Archive for Juni, 2011
Donnerstag, Juni 30th, 2011
Angesichts des wachsenden Erfolgsdrucks in Schule, Ausbildung und Beruf sind zahlreiche Menschen bereit, zu einer leistungssteigernden Pille zu greifen. Doch ein solches „Hirndoping“ könne gefährlich werden, warnt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS).
Etwa 2 Millionen Beschäftige im Alter von 20-50 Jahren (5 % der Befragten) gaben in einer Umfrage der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) an, als Gesunde schon einmal leistungssteigernde und stimmungsaufhellende Medikamente konsumiert zu haben. 2 Prozent der befragten Personen erklärten gar, dass sie sich regelmäßig und sehr gezielt „dopen“. Für ein Viertel aller Befragten ist es vertretbar, derartige Arzneimittel zur Steigerung der kognitiven Leistungen im Beruf einzunehmen, ohne dass dafür eine medizinische Notwendigkeit vorliegt.
Aus Sicht der DHS ist diese Einstellung aber ein Irrweg. Antidepressiva und Präparate gegen Demenz oder gegen das sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS) seien Medikamente zur Linderung oder Heilung von Krankheiten. „Es sind verschreibungspflichtige Medikamente, die missbräuchlich verwendet werden“, stellt DHS-Geschäftsführer Raphael Gassmann fest.
Zu den bekanntesten Substanzen, die im Zusammenhang mit Hirndoping missbraucht werden, zählen vor allem stimulierende Wirkstoffe wie das Methylphenidat (z.B. Ritalin®) zur medizinisch-indizierten Therapie des Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) und das Modafinil (Handelsname Ritalin®) zur Behandlung der Narkolepsie. Auch Antidepressiva und Antidementiva werden missbräuchlich eingesetzt.
Die gewünschte Wirkung bleibe bei Gesunden aber zumeist aus, erklärt die DHS. Antidepressiva führten bei Gesunden sogar nicht selten zu einer Verschlechterung der Leistungsfähigkeit. So werden zum Beispiel Aufmerksamkeit und Wachheit durch die Aufnahme von Fluoxetin, Citalopram und Sertralin vermindert. Auch finden sich der DHS zufolge keine Belege für eine Steigerung der Gedächtnisleistung Gesunder durch Antidementiva (Medikamente gegen Demenz). Eher würden durch sie Kopfschmerzen, Ruhelosigkeit und Übelkeit ausgelöst. Noch riskanter sei die Einnahme von Methylphenidat durch gesunde Personen, die bereits über eine gute Aufmerksamkeitsfokussierung verfügen. „Die Einnahme führt bei Gesunden nachweislich weder zu gewünschter Stimmungsaufhellung noch zur Steigerung der Leistungsfähigkeit, eher erreichen sie die Verringerung von Leistungsfähigkeit und Aktivität“, betont Prof. Dr. Gerd Glaeske. Neben anderen unerwünschten Nebenwirkungen weisen die stimulierenden Wirkstoffe Methylphenidat und Modafinil ausserdem ein hohes psychisches Abhängigkeitsrisiko auf.
Die DHS verlangt vor diesem Hintergrund eine ergebnisorientierte Verhältnisprävention. Arbeitsplatzregelungen und Sozialleistungen könnten nicht nur wirtschaftspolitisch diskutiert und entschieden werden. Sie müssten deutlicher als bisher auch gesundheitspolitisch ausgerichtet werden. DHS-Geschäftsführer Gassmann sagt dazu: „Wir leben nicht nur, um zu arbeiten. Wenn Schule, Ausbildung und Beruf krank oder süchtig machen, ist es Zeit, sie grundsätzlich zu entschärfen.“
Quelle:
http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2011/06/20/dhs-warnt-vor-hirndoping.html
Kommentar & Ergänzung:
Im Bereich des Hirndopings kommen auch Heilpflanzen-Präparate zur Anwendung. Im Vordergrund stehen dabei Ginkgo biloba, Rosenwurz (Rhodiola rosea) und Ginsengwurzel (Panax ginseng). Diese Heilpflanzen entfalten ihre Wirkung langsam, was unter anderem auch dazu beiträgt, dass kein Abhängigkeitsrisiko besteht.
Ob und wie stark ein gesundes Hirn von Heilpflanzen wie Ginseng, Rosenwurz und Ginkgo profitieren kann, ist allerdings trotz entsprechender Studien nicht eindeutig geklärt.
Zu Rosenwurz siehe:
Rosenwurz (Rhodiola rosea, orpin rose) gegen Stress & Müdigkeit
http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2010/10/30/rosenwurz-rhodiola-rosea-orpin-rose-gegen-stress-mudigkeit.html
Beim Thema „Hirndoping“ stellen sich aber auch viele grundsätzliche Fragen.
Sollte tatsächlich einmal eine wirksame „Hirnpille“ ohne gravierende Nebenwirkungen entwickelt werden und sollte sich diese durchsetzten, so kämen möglicherweise „Nicht-Anwender“ zunehmend unter Druck.
Und was soll nun genau mit „Hirndoping“ verbessert werden? Die Verarbeitungsgeschwindigkeit im Gehirn? Die Merkfähigkeit? Die Müdigkeitsresistenz?
Sind das nicht ziemlich quantitative Aspekte? Und wäre es nicht sinnvoller, die Qualität von Denkprozessen weiterzuentwickeln? Das könnte zum Beispiel heissen, wir streben nach möglichst sorgfältiger Urteilsbildung und Entscheidungsfindung, nach präzisem, differenziertem Denken…….
Und dazu braucht es meinem Eindruck nach Übung und allenfalls ein Stück Anleitung – aber wohl kaum Medikamente.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Donnerstag, Juni 30th, 2011
Ich werde dieses Jahr immer wieder gefragt, ob die Pflanzenwelt heuer anders sei als in früheren Jahren.
Tatsächlich habe ich auf bisher allen Heilpflanzenexkursionen in dieser Saison festgestellt, dass die Natur viel weiter entwickelt ist als in den Vorjahren um die gleiche Zeit.
In der Rheinschlucht bei Trin / Flims beispielsweise blühte der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) bereits Mitte Mai, statt wie üblich Mitte Juni.
Ich bin soeben von den Kräuterexkursionen in Feldis zurückgekehrt.
Die Kochschen Enziane (Gentiana acaulis), die hier um diese Zeit die Alpweiden auf dem Mutta blau einfärben, sind schon alle verblüht. Dafür sieht man die wunderschönen Pracht-Nelken (Dianthus superbus) und den lilafarbenen Feld-Enzian (Gentianella campestris) in grosser Zahl. Auch der Punktierte Enzian (Gentiana punctata, Tüpfel-Enzian) zeigt sich früher als sonst.
Interessiert am Kennenlernen von Alpenblumen, Wildblumen und Heilpflanzen in der Natur?
Überblick Kräuterexkursionen
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Donnerstag, Juni 30th, 2011
Die Sendung „Hauptsache gesund“ auf MDR fasst einige Tipps zusammen zur Linderung der Nebenwirkungen bei Chemotherapie / Strahlentherapie:
„Chemotherapie und Bestrahlung sind die bislang wirksamsten Waffen gegen Krebs. Sie lassen sich jedoch nicht so ausrichten, dass ausschließlich Tumorgewebe zerstört wird. Deshalb kommt es zu typischen Nebenwirkungen.“
Doch dagegen gebe es natürliche Hilfe:
„- Entzündungen der Mundschleimhaut lassen sich mit Spülungen mit Kamille oder Salbei behandeln
- Gegen Durchfälle ist geriebener Apfel empfehlenswert
- Übelkeit ist ein häufiges Problem. Ein Tee aus kleinen Ingwerstücken, der morgens aufgebrüht und über den Tag hinweg getrunken wird, kann helfen. Auch Akupressur hat sich bewährt.
- Appetitlosigkeit lässt sich mit Bittermitteln wie Enzian bekämpfen.
- Erschöpfungsgefühle können mit Ginseng, Ginkgo oder Taiga-Wurzel gemildert werden. Auch Bewegung ist hilfreich.“
Quelle:
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/aktuelle-sendung/artikel14662.html
Kommentar & Ergänzung:
- Kamille und Salbei gegen Mundschleimhautentzündungen sind als Tipp in Ordnung. Es fehlen hier allerdings die Schleimstoffe (Leinsamen, Eibischwurzel), die sich sehr bewährt haben. Kurzfristig und eher lokal sind auch Gerbstoff-Pflanzen wie Tormentill (Blutwurz) Ratanhia, Schwarztee oder „Chäslichrut“ (Malvenblätter) geeignet.
Vorbeugend oder heilend helfen oft gefrorene Ananasstückchen
Siehe dazu: Phytotherapie kann bei Krebs manche Beschwerden lindern
- Gegen Durchfall helfen kurzfristig ebenfalls Gerbstoffpflanzen wie Schwarztee (lang ziehen lassen) oder Tormentill (Blutwurz). Schleimstoffe ( Flohsamen / Flohsamenschalen) könnten bei Durchfall ebenfalls hilfreich sein.
- Neben Ingwer helfen bei Übelkeit manchmal Eiswürfel aus Pfefferminztee.
- Enzianwurzel gehört zu den stärksten Bitterstoffpflanzen. Ich würde gegen Appetitlosigkeit ausprobieren, welche Bitterstoffpflanze am besten „ankommt“, zum Beispiel Tausendgüldenkraut, Schafgarbe, Wermutkraut, Engelwurz, Kardobenediktenkraut, Bitterklee.
- Bei Erschöpfungsgefühlen / Müdigkeit ist Ginkgo als Empfehlung nicht ganz nachvollziehbar, Ginsengwurzel und Taigawurzel aber schon, wobei beide eine längere Anwendungsdauer brauchen.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Donnerstag, Juni 30th, 2011
In der Homöopathie wird die Heilwirkung einer Substanz durch eine Arzneimittelprüfung ermittelt.
Dabei wird nach dem Grundsatz “simila similibus curentur” geprüft, welche Symptome dieses Mittel bei gesunden Menschen hervorruft. Zur Zeit Samuel Hahnemanns wurden solche Prüfungen von einzelnen Personen durchgeführt. Dabei flossen natürlich alle zufälligen Befindlichkeitsstörungen etc. in die Bewertung ein. Darum werden in letzter Zeit solche Arzneimittelprüfungen an Gruppen von Personen durchgeführt, um zu statistisch signifikanten Aussagen zu kommen.
Arzneimittelprüfungen mit Belladonna C30 (entspricht Belladonna D60) sind von Prof. Harald Walach durchgeführt worden, der schon seit längerem daran arbeitet, die Wirkung der Homöopathie wissenschaftlich zu beweisen.
Eine von Walach 1993 publizierte Untersuchung führte nicht zu dem von ihm wohl bevorzugtem Resultat, sondern zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen der Belladonna- und der Placebo-Gruppe. Auch Goodyear fand 1998 keine eindeutigen Unterschiede in der Beschreibung der Symptome zwischen der Verum- und Placebogruppe. Walach hatte offenbar vermutet, dass eine neue umfangreichere Studie doch noch einen Effekt zeigen würde. Aber auch diese 2001 publizierte Studie ergab wiederum keinen Anhaltspunkt für eine Belladonna-Wirkung. Schließlich hatten Brien et. al. 2003 in Kenntnis der Walach’schen Ergebnisse diese Frage erneut untersucht und sind zu dem gleichen Resultat gelangt. Damit individuelle Wahrnehmungen ausgeschlossen werden konnten, wurden die Untersuchungen als Crossover-Studien durchgeführt: In der Hälfte des Untersuchungszeitraumes wurden Verum- und Placebo-Präparate ausgetauscht.
Tabelle: Arzneimittelprüfungen von Belladonna C30 (entspricht Belladonna D60).
Autoren Teilnehmer Ergebnis
Walach 1993 47 Belladonna C30 = Placebo
Goodyear et.al. 1998 47 Belladonna C30 = Placebo
Walach et.al. 2001 87 Belladonna C30 = Placebo
Brian et.al. 2003 253 Belladonna C30 = Placebo
Unterstrichen werden muss, dass die Autoren dieser Studien Anhänger der Homöopathie sind und nicht etwa Kritiker. Darum soll ausdrücklich anerkannt werden, dass diese Arbeitsgruppen ihre Untersuchungen publiziert haben, obwohl die Resultate wohl nicht Ihren Erwartungen entsprachen.
Zusammenfassend lässt sich feststellen:
Belladonna C30 ( = Belladonna D60) ist nach den Kriterien der Homöopathie kein homöopathisches Arzneimittel.
Literatur:
Walach. H.:Does a highly diluted homoeopathic drug act as a placebo in healthy volunteers? Experimental study of Belladonna 30C in double-blind crossover design–a pilot study.
J. Psychosom. Res. 1993 Dec;37(8):851-60.
Goodyear, K., Lewith, G. und Low, J.L.: Randomized double-blind placebo-controlled trial of homoeopathic ‘proving’ for Belladonna C30. J. R. Soc Med. 1998 Nov;91(11):579-82.
Walach, H., Köster, H., Henning, T. und Haag, G.: The effects of homeopathic belladonna 30CH in healthy volunteers — a randomized, double-blind experiment., J.Psychosom. Res. 2001, 50, 155-160
Briean, S., Lewith, G. uns Bryant, T.:Ultramolecular homeopathy has no observable clinical effects. A randomized, double-blind, placebo-controlled proving trial of Belladonna 30C, Br. J. Clin. Pharmacol. 2003 Nov;56(5):562-8.
Quelle:
http://www.xy44.de/belladonna/pruefung.html
Kommentar & Ergänzung:
Die homöopathischen Arzneimittelprüfungen gehören zum Kernbereich der Homöopathie. Homöopathie unterscheidet sich auch an diesem Punkt fundamental vom Vorgehen in der Pharmakologie und in der Phytotherapie.
Bei den homöopathischen Arzneimittelprüfungen fliessen tatsächlich in grossem Mass unspezifische Befindlichkeitsstörungen in die Ergebnisse ein, sofern sie nicht sehr sorgfältig doppelblind und randomisiert durchgeführt werden. Solche Studien wie sie mit Belladonna D60 / Belladonna C30 vorliegen sind aber noch Ausnahmen.
Erstaunlich ist nun allerdings, dass nach diesen eindeutigen Resultaten Belladonna C30 / Belladonna D60 noch verschrieben und verkauft wird.
Diese Resultate scheinen keinen Einfluss zu haben auf die Verschreibungs- und Verkaufspraxis.
Weitere Informationen zur homöopathischen Arzneimittelprüfung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Homöopathie#Hom.C3.B6opathische_Arzneimittelpr.C3.BCfung
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Homöopathische_Arzneimittelprüfung
Ausgangsbasis für die Herstellung von Belladonna D60 ist die Tollkirsche (Atropa belladonna), verschüttelt und schrittweise verdünnt im Verhältnis von 1: 1 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000.
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Mittwoch, Juni 29th, 2011
Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Hautkrankheiten, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:
„• Pfefferminzöl: Täglich 20 Tropfen Pfefferminzöl (in der Apotheke 5–10%-Lösung in Pflanzenöl mischen lassen) auf juckende Hautstellen einreiben. Beruhigt die Haut.
• Ballonrebenkraut: Halicarsäure, Phytosterole und Tannine wirken bei Juckreiz entzündungshemmend und spenden Feuchtigkeit. Gibt es als fertige Salbe in der Apotheke.
Achtung: Falls Sie häufiger unter Hautproblemen leiden, sollten Sie einen Facharzt aufsuchen.“
Quelle:
http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2011/01/29/die-besten-hausmittel-teil-2/ohne-medikamente-gesund-werden.html
Kommentar & Ergänzung:
Die Wirkung von Pfefferminzöl gegen Juckreiz ist in der Phytotherapie gut dokumentiert.
Ballonrebe (Cardiospermum halicacabum) ist eine afrikanische Heilpflanze, die eine entzündungswidrige Wirkung hat.
Weitere wichtige Heilpflanzen der Phytotherapie bei Hautkrankheiten sind beispielsweise:
- Nachtkerzenöl / Borretschsamenöl bei Neurodermitis / Atopischer Dermatitis;
- Hamamelis (Zaubernuss) bei Neurodermitis und zur Wundbehandlung (z. B. Hametum®) sowie generell bei Ekzemen;
- Ringelblume und Kamillenblüten zur Wundbehandlung;
- Gerbstoffhaltige Heilpflanzen bei nässenden Ekzemen: Eichenrinde, Schwarztee, Ratanhia, Tormentill.
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Mittwoch, Juni 29th, 2011
Die Wochenzeitung „Die Zeit“ schreibt:
„Esoterische Psychokurse versprechen sanfte Heilung seelischer und körperlicher Krankheiten. Viele Techniken sind hochriskant…..Sektenberatungsstellen sind alarmiert. Vielen Menschen geht es nach esoterischen Psychokursen schlechter als vorher, und die Zahl der Betroffenen steigt. Die Beratungsstelle Sekten-Info Nordrhein-Westfalen,……registrierte im vergangenen Jahr 64 Prozent mehr Anfragen als im Vorjahr. Inzwischen suchen mehr Esoterikgeschädigte als Sektenopfer die Beratungsstelle auf.“
Mit 10.000 bis 20.000 Anbietern sei der Markt für esoterische und alternative psychologische Behandlungen in Deutschland mittlerweile ähnlich groß wie das Angebot wissenschaftlich anerkannter Therapien bei Psychotherapeuten und Fachärzten.
„Die Zeit“ stellt die Frage, warum so viele Menschen ausgerechnet Fernheilern, Engelsehern oder Familienaufstellern vertrauen, deren Honorare sie auch noch aus eigener Tasche zahlen müssen.
Der objektive Erfolg der Therapien könne nicht der Grund sein, denn für keine esoterische Therapie sei der Nachweis erbracht, dass sie wirke. Allenfalls der Placeboeffekt spiele eine Rolle, wenn Patienten über eine wundersame Genesung berichten. Häufig seien die Berichte der Anbieter auch schlicht erfunden oder maßlos übertrieben. Entsprechend verlockend klängen ihre vollmundigen Versprechen: „Viele behaupten, auch körperliche Krankheiten über die Psyche behandeln zu können. Untersucht man die populärsten Techniken, wird jedoch schnell klar: Viele der Pseudotherapien sind nicht sanft, sondern psychologisch brutal, manchmal sogar lebensgefährlich.“
Als Beispiele für riskante Pseudotherapien beschreibt „Die Zeit“ fünf Methoden:
Reinkarnationstherapie
Engeltherapie / Channeling
Rebirthing
Fernheilung
Familienstellen
„Die Zeit“ beschreibt zudem Merkmale, mit denen man unseriöse Pseudotherapien erkennen kann:
„Der Anbieter…
- verspricht auf irgendeine, auch subtile Art Heilung.
- wirbt mit Krankengeschichten (das ist laut Heilmittelgesetz verboten).
- wertet die wissenschaftliche Psychotherapie oder die Schulmedizin ab.
- verweist auf eigene psychische Beschwerden, die er mit der Technik geheilt habe.
- behauptet, alle körperlichen Krankheiten über die Psyche behandeln zu können.
- macht für Misserfolge den Patienten verantwortlich.
Trifft von diesen Punkten auch nur einer zu, sollten Sie misstrauisch werden.“
Quelle:
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Dossier-Esoterik-Seelenpfuscher/seite-1
Kommentar & Ergänzung:
Ich habe selber vielfältige Eigenerfahrung in der „Psychoszene“ gemacht und einige Ausbildungen in diesem Bereich absolviert (siehe hier).
Neben guten Erfahrungen bin ich dabei auch höchst fragwürdigen Methoden und unethischem Vorgehen begegnet.
Diese Problematik verschärft sich meiner Beobachtung nach mit der zunehmenden Verbreitung esoterischer Verfahren, weil die Heilsversprechungen mit der Esoterik mehr und mehr ins Grenzenlose abdriften. Das trifft im Übrigen auch zu für esoterisch aufgeladene Teile von Komplementärmedizin / Alternativmedizin / Naturheilkunde. Infos dazu hier: Esoterikfreie Pflanzenheilkunde – warum?
Problematisch ist unter anderem, dass bei diesen Eso-Therapien in der Regel eine fundierte Qualitätssicherung nicht einmal ansatzweise vorhanden ist. TherapeutIn, KursleiterIn oder AusbildnerIn wird man bei diesen Methoden oft in sehr kurzer Zeit.
Für Konsumentinnen und Konsumenten ist es alles andere als einfach, seriöse Angebote von Nutzlosem oder gar Fahrlässigem zu unterscheiden.
Hier dazu ein paar Tipps:
Komplementärmedizin – woran erkennen Sie fragwürdige Aussagen?
Komplementärmedizin – Qualität und Quacksalberei
Phytotherapie-Ausbildung: Gedanken zur Qualitätssicherung
Heilpflanzen-Kurse: Die Checkliste - so prüfen Sie Qualität
Bei individuellem Klärungsbedarf sind möglicherweise auch die Eidberger Gedankengänge eine Option.
Zum Artikel in der „Zeit“ noch als Anmerkung:
Beim Thema Familienstellen würde ich unterscheiden zwischen Familienstellen nach Virginia Satir (viel weniger bekannt, aber mit einer partnerschaftlichen Grundeinstellung gegenüber Klientinnen und Klienten) und dem sehr problematischen und fragwürdigen „Renner“ Familienstellen nach Hellinger, auf den sich die Kritik der „Zeit“ bezieht.
Zu Hellinger:
Buchtipp: “Niemand kann seinem Schicksal entgehen” – Kritik an Weltbild und Methode des Bert Hellinger
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Mittwoch, Juni 29th, 2011
Wer reichlich Erdbeeren isst, tut zumindest seinen Roten Blutkörperchen (Erythrozyten) etwas Gutes.
Einer italienischen Studie zufolge wird durch Inhaltsstoffe der Erdbeeren der antioxidative Status des Plasmas verbessert und der bereits in vitro ( = im Labor, im Reagenzglas) beobachtete Schutz der Erythrozyten vor Hämolyse erhöht (Food Chemistry 2011; 128: 180).
Die Studienteilnehmer assen über 16 Tage täglich 500 Gramm Erdbeeren.
Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/article/660235/erdbeeren-antioxidativen-effekt.html?sh=37&h=-1436656583
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0308814611004067
Kommentar & Ergänzung:
Als Hämolyse bezeichnet man die Auflösung von roten Blutkörperchen, den Erythrozyten.
Schön, wenn Erdbeeren Erythrozyten vor Hämolyse schützt, aber 500 g Erdbeeren als Langzeitprophylaxe sind nicht gerade praktikabel. Die meisten Früchte sind ausgesprochen gute Radikalfänger / Antioxidantien – Himbeeren, Heidelbeeren, Aprikosen, Pfirsiche, Orangen, Brombeeren, Äpfel….
Es soll sich also nun niemand auf Erdbeeren fixieren – stattdessen essen wir doch einfach diejenigen Früchte, die wir gerne haben. Das ist viel besser als all die Antioxidantien, die uns als Nahrungsergänzungsmittel aufgeschwatzt werden.
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Mittwoch, Juni 29th, 2011
Rund um die verschiedenen Holunderarten gibt es immer wieder Verwirrung und auf Heilkräuterexkursionen tauchen dazu oft Fragen auf, insbesondere auch zur Giftigkeit.
Hier eine kleine Übersicht:
Schwarzer Holunder
Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) ist eine der in Mitteleuropa häufigsten Straucharten. Seine Blüten und Früchte werden vielfach angewendet als Heilmittel, Lebensmittel und Farbstoff. In den Alpen ist der Schwarze Holunder bis in die mittlere Gebirgslage von etwa 1500 Metern ü.M. anzutreffen.
Zur Giftigkeit schreibt Wikipedia:
Sowohl in den Blättern, der Rinde, unreifen Beeren und in den Samen reifer Beeren ist das cyanogene Glycosid Sambunigrin enthalten. Über die Giftigkeit beim Menschen gibt es unterschiedliche Angaben. Sie reichen von ungiftig bis ‘zu vermeiden’. Bei Kindern und sensiblen Personen führt der Verzehr zu Symptomen von Erbrechen und leichten Krämpfen bis hin zu starkem Durchfall oder Magenbeschwerden. Bei Schweinen, Hunden, Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern kommt es zu Erbrechen, Durchfall und Atembeschwerden. Vögel zeigen bei Aufnahme unreifer Beeren und anderer Pflanzenteile Verdauungsstörungen und Erbrechen, bei ihnen kann die Aufnahme großer Mengen sogar zum Tod führen.
Durch Erhitzen zerfällt Sambunigrin und die Beeren verlieren ihre Giftigkeit.“
(Quelle: Wikipedia, Literaturangaben dort)
Roter Holunder
Der Rote Holunder (Sambucus racemosa) wird auch Hirsch-Holunder, Trauben-Holunder oder Berg-Holunder genannt. Er wächst gerne an schattigen Orten in Wäldern und Waldrändern in Europa und Westasien, auch in Gebüschen und auf Lichtungen ist er zu finden. In Mitteleuropa ist er hauptsächlich in höheren Lagen zu finden. Roter Holunder ist nämlich resistent gegen Kälte und Wind.
Zur Toxikologie (Giftigkeit) schreibt Wikipedia:
„Roh und unreif sind die Früchte des Roten Holunders giftig. Sie führen zu Brechdurchfall und wurden deshalb früher volkstümlich auch als Brech- und Abführmittel eingesetzt. Auf jeden Fall müssen die Steinkerne entfernt werden, da das Gift der Samen nicht durch Kochen unschädlich gemacht wird.“
Wie beim Schwarzen Holunder lassen sich die Beeren des Roten Holunders zu Gelee, Marmelade, Saft und ähnlichem verarbeiten. Sie sind allerdings nicht jedem zuträglich.
Zwerg-Holunder
Der Zwerg-Holunder oder Attich (Sambucus ebulus) enthält Bitterstoffe und Blausäureglykosid und ist giftig. Hauptsächlich die Beeren sollen frisch gegessen Durchfall und Erbrechen auslösen. Zwerg-Holunder hat einen widerlichen Geruch. Er kommt im Mittelmeerraum, im warmgemäßigten Europa bis einschließlich Mittel-Deutschland sowie im Nord-Iran und in Turkmenien vor. Zwerg-Holunder wächst an Gebüsch- und Waldrändern, auf Lichtungen und Ödland, auf frischen Waldschlägen und in ruderalen Staudenfluren. Im Tiefland tritt der Attich bzw. Zwerg-Holunder nur vereinzelt auf, ebenso in kalkarmen Gebieten, sonst wächst sie zerstreut und ist meist bestandsbildend.
P.S.: Wer Pflanzen in der Natur kennenlernen und unterscheiden lernen möchte, findet dazu viele Möglichkeiten in meinen Natur-Seminaren und Kräuterwanderkursen.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Dienstag, Juni 28th, 2011
Kaffee scheint die Wirksamkeit der Hepatitis-C-Behandlung zu verbessern. Der Konsum von drei oder mehr Tassen Kaffee pro Tag verdoppelte die Chance auf ein virologisches Ansprechen unter der Standardtherapie aus Peginterferon plus Ribavirin. Dies ergab eine Studie, die in der Fachzeitschrift Gastroenterology (2011; 140: 1961-1969) publiziert wurde.
Kaffee scheint jedenfalls der Leber zumindest nicht zu schaden. Frühere epidemiologische Studien kamen zum Schluss, dass Kaffeetrinker seltener erhöhte Leberwerte haben.
Und bei einer Hepatitis (Leberentzündung) kam es seltener zum Fortschreiten der Erkrankung und zum Leberkarzinom (Leberkrebs). Nach den jetzt von Neal Freedman vom National Cancer Institute in Bethesda/Maryland mitgeteilten Resultaten könnte Kaffee sogar die Wirkung einer antiviralen Behandlung verstärken. Diese Beobachtung basiert auch auf den Erfahrungen in der Lead-In-Phase des “Hepatitis C Antiviral Long-Term Treatment Against Cirrhosis Trial” (HALT-C). Diese Studie hatte untersucht, ob bei Patienten mit fortgeschrittener Hepatitis C eine Fortsetzung der Behandlung noch sinnvoll ist, wenn eine frühere Peginterferon-Therapie versagt hatte.
Vor dem Start der Lead-In-Phase, in der noch einmal eine Kombination aus Peginterferon plus Ribavirin probiert wurde, waren die Patienten unter anderem nach ihrem Kaffeekonsum befragt worden. Etwa jeder siebte Studienteilnehmer gab an, mehr als 3 Becher Kaffee am Tag zu trinken. Unter diesen Patienten kam es unter der Behandlung schneller zu einem Abfall der Viruslast als bei den Studienteilnehmern, die keinen Kaffee tranken.
Kaffeetrinker erreichten doppelt so oft eine Virusfreiheit nach 20 und 48 Wochen. Auch die Chance, 24 Wochen nach dem Ende der Behandlung noch virusfrei zu sein, stieg um 80 Prozent. Diese “sustained virologic response” (SVR) kann bedeuten, dass die Virusinfektion endgültig überwunden wurde.
Dennoch wäre es sicherlich übertrieben, dem Kaffee einen “heilenden” Effekt bei der Hepatitis C zuzuschreiben. Es ist umgekehrt durchaus denkbar, dass das Ansprechen der Behandlung bei den Patienten den Appetit auf Kaffee gesteigert hat.
Um eine medikamentöse Wirkung von Kaffee auf die Hepatitis C zu beweisen, wäre eigentlich eine randomisierte Studie nötig. Das Los würde dabei entscheiden, ob die Patienten begleitend zur medikamentösen Behandlung Kaffee trinken dürfen oder nicht. Eine derartige Studie ist schwer vorstellbar.
Quelle:
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46177/Hepatitis_C_Kaffee_verbessert_Ansprechen_der_Therapie.htm
http://download.journals.elsevierhealth.com/pdfs/journals/0016-5085/PIIS0016508511002733.pdf
Kommentar & Ergänzung:
Solche Studien können einen Einfluss nie zweifelsfrei belegen. Wie im Beitrag des Ärzteblattes erwähnt, könnte auch eine Besserung der Hepatitis zu einem erhöhten Kaffeekonsum geführt haben. Der erhöhte Kaffeekonsum könnte also Folge der Besserung sein – nicht wie vermutet die Ursache.
Es ist bei der Beurteilung der Aussagekraft von Studien sehr wichtig, solche heiklen Punkte zu kennen.
In der Phytotherapie wird zur unterstützenden Behandlung einer Hepatitis die Mariendistel angewendet und intensiv erforscht. Konkret geht es dabei um den Inhaltsstoff Silymarin / Silibinin.
Es braucht dazu Reinpräparate mit Silymarin / Silibinin oder allenfalls Mariendistel-Extrakte mit einem standardisierten Gehalt an Silymarin / Silybinin.
Ungeeignet ist Mariendisteltee, weil das Flavonoid-Gemisch Silymarin schlecht wasserlöslich ist. Auch mit Mariendisteltinktur ist die nötige Wirkstoffmenge kaum zuführbar, auch wenn die Hersteller von Pflanzentinkturen anderes versprechen.
Siehe auch:
Silibin (Legalon®) jetzt zur Hepatitis-C-Therapie
Mariendistel hat auch antivirale Wirkung
Silibinin aus Mariendistel unterstützt Standardtherapie bei chronischer Hepatitis
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Donnerstag, Juni 23rd, 2011
Schmetterlinge sind wohl die beliebtesten Insekten. Viele Schmetterlingsarten sind aber bedroht, hauptsächlich durch Zerstörung ihrer Lebensräume. Um ihre Existenzgrundlage zu sichern, braucht es hauptsächlich politische Massnahmen.
Ein Stück weit können aber auch alle Menschen direkt Schmetterlinge fördern durch Verbesserung ihrer Nahrungsgrundlagen.
Während Raupen an Blättern, Blüten, Zweigen, Holz oder Wurzeln fressen, ernähren sich Schmetterlinge hauptsächlich von Nektar. Sie benutzen ihren langen, meist eingerollten Rüssel, um die zuckerhaltige Flüssigkeit aus den Blütenkelchen zu saugen. Bei dieser Gelegenheit werden sie mit Blütenstaub eingepudert. Zahlreiche Falter sind durch ihre Rüssellänge an eine bestimmte Blütenart angepasst. So wird für die Pflanze sichergestellt, dass der Falter, wenn er von Blüte zu Blüte fliegt, den Pollen nur auf gleichartige Blüten trägt und deren Bestäubung gewährleistet. Auch zahlreiche Raupen fressen ausschließlich an einer Pflanzenart.
Nachfolgend eine Liste mit Futterpflanzen für Schmetterlinge und eine Liste mit Futterpflanzen für Raupen (Quelle: http://www.bund.net)
Nektarpflanzen für Falter
Bartblume (Caryopteris)
Blaukissen (Aubrietia)
Disteln – zahlreiche Arten und Gartenformen, auch Kugeldistel (Echinops) und Edeldistel (Eryngium)
Fetthenne (Sedum telephium)
Herbstaster (Aster novae-angliae)
Judastaler (Lunaria)
Lavendel (Lavandula)
Phlox
Prachtscharte (Liatris)
Sommerflieder (Buddleja)
Steinkraut (Alyssum)
Thymian (Thymus)
Fraßpflanzen für Raupen
Ampfer (Rumex): Dukatenfalter, Feuerfalter
Brennnessel (Urtica): Tagpfauenauge, Distelfalter, Kleiner Fuchs, Admiral, Landkärtchen
Brombeere (Rubus): Kaisermantel, Brombeerzipfelfalter, Perlmutterfalter
Disteln (Carduus, Cirsium u.a.): Distelfalter, Admiral
Doldenblütler (Apiaceae) – z.B. Fenchel, Dill, Wilde Möhre, Möhre: Schwalbenschwanz
Faulbaum (Rhamnus): Zitronenfalter
Fetthenne (Sedum telephium): Apollo
Flockenblumen (Centaurea): Scheckenfalter
Geißblatt (Lonicera): Kleiner Eisvogel
Ginster (Genista): Bläulinge, Brombeerzipfelfalter
Gräser – z.B. Knäuelgras, Lolch, Pfeifengras, Rispengras, Schmiele, Schwingel, Trespe: verschiedene Augenfalter und Dickkopffalter
Habichtskraut (Hieracium): Scheckenfalter
Himbeere (Rubus): Kaisermantel, Perlmuttfalter, Brombeerzipfelfalter
Hopfen (Humulus): Tagpfauenauge
Kreuzblütler (Brassicaceae) – z.B. Ackersenf, Kohl, Kresse, Raps, Rüben, Judastaler: Weißlinge, Resedafalter, Aurorafalter
Kronwicke (Coronilla): Heufalter, Bläulinge
Lauchkraut (Alliaria): Weißlinge
Natterkopf (Echium): Distelfalter
Phlox: Aurorafalter
Platterbse (Lathyrus): Bläulinge
Schmetterlingsblütler (Fabaceae) – z.B. Goldregen, Klee, Luzerne, Platterbse, Wicke: Senfweißling, Bläulinge, Postillon
Thymian (Thymus): Bläulinge
Veilchen (Viola): Kaisermantel, Perlmuttfalter
Wegerich (Plantago): Scheckenfalter, Kleiner Maivogel, Feuerfalter
Weg-Rauke (Sisymbrium): Weißlinge, Aurorafalter
Weide (Salix): Schillerfalter, Trauermantel, Großer Fuchs
Weißdorn (Crataegus): Segelfalter, Baumweißling
Wicke (Vicia): Heufalter, Senfweißling
Roter Wiesenklee (Trifolium pratense): Waldbläuling
Zitterpappel (Populus tremula): Großer Eisvogel
Kommentar & Ergänzung:
Schmetterlings-Bestimmungsbücher und Literatur mit Hintergrundwissen über Schmetterlinge finden Sie im Buchshop.
Schmetterlinge sind auch ein Thema in meinen Natur-Seminaren, die einen guten Einstieg bieten zum Kennenlernen vieler faszinierender Pflanzen und Tiere.
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