastis, Aguardiente, Chinchon und Anisette . Anis wird hier jedoch zunehmend vom ertragreicheren Sternanis (Illicium verum) abgelöst, der aus China kommt. Sternanis hat aufgrund der ähnlichen Zusammensetzung des ätherischen Öls einen ähnlichen Geschmack, sieht aber anders aus und ist nicht näher mit dem echten Anis verwandt.

(Quelle: Wikipedia)

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Heilpflanzen: Anis – Pimpinella anisum

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Wo finde ich Anis?

Diese Frage kommt gelegentlich an Kräuterexkursionen.

Anis wächst aber bei uns gar nicht wild. So ist es ziemlich sinnlos, ihn zu suchen.

Wahrscheinlich stammt die wegen ihres würzigen Geruchs geschätzte Anis-Pflanze aus dem Orient. Sie wird heute in Südeuropa, im Mittelmeergebiet, im Vorderen Orient und Indien angebaut. Aus weggeworfenen Früchten wächst Anis selten verwildert an Wegrändern und Schuttstellen.

Welche Inhaltsstoffe sind in Anisfrüchten vorhanden?

Anisfrüchte enthalten ätherisches Öl („Anisöl“) mit süß schmeckendem trans-Anethol (Hauptbestandteil), das auch für den charakteristischen Geruch der Anisfrüchte verantwortlich ist; vorhanden sind außerdem fettes Öl und Proteine.

Welche Wirkung kommt der Heilpflanze Anis zu?

Wikipedia umschreibt die Wirkung von Anis so:

„Ein heißer Aufguss (Infus) wird aufgrund seiner schleimlösenden (sekretolytischen) und sekretomotorischen Wirkung als Hustenmittel (Expektorans), auf Grund von krampflösender (spasmolytischer) und blähungstreibender (karminativer) Wirkung auch bei Magen-Darm-Beschwerden, verwendet. Das aus den Früchten (Anisi fructus) durch Destillation gewonnene Anisöl wird gegen Ungeziefer – oder in fetten Ölen und Salbengrundlagen eingearbeitet, volksmedizinisch zu reizenden Einreibungen – eingesetzt.

Anis regt die Drüsen des Magen-Darm-Traktes an. Anistee wird daher – oft auch mit anderen Apiaceenfrüchten gemischt – bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Koliken und Krämpfen eingesetzt. Für Anistee überbrüht man 1 Teelöffel Anis mit 1 Tasse kochendem Wasser und lässt die Mischung 10 Minuten ziehen. Da die ätherischen Öle teilweise über die Lungen wieder ausgeschieden werden, findet Anis auch in vielen Hustentees Verwendung.

Da die ätherischen Öle in Exkretgängen („Ölstriemen“) lagern, können die Früchte vor Gebrauch angestoßen werden, um die Wirkstofffreisetzung zu beschleunigen. Allerdings sinkt dadurch die Haltbarkeit, da das ätherische Öl flüchtig ist.“

Kommentar & Ergänzung:

In seiner Wirkung gegen Blähungen ist Anisöl schwächer als Fenchelöl und Kümmelöl. Bezüglich der schleimlösenden Wirkung bei Husten ist Anisöls dagegen dem Fenchelöl und dem Kümmelöl überlegen.

Anisfrüchte sind häufig Bestandteil von Milchbildungstees (ebenso wie Kümmelfrüchte und Fenchelfrüchte). Plausibel dokumentiert wurde diese Wirkung allerdings bisher nicht.

Anisöl eignet sich als Erkältungstrunk vor dem Schlafengehen:

In ein Glas heiße Milch gibt man einige Tropfen Anisöl und Honig nach Geschmack und trinkt die Mischung schluckweise. Dabei gleichzeitig die aufsteigenden Dämpfe des Anisöls tief inhalieren.

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