Archive for the ‘Phytotherapie’ Category
Samstag, Mai 19th, 2012
Fatigue ist eines der häufigsten und zugleich das am stärksten belastende Begleitsymptom von Krebserkrankungen und Krebstherapien. Viele Patienten leiden stärker unter der extremen Erschöpfung als unter Schmerzen. Dennoch bleibt die Fatigue oft unerkannt und untherapiert.
Fatigue zeigt sich als eine quälende Form der Erschöpfung bei Krebspatienten. Sie äussert sich durch außerordentliche Müdigkeit, mangelnde Energiereserven oder ein massiv erhöhtes Ruhebedürfnis, das in keinem Verhältnis steht zur vorausgegangenen Aktivität. Charakteristisch sind auch Leistungsschwäche und Depression. Die körperliche Erschöpfung macht die Betroffenen unfähig, ihren gewohnten täglichen Aktivitäten nachzugehen; durch die mentale Erschöpfung ist es ihnen fast unmöglich, sich zu konzentrieren und klar zu denken, und emotional fehlen Antrieb und Kreativität.
Im Gegensatz zur Erschöpfung nach einer körperlichen, geistigen oder seelischen Anstrengung beim gesunden Menschen kann selbst eine Erholungsphase oder ausreichender Schlaf diese quälenden Symptome nicht lindern.
Auch Patienten mit anderen Erkrankungen leiden an diesem Gefühl, unendlich müde zu sein. Ärzte reden dann meist von einem chronischen Erschöpfungssyndrom (engl. Chronic Fatigue Syndrome, CFS). Das ist ein eigenständiges Krankheitsbild, das von der Tumor-assoziierten Fatigue unterschieden werden muss.
Fatigue ist auch keine Depression, wobei die Abgrenzung bei chronischer tumorbedingter Erschöpfung teilweise schwierig sein kann.
Zeitweise leiden fast alle Krebspatienten unter einer Fatigue. Häufiger betroffen sind Menschen mit Leukämie, Magentumoren, Darmtumoren sowie Mammakarzinom (Brustkrebs). Während und nach einer Therapie steigt die Zahl der Betroffenen.
Hauptsächlich junge Menschen sind von Fatigue beeinträchtigt. Die Ursache dafür ist noch unklar. Möglicherweise nehmen jüngere Menschen den Unterschied zwischen ihren bisherigen Energiereserven und der durch die Krankheit verminderten Kraft deutlich stärker wahr als Ältere.
Vielfältige Triggerfaktoren
Trotz vieler Untersuchungen gibt es bislang offenbar noch kein überzeugendes pathophysiologisches Modell zur Erklärung der Fatigue. Unbestritten sei aber, dass es sich um ein multifaktorielles Geschehen handelt.
Zu den wichtigen Triggerfaktoren zählen hauptsächlich die Chemotherapie und die Bestrahlung. So können die Nebenwirkungen jeder Zytostatikatherapie eine allgemeine Schwäche begünstigen. Wichtige Einflussfaktoren sind Intensität und Dauer der Therapie. Bei einer Strahlentherapie beeinflussen die Strahlendosis, die Größe der bestrahlten Region und der Ort der Behandlung die Ausprägung einer Fatigue.
Für die Betroffenen ist die Information wichtig, dass es Fälle gibt, bei denen die Ursache der Fatigue ermittelt und kausal behandelt werden kann. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass die Symptome einer Fatigue in der Regel erst drei bis vier Tage nach Ende der Chemotherapie beginnen.
Das Fatigue-Syndrom braucht wegen seiner physischen, psychischen und sozialen Dimension einen multidisziplinären Behandlungsansatz. Wegen der schlechten Datenlage und der nicht geklärten Ursachen des Fatigue-Syndroms steht die nichtmedikamentöse Behandlung der Fatigue im Vordergrund.
Hauptsächlich die körperliche Aktivität der Patienten gilt heute als einer der wichtigsten Pfeiler der Behandlung. Viele Studien belegen die Wirksamkeit eines moderaten, dosierten, an das Krankheitsstadium angepasstes Ausdauertraining.
Untrainierte Menschen sollten immer mit leichter Aktivität anfangen.
Symptomatische Behandlung der Fatigue
Zur symptomatischen Therapie einer tumorassoziierten Fatigue gibt es derzeit keine Standardbehandlung und keine zugelassenen Arzneimittel. Zum Repertoire der oft diskutierten Behandlungsansätze zählen Psychostimulanzien wie Methylphenidat (Ritalin®), der Mikronährstoff L-Carnitin sowie Roter Ginseng. Aufgrund der Studienlage empfiehlt die Deutsche Fatigue Gesellschaft gegenwärtig lediglich den Einsatz von Methylphenidat und Rotem Ginseng.
Methylphenidat aus der Gruppe der Weckamine soll die Konzentration fördern und die Entscheidungs- und Leistungsbereitschaft steigern. Zudem soll Methylphenidat körperliche Abgeschlagenheit und Müdigkeit unterdrücken. Mehrere kleine Phase-II-Studien belegen günstige Effekte bei Patienten mit Fatigue. In einer auf dem Deutschen Krebskongress 2012 publizierten und von der Deutschen Fatigue Gesellschaft unterstützten Studie ergab sich allerdings kein signifikanter Unterschied zu Placebo. Trotzdem befürwortet die Fachgesellschaft weiterhin die Anwendung von Methylphenidat, weil einzelne Patienten-Gruppen davon profitieren könnten. Hierzu soll vor allem die Untergruppe der Patienten zählen, die seit mehr als drei Jahren unter Fatigue leiden.
Schwere Nebenwirkungen seien nicht beobachtet worden. Auch das Risiko einer Abhängigkeit schätzt die Fachgesellschaft als sehr gering ein. Hauptsächlich jedoch zeige sich schon nach sehr kurzer Zeit, ob ein Patient auf die Behandlung anspricht.
Das schnelle Ansprechen auf die Methylphenidat-Therapie sei sehr vorteilhaft. Dagegen müsse man bei einer Therapie mit Rotem Ginseng drei bis fünf Monate warten, bevor sich die ersten Effekte zeigen. In Untersuchungen bewirkte Panax ginseng eine Verbesserung der tumorassoziierten Fatigue bei sehr guter Verträglichkeit. Auch für Panax quinquefolius (Amerikanischer Ginseng) weisen Studien auf günstige Effekte bei Patienten mit unterschiedlichen Tumorerkrankungen und Fatigue-Symptomatik hin. So ergab zum Beispiel eine Studie mit 282 Patienten, dass 1000 mg und 2000 mg Ginsengwurzelextrakt pro Tag Müdigkeit und Erschöpfung deutlich bessern konnten. Für Krebspatientinnen und -patienten, die eine naturheilkundliche Behandlung bevorzugen, kann Roter Ginseng daher eine Alternative bieten.
Quelle:
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=41683&type=0
(Dieser ausgesprochen ergiebige Artikel enthält noch zusätzliche Informationen)
Kommentar & Ergänzung:
Der Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung enthält noch zusätzliche Informationen zu Diagnostik und Therapie der Fatique.
Roter Ginseng ist natürlich nur ein kleines Puzzleteil in einer umfassenden, multidisziplinären Behandlung der Fatigue.
Was genau ist Roter Ginseng?
Siehe dazu:
Zur Wirksamkeit von Ginseng: Weisser Ginseng oder Roter Ginseng?
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse
www.phytotherapie-seminare.ch
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Samstag, Mai 19th, 2012
China Kopfwehöl wird gegen Spannungskopfschmerzen eingesetzt. Welche Bestandteile für die Wirkung verantwortlich sind, ist aber vielen Anwenderinnen und Anwendern nicht bekannt, und der Ausdruck „China“ im Produktenamen ist auch eher irreführend. Was daran besonders chinesisch sein soll, ist mir jedenfalls nicht klar.
China Kopfwehöl besteht aus Pfefferminzöl, Kampfer, Menthol, Eucalyptusöl, Methylsalicylat, Thymol.
Es gibt viele ähnliche Produkte, die vor allem Kälteempfindungen in der Haut auslösen. Diese Sinnesmeldungen überlagern oder verdrängen im Gehirn offenbar die Kopfschmerzempfindungen.
Die Kühlempfindung wird vor allem ausgelöst durch Pfefferminzöl und seinen Hauptinhaltsstoff Menthol.
Siehe auch:
Phytotherapie: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen
Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen
Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerz
Wahrscheinlich lässt sich die gleiche Wirkung gegen Kopfschmerzen auch erzeugen mit 10 % Pfefferminzöl in Mandelöl.
Eukalyptusöl und Kampfer bewirken ebenfalls eine (leichte) Kälteempfindung.
Thymol ist der Hauptbestandteil von Thymianöl.
Methylsalicylat ist ein heute in der Regel synthetisch hergestellter Wirkstoff aus der Gruppe der Salicylate, der anstelle des natürlichen Wintergrünöls (Gaultheriae aetheroleum) zur Anwendung kommt. Es hat schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkungen und ist ein Bestandteil zahlreicher Rheumasalben und Rheumapflastern. Wintergrünöl oder Gaultheriaöl enthält mehr als 98% Methylsalicylat und wird mittels Wasserdampfdestillation aus den Blättern des Krautes des Wintergrüns (Gaultheria procumbens) oder der in Kanada heimischen Zucker-Birke, (Betula lenta) gewonnen.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse
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Freitag, Mai 18th, 2012
Ein Pilotprojekt zum Einsatz von Naturheilverfahren in der stationären Langzeitpflege zeigt positive Resultate.
Naturheilverfahren werden erfolgreich in den Pflegealltag zur Gesundheitsprävention von Bewohnern in Seniorenwohnheimen integriert. Diese Verfahren haben das Potential, die Lebensqualität von Bewohnern sowie die Arbeitszufriedenheit der Pflegekräfte zu verbessern. So lautet die Schlussfolgerung eines Pilotprojekts der Charité – Universitätsmedizin Berlin in Kooperation mit der Universität Bern, dem Kneipp-Bund e.V. und der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege.
Die Pilotstudie hatte zum Ziel, den Gesundheitszustand von pflegebedürftigen Bewohnern und Pflegekräften in vier zertifizierten Kneipp®-Senioreneinrichtungen zu untersuchen. Außerdem wurden die subjektiv wahrgenommenen Veränderungen durch den Einsatz von naturheilkundlichen Maßnahmen erfasst.
„Naturheilkundliche Verfahren führen zu mehr Zufriedenheit bei den Pflegekräften. Dieses Studienergebnis weist eine Chance: Denn Arbeitszufriedenheit und Gesunderhaltung werden immer wichtiger angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels in der Pflege“, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege. Die Einzelresultate der Pilotstudien zeigen, dass die Einbindung naturheilkundlicher Maßnahmen in den Pflegealltag ein Zukunftsmodell für die Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen sein kann: Gegenüber Vergleichspopulationen anderer Studien wiesen die pflegebedürftigen Bewohner in den Kneipp®-Senioreneinrichtungen einen überdurchschnittlich guten Gesundheitszustand auf. Zudem deuteten die Untersuchungen darauf hin, dass die Schmerz- und Beruhigungsmedikation nach Anwendung der Kneipp-Maßnahmen bei den pflegebedürftigen Bewohnern vermindert werden kann. Die eingesetzten Naturheilverfahren wurden von 89 Prozent der Bewohner als insgesamt positiv für das eigene Wohlbefinden bewertet.
Auch für die Pflegekräfte ergaben sich Vorteile aus der Integration der Naturheilkunde: 90 Prozent der Pflegefachleute gaben an, dass sich das Verhältnis zu den Bewohnern durch die therapeutischen Möglichkeiten verbessert habe; die Gesamtsituation sowie die Arbeitszufriedenheit wurde von den Pflegenden als insgesamt hoch beurteilt. Der emotionale Gewinn und die dadurch geringere psychische Arbeitsbelastung sei auch auf die zufriedeneren Bewohner und den größeren Handlungsspielraum zurückzuführen, gaben die Pflegenden an.
Quelle:
http://www.kneippbund.de/no_cache/aktuelles/eintrag/pflege-profitiert-von-naturheilverfahren/kneipp-bund-ev/
Kommentar & Ergänzung:
Die Carstens-Stiftung kommentiert die Studie so:
„Die positiven Ergebnisse dieses Pilotprojektes sollten ein Anreiz für Pflegeeinrichtungen sein, naturheilkundliche Maßnahmen stärker in den Pflegealltag zu integrieren.“
Eine fundierte Basis für die Integration von Naturheilkunde in die Pflege bietet die Phytotherapie-Ausbildung für Pflegepersonen in Winterthur.
Professionelle Heilpflanzen-Anwendungen haben sich bewährt in Spitex, Pflegeheim, Spital, Palliative Care und Psychiatrischer Klinik.
Im “Dokument Phytotherapie in der Pflege” finden Sie Argumente für die Integration von Heilpflanzen-Anwendungen in Pflegeinstitutionen.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
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Freitag, Mai 18th, 2012
So betitelt die „Mainpost“ einen kurzen Artikel zum Thema Lavendel.
Lavendelöl eigne sich bestens für Massagen oder zur Schmerzlinderung. Wer es selbst herstellen wolle, müsse dafür keinen großen Aufwand betreiben.
Für die Herstellung von Lavendelöl wird in dem Text empfohlen, „eine Handvoll am frühen Morgen gepflückte echte Lavendelblüten in eine Glasflasche mit weitem Hals zu stecken. Sie werden mit Mandel- oder einem anderen hochwertigen Pflanzenöl bedeckt. Die verschlossene Flasche sollte vier Wochen auf der Fensterbank stehen und immer wieder geschüttelt werden. Anschließend filtert man das Öl und verwendet es zum Beispiel für Massagen bei Rheumaschmerzen oder um bei Kopfschmerzen die Schläfen damit einzureiben.“
Lavendel sei eine Heilpflanze und gelte als beruhigend, entspannend, entkrampfend, wundheilend und schmerzlindernd. Aus den Blüten lasse sich auch ein Tee herstellen. Er eigne sich zum Beispiel gegen Magen-Darm-Beschwerden und lindere Blähungen, Übelkeit und Durchfall.
Quelle:
http://www.mainpost.de/ueberregional/journal/gesundheit/gesundheit/wellnessundfitness/art18065,6781455
Kommentar und Ergänzung:
Gute Idee. Das ätherische Lavendelöl aus den Lavendelblüten löst sich leicht in fetten Ölen wie zum Beispiel Mandelöl. Das Produkt ist dann ein Ölmazerat. Es eignet sich gut als Massageöl für beruhigende Massagen am Abend zur Linderung von Einschlafproblemen.
Ich würde allerdings diesem Lavendel-Ölmazerat nicht Lavendelöl sagen, weil mit „Lavendelöl“ normalerweise das ätherische Öl gemeint ist. Lavendel-Ölauszug wäre ein präziserer Ausdruck.
Die Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Lavendelöl sind in der folgenden Broschüre vertieft beschrieben:
Ätherische Öle in der Pflege
Grundlagenwissen über ätherische Öle
Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten von Lavendelöl
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Mittwoch, Mai 16th, 2012
Als Butterblumen werden gelbblühende krautige Pflanze bezeichnet, vor allem wenn die Blüten fettig-glänzig-gelb sind wie bei manchen Hahnenfussarten.
Was genau als Butterblume gilt, ist aber durchaus regional verschieden.
Im Allgemeinen wird diese Bezeichnung folgende Pflanzenarten zugeordnet:
Im nördlichen Teil Deutschlands ist mit dieser Bezeichnung zumeist blühender Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum officinale) gemeint.
Im mittleren und südlichen Teil Deutschlands und auch in der Schweiz wird in der Regel Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris) so bezeichnet.
Auch die Sumpfdotterblume (Caltha palustris) und das Scharbockskraut (Ranunculus ficaria), die ebenfalls zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) zählen, werden manchmal als Butterblume bezeichnet.
Die Trollblume (Trollius europaeus) gehört ebenfalls zu den Hahnenfussgewächsen. In der Schweiz heisst sie mancherorts Ankebälleli (“Butterbällchen”) oder Butterrolle.
Gelbe Blüten wie diejenigen der Sumpfdotterblume (schweiz. Mundart „Bachbummele“) wurden früher zum Gelbfärben von Butter verwendet.
Von den erwähnten Hahnenfussarten wird Scharbockskraut im Frühjahr als Wildsalat verwendet. Grundsätzlich enthalten Ranunculus-Arten und zum Teil auch andere Hahnenfussgewächse den reizenden Giftstoff Protoanemonin. Scharbockskraut und Sumpfdotterblume scheinen aber wenig davon zu enthalten, Scharfer Hahnenfuss dagegen viel.
Beim Scharbockskraut sind zudem nur etwa 3% des in der Pflanze enthaltenen Protoanemonin in den (vor der Blüte) als Wildsalat verwendeten Blättern. Den grössten Anteil enthalten Stängel und Blüten.
Ich selber bin mit den Hahnenfussarten sehr vorsichtig und empfehle sie nicht als Wildsalat oder Wildgemüse.
Butterblumen sind für mich einfach schön für’s Auge. Man muss ja nicht unbedingt alles nur irgendwie mögliche essen, was da in Wald und Flur wächst.
Jedenfalls gibt es gutmütigere Wildsalate als ausgerechnet Hahnenfussgewächse, eine Pflanzenfamilie, die übrigens auch sehr gefährliche Giftpflanzen umfasst (z. B. Eisenhut, Aconitum).
Löwenzahn dagegen gehört zu den Korbblütlern (Asteraceen). Seine jungen Blätter können gut als Wildsalat verwendet werden.
In der Phytotherapie wird die Pflanze zum Beispiel eingesetzt bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen und mangelndem Gallenfluss.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Samstag, Mai 12th, 2012
Unter dem Titel „Phytosedativa – Schlaftherapie ohne Risiko?“ publizierte das Komitee Forschung Naturmedizin (KFN) einen Beitrag von Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Martin E. Keck.
Darin findet sich eine interessante Übersicht von Heilpflanzen, die in den Bereichen Depression, Angst und Schlafstörungen eingesetzt werden. Hier die Übersicht (Darstellung leicht verändert, Schreibfehler bei den Pflanzennamen korrigiert, Inhalt unverändert):
„Arzneipflanzen, die bei depressiven Störungen, Angst- und Schlafstörungen
eingesetzt werden:
Pflanze / Deutscher Name: Anwendung
Bacopa monnieri / Brahmi: Depression, Angst, Schlaf
Centella asiatica / Indischer Wassernabel: Depression, Angst
Crocus sativus / Safran: Depression, Angst
Echinum amoenum / Borage: Depression, Angst
Ginkgo biloba / Ginkgo: Depression, Angst
Hypericum perforatum / Johanniskraut: Depression, Angst, Schlaf
Lavandula spp / Lavendel: Depression, Angst, Schlaf
Matricaria recutita / Kamille: Angststörungen
Melissa officinalis / Melisse: Depression, Angst, Schlaf
Panax ginseng / Ginseng: Depression, Angst, Schlaf
Papaver somniferum / Mohn: Sedation, Euphorie
Passiflora incarnata / Passionsblume: Angst, Schlaf
Piper methysticum / Kava-Kava: Depression, Angst, Schlaf
Rhodiola rosea/ Rosenwurz: Depression, Angst, Erschöpfung
Scutellaria lateriflora / Helmkraut: Angst, nervöse Erschöpfung, Schlaf
Eschscholzia californica / Kalifornischer Mohn: Angst, Schlaf
Valeriana spp. / Baldrian: Depression, Angst, Schlaf
Vitex agnus-castus / Mönchspfeffer: (menstruelle) Dysphorie, Schlaf
Withania somnifera / Schlafbeere: Angst, Schlaf, nervöse Erschöpfung
fett = basierend auf Humanstudien
(nach Sarris et al. A systematic review of insomnia and complementary
medicine.SleepMedRev 15, 99-106, 2011)“
Quelle: http://www.phytotherapie-komitee.de/News/pk_18_04_12/Prof-Keck-Statement.pdf
Kommentar & Ergänzung:
Diese Aufstellung enthält gute Anregungen und Ideen. Die Wirksamkeit der einzelnen Heilpflanzen bei den aufgeführten Indikationen ist aber sehr unterschiedlich gut belegt. Für die Wirksamkeit von Johanniskraut-Extrakten bei leichten und mittleren Depressionen gibt es beispielsweise gute klinische Studien, bei Mönchspfeffer gegen Schlafstörungen oder bei Kamille gegen Angststörungen ist das nicht der Fall.
Beim Thema Schlaf fehlt mir in dieser Aufstellung der Hopfen, welcher vor allem als Hopfenextrakt zusammen mit Baldrianextrakt angewendet wird. Für solche Kombinationspräparate gibt es ebenfalls guten klinische Studien.
Beliebt als Abendtee bzw. Schlaftee sind zudem Orangenblüten und Goldmelissenblüten, obwohl für beide keine Belege für die Wirksamkeit vorliegen.
Von Kava-Kava gibt es leider zur Zeit keine wirksamen Präparate im Handel. Kava-Extrakte zeigen in klinischen Studien Wirksamkeit bei generalisierten Angststörungen. Die entsprechenden Fertigpräparate wurden vor einigen Jahren wegen Verdachtsmeldungen auf Leberschäden aus dem Handel genommen (wobei ein ursächlicher Zusammenhang mit der Kava-Einnahme nur mangelhaft geklärt ist).
Siehe auch:
Neue Kava-Studie zeigt Wirksamkeit wässriger Extrakte
Passionsblume und Kava-Kava lindern Angstzustände
Anstelle der vom Markt genommen wirksamen Kava-Extrakte werden nun Similasan Kava-Kava Tabletten oder spagyrische Kava-Tinktur verkauft, die beide bei der Heilmittelbehörde als Homöopathika angemeldet sind, deshalb keinen Wirksamkeitsbeleg vorlegen müssen und die Wirksamkeit entsprechend auch nicht belegt haben. Die Präparate haben nichts mit den ursprünglichen Kava-Extrakten zu tun, beanspruchen aber dieselbe Wirkung. Meiner Ansicht nach werden hier die Konsumentinnen und Konsumenten hinters Licht geführt.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Samstag, Mai 12th, 2012
Die „Pharmazeutische Zeitung“ publizierte einen informativen Beitrag zur Behandlung von Schlafstörungen. Dabei wurden auch die wichtigsten Regeln der Schlafhygiene erwähnt:
„Regeln für einen gesunden Schlaf:
- nach dem Mittagessen kein Coffein
- Alkohol weitgehend vermeiden
- keine schweren Mahlzeiten am Abend
- regelmäßige körperliche Aktivität
- körperliche und geistige Anstrengungen abends allmählich verringern
- persönliches Einschlafritual angewöhnen
- kühles, dunkles Schlafzimmer
- Bett nur zum Schlafen oder zum Sex benutzen
- nachts nicht auf die Uhr sehen
- tagsüber nicht schlafen
- jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen“
Quelle:
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=41861&type=0
Kommentar & Ergänzung:
Gelegentlich mal eine schlaflose Nacht, das kennt wohl fast jeder Mensch. Das gehört wahrscheinlich einfach zum Leben und braucht nicht weiter zu beunruhigen.
Chronische Schlafstörungen sind aber etwas ganz anderes.
Erstes ist es wichtig, sie medizinisch abzuklären, weil sie durch körperliche oder psychische Erkrankungen verursacht sein können, die adäquater Behandlung bedürfen.
Zweitens ist es bei chronischen Schlafstörungen sinnvoll, das Potenzial nichtmedikamentöser Massnahmen auszuschöpfen. Dazu gehören die oben aufgeführten Regeln der Schlafhygiene.
„Hygiene“ ist hier gemeint im Sinne einer Gesundheitslehre oder Gesundheitspflege – im Sinne einer Lebensordnung (nach Sebastian Kneipp eine der fünf Säulen der Naturheilkunde), also nicht im Sinn von „sauber und keimfrei“. Hygeia oder Hygieia war in der griechischen Mythologie eine Göttin der Gesundheit. Die Tochter des Asklepios (Gott der Heilkunst) gilt als Schutzpatronin der Apotheker. Das Wort Hygiene leitet sich von ihr ab.
Drittens gibt es medikamentöse Schlafhilfen.
Synthetische Schlafmittel wirken für den Moment oft prompt und können vorübergehend eine adäquate Lösung sein.
Alle synthetischen Substanzen sind aber mit mehr oder weniger gravierenden Nebenwirkungen und Risiken behaftet: Bei zu kurzer Halbwertszeit wacht der Patient mitten in der Nacht wieder auf. Bei langer Halbwertszeit droht am nächsten Tag ein Hangover, der bei älteren Patienten durch eine verzögerte Ausscheidung noch verstärkt sein kann und sie im Alltag mitunter gefährdet (z. B. durch erhöhte Sturzgefahr). Dieser Aspekt, der vor allem Benzodiazepine betrifft, wird in der Praxis viel zu wenig berücksichtigt. Zudem kommt es nach einiger Zeit zu einer Toleranzentwicklung gegenüber diesen Stoffen, denn der Körper vermindert entweder die Zahl der Rezeptoren, an die der Arzneistoff bindet oder er verstoffwechselt die Stoffe durch Enzyminduktion schneller.
Phytopharmaka – also Heilpflanzen-Anwendungen – sind vor allem deshalb eine prüfenswerte Option, weil die beschriebenen Risiken der synthetischen Schlafmittel bei ihnen wegfallen (z. B. keine Toleranzentwicklung, kein Abhängigkeitspotential, keine erhöhte Sturzgefahr). Allerdings wirken sie nicht in jedem Fall verlässlich genug.
Zu den bekanntesten Heilpflanzen, die bei Schlafproblemen in der Phytotherapie zur Anwendung kommen, gehören Baldrian, Hopfen, Passionsblume (Passiflora), Melisse (= Zitronenmelisse) und Lavendel.
Die beruhigende und schlafanstossende Wirkung dieser Heilpflanzen ist auch wissenschaftlich untersucht und dokumentiert.
Beliebt als Schlaftee sind aber auch Orangenblüten bzw. Orangenblütentee und die Goldmelisse (Goldmelissentee oder Goldmelissensirup, vor allem für Kinder). Bei Orangenblüten und Goldmelissenblüten fehlt die wissenschaftliche Dokumentation bezüglich Wirksamkeit. Da sie als Abendtee jedoch angenehm zu trinken und bestens verträglich sind, spricht gar nichts gegen eine Versuch mit ihnen.
Sehr ungeklärt ist die Wirksamkeit der Hafertinktur, die manchmal gegen Schlafstörungen empfohlen wird.
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Samstag, Mai 12th, 2012
Betulinsäure findet sich in zahlreichen Pflanzenarten, vor allem in der Rinde von Bäumen aus den Familien der Platanengewächse, der Birkengewächse und der Ebenholzgewächse, bspw. mit etwa 2,5 Prozent in Rinde von Platanen (Platanus acerifolia) und zu einem geringen Prozentsatz in dem getrockneten Rindensaft von Birken (lat. Betula, deshalb der Name Betulinsäure).
Die Zeitung „Der Standard“ berichtet über die Betulinsäure-Forschung von Simone Fulda und ihrem Team am Frankfurter Institut für experimentelle Tumorforschung. Zu ihren Forschungsinteressen gehört es, nach Naturstoffen aus Pflanzen zu suchen, die in der Lage sind, Zelltodmechanismen zu beeinflussen.
Es geht dabei um den programmierten Zelltod – die sogenannte Apoptose. Jede gesunde Körperzelle besitzt ein solches eigenes “Selbstmord-Programm”. Es wird aktiviert, sobald es zu fehlerhaften Abläufen in der Zelle kommt. “Zellen entarten erst, wenn dieses Programm nicht mehr funktioniert”, erläutert Fulda. Zwar ist dieser Mechanismus sämtlichen Krebserkrankungen gemeinsam, aber er funktioniert tumorspezifisch und muss daher auch separat in den verschiedenen Tumoren untersucht werden.
Einer der Naturstoffe mit Wirkung auf die Apoptose ist die Betulinsäure. Sie findet sich in der Rinde von Platanen und Birken und könnte hauptsächlich Kindern mit Hirntumoren Heilungschancen bringen.
Bösartige Erkrankungen im Gehirn und Rückenmark bilden eine große Gruppe solider Tumore im Kindesalter, und die Prognose ist in zahlreichen Fällen nach wie vor schlecht – hauptsächlich darum, weil viele Tumore nicht operabel sind. Im Labor hat die Betulinsäure ihren tödlichen Effekt auf Tumorzellen bereits gezeigt. Nun sind klinische Studien mit der Substanz geplant. Die Wirksamkeit der Betulinsäure bei Patienten mit Neuroblastomen und Glioblastomen soll geprüft werden. Was die Betulinsäure zusätzlich auszeichnet: Sie hat nur wenig Einfluss auf gesunde Zellen und könnte verglichen mit anderen zytostatischen Substanzen geringere Nebenwirkungen hervorrufen.
Quelle:
http://derstandard.at/1336435207120/Schwerpunkt-Krebs-Warum-auch-Kinder-an-Krebs-erkranken
Hier die Angaben zur Verwendung der Betulinsäure bei Wikipedia:
„Betulinsäure wirkt im Laborversuch hemmend gegenüber Melanomzellen (durch Einleitung des Zelltod-Programms), und HI-Viren (durch Hemmung der reversen Transkriptase). Sie bildet die Ausgangssubstanz für weiterentwickelte AIDS-Medikamente wie Bevirimat (PA-457), welches zur Zeit klinisch getestet wird. Die Wirksamkeit von Betulinsäure gegen Dermatophyten und Plasmodien deutet auf den ursprünglichen Nutzen des Stoffes gegen Pilz- und Plasmodienbefall der Pflanze. Für die medizinische Anwendung gegen Malaria sind die erforderliche Dosis bzw. deren Nebenwirkungen aber zu hoch.“
Kommentar & Ergänzung:
Es gibt eine sehr grosse Zahl von Naturstoffen, die für die Forschung interessant sind und grosses Potenzial haben – auch im Bereich der Tumorforschung. Betulinsäure ist eine solche Substanz.
Festgehalten werden muss aber: Wenn für eine Substanz erst positive Resultate aus Laborversuchen an isolierten Zellen oder Geweben vorliegen, ist eine zurückhaltende, vorsichtige Interpretation angebracht. Vorschnelle Versprechungen sind zu vermeiden, weil noch völlig unklar ist, ob die Substanz im lebenden Organismus von Patienten ebenfalls eine positive Wirkung zeigt. Entscheidend sind die Resultate von klinischen Studien mit Patientinnen und Patienten.
Grundsätzlich sind aber natürlich in der Tumorforschung Substanzen sehr interessant, die Krebszellen töten können, gesunde Zellen aber möglichst schonen. Und eine solche Differenzierung tönt der Artikel im „Standard“ für die Betulinsäure an.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz
Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse
www.phytotherapie-seminare.ch
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Freitag, Mai 11th, 2012
Das fragte mich vor kurzem eine Zuhörerin an einem Vortrag. Gemeint hat sie damit: Kann man Glockenblumen als Heilpflanzen brauchen oder kann man sie essen?
In der heutigen Phytotherapie spielen Glockenblumen (Campanula) keine Rolle und auch in den alten Kräuterbüchern tauchen sie selten auf.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird eine Pflanze aus der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) verwendet:
Die Ballonblume (Platycodon grandiflorus, Syn.: Campanula glauca, Campanula grandiflora, Platycodon glaucus, Platycodon grandiflorum), auch Großblütige Ballonblume oder Chinesische Glockenblume genannt.
Foto bei Wikipedia.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Kikyo_06c1347s.jpg&filetimestamp=20060704111637
Die Ballonblume wird verwendet bei Husten, Schmerzen, Entzündungen, Fieber, Nervenleiden, Krebs und zur Immunstimulation. Verwendet wird die Wurzel. Die Wurzeln werden zudem gegart in Suppen als kräftigendes Gemüse gegessen. Hauptsächlich in der Koreanischen Küche kommen die Wurzeln als „bellflower roots“ vor.
Die Wurzeln gelten aber auch als giftig.
Es gibt Laborexperimente und Tierversuche mit der Ballonblume:
„Im Tierversuch verstärken Extrakte aus der Pflanze die Aktivität von B-Zellen und die Zytokin-Produktion. Saponine aus der Wurzel (Platycodin A-E) zeigen im Labor entzündungshemmende Wirkung.“
(Quelle: Wikipedia)
Fundierte Studien mit Patienten, die relevanter für die Beurteilung einer allfälligen Wirksamkeit wären, liegen offenbar nicht vor.
Die Heimat der Ballonblume liegt in Nordostasien in China, in Ostsibirien, Mongolei, Korea und Japan. Sie wird auch als Zierpflanze angebaut.
Alle Campanula-Arten in Mitteleuropa sind essbar. Die Blüten werden unmittelbar nach dem Aufblühen als essbare Dekoration verwendet, die jungen Sprosse im Frühling zu Spargelgemüse, die Blätter im Frühjahr als Zugabe in Salaten.
Und natürlich gibt es eine Vielfalt an gärtnerischen Kulturformen der Glockenblumen.
Unsere einheimischen Glockenblumenarten sind auch für den Wildpflanzengarten zu empfehlen.
Die Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia) beispielsweise ist Pollenspender für Wildbienen (Sandbienen, Scherenbienen, Glanzbienen, Sägehornbienen, Mauerbienen, Keulhornbienen, Maskenbienen, Furchenbienen, Blattschneiderbienen), Tagfalter und Hummeln.
So gibt es zum Beispiel die Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma rapunculi), deren Weibchen beim Pollensammeln streng auf Campanula-Arten spezialisiert sind. Die Männchen übernachten oft in Glockenblumenblüten – schön trocken und windgeschützt – und sind damit praktischerweise schon an einem Ort mit hoher Weibchenfrequenz.
Wenn Sie Glockenblumen sowie viele andere Wildpflanzen und Heilkräuter in der Natur kennenlernen möchten, finden Sie hier die Daten und Orte meiner Alpenblumenkurse, Heilpflanzenexkursionen und Naturseminare.
http://heilpflanzen-info.ch/cms/kurse
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz
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