Gibt es Interaktionen zwischen Bachblüten und HIV-Medikamenten?

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Im Statistik-Bereich dieser Website kann ich sehen, mit welchen Suchbegriffen Besucher via Google auf die Website gekommen sind (aber natürlich sehe ich nicht, wer…..).

In den letzten Tagen haben Besucher als Suchanfrage eingegeben: „Interaktionen zwischen HIV-Medikamenten und Bachblüten“.

Die Frage nach Interaktionen ist wichtig – Wechselwirkungen zwischen Medikamenten können ernsthafte Probleme verursachen.

Die Frage nach Wechselwirkungen zwischen HIV-Medikamenten und Bachblüten zeigt aber einen fundamentalen Irrtum und ist einfach zu beantworten:

Bachblüten können niemals Wechselwirkungen mit Medikamenten auslösen, weil sie keine Wirkstoffe enthalten. Wo keine Wirkstoffe sind, kann es keine Wechselwirkungen geben.

Bachblüten können auch keine unerwünschten Nebenwirkungen haben. Wo keine Wirkstoffe sind, kann es keine unerwünschten Nebenwirkungen geben.

Das ist ein Vorteil von Bachblüten, aber auch von Schüssler-Salzen und Homöopathika, die ebenfalls keine Wirkstoffe enthalten. Bei Homöopathika unterhalb einer Verdünnung von etwas D6 gibt es Ausnahmen, bspw. bei der Anwendung von Quecksilber, Arsen oder Brechnuss (Nux vomica) – hier könnten Vergiftungserscheinungen auftreten.

Andererseits folgt daraus aber auch: Was keine Wirkstoffe enthält, kann ausschliesslich unspezifische Wirkungen auslösen.

Es kommt nicht darauf an, welches Bachblüten-Präparat, welches Schüssler-Salz oder welches Homöopathikum Sie bei bestimmten Beschwerden einnehmen.

Es gibt keine Unterschiede in der Wirksamkeit dieser Präparate. Weil sie keine Wirkstoffe enthalten, können Sie sich bezüglich Wirksamkeit auch nicht unterscheiden. Es gibt eine gemeinsame, unspezifische Wirkung dieser Präparate auf der psychischen Ebene. Man könnte dieses Phänomen mit der Kraft des Rituals umschreiben.

Daran ist nichts Geheimnisvolles. Komisch ist nur, wenn solche Effekte nebulös mit „Energien“ oder „Schwingungen“ beschrieben werden.

Zum Thema Bachblüten siehe auch:

Bachblüten-Therapie – worum geht’s?

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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