Unsinnige Krebstherapie: Bittere Aprikosenkerne

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Gelegentlich werde ich an Kursen oder Vorträgen über Heilpflanzen auf die Wirkung von Bitteren Aprikosenkernen gegen Krebs angesprochen.

Es ist manchmal geradezu erschütternd, wie viele völlig haltlosen Heilungsversprechungen zum Thema Krebs herumgeistern.

Zu den Bitteren Aprikosenkernen hat kürzlich sogar die „Bild“-Zeitung Stellung genommen – ein Presseerzeugnis, dem ich sonst nicht immer traue……

„Oft werden bittere Aprikosenkerne beworben, die mit einem Inhaltsstoff namens Amygdalin, Laetrile oder Vitamin B17 angeblich Tumorzellen zerstören können. Eine Studie ergab, dass diese sogenannte Blausäureverbindung einem Tumor überhaupt nichts tut. Sie kann aber zu Vergiftungserscheinungen führen! Von einer Einnahme ist dringend abzuraten.“

Quelle:

http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2011/02/24/naturmedizin-gegen-krebs-serie/diese-krebs-wundermittel-helfen-ihnen-garantiert-nicht.html

Und Wikipedia schreibt zum Thema Bittere Aprikosenkerne & Krebs:

„In der Stellungnahme des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz heißt es: ‚Die Nachfrage nach Bitteren Aprikosenkernen ist gestiegen, seit in verschiedenen Medien der Verzehr als alternativmedizinische Maßnahme zur Krebsbehandlung empfohlen wurde. Diese Empfehlungen zielen auf nicht wissenschaftlich anerkannte, therapeutische Wirkungen ab und lassen die für ein Lebensmittel anzuwendenden Sicherheitsaspekte in gefährlicher Weise außer Acht.’

Auch die Apothekerkammer Westfalen warnt vor dem Verzehr von bitteren Aprikosenkernen wegen der Gesundheitsrisiken. In einer Stellungnahme heißt es: ‚In verschiedenen Medien wurden sie als Alternativmedizin gegen Krebs empfohlen – wissenschaftlich ist dies nicht gesichert. Aprikosenkerne sind nach jetzigem Wissensstand als gesundheitsgefährdende Lebensmittel einzustufen und nicht als medizinisch wirksame Arzneimittel.’

Die Substanz Amygdalin, die aus Aprikosenkernen isoliert werden kann, hat weder in Tierversuchen noch in einer klinischen Studie mit Krebspatienten irgendeine Wirkung auf die Entwicklung des Tumors gehabt. ‚Im Rahmen einer im renommierten Medizinjournal New England Journal of Medicine publizierten klinischen Studie wurden 178 Krebspatienten mit Amygdalin behandelt. Ein Drittel der Patienten hatte zuvor keine Chemotherapie erhalten. Die Patienten befanden sich in einem guten klinischen Zustand. Es wurden verschiedene in praxi eingesetzte Dosierungsregime von Amygdalin untersucht. Es wurde kein Benefit in Bezug auf Heilungsraten, Verbesserung oder Stabilisierung der Krebserkrankung, Verbesserung der mit der Krebserkrankung korrelierten Symptomatik oder eine Ausdehnung der Lebensspanne beobachtet. Jedoch wurden bei verschiedenen Patienten Symptome einer Cyanidintoxikation festgestellt oder Blutspiegel gemessen, die annähernd letal-toxische Werte annahmen. Die Autoren resümieren als Ergebnis ihrer klinischen Untersuchung: Amygdalin sei eine toxische Substanz ohne Effekte bei der Krebstherapie.’

Der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung verweist darauf, dass schon Ende der 1980er Jahre in wissenschaftlichen Untersuchungen über Vergiftungen und Todesfälle durch Blausäure berichtet wurde.“

Quelle: Wikipedia

Kommentar & Ergänzung:

Die Bezeichung Vitamin B17 ist eine Phantasie-Bezeichnung für Amagdalin. Es existiert kein Vitamin B17.

Es gibt hunderte von völlig unseriösen Heilungsversprechungen im Umfeld von Krebserkrankungen.

Deshalb ist es so wichtig, Kriterien zu entwickeln, mit denen fragwürdige aussagen und Behauptungen erkannt werden können.

Siehe dazu:

Komplementärmedizin – woran erkennen Sie fragwürdige Aussagen?

Zum Thema Bittere Aprikosenkerne / Amygdalin siehe auch:

Amygdalin / Vitamin B17 als angebliches Krebsmittel alt, unwirksam und wieder aktuell

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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14 Antworten
  1. Mario
    Mario says:

    Traurig wie sehr die WAHRHEIT VERTUSCHT WERDEN KANN UND DIE mENSCHEN WIE DIE lÄMMINGE INS vERDERBEN RENNEN.

    Wenn ihr endlich mal anfangen würdet und euch in die Materie einlesen würdet, und nicht immer den selben Lügen-Scheiß der FDA, Regierungen nachplappert, wäre ich euuch sehr verbunden.

    Zitat: Eine Lüge die man schon 100 Mal gehört hat, ist leichter zu glauben als die Wahrheit die man das erte Mal gehört hat!!!

    LG Mario

  2. admin
    admin says:

    @Mario

    Na, vielleicht ist ja Ihre „Wahrheit“ nicht ganz so einfach, wie Sie sich das vorstellen. Krebs ist eine schwierige und komplexe Krankheit. Dass es ein so universelles Krebsheilmittel wie Bittere Aprikosenkerne gibt, mit der sich das Problem aus der Welt schaffen lässt, dürfte sehr stark von Wunschdenken geprägt sein. Es gibt Hunderte von angeblichen Wundermitteln gegen Krebs, und ganz oft sind diese grandiosen Heilungsversprechen mit Verschwörungstheorien verknüpft. Die böse Pharmaindustrie, die FDA etc. unterdrücken die wunderbare Wahrheit und das grossartige Krebsheilmittel.
    Typischerweise gibt es zu solchen Wundermitteln nur Anekdoten, aber keine auch nur ansatzweise seriösen Argumente.
    Meiner Ansicht nach machen Sie es sich sehr einfach mit Ihrer „Wahrheit“.

    Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

  3. Martin Koradi
    Martin Koradi says:

    @ Jost Z.

    Na, Sie machen es sich aber sehr einfach. Wer kritische Einwände gegen die fahrlässigen Heilungsversprechungen der B17-Propagandisten veröffentlicht, kann offenbar Ihrer Ansicht nach nur gekauft sein. Und was soll bitte sehr die Swissmedic (Heilmittelkontrolle) für ein Interesse haben, mir Geld zu überweisen für einen solchen Text?
    Verstehe ich Sie richtig: Es sollen nur und unbegrenzt Heilungsversprechungen publiziert werden, aber keine kritischen Einwände? – Wie können sich Krebspatientinnen und -patienten dann eine eigene Meinung bilden?
    Können Sie sich nicht vorstellen, dass man gegen die betrügerische Täuschung von Krebspatientinnen und -patienten auch ohne Honorar einen Text schreibt?
    Ich bin übrigens immer offen für überzeugende Argumente.
    Aber daran scheint es Ihnen zu mangeln, sonst müssten Sie wohl nicht zu solchen Unterstellungen greifen.
    Ziemlich billig, finde ich.

    Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie

  4. Romano Zweiacher
    Romano Zweiacher says:

    Nun dazu muss ich folgendes sagen. Es gib wohl mehr Studien über Vitamin B17 die eine erfolgreiche Wirkung bei Behandlungen gegen Krebszellen bestätigen, als nur die oben genannten 08/15 Kommentare in Wikipedia und sogar noch in „Bild“!! Krebs ist keine Krankheit, es ist ein Erzeugnis welches man den Leuten mittels den modernen Nahrungsmittel verabreicht. Fürwahr ist Krebs eine Komplexe Angelegenheit, doch Tatsache ist, dass Krebszellen weder ein basisches Milieu noch Bitterstoffe mögen. Daran gehen sie zu Grunde. Wikipedia ist eh schon ein manipuliertes Medium, also bei diesem Thema nicht relevant. Ebenso gibt es jede Menge von fundierten Tests und Studien von kompetenten Ärzten und Wissenschaftlern, die wirkungsvolle Methoden, unter anderem die mit Aprikosenkernen, bestätigen! Doch jeder kann glauben was er will. Tatsache ist, dass bei der nächsten Generation die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken über 90% sein wird! Das trotz Jahrzehntelanger Krebsforschung in der Pharma!? Krebs ist zur Milliarden-Industrie mutiert, dass ist der wahre Grund warum man Heilmethoden verhindern will, nicht nur alternative Heilmethoden! Krebs ist auch von der Pharma längst besiegt, doch man heilt doch den Esel nicht, der durch seine Krankheit angefangen hat Goldstücke zu scheissen!

  5. Martin Koradi
    Martin Koradi says:

    @ Romano Zweiacher

    Wenn es „jede Menge von fundierten Tests und Studien von kompetenten Ärzten und Wissenschaftlern“ gibt, die eine Wirksamkeit von Aprikosenkernen bestätigen, warum nennen Sie die entsprechenden Studien und Tests nicht?
    Quellenangabe! Von wem durchgeführt? Wie durchgeführt? Wo publiziert?

    Sie machen einfach leere Behauptungen.

    Und Krebs ist Ihrer Ansicht nach keine Krankheit, sondern von modernen Nahrungsmitteln verursacht. Wie erklären Sie sich Krebserkrankungen im Mittelalter? – Die waren bestimmt seltener, weil die Menschen jünger an anderem starben, aber sie kamen vor.
    Wie erklären Sie Krebserkrankungen an Wildtieren? Zum Beispiel bei Haien? Essen die auch moderne Nahrungsmittel?
    Und ja, Krebszellen mögen kein basisches Milieu. Gesunde Zellen aber auch nicht. Wenn Sie im Organismus ein basisches Milieu haben, sind Sie tot. Darum hat unser Organismus ein kompetentes System, um den Basen-Säure-Gehalt zu regulieren.
    Und was meinen Sie mit der Bemerkung, dass Krebszellen keine Bitterstoffe mögen?
    Bitterstoffe sind ganz unterschiedliche Substanzen, die nur gemeinsam haben, dass sie unsere Bitterrezeptoren auf der Zunge erregen.
    Haben Krebszellen Ihrer Meinung nach ein Geschmacksempfinden?
    Ausserdem scheint es mir etwas gar einseitig, Profitstreben nur bei der „Pharma“ zu sehen. Es gibt auch Quacksalber, die fette Geschäfte machen.

    Hier gibt es noch weitere Stellungnahmen zu Amygdalin / „Vitamin B17″ / Aprikosenkerne (mit Quellenangaben):

    http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/06/20/amygdalin-vitamin-b17-als-angebliches-krebsmittel-alt-unwirksam-und-wieder-aktuell.html

    http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2014/10/31/krebsmittel-amygdalin-vitamin-b17-oft-propagiert-aber-unwirksam.html

    http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2014/09/06/zitat-des-tages-von-eckart-von-hirschhausen-2.html

    http://www.bfr.bund.de/cm/343/verzehr_von_bitteren_aprikosenkernen_ist_gesundheitlich_bedenklich.pdf

    http://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Bulletin/2014/3-2014.pdf?__blob=publicationFile&v=3
    (Seiten 7 – 13)

    http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00520-006-0168-9

  6. Romano Zweiacher
    Romano Zweiacher says:

    Wie schon gesagt Martin Koradi, jeder kann denken was er will. Sie nehmen sich ja jede erdenkliche Mühe mit Quellennachweisen der Alternativmethoden-Gegner hier ihre Behauptung welche auf Studien basieren zu untermauern. Ich mache mir nicht die Mühe für sie das Gegenteil mit Quellennachweisen zu belegen. Dass können sie selbst tun, das Internet ist voll von solchen Nachweisen die ihre Behauptung widerlegen. Sie sind ganz einfach zu finden. Aber ich mache sicher nicht ihre Arbeit! Es ist mir auch völlig egal von was sie überzeugt sind.

  7. Romano Zweiacher
    Romano Zweiacher says:

    Nachtrag: Sie erzählen hier aber sehr gewagte Sachen: Krebs bei Haien? Eine Millionen von Jahre alte Spezies! Haie bekommen keinen Krebs, es sei denn man bezeichnet eine andere Krankheit als Krebs oder sie sind alters krank! Krebszellen haben wir alle in uns, darum ist Krebs keine Krankheit. Mehr sage ich nicht dazu, machen sie sich im Internet schlau und befassen sie sich auch mit Themen die nicht in ihr Schema denken passen! Das erweitert den Horizont. Eine Diskussion führe ich ohnehin nicht mit ihnen.

  8. Martin Koradi
    Martin Koradi says:

    @ Romano Zweiacher

    Ja, jeder kann denken, was er will. Und jeder kann behaupten, was er will. Aber wenn Sie ernst genommen werden wollen mit dem, was Sie behaupten, dann sollten Sie schon fundierte Gründe liefern, die dafür sprechen. Es ist der Job desjenigen, der eine Behauptung aufstellt, sie plausibel zu begründen. Das wäre Ihre Arbeit, nicht meine. Wenn das Internet voll ist von ganz einfach zu findenden Nachweisen für die Wirksamkeit von Amygdalin, wie Sie schreiben, dann kostet es Sie doch nur 2 Minuten, mir ein paar Links zu posten.
    Aber nicht nur wieder leere Behauptungen und Heilungsgeschichten! Sondern die ganze Studie mit allen Angaben. Wer, Wann, Wie, Wo veröffentlicht…

  9. Martin Koradi
    Martin Koradi says:

    @ Romano Zweiacher

    Zum Thema „Krebs bei Haien“ hier die Stellungnahme eines Hai-Spezialisten:
    http://heilpflanzen-info.ch/cms/blog/archive/2011/08/17/bekommen-haie-wirklich-keinen-krebs.html

    Jeder Tiermediziner wird Ihnen bestätigen, dass Krebs auch im Tierreich vorkommt.
    Hier als Beispiel Tumore bei Süsswasserpolypen, einer entwicklungsgeschichtlich auch sehr alten Tierart:
    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=52807
    Bekommen die Süsswasserpolypen den Krebs auch, weil sie moderne Nahrungsmittel fressen?

  10. Romano Zweiacher
    Romano Zweiacher says:

    Tumore bei Süsswasserfische, wenn ich so was höre wird mir speiübel. Bei der Wasserbelastung, gerade auch von der Pharma verursacht, sie machen wohl Witze! Der einzige der hier etwas behauptet sind sie. Und genau deswegen diskutiere ich nicht mit ihnen!Da können sie noch tausend Links auflisten! Suchen sie sich ein anderes Opfer! Ihre Spezies ist mir zu mühsam und ich bin zu alt für solchen rechthaberischen Blödsinn! Wie gesagt, erweitern sie ihren Horizont! Oder am besten veröffentlichen sie alle Links welche ihre Behauptungen bestätigen. Sie werden sehen, sie sind dann ganz glücklich! 😉

  11. Martin Koradi
    Martin Koradi says:

    @ Romano Zweiacher

    Sie haben den verlinkten Beitrag aus der „Pharmazeutischen Zeitung“ offenbar nicht fertig gelesen. Da steht nämlich:
    „Krebs sei keine Erscheinung der Neuzeit, hob der Wissenschaftler hervor. Die fatale Eigenschaft von Zellen, Fehler zu machen, gehöre schon lange zum Leben dazu. Die Analysen zeigten demnach auch, dass übertragene Tumorzellen in anderen Hydras Tumorwachstum auslösen können. «Auch die invasive Eigenschaft von Krebszellen ist stammesgeschichtlich uralt», sagte Bosch.“

    Und Süsswasserpolypen sind keine Fische, sondern Nesseltiere.

    Wenn Ihnen Süsswasserpolypen als Beispiel nicht passen, dann vielleicht Löwen?
    „Trauer im Augsburger Zoo: Löwin Natascha ist tot. Die 19 Jahre alte Raubkatze hatte einen Tumor und musste eingeschläfert werden.“
    http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Tumor-Loewin-eingeschlaefert-id5278051.html
    Wurde der Löwin Natascha der Tumor auch mittels moderner Nahrungsmittel verabreicht?

    Sie schreiben:
    „Der einzige der hier etwas behauptet sind sie.“
    Haben Sie schon vergessen, was Sie im ersten Beitrag behauptet haben:
    – Es gibt viele leicht im Internet zu findende Studien, die die Wirksamkeit von bitteren Aprikosenkernen bei Krebs beweisen.
    – Krebszellen gehen an basischen Milieu und an Bitterstoffen zugrunde.
    – Krebs ist keine Krankheit, sondern ein Erzeugnis welches man den Leuten mittels den modernen Nahrungsmittel verabreicht.

    Erwarten Sie, dass ich das einfach so glaube?
    Ach ja, und dass Sie sich als Opfer fühlen tut mir leid…(„Suchen Sie sich ein anderes Opfer“)

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