BOTANICA 2017: Über 100 Veranstaltungen in Botanischen Gärten zu bedrohten Wildpflanzen

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Die BOTANICA 2017 präsentiert vom 17. Juni bis 16. Juli ein spannendes Programm rund um das Thema «Die Letzten ihrer Art». Die Vorträge, Ausstellungen, Führungen, und Workshops befassen sich mit der Erhaltung bedrohter Wildpflanzen.

In der Schweiz ist beinahe die Hälfte aller Lebensraumtypen bedroht und knapp ein Drittel der Schweizer Flora gefährdet. In den letzten 100 Jahren hat die Biodiversität Verluste erlitten und intakte, naturnahe, reich strukturierte Flächen sind stark zurückgegangen.

Um die Biodiversität langfristig zu sichern und zu fördern, müssen unterschiedliche Massnahmen umgesetzt werden. Die Förderung von gefährdeten Arten an ihren natürlichen Wuchsorten, das Ausbringen von Pflanzen in ursprüngliche Habitate und die Erhaltung ausserhalb der natürlichen Lebensräume sind heute unvermeidliche Massnahmen, um die Biodiversität langfristig zu erhalten. Die Wahrung und Förderung noch bestehender Bestände gefährdeter Arten durch die Schaffung von Schutzgebieten und die nachhaltige Nutzung der übrigen Landesfläche hat dabei oberste Priorität.

Auch die Botanischen Gärten spielen dabei eine wichtige Rolle, zum Beispiel indem sie gefährdete Wildpflanzen konservieren und wieder ansiedeln, damit sie nicht für immer von der Erde verschwinden.

Am Veranstaltungsprogramm der BOTANICA 2017 beteiligen sich neun botanische Gärten in der Deutschschweiz, zwölf in der Westschweiz und die Isole di Brissago im Tessin. Beispiele:

Botanischer Alpengarten Meyrin
Botanischer Garten Genf
Isole di Brissago Parco botanico del Canton Ticino
Botanischer Garten der Universität Basel
Sukkulenten-Sammlung Zürich
Sortengarten Erschmatt (Wallis)
Botanischer Garten der Universität Freiburg
Botanischer Garten St. Gallen
Botanischer Garten Grüningen
Botanischer Garten der Universität Bern
Botanischer Garten Neuenburg
Alpengarten Schynige Platte (Berner Oberland)
Botanischer Garten Jurassica Pruntrut
Botanischer Garten der Universität Zürich
Botanischer Alpengarten La Linnaea, Bourg-St-Pierre
Botanischer Alpengarten Flore–Alpe, Champex-Lac
Botanischer Garten Alpinum Schatzalp Davos (Graubünden)
Pont-de-Nant Botanischer Alpengarten La Thomasia

Detailinformationen:

http://botanica-suisse.org

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