Buchtipp] Flora Helvetica, von Konrad Lauber, Gerhart Wagner und Andreas Gygax

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Flora-helveticaVerlagsbeschreibung

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die „Flora Helvetica“ das Standardwerk zur Botanik der Schweiz.
Praktisch alle in der Schweiz wild wachsenden Blüten- und Farnpflanzen werden – jede Art einzeln – durch ein oder zwei hervorragende Farbfotos abgebildet und durch einen genauen Text beschrieben. Die Artbeschreibung enthält den lateinischen, deutschen, französischen, italienischen und rätoromanischen Namen, die für das schnelle Bestimmen der Art wichtigsten Merkmale, die ökologischen Ansprüche, die Häufigkeit und das Vorkommen in der Schweiz (mit Verbreitungskärtchen) und weitere Informationen wie Gefährdungsgrad, Giftigkeit, pharmazeutische Anwendung, gesetzlichen Schutz u.a.. Ein vollständiger Bestimmungsschlüssel erleichtert die Identifizierung der Arten. Obschon streng wissenschaftlich aufgebaut, wird das Werk auch den Ansprüchen weniger geschulter Pflanzenfreunde gerecht. Die 5. Auflage wurde von einem Autorenteam bearbeitet und dem APG III (Angiosperms Phylogeny Group) Standard angepasst. (Vergleichstabelle der verwendeten Art-Nummern in der 4. und 5. Auflage: Excel PDF )
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Flora Helvetica

Wer sich vertieft mit der Schweizer Pflanzenwelt befassen will, kommt um die Flora Helvetica fast nicht herum. Dieses Buch hat gleich mehrere Vorteile:

Es umfasst alle Blütenpflanzen, Farne, Schachtelhalme und Gräser der Schweiz, und zwar vom Flachland bis in die Gipfelregionen mit ihren Alpenpflanzen. Dass ausschliesslich Pflanzen der Schweiz vorgestellt werden, macht die Pflanzenbestimmung einfacher. Eine kleine Karte zeigt für jede Pflanzenart, in welchen Regionen der Schweiz sie vorkommt. Die Pflanzenfotos und die Texte sind von guter Qualität.

Wer von Botanik keine Ahnung hat, wird allerdings mit der Flora Helvetica seine liebe Mühe haben. Das Buch ist streng nach dem botanischen System der Pflanzenfamilien aufgebaut. Um eine Pflanze erfolgreich bestimmen zu können, sollte man daher mit Vorteil eine Idee haben, in welche Familie oder Gattung diese gehören könnte. Denn der mitgelieferte Bestimmungsschlüssel ist ganz ohne botanische Vorkenntnisse auch nicht gerade leicht zu nutzen. Blutige Anfänger sind daher mit einem Bestimmungsbuch nach Blütenfarben besser bedient oder sollten jedenfalls ein solches als Ergänzung zur Flora Helvetica zu Hand haben.

Die Flora Helvetica ist ziemlich schwergewichtig und umfangreich. Sie wird daher von vielen Nutzerinnen und Nutzern als Nachschlagewerk zuhause verwendet und nur sehr motivierte Leute tragen sie auf den Wanderungen in der Natur mit sich herum.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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