Archive for the ‘Uncategorized’ Category
Mittwoch, Mai 16th, 2012
Als Butterblumen werden gelbblühende krautige Pflanze bezeichnet, vor allem wenn die Blüten fettig-glänzig-gelb sind wie bei manchen Hahnenfussarten.
Was genau als Butterblume gilt, ist aber durchaus regional verschieden.
Im Allgemeinen wird diese Bezeichnung folgende Pflanzenarten zugeordnet:
Im nördlichen Teil Deutschlands ist mit dieser Bezeichnung zumeist blühender Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum officinale) gemeint.
Im mittleren und südlichen Teil Deutschlands und auch in der Schweiz wird in der Regel Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris) so bezeichnet.
Auch die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) und das Scharbockskraut (Ranunculus ficaria), die ebenfalls zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) zählen, werden manchmal als Butterblume bezeichnet.
Die Trollblume (Trollius europaeus) gehört ebenfalls zu den Hahnenfussgewächsen. In der Schweiz heisst sie mancherorts Ankebälleli (“Butterbällchen”) oder Butterrolle.
Gelbe Blüten wie diejenigen der Sumpfdotterblume (schweiz. Mundart „Bachbummele“) wurden früher zum Gelbfärben von Butter verwendet.
Von den erwähnten Hahnenfussarten wird Scharbockskraut im Frühjahr als Wildsalat verwendet. Grundsätzlich enthalten Ranunculus-Arten und zum Teil auch andere Hahnenfussgewächse den reizenden Giftstoff Protoanemonin. Scharbockskraut und Sumpfdotterblume scheinen aber wenig davon zu enthalten, Scharfer Hahnenfuss dagegen viel.
Beim Scharbockskraut sind zudem nur etwa 3% des in der Pflanze enthaltenen Protoanemonin in den (vor der Blüte) als Wildsalat verwendeten Blättern. Den grössten Anteil enthalten Stängel und Blüten.
Ich selber bin mit den Hahnenfussarten sehr vorsichtig und empfehle sie nicht als Wildsalat oder Wildgemüse.
Butterblumen sind für mich einfach schön für’s Auge. Man muss ja nicht unbedingt alles nur irgendwie mögliche essen, was da in Wald und Flur wächst.
Jedenfalls gibt es gutmütigere Wildsalate als ausgerechnet Hahnenfussgewächse, eine Pflanzenfamilie, die übrigens auch sehr gefährliche Giftpflanzen umfasst (z. B. Eisenhut, Aconitum).
Löwenzahn dagegen gehört zu den Korbblütlern (Asteraceen). Seine jungen Blätter können gut als Wildsalat verwendet werden.
In der Phytotherapie wird die Pflanze zum Beispiel eingesetzt bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen und mangelndem Gallenfluss.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse
www.phytotherapie-seminare.ch
Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:
Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch
Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch
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Dienstag, Mai 15th, 2012
Die günstigen Effekte der Cranberry auf die Blasengesundheit wurden schon in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen belegt.
Inhaltsstoffe der Cranberry, die Typ-A-Proanthocyanidine (PAC), können effektiv die meist für eine Blasenentzündung verantwortlichen Escherichia-coli-Bakterien blockieren.
Durch diesen speziellen Schutzmechanismus wird verhindert, dass sich die Keime in den Schleimhäuten von Blase und Harnwegen festsetzen. Die Bakterien können stattdessen mit dem Harn ausgeschwemmt werden.
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, klinischen Cross-over-Studie wurde nun die Wirksamkeit eines Kombinationspräparates mit Cranberry und Kürbiskernen auf die Harnwege untersucht. Beurteilt wurde dabei die Hemmung der Bakterienadhärenz an Urothelzellen.
Die Probanden erhielten über 3 Tage 3-mal täglich 1 Kapsel des Prüfpräparates (Verum oder Placebo).
Nach einer Auswaschphase von 11 Tagen bekamen die Teilnehmenden das jeweils andere Prüfpräparat. In die Auswertung gingen die Resultate von insgesamt 18 Probanden ein.
Die ex-vivo-Resultate zeigen einen signifikanten Effekt der Cranberry- und Kürbiskern-Kombination auf die Adhärenz (Anhaftung) uropathogener Escherichia-coli-Bakterien an Urothelzellen. Verglichen mit Placebo wurde die Bakterienadhärenz unter der Kombination um 33,4 Prozent vermindert.
Die Studie zeige, dass das Cranberry-Kürbiskern-Präparat ausreichend dosiert sei, um die Blase signifikant vor uropathogenen Keimen zu schützen, schreibt der Hersteller.
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/harnwegs-infektionen/article/811822/cranberry-kuerbiskern-blase.html?sh=16&h=886345408
Kommentar & Ergänzung:
Unklar ist bei diesem Kombipräparat, was die Kürbiskerne zur Vorbeugung gegen Blasenentzündung beitragen sollen. Bei den Kürbissamen gibt es Hinweise auf einen positiven Einfluss auf die Beschwerden einer gutartigen Prostatavergrösserung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) bei Anwendung über viele Monate. Eine vorbeugende Wirkung von Kürbissamen gegen Blasenentzündung ist in der Phytotherapie-Fachliteratur kein Thema.
Für Cranberry bzw. Preiselbeeren ist eine Hemmung der Anheftung von pathogenen Bakterien an die Blasenschleimhaut dagegen mehrfach beschrieben worden.
Grundsätzlich ist diese Studie natürlich interessant, doch ist zu beachten, dass die Hemmung der Anheftung von Bakterien an die Blasenschleimhaut noch nicht gleichzusetzen ist mit einer vorbeugenden Wirkung gegen Blasenentzündungen.
Eine vorbeugende Wirkung gegen Blasenentzündung lässt sich nur mit einer klinischen Studie belegen – also am Menschen, wenn tatsächlich weniger Blasenentzündungen auftreten.
Bei der Beurteilung von Studien ist immer zu beachten, ob das festgestellte Ergebnis für den Patienten überhaupt relevant ist oder ob wir es dabei nur mit einem schönen, aber nebensächlichen Laborwert zu tun haben.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Mittwoch, April 18th, 2012
Pistazien seien gut für die Potenz und positiv für die Blutfettwerte. Zu diesem Resultat kommt eine kleine türkische Studie.
An der Studie zur Behandlung von Potenzstörungen nahmen 17 verheiratete Männer teil, die seit mindestens einem Jahr unter einer erektilen Dysfunktion litten. Während drei Wochen assen die Teilnehmer 100 g Pistazien täglich, berichtete Professor Dr. Stephan Martin vom Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum in Düsseldorf.
Beim Start der Studie und am Ende ermittelten die Wissenschaftler den International Index of Erectile Funktion (IIEF) und untersuchten den Penis mittels Farbdoppler. Vor der Pistaziendiät lag der mittlere IIEF-15-Wert bei 36, nach der dreiwöchigen Behandlung war er auf 54,2 gestiegen. Die Penisdurchblutung verstärkte sich in ähnlichem Maß.
Pistazien reduzieren Gesamtcholesterin und LDL
Gleichzeitig sanken die Werte für Gesamtcholesterin und LDL signifikant, während der HDL-Wert anstieg. Es handelt sich zwar um eine unkontrollierte Studie, deren Resultate mit Vorsicht zu genießen sind, schränkte der Experte ein. Aber auch aus anderen Studien ergeben Hinweise auf günstige Effekte von Pistazien auf den Stoffwechsel.
Man könne daher den Patienten auf jeden Fall zum Genuss dieser Steinfrüchte des Pistazienbaumes raten. Sollten die Pistazien für die Potenz nicht bringen, darf man jedenfalls auf klinische Verbesserungen bei Blutlipiden und Blutglukose hoffen.
Quelle:
http://www.medical-tribune.de/home/news/artikeldetail/pistazien-gut-fuer-die-potenz.html?no_cache=1
Diabetes-Update, Mainz, 2012
Kommentar & Ergänzung:
Eine Studie mit so wenigen Teilnehmern und ohne Kontrollgruppe ist tatsächlich nur von geringer Aussagekraft. Es stimmt aber schon, was der letzte Abschnitt aussagt: Im Gegensatz zu vielen als Naturheilmittel vermarkteten Potenzmitteln kann man von den Pistazien sagen, dass sie zumindestens ein gesundes Nahrungsmittel sind, wenn man sie in die tägliche Ernährung einbaut.
Wenn ein gewohnter, ungesunder Snack durch Pistazien ersetzt wird, ist das alleweil besser. Allerdings enthalten 100g Pistazien 651 kcal und sind daher energiereicher als Schokolade. Das entspricht mehr als einem Viertel des Tagesbedarfs eines erwachsenen Menschen.
Siehe aber auch:
Pistazien als Hilfe zur Gewichtskontrolle?
Gewohnt reisserisch wurde die türkische “Potenzstudie” im Boulevardblatt Blick kommentiert:
“Pistazien machen Männer scharf. Es muss nicht immer Viagra sein: Auch Pistazien wirken als Aphrodisiakum – sagt eine neue türkische Studie.”
Quelle: http://www.blick.ch/erotik/pistazien-machen-maenner-scharf-id1767158.html
Das ist total falsch: Weder Viagra noch Pistazien machen “scharf”. Sie steigern eben gerade nicht die sexuelle Erregung, sondern – jedenfalls bei Viagra – die Durchblutung. Und sollten Pistazien das auch bewirken, so ist dieser Effekt langsamer und schwächer als bei Viagra, das einen raschen Wirkungseintritt hat und im Gegensatz zu Pistazien mit Nebenwirkungen und Risiken verbunden ist.
Pistazien und Viagra haben ein Wirkungsprofil, das ganz und gar nicht ähnlich ist. Aber eine reisserische Schlagzeile muss sein. Das treibt den Kioskverkauf in die Höhe.
Zur Pistazienforschung hier ein paar Infos aus Wikipedia:
„Anfang Dezember 2009 wurde bekannt, dass eine Ernährung mit täglich ein bis zwei Handvoll Pistazien dazu beitragen kann, das Risiko von Lungenkrebs zu reduzieren. Das ist das Ergebnis einer Studie der Amerikanischen Gesellschaft für Krebsforschung (American Association for Cancer Research, AACR).
Forscher der Universität von Toronto haben herausgefunden, dass beim gleichzeitigen Verzehr von einer Handvoll Pistazien und kohlenhydrathaltiger Lebensmittel wie etwa Weißbrot die Pistazien den Anstieg des Blutzuckerspiegels gemindert haben. Auch wurden so Hunger stimulierende Hormone reduziert. So bleibt der Appetit kontrollierbar.
Pistazien sind reich an Ballaststoffen. Pistazien in der Schale haben einen zusätzlichen Vorteil für die Gewichtskontrolle, da sie die Verzehrzeit verlangsamen, weil sie erst geöffnet werden müssen. Studien haben gezeigt, dass das Sättigungsgefühl ungefähr 20 Minuten nach dem Verzehr eines Snacks eintritt. Durch den langsameren Verzehr der Pistazie wird die Zeit bis zum Sättigungsgefühl überbrückt.
Die meisten in Pistazien enthaltenen Fette sind sogenannte gute Fettsäuren. Sie tragen dazu bei, das Risiko einer Herzerkrankung zu mindern. Forscher der Pennsylvania State University in den USA haben herausgefunden, dass der Verzehr von ein bis zwei Handvoll Pistazien pro Tag zu einer Reduktion des schlechten LDL-Cholesterinspiegels um neun bis 12 Prozent führen kann.“
Und hier zur Kulturgeschichte der Pistazien:
„Pistazien gehören zu den ältesten blühenden Kulturpflanzen und sind heimisch im Nahen Osten. Wilde Pistazien (Pistacia atlantica oder P. khinjuk) wurden seit dem Natufien (Epipaläolithikum) gesammelt und unter anderem in Abu Hureyra (Syrien) nachgewiesen. Ein gezielter Anbau fand spätestens seit der Antike statt. Pistazien breiteten sich vom Nahen Osten auf das Mittelmeergebiet aus und wurden schnell zu einer geschätzten Delikatesse unter Königen, Reisenden und einfachem Volk gleichermaßen. Die Legende besagt, dass die Königin von Saba die Pistazien zu einem ausschließlich königlichen Nahrungsmittel ernannte und es dem einfachen Volk verbot, sie für den persönlichen Verzehr anzubauen. Nebukadnezar, König von Babylon, ließ angeblich Pistazienbäume in seinen Gärten pflanzen. Im 1. Jahrhundert n. Chr. soll Kaiser Vitellius sie in seiner Hauptstadt Rom eingeführt haben. Die Pistazie wurde als Färbemittel und Heilmittel für Beschwerden wie Zahnschmerzen bis hin zu Lebersklerose verwendet. Der hohe Nährwertgehalt und die lange Haltbarkeit haben die Pistazie auch zu einem unverzichtbaren Reisegut unter frühen Forschungsreisenden und Händlern gemacht. Zusammen mit Mandeln wurden Pistazien von Reisenden auf der antiken Seidenstraße zwischen China und dem Westen mitgeführt. In den 1880er Jahren wurden Pistazien für Einwanderer aus dem Nahen Osten nach Amerika importiert. Dem Rest der USA wurden sie ungefähr 50 Jahre später als Snack vorgestellt.“
(Quelle: Wikipedia)
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Freitag, April 13th, 2012
Nachtkerzenöl und Borretschsamenöl enthalten als wichtigsten Inhaltsstoff Gamma-Linolensäure. Vor allem Nachtkerzenöl ist gut dokumentiert in seiner Wirksamkeit bei Neurodermitis (Atopische Dermatitis) und kann dort zur Linderung von Juckreiz beitragen. Nachtkerzenöl wird oft auch empfohlen beim Prämenstruellen Syndrom (PMS), doch sind die Studien zur Wirksamkeit hier widersprüchlich. Weniger bekannt ist die Anwendung von Pflanzenölen mit Gamma-Linolensäure bei Rheuma-Beschwerden.
Professor Dr. Oliver Werz, Friedrich-Schiller-Universität Jena, hat vor kurzem in einem sehr informativen Artikel Möglichkeiten der Phytotherapie im Bereich der rheumatischen Erkrankungen vorgestellt und ging dabei auch auf Pflanzenöle mit Gamma-Linolensäure ein:
„Die dreifach ungesättigte γ-Linolensäure (all-cis-6,9,12-Octadecatriensäure;…) wird im Körper aus Linolsäure (all-cis-6,9-Octadecadiensäure) synthetisiert. Besonders reich an γ-Linolensäure sind Borretschsamenöl (21 Prozent), schwarzes Johannisbeerenöl (14 bis 19 Prozent) und Nachtkerzenöl (9 Prozent).“
In der Schweiz wir vor allem Nachtkerzenöl eingesetzt z. B. als Burgerstein Nachtkerzenölkapseln oder Epogam Kapseln. Epogam ist kassenzulässig aus der Grundversicherung, wenn ein ärztliches Rezept vorliegt. Bemerkenswert ist aber, dass Borretschsamenöl viel mehr Gamma-Linolensäure enthält als Nachtkerzenöl. Borretschsamenöl wird in der Schweiz als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform vertrieben.
Zur Wirkung von Gamma-Linolensäure:
„Bislang werden Nachtkerzenöl und Borretschsamenöl vor allem zur peroralen Therapie der Neurodermitis angewandt. γ-Linolensäure wirkt antioxidativ, hemmt NFκB, agiert kompetitiv zu proinflammatorischen Eicosanoiden und wirkt der Autoaktivierung von IL-1β entgegen.“
Nachtkerzenöl und Borretschsamenöl werden bei Neurodermitis auch äusserlich in Pflegeprodukten angewendet (z. B. Lipocremol, Lipoderm Omega von Spirig).
Studien bei Rheumatoider Arthritis
„Sieben relativ heterogene klinische Studien mit insgesamt 286 Probanden belegen die moderate Wirksamkeit von Nachtkerzenöl, Borretschsamenöl und Schwarzem Johannisbeerenöl bei Schmerzen und körperlicher Behinderung durch Rheumatoide Arthritis im Vergleich zu Olivenöl, Sonnenblumenöl, Paraffin oder Sojabohnenöl.“
Quelle:
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?type=0&id=40814
Kommentar & Ergänzung:
Bei akuten Gelenkentzündungen reicht die Wirksamkeit von Borretschöl / Nachtkerzenöl nicht aus. Bei stark entzündeten Gelenken braucht es in der Regel auch starke Entzündungshemmer, z. B. NSAR wie Mefenacid (Ponstan) oder Diclofenac (Voltaren).
Nachtkerzenöl und Borretschsamenöl eigenen sich dagegen wegen ihrer guten Verträglichkeit gut zur Langzeitanwendung, welche für eine optimale Wirksamkeit auch nötig ist.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Dienstag, März 20th, 2012
In den vergangenen drei Jahren wurde die südwestchinesische Provinz Yunnan kontinuierlich von einer Dürre heimgesucht. In abgelegenen Dörfern leiden die Einwohner und ihr Vieh unter anhaltender Wasserknappheit. Jüngsten Statistiken zufolge sind etwa fünf Millionen Hektar Ackerland von der Dürre betroffen, darunter zwei Millionen Hektar schwer. Auf rund 320.000 Hektar Ackerland konnte gar keine Ernte eingefahren werden. Die direkten ökonomischen Verluste liegen bei mehr als 600 Millionen Yuan (72 Millionen Euro).
Das ausgetrocknete Ackerland führt auch zur schlechten Ernte von Pflanzen, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin zur Anwendung kommen, wie beispielsweise die “Gastrodia elata”-Blume, Chinesischer Engelwurz (Angelica sinensis) und Notoginseng (Panax Pseudoginseng). Die Preise von über 200 Arten von Medizinkräutern wurden stark in die Höhe getrieben. Laut der Yunnaner Handelskommission für Heilmittel erhöhten sich die Preise der Traditionellen Chinesischen Medizin um durchschnittlich 80 Prozent.
Quelle:
http://german.china.org.cn/environment/txt/2012-02/20/content_24685004.htm
Kommentar & Ergänzung:
Yunnan ist ein wichtiges Anbaugebiet für TCM-Kräuter.
Die Dürre in Yunnan hält nun schon seit 2009 an. In Europa ist sie nur selten ein Thema in den Medien. Auf meinen Chinareisen war ich auch zweimal in Yunnan, allerdings nicht direkt in den stark betroffenen Dürreregionen. Im Yunnan-TV wurde aber jeden Tag mit eindrücklichen Bildern über die Dürre berichtet.
Yunnan ist einer der faszinierendsten Teile von China.
Hier ein paar ausgewählte Infos über Yunnan:
„Yúnnán…ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Mit 394.100 Quadratkilometern ist sie etwa so groß wie Deutschland und die Niederlande zusammen…..
Geografie
Yunnan ist diejenige Provinz, die die deutlichsten kulturellen und geographischen Unterschiede in China repräsentiert. Die Provinz zeichnet sich durch eine sehr große Biodiversität aus. In Yunnan leben die letzten 250 wilden Elefanten Chinas, die unter strengem Naturschutz stehen. Die Naturräume sind durch den Gegensatz von schneebedeckten Bergen mit Hochgebirgsvegetation bis hin zu Tälern mit subtropischer bis tropischer Vegetation geprägt……
Demografie
Yunnan ist die Provinz Chinas mit der höchsten ethnischen Diversität. Etwa 38 % der Bevölkerung dieses durch Gebirgskämme kleinräumig unterteilten Landes gehören ethnischen Minderheiten an. Dazu gehören folgende Völker und Volksgruppen: Yi, Bai, Hani, Dai, Miao, Lisu, Hui, Lahu, Va, Naxi, Mosuo, Yao, Tibeter, Jingpo, Blang, Primi, Nu, Achang, Jino, Mongolen, Derung, Mandschu, Sui, und Bouyei.
Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatten Panthay bzw. Hui und andere muslimische Völker Chinas über 31 % der damaligen Bevölkerung (3,75 Mio. von 12 Mio. Einwohnern) ausgemacht, heute sind es nur noch 1,5 %.
Von den 55 in China offiziell anerkannten ethnischen Volksgruppen leben 36 in Yunnan…….
Kultur
Tee ist eines der bekanntesten produzierten Produkte. Der bekannte Pu-Erh-Tee erhielt seinen Namen nach der Stadt Pu’er. Schwarztees aus Yunnan gehen fast ausschließlich in den Export, erzielen aber auf den internationalen Märkten nicht so hohe Preise wie Tees aus der Nachbarprovinz Sichuan. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird auch Kaffee in Yunnan angebaut, die von Kaffee-Pflanzungen eingenommenen Anbauflächen erreichen fast 25.000 Hektar….
Tourismus
Touristische Zentren in Yunnan sind Dali, die Naxi-Stadt Lijiang, Shangri-La, Shilin und Jinghong in Xishuangbanna.
Die Altstadt von Lijiang (13. Jh.) ist ein UNESCO-Weltkulturerbe seit 1997.
Der Steinwald Shilin, 120 Kilometer südöstlich von Kunming, ist die größte Sehenswürdigkeit der Provinz. Die bizarre Karstlandschaft entstand durch tektonische Bewegungen und Erosion im Kalkgestein. Die Felsformationen, die bis zu 30 Meter hoch sind, ragen wie Türme in den Himmel.“
(Quelle: Wikipedia)
Mir haben die Gebirgsregionen um Lijiang und Shangri-La (Zhongdian) sehr gefallen. Und der Regenwald in Xishuangbanna.
Kunming als Hauptstadt der Provinz Yunnan ist zwar wie jede chinesische Grossstadt ein Riesenkoloss (2009: rund 7 Millionen Einwohner). Kunming liegt in einer Höhe von etwa 2000 m ü. M. und hat das ganze Jahr über ein relativ mildes Klima, weshalb es auch „Stadt des ewigen Frühlings“ genannt wird.
Besonders bekannt ist Kunming für seine Kamelien, Orchideen, Azaleen und Primeln.
Die Atmosphäre in Kunming habe ich als entspannt erlebt, was in chinesischen Grossstädten nicht selbstverständlich ist. Ausserdem gibt es im „Just hot“ ausgezeichneten Kaffee und perfekte Gipfeli (Croissants). Wenn ich mich dazu entschliessen würde, in China zu leben, dann wäre Kunming ein Favorit.
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Mittwoch, März 7th, 2012
Das empfiehlt die „Bild“-Zeitung. Gutgemeinte Idee, aber mit den konkreten Ratschlägen happert es noch ein bisschen:
„Gegen Muskelschmerzen können Sie eine Baldrian- oder Arnika-Tinktur auf verspannte oder gezerrte Muskeln auftragen und sanft einmassieren.“
Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/schmerzmittel/gefahr-segen-was-sie-wissen-muessen-23018112.bild.html
Kommentar & Ergänzung:
Arnikatinktur, liebe Bild-Zeitung, darf nie unverdünnt aufgetragen werden, weil sie sonst zu aggressiv auf die Haut wirkt und Entzündungen auslösen kann. Das müsste man der Leserschaft sagen. 1:10 mit Wasser verdünnt wirkt Arnikatinktur aber gegen Blutergüsse, Verstauchungen, Quetschungen. Arnikagel oder Arnikasalbe sind allerdings üblichere Anwendungsformen.
Baldriantinktur wirkt bei ausreichender Dosierung als mildes Beruhigungsmittel, aber nur bei innerlicher Anwendung. Reibt man die Baldriantinktur ein, hat man eventuell einen Effekt durch den verdunstenden Alkohol. Dann könnte man aber jeden Schnaps nehmen oder besser noch Wacholdergeist, der ausserdem durchblutungsförderndes Wacholderöl enthält.
Heikel ist das Einreiben von Baldriantinktur, wenn man eine Katze im Haus hat. Sie wird an der eingeriebenen Stelle die Krallen wetzen und sich auch sonst ziemlich auffällig verhalten. Die Rechung für allfällige Schäden schicken Sie am besten der Bild-Zeitung……
Die schnellste schmerzlindernde Wirkung bei Muskelschmerzen, Prellungen etc. hat Pfefferminzöl (5 – 10 % Pfefferminzöl gemischt mit Mandelöl).
Prellung und Hämatom mit Heilpflanzen Behandlung
Hausmittel gegen Insektenstiche, Prellungen und Juckreiz
Alternativmedizin – was hilft bei Sportverletzungen
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Samstag, Dezember 17th, 2011
Hauptsächlich bei Infekten der oberen Atemwege, einer Erkältung oder auch bei einer Mandelentzündung schmerzt der Hals. Meistens sind dafür Viren verantwortlich, manchmal auch Bakterien. Die Schleimhäute werden dadurch gereizt und entzünden sich: Der Hals wird rot, schwillt an und schmerzt.
In solchen Fällen muss man aber nicht gleich teure Medikamente schlucken, auch alte Hausmittel wie etwa Quarkwickel oder Inhalieren haben sich bewährt.
Dauern die Beschwerden jedoch länger als drei, vier Tage an oder werden sie sogar schlimmer, sollten man besser zum Arzt gehen.
„Viel Kräutertee trinken“, empfiehlt die „BZ“ ihren Leserinnen und Lesern:
„Möglichst viel trinken. Das hält die Schleimhäute feucht, Erkältungsviren können sich nicht so gut vermehren. Heilpflanzen wirken keimhemmend, entzündungsdämmend, abschwellend und eigen sich deshalb besonders gut als Tee. Gut sind Salbei, Thymian, Kamille oder eine „heiße Zitrone“. Ob die Getränke aber heiß oder kalt sind, ist nicht entscheidend. Wichtig ist die Menge: mindestens zwei Liter am Tag.“
„Mit warmer Kamille gurgeln“, lautet der zweite Rat:
„Gurgeln Sie mehrmals täglich. Dadurch werden Krankheitserreger im Rachen weggespült. Gut bei Halsschmerzen ist Kamillentee (lang gezogen). Die Heilpflanze hat eine entzündungshemmende Wirkung und lindert Schmerzen. Der Tee sollte lauwarm sein. Achtung: Nicht mit hochprozentigem Schnaps gurgeln. Dadurch werden die entzündeten Schleimhäute zusätzlich gereizt.“
Bei Halsschmerzen würde ich allerdings zum Gurgeln anstelle von Kamillentee den Salbeitee vorziehen. Salbei enthält neben antimikrobiell wirkenden ätherischen Ölen (gegen Viren, Bakterien, Pilze) noch Lamiaceen-Gerbstoff (Rosmarinsäure), der gut entzündungswidrig wirkt.
„Mit Salzwasser inhalieren“, lautet der dritte Rat:
„Um den Schleim in der Nase und den Nebenhöhlen zu lösen, ist das Inhalieren von Salzwasser besonders wirksam. Die Dämpfe erreichen auch den Kehlkopf gut und lindern Heiserkeit. Einfach einen Liter Wasser erhitzen, drei Teelöffel Salz dazu geben und den aufsteigenden Wasserdampf unter einem Handtuch durch die Nase einatmen.“
Inhalieren mit Salzwasser ist tatsächlich ein einfaches, aber oft wirksames Hausmittel.
Schliesslich empfiehlt die „BZ“ noch den Halswickel:
„Bei Dauerkratzen kann auch ein Halswickel helfen. Dazu wird ein Küchenhandtuch mit kühlen bis warmem (je nach Bedürfnis) Wasser getränkt, ausgewrungen und um den Hals gelegt. Darüber ein trockenes Tuch oder einen Wollschal wickeln. Zwischen 20 und 30 Minuten sollte der Wickel einwirken. Oder: Quark auf das Handtuch streichen und um den Hals legen.“
Insbesondere der Quarkwickel hat eine kühlende und dadurch abschwellende Wirkung. Völlig unsinnig sind allerdings immer noch herumgeisternde Geschichten, wonach der Quarkwickel „Giftstoffe“ herausziehen soll.
Niemand kann nämlich genau erklären, um was für „Giftstoffe“ es sind da handeln soll. Viren und Bakterien jedenfalls zieht man nicht einfach so durch die Haut. Ausserdem ist völlig unklar, wie der Quark wissen kann, welche Stoffe er als Giftstoffe herausziehen muss, und welche Stoffe unbedingt drin bleiben müssen. Und wenn man dann noch hört, der Quarkwickel ziehe die „Giftstoffe“ „osmotisch“ heraus, dann bleibt nur noch das grosse Staunen. Osmose funktioniert nämlich nur über eine halbdurchlässige Membran. Wäre die Haut eine solche halbdurchlässige (semipermeable) Membran, dann würde ich in der Badewanne aufgehen wie ein Kuchen im Backofen und schliesslich wohl platzen.
Das ist aber – damit wir uns nicht missverstehen – kein Quarkwickel-feindliches Statement. Quarkwickel sind oft sehr wirksam, wohl einfach aufgrund der intensiven, langanhaltenden Kühlwirkung. Dafür gebührt dem Quarkwickel meine Anerkennung. Ich bin nur gegen abstruse Konstrukte wie die „Giftstoff-herauszieh-Theorie“ (GHT).
Quelle der „BZ“-Zitate:
http://www.bz-berlin.de/ratgeber/gesundheit/die-besten-hausmittel-gegen-erkaeltung-article1342725.html#bzRSS
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Freitag, Juli 29th, 2011
In der „Frankfurter Rundschau“ äusserte sich Prof. Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock) zum Thema Heilpflanzen-Anwendungen gegen Schmerzen:
„’Für Teufelskrallenextrakt, Weidenrindenextrakt, Brennnesselkrautextrakt und Beinwellextrakt liegen inzwischen sehr spannende Forschungsergebnisse vor’, sagt die Rostocker Naturheilkundlerin. ‚So vermutete man lange Zeit, es seien die Salicylate, die bei der Weidenrinde schmerzstillend wirken. Heute gehen wir davon aus, dass es nicht so sehr die nebenwirkungsträchtigen, aber nur in geringer Konzentration vorkommenden Salicylate sind, sondern vielmehr die darin enthaltenen Polyphenole.’ Nur durch diese Kombination lasse sich die gute Wirksamkeit erklären. Bei der Phytotherapie, so Karin Kraft, ‚arbeitet in der Regel ein ganzes Konzert von Wirkstoffen zusammen’.“
Quelle:
http://www.fr-online.de/wissenschaft/sicherheit-aus-dem-kraeutergarten/-/1472788/8436546/-/view/asFirstTeaser/-/
Kommentar & Ergänzung:
Teufelskrallenwurzelextrakt, Weidenrindenextrakt und Brennnesselkrautextrakt werden innerlich angewendet, Beinwellextrakt dagegen in Form von Beinwell-Salbe oder Beinwell-Gel.
Das von Karin Kraft erwähnte „Konzert von Wirkstoffen“ ist ein Charakteristikum der Phytotherapie. Und bei der Weidenrinde ist es tatsächlich auffallend, dass die klinische Wirkung sich nicht nur mit dem Gehalt an Salicin erklären lässt.
Siehe auch:
Phytotherapie bei Schmerzen
Phytotherapie: Teufelskralle bei Rheuma
Phytotherapie: Heilpflanzen zur Schmerzbehandlung
Phytotherapie: Weidenrinde gegen Kopfschmerzen, Fieber, Rheuma-Beschwerden
Phytotherapie & Arthrose: Weidenrinde & Teufelskralle
Rheuma-Behandlung: Teufelskrallenwurzel und Weidenrinde empfohlen
Brennnesselkur gegen Rheuma
http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/06/22/brennnessel-kur-gegen-rheuma.html
Weidenrinden-Extrakte lindern Arthritis
Zum Thema „Konzert der Wirkstoffe“ (oder fachlicher: Multi-Target-Therapie):
Phytotherapie: Auf die Mischung kommt es an
Falls Sie unter chronischen Schmerzen leiden, könnte auch das folgende Tagesseminar für Sie interessant sein:
Phänomen Schmerz besser verstehen und damit umgehen
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Sonntag, Juli 24th, 2011
Der neuste Gag in der esoterischen Pflanzenheilkunde sind „energetisierte Heilpflanzen“.
Heilpflanzen, so wie sie die Natur wachsen lässt, reichen also offenbar nicht mehr. Heilpflanzen müssen mit allerlei Brimborium „energetisiert“ werden. Genauso wie normales Trinkwasser den Ansprüchen mancher Menschen genügt. „Energetisiertes“ oder „belebtes“ Wasser muss es unbedingt sein. Manchmal scheint mir wirklich, dass wir ein ziemlich dekadente, verwöhnte und übersatte Gesellschaft sind. Ich reise oft in China – auch in sehr ländlichen und armen Gebieten. Ich habe dort noch niemand getroffen mit dem Bedürfnis, Heilpflanzen oder Trinkwasser zu energetisieren. Solche Bedürfnisse entwickeln offenbar nur Leute, die sonst schon viel mehr haben, als sie brauchen können.
Das alt-ehrwürdige Wort „Energie“ möchte ich allerdings in Schutz nehmen. Es kann schliesslich nichts dafür, wenn es für alles Mögliche missbraucht wird.
„Energie“ stammt vom griechischen Wort „energeia“ ab und bedeutet etwa so viel wie „Am-Werk-sein-der-Dinge“, oder schlicht „Wirksamkeit“. Viel sagt es also nicht gerade aus, wenn Heilpflanzen „energetisiert“ werden. Aber sie lassen sich jedenfalls einiges teurer verkaufen.
Warum müssen selbst Heilpflanzen derart mit magischer Bedeutung aufgeladen werden?
Warum reicht die schlichte Begegnung mit dem, was da ist, nicht aus?
Werden da nicht ganz einfach Heilpflanzen für eigene Bedürfnisse „missbraucht“?
Es ist meines Erachtens eine verlogene Sprache, wenn solch wohltönende, aber nichts sagende Schlagworte wie „Energetisierte Heilpflanzen“ verwendet werden.
Fragen Sie wo immer möglich genau nach, wie diese Aussagen gemeint sind, wenn Sie mit derart aufgeblähten Worthülsen eingedeckt werden.
Es scheint mir aus politischen Gründen problematisch, sich an solche Leerformeln zu gewöhnen.
Mal ganz abgesehen davon, dass Patientinnen und Patienten hier ausgenommen und getäuscht werden mit Versprechungen, die meines Erachtens reine Fantasieprodukte sind. Es sind ethische Fragen, die sich da stellen.
P.S.: Der Bereich Komplmentärmedizin / Naturheilkunde ist sehr vielfältig, aber auch sehr intransparent. Zudem fehlt jede Qualitätskontrolle. Wenn Sie sich einen Überblick und eine eigene Meinung bilden wollen, finden Sie das dazu nötige Basiswissen im Tagesseminar
Komplementärmedizin – Basiswissen zur Orientierung im überquellenden Angebot
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